Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 17239
Eingetragen
4.8.1999
Branche
Gewinnung von anderen Natursanden und KiesGewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Betrieb von Sandwerken, Erd- und Tiefbau, die Vornahme von Abbrucharbeiten und Recycling.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philip Baumann
seit 9.4.2014
Geschäftsführer
Alexander Baumann
seit 9.4.2014
Geschäftsführer
Karl-Heinz Vogel
seit 10.10.2007
Prokura
Kornelia Baumann
seit 23.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

86754 Munningen
59.280 €
50.00%
86754 Munningen
59.280 €
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Anton Eireiner GmbH

Wemding

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Anton Eireiner GmbH wurde am 01.01.1999 durch Umwandlung des seit 1976 bestehenden Einzelunternehmens gegründet.

Das Unternehmen bietet ein breit gefächertes Produktportfolio rund um Sand-, Kies- und Schotterprodukte. Daneben führt die Anton Eireiner GmbH auch den Komplettbau von Reitanlagen, Erd- und Tiefbau sowie Abbrucharbeiten mit modernsten Baugeräten aus.

Der Transport der Schüttgüter und Geräte erfolgt mit der unternehmenseigenen LKW-Flotte.

Der Hauptsitz in Wemding umfasst neben der Verwaltung auch einen Abholmarkt und Mietgerätepark, eine Annahmestelle für Bauschutt sowie die eigene NFZ-Werkstatt.

Im Sandwerk Laub werden Sande für Spielplätze, Golf- und Reitplätze sowie den Sportstättenbau und für Beton- und Asphaltmischanlagen abgebaut und mithilfe modernster Aufbereitungstechnik für die individuellen Qualitätsansprüche aufbereitet.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Auswirkungen der weltweiten Kriegs- und Krisensituation beeinträchtigten auch 2023 die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Die gestiegenen Energiepreise, steigende Finanzierungskosten und damit einhergehende Preissteigerungen wirkten sich im Jahr 2023 in den gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen deutlich aus.

Insbesondere die Bauwirtschaft und die damit eng verknüpften Branchen der Roh- und Baustoffindustrie sind von der Investitionszurückhaltung und dem Rückgang neugebauter Häuser und Wohnungen, vor allem im privaten Bausektor, betroffen.

Steigende Energiepreise belasteten die gesamte Lieferkette von der Rohstoffgewinnung über die Baustoff- und Bauteileproduktion bis zum Hoch-, Tief- und Straßenbau. Nach dem enormen Anstieg in den Vorjahren verteuerten sich die Energieprodukte im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3%. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert jedoch im Wesentlichen aus dem Vergleich mit dem hohen Preisniveau im Vorjahr.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 % nach einem Anstieg um 1,8% in 2022. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9 % und fiel damit geringer aus als im Vorjahr mit 6,9 %. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch.

Im Bauhauptgewerbe sank der reale Auftragseingang im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr nachdem er bereits 2022 um 9,6% zurückging. Auch die Absatzmengen in der Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie in Bayern sanken im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 % (gebrochene Natursteine) bzw. 18,0% (Sand und Kies).

2. Geschäftsverlauf und Lage

Bedingt durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung der Bauindustrie sank im Jahr 2023 die Nachfrage vor allem im privaten Bausektor. Auch die Nachfrage nach speziellen Sanden, z.B. für die Betonindustrie ging zurück. Jedoch waren auch Geschäftsjahr 2023 waren alle Geschäftsbereiche weiterhin gut ausgelastet

Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 betrugen 18.828.315,47 EUR gegenüber 17.766.260,58 EUR EUR im Jahr 2022 und stiegen damit um 5,97 %.

Die Gesamtleistung stieg 2023 leicht von 18.605.279,08 EUR um 0,60% auf 18.787.682,01 EUR.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Anton Eireiner GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend entwickelt.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 556 1.160 -604 -52
Zinsergebnis -291 -274 -17 6
Steuerergebnis -102 -133 -31 23
Jahresergebnis 163 753 -590 -78

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen vor allem die Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Material und die Personalkosten:

Die Materialaufwandsquote stieg, insbesondere auf Grund gestiegener EInstandspreise auf 53,95 % (Vj.53,05 %).

Die Personalaufwandsquote sank auf 24,40 % (Vj. 24,78 %).

Die Abschreibungen blieben mit 1.589.815,95 € unter den Vorjahrjahreszahlen (1.667.485,05 €). Die Abschreibungsquote sank durch die erhöhte Gesamtleistung auf 8,49 % (Vj. 8,96 %).

Höhere Kosten für Ressourcenbeschaffung, Energie und Personalkosten konnten durch entsprechende Preiserhöhungen und Preisgleitklauseln bzw. Energiezuschläge teilweise kompensiert werden.

Der Jahresüberschuss lag bei 163.353,21 EUR (Vj. 753.144,77), woraus sich eine Eigenkapitalrendite von 17,2 % (Vj. 3,5 %) ergibt.

Das EBIT betrug 509.673,11 € (Vj. 1.138.994,08 €).

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 beträgt 20,9 % (Vorjahr 20,0%).

Das Finanzmanagement ist darauf eingerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen und die Forderungen innerhalb des Zahlungsziels zu vereinnahmen. Diese Ziele konnten im Geschäftsjahr 2023 erreicht werden. Auch für die Folgejahre ist eine Abweichung von diesen Zielen nicht absehbar.

Finanzierungen werden fristenkongruent durchgeführt.

Die Liquidität war jederzeit gewährleistet.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 1.049 TEUR (Vj. 2.158 TEUR).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit stieg auf -881TEUR (Vj. 868 TEUR).

Im Wesentlichen wurde im Jahr 2023 investiert in die Erweiterung des Standortes im Industriegebiet Wemding sowie in Grundstücke, neue Fahrzeuge und Maschinen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit verminderte sich auf -1.344 TEUR (Vj. -2958 TEUR).

Der Finanzmittelfonds betrug am Ende der Periode -902 TEUR (Vj. 274 TEUR).

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Anton Eireiner GmbH belief sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 auf 21.773.859,61 EUR. Sie sank gegenüber über dem Vorjahr 2022 (21.974.354,57 EUR) um 0,92 %.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 79 % (Vorjahr 80 %) gekennzeichnet.

Die Vorräte sanken um 14 % auf 1.827.408,89 EUR (Vorjahr 2.115.735,56 EUR).

Die liquiden Mittel erhöhten sich auf 580.630,73 EUR (Vorjahr 363.827,52 EUR).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 26% auf 1.241.171,76 EUR (Vorjahr 983.907,12 EUR)

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als zufriedenstellend ein.

III. Prognosebericht

Bedingt durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung der Bauindustrie sank im Jahr 2023 die Nachfrage vor allem im privaten Bausektor. Auch die Nachfrage nach speziellen Sanden, z.B. für die Betonindustrie ging zurück. Diese Entwicklung wird sich auch im Jahr 2024 fortsetzen.

Die Lage am Rohstoff- und Beschaffungsmarkt setzt sich auch in 2024 fort. Durch Anpassung der Verkaufspreise und Preisgleitklauseln bzw. Energiezuschläge wird diese Entwicklung teilweise kompensiert werden.

Auch im Geschäftsjahr 2024 werden alle Geschäftsbereiche weiterhin gut ausgelastet sein. Die Marktposition des Unternehmens ist durch die breite Produktpalette gefestigt. Der langjährige Kundenstamm schätzt neben der Produktqualität und der kompetenten Beratung vor allem die professionelle Ausführung aller Leistungen und die Lieferung just in time.

Wir rechnen daher trotz der dynamischen Lage mit einer stabilen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken bestehen durch die aktuelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere der Entwicklung im Baugewerbe und der Bauzinsen.

Risiken bei der Rohstoffversorgung werden durch die Materialgewinnung für Sand- Kies und Schotterprodukte in überwiegend eigenen Abbaustätten minimiert. Die stetige Sicherung von Rohstoffvorkommen ist daher für den Geschäftsbetrieb essenziell und wird durch die Strategie des Erwerbs von Abbauflächen kontinuierlich fortgesetzt.

Durch Recycling und Aufbereitung von Baurestmassen stehen zusätzlich wiederverwertete Baustoffe zur Verfügung.

Risiken aus sinkender Nachfrage werden vermindert durch Diversifizierung in die unterschiedlichen Geschäftsbereiche:

- Baustoffe / Sand-, Kies- und Schotterprodukte

- Spezialprodukte und Komplettbau für Reit-, Golf- und Sportplätze

- Erd- und Tiefbau / Abbrucharbeiten

- Recycling und Aufbereitung von Baurestmassen

Im Gegensatz zu den regional begrenzten Absatzmärkten für konventionelle Schüttgüter werden Spezialprodukte und -dienstleistungen für den Freizeitbereich im gesamten süddeutschen Raum und den Nachbarländern vertrieben.

Durch laufende Investitionen und Wartung bzw. Instandhaltung werden Ausfällen von Anlagen-, Maschinen oder Fuhrpark vermieden. Um Lieferengpässen bei wichtigen Ersatzteilen vorzubeugen, werden diese gegebenenfalls entsprechend bevorratet.

Finanzielle Risiken wie Forderungsausfälle sind durch effiziente Risikobewertung und Mahnwesen die Ausnahme.

Bestandsgefährdende und andere bedeutende Risiken, die die Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen oder den Bestand gefährden könnten sind derzeit nicht erkennbar.

Chancen ergeben sich vor allem aus der breiten Produktpalette und der hohen Produkt-, Dienstleistungs- und Beratungsqualität.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist trotz aller aktuellen Herausforderungen mit einer weiterhin guten Auftragslage zur rechnen.

 

Wemding, 25.11.2024

Kornelia Baumann, Geschäftsführerin

Paul Baumann, Geschäftsführer

Alexander Baumann, Geschäftsführer

Philip Baumann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 17.216.881,87 17.617.976,73
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.558,00 59.565,00
II. Sachanlagen 16.912.827,99 17.292.915,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.050.416,14 11.851.171,38
2. technische Anlagen und Maschinen 2.701.196,00 3.349.527,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.019.392,51 1.977.988,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 141.823,34 114.228,96
III. Finanzanlagen 265.495,88 265.495,88
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 107.995,88 107.995,88
2. Beteiligungen 157.500,00 157.500,00
B. Umlaufvermögen 4.523.036,73 4.321.003,68
I. Vorräte 1.827.408,89 2.115.735,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.138.834,98 1.624.637,39
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 258.651,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 258.651,75
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 467.413,94 411.428,37
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.412.769,29 1.213.209,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 12.867,92 21.255,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 556.792,86 580.630,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.941,01 35.374,16
Summe Aktiva 21.773.859,61 21.974.354,57

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.554.181,81 4.390.828,60
I. Gezeichnetes Kapital 156.000,00 156.000,00
II. Kapitalrücklage 108.264,49 108.264,49
III. Gewinnrücklagen 100.000,00 100.000,00
IV. Bilanzgewinn 4.189.917,32 4.026.564,11
davon Gewinnvortrag 4.026.564,11 3.273.419,34
B. Rückstellungen 1.159.268,92 1.148.520,73
C. Verbindlichkeiten 16.060.408,88 16.435.005,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.570.197,63 13.567.063,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.811.725,11 3.244.347,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.354.176,48 9.804.909,88
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.490.211,25 2.867.941,41
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.490.211,25 2.867.941,41
Summe Passiva 21.773.859,61 21.974.354,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.866.501,26 9.613.851,84
2. Personalaufwand 4.567.438,79 4.612.013,33
a) Löhne und Gehälter 4.368.462,64 4.442.637,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 198.976,15 169.375,68
davon für Altersversorgung 41.868,48 33.617,56
3. Abschreibungen 1.589.815,95 1.667.485,05
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.589.815,95 1.667.439,35
davon außerplanmäßige Abschreibungen 154.014,00 176.982,00
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 45,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.275.549,59 2.456.340,77
5. Erträge aus Beteiligungen 122.692,52 282.435,33
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.605,60 15.840,06
davon aus verbundenen Unternehmen 4.162,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 295.587,54 289.761,52
davon an verbundene Unternehmen 27.537,56 22.395,92
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 50.732,36 96.087,79
9. Ergebnis nach Steuern 214.675,15 790.438,77
10. sonstige Steuern 51.321,94 37.294,00
11. Jahresüberschuss 163.353,21 753.144,77
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.026.564,11 3.273.419,34
13. Bilanzgewinn 4.189.917,32 4.026.564,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Anton Eireiner GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wemding
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Augsburg
Register-Nr.: HRB 17239

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 621.590,92 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 20.102.466,81 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 20.755.720,10 Euro

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 593.660,33 5.692,50 325.955,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 593.660,33 5.692,50 325.955,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.002.714,25 431.777,46 18.300,70
2. technische Anlagen und Maschinen 11.816.447,73 55.101,38 220.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.927.896,39 551.224,71 374.607,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 114.228,96 152.294,88 5.069,25
Summe Sachanlagen 36.861.287,33 1.190.398,43 617.977,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 107.995,88 0,00 0,00
2. Beteiligungen 157.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 265.495,88 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 37.720.443,54 1.196.090,93 943.932,50
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 273.397,83
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 273.397,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 119.631,25 18.535.822,26
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 11.651.549,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 7.104.513,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -119.631,25 141.823,34
Summe Sachanlagen 0,00 37.433.708,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 107.995,88
2. Beteiligungen 0,00 157.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 265.495,88
Summe Anlagevermögen 0,00 37.972.601,97
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 534.095,33 26.698,50 325.954,00 0,00 234.839,83
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 534.095,33 26.698,50 325.954,00 0,00 234.839,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.151.542,87 333.863,25 0,00 0,00 6.485.406,12
2. technische Anlagen und Maschinen 8.466.920,73 703.431,38 219.999,00 0,00 8.950.353,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.949.907,88 509.803,71 374.590,55 0,00 5.085.121,04
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 19.568.371,48 1.547.098,34 594.589,55 0,00 20.520.880,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.102.466,81 1.573.796,84 920.543,55 0,00 20.755.720,10
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 38.558,00 59.565,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 38.558,00 59.565,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 12.050.416,14 11.851.171,38
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.701.196,00 3.349.527,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.019.392,51 1.977.988,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 141.823,34 114.228,96
Summe Sachanlagen 0,00 16.912.827,99 17.292.915,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 107.995,88 107.995,88
2. Beteiligungen 0,00 157.500,00 157.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 265.495,88 265.495,88
Summe Anlagevermögen 0,00 17.216.881,87 17.617.976,73

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 9.872 Euro.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 9.872 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 930.041,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 308.450,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 6.888.587,93 Euro (Vorjahr: 7.800.352,42 Euro).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 482.926 Euro jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen Leasingverträge über Maschinen und PKW, sowie Mietverträge über Immobilien.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 44,00
Angestellte 12,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Kornelia Baumann
Paul Baumann
Alexander Baumann
Philip Baumann

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung für die Beurteilung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 163.353,21 Euro.

Auf neue Rechnung werden 163.353,21 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wemding, den 22.07.2024

Kornelia Baumann, Geschäftsführer

Paul Baumann, Geschäftsführer

Alexander Baumann, Geschäftsführer

Philip Baumann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Anton Eireiner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Anton Eireiner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Anton Eireiner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Donauwörth, 22.01.2025

dp Audit & Advisory GmbH
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