Sanyo Component Europe GmbHLiquidiert

81829 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 95709
Vorher
Sanyo Energy (Europe) Corporate GmbH
Eingetragen
1.7.1999
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Industrielle Assemblierung von und Handel mit Batterien und anderen elektrischen und elektronischen Produkten zur Speicherung und Abgabe von Energie, auch im Bereich der Hybrid-Electric-Fahrzeugantriebe, unter dem eingetragenen Warenzeichen "Panasonic" und für Dritte, sowie Ausführung aller sonstigen Tätigkeiten, die hiermit in Zusammenhang stehen; Einfuhr, Ausfuhr und Handel von Kondensatoren und Lautsprechern; umfassende Energielösungen für das gesamte Haus, darunter Einfuhr, Ausfuhr und Handel von Solarmodulen der eingetragenen Marke "HIT®", und für Ventilatoren. Alle diese Tätigkeiten finden in Deutschland und in Europa statt.

Historie

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Management

NameRolle
Yasuharu Matsukawa
seit 21.4.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sanyo Component Europe GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. März 2013

Bilanz zum 31. März 2013

Aktiva

  31.3.2013 31.3.2012
  EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 532.662,23   445.637,56  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,51 532.662,74 0,51 445.638,07
II. Sachanlagen        
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 479.285,53   455.993,52  
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.707.273,67   3.593.914,87  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 545.896,07 4.732.455,27 445.209,31 4.495.117,70
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00   81.586,19  
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,51 1,51 0,51 81.586,70
    5.265.119,52   5.022.342,47
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 25.972.991,51   30.527.025,67  
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.761.599,01   14.196.222,99  
3. Geleistete Anzahlungen 373.764,50 36.108.355,02 4.148,00 44.727.396,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 32.411.673,96   52.057.774,64  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.102.897,04   19.196.070,18  
3. Forderungen gegen Gesellschafter 195.710,43   19.332,59  
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.748.204,76 52.458.486,19 2.373.771,25 73.646.948,66
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   5.337.888,66   10.067.727,68
    93.904.729,87   128.442.073,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten   80.116,02   127.176,68
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   94.581,00   95.619,00
    99.344.546,41   133.687.211,15

Passiva

       
      31.3.2013
EUR
31.3.2012
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     9.570.000,00 9.570.000,00
II. Kapitalrücklage     60.422.518,84 50.602.518,84
III. Gewinnvortrag     17.138,91 17.138,91
      70.009.657,75 60.189.657,75
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen     12.054,00 13.350,00
2. Steuerrückstellungen     0,00 351.358,89
3. Sonstige Rückstellungen     2.445.345,43 2.722.852,68
      2.457.399,43 3.087.561,57
C. Verbindlichkeiten        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen     54.092,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     1.976.146,73 1.873.500,91
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     24.200.755,20 52.266.517,32
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern     0,00 14.656.496,63
5. Sonstige Verbindlichkeiten     646.495,30 1.613.476,97
      26.877.489,23 70.409.991,83
      99.344.546,41 133.687.211,15
1. Umsatzerlöse       473.024.470,40
2. Erhöhung (+)/ Verminderung (-) des Bestands an fertigen Erzeugnissen       2.301.699,43
3. Sonstige betriebliche Erträge       14.748.843,72
        490.075.013,55
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren     -451.426.027,94  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen     -2.618.649,62 -454.044.677,56
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter     -7.441.576,86  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung     -1.406.661,75 -8.848.238,61
--davon für Altersversorgung EUR 106.324,68 (i. Vj. EUR 85.180,10)--        
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen       -1.287.619,52
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen       -25.785.514,76
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge       3.744,79
--davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.722,34 (i. Vj. EUR 60.606,57)--        
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen       -81.585,19
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen       -76.772,98
--davon an verbundene Unternehmen EUR 25.873,27 (i. Vj. EUR 0,00)--        
--davon aus Aufzinsung EUR 29.316,00 (i. Vj. EUR 26.299,00)--        
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit       -45.650,28
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag       -129.578,52
13. Sonstige Steuern       -13.740,84
14. Ergebnis vor Ergebnisabführung       -188.969,64
15. Auf Grund Ergebnisabführungsvertrag abgeführter Gewinn (-)/ erstatteter Verlust (+)       188.969,64
16. Jahresüberschuss       0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2012/13

(1) Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss der Sanyo Component Europe GmbH, München (im Folgenden kurz: SCE), für das Geschäftsjahr vom 1. April 2012 bis 31. März 2013 liegen die Rechnungslegungsvorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BilMoG) für große Kapitalgesellschaften zugrunde. Der Jahresabschluss wurde unter Einhaltung der Bestimmungen des deutschen GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren, gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Diese liegt bei den immateriellen Vermögensgegenständen bei drei bis fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der gewöhnlichen linearen Abschreibung bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt bei den Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens bei fünf bis zehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter, also Wirtschaftsgüter, die selbständig nutzbar sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 150 aber nicht EUR 1.000 übersteigen, werden im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren zu je einem Fünftel abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt, soweit dies aufgrund der voraussichtlichen Entwicklung geboten ist.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Dabei wird dem Niederstwertprinzip unter Berücksichtigung von Beschaffungs- bzw. Absatzpreisen Rechnung getragen. Für nicht gängige Ware wird ein angemessener Abschlag berücksichtigt. Die Kosten beinhalten ebenfalls Anschaffungsnebenkosten, wie Zölle und Frachtkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände einschließlich Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert gegebenenfalls abzüglich notwendiger Wertberichtigungen ausgewiesen. Daneben wird eine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko sowie das Zins- und Skontorisiko berücksichtigt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite betrifft Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Gem. § 253 Abs. 2 HGB wird im Berichtsjahr ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz gem. RückAbzinsV für Restlaufzeiten von 15 Jahren mit 5,02 % bei der Bewertung zugrunde gelegt.

Verpflichtungen aus Deferred Compensation sind durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die an den Versorgungsberechtigten verpfändeten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen als Deckungsvermögen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der aktivische Überhang aus dieser Verrechnung wird als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen wurden entsprechend saldiert.

Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen wurde mit dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des jeweiligen Vertrags angesetzt.

Den Berechnungen der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde kein Gehalts-, Karriere- und Rententrend zugrundegelegt, da dies der Versorgungsplan nicht vorsieht.

Der in der Zuführung zur Rückstellung enthaltene Zinsanteil wird unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Auch im Vorjahr erfolgte die Bewertung der zuvor genannten Rückstellungen auf Grundlage der "Projected-Unit-Credit-Methode". Es wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Heranziehung eines Zinssatzes von 5,13 % verwendet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften ausgewiesen, die zum Konsolidierungskreis der Panasonic Corporation, Osaka/Japan, gehören.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag noch offene Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Realisation der Umsatzerlöse erfolgt, gemäß den vereinbarten Incoterms, bei Gefahrenübergang an den Kunden, d. h. in der Regel bei Auslieferung der Produkte an den Kunden.

(3) Angaben zur Bilanz

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

  Anteil
%
Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Ende des Geschäftsjahres
SANYO Hungary Kft., Dorog/Ungarn 9,16 - 3.818 53.700 31.03.2013

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Wie im Vorjahr sind alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, letztere mit Ausnahme des aus 2001 resultierenden Körperschaftssteuerguthaben gegenüber dem deutschen Finanzamt i. H. v. TEUR 1.404 (Vorjahr: TEUR 1.692) und der Mietkaution für die slowakische Betriebsstätte i. H. v. TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 168), innerhalb eines Jahres fällig.

Insgesamt handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 44.940), Forderungen aus Termingeldgeschäften mit der Panasonic Finance (Europe) Plc., London/Großbritannien, (TEUR 2.488), Forderungen aus Cash-Pooling-Vereinbarungen mit der Panasonic Finance (Europe) Plc., London/Großbritannien, (TEUR 2.086), sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 2.748) und Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 196).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen i. H. v. TEUR 17.103 sind Forderungen aus Lieferung und Leistung i. H. v. TEUR 12.528 enthalten. Die Forderungen gegen Gesellschafter setzen sich aus dem Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung i. H. v. TEUR 189 und TEUR 7 Forderungen aus Lieferung und Leistung zusammen.

c) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. März 2013 weiterhin EUR 9.570.000,00. Das Stammkapital wird in voller Höhe von der SANYO Sales & Marketing Europe GmbH, München, (bis 15. Juni 2009: SANYO Fisher Sales (Europe) GmbH, München), gehalten. Der Jahresabschluss des Unternehmens ist im Konzernabschluss der Panasonic Corporation, Osaka/Japan, der in Japan verfügbar ist, enthalten.

d) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage erhöhte sich im Geschäftsjahr 2012/13 durch eine Zuzahlung der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB um TEUR 9.820 auf TEUR 60.423.

e) Bilanzgewinn

Es besteht mit der Gesellschafterin, der SANYO Sales & Marketing (Europe) GmbH, München ein Ergebnisabführungsvertrag vom 28. September 2001, der rückwirkend ab 1. April 2001 in Kraft getreten ist.

Der ausgewiesene Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in der Höhe von TEUR 17, der aus der Zeit vor Abschluss des Ergebnisabführungsvertrags resultiert.

Der Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung beläuft sich auf TEUR 189.

f) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vorwiegend ausstehende Rechnungen (TEUR 1.166), sowie ungewisse Verbindlichkeiten im Personalbereich (TEUR 1.053).

Angaben zur Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

Erfüllungsbetrag der Verpflichtung aus Deferred Compensation (verpfändet) EUR 875.324
Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherung EUR 957.851
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände EUR 957.851
Saldo verrechneter Aufwendungen und Erträge, die aus den verrechneten Vermögensgegenständen und Schulden resultieren EUR 20.407
- Davon Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen EUR 29.316
- Davon Ertrag aus der Bewertung der Plan Assets zum beizulegenden Zeitwert EUR 8.909

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung zum Stichtag i. H. v. EUR 94.581 ist unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in der Bilanz aktiviert.

Die nicht der Saldierung unterliegende Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beträgt zum 31. März 2013 EUR 12.054.

g) Verbindlichkeiten

Wie im Vorjahr sind alle Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. TEUR 24.201 resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 1.200) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit mit TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 87) enthalten.

(4) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten:

  2012/13
TEUR
2011/12
TEUR
Deutschland 106.964 143.983
EU (außer Deutschland) 174.382 390.498
Sonstige Länder 191.678 54.170
  473.024 588.651

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:

  2012/13
TEUR
2011/12
TEUR
Solarzellen 213.888 384.380
Batterien für elektrische Hybridfahrzeuge 135.599 91.180
Lithium-Ionen-Batterien 78.795 72.223
Nickel-Cadmium-Batterien 15.910 18.137
Nickel-Metall-Hydrid-Batterien 14.083 13.185
Lithium und Alkaline Batterien (Primärbatterien) 524 1.938
andere Produkte 14.225 7.608
  473.024 588.651

b) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen vorwiegend aus Erträgen durch Weiterbelastungen von Kosten (TEUR 4.590), Wechselkursgewinnen (TEUR 8.405), wovon TEUR 1.081 aus kurzfristigen unrealisierten Währungskursgewinnen resultieren, periodenfremden Erträgen (TEUR 537) sowie Erstattungen der Panasonic Corporation, Osaka/Japan, für gewährte Kundenrabatte (TEUR 284).

Die periodenfremden Erträge enthalten hauptsächlich Erträge aus Einkommenssteuererstattungen, die im Rahmen der individuellen Steuererklärungen der aus Japan entsandten Mitarbeiter zurückgeflossen sind (TEUR 139). Außerdem sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten (TEUR 223).

c) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen vorwiegend aus Wechselkursverlusten (TEUR 10.502; i. Vj. TEUR 5.932), Fremdarbeit (TEUR 2.757; i. Vj. TEUR 2.235), Ausgangsfrachten (TEUR 2.037; i. Vj. TEUR 3.334), Werbung (TEUR 1.950; i. Vj. TEUR 1.495), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 1.106; i. Vj. TEUR 1.187), Reisekosten (TEUR 866; i. Vj. TEUR 649), Versicherungen (TEUR 787; i. Vj. TEUR 987), Gebühren für Dienstleistungen der Panasonic Europe Ltd., Bracknell/Vereinigtes Königreich, (TEUR 748; i. Vj. TEUR 0), Messen (TEUR 345; i. Vj. TEUR 546), sowie Kommunikation (TEUR 342; i. Vj. TEUR 270).

Der Aufwand für die aus Japan entsandten Mitarbeiter (Fremdarbeit), wird in diesem Jahr erneut im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen.

Der periodenfremde Aufwand in Höhe von TEUR 48 (i. Vj. TEUR 181) begründet sich hauptsächlich in der Abschreibung von französischen Vorsteuerforderungen.

d) Abschreibungen auf Finanzanlagen

Aufgrund der voraussichtlich zukünftigen Entwicklung wurde eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 82 auf die Beteiligung an der SANYO Hungary Kft., Dorog/Ungarn, vorgenommen. Zum 31. März 2013 beläuft sich der Buchwert der Anteile auf EUR 1.

e) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragssteuern des Berichtsjahres für die ausländischen Betriebsstätten der Gesellschaft betragen TEUR 130.

(5) Sonstige Angaben

a) Mitglieder der Geschäftsleitung

Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt:

Herr Yasuharu Matsukawa, Electrical Engineer, wohnhaft Kellerstr. 16, 81667 München

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung.

b) Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

  2012/13 2011/12
Angestellte 131 96

c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am 31. März 2013 auf TEUR 2.223, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 580. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

d) Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

e) Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 248, für Steuerberatungsleistungen TEUR 30 und für sonstige Leistungen TEUR 22.

f) Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Panasonic Corporation, Osaka, Japan einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

 

München, den 19. Juni 2013

Sanyo Component Europe GmbH

Die Geschäftsführung

Herr Yasuharu Matsukawa

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012/13

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.4.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.3.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.763.449,46 345.726,43 115.400,70 2.993.775,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.323.397,23 0,00 0,00 3.323.397,23
  6.086.846,69 345.726,43 115.400,70 6.317.172,42
II. Sachanlagen        
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.470.102,06 109.064,09 42.902,74 1.536.263,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.452.551,26 821.668,03 8.346,61 6.265.872,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.661.144,42 371.837,64 95.310,68 1.937.671,38
  8.583.797,74 1.302.569,76 146.560,03 9.739.807,47
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.756.033,00 0,00 0,00 8.756.033,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.244,90 0,00 0,00 15.244,90
  8.771.277,90 0,00 0,00 8.771.277,90
  23.441.922,33 1.648.296,19 261.960,73 24.828.257,79
  Kumulierte Abschreibungen
  1.4.2012
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.3.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.317.811,90 258.698,70 115.397,64 2.461.112,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.323.396,72 0,00 0,00 3.323.396,72
  5.641.208,62 258.698,70 115.397,64 5.784.509,68
II. Sachanlagen        
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.014.108,54 56.602,04 13.732,70 1.056.977,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.858.636,39 708.187,71 8.225,09 2.558.599,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.215.935,11 264.131,07 88.290,87 1.391.775,31
  4.088.680,04 1.028.920,82 110.248,66 5.007.352,20
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.674.446,81 81.585,19 0,00 8.756.032,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.244,39 0,00 0,00 15.244,39
  8.689.691,20 81.585,19 0,00 8.771.276,39
  18.419.579,86 1.369.204,71 225.646,30 19.563.138,27
  Buchwerte
  31.3.2013
EUR
31.3.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 532.662,23 445.637,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,51 0,51
  532.662,74 445.638,07
II. Sachanlagen    
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 479.285,53 455.993,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.707.273,67 3.593.914,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 545.896,07 445.209,31
  4.732.455,27 4.495.117,70
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 81.586,19
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,51 0,51
  1,51 81.586,70
  5.265.119,52 5.022.342,47

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012/13

A. Geschäftsentwicklung

Die Sanyo Component Europe GmbH, München, (im Folgenden: SCE oder Gesellschaft) unterliegt als deutsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des deutschen GmbH-Gesetzes.

Nach der Umstrukturierung in den vergangenen Jahren besteht die Gesellschaft jetzt aus drei Divisionen:

- Clean Energy (München, Solarzellen),

- Hybrid Electric Vehicles (HEV) (München, aufladbare Batterien für die Automobilindustrie),

- Mobile Energy (München, hauptsächlich aufladbare Batterien) inklusive

Smart Energy Systems (München, aufladbare Energiespeichersysteme für Haushalte, Industrie und Versorgungsunternehmen).

Zum 31. März 2013 betreibt die Gesellschaft die folgende Zweigniederlassung:

- Slowakei, Hala DC2 organizacna zlozka Logisticky park PointPark c.1102, 55 Lozorno,

sowie die folgende Betriebsstätte:

- Frankreich, 79 rue du Général Leclerc, 78400 Chatou.

1. Marktentwicklung

Im Geschäftsjahr 2012/13 liegen die Hauptmärkte der Gesellschaft in den Bereichen Clean Energy, HEV sowie Mobile Energy mit dessen Segmenten Mobile Communication, Power Tools, Home Appliances und Retail sowie Smart Energy Systems.

Im Solarmarkt stieg die jährliche weltweit neuinstallierte Kapazität im Kalenderjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr von 30 GW auf 31 GW an. Im Gegensatz dazu schrumpfte der europäische Markt im Kalenderjahr 2012 auf eine neuinstallierte Kapazität von 17 GW gegenüber 22 GW im Vorjahr, bedingt durch ein Zurückfahren der Einspeisevergütungen vor allem durch die deutsche Regierung.

Der HEV-Markt ist stark abhängig von der Automobilindustrie. Im Geschäftsjahr 2012/13 ist er aufgrund gestiegener Ölpreise und der gestiegenen Nachfrage nach Hybridfahrzeugen gewachsen. Für die Zukunft wird ein weiteres Wachstum des HEV-Marktes erwartet.

Im Bereich Mobile Communication lagen die Marktaktivitäten in Westeuropa auf dem Vorjahresniveau. Insbesondere Smartphone-Anbieter erreichten eine sehr starke Marktposition, wobei Samsung und Apple die Hauptakteure sind. Der früher Marktführer Nokia hat in der Vergangenheit kontinuierlich Marktanteile eingebüßt.

Der weltweite Markt für Power Tools blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil. Der europäische Markt für Elektrowerkzeuge hängt sehr stark vom US-Markt ab, weil die meisten der Produkte in die USA ausgeliefert werden. Im Geschäftsjahr 2012/13 stieg die Nachfrage auf dem US-Markt, was zur Stabilisierung auf dem europäischen Markt beitrug.

Der Retailmarkt in Europa blieb im Geschäftsjahr 2012/13 gegenüber dem Vorjahr stabil, ebenso wie die nach Volumen betrachteten wichtigsten Akteure auf diesem Markt ihr Geschäft stabil hielten.

3. Umsatzentwicklung der Gesellschaft

Insgesamt sanken die Umsatzerlöse der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr um EUR 116 Mio. bzw. 20 % auf EUR 473 Mio.

Die Umsatzerlöse der Solar-Division sanken um EUR 170 Mio. auf EUR 214 Mio. Die Division war im Geschäftsjahr 2012/13 einem starken Preisverfall am Markt ausgesetzt, bedingt durch die Kürzung der Einspeisevergütungen. Der Preisverfall konnte durch die hohen Ölpreise, einem erhöhten Umweltbewusstsein und die Suche nach alternativen Energiequellen nicht aufgehalten werden. Gleichzeitig sank die Kundennachfrage in Europa, sodass die Gesellschaft unter hohem Druck stand und ihre Verkaufspreise senken musste. Dies resultierte in einem Absinken der Umsatzerlöse um ca. 44 % gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr.

Der Umsatz mit Batterien für Elektrofahrzeuge (HEV) stieg im Geschäftsjahr 2012/13 um EUR 44 Mio. auf EUR 136 Mio., bedingt durch die Herstellung der HEV-Batterien in Massenproduktion sowie die hohe Nachfrage von europäischen Kunden.

Der Umsatz der Mobile Energy-Division (exklusive Smart Energy Systems) betrug EUR 121 Mio. und stieg somit um 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz im Power Tool-Segment, welcher üblicherweise sehr stabil ist, stieg um 2 % auf EUR 42 Mio. In der Retail-Division stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr als Ergebnis der Ausweitung der Vertriebsregionen in Europa um 5 % auf EUR 16 Mio. Hingegen sank der europäische Umsatz der Mobile Communications-Division beträchtlich. Als Ergebnis blieb ein Umsatzrückgang um 71 % auf EUR 8 Mio., weil die Kunden aus der Mobilfunkbranche ihrerseits Marktanteile verloren haben.

Bei einer Betrachtung auf Produktebene verzeichneten Lithium-Ionen-Batterien einen Umsatzanstieg von EUR 7 Mio. auf EUR 79 Mio. Bei Nickel-Cadmium-Batterien gab es eine Umsatzminderung von EUR 2 Mio. auf EUR 16 Mio. Die Umsätze mit Nickel-Metall-Hydrid-Batterien stiegen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1 Mio. auf EUR 14 Mio.

Die Smart Energy Systems-Division nahm ihre Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2011/12 auf. Im Geschäftsjahr 2012/13 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um EUR 2 Mio. auf EUR 3 Mio. gesteigert werden. Dies wurde zum einen durch den Verkauf von sich in Massenfertigung befindlichen Artikel sowie durch den Kunden zur Verfügung gestellte Muster erreicht.

Der Hauptanteil am Umsatz wurde in den Bereichen Solar (45 %), HEV (29 %), Lithium-Ionen- Batterien (17 %), Nickel-Cadmium-Batterien (3 %) und Nickel-Metall-Hydrid-Batterien (3 %) erwirtschaftet.

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bilanz:

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 34.343 auf TEUR 99.345 gesunken.

Die Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 243 auf TEUR 5.265 resultiert im Wesentlichen aus dem Zugang von technischen Anlagen für den HEV-Bereich in der Slowakei und in Deutschland.

Im Bereich des Vorratsvermögens ist ein Rückgang von TEUR 8.619 (19 %) auf TEUR 36.108 im Geschäftsjahr 2012/13 zu verzeichnen. Hauptursache dieser Entwicklung war der Rückgang der Lagerbestände vor Betrachtung von Abwertungen in der Clean Energy-Division von TEUR 3.648, HEV-Division von TEUR 3.351 und der Mobile Energy-Division von TEUR 2.477. Der Rückgang des Vorratsvermögens liegt somit im Wesentlichen an der rückläufigen Nachfrage im Solar- und HEV-Geschäft.

Die Lagerdauer entwickelte sich wie folgt:

in TEUR 2012/13 2011/12
Bestand 36.108 44.727
Materialaufwand [1] 451.743 556.254
Umschlag 29 29

Die Lagerdauer des Vorratsbestandes ist gegenüber dem Vorjahr mit 29 Tagen nahezu unverändert. Das Vorratsvermögen befindet sich aus Sicht der Geschäftsführung auf einem adäquaten Level.

Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen fiel gegenüber dem Vorjahr von TEUR 52.058 auf TEUR 32.412 zum 31. März 2013 einhergehend mit dem Rückgang der Umsatzerlöse. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von TEUR 19.215 auf TEUR 17.299 zum 31. März 2013 zurückgegangen. Dieser Rückgang resultiert aus den niedrigeren Verkäufen von Solarmodulen an SANYO Japan im Februar und März 2013.

Das Bankguthaben (TEUR 5.328) sank um TEUR 4.734 im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem operativen Tagesgeschäft.

Das Eigenkapital ist um TEUR 9.820 gestiegen. Dieser Anstieg ergibt sich aus der Zuführung der Gesellschafterin zur Kapitalrücklage.

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 278 gesunken. Der Anstieg der Rückstellung für ausstehende Rechnungen und der Personalrückstellungen wurde kompensiert durch den Wegfall einer Rückstellung für die Nutzung des SANYO-Markenzeichens. Der verbleibende Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist in niedrigeren Rückstellungen für Verkaufsrabatte und einen Vertragsbruch begründet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund der ganzjährig schwierigen Geschäftsbedingungen im Solarbereich um 54 % auf TEUR 24.201 zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind von TEUR 14.656 auf EUR 0 gesunken. Dies ist durch das negative Ergebnis vor Gewinnabführung begründet, das durch die unmittelbare Mutter, SANYO Sales & Marketing Europe GmbH, München, zu erstatten ist.

Liquidität:

Die laufende Liquidität wird bei SCE durch die Nutzung zweier verschiedener Instrumente sichergestellt. Die unterjährig am häufigsten genutzte Methode ist die Darlehensaufnahme. Als Alternative werden gegebenenfalls zum Jahresende Forderungsverkäufe an eine der Hausbanken (BTMU) durchgeführt, um den hohen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Rechnung tragen zu können. Ende März des Geschäftsjahr 2012/13 verkaufte das Unternehmen Forderungen, weil die Liquiditätslage es erforderte.

Die Geschäftsleitung beurteilt die Finanz- und Kapitalstruktur insgesamt als stabil.

Gewinn- und Verlustrechnung:

Hauptanteil am Bruttoergebnis der Gesellschaft (ermittelt aus Umsätzen abzüglich Materialaufwendungen) hatten die Bereiche HEV (33 %), Solar (29 %), Lithium-Ionen-Batterien (16 %), Nickel-Metall-Hydrid-Batterien (8 %), Nickel-Cadmium-Batterien (6 %) und Akkuaufladegeräte (6 %).

  2012/13 2011/12
Umsatzerlöse in TEUR 473.024 588.651
Materialaufwand [2] in TEUR 451.743 556.254
Bruttoergebnis in TEUR 21.281 32.397
Bruttoergebnismarge 4,5 % 5,5 %

Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert in erster Linie aus dem niedrigeren Verkaufsvolumen der Solar-Division, welche einem starken Verkaufspreisverfall infolge der Kürzung von Einspeisevergütungen im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 ausgesetzt war. Des Weiteren wirkten Fremdwährungseffekte negativ auf die Herstellungskosten, sodass sowohl die Bruttoergebnismarge als auch das absolute Bruttoergebnis gesunken sind. Hauptursache für das rückläufige Ergebnis war die HEV-Division, deren Bruttoergebnismarge von 9,1 % auf 5,2 % abgerutscht ist. Desweiteren sank die Bruttoergebnismarge der Solar-Division von 3,5 % auf 3,0 %. Die Mobile Energy-Division musste trotz gestiegener Umsätze vor allem aufgrund der niedrigen Margen im Geschäft mit Mobile Communication-Kunden einen Rückgang der Bruttoergebnismarge von 9,1 % auf 6,7 % hinnehmen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (TEUR -46) sank gegenüber dem Vorjahr um 100,3 %. Das Ergebnis nach Steuern vor Gewinnabführung (TEUR -189) sank im Vergleich zum Vorjahr um 101,3 %. Den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 473.024 standen Materialaufwand inklusive Bestandsveränderung in Höhe von TEUR 451.743, Personalaufwand in Höhe von TEUR 8.848, Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.288 und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 25.786 gegenüber.

Im Geschäftsjahr 2012/13 sind die Personalaufwendungen um TEUR 1.660 auf TEUR 8.848 gestiegen. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg durch die Expansion der HEV-Division an. Im Jahresdurchschnitt waren 131 Personen angestellt (im Vorjahr 96).

Die Abschreibungen auf das Sachanlagervermögen sowie die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände stiegen insgesamt um TEUR 420 auf TEUR 1.288. Der Anstieg resultiert aus gestiegenen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen, welche auf die Anschaffung neuer Anlagen und Maschinen durch die HEV-Division zurückzuführen sind.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 2.657 gestiegen. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen Kursverluste, welche sich um TEUR 4.570 erhöhten. Teilweise wurde der Anstieg durch um TEUR 1.297 gesunkene Frachtkosten kompensiert.

Insgesamt schätzt das Management das Nettovermögen, die finanzielle Lage und das Betriebsergebnis als stabil ein.

C. Voraussichtliche Entwicklung

Als Vertriebsgesellschaft ist SCE auf eine Steigerung der Umsatzerlöse fokussiert. Im Mobile Energy-Batterieproduktionsbereich arbeitet die Gesellschaft seit vier Jahren mit den Lohnproduzenten für Batterieassemblierungen --KEP Elektronikai Alkatres Kft., Kaposvar/Ungarn, und BIT CZ s.r.o., Stribro/Tschechische Republik-- zusammen. Für das kommende Geschäftsjahr plant die Gesellschaft eine Verringerung der Produktion an diesen zwei Standorten. Im Geschäftsjahr 2012/13 wurde die Massenproduktion von Batterien für Elektrofahrzeuge (HEV) in der Slowakei erhöht. Für das kommende Geschäftsjahr plant die Gesellschaft eine Erhöhung der Produktion an diesem Standort.

Hinsichtlich des Geschäftsjahres 2013/14 hat sich die Gesellschaft ein Umsatzziel von EUR 248 Mio. gesetzt. Dies entspricht einem Rückgang von 48 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012/13. Der Rückgang resultiert aus den niedrigeren erwarteten Umsätzen der Solar-, HEV- und Mobile Energy-Division, welche durchweg harten Marktbedingungen und fluktuierender Kundennachfrage ausgesetzt sind.

Im Geschäftsjahr 2013/14 wird die Massenproduktion von Batterien für Elektrofahrzeuge (HEV) in der Slowakei ausgeweitet, womit dieses Geschäft eines der wichtigsten Geschäftsfelder im Produktportfolio der Gesellschaft wird. Ab dem Geschäftsjahr 2015/16 erwartet die Gesellschaft für diesen Geschäftsbereich ein Umsatzvolumen von mehr als EUR 350 Mio. Bezüglich dieses Geschäftsbereichs steht SCE in engem Kontakt zur Audi AG, Ingolstadt, zur Volkswagen AG, Wolfsburg, und zu Peugeot Citroen Automobiles SA, Paris/Frankreich.

Unter Berücksichtigung der angespannten Marktsituation und neuen Konkurrenten aus Asien erwartet die Gesellschaft kurzfristig keinen wesentlichen Ergebnisanstieg im Batteriegeschäft. Um eine führende Position am Markt zu behalten, beabsichtigt die Gesellschaft neue Geschäftsfelder im Bereich Motorräder, Gartenwerkzeuge, Staubsauger, Rasierer und Smart Energy Systems zu erschließen. Andererseits erwartet die Gesellschaft im Solar-Geschäft im Geschäftsjahr 2015/16 eine Erholung des Umsatzes. Das Ziel der Gesellschaft ist die Ausweitung der Produktionskapazität und die Verbesserung der Lieferleistung, sowie die Anpassung der Verkaufspreise an Markttrends. Zusätzlich versucht die Gesellschaft ein Energy Solutions Geschäft in Europa aufzubauen, in welchem Photovoltaikanlagen mit großen Batteriesystemen zur Stromspeicherung verbunden werden, um die Umsatzerholung voranzutreiben. Die Gesellschaft beabsichtigt außerdem im Geschäftsjahr 2013/14 in das Projektgeschäft einzusteigen.

Die gegenwärtigen Entwicklungen in den Bereichen Power Tool und Rasierer werden sich im Geschäftsjahr 2013/14 fortsetzen. Im Gegensatz dazu erwartet bzw. versucht die Gesellschaft ein Umsatzwachstum sowohl in der HEV-Division als auch im Retail-Sektor und im Smart Energy Systems-Sektor, einem wesentlichen Geschäftsbereich, zu erzielen. Vom Retail-Sektor wird angenommen, dass er in den nächsten Jahren weiterhin wachsen wird. Die Gesellschaft verfolgt außerdem die Strategie, neue Kunden zu gewinnen.

Ein Bruttoergebnis (Netto-Umsatzerlöse abzüglich Herstellungskosten) in Höhe von EUR 15 Mio. beziehungsweise EUR 26 Mio. wird gegenwärtig für die Geschäftsjahre 2013/14 respektive 2014/15 erwartet.

Die Gesellschaft ist in sozialen Aktivitäten engagiert, insbesondere solchen Aktivitäten, die die Kundenzufriedenheit erhöhen sollen. SCE führt seit 2003 jährlich Umfragen zur Kundenzufriedenheit durch. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden ausgewertet und dazu genutzt, Initiativen zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit zu entwickeln. Es gibt individuelle Treffen mit Großkunden, dort werden die Ergebnisse der Umfrage besprochen. Darüber hinaus gibt es eine Initiative für Compliance und Risikomanagement.

D. Hauptrisiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die zukünftige Entwicklung von SCE könnte durch fünf wesentliche Risiken beeinflusst werden:

(1) Das erste Risiko ist der anhaltende Trend, dass OEM Kunden ihre Produktion und ihren Einkauf in den fernen Osten, insbesondere nach China und Südostasien verlegen. SCE begegnet diesem Risiko durch fortlaufende Verbesserung der Kundenbeziehungen, schnellen Service und flexible Lieferungen. Eine Erwartung besteht darin, dass einige

europäische Kunden einen Nutzen darin sehen die Produktion in Europa zu halten. Die Gesellschaft versucht die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen um Geschäftsbeziehungen aufzubauen und zu erhalten. Außerdem soll bei der konzerninternen Übertragung von Kunden der Gewinn erhalten bleiben, indem die Gesellschaft versucht umsatzabhängige Verkaufskommissionen zu erlangen.

(2) Das zweite Risiko stellt das politische Risiko in Deutschland, Italien, Frankreich und anderen europäischen Ländern dar. Der weitere Erfolg im Solar-Sektor hängt stark von dem Gesetz der Erneuerbaren Energien (EEG) ab, welches es Endkunden erlaubt, Elektrizität an die Netzbetreiber zu einem hohen Preis zu verkaufen. Die Regierungen haben die jährliche Reduktion der Einspeisevergütung von 2012 an erhöht, was das Kundeninteresse am Kauf von Solarmodulen verringert und SCE bereits veranlasst hat, beträchtliche Preissenkungen vorzunehmen. Die Gesellschaft wirkt diesem Risiko entgegen, indem sie ihre Verkaufsaktivitäten in Europa intensiviert mit näherem technischem Support, einer höheren Qualität von Solarmodulen und dem Anbieten von Energie-Management-Systemen.

(3) Insbesondere im Solar-und Mobile Energy-Bereich sieht die Gesellschaft das Risiko sinkender Preise. In diesen Bereichen konkurriert die Gesellschaft mit starken chinesischen und koreanischen Unternehmen um Marktanteile. Daher besteht das Risiko des Preisdrucks im Markt. Um Marktanteile zu halten, verbessert die Gesellschaft die Geschäftsprozesse und verstärkt die Geschäftsbeziehungen zu Kunden.

(4) Die Gesellschaft ist in den Smart Energy Systems-Bereich eingestiegen, um ihr Geschäft weiter zu expandieren. Da SCE relativ neu in diesem Bereich ist, könnte es sein, dass sich die Gesellschaft mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert sieht, um den Standards im Smart Energy Systems-Bereich entsprechen zu können. Die Gesellschaft wird ihr derzeitiges Produktionskonzept an das System der Kunden anpassen müssen. SCE hat beträchtliche Anstrengungen zu unternehmen, um den Anforderungen der Hersteller gerecht zu werden.

(5) SCE unterliegt aufgrund der internationalen Aktivitäten einem Fremdwährungsrisiko, insbesondere bezüglich dem US-Dollar und dem japanischen Yen. SCE versucht Einkaufs- und Verkaufswährung aufeinander abzustimmen, um große Währungseinflüsse zu vermeiden. Wechselkursschwankungen wirken sich direkt auf die Materialaufwendungen sowie die Produktionskosten aus. Die Gesellschaft nutzt die Möglichkeit, Fremdwährungsoptionen abzuschließen, um sich gegen derartige Risiken abzusichern. Die Gesellschaft hielt zum 31. März 2013 keine solchen Optionen.

Zukünftige Chancen für SCE sind nachfolgend aufgeführt:

(1) Die Gesellschaft konnte mit der Batterietechnologie in den Automobilmarkt vorstoßen. Die Gesellschaft hat begonnen nicht nur Nickel-Metall-Hydrid-Batterien, sondern auch Lithium-Ionen-Batterien zu verkaufen und bleibt mit den Kunden in Kontakt, um das Geschäft weiter auszubauen. Hieraus wird ein starkes Umsatzwachstum erwartet.

(2) Das Solar-Geschäft in Deutschland, Italien, UK, Belgien und in weiteren Ländern soll stabilisiert werden. So gelang es der Gesellschaft in das Geschäft mit Solarprojekten wie der Blackfriars Bridge in London einzusteigen, um in diesem Geschäftsfeld die Umsatzchancen weiter zu steigern trotz der Reduktion der Einspeisevergütungen. Zusätzlich intensiviert die Gesellschaft ihre Verkaufsaktivitäten in Europa mit näherem technischem Support, einer höheren Qualität von Solarmodulen und dem Anbieten von Energie-Management-Systemen.

(3) Neue Produkte auf nicht-digitalen Konsumentenmärkten, wie z. B. Elektrofahrräder, Gartenwerkzeuge, Staubsauger und Rasierer, werden mit aufladbaren Batterien betrieben, welche derzeitig in Planung sind bzw. zum Teil bereits produziert werden. Ein weiteres neues Produkt, Smart Energy Systems, beinhaltet Batteriesätze und Batteriemanagementsysteme für die Speicherung in Haushalten, Industrie und Versorgungsanlagen. Hauptziel dieser Produktlinie sind Unternehmen, die mit elektrischen Großmaschinen und Wechselrichtern arbeiten und über ihre Verkaufskanäle schlüsselfertige Produkte anbieten.

(4) Panasonic und SANYO Japan haben entschieden, das Eneloop-Geschäft in Europa speziell zu fördern. Daher werden viele Ressourcen seitens SANYO Japan bereitgestellt, um letztendlich die Umsätze der Gesellschaft zu steigern.

(5) Viele Länder haben, getrieben durch die Politik, umweltfreundliche Investitionsprogramme aufgelegt. Dies ist das Kerngeschäft der Gesellschaft, und könnte deshalb zu einer Steigerung der Umsätze führen.

E. Risikomanagement

Die Gesellschaft ist als Tochterunternehmen der Panasonic Corporation, Osaka/Japan, in das Risikomanagement des Konzerns eingebunden. Mit den dort implementierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, sodass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes möglich sind. Die oben aufgeführten Risiken werden als nicht bestandsgefährdend eingeschätzt.

F. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

G. Besondere Vorgänge nach dem Stichtag

Es gab keine besonderen Vorgänge nach dem Bilanzstichtag.

Der vorliegende Lagebericht wurde auf Grundlage der zu Verfügung stehenden Daten und Unterlagen erstellt und beruht auf heutigem Kenntnisstand. Er enthält neben Vergangenheitsdaten auch zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Ergebnissen abweichen.

1 Materialaufwand abzüglich der Erhöhung bzw. zuzüglich Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen.
2 Materialaufwand abzüglich der Erhöhung bzw. zuzüglich der Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen.

 

München, den 19. Juni 2013

Sanyo Component Europe GmbH

Die Geschäftsführung

Herr Yasuharu Matsukawa

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sanyo Component Europe GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2012 bis 31. März 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 19. Juni 2013

KPMG AG
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Feichtner, Wirtschaftsprüfer

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