Müller Ditzen GmbH
Selbe AdresseDruck- und Medienvorstufe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Ditzen-Blanke seit 11.10.2018 | Vorstandsmitglied |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Müller Ditzen AGBremerhavenJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016MÜLLER DITZEN AG, BREMERHAVENGeschäftstätigkeit Die Müller Ditzen AG (im Folgenden MD AG) bietet ihren Kunden entlang einer breiten Wertschöpfungskette die Herstellung hochwertiger Werbemittel an. Der Kundennutzen ergibt sich durch das für den Norden einzigartige 3-Säulen-Serviceprogramm: Beratung - Veredelung - Logistik. Produktberatung auch im Rahmen der eigenen Schulungs- und Seminarplattform "medienplantage", Leistungen der digitalen Druckvorstufe, Druck, Veredelung, Konfektionierung, personalisierten Versand und individuelle Logistiklösungen gehören zu den Kernkompetenzen. Im Berichtszeitraum waren im Durchschnitt 79 Personen als Voll-, Teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte bei der MD AG tätig. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2016 mit einer Steigerung von 1,9% des preisbereinigten Bruttoinlandproduktes (BIP) mehr als stabil gegenüber dem Vorjahr erwiesen. Nach Steigerungen von 1,7% in 2015 und 1,6% in 2014 ist ein stetiges Wirtschaftswachstum erkennbar. Als Ursache hierfür nennt das statistische Bundesamt insbesondere eine starke Binnennachfrage. Wichtigster Wachstumsmotor in 2016 war dabei die inländische Verwendung. Der private Konsum stieg preisbereinigt um plus 2,0%. Insgesamt stiegen die Konsumausgaben um 2,5% gegenüber dem Vorjahr. Auch die Investitionen trugen in 2016 zum Wachstum bei. Zum einen stiegen die Bauinvestitionen um plus 3,1% und zum anderen die Investitionen in Maschinen und Geräte um 1,7%. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte mit knapp 43,5 Millionen das zehnte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Wettbewerbslage 2016 setzte sich laut Bundesverband Druck und Medien die Strukturanpassung in der deutschen Druck- und Medienwirtschaft fort. Der preisbereinigte Umsatz von Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern ging laut Bundesverband Druck um 0,8% (Vorjahr 2,0%) zurück. Der Verband nennt den gestiegenen Import an Druckerzeugnissen (plus 7% auf 2,55 Mrd. Euro) als Hauptursache. Zu etwa zwei Drittel war dieses Wachstum auf die gestiegene Einfuhr von Verlagserzeugnissen zurückzuführen. Die Importe von Büchern und Broschüren wuchsen um 7,5% auf 1,22 Mrd. Euro. Fremd- und Materialkosten Die Papierpreise waren im Vergleich 2016 zu 2015 konstant. Die erhöhte Papierquote ergibt sich aus dem zunehmenden Einsatz wertigerer Druckpapiere. Die Preise für Druckplatten sowie Druckfarben waren gegenüber dem Vorjahr konstant. Die Materialquote der MD AG betrug im Berichtszeitraum 26,9% (Vorjahr 26,4%). Der Anteil der Fremdleistungen belief sich konstant auf 10,6% (Vorjahr 10,6%). In Summe betrug der Anteil der Fremd- und Materialleistungen 37,4% (Vorjahr 37,0%) bezogen auf die Umsatzerlöse. Lohnstruktur und Personalbestand Der Personalkostenanteil ist gegenüber dem Vorjahr um 1,5%-Punkte auf 41,7% gestiegen. Die Zahlung des vollen Urlaubsgeldes und die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich wurden auch in 2016 beibehalten. Eine Jahresgratifikation wurde nicht gezahlt. Die Mitarbeiterzahl betrug im Berichtszeitraum durchschnittlich 79 Personen (Vorjahr 81 Personen). Das gemeinsame Ziel von Vorstand und Betriebsrat ist die Sicherung der Arbeitsplätze. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Auch das Jahr 2016 war geprägt durch einen intensiven Verdrängungswettbewerb in dessen Folge die Preise insbesondere für Standardprodukte weiter unter Druck gerieten. Insgesamt lag der Umsatz der MD AG um knapp 2% unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis der MD AG belief sich nach 6 Monaten in 2016 (nicht abgegrenzt) auf minus T-€ 50 (Vorjahr minus T-€ 194). In der, wie in den Vorjahren, stärkeren zweiten Jahreshälfte konnte dieses Ergebnis kompensiert werden. Das Gesamt-Ergebnis für 2016 beläuft sich auf T€ 275 (Vorjahr T€ 106). Im August des Berichtszeitraumes wurde eine Heidelberger Druckmaschine im Rahmen einer Ersatzinvestition mit einem Buchgewinn verkauft. Das Qualitätsmanagementsystem ISO 9001:2008 bietet weiterhin die Basis auf dem die Abläufe optimiert und der strukturelle Wandel zum industriellen Dienstleister für hochveredelte Druckprodukte vollzogen wird. Der Einsatz modernster Technik sorgt dabei für ganzjährige Lieferfähigkeit. Kein Kunde lag über einem Anteil von 5% des Gesamtumsatzes. Die 100 ranghöchsten Kunden erzielten ca. 80% des Gesamtumsatzes. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat war auch im Jahr 2016 konstruktiv und brachte für die Mitarbeiter und das Unternehmen positive Entscheidungen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 371 (Vorjahr: TEUR 803), der aus der Finanzierung TEUR 345 (Vorjahr: TEUR -635). Der Cashflow aus der Investition belief sich auf TEUR -1.251 (Vorjahr: TEUR -342). Der Abschreibungsgrad betrug 42,38% (Vorjahr: 55,31%), der Liquiditätsgrad I 43,87% (Vorjahr: 116,85%) und der Liquiditätsgrad II 106,58% (Vorjahr: 192,58%). Die Eigenkapitalquote belief sich auf 49,3% (Vorjahr: 51,3%). Der Neukundenumsatz lag im Berichtszeitraum bei 8% des Gesamtumsatzes. Zur Ausweitung der Vertriebsaktivitäten wurde im Dezember des Berichtsjahres ein branchenerfahrener Vertriebsmitarbeiter eingestellt. Prognose für das Geschäftsjahr 2017 In den ersten drei Monaten diesen Jahres lag der Umsatz ca. 8% hinter dem des Vorjahres, während das Ergebnis nahezu Vorjahresniveau erreichte. Der Markt für gedruckte Werbemittel ist weiterhin geprägt durch einen intensiven Verdrängungswettbewerb bei Standardprodukten. Die im Berichtsjahr eingeleitete Professionalisierung des Marketings umfasst zunächst die notwendigen Anpassungen der internen Prozesse sowie dem Relaunch des Unternehmensauftrittes. Weiterhin werden, insbesondere für die Leistungsbereiche Naturpapieroffset (LE UV), Siebdruckveredelung und Lettershop, vertriebsunterstützende Marketingaktionen aufgesetzt. Die Umsetzung einer Kampagne über einen Kampagnenmanager wird von der Kundenseite dabei positiv aufgenommen und liefert wichtige Erfahrungswerte. Die zweite Jahreshälfte wird, auch aufgrund der Ausweitung der Vertriebsaktivitäten, als die stärkere erwartet. Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand der MD AG für 2017 einen Jahresumsatz knapp über Vorjahresniveau. Auf der Ergebnisseite wird ein positives Ergebnis kleiner 2% vom Umsatz erwartet. Risiken und Chancen Der Vorstand sieht für das Jahr 2017 keine entscheidenden Risiken für das Unternehmen. Die größte Herausforderung bleibt die negative Preisentwicklung durch Verdrängungswettbewerb insbesondere im Bereich der Standardprodukte. Durch die Professionalisierung der Marketingaktivitäten sowie zielgerichtete Aktionen wird der Ausbau der Umsatzanteile für Leistungen und Produkte, die nicht einem so hohen Preisdruck ausgesetzt sind, gestärkt. Die "Druckmanufaktur am Meer" steht in diesem Zusammenhang für individuelle Lösungen in Premiumqualität.
Bremerhaven, 23. Mai 2017 gez. Ronald Huber, Vorstand Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016MÜLLER DITZEN AG, BREMERHAVENAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016MÜLLER DITZEN AG, BREMERHAVENA. Allgemeine Angaben Die Müller Ditzen AG, Bremerhaven, ist beim Amtsgericht Bremen unter HRB 3327 BHV eingetragen. Von der Müller Ditzen AG sind die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften im Sinne des § 267 HGB zu beachten. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erstmalig zu beachten. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten keine anzupassenden Beträge. B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung 1. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Aktiva Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die lineare Abschreibung, bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei Zugängen von abnutzbaren beweglichen Vermögenswerten wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu 410,00 Euro werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis bleiben der Gewinnaufschlag und die Fremdkapitalzinsen unberücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, erkennbaren Einzelrisiken durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen worden. Uneinbringliche Forderungen wurden ausgebucht. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) angesetzt. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. 3. Passiva Das ursprünglich gezeichnete Kapital der Aktiengesellschaft in Höhe von EUR 52.000,00 wurde lt. notarieller Beurkundung vom 27. Juni 2002 zum 1. Juli 2002 um EUR 448.000,00 auf EUR 500.000,00 erhöht. Es ist eingeteilt in 100.000 Aktien im Nennbetrag von je EUR 5,00. Die Aktien sind als vinkulierte Namensaktien ausgegeben worden. Sie sind nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragbar. Der Sonderposten aus Zuwendungen resultiert aus Investitionszuschüssen und wird entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände planmäßig aufgelöst. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung kein Gebrauch gemacht. C. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagespiegel (Seite 6) zu entnehmen. Im Jahre 2004 wurde das Betriebsgrundstück Hoebelstraße 19 in 27572 Bremerhaven erworben und mit dem Neubau einer Betriebsstätte begonnen. Der Umzug in die neue Betriebsstätte erfolgte im Juni 2005. Ab dem 20. Juni 2005 werden das Gebäude, die Außenanlagen und Hof- und Wegbefestigung entsprechend der steuerlichen Vorschriften planmäßig abgeschrieben. Der Investitionszuschuss der BIS wurde seinerzeit in einen Sonderposten für Zuwendungen eingestellt, um die tatsächlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ungekürzt darstellen zu können. Der Sonderposten wird entsprechend der Absetzung für Abnutzung gewinnerhöhend aufgelöst. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde unter anderem das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG mit dem abgezinsten Wert erfasst. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.100,12). Sonderposten für Zuwendungen In den Sonderposten für Zuwendungen wurde gemäß § 247 Absatz 3 HGB der Zuschuss der BIS zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der neuen Betriebsstätte eingestellt. Der auf den Grund und Boden entfallende Teil wurde direkt bei den Anschaffungskosten abgesetzt. Der Zuschuss der BIS beträgt 13%. Die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens beliefen sich auf EUR 12.800,00 (Vorjahr: EUR 12.800,00). Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Beträge für Abschlusskosten, Prüfung und Veröffentlichung, Urlaubs- und Überstundenansprüche der Arbeitnehmer, Altersteilzeit sowie Gewährleistungen enthalten. Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtung Der Bewertung liegt eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2% zugrunde. Die Rückstellung wurde mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Aufzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Guthaben der Deka Investmentfonds dienen der Sicherung der Altersteilzeitzusagen und wurden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit der Rückstellung verrechnet. Die Vermögensgegenstände haben Anschaffungskosten von TEUR 111 und einen beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 110. Der beizulegende Wert ergibt sich aus den aktuellen Börsenkursen der Deka Investmentfonds zum Bilanzstichtag. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 82. Der Zinsertrag aus den verrechneten Deckungsvermögen (TEUR 0,1) wurde nicht mit den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Altersteilzeitverpflichtung saldiert. Der übersteigende Betrag des Deckungsvermögens über den Rückstellungsbetrag für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von EUR 28.299,27 wird auf der Aktivseite unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Druckmaschinen sowie durch eine Grundschuld am Objekt 27572 Bremerhaven, Hoebelstraße, gesichert. II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den Posten sonstige betriebliche Erträge sind Sachverhalte von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Es handelt sich hierbei um den Ver-äußerungsgewinn einer Druckmaschine in Höhe von TEUR 435. D. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. E. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr 2016 waren durchschnittlich ohne Vorstand beschäftigt.
Während des laufenden Geschäftsjahres werden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der Aufsichtsrat besteht aus drei Personen: a) Rechtsanwalt Norbert Werk (Vorsitzender) b) Kaufmann Jens-Michael Müller c) Verleger Matthias Ditzen-Blanke (Stellvertreter ab 01.01.2016) Vorschlag zur Ergebnisverwendung Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses kann der Vorstand einen Betrag in Höhe von 25% des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres in eine Gewinnrücklage einstellen, bis der drei-fache Betrag des Grundkapitals erreicht ist. Außer zum Ausgleich eines entstandenen Jahresfehlbetrages dürfen die Kapital- bzw. die Gewinnrücklagen nur durch Beschluss der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von 75% der Stimmen aufgelöst oder in Kapital umgewandelt werden. Über die Verwendung des Jahresergebnisses soll die Hauptversammlung befinden.
Bremerhaven, den 23. Mai 2017 gez. Ronald Huber
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss der Müller Ditzen AG, Bremerhaven, zum 31. Dezember 2016 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Müller Ditzen AG, Bremerhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremerhaven, den 23. Mai 2017 FIDES
Treuhand GmbH & Co. KG
gez. Krämer, Wirtschaftsprüfer gez. Festerling, Wirtschaftsprüfer Zweigniederlassung Bremerhaven Bericht des Aufsichtsrates der müllerditzen AGDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2016, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben umfassend wahrgenommen. Im Geschäftsjahr ist der Aufsichtsrat zu einer regulären Sitzung zusammengetreten. Auch außerhalb dieser Sitzungen wurden die Aufsichtsratsmitglieder regelmäßig vom Vorstandsvorsitzenden über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und über die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. Die Einbindung in Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung erfolgte frühzeitig. Die Arbeit des Vorstandes im Geschäftsjahr 2016 wurde sorgfältig und regelmäßig begleitet. Der Vorstand informierte zeitnah und umfassend durch mündliche Berichte über alle für das Unternehmen relevanten Fragestellungen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikoeinschätzung bzw. Risikolage und des Risikomanagements. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen nehmen können. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und zustimmend zur Kenntnis genommen.
Bremerhaven, 06.07.2017 gez. Norbert Werk gez. Michael Müller gez. Matthias Ditzen-Blanke Auszug aus der Niederschrift über die Hauptversammlung vom 6. Juli 2017 in den Geschäftsräumen der Müller Ditzen AG, Bremerhaven: 1. Feststellung des Jahresabschlusses Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, abschließend mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 275.045,88, geprüft und zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Hauptversammlung beschließt, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.770.940,98 einen Betrag in Höhe von EUR 100.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Gewinnvortag in Höhe von EUR 1.670.940,98 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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