Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
MERXX Handels GmbH
An der Trave 19, 23923 Selmsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Damrau seit 19.4.2011 | Prokura |
Rainer Tiburzik seit 2.12.2008 | Geschäftsführer |
Andrea Gatzow seit 2.12.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rainer Tiburzik | 45.99% |
Sigun Trumpler | 45.99% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 6 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MERXX Handels GmbHSelmsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDie MERXX Handels GmbH hat ihren Sitz in Selmsdorf und wird unter der Registernummer HRB 9972 beim Amtsgericht in Schwerin geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages erstellt worden. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie BilanzvermerkenDas Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände grundsätzlich linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Durchschnittspreisen bewertet. Auf risikobehaftete Artikel sowie zur Einhaltung des Niederstwertprinzips wurden Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Sie werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Als Sonderposten für Investitionszuschüsse (Korrekturposten zum Anlagevermögen) wird der erhaltene Investitionszuschuss passivisch ausgewiesen und entsprechend der anteiligen Abschreibungen aufgelöst. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt. Der Teilwert der Pensionsrückstellung wurde gemäß § 6 a EStG ermittelt; dabei wurden die Richttafeln 2018 von Prof. Heubeck verwendet. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs vom Zeitpunkt der Entstehung bzw. mit dem zum Stichtag ungünstigeren Kurs umgerechnet. Soweit für die Begleichung von Verbindlichkeiten Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen wurden, wurden diese zu dem dafür vereinbarten Kurs umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDie Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 157.061,85 (Vorjahr: EUR 150.901,67). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit EUR 6.400,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen eingetragene Buchgrundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 4.750, eine stille Globalzession auf alle Kundenforderungen, die Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers sowie ein Importversicherungsvertrag. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für erhaltene Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 63 enthalten. IV. Sonstige Angabena) BeteiligungsverhältnisseZum Bilanzstichtag bestehen zwei Beteiligungen. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wird gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB verzichtet, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach § 264 Abs. 2 von untergeordneter Bedeutung sind. b) Derivative FinanzinstrumenteDie Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag 2 Devisentermingeschäfte (EUR/USD) über insgesamt 720.000,00 US-Dollar sowie 2 Devisentermingeschäfte (USD/EUR) über insgesamt 500.000,00 US-Dollar abgeschlossen. c) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenHaftungsverhältnisse bestehen am Abschlussstichtag nicht. Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen am Abschlussstichtag. d) MitarbeiterzahlDie Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
e) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtsjahr sind keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen gemacht worden. f) OrganeGeschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war Herr Dipl.-Kaufmann Rainer Tiburzik, Kaufmann, Bad Oldesloe. Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. g) ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 704.517,90 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 7.028.280,64 auf neue Rechnung vorzutragen. h) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sindVorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende mit Auswirkungen auf den Jahresabschluss sowie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ergeben. Entwicklung des Anlagevermögens - Anlage 1 zum Anhang
Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Unser Unternehmen hat sich auf den Import, den Handel und die Logistik von Gartenmöbeln spezialisiert. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft eine anhaltende Stagnation mit rückläufigen, jedoch weiter hohen Inflationsraten aufgrund der Nachwirkungen der Energiepreiskrise. Der private Konsum stabilisiert sich auf niedrigem Niveau. Der Welthandel zeigte im September eine leichte Zunahme von 0,7 %, jedoch weisen aktuelle Indikatoren auf einen weiteren Rückgang hin. Internationale Organisationen prognostizieren eine verhaltene Erholung, mit einem Anstieg des realen Welthandels um +2,7 % für 2024. Die Welt-BIP-Expansionsraten bleiben unterdurchschnittlich. Die wirtschaftlichen Perspektiven sind weiterhin durch Unsicherheiten und Risiken geprägt, darunter die anhaltende weltwirtschaftliche Schwächephase und geopolitische Spannungen. Bereits während der Geschäftsjahre 2021 und 2022 sind die Einstandspreise für unsere Waren und insbesondere die Frachtkosten deutlich gestiegen. Diese deutlichen Preissteigerungen und die zuvor beschriebenen allgemeinen schwierigen Rahmenbedingungen bei den Verbrauchern führten auch im Geschäftsjahr 2023 zu einer Kaufzurückhaltung, so dass wir trotz einer deutlichen Margenverbesserung einen deutlichen Umsatzrückgang zu verzeichnen hatten. Es ist uns aufgrund der Margenverbesserung jedoch trotz des Umsatzverlustes gelungen den Rohertrag auf Niveau des Vorjahres zu stabilisieren. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 war für unser Unternehmen im Vergleich zu den Jahren vor 2022 somit weniger erfolgreich aber dennoch aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen zufriedenstellend. Der von uns geplante Umsatz wurde um 3,2 Mio. EUR unterschritten. Die immer stärkere Verlagerung zum Versandhandel mit geringeren Einzelausbringungsmengen je Kunde führt auch weiterhin für unser Unternehmen zu steigenden Ausgangsfrachten sowie zu einer höheren Personalressourcenbindung in der Auftragsabwicklung. Die anhaltende Marktentwicklung bedeutet auch für uns eine weiter verstärkte Konzentration auf das Internetgeschäft, wobei Firmen zu bevorzugen sind, die entweder selbst eine kostengünstige Verteilorganisation haben oder unser Lager verstärkt zur Direktauslieferung an Ihre Kunden nutzen. Hierbei ist eine pünktliche Auslieferung unbedingt erforderlich, was nur durch sehr frühzeitigen Wareneinkauf gewährleistet werden kann. 2. Ertragslage Der prozentuale Deckungsbeitrag (Rohertrag) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8% Punkte erhöht. Absolut hat sich der Deckungsbeitrag (Rohertrag) trotz der Umsatzabnahme aufgrund der gestiegenen Rohertragsquote geringfügig verbessert (TEUR + 59). Aufgrund leicht gesunkener Aufwendungen in allen Bereichen mit Ausnahme der Personalkosten im Geschäftsjahr führte dies in Summe zu einem um TEUR 307 verbesserten Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt mit nun TEUR 971 geringfügig über dem Vorjahresergebnis (TEUR 920). Unsere sonstige Aufwandsstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der bereits genannten leicht gestiegenen Lohnkosten und gesunkenen Kosten in den anderen Bereichen nicht wesentlich verändert. Kennzahlen Ertragslage:
3. Finanzlage Ziel unseres Finanzmanagements ist es, für unser Unternehmen eine optimale Kapitalstruktur zu erreichen, so dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. Im Berichtsjahr war unser Unternehmen jederzeit zahlungsfähig. Die Finanzierung des Anlagevermögens entwickelt sich weiter planmäßig. Die Finanzierung des Umlaufvermögens ist durch Bankkreditlinien gesichert. Der Einsatz von außerbilanziellen Finanzierungsinstrumenten wie Leasing hat keine wesentliche Bedeutung für unser Unternehmen. Unsere Eigenkapitalquote (wirtschaftliches Eigenkapital inkl. Eigenkapitalanteil des Sonderpostens) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17% erhöht. Ursächlich hierfür waren eine gesunkene Bilanzsumme, der Jahresüberschuss sowie die teilweise Thesaurierung des Vorjahresergebnisses. Ausgehend von einem cash-flow von TEUR 962 im Berichtsjahr, beträgt die Veränderung der finanziellen Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung der Veränderungen bei den kurzfristigen Aktiva und Passiva TEUR 3.704. Der Saldo aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -47. Außerdem ergibt sich ein Saldo aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -547. Insgesamt beträgt somit die Veränderung der kurzfristigen Banksalden TEUR 3.110. Die Nettoverschuldung verringerte sich um TEUR 3.215 auf TEUR -2.736. 4. Vermögenslage Das Anlagevermögen per 31. Dezember 2023 liegt TEUR 271 unter dem Buchwert des Vorjahres. Der Bestand an Vorräten hat sich um TEUR 2.659 reduziert. Die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Aktiva haben sich um TEUR 27 auf TEUR 1.048 verringert. Unser Anlagevermögen schreiben wir planmäßig linear ab. Unserem Wachstum tragen wir durch entsprechende Investitionen an unserem Standort Rechnung. Kennzahlen Vermögenslage:
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes beurteilen wir unsere wirtschaftliche Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) als gut. 5. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Mit unserem Risikomanagement fördern wir das Chancen- und Risikobewusstsein unserer Mitarbeiter. Durch den bewussten und kontrollierten Umgang mit Risiken lässt sich das Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum ausrichten, können Chancen genutzt und Wettbewerbsvorteile realisiert werden. Unser Risikomanagement hilft, Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs-, und Berichterstattungsprozesses. Wesentliche Kernelemente des Risikomanagements sind die strategische Planung, die Mittelfristplanung und Budgetierung, das Reporting und permanentes Controlling. Das zuständige Management hat die Aufgabe, die Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Das Aufspüren von Risiken bedeutet dabei sowohl Gefahren zu erkennen, die den Erfolg oder im Extremfall den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, als auch positive Chancen zu finden und diese für das Unternehmen wahrzunehmen. Nachfolgend werden Risiken beschrieben, die nachteilige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Da ein Teil der Risiken außerhalb unseres Einflussbereichs liegt, kann auch ein funktionierendes Risikomanagement nicht garantieren, dass alle Risiken ausgeschaltet sind. Insoweit können sich Entwicklungen ergeben, die von unserer Planung abweichen. Unser Unternehmen unterliegt den allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken in den Ländern und Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Insgesamt sehen wir das wirtschaftliche Umfeld der Gesellschaft positiv. Die konjunkturelle und allgemeine wirtschaftliche Lage sehen wir für uns als mittelständisches überregional operierendes Unternehmen langfristig mit einem positiven Trend für unser Unternehmen. Währungsrisiken werden durch geeignete Vertrags- und Finanzinstrumente abgesichert. Unser Unternehmen ist als international tätiges Handelsunternehmen einer Vielzahl von regulatorischen und rechtlichen Risiken ausgesetzt. Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Rückrufe, Arbeitssicherheit sowie Umweltschutz sind zu erwähnen. Durch eine kontinuierliche Verbesserung der Aufbau- und Ablauforganisation, des Qualitätsmanagements und eines Versicherungsschutzes werden hier schon im Vorfeld mögliche Risiken minimiert. Wir sind den branchentypischen Risiken ausgesetzt. Zyklische Nachfrageschwankungen wichtiger Abnehmerbranchen sowie der intensive Wettbewerb in den Absatzmärkten stellen operative Risiken dar. Wir bemühen uns, unsere Kunden durch Erbringung besonderer, individuell angepasster Leistungen langfristig an uns zu binden. Das Risiko von Sach- und Haftpflichtschäden sowie von eventuellen Betriebsunterbrechungen ist durch Versicherungen adäquat abgedeckt. Risiken aus Investitionsprojekten werden durch festgelegte Abläufe und Verfahren innerhalb solcher Projekte gesteuert und reduziert. Risiken aus Akquisitions- und Investitionstätigkeiten sind derzeit nicht erkennbar. Informationstechnischen Risiken begegnen wir mit regelmäßigen Investitionen in moderne Hard- und Software. Moderne Security-Lösungen schützen unsere Daten und unsere Infrastruktur vor ungewollten Zugriffen. Derzeit sind keine IT-relevanten Risiken in unserem Unternehmen erkennbar. Fluktuation im Personalbereich begegnen wir mit einem verständnisvollen und motivierenden Betriebsklima. Mitarbeiter in Schlüsselpositionen sind am Ergebnis beteiligt. Wesentliche Produkt- und Umweltrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Weitere sonstige Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Gegenüber der letzten Berichterstattung haben sich keine wesentlichen Änderungen der Risikolage ergeben. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach unserer Einschätzung gegenwärtig und in absehbarer Zeit für das Unternehmen keine wesentlichen Einzelrisiken. Auch die Gesamtsumme der Risiken sowie Risiko-Kombinationen gefährden nicht den Fortbestand des Unternehmens. Unser implementiertes Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden. Für die typischen Geschäftsrisiken, deren Eintritt einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zur Folge haben könnte, ist Vorsorge getroffen. Die Auswirkungen der weltweiten Krise durch das CORONA-Virus stellt kein geschäftsgefährdendes Risiko dar und rückte sichtlich in den Hintergrund, nachdem die russischen Streitkräfte im Februar 2022 in die souveräne Ukraine einmarschierten. Die daraus resultierenden Preisanpassungen an den Rohstoff,- Beschaffungs- und Energiemärkten sind ein schwer kalkulierbares Risiko, auf welches das Management mit Weitsicht reagieren muss. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann, sind gegenwärtig kaum möglich. Wesentliche Risiken treffen die Realwirtschaft z.B. aus ihren Lieferketten (insb. hinsichtlich des Energiebedarfs), auf ihren Absatzmärkten, hinsichtlich der Kreditversorgung durch Banken oder aus Cyberangriffen. Aus heutiger Sicht gefährden diese zusätzlichen Risiken den Fortbestand unserer Gesellschaft nicht. Chancenbericht Unsere Unternehmensstrategie ist darauf angelegt, sich bietende Chancen frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und sie durch geeignete Maßnahmen für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens zu nutzen. Unser Chancenmanagement orientiert sich dabei im Wesentlichen an den Zielen und Strategien für unsere Geschäftsfelder und ist ein integraler Bestandteil der Planungs- und Steuerungssysteme. In unseren bestehenden Geschäftsfeldern liegt die direkte Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen primär bei der Geschäftsführung. Diese beobachtet gleichermaßen branchenspezifische, regionale und lokale Entwicklungen und beschäftigt sich darüber hinaus mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren. Darüber hinaus werden konsequent Chancenpotenziale in neuen Geschäftsfeldern sondiert, analysiert und evaluiert. Die Verantwortung für diese strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens liegt bei der Geschäftsführung. 6. Prognosebericht Wir haben eine umfassende Planung aufgestellt, die wesentlicher Maßstab unseres Handels ist. Die steigenden Einstandspreise unserer Lieferanten belasten uns schon heute zusätzlich. Durch den derzeitigen Krieg in der Ukraine wird es hier zu weiteren nicht planbaren Preisschwankungen kommen. Die Absatzsituation für das Jahr 2023 betrachten wir für unser Unternehmen grundsätzlich als positiv. Jedoch rechnen wir für das Jahr 2024 mit keinen wesentlichen Umsatzzuwächsen im Vergleich zum Jahr 2023. In unserer Planung gehen wir davon aus, das wir das Ergebnis des Jahres 2023 nicht erreichen können. BestätigungsvermerkWir weisen darauf hin, dass sich der nachfolgende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die MERXX Handels GmbH, Selmsdorf, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MERXX Handels GmbH, Selmsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MERXX Handels GmbH, Selmsdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, den 3. Mail 2024 BTR
SUMUS GmbH
Jörn Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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