Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 8097
Eingetragen
17.2.2009
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
ist der Handel und Groß- und Außenhandel (Import und Export) mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Werkzeugen, Arbeits- und Berufsbekleidung, Elektrogeräten, Elektronikartikeln, Haushaltsgeräten und Haushaltsgegenständen, Gartenartikeln und Geschenkartikeln.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Acton International Ltd.HKG
75.00%
Vinceable Holding B.V.NLD
25.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Acton International Ltd.
HKG
18.750 €
75.00%
Hendrikus Johannes van Ommen
Zwanenbloem 5, 7944 PT Meppel, Niederlande
6.250 €
25.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

BATAVIA GmbH

Hagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2017

(01.01.2017 - 31.12.2017)

der BATAVIA GmbH, Hagen

I. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand der BATAVIA GmbH ist der Groß- und Außenhandel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Werkzeugen, Arbeits- und Berufsbekleidung, Elektrogeräten, Haushaltsgeräten und Ähnlichem.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Euro-Raum hat die konjunkturelle Entwicklung an Fahrt gewonnen und wurde sowohl durch das Auslandsgeschäft als auch durch die Binnennachfrage gestützt. Dabei ist der Aufschwung breit aufgestellt, die Wirtschaft expandiert in nahezu allen Ländern dynamisch.

Wirtschaftsentwicklung

Getragen von den Konsumausgaben, dem Auslandsgeschäft und den Investitionen hat der Aufschwung der deutschen Wirtschaft an Stärke und Breite gewonnen. Infolge der hohen Kapazitätsauslastung hat sich die Beschäftigungssituation weiter verbessert: die Zahl der gemeldeten Stellen hat deutlich zugenommen und es dauert immer länger, bis eine gemeldete Stelle besetzt werden kann. Das reale Bruttoinlandsprodukt hat sich 2017 in den Niederlanden um 3,1 % erhöht.

Wirtschaftsentwicklung Branche Batavia

Im Frühjahr 2017 legte der private Verbrauch getragen von sehr hohen Einkommens- und Konjunkturerwartungen, deutlich zu in Deutschland. Besonders stark expandierten die Umsätze im Internet- und Versandhandel weiter. Die Dynamik der privaten Konsumnachfrage dürfte etwas abnehmen, bleibt aber im langfristigen Vergleich hoch, zumal eine weitere Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt bei nur leicht beschleunigtem Preisauftrieb erwartet wird. Die verfügbaren Einkommen erhalten durch den kräftigen Anstieg der monetären Sozialleistungen um knapp 4 % weiteren Auftrieb.

Der Aufwärtstrend der Versandhandelsbranche hat sich nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes auch in 2016 fortgesetzt: in dem Zeitraum konnte eine Umsatzsteigerung von 5,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet werden (gesamter Einzelhandel: 2,2 %). Die Erwartungen des Bundesverbandes des Versandhandels (bevh) lagen für den Zeitraum lediglich bei 4 % und wurden somit übertroffen. Für das laufende Jahr rechnet der Fachverband mit einer Steigerung der Versandumsätze um 8 % und des E-Commerce um 11 %. Der stärkste Vertriebsweg aller Versender ist mit rund 90 Prozent des Handelsvolumens weiterhin das Internet. Gleichzeitig hält die Verschiebung bei den Versendertypen an: Klassische Versender und stationäre Händler mit ihren Online-Shops (Multi-Channel-Anbieter) stehen zusammen mit den Versandapotheken und TV-Shopping-Kanälen für fast 32 Prozent des Versandumsatzes. Diese Anbieter konnten ihr Online-Geschäft 2015 um 27 Prozent steigern, während das Kataloggeschäft u.ä. deutlich verlor (bevh: - 22,5 %). Weiterhin halten nach den Daten des bevh Shops auf Online-Plattformen wie Ebay oder Amazon den stärksten Marktanteil am Versandvolumen (46,8% am Versandumsatz, 50,7 % am E-Commerce-Umsatz). Diese Gruppe konnte ihren Umsatz 2016 allerdings nur um 7 Prozent steigern und hat entsprechend Marktanteile verloren, insbesondere an die expansive Gruppe der reinen Internetanbieter, deren Marktanteil am Distanzhandel inzwischen 13,3 Prozent erreicht.

Die deutsche Baumarktbranche konnte sich auch positiv weiter entwickeln trotz Wachstum des Onlinehandels. Das Quartal 1 und 4 in 2017 waren sehr erfolgreich sodass der Aufwärtstrend sich durchsetzen konnte. Die Produktkategorie Werkzeug/Maschinen/Werkzeugausstattung legte um 3,6% zu gegenüber dem Vorjahreszeitraum; Gartengeräte hatte ein kleines Minus von 0,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In den Niederlanden sind ähnliche Entwicklungen zutreffend; 5% war das Plus, die die DHZ (Baumarkt) Retail in 2017 realisieren konnte; der Jahresumsatz betrug € 3,08 Milliarden. Bei den Online gesamt Konsumentenausgaben betrug der Umsatz € 22,3 Milliarden (+13%) was einen Anteil der Online Konsumausgaben von 9,7% bedeutet. Das ist einen Plus von 1,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Heimwerken & Garten Kategorien sind mit einem Marktanteil von ca.10% vertreten.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz der BATAVIA GmbH verzeichnet für das Geschäftsjahr 2017 ein Gesamt-Umsatzplus von 14,16 %. Dieser beträgt nun T€ 17.116 (Vorjahr: T€ 14.993).

Der Rohertrag in Euro ist im Geschäftsjahr 2017 absolut um T€ 473 gestiegen, die Rohertragsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 16,93 % (Vorjahr: 16,39 %).

Es wird ein Ergebnis nach Steuern von T€ 107 (Vorjahr: T€ -145) ausgewiesen.

3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2017 konnte wie bereits im Vorjahr eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse um 14,16 % auf T€ 17.116 erzielt werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist wie vorbeschrieben die Rohertragsquote auf 16,93 % gestiegen.

Das Betriebsergebnis lag im Geschäftsjahr bei T€ 195 (Vorjahr: T€ -74). Positiv wirkte sich neben der deutlichen Umsatzsteigerung und der damit verbundenen Rohertragserhöhung auch die Verringerung des Werbe- und Reisekostenaufwands um T€ 108 aus.

Gegenläufig ergibt sich bei den Personalaufwendungen eine Erhöhung um T€ 143, bei den Kosten der Warenabgabe um T€ 83 sowie den übrigen Auswendungen um T€ 83, die durch die erzielte Umsatzsteigerung begründet ist.

Die Betriebsaufwendungen sind im Geschäftsjahr insgesamt um T€ 204 gestiegen.

Hieraus resultierend wurde ein Betriebsergebnis von T€ 195 (Vorjahr: T€ -74) erwirtschaftet, wobei einem Rohertrag von T€ 2.961 (Vorjahr: T€ 2.488) Betriebsaufwendungen von T€ 2.766 (Vorjahr: T€ 2.562) gegenüberstanden.

Das Finanzergebnis beträgt im Geschäftsjahr T€ -78 (Vorjahr: T€ -71), welches durch die Bildung von Rückstellungen für Zinszahlungen wegen der abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung belastet ist.

Zusammenfassend wurde im Geschäftsjahr 2017 ein Jahresüberschuss i. H. v. T€ 107 (Vorjahr T€ -145) erzielt.

4. Finanzlage

Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt ein Mittelabfluss von T€ 238 (Vorjahr: T€ -275), dabei entfiel auf die laufende Geschäftstätigkeit ein Mittelabfluss von T€ 222 (Vorjahr: T€ -307), auf die Investitionstätigkeit ein Mittelabfluss von T€ 16 (Vorjahr: T€ 32). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war und ist jederzeit sichergestellt. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2017 insgesamt noch positiv zu beurteilen.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 376 auf T€ 10.580 vergrößert. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf einer Erhöhung der Forderungen aus Lieferung und Leistung (T€ + 265), der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ +157), der Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (T€ +107) und des Warenbestands (T€ +376). Gegenläufig war insbesondere eine Abnahme der liquiden Mittel (T€ -237) sowie der sonstigen Vermögensgegenstände (T€ -200).

Das kurzfristig gebundene Vermögen der Gesellschaft besteht im wesentlichen Teil aus Warenbestand (T€ 4.735, das sind 44,8 % der Bilanzsumme), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 4.102) und liquiden Mitteln (T€ 440).

Das kurzfristige Fremdkapital besteht im wesentlichen Teil aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 9.127, das sind 86,3 % der Bilanzsumme).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Den möglichen unternehmerischen und branchenspezifischen Risiken unseres Unternehmens wird durch angemessene Maßnahmen begegnet, die es ermöglichen, etwaige Risiken frühzeitig zu erkennen und durch Gegenmaßnahmen in ihren Auswirkungen zu begrenzen.

Es besteht ein internes Kontrollsystem, aufgrund dessen permanente Kontrollen und Analysen in der Verantwortung der kaufmännischen Leitung und der Geschäftsführung vorgenommen werden. Hierdurch wird gewährleistet, dass Planabweichungen frühzeitig erkannt werden und durch entsprechende Maßnahmen in ihren Auswirkungen begrenzt werden.

Die Gefahr von Forderungsausfällen ist weiterhin gegeben, aber aufgrund der bestehenden Forderungsmanagementsysteme und der Verteilung auf unterschiedlichen Sorten Endkunden von Online, Baumarkt, Importeur bis auf Großhandel und eine Vielzahl an Endkunden mit einigen finanziell gesund bewerteten größeren Endkunden, ist dies weitestgehend minimiert.

Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bedeutsame Veränderungen sowie Risiken, die den Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährden könnten, sind nicht bekannt.

2. Chancenbericht

Der Herausforderung der unverändert starken Konkurrenzsituation begegnet Batavia weiterhin durch gezielte Marketingoptimierungen. Auf der Beschaffungsseite kann auf eine kompetente und spezialisierte Lieferantenbasis zurückgegriffen werden. Die vom Kunden erwarteten Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei den Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in den eigenen Geschäftsräumen gewährleistet. Dem Wettbewerb am Markt wird weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnet.

Diese Anstrengungen werden mit einer kurz- bis mittelfristigen Anpassung der Sortiments-, Lieferanten- und Kostenstruktur und einem verbesserten Rohertrag einhergehen.

Das innovative Konzept mit einem ausgewogenen und permanent optimierten Verhältnis von Sortiments- und Werbungs- & Projektprodukten zeigt vielversprechende Zwischenergebnisse.

3. Prognosebericht

Getragen von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und flankiert durch die geplanten und bereits durchgeführten Investitions-Maßnahmen wird die kommenden zwei Geschäftsjahre, unter Berücksichtigung aller Chancen und Risiken eine leichte Umsatzsteigerung einhergehend mit einem tendenziell leicht ansteigenden Rohertrag erwartet. Durch die weitergehende Optimierung der Sortimenten, Lieferantenbasis und Kundenvielfalt soll eine Verbesserung des Umsatzes und des Deckungsbeitrages nach Verkaufs-und Marketingaufwendungen erzielt werden. Bei einer weiteren Unterstützung seitens der Gesellschafter ist für die kommenden zwei Geschäftsjahre mit einem leicht positiveren Ergebnis zu rechnen. Das Ergebnis per Ende Quartal 1 des Geschäftsjahres 2018 deutet in diese Richtung.

 

Hagen, den 25. Juni 2018

BATAVIA GmbH

gez. Hendrikus Johannes van Ommen, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2017

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

AKTIVA

31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.079,00   27.439,00
II. Sachanlagen      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.406,00   16.698,00
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen 10.134,18   10.134,18
    49.619,18 54.271,18
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.734.793,40   4.362.398,36
2. geleistete Anzahlungen 0,00   0,00
    4.734.793,40 4.362.398,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.601.101,19   3.336.086,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 158.405,59   873,74
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 173.719,48   67.045,05
4. Sonstige Vermögensgegenstände 169.056,03   368.876,70
    4.102.282,29 3.772.882,28
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   439.580,25 677.228,32
    9.276.655,94 8.812.508,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten   27.738,98 4.582,64
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   1.225.797,18 1.332.852,10
    10.579.811,28 10.204.214,88

PASSIVA

     
    31.12.2017 31.12.2016
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00   25.000,00
II. Verlustvortrag -1.357.852,10   -1.213.182,98
III. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 107.054,92   -144.669,12
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.225.797,18   1.332.852,10
    0,00 0,00
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 9.635,00   0,00
2. Sonstige Rückstellungen 112.070,00   94.300,00
    121.705,00 94.300,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 866,56 (Vorjahr: EUR 759,31) 866,56   759,31
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen      
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 625.376,36 (Vorjahr: 474.763,05) 625.376,36   474.763,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen      
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 9.126.810,47 (Vorjahr: EUR 9.180.629,09)      
davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) 9.126.810,47   9.180.629,09
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht      
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 377.956,46 (Vorjahr: EUR 54.076,01) 377.956,46   54.076,01
5. Sonstige Verbindlichkeiten      
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 327.096,43 (Vorjahr: EUR 399.687,42)      
davon aus inländischen Steuern: EUR 172.007,27 (Vorjahr: EUR 315.977,19)      
davon aus ausländischen Steuern: EUR 38.267,21 (Vorjahr: EUR 20.894,10) 327.096,43   399.687,42
    10.458.106,28 10.109.914,88
    10.579.811,28 10.204.214,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2017 2016
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   17.116.255,60 14.993.187,50
2. sonstige betriebliche Erträge   374.596,00 189.027,90
3. Materialaufwand      
Aufwendungen für bezogene Waren   -14.529.703,14 -12.693.795,24
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -738.291,41   -620.928,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -127.620,70   -102.572,41
    -865.912,11 -723.501,36
5. Abschreibungen      
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und des Anlagevermögens und Sachanlagen   -20.277,81 -12.618,31
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -1.879.914,93 -1.825.804,68
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge      
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 147,70)   356,11 725,87
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen      
davon an verbundene Unternehmen: EUR 80,473,80 (Vorjahr: EUR 71.793,80)   -78.709,80 -71.890,80
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -9.635,00 0,00
10. Ergebnis nach Steuern   107.054,92 -144.669,12
11. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag)   107.054,92 -144.669,12

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die BATAVIA GmbH hat ihren Sitz in Hagen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HRB 8097 eingetragen. Eine Niederlassung besteht in Weth. Buitenhuis-straat 2a, 7951 SM Staphorst, Niederlande, eingetragen im Handelsregister Nr. 01146598 von Nord-Niederlande.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel und Groß- und Außenhandel (Import und Export) mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Werkzeugen, Arbeits- und Berufsbekleidung, Elektrogeräten, Elektronikartikeln, Haushaltsgeräten und Haushaltsgegenständen, Gartenartikeln und Geschenkartikeln.

II. Allgemeine Angaben Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Absatz 2 HGB) auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Absatz 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gem. § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.

Die Gegenstände des Anlagevermögens sind mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Zugänge im Geschäftsjahr wurden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Finanzanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Gegenstände des Vorratsvermögens wurden mit Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr am Abschlussstichtag mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet wurden.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 10.458.106,28 (Vorjahr: EUR 10.109.914,88) weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aus.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 395.780,06 mit sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 17.823,60 saldiert ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 66.154,81 (Vorjahr: EUR 114.682,88) Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 98.248,39 (Vorjahr: EUR 128.343,95) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

V. Sonstige Angaben

Herr Hendrikus Johannes van Ommen, Meppel/Niederlande, ist Geschäftsführer der BATAVIA GmbH.

In 2017 wurden durchschnittlich 14 Mitarbeiter beschäftigt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Angabe nach § 285 Nr. 34 HGB:

Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beträgt EUR 1.357.852,10.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor. Der Jahresüberschuss 2017 in Höhe von EUR 107.054,92 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Acton International Ltd. mit Sitz in Hong Kong und wird in den Konzernabschluss der Acton Asia Pacific Limited einbezogen.

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2017 bilanziell überschuldet. Zur Abwendung der rechtlichen Überschuldung wurde eine Rangrücktrittsvereinbarung zwischen der BATAVIA GmbH und der Acton International Ltd. geschlossen. Demnach tritt die Acton International Ltd. mit ihren Darlehensforderungen gegen die BATAVIA GmbH bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 1.000 hinter alle gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen anderer Gläubiger im Range zurück. Zudem wurde eine weitere Rangrücktrittsvereinbarung mit der Acton Asia Pacific Ltd. geschlossen, welche zu 100 % an der Acton International Ltd. beteiligt ist und somit ebenfalls verbundenes Unternehmen der BATAVIA GmbH ist. Gemäß der Rangrücktrittsvereinbarung tritt die Acton Asia Pacific Ltd. mit ihren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 1.500 hinter alle gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen anderer Gläubiger im Range zurück.

 

Staphorst, den 25. Juni 2018

gez. Hendrikus Johannes van Ommen, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017

Entwicklung der Anschaffungskosten
Ende des Vorjahres Zugänge des Geschäftsjahres Umbuchungen des Geschäftsjahres Abgänge des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.265,06 5.560,00 0,00 2.212,45
  31.265,06 5.560,00 0,00 2.212,45
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.405,02 10.065,81 0,00 8.552,38
  55.405,02 10.065,81 0,00 8.552,38
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 10.134,18 0,00 0,00 0,00
  10.134,18 0,00 0,00 0,00
  96.804,26 15.625,81 0,00 10.764,83
Entwicklung der Abschreibungen
Ende des Geschäftsjahres Ende des Vorjahres Zugänge des Geschäftsjahres Abgänge des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.612,61 3.826,06 10.920,00 2.212,45
  34.612,61 3.826,06 10.920,00 2.212,45
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.918,45 38.707,02 9.357,81 8.552,38
  56.918,45 38.707,02 9.357,81 8.552,38
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 10.134,18 0,00 0,00 0,00
  10.134,18 0,00 0,00 0,00
  101.665,24 42.533,08 20.277,81 10.764,83
Buchwert
Ende des Geschäftsjahres Ende des Geschäftsjahres
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.533,61 22.079,00
  12.533,61 22.079,00
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.512,45 17.406,00
  39.512,45 17.406,00
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 0,00 10.134,18
  0,00 10.134,18
  52.046,06 49.619,18

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 19. November 2018 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den

Lagebericht der BATAVIA GmbH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Sankt Augustin, den 19. November 2018

FeSt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Dipl.-Volksw. Iris Stiefelhagen, Wirtschaftsprüferin

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