Surf Development Mani S. Huther GmbHLiquidiert
91180 Heideck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Huther seit 8.7.2013 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Surf Development Mani S. Huther GmbHHeideck, Schloß KreuthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010I. Geschäftsverlauf 2010Die Marktsituation ist immer noch von der weltweiten Wirtschaftskrise geprägt. In der Surf- und Sportartikelbranche ist jedoch davon wenig zu spüren. Die Gesellschaft hatte bis 31.12.2009 das Alleinvertriebsrecht der Marke Dakine in Deutschland. Durch dessen Verkauf sinkt die Gesamtleistung erwartungsgemäß von T€ 25.900 im Vorjahr auf T€ 1.377 da nur noch Restbestände verkauft werden. Das Rohergebnis verminderte sich analog von T€ 14.451 auf T€ 1.016. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich ebenfalls von T€ 10.812 auf T€ 345. Durch die Reduzierung des Geschäftsbetriebes auf den Verkauf der Restbestände waren keine nennenswerten Investitionen in das Anlagevermögen erforderlich. II. Darstellung der wirtschaftlichen Lage1. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2010 beträgt T€ 4561 (im Vorjahr T€ 10.804). Hiervon entfallen T€ 80 auf Anlagevermögen, T€ 4.478 auf Umlaufvermögen sowie T€ 3 auf die Rechnungsabgrenzung. Das Verhältnis des Anlagevermögens zur Bilanzsumme liegt bei rd. 2,0 % (2010: rd. 1,0 %). Es wurden keine Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Die Passivseite setzt sich neben dem Eigenkapital von T€ 2996 aus den Rückstellungen T€ 392 sowie den Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1173 zusammen. Von den Rückstellungen entfielen T€ 95 auf Steuer-Rückstellungen sowie T€ 24 auf sonstige Rückstellungen sowie T€ 174 auf Penisonsrückstellungen. Auf Eigenmittel entfallen rd. 65,2 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 25,7 % der Bilanzsumme und sind vollständig durch flüssige Mittel abgedeckt. Vor dem Hintergrund der zukünftig geplanten Entwicklung des Geschäftsbetriebes bleibt die angemessene Ausstattung mit Eigenkapital ein Ziel der Gesellschaft. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft in 2010 ist geordnet. Der Liquiditätsgrad I beträgt 218 %. 3. Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt T€ 225 und ist damit um T€ 7663 niedriger als in 2009, was zu erwarten war. Die Surf Development Mani S. Huther GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2010 durchschnittlich 2 Mitarbeiter ebenso wie im vorangegangenen Geschäftsjahr. Die erwartete angemessene Verzinsung des Eigenkapitals bleibt gewährleistet. III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Risikobericht Risiken aus allgemeiner Marktsituation Durch den Verkauf des Vertriebsrechts der Marke Dakine ist für 2011 und 2012 die Abwicklung der bisherigen Geschäftsbeziehungen vorgesehen bzw. die Veräußerung der nicht verkauften Kollektionen aus den Vorjahren. Weitere Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres, die einen wesentlichen Einfluss auf die Lage der Gesellschaft gehabt hätten, sind uns nicht bekannt geworden. Personalrisiken Aufgrund der geringen Beschäftigungszahl ergeben sich keine Personalrisiken. 2. Prognosebericht 2011 und 2012: In 2011 und 2012 ist die sorgfältige Abwicklung der bereits getätigten Bestellungen vorgesehen. Dadurch dass die Firma keinen An- bzw. Verkauf der Markenartikel Dakine betreibt, beschränkt sich der Umsatz nur noch auf den Vertrieb der Restbestände. Es werden positive Ergebnisse angestrebt.
Heideck, 14.12.2011 Mani S. Huther, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar - 31. Dezember 2010
Anhanggemäß § 284 - 288 HGBI. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Jm Geschäftsjahr 2010 wurden die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (kurz: BilMoG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden in Ausübung des Wahlrechts in Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeBei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: 1. Immaterielle Wirtschaftsgüter Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. 2. Anlagevermögen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei Gegenständen, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen unter Anwendung der degressiven Abschreibungsmethode ermittelt. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis 150 € wurden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand gebucht. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von über € 150,00 bis € 410,00 werden im Anlagenspiegel dargestellt und sofort abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wird im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt. 3. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Herstellungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Liquide Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt. 4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 5. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Der der Berechnung zugrundeliegende Zinsfuß beträgt 5,15 %. Bei der Bewertung wurde kein Anwartschaftstrend berücksichtigt. 6. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet worden. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage 3) dargestellt. (2) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 25.564,59. (3) Steuer-Rückstellungen Zusammensetzung:
(4) Sonstige Rückstellungen
(5) Verbindlichkeiten
(6) Saldierung des Deckungsvermögens von Pensionsrückstellungen Rückdeckungsversicherungen, die ausschließlich der Erfüllung der Alterversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB), wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert von T€ 125 mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 609 verrechnet. Der Saldo in Höhe von T€ 484 wurde als "Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Ferner wurde der positive Saldo aus den Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 4 mit der Zuführung zur Pensions-Rückstellung in Höhe von T€ 31 verrechnet. (7) Latente Steuern Aktive latente Steuern wurden nach dem Ausweiswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt. Es bestehen Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Bei einem Ertragsteuersatz von 27,03 % ergäbe sich eine aktive latente Steuerentlastung in Höhe von T€ 5. IV. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung(1) Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
(2) Personalaufwand
V. Sonstige Abgaben1. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss wurde in Höhe von € 120.000,00 vorabausgeschüttet; der Restbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. Geschäftsführung a) Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2010 waren Herr Mani S. Huther und Frau Christa Huther. b) Die Bezüge für die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2010 waren € 391.071,24. 3. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Prüfungszeitraum durchschnittlich drei Arbeitnehmer.
Heideck, 14.12.2011 Mani S. Huther Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2010
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfersfür das Geschäftsjahr 2010 Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Surf Development Mani S. Huther GmbH, Heideck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von EUR 123.226,42 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Mit dieser Einschränkung entspricht nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Surf Development Mani S. Huther GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 22. Dezember 2011 Monachia
Treuhand-Gesellschaft mbH
Niebauer, Wirtschaftsprüfer |
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