Mainpol Pöll GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Andre Pöll seit 26.8.2021 | Geschäftsführer |
Wolfgang Schmitt seit 28.2.2011 | Geschäftsführer |
Miguel Shlafrok seit 18.5.2006 | Geschäftsführer |
Johann Hans- Dieter Pöll seit 18.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Miguel Shlafrok Reif | 50.00% |
| 20.00% | |
| 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAINPOL GmbHAlbershausenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MAINPOL GMBH, ALBERSHAUSENA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MAINPOL GmbH (kurz MAINPOL) wurde 1975 gegründet und beliefert erfolgreich Großkunden sowie den Bekleidungseinzelhandel im In- und Ausland. Besonders spezialisiert hat sich MAINPOL auf die kundennahe Entwicklung und Herstellung von Oberbekleidung in Leder, Lederimitat und trendigen Textilien. MAINPOL steht für konsequente Qualitätsarbeit und engagierte Mitarbeiter in der ganzen Welt. Das Produktportfolio wird durch ein textiles Produkt in der Sparte Moskitonetze ergänzt. MAINPOL ist ein kompetenter und leistungsstarker Partner für Outerwear und gehört als deutsches Unternehmen zu den bedeutendsten Anbietern für Leder- und Lederimitatmode. Als führendes Handelsunternehmen verfügt MAINPOL über ein qualifiziertes Team an Designern und Technikern sowie über weltweite Repräsentanzen, Service und Logistik in Deutschland, Expertise in Materialien und eine eigene Entwicklung attraktiver Produkte. II. Forschung und Entwicklung MAINPOL unterstützt die Lieferanten bei der Einhaltung der gesetzten Qualitätsstandards durch eigene Techniker-Teams vor Ort und durch Beratung und Kompetenz ausgehend vom Standort in Albershausen. Zu diesem Zweck wird kontinuierlich in die benötigte Ausbildung und Weiterbildung von Mitarbeitern investiert. Die Lieferanten werden durch MAINPOL hinsichtlich der Anforderungen geschult und während des Produktionsprozesses unterstützt und begleitet. Bei der Fertigung von Produkten wird die Lieferkette hinsichtlich der gesetzten Social Compliance Anforderungen stetig überwacht. Gleichzeitig werden risikoreichere Arbeitsbedingungen im Rahmen des Möglichen verbessert und Arbeitsrisiken verringert. Dies geschieht durch eigene Audit-Beauftragte vor Ort, die Standards kontrollieren und den Fertigungsstätten helfen an deren Grundfesten zu arbeiten, um den Menschen bessere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Dabei wird bereits auf den Fertigungsstufen Tier 2 und Tier 3 angesetzt, um auch dort Risiken bei der Produktion von Vorprodukten entgegenzuwirken. Die Verpflichtung der Vertragspartner zum MAINPOL Code of Conduct und die Kontrolle dessen Einhaltung, bedarf eines konstanten Aufwands und ist gleichzeitig die Basis für unsere Geschäftsabwicklung. Diese Investitionen, die im Zweifelsfall Menschenrechtsverletzungen verhindern, begünstigen auch die Entwicklung von unseren Partnern entlang der Lieferkette. Damit sind diese Grundsätze wesentliche Werttreiber für eine gemeinsame, bessere Zukunft. Zusätzlich zu eigens finanzierten Anstrengungen ist MAINPOL Mitglied und Unterstützer von BSCI und ACCORD. MAINPOL ist bereit seinen Beitrag hinsichtlich Umweltstandards, Nachhaltigkeit und der Einsparung wertvoller Ressourcen zu leisten. Wir unterstützen aktiv die Vermeidung von Plastikverpackungen, hin zu umweltfreundlichen Alternativen und werden bei der Verkleinerung unseres CO 2 - Fußabdrucks, bspw. durch Logistikverbesserungen tätig. Es werden gezielt umweltfreundlichere Materialien in der Produktion unserer Produkte eingesetzt. Zur weiteren Optimierung wird in das Sourcing neuer, besserer Materialien investiert. Unsere Audit Beauftragten und unsere Intelligence am Unternehmensstandort berät unsere Fertigungsstätten bei aktiver Verbesserung und Einhaltung von Umweltstandards in den jeweiligen Ländern. Im Geschäftsjahr erfolgte die Aktivierung der externen Kosten i.H.v. 91 T€ für die Entwicklung von SafeNet. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftlich war das Geschäftsjahr 2023 geprägt von den anhaltenden Belastungen, welche sich aus den verschiedenen globalen Krisen und Kriege ergeben haben. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. In der Folge sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Geschäftsjahr 2023 um -0,3%. Gleichzeitig meldet das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Veröffentlichung der Daten zur Wirtschaftsleistung 2023, dass die weiterhin hohen Verbraucherpreise in 2023 zu einem Rückgang der privaten Konsumausgaben geführt haben. Preisbereinigt nahmen die privaten Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe in 2023 um 0,8% im Vergleich zu 2022 ab. Für die Bekleidungsbranche stellt sich das das Geschäftsjahr 2023 sehr uneinheitlich dar. Während der Modeeinzelhandel laut Statistischem Bundesamt ein preisbereinigtes Umsatzplus von 3,6% verzeichnen durfte, gab der Warenbereich Bekleidung und Schuhe bei den Online-Modeausgaben laut Versenderverband bevh um -13,3% nach. Das Moskitonetzgeschäft ist nach wie vor von den unverändert großen Bemühungen zur Eindämmung der Krankheit Malaria geprägt. Dem World Malaria Report 2023 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge standen in 2022 Funds i.H.v. USD 4,1 Mrd (nach USD 3,5 Mrd in 2021 und USD 3,3 Mrd in 2020) zur Verfügung und damit rund 17% mehr als im Vorjahr. Dabei sind Moskitonetze ein fester Bestandteil im Kampf gegen Malaria und leisten als solche einen effizienten und preiswerten Beitrag. II. Geschäftsverlauf MAINPOL hat im Geschäftsjahr 2023 einen Rohertrag in Höhe von 8.896 T€ (Vj. 10.165 T€) erzielt. Im Bekleidungsgeschäft lag der Rohertrag um 9,6% über dem des Vorjahres. Dabei ist die generelle Marktsituation im Bekleidungssegment geprägt von der Kaufzurückhaltung der Kunden wegen der hohen Inflationsrate und den geopolitischen Herausforderungen. Dies bekam nach dem Hype während der Covid Krise insbesondere der Online- und Versandhandel zu spüren. Gleichzeitig leidet der Einzelhandel unter den gestiegenen Kosten. Die Erhöhung des Rohertrags im Bekleidungsgeschäft resultiert aus den gesunkenen Einkaufspreisen bei den Lieferanten in Asien, sowie den geringeren Frachtraten im Geschäftsjahr. Dagegen litt das Moskitonetzgeschäft bei MAINPOL unter den Schwierigkeiten bei der Bereitstellung der Spender-Funds seitens Global Funds was dazu führte, dass es nicht zu der erwarteten Tender- & Auftragsvergabe kam. So ist der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr geringer ausgefallen. Geplant wurde für das Geschäftsjahr 2023, auf der Seite des Bekleidungsgeschäfts, mit einer durch Krisen und Kriege belasteten Verbraucherstimmung (Inflation, insbesondere durch höhere Energiepreise sowie Lebensmittelpreise) und einer stabilen Absatzsituation auf der Seite des Moskitonetzgeschäfts. Aus den zuvor genannten Gründen wurde der geplante Rohertrag nicht erreicht und im Vergleich zur Planung um insgesamt -16,5% unterschritten. Ertragslage Der Rohertrag verringerte sich im Geschäftsjahr auf 8.896 T€ (Vj. 10.165 T€). Im Produktsegment Bekleidungsgeschäft konnte ein Rohertrag von 7.263 T€ (Vj. 6.626 T€) und im Produktsegment der Moskitonetze ein Rohertrag von 1.231 T€ (Vj. 3.539 T€) erzielt werden. Der Rohertrag enthält zudem 402 T€ aus der erstmaligen Lizenzierung von Eigenmarken für Märkte, die nicht selbst bedient werden. Die Personalaufwendungen verhielten sich bei weitestgehend unveränderter Organisation auch unverändert zum Vorjahr. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche um -1.122 T€ (-18,4%) zurück gingen seien die Ausgangsfrachten erwähnt, die im Geschäftsjahr gegenüber Vorjahr um +68,6% niedriger ausgefallen sind. Dieser Rückgang ergab sich im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang im Bereich Moskitonetze. Des Weiteren sind die Provisionen im Bekleidungsgeschäft um +53,6% angestiegen, was maßgeblich in dem Erfolg einer in 2021 in den Markt eingeführten Produktlinie (gegenüber Vorjahr Verdopplung des Volumen), welche in Partnerschaft mit einem langjährigen Vertreter entstand. Die anderen Kostenpositionen des Unternehmens sind trotz der allgemeinen Kostensteigerungen weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres. Letztlich stieg das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 412 T€ auf 522 T€ an bzw. ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) aufgrund des um 142 T€ höheren Finanzaufwands von 165 T€ auf 129 T€ zurück. Es wurde ein Jahresüberschuss von 47 T€ (Vj. 92 T€) erzielt. Finanzlage Die Gesellschaft ist liquide und konnte ihre finanziellen Verpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen. Die Summe aus operativem Cash-Flow und dem Cash-Flow aus Investitionen des Geschäftsjahres 2023 beträgt 859 T€ (Vj. -1.978 T€). Dies ist vor allem auf den Rückgang des Net Working Capitals zurückzuführen. Dabei ist hierfür vor allem die Abnahme beim Vorratsvermögen ursächlich. Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel i.H.v. 2.229 T€ (Vj. 618 T€) und diesen stehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 969 T€ (Vj. 987 T€) gegenüber. Die Unternehmensfinanzierung ist durch einen Konsortialkreditvertrag mit mehreren Banken bis März 2027 mit Verlängerungsoption gesichert. Für das laufende Geschäftsjahr stehen dem Unternehmen Kreditlinien in ausreichender Höhe zur Verfügung. Wir verweisen auf die Ausführungen im Anhang bei den "Ereignissen nach dem Stichtag" in Bezug auf die Convenants des KKV. Vermögenslage Die Vorratsbestände zum Bilanzstichtag 31.12.2023 waren aufgrund verbessertem Einkaufsmanagement und Timing um -1.160 T€ niedriger als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr. Hingegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen mit den sonstigen Vermögensgegenständen um 457 T€ auf 4.212 T€ angestiegen. Der Anstieg resultiert aus der Steuerüberzahlungen (TEUR 151), sowie der Forderung aus der Lizenzierung der Marken (TEUR 402). Gegenläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des geringen Absatzes um TEUR 220 verringert. Gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen zusammen mit den sonstigen Verbindlichkeiten um 1.713 T€ auf 5.608 T€ angestiegen. Auf der Grundlage der Bilanzsumme i.H.v. 13.961 T€ und des handelsbilanziellen Eigenkapitals von 7.160 T€ ergab sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 51,3%. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Größen Eigenkapital Rohertrag, EBITDA und Nettoverschuldung herangezogen (nach den Definitionen des bestehenden Konsortialkreditvertrages (im Folgenden kurz KKV), welche von der HGB Darstellung abweichen kann). Daraus werden Finanzkennzahlen wie Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung / EBITDA) und Eigenkapitalquote abgeleitet. Auf Basis einer Nettoverschuldung zum Jahresende in Höhe von 0 T€, sowie einem gem. KKV modifizierten EBITDA in Höhe von 349 T€ ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 bei der MAINPOL GmbH ein Verschuldungsgrad in Höhe von 0,00 (Vj. 0,88), welcher dem geplanten Wert entspricht. Der geplante EBITDA wurde nicht erreicht und ursächlich dafür waren die Auswirkungen der globalen Krisen und Kriege. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist trotz des aktuellen Geschäftsumfelds stabil und die Rohertrages- und Ergebnisentwicklung weitgehend zufriedenstellend. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungs- bzw. Skontierungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. C. Prognosebericht Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2024 eine nur leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2%. Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet für den deutschen Einzelhandel insgesamt in 2024 ein nominales Plus von 3,5% und real einen Zuwachs von 1% des Umsatzvolumens im Vergleich zu 2023. Für das Marktsegment Bekleidung - Deutschland hingegen sieht das Marktforschungsportal de.Statista.com im Jahr 2024 lediglich einen leichten Zuwachs von 0,8%. MAINPOL selbst geht für die eigene Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 davon aus, auch weiterhin Beeinträchtigungen durch die schwer einzuschätzende allgemeinwirtschaftliche Lage und der hiervon beeinflussten Verbraucherstimmung zu erfahren. Dennoch gehen wir für das Bekleidungsgeschäft auf Grundlage der sehr guten Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden und Lieferanten, für das Geschäftsjahr 2024 von einem für uns weitgehend stabilen Geschäftsumfeld aus, jedoch bei leicht reduziertem Geschäftsvolumen. Dies wurde in der Planung 2024-2026 entsprechend berücksichtigt. Im Moskitonetzgeschäft blicken wir mit Optimismus auf das kommende Geschäftsjahr. Nach der erfolgreich absolvierten Auditierung durch die World Health Organization, wodurch unsere gute Reputation bestätigt wurde, gehen wir von einer Normalisierung der Geschäfte aus und erwarten einen erholten und stabilen Fortbestand der Umsätze. Dies sehen wir als Bestätigung dafür, dass MAINPOL sich durch gute Lieferperformance als Partner der Kunden im Kreis UNO und NGOs etabliert hat und geschätzt wird, was sich weiterhin in Long Term Agreements bezüglich zukünftiger SafeNet Aufträge durch diese Kunden ausdrückt. Wir planen für das Geschäftsjahr 2024 mit einem im Vergleich zum Vorjahr leichten Anstieg des Geschäftsvolumens im mittleren einstelligen Prozentbereich. Dabei sehen wir den Rohertrag für das Unternehmen aufgrund des sich stabil darstellenden Einkaufsmarkt sowie vergleichsweise entspannten Logistik-Markt im Grunde als stabil an, jedoch aufgrund eines veränderten Produktmixes im Vergleich zum Vorjahr dennoch im oberen einstelligen Prozentbereich unterhalb dem Niveau des Vorjahres. Auch für 2024 ist durch Maßnahmen der Kostendisziplin geplant die Kosten des Unternehmens niedrig zu halten und insbesondere die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weiter signifikant zu senken. Insgesamt wird damit angestrebt trotz der Herausforderungen durch die Auswirkungen der globalen Krisen und Kriege, der relativ hohen Inflation und den gestiegenen Zinsen ein im mittleren einstelligen Prozentbereich höheres EBITDA zu erzielen. Auf Basis einer geplanten Nettoverschuldung i.H.v. 0 T€, sowie einem EBITDA in Höhe von 555 T€ ergibt sich für das Planjahr 2024 ein Verschuldungsgrad in Höhe von 0,00. Bei einer geplanten Bilanzsumme von 12.450 T€ und Eigenmittel i.H.v. 7.247 T€ ergibt sich eine geplante Eigenkapitalquote von 58,2%. Die bereits getätigten Auslieferungen in 2024 zusammen mit dem Auftragsbestand Ende Februar 2024 stellen bereits 73,4% des geplanten Jahresauftragsvolumens dar. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Im Bereich der branchenspezifischen und ertragsorientierten Risiken sehen wir nur ein sehr geringes Risikopotential. Dies mit deshalb weil die Produktion der in Deutschland entwickelten Produkte maßgeblich durch langjährig erprobte Hersteller in Asien erfolgt. Das herausfordernde Ziel, Erhalt des bestehend hohen Qualitätsniveau sowie Einhaltung der Liefertermine, liegt in Händen unserer erfahrenen und langjährigen Mitarbeiter im Hause. Hierzu sind vor Ort freiberufliche Mitarbeiter für die Produktionsabwicklung und das Qualitätsmanagement präsent und verantwortlich. Intensive Kontrollen und Laboruntersuchungen der Materialien für die Leder- und Textilbekleidung sowie für die Moskitonetze vervollständigen den professionellen Standard. Finanzwirtschaftliche Risiken Insgesamt sehen wir nur ein sehr geringes finanzwirtschaftliches Risiko für das Unternehmen. Neben Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Bankguthaben werden insbesondere Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäfte als Finanzinstrumente verwendet. Ein mittleres Risiko sieht die Gesellschaft in der schwierig einschätzbaren Entwicklung der Zahlwährung für eingekaufte Waren, dem US-Dollar. Diesem Risiko wird durch kontrollierte Währungssicherungsgeschäfte begegnet. Es werden Instrumente der technischen Analyse und eine datengestützte Bedarfsoptimierung für die Währungssicherung eingesetzt. Die für die Devisengeschäfte vereinbarten Ausübungskurse bewegen sich mit dem gewichteten Durchschnitt auf dem Wert des Kalkulationskurses. Das Volumen der Geschäfte orientiert sich unterhalb des geplanten Einkaufsvolumens in Fremdwährung. Das Unternehmen begegnet den Risiken mit einem situationsgerechten Debitoren- und Kreditorenmanagement auf Basis einer wirksamen Verkaufs-, Einkaufs- und Liquiditätsplanung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Für die Finanzierung der Geschäftsabwicklung bedarf es eines Kreditrahmens, der in ausreichender Höhe von den finanzierenden Banken zur Verfügung gestellt ist. Durch diesen Konsortialkredit wird die Finanzierung der geplanten Ertragsentwicklung sichergestellt. II. Chancenbericht Die Produktqualität wird durch neue Technologien und Training der Mitarbeiter kontinuierlich optimiert. Investitionen in Weiterentwicklungen von Produkten und neue Absatzmärkte sowie das Erschließen neuer Bezugsquellen sollen die Ertragskraft des Unternehmens weiter stärken. Hierbei gehört das Engagement sowie die Kompetenz unserer Mitarbeiter zum Kern der Erfolgstreiber wodurch wir gute Chancen für das Unternehmen hierin sehen. Durch Intensivierung unserer Anstrengungen im Bereich Moskitonetze, der Weiterentwicklung unserer eigenen Produkte sowie dem Erwirken weiterer Zulassungen sowohl seitens der Empfängerländer soll eine breitere Präsenz im Moskitonetzmarkt erreicht werden um auf diesem Wege unsere Position als anerkannter und zuverlässiger Partner zu festigen und den Umsatz im Bereich Moskitonetze über die nächsten Jahre wieder auszubauen. III. Gesamtaussage Die Herausforderungen der künftigen Entwicklung bestehen darin, den Kundenansprüchen in Qualität und Attraktivität unserer Produkte weiterhin genügen zu können und darüber hinaus Begehrlichkeiten zu wecken. Auf Grundlage der bestehenden Gesamtsituation ist von einer stabilen und positiven Entwicklung des Unternehmens auszugehen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind vor diesem Hintergrund nicht erkennbar.
Albershausen, den 28. März 2024 Johann Hans Dieter Pöll Miguel Shlafrok Reif Wolfgang Schmitt Marcel Andre Pöll BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MAINPOL GMBH, ALBERSHAUSENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MAINPOL GMBH, ALBERSHAUSEN1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die MAINPOL GmbH hat ihren Sitz in Albershausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 533433 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB gewählt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekannten Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert waren.Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung erfasst worden. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten bewertet und werden gem. § 253 Abs. 3 S. 3 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Eine bessere Schätzung der Nutzungsdauer war nicht möglich, da der Markt für das neu entwickelte Produkt zwar vielversprechend, aber noch nicht genug entwickelt ist. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens den insgesamt angesetzten Beträgen abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern entsprechen. Hieraus ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 212, der für die Ausschüttung gesperrt ist. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Vorjahresartikel und Muster wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Die Gesamtsalden je Kreditinsitut werden saldiert in den entsprechenden Bilanzpositionen innerhalb der Aktiva und Passiva ausgewiesen. Die Gesellschaft hat eine Pensionszusage erteilt. Die Höhe des Versorgungskapitals entspricht der garantierten Leistung der zur Finanzierung der Pensionszusage abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung, so dass die Vorschriften für wertpapiergebundene Versorgungszusagen anzuwenden sind. Die Rückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB zum Zeitwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 494 bewertet. Die abgeschlossene und an den Pensionsnehmer verpfändete Rückdeckungsversicherung ist leistungskongruent zur Versorgungszusage, da die aus ihr erfolgenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Auszahlungszeitpunkte deckungsgleich sind mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB per 31.12.2023 eine Saldierung der Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 494 mit dem Aktivwert (= Zeitwert) der Rückdeckungsversicherung respektive des Zinsaufwandes aus der Pensionsverpflichtung mit dem Ertrag aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 10, in jeweils selbiger Höhe. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres sowie des Vorjahres. Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam in den entsprechenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches erfolgswirksam erfasst. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage A zum Anhang in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 4.2. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden schwebende Devisentermin- und Optionsgeschäfte zur Absicherung geplanter Wareneinkäufe in USD in folgender Höhe:
Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Rückkaufswert bei vorzeitiger fiktiver Auflösung der abgeschlossenen Derivate am Bilanzstichtag. Sie wurden auf Basis anerkannter, von Marktteilnehmern üblicherweise angewandter, finanzmathematischer Methoden ermittelt. Die Gesellschaft sichert Währungsrisiken mit geeigneten Sicherungsinstrumenten ab und bildet zusammen mit dem Grundgeschäft jeweils eine Bewertungseinheit.
Aufgrund der Übereinstimmung der wesentlichen wertbestimmenden Komponenten gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften über den gesamten Sicherungszeitraum vollständig aus. Die Effektivität der Sicherungsmaßnahmen wird im Rahmen des bestehenden Risikomanagements regelmäßig überwacht. Gegebenenfalls erforderliche Anpassungen der Sicherungsstrategie werden zeitnah vorgenommen. Von den in der Berichtsperiode abgerechneten Kontrakten werden die Erträge und Aufwendungen in dem den Grundgeschäften zugrundeliegenden Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Marktwerte sämtlicher offener bzw. noch nicht abgerechneter Kontrakte zum Stichtag, die in Bewertungseinheiten einbezogen wurden, wurden aufgrund der Bilanzierung nach der Einfrierungsmethode ohne Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 4.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 57. Ein bestehender Factoring-Rahmenvertrag ermöglicht es, Forderungen bis zu einem Gesamtobligo von T€ 30.000 zu verkaufen. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von T€ 11.009 verkauft. Die Gesellschaft haftet nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden. Dem Liquiditätsvorteil stehen die Finanzierungskosten gegenüber. Zahlungseingänge zwischen dem letzten Ankauf durch den Factor und dem Bilanzstichtag werden als Verbindlichkeiten gegenüber dem Factor ausgewiesen. Aufgrund dieser außerbilanziellen Geschäfte ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Verkürzung der Bilanz und eine Stärkung der Liquiditätslage. Wesentliche Risiken aus diesen Geschäften sind hieraus aktuell nicht zu erkennen, wobei der Umfang der Nutzung von der jeweiligen gewährten bzw. gezeichneten Kreditlimits der Debitoren abhängig ist. 4.4 Aktive Rechnungsabgrenzung Abgegrenzt wurden:
4.5 Eigenkapitalähnliche Mittel Die Beteiligung der mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH in Höhe von T€ 500 endet am 30.04.2024 und wurde aufgrund der Restlaufzeit unter einem Jahr in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert. 4.6 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4.7 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht bereits im Rahmen des Factoringvertrages verkauft sind, sowie die Sicherungsübereignung des Warenlagers besichert. 4.8 Latente Steuern Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die Bewertungseinheit "Moskitonetzgeschäft - Umsatzerlöse", ausgewiesen im GuV Posten "Umsatzerlöse", enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 156 sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 151. Die Bewertungseinheit "Bekleidungsgeschäft - Material-Einkauf", ausgewiesen im GuV Posten "Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren", enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 75 sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 107. Die Bewertungseinheit "Moskitonetzgeschäft - Material-Einkauf", ausgewiesen im GuV Posten "Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren", enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 48 sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 53. 6. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 671 (Vj. T€ 948). Davon entfallen T€ 124 auf Leasingverträge und T€ 547 auf Miet- und Pachtverträge. Geschäftsführer Während des Berichtsjahres waren Geschäftsführer: Johann Hans Dieter Pöll (Kaufmann) Marcel Andre Pöll (Kaufmann) Miguel Shlafrok Reif (Kaufmann) Wolfgang Schmitt (Kaufmann) Bei der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Ereignisse nach dem Stichtag Am 14. März 2024 erfolgte durch die Commerzbank AG, in der Funktion als Verwaltungsagent unter dem Konsortialkreditvertrag vom 28. März 2019 in der Fassung des 1. Änderungsvertrag vom 3. März 2023, die Mitteilung, dass alle Kreditgeber den Antrag der MAINPOL GmbH zugestimmt haben und mit der Aussetzung des Convenants Mindest-EBITDA zum 31. Dezember 2023 einverstanden sind. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Albershausen, den 28. März 2024 gez. Johann Hans Dieter Pöll Miguel Shlafrok Reif Marcel Andre Pöll Wolfgang Schmitt "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mainpol GmbH, Albershausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mainpol GmbH, Albershausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mainpol GmbH, Albershausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Sindelfingen, 25. April 2024 KMZ
Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Sebastian Otten, Wirtschaftsprüfer Thomas Merkle, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Festellung Mit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28. April 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. |
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