Horváth & Partner GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niko Dominik Hofmann seit 12.5.2025 | Vorstandsmitglied |
Heiko Fink seit 12.5.2025 | Vorstandsmitglied |
Stefan Hiendlmeier seit 30.8.2022 | Vorstandsmitglied |
Helmut Ahr seit 12.1.2012 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Horváth AGStuttgartKonzernabschluss zum 31. März 2006Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2005/2006Moderat wachsende Weltwirtschaft bei überdurchschnittlichem Wachstum der Beratungsbranche bilden einen positiven Rahmen für Horváth & Partners Im Vergleich zu 2004 fiel der wirtschaftliche Aufschwung der Weltwirtschaft in den Industrieländern in 2005 mit 2,6 Prozent im Vergleich zu 3,1 % geringer aus. Für 2006 wird ein Wachstum in gleicher Größenordnung wie 2005 prognostiziert. Trotz des kräftigen Anstiegs der Ölpreise beschleunigte sich die Expansion der Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2005. In den USA nahm das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahresergebnis um 3,5 Prozent zu (2004: +4,2 Prozent).1 Die konjunkturelle Erholung im Euroraum setzte sich im vergangenen Winterhalbjahr fort, allerdings weiterhin ohne all zu große Dynamik, so dass sich das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahresergebnis lediglich um 1,4 Prozent (2004: +1,8 Prozent) erhöhte.2.Zwar konnte die Konjunktur in Folge der anhaltend kräftigen Expansion der Weltwirtschaft auch in Deutschland an Fahrt gewinnen, dennoch fiel der Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts 2005 im Jahresergebnis mit 0,9 Prozent deutlich geringer aus als im Vorjahr (2004: +1,6 Prozent). Begründet wird dieser Effekt mit der geringeren Anzahl von Arbeitstagen sowie einem geringeren Überhang zu Jahresbeginn. In Österreich betrug das Wachstum 2,0 Prozent (2004: +2,4 Prozent) und in der Schweiz 1,0 Prozent (2004: +1,7 Prozent). Ungarn konnte mit 4,0 Prozent erneut deutlich zulegen, wenn auch nicht ganz in dem Maße wie im Jahr zuvor (2004: +4,6 Prozent).1 Deutlich besser entwickelte sich die Beratungsbranche. Nach Jahren der Stagnation oder geringer Wachstumsraten konnte die Branche in 2005 wieder einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. In Deutschland wuchs der Markt für Unternehmensberatungsleistungen laut dem Branchenverband BDU um 7,3 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. In Beratungsunternehmen mit einer Größe ab 45 Millionen Euro Jahresumsatz betrug das durchschnittliche Wachstum 6 Prozent.3.Die Schweiz konnte den Aufschwung im Beratungsmarkt mit einem Wachstum von 10 % gegenüber dem Vorjahr fortsetzen und die Beratungsumsätze auf ein Volumen von 1,1 Milliarden CHF steigern.4. Horváth & Partners Gruppe erreicht deutliches Wachstum Horváth & Partners konnte nach dem bereits sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2004/05 den Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2005/06 verstärkt fortsetzen. Der Umsatz der Gruppe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf ca. 57 Millionen Euro. Die Gruppe konnte damit ein deutlich über dem Branchendurchschnitt liegendes Wachstum verzeichnen. Besonders erfreulich ist, dass die Profitabilität trotz dem starken Wachstum weiter verbessert wurde. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent auf 7,7 Mio. Euro überproportional erhöht. Eine positive Geschäftsentwicklung konnten wir 2005/06 in der Mehrheit der Regionen verzeichnen, in denen die Horváth & Partners Gruppe tätig ist. Damit konnte die Mehrheit der Landesgesellschaften zum Gruppenwachstum beitragen. Insbesondere in Deutschland war die Geschäftsentwicklung sehr zufriedenstellend. Der Umsatz konnte um 28 % auf 43,7 Millionen Euro, der EBIT um 240 % auf 4,6 Millionen verbessert werden. Zur Deckung der Nachfrage wurden allein in Deutschland 24 neue Mitarbeiter eingestellt. Darüber hinaus arbeiteten wir in 2005/06 intensiv mit Beratungs- und Realisierungspartnern zusammen, um für unsere Kunden komplexe, interdisziplinäre Projekte mit einem optimalen Kompetenzprofil vollständig bearbeiten zu können. Unsere umfangreichen Beratungsaktivitäten auf dem rumänischen Markt führten im September 2005 zur Gründung einer eigenen Gesellschaft in Rumänien, der "Horváth & Partners Management Consulting SRL", Bukarest. Ab Januar 2006 wurde die bis dahin im Wesentlichen durch Deutschland erfolgte Bearbeitung des rumänischen Marktes in die rumänische Gesellschaft verlagert. Durch die eigene Vertretung von Horváth & Partners in Rumänien und der damit noch intensiveren Bearbeitung des rumänischen Marktes bauen wir unsere Präsenz in Mitteleuropa weiter aus. Die österreichische "Horváth & Partner Management Consulting GmbH" konnte die Beratungsaktivitäten im Berichtsjahr um über 10 % ausdehnen. Auf Grund der sehr guten Geschäftssituation in Österreich wurde die Landesgesellschaft auch in 2005/06 wieder in größerem Umfang durch Beraterinnen und Berater aus anderen Landesgesellschaften, insbesondere aus Deutschland bei der Bearbeitung der Beratungsmandate unterstützt. Unsere schweizerische Gesellschaft "Horváth & Partner AG" in Zürich baute den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ca. 12 % weiter aus. Ein Schwerpunkt dieser Gesellschaft bildeten Beratungsmandate aus der Banken - und Versicherungsbranche. Auf dem ungarischen Markt konnte die "IFUA Horváth & Partner Consulting Kft" in Budapest ihre hervorragende Position im ungarischen Beratungsmarkt halten. Unsere US-amerikanische Gesellschaft in Boston entwickelte sich besser als erwartet. In 2004/05 konnte die Verankerung im amerikanischen Markt deutlich verbessert werden, was zu einem insgesamt positiven Ergebnis der Gesellschaft führte. Entscheidend für die positive Entwicklung der Gruppe war die hervorragende und engagierte Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in all unseren Business Units. Durch den weiteren Ausbau unseres Angebots zur Leistungssteigerung von Unternehmen unter der Bezeichnung "Performance Architect" konnten wir unseren Kunden noch intensiver integrative Lösungen von der Strategie bis zur IT-Implementierung anbieten. Unsere nach Kompetenzen organisierten Geschäftsfelder Strategisches Management und Innovation, Prozessmanagement und Organisation sowie Controllingsysteme konnten ihre Marktposition auch in diesem Jahr weiter ausbauen, teilweise mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten. Unsere Strategie der Schaffung von Kundennutzen durch konsequente Umsetzungsorientierung haben wir im Zusammenwirken mit unserem Bereich IT-Solutions, aber auch mit unserem Bereich Training im Geschäftsjahr verstärkt fortgesetzt. Großprojekte auf nationaler und internationaler Ebene trugen auch in 2005/06 wieder verstärkt zu Wachstum und Ergebnis bei. Horváth & Partners konnte im Berichtsjahr den Kundenkreis wiederum um namhafte Unternehmen erweitern und die Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden aktiv fortsetzen. 1. Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA),
Konjunktur 2006: Robuste Weltwirtschaft - Deutschland holt
auf, HWWA-Report 260
Umsatz und Ergebnis Den konsolidierten Gruppenumsatz konnten wir gegenüber dem Geschäftsjahr 2004/05 um 10,6 Mio. auf Euro 57,0 Mio. Euro (+23 Prozent), die betriebliche Gesamtleistung um ca. 26 Prozent auf 58,9 Mio. Euro steigern. 69 Prozent der Umsatzerlöse entfielen auf Deutschland (Vorjahr: 65 Prozent) bei einem zunehmenden Anteil von Erlösen, die in Projekten außerhalb Deutschlands generiert wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um ca. 28 Prozent auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro) gestiegen, was insbesondere auf die Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen zurückzuführen ist. Das Geschäftsvolumen mit Subunternehmern entwickelte sich proportional zur Steigerung des Umsatzes der Gruppe. Neben der Bewältigung von Kapazitätsengpässen arbeiten wir mit Subunternehmen in komplexen Projekten zusammen, deren optimale Durchführung spezielle Kompetenzen außerhalb des Leistungsangebots von Horváth & Partners erfordern. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 24 %. Darin schlägt sich einerseits der gestiegene Personalstand nieder, andrerseits erhöhen sich für die Mitarbeiter die variablen Gehaltsbestandteile auf Grund der hervorragenden Ergebnisse des Geschäftsjahres. Die Ergebnissituation des Konzerns hat sich im Berichtsjahr ausgezeichnet entwickelt. So ist der EBIT gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent auf 7,7 Mio. Euro gestiegen. Die EBIT-Marge beträgt 13,1 Prozent nach 10,6 Prozent im Vorjahr. Die Steigerung des Jahresüberschusses um 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist neben der guten Geschäftsentwicklung auf eine geringere Steuerbelastung im Konzern auf Grund der im Vergleich zu Deutschland niedrigeren Steuersätze im Ausland zurückzuführen. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Umsatzes, des EBIT und des Jahresüberschusses für die Geschäftsjahre 2003/04 bis 2005/06 auf.
Strategische Ausrichtung Als unabhängige Management-Beratung steht die Gestaltung und Steuerung der Leistung (Performance) von Organisationen im Mittelpunkt unserer Tätigkeit, bei der wir uns als "The Performance Architects" verstehen. Wir begleiten unsere Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis hin zur Realisierung und maßgeschneidertem Training. Unser Beratungsansatz gewährleistet, dass sich Lösungen aus den Feldern Strategisches Management & Innovation, Prozessmanagement & Organisation sowie Controlling zur Steigerung der Gesamtperformance ineinander fügen. Für die IT-Umsetzung wählen wir die besten Spezialisten für die jeweilige Aufgabenstellung aus und steuern verantwortlich den Realisierungsprozess. Die wesentlichen Impulse für das künftige Wachstum der Horváth & Partners Gruppe werden aus unseren heutigen Heimatmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn kommen. Dabei wird die internationale Kompetenz und Lieferfähigkeit für die Gruppe weiter an Bedeutung zunehmen. Neben eigenen Landesgesellschaften z.B. in den USA bewältigen wir diese Herausforderung durch Verstärkung und Ausbau unseres internationalen Kooperationsnetzwerkes. Investitionen und Abschreibungen Im Geschäftsjahr 2005/06 entfielen 750 Tsd. Euro auf Sachanlageinvestitionen und 419 Tsd. Euro auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte. Der größte Teil der Sachanlageinvestitionen entfiel auf Büro- und Geschäftsausstattung sowie auf Informations- und Kommunikationstechnik zur Aufrechterhaltung und Ausweitung des Geschäftsbetriebs. Investitionen in immaterielle Vermögenswerte wurden in erster Linie zur Anschaffung von Software getätigt. Den Investitionen stehen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von 621 Tsd. Euro gegenüber. Für das Geschäftsjahr 2006/07 sind weitere Investitionen in der Größenordnung der Abschreibungen - vorwiegend als Ersatzinvestitionen - geplant. Cashflow und Kapitalflussrechnung
Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme beträgt 34,2 Mio. Euro. Das Vermögen setzt sich zu 4,5 Prozent aus Anlagevermögen und zu 95,5 Prozent aus Umlaufvermögen zusammen. Der Anteil der Sachanlagen am Anlagevermögen liegt bei etwa 71 Prozent. Beim Umlaufvermögen bilden die Flüssigen Mittel inklusive der Wertpapiere (17,2 Millionen Euro) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (11,3 Millionen. Euro) die größten Posten. Die Kapitalstruktur spiegelt die gesunde Finanzierungssituation der Horváth & Partners Gruppe wider. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital) liegt bei 44 Prozent, wobei im Fremdkapital Rückstellungen in Höhe von 9,7 Mio. Euro enthalten sind (28 Prozent des Gesamtkapitals). Die kurzfristigen Schulden machen 53 Prozent des Gesamtkapitals aus. Diese beinhalten hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Gegenüber Kreditinstituten bestehen keine Verbindlichkeiten. Mitarbeiterzahl der Horváth & Partners Gruppe steigt um 16 Prozent Zum Ende des Geschäftsjahres waren in der Gruppe 277 Mitarbeiter (ohne Teilzeitkräfte und Praktikanten) beschäftigt. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 39 Mitarbeiter oder 16 Prozent. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Konzern 260 Mitarbeiter (ohne Teilzeitkräfte und Praktikanten), was einer Zunahme von ca. 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Davon wurden in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (D/A/CH) durchschnittlich 187 Mitarbeiter, in Ungarn 65 Mitarbeiter beschäftigt. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten sehr schnell in das Horváth & Partners Team integriert werden. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die gelebte Firmenkultur des partnerschaftlichen Umgangs miteinander ein wesentlicher Motivationsfaktor und damit eine der Säulen des wirtschaftlichen Erfolges von Horváth & Partners. Trotz deutlicher Verbesserungen in den Einstellungszahlen im Vergleich zum Vorjahr konnten der Bedarf nicht vollständig gedeckt werden. Wir beabsichtigen, die Mitarbeiterzahl im neuen Geschäftsjahr in allen Regionen weiter zu erhöhen und insbesondere die kleineren Landesgesellschaften personell zu verstärken. Der Personalaufwand der Horváth & Partners Gruppe betrug im Berichtsjahr insgesamt 25,1 Millionen Euro. Anerkennung und Dank Das wieder ausgezeichnete Ergebnis des Geschäftsjahres 2005/06 ist auf das hohe Engagement und die professionelle, motivierte Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere Kunden zurückzuführen. Der Vorstand bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich für ihren Beitrag zum Erfolg des Geschäftsjahres 2005/06! Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet. Chancen Für das Geschäftsjahr 2006/07 gehen wir davon aus, dass die Chancen die Risiken übersteigen werden. Das Leistungsportfolio von Horváth & Partners bietet das Potenzial, die Marktdurchdringung insbesondere in den Heimatmärkten auszudehnen und damit die bestehenden Marktanteile zu erhöhen. Bei bestehenden Kundenbeziehungen bietet das Performance Architect Konzept die Chance, unseren Kunden zusätzliche Leistungen zur Performancesteigerung anbieten zu können. Eine weitere Chance für künftiges Wachstum sehen wir im weiteren Ausbau unserer integrierten Konzeptions- und Realisierungsprojekte. Wir bieten unseren Kunden in diesem Bereich "schlüsselfertige" Lösungen an, die aus einer optimalen betriebswirtschaftlichen Problemlösung und einer maßgeschneiderten IT - Umsetzung bestehen. Unsere nach Branchen ausgerichteten Business Units erweitern unser Leistungsangebot um spezielle Anpassungen an die Geschäftsmodelle der Branchen und eröffnen damit zusätzliche Chancen, Umsatzpotenziale durch spezifische Problemlösungen zu erschließen. Chancen sehen wir außerdem im weiteren Ausbau der internationalen Projekte, in denen wir unsere Kunden entsprechend ihrer weltweiten Organisation in vielen Ländern unterstützen. Größe und Struktur der Horváth & Partners Gruppe bietet die Chance, regionale Risiken durch lokale Marktschwankungen innerhalb der Gesamtgruppe auszugleichen. Insgesamt sind wir optimistisch, das die Nutzung der Chancen und das Beherrschen der Risiken zur Erreichung unserer Ziele des Geschäftsjahres 2006/07 führen wird. Auch für die Folgejahre gehen wir davon aus, dass für die Horváth & Partners Gruppe die Chancen die Risiken übersteigen werden. Risikobericht Die Erreichung der Ziele der Horváth & Partners Gruppe für das Geschäftsjahr 2006/07 wird durch eine ganze Reihe von Risiken gefährdet, die es zu vermeiden bzw. zu bewältigen gilt. Für die Beratungsbranche insgesamt wird ein weiteres Wachstum auf dem Niveau des Jahres 2005 erwartet. Die Wachstumsziele der Gruppe erfordern allerdings über dem Marktwachstum liegende Wachstumsraten. Horváth & Partners wird damit weiterhin im Verdrängungswettbewerb mit konkurrierenden Beratungsunternehmen stehen. Durch den harten Wettbewerb und den massiven Druck der potenziellen Kunden auf die Marktpreise bestehen deutliche Risiken im Hinblick auf den Erhalt der Margen. Weitere Risiken auf der Kunden-/Marktseite bestehen in der Beschränkung der Beraterbudgets von Unternehmen und dem Auslauf großer Projekte ohne entsprechende zeitgleiche Kompensation durch neue Projekte. Letzteres Risiko erhöht sich durch den zunehmenden Anteil von großen Projekten weiter. Auf der Potenzial-/Mitarbeiterseite sehen wir auch weiterhin das Risiko, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht im geplanten Umfang einstellen zu können. Zugleich besteht auf Grund massiver Anstrengungen und des erforderlichen Vorlaufs zur Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Risiko, die zusätzlichen Kapazitäten nicht sofort wie geplant auslasten zu können mit entsprechend negativen Wirkungen auf das geplante Ergebnis. Unmittelbar existenzbedrohende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Um Risiken frühzeitig zu identifizieren, ist Risikomanagement für uns ein integraler Bestandteil der strategie- und wertorientierten Unternehmensführung. Wir richten unsere unternehmerischen Planungs- und Entscheidungsprozesse daran aus, Risiken frühzeitig zu erkennen sowie Chancen konsequent zu nutzen, um den langfristigen Bestand des Unternehmens zu sichern. Über ein vollständig in die Steuerungssysteme integriertes Risikomanagement stellen wir sicher, dass mögliche Risiken frühzeitig identifiziert und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Den gesamten Risikomanagementprozess steuern wir im Rahmen eines umfassenden Controllingsystems mit strategisch und langfristig ausgerichteten Frühwarnsystemen, Berichtssystemen auf Konzern- und Gesellschaftsebene sowie in angepasster Form auf Ebene der Center und Büros. Das Frühwarnsystem sowie das strategische Reporting erfolgen auf der Grundlage von Balanced Scorecards. Mit Hilfe dieses Ansatzes leiten wir aus der grundsätzlichen Unternehmensstrategie einzelne strategische Ziele ab und konkretisieren diese durch Messgrößen, Zielwerte und Aktionsprogramme. Unser integriertes Risikomanagement überwacht neben möglichen operativen Risiken permanent die Erreichung unserer strategischen Ziele, um mögliche Gefährdungen für die Zielerreichung frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Wir führen dazu ein Risikoportfolio, in dem die konzernrelevanten Risiken hinsichtlich ihrer möglichen Schadenshöhe und der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit laufend bewertet und beurteilt werden. Durch die regelmäßige Messung der Zielerreichungsgrade erfolgt ein kontinuierliches Reporting über den Grad der Strategieumsetzung und über operative und strategische Risiken. Das operative Monatsreporting umfasst neben einem finanziellen Kennzahlensystem das Reporting kritischer Erfolgsgrößen wie z.B. Kapazitätsauslastung, Auftragsbestand, Auftragseingang etc. Ausblick und Prognose für das Geschäftsjahr 2006/07 Die Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft wird sich nach Ansicht von Konjunkturexperten zwar weiter fortsetzen, jedoch wird der derzeit recht kräftige Anstieg allmählich abflachen.5.Für die USA wird wegen der restriktiv wirkenden monetären Rahmenbedingungen ein Nachlassen der Dynamik der gesamtwirtschaftlichen Produktion erwartet. Dennoch wird für 2006 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes von 3,4 Prozent prognostiziert. Für den Euroraum wird 2006 mit einer Steigerung um 1,9 Prozent gerechnet. Man geht davon aus, dass das weltwirtschaftliche Umfeld günstig bleiben wird. Dabei wird vor allem der Export zunehmen. Ähnliches wird auch für Deutschland mit einem Wachstum der Wirtschaft von 1,4 Prozent für das Jahr 2006 erwartet. Hauptstandbein wird auch hier der Export sein. Der private Konsum wird zwar durch Vorzieheffekte, die von der geplanten Mehrwertsteuererhöhung ausgehen, etwas rascher steigen, jedoch zu Beginn 2007 wohl auch wieder entsprechend geringer ausfallen. Die Schweiz wird mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent ebenfalls unter dem europäischen Durchschnitt bleiben, während für Österreich (2,0 Prozent) und Ungarn (4,0 Prozent) 2006 wiederum mit deutlicheren Steigerungen gerechnet wird.6. Besser als für die Wirtschaft insgesamt fallen die Prognosen für die Entwicklung des Beratungsmarktes aus. Der BDU erwartet für 2006 einen Anstieg des Branchenumsatzes in Deutschland um etwa 8 Prozent, in unserem Größensegment immerhin von 6 Prozent.7.In der Schweiz geht die Beraterbranche für das laufende Jahr 2006 von einem Wachstum in der Größenordnung des Jahres 2005 von 10 % aus.8. Der Vorstand rechnet für das Geschäftsjahr 2006/07 mit einem weiteren Wachstum der Horváth & Partners Gruppe im oberen einstelligen Bereich. Der konsolidierte Gruppenumsatz sollte damit einen Wert von knapp unter 64 Millionen Euro erreichen können. Allerdings ist innerhalb der Gruppe mit Verschiebungen in den Umsatzbeiträgen der Landesgesellschaften auf Grund von Großprojekten zu rechnen, die u.U. nicht im jeweiligen Land kurzfristig zu ersetzen sein werden. Wir erwarten nicht, die Rendite auf dem hervorragenden Niveau des Jahres 2005/06 halten zu können. Allerdings gehen wir davon aus, dass die Rendite des betrieblichen Ergebnisses (vor Zinsen und Steuern) auch in 2006/07 zweistellig sein wird. Das geplante Wachstum setzt eine weitere Steigerung der Mitarbeiterzahl in der Horváth & Partners Gruppe voraus. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass im Recruiting hochqualifizierter Beraterinnen und Berater in ausreichendem Umfang eine der größten Herausforderungen liegt. Durch eine weitere Intensivierung unserer Bemühungen bei der Personalgewinnung werden wir dieser Herausforderung begegnen. Dabei gilt der unveränderliche Grundsatz, dass Horváth & Partners keine Abstriche an den hohen Anforderungen an die Qualifizierung neuer Mitarbeiter macht. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Risiken für die Horváth & Partners Gruppe beherrschbar sein werden und die angestrebten Ziele für das Geschäftsjahr 2006/2007 erreicht werden können. Unser Optimismus wird durch den erfreulichen Auftragsbestand, unsere Angebotspipeline und unser hochmotiviertes Team untermauert. Wie in den Vorjahren sehen wir auch für die Geschäftsjahre nach 2006/07 gute Chancen, den Wachstumskurs der Gruppe fortsetzen zu können. 5. Arbeitsgemeinschaft deutscher
wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e.V., Die
Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft, April
2006
Stuttgart, im Juni 2006 Der Vorstand Konzernbilanz zum 31. März 2006
Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung
|
|
Erläuterung |
1.4.2005-31.3.2006 |
1.4.2004-31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
||
|
1.Umsatzerlöse |
E.1. |
56.955 |
46.379 |
|
2.Veränderung des Bestandes an |
|||
|
fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
E.2. |
1.284 |
-49 |
|
3.Sonstige betriebliche Erträge |
E.3. |
746 |
584 |
|
58.985 |
46.914 |
||
|
4.Materialaufwand |
E.4. |
||
|
a)Aufwendungen für bezogene Waren |
208 |
268 |
|
|
b)Aufwendungen für bezogene Leistungen |
13.283 |
10.908 |
|
|
13.491 |
11.176 |
||
|
5.Personalaufwand |
E.5. |
||
|
a)Löhne und Gehälter |
22.192 |
17.876 |
|
|
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen |
2.921 |
2.407 |
|
|
für Altersversorgung |
|||
|
25.113 |
20.283 |
||
|
6.Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- |
|||
|
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
E.6. |
621 |
633 |
|
7.Sonstige betriebliche Aufwendungen |
E.7. |
12.024 |
9.844 |
|
Operatives Betriebsergebnis (EBIT) |
7.736 |
4.978 |
|
|
8.Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
E.8. |
313 |
135 |
|
9.Abschreibungen auf Finanzanlagen und |
|||
|
Wertpapiere des Umlaufvermögens |
E.9. |
40 |
0 |
|
10.Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
E.10. |
70 |
57 |
|
Finanzergebnis |
203 |
78 |
|
|
11.Ergebnis der gewöhnlichen |
|||
|
Geschäftstätigkeit |
7.939 |
5.056 |
|
|
12.Steuern vom Einkommen und Ertrag |
E.11. |
2.418 |
1.371 |
|
13.Ertrag ( i.V. Aufwand ) aus latenten Steuern |
E.11. |
-115 |
204 |
|
14.Sonstige Steuern |
E.11. |
5 |
11 |
|
15.Jahresüberschuss |
5.631 |
3.470 |
|
|
16.Anteile anderer Gesellschafter |
16 |
14 |
|
|
17.Jahresüberschuss des Konzerns |
5.615 |
3.456 |
|
Gezeichnetes Kapital |
Kapital-/ Gewinn-Rücklagen |
Währungs-rücklage |
Bilanz-gewinn |
Eigene Anteile |
Eigenkapital ohne Minderheits-gesellschafter |
Eigenkapital der Minder-heitsgesell-schafter |
Gesamt |
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Stand am 1. April 2004 |
2.750 |
3.317 |
-736 |
3.408 |
-179 |
8.560 |
4 |
8.564 |
|
Zugang/Abgang aus Kapitalkonsolididerung |
0 |
-18 |
33 |
-57 |
0 |
-42 |
18 |
-24 |
|
Ausschüttungen |
0 |
0 |
0 |
-1.006 |
0 |
-1.006 |
0 |
-1.006 |
|
Jahresüberschuss |
0 |
0 |
0 |
3.456 |
0 |
3.456 |
14 |
3.470 |
|
Einstellung in Gewinnrücklage |
0 |
2.140 |
0 |
-2.140 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
Abgang eigener Anteile |
0 |
0 |
0 |
0 |
92 |
92 |
0 |
92 |
|
Sonstige |
0 |
92 |
10 |
0 |
0 |
102 |
0 |
102 |
|
Stand am 31. März 2005 |
2.750 |
5.531 |
-693 |
3.661 |
-87 |
11.162 |
36 |
11.198 |
|
Stand am 1. April 2005 |
2.750 |
5.531 |
-693 |
3.661 |
-87 |
11.162 |
36 |
11.198 |
|
Zugang/ Abgang aus Kapitalkonsolidierung |
0 |
6 |
0 |
-133 |
0 |
-127 |
-2 |
-129 |
|
Währungsveränderung |
0 |
-198 |
0 |
0 |
-198 |
-4 |
-202 |
|
|
Kapitalerhöhung AG |
39 |
267 |
0 |
0 |
0 |
306 |
0 |
306 |
|
Ausschüttungen |
0 |
0 |
-1.719 |
0 |
-1.719 |
-8 |
-1.727 |
|
|
Jahresüberschuss |
0 |
0 |
5.615 |
0 |
5.615 |
16 |
5.631 |
|
|
Umgliederung Gewinnrücklage |
0 |
-245 |
0 |
245 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
Einstellung in Gewinnrücklage |
0 |
792 |
0 |
-792 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
Abgang eigener Anteile AG |
0 |
0 |
0 |
52 |
52 |
0 |
52 |
|
|
Sonstige |
0 |
22 |
0 |
-1 |
0 |
21 |
0 |
21 |
|
Stand am 31. März 2006 |
2.789 |
6.373 |
-891 |
6.876 |
-35 |
15.112 |
38 |
15.150 |
A. Handelsregister und Gegenstand des Unternehmens
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Stuttgart und ist dort beim Amtsgericht im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 21823 eingetragen. Der Gegenstand der Gesellschaft ist die Wahrnehmung der Aufgaben einer Holding-Gesellschaft, insbesondere durch die Verwaltung und strategische Lenkung der zum Konzern gehörenden Gesellschaften sowie der Erwerb und das Halten und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, deren Unternehmensgegenstand insbesondere die betriebswirtschaftliche Beratung ist.
Der Konzernabschluss zum 31. März 2006 umfasst die Gesellschaft und zwei inländische sowie sieben ausländische Tochtergesellschaften.
Der vom Vorstand zum 31. März 2006 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Horváth AG soll vom Aufsichtsrat der Gesellschaft in seiner Sitzung am 19. Juli 2006 zur Veröffentlichung freigegeben werden.
B. Rechnungslegungsgrundsätze
Der Konzernabschluss der Horváth & Partners Gruppe wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.
Die zum Bilanzstichtag geltenden Grundsätze des Framework und die IFRS des International Accounting Standards Board (IASB) sowie die Auslegungsregeln des International Financial Reporting Interpretations Committee des IASB (IFRIC) fanden Anwendung. Die Anwendung spezieller IFRS ist in den Erläuterungen zu einzelnen Abschlusspositionen im weiteren Verlauf des Konzernanhangs zu entnehmen.
Der Konzernabschluss wird in Euro erstellt. Zur besseren Verständlichkeit die Werte werden auf Tausend Euro gerundet.
Der konsolidierte Jahresabschluss entspricht den Anforderungen des § 315 a HGB.
Dem Konzernabschluss liegen im Vergleich zum Vorjahr einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu Grunde.
Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind mit Ausnahme des Jahresabschlusses der rumänischen Gesellschaft, Horváth & Partners Management Consulting SRL., Bukarest, auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Der Bilanzstichtag der rumänischen Gesellschaft ist der 31.12. Auf den 31. März 2006 wurde ein Zwischenabschluss erstellt.
C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
1. Konsolidierungsgrundsätze
Der Konzernabschluss umfasst alle verbundenen Unternehmen, bei denen die Horváth AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt oder aufgrund sonstiger Rechte ein Beherrschungsverhältnis im Sinne von IAS 27 besteht. Die Erstkonsolidierung erfolgt mit Wirkung von dem Tag, an dem die Horváth AG direkt oder indirekt in ein Beherrschungsverhältnis gegenüber der Tochtergesellschaft tritt.
In den Konzernabschluss der Horváth AG sind gemäß IAS 27 die folgenden Unternehmen einbezogen worden, bei denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt:
|
Name und Sitz |
Währung |
Gezeichnetes |
Anteil am |
Zeitpunkt der |
|
Kapital |
Kapital |
Erstkonsoli- |
||
|
% |
dierung |
|||
|
Horváth AG, Stuttgart |
EUR |
2.788.500,00 |
- |
22.12.2000 |
|
Horváth & Partner GmbH, Stuttgart |
EUR |
699.980,00 |
100,0 |
31.12.2000 |
|
Horváth & Partner Management Consulting GmbH, Wien/Österreich |
EUR |
36.336,42 |
100,0 |
31.12.1994 |
|
Horváth & Partner AG, Zürich/Schweiz |
CHF |
100.000,00 |
100,0 |
22.01.1999 |
|
IFUA Horváth & Partner Consulting Kft.,
|
HUF |
30.000.000,00 |
98,3 |
31.12.1992 |
|
OLAP Horváth & Partner Üzleti Informatika Kft., Budapest/Ungarn |
HUF |
4.000.000,00 |
100,0 |
31.03.2001 |
|
OLAP Kft., Budapest/Ungarn |
HUF |
3.000.000,00 |
100,0 |
31.03.2001 |
|
Péter Horváth & Partners Inc., Lincoln/USA |
USD |
10,00 |
100,0 |
07.02.2002 |
|
Horváth IT Management Consulting GmbH, Stuttgart |
EUR |
50.000,00 |
100,0 |
01.04.2004 |
|
Horváth & Partners Management Consulting SRL, Bukarest/Rumänien |
RON |
10.500,00 |
100,0 |
01.11.2005 |
Das gezeichnete Kapital der Horváth AG wurde mit Beschluss des Vorstandes vom 20. Dezember 2005 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 13. Januar 2006 durch eine teilweise Ausübung des genehmigten Kapitals von EUR 2.750.000,00 auf EUR 2.788.500,00 erhöht.
Mit Vertrag vom 29. September 2005 hat die Horváth AG Anteile in Höhe von EUR 6.760,00 an der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, erworben, so dass nun 100% der Anteile im Besitz der Gesellschaft sind.
Im September 2005 wurde die Horváth & Partners Management Consulting SRL, Bukarest/Rumänien, gegründet. 100% der Anteile werden unmittelbar von der Gesellschaft gehalten. Die Anschaffungskosten wurden in Höhe des gezeichneten Kapitals bar geleistet.
Nicht mehr im Konsolidierungskreis enthalten ist die IPRI - International Performance Research Institute gGmbh, Stuttgart. Die Anteile wurden mit Wirkung zum 1. April 2005 zum Buchwert verkauft.
Grundlage für den Konzernabschluss sind mit Ausnahme der Horváth IT Management Consulting GmbH, Stuttgart, der rumänischen Gesellschaft sowie der beiden von der IFUA Horváth & Partners Consulting Kft., Budapest/Ungarn, gehaltenen ungarischen Enkelgesellschaften die zum 31. März 2006 erstellten und von Abschlussprüfern geprüften und uneingeschränkt testierten Jahreabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Auf eine Prüfung wurde in den genannten Ausnahmefällen u. a. angesichts der überschaubaren Geschäftsvolumina verzichtet. Für die neu gegründete rumänische Gesellschaft, Horváth & Partners Management Consulting SRL, Bukarest/Rumänien, wurde auf Grund des vom Konzern abweichenden Geschäftsjahres in Übereinstimmung mit IAS 27 par 26 und 27 ein auf den Stichtag 31. März 2006 lautender Zwischenabschluss verwendet.
Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgte grundsätzlich nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Der sich aus dieser Kapitalkonsolidierung ergebende passivische Unterschiedsbetrag ist im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in voller Höhe im Bilanzgewinn enthalten.
Abweichend hiervon erfolgte die Kapitalkonsolidierung der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, während der Gültigkeit von IAS 22 nach der Interessenzusammenführungsmethode.
Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Aus konzerninternen Lieferungen stammende Vermögensgegenstände wurden wegen Geringfügigkeit nicht um Zwischenergebnisse bereinigt. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.
2. Fremdwährungsumrechnung
Bei der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Da die Konzerngesellschaften ihr Geschäft selbständig betreiben, sind sie als "foreign entities" im Sinne von IAS 21 berücksichtigt. Danach werden die Vermögensgegenstände und Schulden zum Stichtagskurs, das Eigenkapital zu historischen Kursen und die Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Der sich daraus ergebende Unterschiedsbetrag wird ergebnisneutral im Eigenkapital verrechnet.
D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Konzernabschluss basiert auf dem Anschaffungskostenprinzip. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Aktiva und Passiva zum Nominalwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen aufgeführt. Die Gliederung der Vermögenswerte und Schulden wurde im Berichtsjahr in Übereinstimmung mit IAS 1 par 51 nach ihrer Fristigkeit vorgenommen. Die Vergleichsinformationen (Vorjahr) wurden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten angesetzt. In Übereinstimmung mit IAS 38 wird die Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögensgegenstandes jährlich überprüft. Immaterielle Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer werden um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert, die in der Regel 2 bis 5 Jahre beträgt. Bei unbegrenzter Nutzungsdauer gemäß IAS 38 werden keine Abschreibungen vorgenommen. Sofern außerplanmäßige Wertkorrekturen im Berichtsjahr erforderlich waren, sind diese im weiteren Verlauf des Anhangs bei den betroffenen Posten erläutert.
Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden aufgrund der fehlenden Kriterienidentität mit IAS 38 par 12 nicht aktiviert.
Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellkosten gemäß IAS 16 par 15 abzüglich planmäßiger Abschreibungen gemäß IAS 16 par 50 und 60 bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 waren nicht erforderlich.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der degressiven bzw. linearen Methode entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung in der Regel 3 bis 13 sowie bei Gebäudeinvestitionen (Ungarn) 33 Jahre. Wesentliche Restwerte gemäß IAS 16 par 53 waren bei der Bemessung der Abschreibungshöhe nicht zu berücksichtigen. Instandhaltungskosten werden direkt als Aufwand erfasst.
Gewinne und Verluste aus Anlagenabgängen werden als Differenz zwischen Nettoveräußerungserlös und Buchwert des jeweiligen Gegenstandes ermittelt und in der Gewinn- und Verlustrechnung als "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach IAS 2 par 19 zu Herstellungskosten entsprechend des Arbeitsfortschritts. Nichtzurechenbare Gemeinkosten und Gewinnmargen sind in der Bewertung nicht enthalten.
Die Bewertung der Finanzinstrumente wie flüssige Mittel, marktgängige Wertpapiere, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgt unter Berücksichtigung wesentlicher Bedingungen, die den Betrag beeinflussen könnten, entsprechend IAS 39 par 46 zu den beizulegenden Zeitwerten.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe berücksichtigt. Pauschal ermittelte Wertberichtigungen werden nicht vorgenommen.
Die Zahlungsmittel enthalten den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.
Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich einer Wertminderungsprüfung unterzogen. Die Buchwerte der anderen Vermögenswerte, mit Ausnahme der Vorräte und der latenten Steueransprüche, werden an jedem Bilanzstichtag daraufhin überprüft, ob Anhaltspunkte vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Wenn ein solcher Anhaltspunkt vorliegt, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswertes geschätzt. Ist der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes geringer als der Buchwert, wird der Buchwert auf den erzielbaren Betrag außerplanmäßig abgeschrieben. Eine in den Vorjahren erfasste Wertminderung wird aufgehoben, wenn sich eine Änderung der Schätzung ergibt und der erzielbare Betrag über dem Buchwert liegt.
Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach bestmöglicher Schätzung erforderlich ist, um alle gegenwärtigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag abzudecken. Künftige Ereignisse, die sich auf den zur Erfüllung einer Verpflichtung erforderlichen Betrag auswirken können, sind in den Rückstellungen berücksichtigt, sofern sie mit hinreichender objektiver Sicherheit vorausgesagt werden können und diese Verpflichtungen aus Vorgängen der Vergangenheit resultieren.
Verbindlichkeiten werden angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass Ressourcen, die wirtschaftlichen Nutzen verkörpern, zum Ausgleich einer Verpflichtung abfließen werden und dieser Betrag verläßlich ermittelt werden kann. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Verkäufe werden zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Erbringung der Dienstleistung beim Kunden als Erlöse verbucht. Die Ermittlung des Fertigungsstellungsgrades erfolgt auf Basis projektbezogener Leistungserfassungen. Die Umsatzerlöse werden ohne Umsatzsteuer und nach Abzug von gewährten Skonti ausgewiesen.
Fremdkapitalkosten werden gemäß IAS 23 par 8 nach der Benchmark-Methode angesetzt.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag umfassen die Aufwendungen und Erträge aus tatsächlichen und latenten Steuern. Die tatsächlichen Ertragsteuerschulden und -ansprüche werden mit dem Betrag angesetzt, in dessen Höhe eine Zahlung an bzw. eine Erstattung von den Steuerbehörden erwartet wird. Bei der Berechnung werden die zum Bilanzstichtag gültigen Steuersätze zu Grunde gelegt.
Latente Steuern werden nach der "liability method" entsprechend IAS 12 (überarbeitet) auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzernabschluss angesetzt.
Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden sind aufgrund der zum Bilanzstichtag gültigen Gesetze und Verordnungen berechnet.
Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird nur in dem Umfang aktiviert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung zur Verfügung stehen wird.
E. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
1. Umsatzerlöse
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Umsatzerlöse |
56.955 |
46.379 |
Die ermittelten Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
2. Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
1.284 |
-49 |
Die Zunahme des Bestands an unfertigen Erzeugnissen resultiert aus geleisteten, aber noch nicht abgerechneten Beratungsprojekten. Die Bewertung der Vorräte wurde in Übereinstimmung mit IAS 2 par 19 vorgenommen.
3. Sonstige betriebliche Erträge
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Eigenverbrauch |
257 |
243 |
|
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen |
257 |
65 |
|
Erträge aus Untervermietung |
97 |
97 |
|
Erträge aus Währungsdifferenzen |
32 |
69 |
|
Erträge aus Verkauf beteiligter Unternehmen |
30 |
0 |
|
Erstattungen Versicherungen |
27 |
5 |
|
Erträge aus Anlageabgängen |
22 |
15 |
|
Übrige |
24 |
90 |
|
746 |
584 |
Die Erträge aus Eigenverbrauch beinhalten hauptsächlich Erträge aus der Überlassung firmeneigener Fahrzeuge an Mitarbeiter zur privaten Nutzung. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen die Auflösung von Tantiemerückstellungen (TEUR 121), von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 73) sowie von sonstigen Rückstellungen.
Die Position "Erträge aus Untervermietung" wurde aus der Position "Übrige" ausgegliedert. Der Vorjahreswert wurde entsprechend angepasst.
Die Position "Erträge aus dem Verkauf beteiligter Unternehmen" resultiert aus dem Verkauf der Anteile an der IPRI - International Performance Research Institute gGmbH, Stuttgart, zum 1.4.2005 zum Nominalwert.
4. Materialaufwand
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
13.283 |
10.908 |
|
Aufwendungen für bezogene Waren |
208 |
268 |
|
13.491 |
11.176 |
Bei den bezogenen Leistungen handelt es sich vorwiegend um zugekaufte Beratungsleistungen.
5. Personalaufwand
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Löhne und Gehälter |
22.192 |
17.876 |
|
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung |
2.921 |
2.407 |
|
25.113 |
20.283 |
Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Gehälter sowie gesetzliche soziale Abgaben.
Aus dem "Sonstigen betrieblichen Aufwand" wurden die geldwerten Vorteile aus der Nutzung von Firmenfahrzeugen und der Erstattung von Reisespesen im Berichtsjahr in den Personalaufwand (Löhne und Gehälter) umgegliedert. Der Vorjahreswert (TEUR 419) wurde entsprechend angepasst.
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensge-genstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
621 |
633 |
Die Zusammensetzung der Abschreibungen ergibt sich aus der Entwicklung des Anlagevermögens, die in den Abschnitten F.1. und F.2. dargestellt ist.
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Reisekosten |
4.584 |
3.335 |
|
Personalnebenkosten, Fortbildungskosten |
1.390 |
1.270 |
|
Miete, Mietnebenkosten |
1.300 |
1.263 |
|
Telefon, Porto, Internet |
1.281 |
1.034 |
|
Kfz-Kosten |
1.124 |
944 |
|
Werbe- und Messekosten |
488 |
365 |
|
Bürobedarf, Zeitschriften, Bücher |
404 |
330 |
|
Rechts- und Beratungskosten |
312 |
270 |
|
Repräsentation |
246 |
179 |
|
Versicherungen, Gebühren |
189 |
154 |
|
Verwaltungsaufwendungen |
107 |
115 |
|
Einzelwertberichtigungen Forderungen |
136 |
0 |
|
Zuführungen Rückstellungen |
-71 |
117 |
|
Übrige |
534 |
468 |
|
12.024 |
9.844 |
Im Berichtsjahr wurden geldwerte Vorteile aus der Nutzung von Firmenfahrzeugen und der Erstattung von Reisespesen aus den Kfz-Kosten bzw. den Reisekosten in den Personalaufwand umgegliedert. Die Vorjahreswerte (TEUR 240 bzw. TEUR 179) wurden entsprechend angepasst.
In den KFZ-Kosten sind Zahlungen aus Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 469 enthalten.
Bei den Einzelwertberichtigungen auf Forderungen handelt es sich um von Kunden nicht abgenommene Projektleistungen.
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR 106), Lizenzkosten für die Nutzung eines SAP Demonstrations- und Schulungssystems (TEUR 80), weiterbelastete Bürokosten in Ungarn (TEUR 66), Honorare des Aufsichtsrates und der Beiräte (TEUR 69), die Schwerbehindertenabgabe (TEUR 39), Bürokosten für Trainingsleistungen in Ungarn (TEUR 39) und Kosten des Geldverkehrs (TEUR 33).
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
313 |
135 |
Es handelt sich im Wesentlichen um Zinserträge aus Guthaben bei Kreditinstituten.
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wert- papiere des Umlaufvermögens |
40 |
0 |
Die Wertminderung ergibt sich aus der Teilwertabschreibung eines Rentenfonds auf den anzusetzenden Zeitwert. Der Zeitwert wurde in Übereinstimmung mit IAS 32 par 92 (b) aus öffentlich notierten Marktpreisen abgeleitet.
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
70 |
57 |
Die Zinsaufwendungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Verzinsung der Einlagen von stillen Gesellschaftern.
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Der Aufwand aus Ertragsteuern setzt sich wie folgt zusammen:
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Laufende Steuern |
2.418 |
1.371 |
|
Latente Steuern |
-115 |
204 |
|
2.303 |
1.575 |
Als Ertragsteuern sind sowohl die gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag als auch die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen.
Der Ertrag (-) / Aufwand (+) aus latenten Steuern setzt sich wie folgt zusammen:
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
IFRS Anpassungen |
||
|
Pensionsrückstellungen |
-48 |
2 |
|
Steuerrückstellungen |
-45 |
45 |
|
Vorräte |
-24 |
0 |
|
Pauschalwertberichtigung |
-10 |
2 |
|
Aufwandsrückstellungen |
-4 |
11 |
|
Auflösung Einzelwertberichtigung |
0 |
-2 |
|
Sonderposten mit Rücklagenanteil |
0 |
-5 |
|
Anpassung Steuerbilanz |
2 |
-8 |
|
Anpassung Währung USA |
10 |
-15 |
|
Schuldenkonsolidierung |
4 |
174 |
|
-115 |
204 |
Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen wurden mit einem einheitlichen Steuersatz von 39 % ermittelt.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitungsrechnung der erwarteten Ertragsteuern zu dem tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand, basierend auf dem effektiven Körperschaftsteuersatz von 26,4 % (inkl. Solidaritätszuschlag) zuzüglich eines effektiven Gewerbesteuersatzes von 12,6 %, d.h. bei einem Gesamtsteuersatz von 39 %:
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Konzernergebnis vor Ertragsteuern |
7.935 |
5.045 |
|
Rechnerischer Steueraufwand |
3.095 |
1.968 |
|
Unterschiedliche Ertragsteuerbelastungen Ausland |
-850 |
-480 |
|
Sonstige |
-24 |
-21 |
|
Nicht abzugsfähige Aufwendungen |
67 |
52 |
|
Gewerbesteuerliche Korrekturen |
14 |
0 |
|
Verluste, auf die latente Steuern nicht aktiviert wurden |
1 |
56 |
|
Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz |
0 |
1 |
|
Periodenfremde Steuern |
0 |
-1 |
|
Ertragsteuern lt. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung |
2.303 |
1.575 |
F. Bilanz
Die Gliederung der Vermögenswerte und Schulden wurde im Berichtsjahr in Übereinstimmung mit IAS 1 par 51 nach ihrer Fristigkeit vorgenommen.
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
Firmenwert |
Geleistete Anzahlungen |
Summe immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Kumulierte Anschaffungskosten Stand 1.4.2005 |
674 |
1 |
0 |
675 |
|
Währungsdifferenzen |
-5 |
0 |
0 |
-5 |
|
Zugänge |
314 |
0 |
105 |
419 |
|
Abgänge |
257 |
0 |
0 |
257 |
|
Stand 31.3.2006 |
726 |
1 |
105 |
832 |
|
Kumulierte Abschreibungen Stand 1.4.2005 |
462 |
1 |
0 |
463 |
|
Währungsdifferenzen |
-6 |
0 |
0 |
-6 |
|
Zugänge |
101 |
0 |
0 |
101 |
|
Abgänge |
182 |
0 |
0 |
182 |
|
Stand 31.3.2006 |
375 |
1 |
0 |
376 |
|
Buchwert am 31.3.2006 |
351 |
0 |
105 |
456 |
|
Buchwert am 31.3.2005 |
212 |
0 |
0 |
212 |
Ausgewiesen ist in Übereinstimmung mit IAS 38 par 21 Computersoftware.
Im Berichtsjahr wurde die Position "Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände" den gewerblichen Schutzrechten zugeordnet und der Vorjahreswert in Höhe von TEUR 132 entsprechend angepasst.
In den Abgängen sind TEUR 83 für den Abgang einer Software eines Knowledgemanagementsystem enthalten. In Übereinstimmung mit IAS 38 par 104 und IAS 8 par 39 wurde ein Zeitwert von 0 angesetzt, da das System vollständig durch ein neu beschafftes Nachfolgesystem ersetzt wurde.Die Verluste aus Abgängen sind in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.
Die Zugänge zu den Abschreibungen sind in der Position "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" erfasst.
2. Sachanlagen
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
Fahrzeuge |
Anlagen im Bau |
Summe Sach-anlagen |
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Kumulierte Anschaffungskosten Stand 1.4.2005 |
88 |
2.687 |
36 |
66 |
2.877 |
|
Währungsdifferenzen |
-4 |
-20 |
-2 |
0 |
-26 |
|
Zugänge |
144 |
595 |
11 |
0 |
750 |
|
Abgänge |
0 |
747 |
20 |
66 |
833 |
|
Stand 31.3.2006 |
228 |
2.515 |
25 |
0 |
2.768 |
|
Kumulierte Abschreibungen Stand 1.4.2005 |
11 |
1.865 |
26 |
0 |
1.902 |
|
Währungsdifferenzen |
-1 |
-13 |
-2 |
0 |
-16 |
|
Zugänge |
34 |
482 |
4 |
0 |
520 |
|
Abgänge |
0 |
725 |
13 |
0 |
738 |
|
Stand 31.3.2006 |
44 |
1.609 |
15 |
0 |
1.668 |
|
Buchwert am 31.3.2006 |
184 |
906 |
10 |
0 |
1.100 |
|
Buchwert am 31.3.2005 |
77 |
822 |
10 |
66 |
975 |
Im Berichtsjahr wurde die Position "Sonstige Sachanlagen" der Position "Betriebs- und Geschäftsausstattung" zugeordnet und der Vorjahreswert in Höhe von TEUR 632 entsprechend angepasst.
Die Zugänge zu den Abschreibungen sind in der Position "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" erfasst.
3. Langfristige Vermögenswerte
|
Wertpapiere des Anlagevermögens |
Summe Finanzanlagen |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Kumulierte Anschaffungskosten Stand 1.4.2005 |
19 |
19 |
|
Währungsdifferenzen |
0 |
0 |
|
Zugänge |
0 |
0 |
|
Abgänge |
0 |
0 |
|
Stand 31.3.2006 |
19 |
19 |
|
Kumulierte Abschreibungen Stand 1.4.2005 |
0 |
0 |
|
Währungsdifferenzen |
0 |
0 |
|
Zugänge |
0 |
0 |
|
Abgänge |
17 |
17 |
|
Stand 31.3.2006 |
17 |
17 |
|
Buchwert am 31.3.2006 |
2 |
2 |
|
Buchwert am 31.3.2005 |
19 |
19 |
Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens handelt es sich um die gesetzlich vorgeschriebene Wertpapierdeckung für die Abfertigungsrückstellungen in Österreich.
4. Latente Steuern
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Latente Steuern |
83 |
42 |
Die aktiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Stand am 1.4. |
42 |
19 |
|
Zunahme |
52 |
23 |
|
Abnahme |
11 |
0 |
|
Stand am 31.3. |
83 |
42 |
Die ermittelten Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den Ergebnissen der Steuerbilanz und Handelsbilanz sowie den Anpassungen der Handelsbilanzen der einbezogenen Unternehmen an IFRS führten in folgenden Positionen zu aktiven latenten Steuern in Höhe von:
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Vorratsbewertung |
43 |
19 |
|
Pensionsrückstellungen |
21 |
0 |
|
Aufwandsrückstellungen |
14 |
7 |
|
Währungsdifferenzen |
5 |
15 |
|
Sonstige |
0 |
1 |
|
83 |
42 |
Zur Ermittlung wurde ein Steuersatz von 39 % angewandt. Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde nicht vorgenommen.
5. Vorräte
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen |
1.587 |
325 |
|
Geleistete Anzahlungen |
1.092 |
0 |
|
2.679 |
325 |
Bei den Vorräten handelt es sich um angearbeitete Beratungsprojekte, die zum Bilanzstichtag noch nicht an den Kunden fakturiert werden können. Die Bewertung der Vorräte wurde in Übereinstimmung mit IAS 2 par 19 vorgenommen. Anzahlungen wurden für künftig durch Subunternehmer in Beratungsprojekten zu erbringende Leistungen erbracht.
6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
11.324 |
9.490 |
Forderungen in fremder Währung werden entsprechend IAS zum Stichtagskurs der Transaktion umgerechnet, später gemäß IAS 21 zum Bilanzstichtagskurs bewertet. Der Unterschiedsbetrag wird aufwandswirksam verrechnet.
7. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten |
875 |
568 |
|
Wertpapiere |
763 |
803 |
|
Umsatzsteuer |
138 |
241 |
|
Gewerbesteuer |
62 |
85 |
|
Kautionen |
58 |
21 |
|
Körperschaftsteuer |
35 |
94 |
|
Forderungen gegen Mitarbeiter |
21 |
23 |
|
Geleistete Anzahlungen |
8 |
0 |
|
Sozialleistungen |
7 |
130 |
|
Versicherungen |
4 |
4 |
|
Sonstige Steuern |
2 |
5 |
|
Übrige |
109 |
77 |
|
2.082 |
2.051 |
Die Positionen "Rechnungsabgrenzungsposten" und "Wertpapiere" wurden im Berichtsjahr in die "Sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte" umgegliedert. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen (TEUR 465), Beiträge zur Kfz-Versicherung, sonstige Versicherungsbeiträge, Mietvorauszahlungen und Mitgliedsbeiträge ausgewiesen.
Die Wertpapiere betreffen einen Rentenfonds mit unbeschränkter Laufzeit, der mit dem Stichtagskurs angesetzt wurde. Die Abschreibungen der Wertpapiere auf den beizulegenden Zeitwert sind in der Position "Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens" ausgewiesen.
8. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel setzen sich wie folgt zusammen:
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Kassenbestand |
6 |
12 |
|
Guthaben bei Kreditinstituten |
16.501 |
13.657 |
|
16.507 |
13.669 |
Die Entwicklung der Zahlungsmittel, die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7 bilden, ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.
9. Eigenkapital
Zur Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung (Anlage 4) hingewiesen.
Das Grundkapital der Horváth AG beträgt EUR 2.788.500,00. Es ist eingeteilt in 2.788.500 Stückaktien und vollständig eingezahlt. Im Berichtsjahr wurden 38.500 Stückaktien neu ausgegeben.
Genehmigtes Kapital besteht in Höhe von TEUR 241 und gliedert sich wie folgt:
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 4. März 2002 (Urkunden-Rolle Nr. 548/2002 des Notars Hagen Krzywon, Stuttgart) wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2006 um bis zu nominal EUR 180.000,00 durch Ausgabe von bis zu Stück 180.000 Namens-Stückaktien durch Bareinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Die Eintragung des Beschlusses in das Handelsregister erfolgte am 13. November 2002.
Mit Beschluss des Vorstandes vom 20. Dezember 2005 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 13. Januar 2006 wurde das genehmigte Kapital teilweise ausgenutzt und das Grundkapital um EUR 38.500,00 auf EUR 2.788.500,00 gegen Bareinlage durch Ausgabe neuer Aktien erhöht. Durch die Ausgabe erhöhte sich die Kapitalrücklage um TEUR 267.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Juni 2001 (Urkunden-Rolle Nr. 1254/2001 des Notars Hagen Krzywon, Stuttgart) wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital zum Zwecke der Gewährung von Aktien an die Berechtigten aus Wandelanleihen, die er nach Maßgabe der ihm von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung ausgibt, um bis zu EUR 100.000,00 durch Ausgabe von bis zu 100.000 Stück Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Die Eintragung des Beschlusses in das Handelsregister erfolgte am 14. August 2001.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 24. März 2004 wurde der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre dazu ermächtigt, eigene Anteile mit dem Zweck zu veräußern, nationalen und internationalen Partnern (nationale und internationale Partner, die zu der Gesellschaft oder verbundenen Unternhemen i. S. d. §§ 15 ff AktG in einem Arbeitsverhältnis stehen oder die Mitglieder des Vorstandes oder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen i. S. d. §§ 15 ff AktG sind) den Erwerb zu ermöglichen.
Die Kapitalrücklage enthält auch im Rahmen von Kapitalerhöhungen geleistetes Aufgeld der Horváth AG. Der Bestand zum 31. März 2006 hat sich durch die Einstellung des Gewinns aus dem Verkauf eigener Anteile und durch die teilweise Ausübung des genehmigten Kapitals auf TEUR 485 erhöht.
Die Gewinnrücklagen wurden im Wesentlichen aus Jahresüberschüssen von Tochtergesellschaften in Deutschland und Ungarn gebildet. Deren Entwicklung stellt sich wie folgt dar:
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Gesetzliche Rücklage |
31 |
31 |
|
Andere Rücklagen |
5.857 |
5.303 |
|
5.888 |
5.334 |
Unter Berücksichtigung der Position Währungsrücklage ergibt sich zum 31. März 2006 ein Gesamtbestand an Rücklagen in Höhe von TEUR 5.482.
In 2002 hat die Horváth AG Anteile in Höhe von EUR 101.185,00 zu einem Kaufpreis von EUR 416.497,48 erworben (eigene Anteile).
Im laufenden Geschäftsjahr wurden eigene Aktien an nationale und internationale Partner ausgegeben. Verkauft wurden 12.500 Namens-Stückaktien, die jeweils anteilig mit einem Euro am Grundkapital in Höhe von EUR 2.788.500,00 beteiligt sind.
Die potentiellen ertragssteuerlichen Auswirkungen, die aus Ausschüttungen an die Gesellschafter resultieren würden, belaufen sich auf EUR 131.910,00.
Eine im Geschäftsjahr 2005/2006 durchgeführte Ausschüttung in Höhe von EUR 1.719.153,45 für das Geschäftsjahr 2004/2005 führte zu einem Ausschüttungsbetrag je Aktie in Höhe von EUR 0,63.
Für das Geschäftsjahr 2005/2006 wird der Hauptversammlung eine Ausschüttung in Höhe von EUR 3.669.355,80 vorgeschlagen. Das entspricht einem Ausschüttungsbetrag je Aktie von EUR 1,32.
10. Latente Steuern
Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Stand am 1.4. |
295 |
68 |
|
Zunahme |
9 |
239 |
|
Abnahme |
82 |
12 |
|
Stand am 31.3. |
222 |
295 |
Die ermittelten Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den Ergebnissen der Steuerbilanz und Handelsbilanz sowie den Anpassungen der Handelsbilanzen der einbezogenen Unternehmen an IFRS führten in folgenden Positionen zu passiven latenten Steuern in Höhe von:
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Forderungen |
203 |
208 |
|
Aufwandsrückstellungen |
13 |
11 |
|
Pensionsrückstellungen |
4 |
31 |
|
Unterschiede Handelsbilanz / Steuerbilanz |
2 |
0 |
|
Steuerrückstellungen |
0 |
45 |
|
222 |
295 |
Auf einen steuerlichen Verlustvortrag in Höhe von TEUR 452 wurde kein latenter Steueranspruch gebildet.
Zur Ermittlung wurde ein Steuersatz von 39 % angewandt. Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde nicht vorgenommen.
11. Langfristige Rückstellungen
|
Stand am |
Währungs-differenz |
Verbrauch / Auflösung |
Zuführung |
Umgliederung |
Stand am |
|
|
1.4.2005 |
31.3.2006 |
|||||
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Pensionsrückstellungen |
761 |
0 |
142 |
181 |
74 |
873 |
|
Gesamtsumme langfristiger Rückstellungen |
761 |
0 |
142 |
181 |
74 |
873 |
Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr in die langfristigen Rückstellungen umgegliedert und der Vorjahreswert entsprechend angepasst.
Die Pensionsrückstellungen setzen sich aus den Pensionsrückstellungen der Horváth AG (TEUR 374), der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, (TEUR 452) sowie den Abfertigungsrückstellungen der Horváth & Partner Management Consulting GmbH, Wien/Österreich, (TEUR 47) zusammen. Den Pensionsrückstellungen der Horváth AG und der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, liegen versicherungsmathematische Gutachten vom 27.04.2006 auf Basis der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln 2005 G zugrunde. Die versicherungsmathematischen Gutachten werden jeweils zum Bilanzstichtag eingeholt. Der versicherungsmathematische Barwert zum 31.3.2006 betrug TEUR 826.
Die Pensionsrückstellungen beziehen sich auf zwei Sachverhalte:
| ― | Pensionsverpflichtungen bestehen gegenüber einem ehemaligen Geschäftsführer der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart. |
| ― | Für die Vorstandsmitglieder der Horváth AG, einen ehemaligen Geschäftsführer sowie den derzeitigen Geschäftsführer der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, wurden Einzelzusagen gewährt. Diese Einzelzusagen beinhalten eine einmalige Zahlung der Kapitalleistung bei Erreichen des 65. Lebensjahres. Bei einem vorzeitigen Ausscheiden erfolgt die Zahlung zeitanteilig. |
Die Pensionsrückstellungen werden gemäß IAS 19 nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf Grundlage von bis zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen (unverfallbaren) Leistungsansprüchen berechnet.
Den Berechnungen liegt ein Rechnungszinsfuss von 4,1 % (Vorjahr 5,5%) zugrunde. Die Berücksichtigung einer durchschnittlichen Fluktuationsrate bzw. eines Rententrends unterblieb, da die gewährten Pensionszusagen sowie die Anwartschaften auf Versorgungskapital bis auf weiteres nicht erhöht werden.
12. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
3.026 |
4.040 |
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen ausschließlich gegenüber anderen Unternehmen.
13. Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
3.390 |
1.661 |
|
Einlagen stille Gesellschafter |
340 |
269 |
|
3.730 |
1.930 |
Die erhaltenen Anzahlungen wurden aus gesonderter Darstellung in diese Position umgegliedert. Die erhaltenen Anzahlungen betreffen Anzahlungen für Beratungsleistungen.
Die Einlagen stiller Gesellschafter wurden aus den sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Die Einlagen stille Gesellschafter beinhalten die Einlagen in die Horváth & Partner GmbH, Stuttgart.
14. Steuerverbindlichkeiten
Die Steuerverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammmen:
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Lohn- und Kirchensteuer |
1.030 |
595 |
|
Vorsteuer / Umsatzsteuer |
531 |
512 |
|
1.561 |
1.107 |
Die Positionen wurden aus den sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
15. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
|
31.3.2006 |
31.3.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten |
184 |
90 |
|
Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit |
114 |
49 |
|
Löhne und Gehälter |
63 |
48 |
|
Kreditorische Debitoren |
5 |
0 |
|
Übrige |
469 |
195 |
|
835 |
382 |
In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Zahlungen aus Trainingsveranstaltungen (TEUR 76) und Wartungsverträgen (TEUR 94) für das Geschäftsjahr 2006/07 ausgewiesen.
In den übrigen Posten sind insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (i.d.R. Reisekosten) mit TEUR 291 enthalten.
16. Kurzfristige Rückstellungen
|
Stand am |
Währungs-differenz |
Verbrauch / Auflösung |
Zuführung |
Umglie-derung |
Stand am |
|
|
1.4.2005 |
31.3.2006 |
|||||
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Steuerrückstellungen |
1.043 |
-8 |
878 |
1.614 |
20 |
1.791 |
|
Sonstige Rückstellungen |
6.027 |
-28 |
5.902 |
6.948 |
0 |
7.045 |
|
Tantiemen |
3.874 |
-10 |
3.869 |
5.041 |
0 |
5.036 |
|
Ausstehende Rechnungen |
121 |
-11 |
158 |
267 |
49 |
268 |
|
Noch zu erbringen- de Leistungen |
119 |
-6 |
182 |
258 |
63 |
252 |
|
Urlaubsansprüche |
1.042 |
-1 |
1.033 |
1.173 |
0 |
1.181 |
|
Jahresabschluss- Kosten |
84 |
0 |
84 |
76 |
0 |
76 |
|
Übrige |
787 |
0 |
576 |
133 |
-112 |
232 |
|
Gesamtsumme Rückstellungen |
7.070 |
-36 |
6.780 |
8.562 |
20 |
8.836 |
Steuerrückstellungen wurden in Höhe der noch zu leistenden Ertragsteuern, die der deutschen Körperschaft- und Gewerbesteuer vergleichbar sind, gebildet.
Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten entsprechend IAS 37 ab. Sie sind in Höhe des wahrscheinlichen Betrages angesetzt.
Die Abflüsse aus kurzfristigen Rückstellungen werden mit Ausnahme der Rückstellungen für Urlaubsansprüche im Laufe des Geschäftsjahres 2006/07 erwartet. Bei den Urlaubsansprüchen wird der Abbau voraussichtlich nicht vollständig im nächsten Geschäftsjahr erfolgen können.
G. Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechung (Anlage 3) zeigt, wie sich der Zahlungsmittelfonds im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer und investiver Tätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Auswirkungen von Veränderungen des Konsolidierungskreises sind dabei eliminiert.
Die Zusammensetzung der Zahlungsmittel entspricht dem in der Bilanz zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Saldo der Zahlungsmittel.
H. Segmentberichterstattung
Segmentinformationen werden sowohl nach Regionen als auch nach Geschäftsfeldern dargestellt.
Die zwischen den einzelnen Segmenten ausgetauschten Beratungsleistungen wurden auf Basis von nach der Preisvergleichsmethode ermittelten Verrechnungspreisen weiterberechnet.
Die Segmentierung in die Regionen ist das primäre Berichtsformat. Es werden die Regionen Deutschland, Schweiz, Österreich, Ungarn, Rumänien und USA unterschieden. Die Region Deutschland umfasst die Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, und die Horváth IT Management Consulting GmbH, Stuttgart. In Ungarn werden die Gesellschaften IFUA Horváth & Partner Consulting Kft., Budapest/Ungarn, OLAP Horváth & Partner Üzleti Informatika Kft., Budapest/Ungarn, und OLAP Kft., Budapest/Ungarn, zu einem Segment zusammengefasst.
Die Außenumsätze beinhalten die mit fremden Dritten erwirtschafteten Umsätze des jeweiligen Segments. Nicht verteilt werden die konzernübergreifenden Umsätze der Horváth AG.
Die Innenumsätze umfassen die Umsätze mit anderen Segmenten des primären Berichtsformats. Im nicht verteilten Bereich werden diese Innenumsätze konsolidiert.
Das Segmentergebnis errechnet sich aus der Differenz zwischen Segmenterträgen und Segmentaufwendungen. In den Segmentaufwendungen sind die dem jeweiligen Segment zurechenbaren Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. In dem nicht verteilten Bereich werden die konzernübergreifenden Aufwendungen der Horváth AG ausgewiesen und die zwischen den Segmenten anfallenden Aufwendungen konsolidiert.
Zum segmentspezifischen Betriebsvermögen zählen sämtliche, einem bestimmten Segment zurechenbaren materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens, bewertet zu Buchwerten. Im Einzelnen sind dies immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, Sachanlagen, Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, sofern diese sich in einem anderen Segment befinden, und flüssige Mittel. Der nicht verteilte Bereich enthält das Finanzanlagevermögen, die sonstigen Vermögensgegenstände, die zwischen den Segmenten zu konsolidierenden Forderungen sowie die latenten Steuern und die Rechnungsabgrenzungsposten.
Zu den Verbindlichkeiten der Segmente zählen die jeweiligen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sofern diese sich in einem anderen Segment befinden. Im nicht verteilten Bereich werden die sonstigen Verbindlichkeiten sowie die auf Konzernebene zu konsolidierenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
Die Investitionen ergeben sich aus den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen des jeweiligen Segments.
Die segmentspezifischen Abschreibungen ergeben sich aus dem segmentspezifischen Anlagevermögen.
Die segmentspezifischen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen ergeben sich aus den Zuführungen zu den Rückstellungen des jeweiligen Segments.
Die Aufgliederung der Ertragszahlen, der Vermögens- und Schuldenwerte sowie der sonstigen Kenngrößen für das Geschäftsjahr 2005/2006 ist entsprechend IAS 14 in der folgenden Übersicht dargestellt.
Nach den Regionen:
|
Deutschland |
Österreich |
Schweiz |
Ungarn |
USA |
Rumänien |
Nicht verteilt |
Konzern |
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Außenumsätze |
39.353 |
4.742 |
5.358 |
4.819 |
255 |
2.107 |
321 |
56.955 |
|
Innenumsätze |
4.324 |
639 |
667 |
116 |
0 |
0 |
-5.746 |
0 |
|
Bestandsveränder-ungen unfertige Erzeugnisse |
220 |
940 |
0 |
124 |
0 |
0 |
0 |
1.284 |
|
Segmentergebnis (EBIT) |
4.631 |
1.798 |
1.026 |
788 |
23 |
481 |
-1.011 |
7.736 |
|
Betriebsvermögen |
21.655 |
4.046 |
2.495 |
3.270 |
357 |
2.646 |
-236 |
34.233 |
|
Verbindlichkeiten |
13.599 |
1.571 |
170 |
899 |
734 |
1.803 |
-9.809 |
8.967 |
|
Investitionen |
782 |
26 |
208 |
108 |
0 |
0 |
45 |
1.169 |
|
Abschreibungen |
418 |
24 |
78 |
95 |
2 |
0 |
4 |
621 |
|
Nicht zahlungswirksame Aufwendungen (ohne Abschreib.) |
4.772 |
802 |
683 |
334 |
15 |
0 |
2.138 |
8.744 |
Die Segmentierung nach Geschäftsfeldern ist das sekundäre Berichtsformat. Es werden die Geschäftsfelder Controlling, Prozessmanagement und Organisation sowie Strategisches Management und Innovation unterschieden.
Das Geschäftsfeld Controlling beinhaltet insbesondere Leistungssteigerung im Controlling, Working Capital Management, Konzern-Controlling, Kostenrechnungssysteme, Advanced Budgeting, Corporate Performance Reporting und Performance Management.
Das Geschäftsfeld Prozessmanagement und Organisation beinhaltet insbesondere Restrukturierung und Kostenmanagement, Center Steuerung, Kundenwertmanagement, Beschaffung und Supply Chain Management, Geschäftsprozessoptimierung, Process Performance Management sowie Benchmarking.
Das Geschäftsfeld Strategisches Management und Innovation beinhaltet insbesondere Strategieentwicklungsprozesse, Produkt-/ Marktstrategien, Balanced Scorecard, Wertmanagement, Intangible Assets Management, Innovationsmanagement, Target Costing sowie Change Management.
Die Außenumsätze beinhalten die mit fremden Dritten erwirtschafteten Umsätze des jeweiligen Segments. Die Aufteilung der Umsätze auf die einzelnen Segmente erfolgte durch die Zuordnung der Projektumsätze zu den jeweiligen Segmenten und einer Einschätzung der Geschäftsführer der ungarischen Gesellschaften. Nicht verteilt sind Umsätze aus Projekten die nicht eindeutig einem sekundären Segment zugeordnet werden können sowie die konzernübergreifenden Umsätze der Horváth AG.
Das segmentspezifische Betriebsvermögen und die segmentspezifischen Investitionen wurden auf Basis der Umsätze auf die sekundären Segmente aufgeteilt. Der nicht verteilte Bereich des Betriebsvermögens enthält das Finanzanlagevermögen, die sonstigen Vermögensgegenstände, die zwischen den Segmenten zu konsolidierenden Forderungen sowie die latenten Steuern und die Rechnungsabgrenzungsposten.
Die Aufgliederung der Außenumsätze, des Betriebsvermögens und der Investitionen ist entsprechend IAS 14 in der folgenden Übersicht dargestellt:
Nach Geschäftsfeldern:
|
Controlling |
Prozessmanagement und Organisation |
Startegisches Management und Innovation |
Nicht verteilt |
Gesamt |
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Außenumsätze |
28.143 |
19.090 |
9.611 |
111 |
56.955 |
|
Betriebsvermögen |
16.915 |
11.474 |
5.776 |
68 |
34.233 |
|
Investitionen |
578 |
392 |
197 |
2 |
1.169 |
I. Sonstige Anhangangaben
1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverträgen.
Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen sind in der nachfolgenden Darstellung berücksichtigt:
|
2005/2006 |
2004/2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Miet- und Leasingverpflichtungen |
||
|
Restlaufzeit bis 1 Jahr |
1.202 |
1.141 |
|
Restlaufzeit 1-5 Jahre |
1.431 |
1.688 |
|
Restlaufzeit über 5 Jahre |
81 |
49 |
|
2.714 |
2.878 |
Aus Leasingverträgen sind in 2005/06 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 604 mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr und TEUR 417 mit Restlaufzeiten von 1-5 Jahre enthalten.
2. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Der Aufsichtsrat der Horváth AG erhielt eine Vergütung von TEUR 147.
Zum Bilanzstichtag werden vom Vorstand 940.140 Stückaktien gehalten. Von Mitgliedern des Aufsichtsrates werden wie im Vorjahr 1.289.100 Stückaktien gehalten.
Gegenüber Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie gegenüber wichtigen Aktionären bestehen keine nennenswerten Forderungen und Verbindlichkeiten.
Transaktionen mit nahestehenden Personen oder Gesellschaften werden ausschließlich zu marktkonformen Konditionen abgewickelt.
3. Angaben zum Aufsichtsrat und zur Geschäftsführung
Dem Aufsichtsrat der Horváth AG gehörten im Berichtsjahr folgende Herren an:
| • |
Univ.-Prof.
Dr. Péter Horváth, Stuttgart
(Vorsitzender)
Aufsichtsratsvorsitzender der Horváth AG, Stuttgart Aufsichtsratsmitglied der Soccorso AG, Stuttgart (bis 31.12.2005) |
| • |
Prof.
Dr. Wolfgang Blättchen, Leonberg (stellv.
Vorsitzender)
Vorstand der BLÄTTCHEN & PARTNER AG, Leonberg Aufsichtsratsvorsitzender der MARCO O´POLO AG, Stephanskirchen Mitglied des Aufsichtsrats der AIXTRON AG, Aachen Mitglied des Aufsichtsrats der GARDENA AG, Ulm Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der HAUBROK AG, Düsseldorf Mitglied des Aufsichtsrats der APCOA PARKING AG, Leinfelden-Echterdingen |
| • |
Klaus
Schmidt, Böblingen
Vorstandsvorsitzender DEKRA AG Vorstandsvorsitzender DEKRA e.V. Vorsitzender des Aufsichtsrats der NORISKO S.A., Limoges / Frankreich Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats der DEKRA France S.A.S., Trappes / Frankreich Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats der DEKRA SüdLeasing Services GmbH, Stuttgart Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats der LHS Leasing- und Beteiligungsgesellschaft, Stuttgart Mitglied des Aufsichtsrats der DEKRA Veritas Automobile S.A., Trappes / Frankreich Mitglied des Aufsichtsrats der DEKRA Akademie GmbH, Stuttgart Mitglied des Aufsichtsrats der DEKRA Intertek Certification GmbH, Stuttgart Mitglied im Unternehmerbeirat der Gothaer Versicherungsbank VvaG, Köln Mitglied im Verwaltungsrat der Kaba Management & Consulting AG, Rümlang/Schweiz Mitglied im Verwaltungsrat der Vinçotte International S.A., Vilvoorde/Belgien |
| • |
Mitglied
im Beirat der Deutschen Bank, Stuttgart
Mitglied im Kuratorium der EUROPEAN BUSINESS SCHOOL (ebs), Oestrich-Winkel |
Dem Vorstand gehörten im Berichtsjahr an die Herren:
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Dr.
Bernd Gaiser, Stuttgart
Sprecher des Vorstands (Strategisches Management & Innovation (bis 31. Dezember 2005); Training; Branchen und Länder) |
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Dr.
Reinhold Mayer, Stuttgart
(Prozessmanagement & Organisation; Branchen und Länder) |
| • |
Dr.
Michael Kieninger, Gemmrigheim
Finanzen (Controlling, IT-Solutions; Branchen und Länder) |
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Dr.
Christof Schimank, Backnang (ab 1. Januar 2006)
(Strategisches Management & Innovation; Branchen und Länder) |
Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt.
Stuttgart, im Juni 2006
Horváth AG
Der Vorstand
Unterzeichnung gemäß § 245 HGB
Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Horváth AG laufend überwacht und beratend begleitet. Er hat sich mittels schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands eingehend mit der Lage des Unternehmens sowie der verbundenen Gesellschaften, dem Geschäftsverlauf sowie der beabsichtigten Strategie und der Unternehmensplanung befasst.
Zwischen Vorstand und Aufsichtsrat hat es auch im Geschäftsjahr 2005/2006 eine rege Zusammenarbeit gegeben. Der Aufsichtsrat hat sich in fünf gemeinsamen Sitzungen anhand der vom Vorstand erstatteten Berichte über die Entwicklungen der Horváth & PartnersGruppe, der Regionen und Geschäftsfelder unterrichten lassen. Ferner stand vor allem der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Sprecher des Vorstands in engem Gedankenaustausch und wurde kontinuierlich über alle wichtigen Geschäftsvorfälle unterrichtet. Über Projekte und Vorgänge, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung und eilbedürftig waren, wurde der Aufsichtsrat zwischen den Sitzungen informiert und, falls erforderlich, um schriftliche Zustimmung gebeten. Der Aufsichtsrat konnte sich auch davon überzeugen, dass der Vorstand angemessene Maßnahmen zur Risikofrüherkennung ergriffen hat, um die sich aus dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich ergebenden Verpflichtungen zu erfüllen.
Der Jahresabschluss zum 31. März 2006 und der Konzernabschluss sind vom in der Hauptversammlung am 22. September 2005 gewählten und daraufhin vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, der Dr. Ebner, Dr. Stolz & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft worden. Der Jahresabschluss ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Konzernabschluss ist mit der Einschränkung, dass die nach IAS 24 analog zu § 285 Nr. 9a HGB erforderlichen Angaben zu den Vorstandsbezügen nicht offengelegt wurden, bestätigt worden.
Der Jahresabschluss 2005/06 der Horváth AG, der Konzernabschluss der Horváth & PartnersGruppe sowie der für die Horváth AG und den Konzern zusammengefasste Lagebericht wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats unmittelbar nach Aufstellung ausgehändigt. Diese Unterlagen und der Prüfungsbericht wurden in der Aufsichtsratssitzung am 19. Juli 2006 in Gegenwart des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung umfassend berichtete, eingehend besprochen. Der Aufsichtsrat erhebt nach eigener Prüfung keine Einwände und billigt den Jahresabschluss der Horváth AG sowie den Konzernabschluss zum 31. März 2006, der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung an. Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung wird die Dividende je Aktie 1,32 Euro betragen.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Organen, Partnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmensgruppe für ihr Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Stuttgart, den 19. Juli 2006
Univ.-Prof.
Dr. Péter Horváth
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Wir haben den von der Horváth AG, Stuttgart, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2005 bis zum 31. März 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Der Anhang enthält die nach IAS 24 erforderlichen Angaben analog zu § 285 Nr. 9a HGB nicht. Mit dieser Einschränkung entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 23. Juni 2006
Dr.
Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dr.
Hansjörg Stolz
Wirtschaftsprüfer
Sabine
Rauscher
Wirtschaftsprüferin
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