stodt service UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Ludwig Jens Niedermeyer seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Sebastian Winzen seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Twister Media Group B. V. in Venlo | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Once Germany GmbH (vormals: digame GmbH)KölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Geschäftsmodell der Once Germany GmbH, Köln1.1 Das Unternehmen Once Germany GmbH (Once), vormals digame GmbH, mit Sitz in Köln hat zum 8. April 2024 umfirmiert. Sie ist ein auf interaktive Applikationen in Massenmedien spezialisierter Application Service Provider (ASP). Once konzipiert und realisiert Anwendungen, bei denen Nutzer von (Massen-) Medien mittels Anrufs (Festnetz, Mobilfunknetz), SMS, über das Internet oder per App teilnehmen und interagieren können. Once deckt für seine Kunden die komplette Prozesskette der Leistungserbringung ab:
Ebenfalls dazu zählen auch die Nachbetreuungen, die Kundenabrechnungen sowie die Ergebnisanalysen. Das Geschäftsmodell von Once ist weitgehend transaktionsbasiert, d. h. Once partizipiert mit einer Marge pro generierte Transaktion an den generierten Umsätzen. Once stützt ihre Geschäftstätigkeit im Wesentlichen auf fünf unterschiedliche Produktbereiche:
Die weiterwachsende Bedeutung von Anwendungen, bei denen der Zugang über das Internet (bspw. Second Screen) oder über mobile Applikationen (Apps) erfolgt, konnte von Once gut in das bestehende Portfolio der Interaktionsmöglichkeiten integriert werden. Dadurch ist sichergestellt, dass den Kunden sämtliche Interaktionsleistungen weiter aus einer Hand angeboten werden können. Neben den von Once erbrachten Dienstleistungen im Bereich der App-Produktion und dem Betrieb von Apps in Massenmedien wurden die Bestrebungen auf flexible Plattformlösungen und alternative sog. Web-Apps und Hybride Apps ausgeweitet. Die Projektierung, Begleitung und Integration durch Once findet unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen beim Einsatz dieser unterschiedlichen Interaktionsapplikationen in Massenmedien statt. Für die Erbringung dieser Leistung hat Once mit spezialisierten Mitarbeitern und weiteren Kooperationen eine kontinuierlich wachsende Expertise aufgebaut und die Zuverlässigkeit sowie Leistungsfähigkeit der "Online-Interaktionsplattform" bereits in zahlreichen Prime-Time und Live-Formaten unter Beweis gestellt. Zudem übernimmt Once durch den Einsatz qualifizierten Operating-Personals die Steuerung dieser digitalen Interaktionen für TV-Sender. Weiterhin und mit wachsendem Geschäft ist die SAULX B.V., Amsterdam, Niederlande eine Mehrheitsbeteiligung der Muttergesellschaft Twister Media Group B.V., Beringe, Niederlande, ein wichtiger Partner in der Realisierung solch digitaler Interaktionen. Ausgeweitet wurden Tätigkeiten im Bereich der Entwicklung von Konzepten für Medienunternehmen, die in der Regel auf dem speziellen Know-How in Verbindung mit detaillierten wissenschaftlich-mathematischen Analysen von Daten basieren und die den Kunden im Rahmen von Beratungsleistungen angeboten werden. 1.2 Organisationsstruktur und Beteiligungen Alleingesellschafterin der Once ist die Twister Media Group B.V. (Twister) mit Sitz in 5986 NG Beringe, Niederlande. Twister ist ein international tätiges Medienunternehmen, das sich auf interaktive Applikationen in Medien sowie die Produktion von Medieninhalten spezialisiert hat. Die Once hält zum Abschlussstichtag eine Beteiligung von 51% an der digame technologies GmbH mit Sitz in Wien (Österreich). 2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs sowie der wirtschaftlichen Lage der Once2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche Telekommunikationsmarkt befindet sich seit Jahren in einem starken Wettbewerb. Das Wachstum im Bereich Datendienste ist, wie erwartet, gegenüber den klassischen Telefondiensten weiter angestiegen. Das Datenvolumen stieg von 2022 auf 2023 um geschätzte 16,5% auf 142 Mrd. Gigabyte im Bereich Festnetz an (25. TK-Marktanalyse Deutschland 2023 des VATM und der DIALOG CONSULT vom 29.11.2023, Seite 27). Die rückläufige Reichweite im linearen Fernsehen beeinträchtigt die Volumenentwicklung der Premium SMS. Seit Einführung der gesetzlichen Preisparität von Mobilen- und Festnetzanrufen bei Premium-Sprachdiensten, lässt sich ein geändertes Teilnehmerverhalten verzeichnen. So ist der Nutzungsanteil von sprachbasierten Anwendungen unter den mobilen Teilnehmern signifikant gestiegen. Die jüngere Zielgruppe verzichtet oft auf die Teilnahme über Festnetzanschlüsse und bevorzugt die Teilnahme über mobile Endgeräte. Der erneute Rückgang der Zuschauer aus dieser Zielgruppe ist jedoch höher als in der älteren Zielgruppe. Weiterhin hat es zu Verunsicherungen geführt, dass SMS-Teilnahmen nicht wie gewohnt mit einer Rückantwort über den gleichen Absender erfolgen dürfen. Teilnehmer konnten somit nicht mehr zweifelsfrei feststellen, ob ihre Teilnahme erfolgreich war. Unabhängig von den Sprach- und SMS-basierten Anwendungen in Massenmedien ist in den zurückliegenden Jahren auch die Nachfrage nach digitalen Interaktionen (App, Web) für diesen Bereich deutlich gestiegen. Als Spezialist für Medienanwendungen verfügt Once über das erforderliche Know-How, um digitale Interaktion für den Bereich Massenmedien als Web- und App-Lösung zu konzipieren. 2.2 Geschäftsverlauf 2023 Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Durch das Ausscheiden der Telekom als direkter Wettbewerber im Bereich Call konnten einige der Kunden zum Jahresende gewonnen werden. Dennoch sinkt die Reichweite der klassischen Medien weiterhin. Dadurch bedingt, fokussiert Once sich verstärkt auf den Ausbau der digitalen Interaktion. Der Angebotsumfang im Bereich der digitalen Interaktion konnte um zahlreiche Produkte und Leistungen wie bspw. Online-Payments, Design, diverse Analyse- und Vermarktungsangebote erweitert werden. Im Jahr 2023 konnten erstmals in der Geschichte des Eurovision Song Contests (ESC) auch Zuschauer aus nicht teilnehmenden Ländern über eine proprietäre Plattform von Once an der kostenpflichtigen Zuschauerabstimmung teilnehmen. Dies führte zu einem überdurchschnittlichen kommerziellen Ergebnis und etablierte das Online-Paid-Voting als akzeptierte Teilnahmeform. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) beauftragte Once für den ESC 2023 ein kombiniertes Online-, Anruf- und SMS-Abstimmung zur Findung des deutschen Beitrages (Künstler und Song) für den Eurovision Song Contest durchzuführen. Für die Kandidatensuche für den ESC 2024 wurden auch wieder Teile des von Once entwickelten ESC-Selektionsprozesses eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit dem NDR begann 2018 und wurde seither auch in den Folgejahren vereinbart. Im Radio-Bereich zeigt sich weiterhin ein sehr zurückhaltender Einsatz von Premium- Mehrwertdiensten. In der Regel wird versucht, mit kostenfreien Gewinnspielen die Hörer an den Sender zu binden, um in den regelmäßigen sog. MA-Phasen (Media-Analyse) gute Ergebnisse zu erzielen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Once Ertragslage Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz von 38,9 Mio. EUR auf 42,3 Mio. EUR gestiegen, bei einem Rohertrag von 5,9 Mio. EUR (Vorjahr 5,9 Mio. EUR). Die Umsatzsteigerung wird insbesondere durch neu gewonnen Kunden im Bereich der sprachbasiereten Produkte und der Datenverbindungen aber auch weiterer Projekte und Kunden im digitalen Bereich (inkl. ESC) begründet. Das EBIT konnte im Geschäftsjahr 2023 auf 1,6 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR) verbessert werden. Entwicklung der Auftragslage Das Jahr 2023 zeichnete sich durch weiterhin steigende Anfragen im Bereich der digitalen Interaktion aus. Die Position als etablierter Marktführer im Bereich Premium-SMS und im 01379-Segment wird durch den Auf- und Ausbau digitaler Interaktionsmöglichkeiten ergänzt. Der Auf- und Ausbau der digitalen Interaktion befindet sich weiterhin in der Etablierungsphase konnte jedoch bereits erste relevante Erfolge erzielen und münden nun in fortlaufenden Projekten. Online Paid Voting wird nun in mehr als 100 Ländern durchgeführt und ist für Länder wie Australien und Israel, wo keine Premium Call- und SMS-Dienste mehr angeboten werden können, zu mehr als nur eine alternative geworden. Die großen Medienunternehmen streben einen verstärkten Ausbau der interaktiven Mehrwertdienste an. Finanzlage Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital 4,5 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR), mit einer Eigenkapitalquote von 32% (Vorjahr 29%). Im Geschäftsjahr erfolgte keine Ausschüttung (Vorjahr 1,0 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 7,4 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 8,5 Mio. EUR gestiegen. Die Fremdkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 68% gesunken. Bei dem Fremdkapital handelt es sich ausschließlich um kurzfristige Verbindlichkeiten. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 4,0 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR). Liquiditätsbedarf Das Unternehmen verfügt selbst über Flüssige Mittel sowie ausstehende Forderungen in ausreichender Höhe, um alle sich aus dem operativen Geschäft ergebenden Liquiditätsbedarfe kurzfristig decken zu können. Auch darüberhinausgehende Investitionen können mit verfügbaren liquiden Mitteln gedeckt werden. Die Liquidität 1. Grades beträgt für das Jahr 2023 43% (Vorjahr 47%). Investitionen Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr TEUR 152) getätigt. Hierbei handelt um Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 92 sowie Technische Anlagen von TEUR 18. Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Bilanzsumme 14,0 Mio. EUR (Vorjahr 11,8 Mio. EUR). Auf das Anlagevermögen entfallen 0,8 Mio. EUR (Vorjahr 0,9 Mio. EUR), auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9,1 Mio. EUR (Vorjahr 6,9 Mio. EUR) und auf die liquiden Mittel 4,0 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten sind von 7,6 Mio. EUR auf 8,9 Mio. EUR gestiegen. 2.4 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und wirtschaftlichen Lage Im Geschäftsjahr 2023 ist Once weiterhin ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen. Dem Reichweitenrückgang in einigen Medienformaten wurde mit neuen insbesondere digitalen Interaktionsprojekten begegnet. 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognose Die voraussichtliche Unternehmensentwicklung wird von den Geschäftsführern positiv bewertet. Die fortschreitende Marktkonsolidierung zeigt deutlich, dass Marktbegleiter insbesondere im Bereich Call und Premium-SMS ihr Geschäft nicht weiter ausbauen. Diese Unternehmen fokussieren sich zunehmend auf andere Dienstleistungen für ihre bestehenden Kunden, so dass zu erwarten steht, dass kurz- bis mittelfristig Kunden im Call und Premium-SMS Sektor durch Once akquiriert werden können. Die Bedeutung interaktiver und digitaler Interaktionsmöglichkeiten wird für Medienunternehmen immer wichtiger. Gleichzeitig versuchen diese Zielgruppen unterschiedlicher Altersklassen anzusprechen. Die Nutzer dieser Gruppen präferieren unterschiedliches Interaktionskanäle, wodurch dieser Interaktionsmix zukünftig von entscheidender Bedeutung für Once werden wird. Das Consultinggeschäft für die ESC-Vorentscheide wird auch für das Jahr 2024 weiter fortgeführt. Mit dem NDR wurde neben einem Auftrag für Beratungstätigkeiten auch die Zusammenarbeit für eine erweiterte Abstimmung für den ESC-Vorentscheid vereinbart, bei der neben den klassischen 0137 und SMS Abstimmung auch eine webbasierte Abstimmung vereinbart wurde. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau aufgrund optimierter und weiterer interaktiver Formate. Im Bereich der Dienstleistungen rund um das Thema Apps erwarten wir ebenfalls leicht steigende Erlöse, da weitaus mehr Sendungen digitale Interaktionen einbinden. Das Ergebnis und EBIT wird leicht über dem Vorjahresniveau gesehen. Risiko und Chancen der künftigen Entwicklung Die absolute Zahl an Zuschauern bestimmt wesentlich die Zahl erzielbarer Transaktionen im TV. Die absoluten Zuschauerzahlen einzelner Sendungen und Sender werden vermutlich in den kommenden Jahren weiterhin rückläufig sein, da sich durch die Digitalisierung das Angebot verfügbarer Sender deutlich erhöht hat und sich die Zuschauer stärker auf die verschiedenen Angebote verteilen werden. Gleichzeitig ändern sich auch die Nutzungsgewohnheiten insbesondere von jungen Menschen dahingehend, dass neben dem linearen TV-Angebot andere Medien wie das Internet, Konsolen oder mobile Endgeräte zunehmend Zeit und Budgets auf sich ziehen. Entgegen dessen bieten gerade große Live-TV-Ereignisse für die TV-Sender echte Chancen zur Abgrenzung gegenüber den meist vorproduzierten Inhalten von Streaming-Diensten. Dieser Trend hat sich 2023 weiter gefestigt und es ist anzunehmen, dass TV-Sender sich durch Live-Formate auch in den nächsten Jahren von VoD-Diensten verstärkt absetzen werden und selbst "Online-Formate" auf eigenen Plattformen inkl. digitaler Interaktion anbieten. Applikationen wie Votings- oder Gewinnspiele sind in der Regel darauf ausgerichtet, zeitgleich alle Zuschauer zu erreichen, sie zudem emotional zu binden und zu einer Teilnahme zu bewegen. Daher funktionieren interaktive Applikationen besonders gut bei Live-Sendungen, in denen ein hohes Maß an Emotionalität transportiert werden kann. Mittel- bis langfristig ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der absoluten TV-Nutzer reduzieren wird, insbesondere im Bereich von nicht live ausgestrahlten Programmen. Die lineare (zeitgleiche, gemeinsame) TV-Nutzung wird sich auf wenige große Live-Events reduzieren (bspw. große Sportereignisse), bei denen der Zuschauerbindung durch interaktive Angebote besondere Bedeutung zukommen wird. Gleichermaßen könnten interaktive Dienste als attraktive, additive Erlösquellen im sich verändernden Medienumfeld bei sinkenden Erlösen im Bereich der klassischen, linearen Werbung wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen und wegfallende Werbeinseln kommerziell zumindest teilweise für die Sender kompensieren, was sich positiv auf die Bereitschaft auswirken könnte, vermehrt wieder auf interaktive Dienste zu setzen. Einige digitale Interaktionsmöglichkeiten bieten den Mehrwert zusätzliche bzw. sog. Sonderwerbeformen zu etablieren. Die Möglichkeiten der digitalen Interaktion bietet diverse Möglichkeiten der Monetarisierung, wie bspw. Zusätzliche exklusive Werbeflächen, Sponsoring, Datenerhebung und Payment. Im Radio-Bereich ändern sich die Gewohnheiten der Nutzer ebenfalls. Streaming-Dienste wie Spotify oder Apple Music werden insbesondere von den jüngeren Hörern als Alternative wahrgenommen. Für den Radio-Bereich gehen wir davon aus, dass kleinere Sender künftig vermehrt nach alternativen Erlösquellen Ausschau halten werden, was mit Chancen für Once einhergehen kann. Ein Risiko ergibt sich aus dem Einbruch des Radio-Geschäfts nicht. Once - als spezialisiertes Unternehmen mit einem kombinierten Voice-, Premium-SMS- und App/Web-Komplettangebot - profitiert von der fortschreitenden Konsolidierung durch Zugewinn von Marktanteilen. Außerdem hat sich Once als Spezialist für massentaugliche Applikationen einen sehr guten Ruf im Markt erarbeitet und verfügt über die erforderlichen Rahmenverträge mit den Sendergruppen, bei denen künftig die großen Live-TV-Events ausgestrahlt werden dürften. Once trägt den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung durch
Der von Russland (mit Unterstützung von Belarus) am 24. Februar 2022 gestartete Großangriff auf das gesamte Staatsgebiet der Ukraine bedeutet den Beginn des Ukraine-Krieges 2022. Die EU, die USA, Großbritannien und andere Staaten reagierten auf den Angriff mit scharfen Sanktionen gegen Russland, Belarus sowie die ostukrainischen Separatistengebiete. Once ist im Rahmen seiner Geschäftsaktivitäten nur unwesentlich in den am Krieg beteiligten Ländern aktiv tätig. Die Ukraine wie auch Russland und Belarus sind keine Zielländer des Konzerns und es werden in den vorgenannten Ländern aus keine Standorte unterhalten. Russland und Weißrussland wurden von der EBU von einer Teilnahme am ESC und Junior Eurovision Song Contest ausgeschlossen. Die daraus entstandenen Einnahmeausfälle konnten vollständig kompensiert werden. 4. Ereignisse nach dem BilanzstichtagZusammenfassende Gesamtaussicht zu wirtschaftlichen Entwicklungen Die Unternehmensentwicklung für das Geschäftsjahr 2024 wird von den Geschäftsführern positiv bewertet. Mit der bereits erfolgreich begonnenen und fortgeführten Diversifizierung erschließt Once zunehmend vom linearen TV weitere, aber auch unabhängige Erlösquellen. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1 Anlagevermögen 4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 4.4 Eigenkapital 4.5 Rückstellungen 4.6 Verbindlichkeiten 4.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 6. Sonstige Pflichtangaben 1. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Once Germany GmbH, vormals digame GmbH, hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 55372 eingetragen. Die Umfirmierung auf Once Germany GmbH wurde am 8. April 2024 im Handelsregister eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Aufstellung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang erfolgte nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften. Die Gliederung der Bilanz entspricht der Kontoform gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Form des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. 3. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren), die Sachanlagen wurden ebenfalls linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 23 Jahren). Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. 4. Erläuterungen zur Bilanz4.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen wird gesondert in einem Brutto-Anlagespiegel dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Die dabei zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Abwertungsfaktoren berücksichtigt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. 4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz erfolgt grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde in Höhe von 0,5% gebildet. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 129 (VJ TEUR 148). Hierbei handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt unter einem Jahr. Im Geschäftsjahr bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter Twister Media Group B.V., Beringe (Niederlande) in Höhe von TEUR 1 (VJ TEUR 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Flüssige Mittel bestehen in Höhe von TEUR 4.038 (VJ TEUR 3.861) und wurden zum Nennbetrag angesetzt. 4.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Dieser beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 59 (VJ TEUR 53). 4.4 Eigenkapital Als gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital in Höhe des Nennbetrages ausgewiesen. Laut Gesellschaftsvertrag wurde dabei das Stammkapital auf TEUR 25 (VJ TEUR 25) festgesetzt. Der Bilanzgewinn von TEUR 4.510 (VJ TEUR 3.422) ergibt sich aus dem Jahresüberschuss von TEUR 1.088 (VJ TEUR 862) zuzüglich des Gewinnvortrags von TEUR 3.422 (VJ TEUR 3.560) abzüglich der Ausschüttungen von TEUR 0 (VJ TEUR 1.000). 4.5 Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und setzen sich wie folgt zusammen:
4.6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von TEUR 8.453 (VJ TEUR 7.442). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 198 (VJ TEUR 82), setzen sich wie folgt zusammen, wobei diese im Wesentlichen aus Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt bestehen:
Ferner bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt TEUR 237 (VJ TEUR 84), diese entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind weder durch Grundpfandrechte noch durch Rechte Dritter gesichert. 4.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht.
5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse von TEUR 42.347 (VJ TEUR 38.872) werden durch Datenverbindungen TEUR 15.551 (VJ TEUR17.490), sprachbasierte Produkte TEUR 25.097 (VJ TEUR 20.055) sowie Apps TEUR 1.007 (VJ TEUR 329) erzielt. Weiterhin ergeben sich sonstige Umsatzerlöse von TEUR 691 (VJ TEUR 1.000). Die Umsatzerlöse wurden zu TEUR 40.157 (VJ TEUR 36.440) im Inland sowie zu TEUR 2.190 (VJ TEUR 2.433) im Ausland erwirtschaftet. Mit der Ausweitung der Vorschriften der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers nach § 13b UstG für sonstige Leistungen auf dem Gebiet der Telekommunikationsdienstleistungen, wendet die Once das Reverse Charge Verfahren seit dem 01.04.2021 an. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 84 (VJ TEUR 148) entstanden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 44 und aus der Erstattung von Gerichtskosten TEUR 40. Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.981 (VJ TEUR 2.158) beinhalten Aufwendungen für Währungsumrechnung von TEUR 7 (VJ TEUR 15). Weiterhin sind periodenfremde Aufwendungen aus der Einstellung in die Wertberichtigung der Forderungen von TEUR 10 (VJ TEUR 0) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
Ausführungen zum Jahresergebnis Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.088 (VJ TEUR 862) auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Sonstige PflichtangabenMutterunternehmen Die Once Germany GmbH ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 55372 eingetragen. Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Twister Investments B.V. 5986 NG Beringe, Niederlande. Die Twister Investments B.V stellt den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister der Kammer van Koophandel in den Niederlanden offengelegt. Mitglieder der Geschäftsführung
Auf die Angaben zu den Organbezügen wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 29 Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter, 4 Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter angestellt. Angaben zu nahestehende Personen Unübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen bestanden nicht. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr betrug TEUR 53. Beteiligungen und verbundene Unternehmen Unsere Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 folgende Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen:
Köln, den 10. Dezember 2024 Thomas Niedermeyer Sebastian Winzen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Once Germany GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Once Germany GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Once Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 10. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thomas Schicke, Wirtschaftsprüfer ppa. Sarah Heiden, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.12.2024 festgestellt. |
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