vermoegensverwaltung.net e.K.Liquidiert

Schorndorf

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 212064
Eingetragen
6.7.1999

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

vermoegensverwaltung.net e.K.

Schorndorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

BILANZ

AKTIVA

Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
1. Barreserve 0,00 0,00
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind 0,00 0,00
3. Forderungen an Kreditinstitute, täglich fällig 20783,48 31172,83
4. Forderungen an Kunden 35811,66 31764,51
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00
7. Beteiligungen 0,00 0,00
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
9. Treuhandvermögen 0,00 0,00
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0,00
11. Immaterielle Anlagewerte 0,00 0,00
12. Sachanlagen 541,95 1164,66
13. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 0,00 0,00
14. Eigene Aktien oder Anteile 0,00 0,00
15. Sonstige Vermögensgegenstände 847,35 1628,34
16. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
17. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
Summe Aktiva 79245,21 65730,34

PASSIVA

Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0,00 0,00
3. Verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00
4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5717,83 5071,65
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
7. Rückstellungen 3000,00 3000,00
8. Sonderposten mit Rücklagenanteil 0,00 0,00
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
10. Genussrechtskapital 0,00 0,00
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0,00
12. Eigenkapital
aa) Festkapital 50000,00 50000,00
ab) Variables Kapitalkonto 480,57 1289,13
b) Kapitalrücklage 0,00 0,00
c) Gewinnrücklagen 0,00 0,00
d) Gewinnvortrag 0,00 0,00
e) Jahresüberschuss 20046,81 6369,56
Summe Passiva 79245,21 65730,34
Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
1. Eventualverbindlichkeiten 0,00 0,00
2. Andere Verpflichtungen 0,00 0,00

Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

Tz

A Allgemeine Angaben

Die Firma des Einzelunternehmens lautet: vermoegensverwaltung.net e.K. Das Einzelunternehmen hat seinen Sitz in Schorndorf. Es ist in der Abteilung A des beim Amtsgericht Stuttgart geführten Handelsregisters unter der Nummer HRA 212064 eingetragen (§ 264 Abs. 1a Satz 1 HGB).

Das Einzelunternehmen ist ein Finanzdienstleistungsinstitut (FDI) im Sinne des KWG.

Der Jahresabschluss des FDI wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften des Gesetz über das Kreditwesen (KWG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Gemäß § 340a Abs. 1 Satz 1 HGB hat das FDI, auch wenn es nicht in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft betrieben wird, auf seinen Jahresabschluss die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Ersten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts des Dritten Buchs des HGB anzuwenden, soweit in den Vorschriften des Ersten Unterabschnitts des Vierten Abschnitts des Dritten Buchs des HGB nichts anderes bestimmt ist.

Gemäß § 340a Abs. 2 Satz 2 HGB sind an Stelle der Gliederungsnormen der §§ 266 und 275 HGB die durch die RechKredV erlassenen Formblätter anzuwenden. Die Bilanz ist nach Formblatt 1 aufgestellt und die Gewinn- und Verlustrechnung nach Formblatt 2.

B Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs.2 Nr.1 HGB)

Allgemeines

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den steuerrechtlichen Bestimmungen.

Angaben zu den Bilanzierungsmethoden

Bei den Geringwertigen Wirtschaftsgütern wird mit einer Abgangsfiktion gearbeitet und dabei ein Verbleiben im Betriebsvermögen von 5 Jahren unterstellt.

Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten € 400 übersteigt.

Angaben zu den Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt, wobei die jeweiligen Mindestwerte zum Ansatz kamen.

Für Zugänge Geringwertiger Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 150,00 nicht übersteigen, wurde die Bewertungsfreiheit gem. § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen; für Zugänge, deren Anschaffungskosten € 150,00 übersteigen, aber € 1.000,00 nicht übersteigen, wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet.

Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt worden. Es wurden ggf. Wertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Schulden notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Sonstiges zu den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, sind grundsätzlich zum Wechselkurs per Zahlung bewertet; Kontostände sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

C Angaben zur Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute beinhalten ausschließlich Bankguthaben (Restlaufzeit bis 3 Monate).

Die Forderungen an Kunden beinhalten die Vermögensverwaltungshonorare des Geschäftsjahres (Restlaufzeit bis 3 Monate). Wertberichtigungen für allgemeines Kreditrisiko waren nicht erforderlich.

Immaterielle Anlagenwerte waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Die Entwicklung der Sachanlagen sind in folgendem Bruttoanlagenspiegel dargestellt:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen im Geschäftsjahr (Gj.) € 0,00, Vorjahr (Vj.) € 0,00.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betragen im Gj. € 0,00, Vj. € 0,00.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten ausschließlich Umsatzsteuer (Restlaufzeit bis 3 Monate).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt im Gj. € 0,00, Vj. € 0,00.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt im Gj. € 0,00, Vj. € 0,00.

Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf: Gj. Vj.

Rückstellung für Abschlussprüfungskosten € 3.000,00 € 3.000,00

Rückstellung für WpHG-Prüfungskosten € 0,00 € 0,00

D Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge gliedern sich wie folgt auf: Gj. Vj.
- Zinserträge 0,00 € 0,00 €
- Erträge aus wie Anlagevermögen behandelten 330,00 € 0,00 €
Wertpapieren
- Provisionserträge 30.093,83 € 26.692,86 €
- Sonstige betriebliche Erträge 0,17 € 0,14 €

E Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr war, wie im Vorjahr, ausschließlich der Inhaber, Herr Dirk Stumpp, Kaufmann, der zugleich Geschäftsleiter ist, tätig. Dieser erhält keine laufenden Bezüge (§ 285 Nr. 7 HGB).

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 3.000 und entfällt vollständig auf die Abschlussprüfungsleistungen (§ 285 Nr. 17 HGB).

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, waren nicht gegeben (§ 285 Nr. 33 HGB).

Derivate Finanzinstrumente wurden nicht gehalten (§ 285 Nr. 19 HGB).

Die Dritten gegenüber erbrachten Dienstleistungen für Verwaltung erfolgten im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung. Die Finanzportfolioverwaltung ist die Haupttätigkeit des FDI.

 

Schorndorf, 31. März 2020

vermoegensverwaltung.net e.K.

Der Inhaber und Geschäftsleiter

Gez. Dirk Stumpp

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2019

der vermoegensverwaltung.net e.K.

Geschäftsverlauf

Das Wachstum der Finanzportfolioverwaltung der vermoegensverwaltung.net e.K. (nachfolgend: Institut) in Bezug auf die Steigerung der verwalteten Vermögen konnte im Jahr 2019 wieder fortgesetzt werden.

Die Provisionserträge, aus welchen der wesentliche Teil der Erlöse stammt, erhöhten sich im Geschäftsjahr um 12,7 % auf EUR 30.093,83.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich um TEUR 14 auf TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 6), insbesondere infolge im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6 geringerer staatlich auferlegter Kosten für Prüfungen sowie einer um TEUR 6 besseren Entwicklung des Ergebnisses aus Wertpapiereigengeschäften.

Die Verwaltung von Geldern / Mitteln für Privatkunden im Rahmen von Vermögensverwaltungsmandaten ist die Haupttätigkeit des Instituts; entsprechend bildeten die Vermögensverwaltungshonorare den größten Erlösblock.

Im Einzelnen stellen sich die Auswirkungen im Geschäftsergebnis wie folgt dar:

Vermögens- und Finanzlage

Im Berichtsjahr wurden planmäßige Erhaltungsinvestitionen getätigt, größere Einzelposten ergaben sich hierbei nicht.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2019 (Stichtag) erhöhte sich um TEUR 13 auf TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 66).

Das wesentliche Vermögen des Instituts ist durch ausstehende Kundenforderungen sowie Forderungen gegenüber Kreditinstituten gekennzeichnet.

Das Eigenkapital erhöhte sich zum Stichtag um TEUR 12 auf TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 58).

Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Stichtag auf 89%.

Die geplante Gewinnverwendung sieht eine Ausschüttung an den Inhaber vor. Der Jahresüberschuss wird hierzu dem variablen Kapitalkonto des Inhabers gutgeschrieben.

Voraussichtliche Entwicklung des Instituts, Chancen und Risiken

Das Institut ist im Hinblick auf seine Entwicklung wesentlich abhängig von den Erlösen aus erzielten Vermögensverwaltungshonoraren. Diese sind wiederum insbesondere abhängig von der Summe der verwalteten Vermögen. Bei Kursrückgängen an wichtigen Weltbörsen führt dies regelmäßig auch zu einem Rückgang der verwalteten Vermögen mit entsprechend verminderten Erlösen für das Institut.

Kursrückgänge oder Kursanstiege an den Börsen der Welt können insbesondere ausgelöst werden durch konjunkturelle, politische oder finanzpolitische Ereignisse, wobei der Eintritt solcher Ereignisse von den Marktteilnehmern regelmäßig antizipiert zu werden sucht; wobei solche Ereignisse häufig plötzlich und erratisch vonstattengehen.

Insofern ist eine zuverlässige Prognose des Verlaufes der Kapitalmärkte im laufenden Jahr nicht möglich, gleichwohl gehen wir von gleichbleibenden Vermögensverwaltungshonoraren aus.

Wir stellen uns auf jeden Fall stets auf die Möglichkeit ein, dass vom Markt erwartete oder unerwartete konjunkturelle, politische oder finanzpolitische Ereignisse zu Verwerfungen an den Kapitalmärkten führen können.

Unternehmensstrategie des Institutes ist es, die finanziellen Bedürfnisse seiner Kunden optimal zu erfüllen. Auch infolge der künftigen Erbengenerationen ist das mittel- und langfristige Potential für unabhängige Vermögensverwalter wie unser Institut hoch.

Kein Geschäft ist ohne Risiko, auch das der vermoegensverwaltung.net e.K. nicht.

Trotz der günstigen Perspektiven auf kurze, mittlere und lange Sicht sind insbesondere folgende Risiken denkbar:

1.

Eine langandauernde Baisse an den Börsen mit damit verbundener Abstinenz der Privatanleger

2.

Marktverdrängung durch den Wettbewerb

3.

Rechtsrisiken

Zu 1.: Dieses Szenario ist grundsätzlich, insbesondere als Auswirkung der Weltfinanzkrise und der aktuellen Krise infolge der politischen Entscheidungen zum Umgang mit der SARS-CoV-2 Pandemie im Jahr 2020, möglich. Dieses Risiko ist der Tätigkeit des Unternehmens jedoch immanent und kann durch keinerlei Maßnahmen ausgeschlossen werden.

Zu 2.: Dieses Szenario erscheint unwahrscheinlich, da die Hauptwettbewerber, die Kreditinstitute, in der vom Institut besetzten Nische, der Betreuung von Vermögen bereits unter EUR 100.000, so nicht tätig sind. Zwar versuchen die Wettbewerber, diesen Bereich insbesondere durch Fondsprodukte abzudecken, jedoch erscheint es wahrscheinlicher, dass der vorhandene Kundenstamm aufgrund der persönlichen Betreuung der Kunden durch den Inhaber weiter ausgebaut werden kann, da die Wettbewerber eine solche Betreuung in diesem Umfange nicht anbieten.

Zu 3.: Rechtsrisiken sind insbesondere gegeben im Falle der Nichteinhaltung von Rechtsnormen durch das Institut, sowie bei Eintritt von Vermögensschadensfällen. Solchen Rechtsrisiken wird durch eine strikte Einhaltung der Rechtsnormen, insbesondere durch umfassende interne organisatorische Regelungen und durch eine umfassende Risikoaufklärung der Kunden mit entsprechender Dokumentation entgegengewirkt.

Weitere Risiken:

Operationelles Risiko ist immanent gegeben. Unter operationellem Risiko verstehen wir allgemein die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten. Abhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadenshöhe wurden für einzelne Risikobereiche entsprechende Maßnahmen festgelegt.

Liquiditätsrisiken sehen wir für unser Institut als von untergeordneter Bedeutung an; insbesondere durch das Vorhalten ausreichend bemessener liquiditätsnaher Aktiva. Entsprechend sind auch Zahlungsstromschwankungen von untergeordneter Bedeutung für das Institut.

Finanzinstrumente sind im Falle eines Erwerbes nicht durch Sicherungsgeschäfte abgesichert worden. Soweit ein Erwerb von Wertpapieren zu Gunsten des Anlagebuches durchgeführt ist, unterliegen diese Wertpapiere den üblichen Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken.

Adressenausfallrisiken sehen wir für unser Institut als von untergeordneter Bedeutung an; insbesondere da unsere Kundenforderungen eine breite Streuung aufweisen und einer kurzfristigen Fälligkeit unterliegen. Unsere Einlagen bei einem Kreditinstitut in Deutschland sehen wir ebenfalls nicht als gefährdet an.

Sonstige Risiken ergeben sich aus konjunkturellen, politischen oder finanzpolitischen Ereignissen / Entwicklungen oder aus der Gesetzgebung aber auch aus strategischen Entscheidungen des Instituts oder der Nichteinhaltung von Rechtsnormen.

Wir begegnen allen uns bisher bekannten und für die Zukunft erkennbaren Risiken mit kaufmännischer Sorgfalt.

Sonstiges

Die Bereiche Forschung und Entwicklung sind für die vermoegensverwaltung.net e.K. von untergeordneter Bedeutung und wurden entsprechend nicht wesentlich betrieben.

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

Der weitere Ausbau von Vermögensverwaltungsmandaten und die weitere Intensivierung von Kundenbeziehungen wird auch im Jahr 2020 die wesentliche Geschäftstätigkeit sein.

Aufgrund der bestehenden Kundenmandate gehen wir von Provisionserträgen in Vorjahreshöhe aus.

Wir gehen deshalb von einem positiven Gesamtergebnis aus und rechnen mit einem Jahresüberschuss zwischen TEUR 10 und TEUR 20.

 

Schorndorf, 31.03.2020

Dirk Stumpp

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die vermoegensverwaltung.net e.K.:

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - und den Lagebericht der vermoegensverwaltung.net e.K. (nachfolgend auch Gesellschaft genannt) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember des oben genannten Jahres sowie ihrer Ertragslage für das oben genannte Geschäftsjahr und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffen dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitgehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangen Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist ggf. verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter

- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben,

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

- beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild der Lage des Unternehmens,

- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Stuttgart, 30. Aug. 2020

Werner Lacour, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2019

Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
Aufwendungen
1. Zinsaufwendungen 0,00 0,00
2. Provisionsaufwendungen 0,00 0,00
3. Aufwand aus Finanzgeschäften 0,00 0,00
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 9754,48 13667,29
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 622,71 659,70
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 0,00
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0,00
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 5986,45
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0,00
10. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0,00
11. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0,00
13. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 0,00 0,00
14. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungsvertrages oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0,00 0,00
15. Jahresüberschuss 20046,81 6369,56
Summe 30424,00 26693,00
Erträge
1. Zinserträge 0,00 0,00
2. Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
3. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
4. Provisionserträge 30093,83 26692,86
5. Ertrag aus Finanzgeschäften 0,00 0,00
6. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0,00
7. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Erträge 0,17 0,14
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0,00
10. Außerordentliche Erträge 0,00 0,00
11. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 0,00
12. Jahresfehlbetrag 0,00 0,00
Summe 30424,00 26693,00

 

Schorndorf, den 31. März 2020

Dirk Stumpp

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30. September 2020

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