Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 727
Vorher
Mayer GmbH Kunststoffspritzerei mit FormenbauMayer GmbH Kunststofftechnik und Formenbau
Eingetragen
24.5.1977
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung von Kunststoffspritzartikeln, Lackiertechnik und der Formenbau sowie der Vertrieb der hergestellten Artikel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Patrick Mayer
seit 23.8.2010
Geschäftsführer
Vladimir Mayer
seit 11.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Marcel Patrick Mayer
Laichingen
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mayer GmbH

Laichingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Wir produzieren technische, optische und sicherheitsrelevante Formteile aus thermoplastischen Werkstoffen. Wir bieten ein breites Sortiment an anspruchsvollen Produkten einschließlich dessen Veredelung mittels Lackieren, Drucken, Prägen, Schweißen und komplette Baugruppen für verschiedene Industriezweige (Automotive, Kindersicherheit, Maschinenbau, Elektroindustrie).

Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Lösungen aus einer Hand.

Hierzu gehören alle einzelnen Arbeitsschritte von der Idee des Kunden bis zum fertigen Bauteil oder der Baugruppe einschließlich logistischer Prozesse bis ans Band des Kunden.

Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der Mayer GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Herstellung von Kunststoffteilen, Werkzeugbau, Dienstleistungen und Veredelungen an hergestellten Kunststoffteilen.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der Mayer GmbH ist Laichingen.

2. Forschung und Entwicklung

Im Bereich der Forschung und Entwicklung stehen die Verbesserung und Mitentwicklung von Produkten im Vordergrund, was u.a. durch den auf hohem Niveau gehaltenen Umsatz an Werkzeugen für neue Produkte zum Ausdruck kommt. Durch die vermehrte Erstellung von Baugruppen und dessen Veredelung wird die Wertschöpfung im Unternehmen steigen. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden in diesem Bereich stellt einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit dar.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der Branche ist durch einen starken Wettbewerb geprägt. Durch die stetige Ausweitung unserer Fertigungstiefe und des Dienstleistungsumfangs, ergeben sich hohe Nachfragen unserer Kunden sowie auch für Neukunden.

Trotz der weltpolitischen Unsicherheiten und Krisen konnten wir die gesteckten Umsatz- und Ertragsziele für das Berichtsjahr, unter Berücksichtigung der normalisierten Rohstoffpreise erreichen.

In 2023 wurde nahezu ununterbrochen im 3-Schichtbetrieb produziert.

Ein wichtiger Absatzmarkt ist die Automobilbranche. Dieser Markt ist durch eine große Verunsicherung geprägt und es ist zu erwarten, dass hier Veränderungen in den nächsten Jahren eintreten werden. Allerdings werden die größten Veränderungen im Bereich der Antriebsarten erwartet. Die Firma Mayer GmbH ist vorrangig in anderen Bereichen beheimatet. Zusätzlich konnten in den letzten Jahren die Umsatzzahlen mit anderen Branchen deutlich gesteigert werden, so dass die zu befürchtenden Veränderungen, auch in Bezug auf die Corona-Krise und den Ukraine-Krieg, eine geringe Bedeutung auf die Entwicklung der Firma Mayer GmbH haben.

2. Geschäftsverlauf

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Kunststoffspritzer, Werkzeugbauer und Dienstleister ist die Mayer GmbH vorwiegend auf dem deutschen Markt, sowie im Europäischen Raum tätig. Außerdem werden Kunden in den USA, Großbritannien und Mexiko beliefert.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Gesamtleistung 29.688 31.531 -1.843 -5,8
Betriebsergebnis 877 1.316 -439 -33,4
Zinsergebnis -56 -76 +20 +26,2
Steuerergebnis -264 -358 +94 +26,4
Jahresergebnis 557 883 -326 -36,9

Bedingt durch die anhaltende Corona-Entwicklung hielt die Änderung bei der Umsatzstruktur weiter an. Der Anteil der Umsätze mit Materialbeistellung stieg nochmals deutlich an. Durch anhaltende Erweiterungen der Betriebsräume und Investitionen in neue Maschinen wurde der Anstieg noch verstärkt. Weitere Investitionen und Betriebserweiterungen wurden bereits geplant und teilweise schon umgesetzt.

Das Zinsergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen enthält, hat sich verbessert.

b) Finanzlage

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Forderungsausfälle treten kaum auf.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 41% über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen.

Die Finanzlage ist ausreichend und stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen meist innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die Finanzierungen des laufenden Betriebs wurden aus den bestehenden liquiden Mitteln und Kundeneinzahlungen getätigt. Hierdurch hat sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) im Berichtsjahr auf 209 T€ verschlechtert.

Trotz dieser Entwicklung wird die Finanzlage als sehr gut eingeschätzt.

Die notwendigen Investitionen wurden teilweise aus Fremdkapital bzw. Mietkauf und Leasingverträgen getätigt.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Aktiva Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Veränderung
%
Anlagevermögen 5.311 5.140 +171 +3,3
kurzfr. Vermögenswerte 6.035 6.338 -303 -4,7
liquide Mittel 1.165 1.907 -742 -38,9
Passiva
Eigenkapital 7.254 6.547 +707 +10,8
langfristige Verbindlichkeiten 6.435 4.193 +2.242 +53,4
Bilanzsumme 17.761 15.805 +1.956 +12,4

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 171 erhöht. Es wurde hauptsächlich in Maschinen und Transportmittel investiert. Dabei stehen den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von T€ 1.428 andererseits Abgänge in Höhe von T€ 125 sowie Abschreibungen in Höhe von T€ 1.236 gegenüber.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 18,5% reduziert. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden.

Das Eigenkapital konnte im Berichtsjahr durch Kapitalerhöhung weiter gestärkt werden.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 7.254. Die Eigenkapitalquote liegt bei 41 % und somit weiterhin über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 1.886 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im Berichtsjahr um T€ 361 auf T€ 3.020.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung das interne Controlling und verschiedene Kennzahlen heran. Das interne Controlling umfasst eine detaillierte Ertragsplanung für die nächsten 3 Jahre und einen vierteljährlichen Soll-Ist-Vergleich. Bei den Kennzahlen liegt ein Schwerpunkt bei Umsatzrendite, Eigenkapital-Rentabilität und Cashflow.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung ist stabil.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht

Die Mayer GmbH ist ein erfahrener Hersteller, Werkzeugbauer und Dienstleister im Bereich Kunststoff. Das Unternehmen vereint hervorragendes technisches Know-How und Kreativität mit unternehmerischem Erfolg. Alle geforderten Zertifizierungen konnten ohne größere Anstrengungen erfolgreich absolviert werden.

Wir gehen für die nächsten Jahre, trotz der anhaltenden schwierigen politischen Lage in der Ukraine und der wirtschaftlichen Entwicklungen, von einer weiteren Umsatzsteigerung und positiven Ertragsentwicklung aus.

Durch unsere gut ausgeglichene Kunden- und Branchenaufteilung sehen wir einem stabilen Wachstum und Geschäftsjahr entgegen.

Die Kunststoffbranche steht derzeit vor großen Herausforderungen durch starke negative Einflussfaktoren. Das ist zum einen der zyklische Abschwung, der nach zehn Jahren des Wachstums überfällig war. Dieser Abschwung wird jedoch verstärkt durch die hohe Verunsicherung, die derzeit im Automobilbereich herrscht.

Zum anderen sorgt der Handelskonflikt zwischen den USA und China für weltweite Verschiebungen in den Lieferketten und verunsichert die Märkte spürbar.

Durch die Spezialisierung und die hohe Qualität hat diese Entwicklung die Firma Mayer bisher verschont. Es wird weiter mit steigenden Umsätzen gerechnet. Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei Jahre wird auf 3-5% geschätzt. Gleichzeitig wird sehr viel Energie in das Kostenmanagement gesteckt, um auf einen Umsatzrückgang schnell und effektiv reagieren zu können.

Unseren Mitarbeitereinsatz können wir durch den Einsatz von Leiharbeitern flexibel gestalten und aufrechterhalten.

Wir erwarten eine positive Entwiclung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Mögliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung wurden analysiert. Bestandsgefährdende Risiken oder solche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nicht erkennbar.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen - im Bereich der Finanzierung. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen ein Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben.

Zu dem erhöhen auch die negativen Preisentwicklungen der Energiekosten die Projektkosten.

Wie bereits in den letzten Geschäftsjahren setzt die Geschäftsführung den Unsicherheiten weiterhin mit neu aufgenommenen Geschäftsbeziehungen in anderen Industriezweigen entgegen.

Einschätzung:

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2022 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Laichingen, den 20.03.2024

Vladimir Mayer, Geschäftsführer

Marcel Mayer, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.310.510,75 5.140.318,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.038,00 53.269,00
II. Sachanlagen 5.140.774,00 4.949.351,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 158.627,00 75.570,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.575.666,00 3.748.335,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.406.481,00 977.586,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 147.860,00
III. Finanzanlagen 137.698,75 137.698,75
1. Beteiligungen 137.548,75 137.548,75
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 150,00 150,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.194.383,71 10.470.030,29
I. Vorräte 3.326.324,79 3.633.850,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.703.307,69 4.929.496,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.164.751,23 1.906.682,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 255.854,80 194.702,45
- davon Disagio: EUR 28.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
17.760.749,26 15.805.051,49

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.254.485,00 6.547.382,53
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 368,00 368,00
III. Bilanzgewinn 7.054.117,00 6.497.014,53
- davon Gewinnvortrag: EUR 6.497.014,53 (Vorjahr: EUR 5.614.510,91)
B. RÜCKSTELLUNGEN 445.241,00 440.901,00
C. VERBINDLICHKEITEN 10.033.023,26 8.816.767,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.305.632,57 3.419.779,24
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.020.459,43 3.380.987,15
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.347.251,84
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.706.931,26 668.749,73
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 28.000,00 0,00
17.760.749,26 15.805.051,49

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 16.119.863,53 15.574.718,22
2. Personalaufwand -8.928.658,02 -8.105.186,60
a) Löhne und Gehälter -7.328.424,01 -6.821.691,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.600.234,01 -1.283.495,24
- davon für Altersversorgung: EUR 7.996,54 (Vorjahr: EUR 8.123,80)
3. Abschreibungen -1.236.888,81 -1.119.970,74
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.236.888,81 -1.119.970,74
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.077.676,33 -5.033.302,86
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11.006,12 10.711,49
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132.739,16 37.447,70
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -199.772,31 -124.091,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -263.507,00 -357.823,45
9. Ergebnis nach Steuern 557.106,34 882.502,76
10. Sonstige Steuern -3,87 0,86
11. Jahresüberschuss 557.102,47 882.503,62
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.497.014,53 5.614.510,91
13. Bilanzgewinn 7.054.117,00 6.497.014,53

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Mayer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Laichingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Ulm
Register-Nr.: HRB 727

ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

ANGABEN ZUR BILANZ

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.179.999,92 Euro (Vorjahr: 2.428.750,00 Euro).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.995.012,16 Euro (Vorjahr: 2.225.837,62 Euro).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 2.241.503,83 (Vorjahr: Euro 1.535.494,14).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 8.326.092,00.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit größer 5 Jahre
in EUR
Sicherung
in EUR
Vermerk
Verb. gg. Kreditinstituten 1.816.326,85 1.816.326,85 1
aus Lieferungen und Leistungen 425.176,98 425.176,98 2
Summe 2.241.503,83 2.241.503,83

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.597.787,20 Euro (Vorjahr: 4.622.790,58 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 6.435.236,06 Euro (Vorjahr: 4.193.977,38 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 1.347.251,84 Euro).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 300.000,00 Euro.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

SONSTIGE ANGABEN

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Vladimir Mayer, Marcel Mayer und Christoph Voss

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 153,00
Angestellte 22,00
leitende Angestellte 15,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 190,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 160,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 30,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften und der Satzung von der Geschäftsführung aufgestellt worden.

 

Laichingen, den 18. Juni 2024

Mayer GmbH

vertreten durch ihre Geschäftsführer

Vladimir Mayer

Marcel Mayer

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 26. Juli 2024 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 genehmigt und festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 166.750,61 5.722,50 0,00 0,00 172.473,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 155.879,64 96.869,70 0,00 0,00 252.749,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.543.501,25 722.491,09 15.600,00 122.375,77 7.159.216,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.333.876,24 603.100,52 132.260,00 25.942,22 3.043.294,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 147.860,00 0,00 -147.860,00 0,00 0,00
9.181.117,13 1.422.461,31 0,00 148.317,99 10.455.260,45
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 137.548,75 0,00 0,00 0,00 137.548,75
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 150,00 0,00 0,00 0,00 150,00
137.698,75 0,00 0,00 0,00 137.698,75
9.485.566,49 1.428.183,81 0,00 148.317,99 10.765.432,31
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 113.481,61 26.953,50 0,00 140.435,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 80.309,64 13.812,70 0,00 94.122,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.795.166,25 891.316,09 102.931,77 3.583.550,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.356.290,24 304.806,52 24.283,22 1.636.813,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.231.766,13 1.209.935,31 127.214,99 5.314.486,45
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.345.247,74 1.236.888,81 127.214,99 5.454.921,56
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.038,00 53.269,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 158.627,00 75.570,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.575.666,00 3.748.335,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.406.481,00 977.586,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 147.860,00
5.140.774,00 4.949.351,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 137.548,75 137.548,75
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 150,00 150,00
137.698,75 137.698,75
5.310.510,75 5.140.318,75

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mayer GmbH, Laichingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mayer GmbH, Laichingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mayer GmbH, Laichingen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen handlugnen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waiblingen, 10. Juli 2024

AHB - GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Lise-Meitner-Str. 6/1
71332 Waiblingen

Günther Adelmann, Wirtschaftsprüfer

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