PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH

Europaallee 119, 50226 Frechen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 78747
Eingetragen
18.6.2013
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermietung von Schienenfahrzeugen
Gegenstand
die Vermietung von Kühlfahrzeugen ohne Fahrer, die Vermietung von Kühlmöbeln und Kühlcontainern sowie alle dazugehörigen Dienstleistungen, die Wartung und Reparatur ihrer Fahrzeuge, Kühlmöbeln und Kühlcontainern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Joulia
seit 4.11.2025
Geschäftsführer
Léonard Forestier
seit 18.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PETIT FORESTIER INTERNATIONAL S.A.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
PETIT FORESTIER INTERNATIONAL S.A.
Luxembourg
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH, Frechen

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Das Geschäftsmodell

Die Petit Forestier Gruppe wurde 1907 in Frankreich gegründet. Die Muttergesellschaft der Petit Forestier Gruppe ist die Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, Frankreich.

Durch das umfassende Know-how wurde die Gruppe schnell zu einem führenden Anbieter im Bereich der Kühltechnik und verfügt über einen großen Mietbestand von Kühlfahrzeugen, Kühlmöbeln und Kühlcontainern.

[Die deutsche Gesellschaft der Petit Forestier Gruppe, PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH mit Sitz in Frechen, verfügte Ende 2023 über eine Flotte von 878 Kühlfahrzeugen und 67 Kühlcontainern.] Spezialisiertes Fachwissen auf dem Gebiet der Kühltechnik:

Die Petit Forestier Gruppe konzentriert sich auf die Kältetechnik und bedient alle Branchen, die die Einhaltung der Kühlkette garantieren müssen.

Die breite Produktpalette (Kühlfahrzeuge, Kühlmöbel und Kühlcontainer) deckt den gesamten logistischen Bedarf an Konservierung und den temperaturgeregelten Transport ab. Dies umfasst die gesamte Lieferkette von der Produktherstellung bis zur Nachfrage durch den Endverbraucher. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich hauptsächlich in zwei Bereiche: industrielle Fertigung von Kühlfahrzeugaufbauten und Full-Service-Mietlösungen.

Die Gesellschaft betreibt sieben Niederlassungen in Deutschland:

Köln, Leipzig, München, Berlin, Frankfurt, Essen und Hamburg. Der Hauptsitz und die operative Niederlassung in Köln ziehen im Juni 2023 in ein neues Depot in Frechen um. [Jede Niederlassung verfügt über eine eigene Werkstatt und Servicefahrzeuge, um die bestmögliche Betreuung unserer Kunden zu gewährleisten.]

Die Gesellschaft unterscheidet zwischen drei Kundentypen:

1. Kleinkunden an einer Niederlassung

2. regionale Flottenkunden

3. Großkunden (nationale und internationale Key-Accounts und Unternehmensgruppen)

Der Kundenstamm lässt sich wie folgt aufgliedern:

1. Logistikunternehmen

2. Großhändler/Hersteller

3. Einzelhandel, Supermärkte + Online-Lieferdienste (Einzelhandel)

4. Gastronomie/Veranstalter

1.2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Deutschland, sondern stützt sich auf die Arbeit der obersten Konzern-Muttergesellschaft in Frankreich, insbesondere auf die Produkt- und Innovationsabteilung, die sich dem Testen neuer Prototypen und der Zuverlässigkeit neuer Fahrzeuge widmet. Das neu eingerichtete Marketingteam in der französischen Konzern-Zentrale widmet sich der Entwicklung von wertschöpfenden Full-Service-Angeboten, die in den Ländern eingeführt werden sollen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen 2023 im Jahresdurchschnitt um 5,9 % gegenüber 2022. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war die Inflationsrate im Jahr 2023 damit niedriger als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2022 hatte sie noch bei +6,9% gelegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vorjahresvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3%. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen mehr oder weniger stagnierte, ging die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2023 zurück. Die Kühltechnik-Branche in Deutschland steht ebenfalls derzeit vor großen Herausforderungen: Das Verkehrsaufkommen in den Ballungszentren erhöht den Zeitdruck, die Verbraucher werden preissensibler und qualitätsbewusster, der wachsende E-Commerce bei Lebensmitteln verlangt noch schnellere Lieferzeiten bei möglichst geringen Kosten und die Themen Nachhaltigkeit und CO 2 -Reduktion gewinnen an Bedeutung. Der deutsche Markt für die Vermietung von Kühlfahrzeugen ist noch nicht ausgereift [Marktdurchdringung von 6 % gegenüber 25 % in den führenden Petit Forestier-Ländern]. Die Full-Service-Vermietung ist noch nicht sehr weit verbreitet, da die meisten Großkunden (vor allem die Key-Accounts) dazu neigen, ihre Fahrzeuge weiterhin zu kaufen. Der Markt für die Vermietung von Kühlfahrzeugen wird von Generalisten und Händlern/Händlerkonzernen beherrscht. [Die Gesellschaft hat laut Ergebnissen der Marktstudien einen Marktanteil von 13 %.] .

2.2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 wird als Übergangsjahr für Petit Forestier Deutschland angesehen. In Anbetracht der zahlreichen Herausforderungen, die sich unter anderem aus einer deutlich unterbesetzten Organisation und steigenden Betriebskosten ergeben, hat sich die Geschäftsführung der Gesellschaft darauf konzentriert, das Geschäft zu stabilisieren und eine robuste Basis zu schaffen, auf Basis derer die Gesellschaft im Jahr 2024 und darüber hinaus wachsen kann. Es wurde ein Transformationsplan mit einem organisatorischen Blueprint erstellt und eine kommerzielle Roadmap entwickelt. [Im Geschäftsjahr 2023 hat die Geschäftsführung mit der Umsetzung einer Reihe von Initiativen begonnen, die darauf abzielen, die wichtigsten Herausforderungen zu bewältigen und die erforderliche Gesamtleistung des Unternehmens zu verbessern.

1. Schaffung einer Grundlage für Umsatzwachstum

2. Verbesserung der Serviceleistungen

3. Kostenkontrolle

4. Aufbau einer soliden Organisation und Führungskultur

5. Steigerung des Mitarbeiterengagements und der Mitarbeiterbindung]

Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Gesamtumsatz bereits um ca. 2% auf TEUR 20.417 gesteigert werden. Die Unternehmensleistung wurde jedoch insbesondere durch unterbesetzte Teams in den Bereichen Vertrieb, Kundenbetreuung und Werkstätten beeinträchtigt. Die hohe Zahl der Ausfälle musste an externe Partner vergeben werden. Verspätete Lieferungen von Neufahrzeugen nach der Sommersaison, die in der Hochsaison nicht verfügbar waren, und relativ hohe Wartungskosten aufgrund einer alten Flotte mit hoher Kilometerleistung und starker Nutzung haben ebenfalls das Jahresergebnis erheblich beeinflusst. Auf der Grundlage des erzielten Jahresfehlbetrags (TEUR -2.207) und im Vergleich zur Vorperiode bzw. zur Planungsrechnung ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass der Geschäftsverlauf nicht zufriedenstellend, jedoch insgesamt akzeptabel mit Hinblick auf die angestrebte Transformation erscheint.

2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft steuert ihre Aktivitäten anhand der folgenden finanziellen Leistungsindikatoren: (operativer) Umsatz, EBITDA und EBIT. Die steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zum Vorjahr und im Vergleich zu den Planzahlen (siehe Lagebericht des Vorjahres) wie folgt entwickelt:

Alle Angaben
in Euro
IST 2023 PLAN 2023 (siehe Lagebericht des Vorjahres) IST 2022
Umsatz 20.416.627 k.A 19.987.399
- operativ 19.498.671 20.500.000 19.190.999
- Umsatzerlöse aus Kühlfahrzeugeen (nicht Steuerungsrelevant) 917.956 k.A 796.400
EBITDA 3.705.479 7.500.000 6.524.600
EBIT - 1.792.558 600.000 - 272.069

Die Gesellschaft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg des operativen Umsatzes um TEUR 308 oder +1,6% insbesondere im Bereich langfristiger Vermietungsumsätze (+2,5% im Vorjahresvergleich). Die kurz- und mittelfristigen Vermietungen hingegen wurden mit einem Umsatzrückgang von -5,6% beeinträchtigt. Mit einem operativen Umsatz von TEUR 19.499 ist das Erreichen des Umsatzziels, das auf TEUR 20.500 festgelegt worden war, somit nicht vollumfänglich gelungen. Leichtes Wachstum gegenüber der Vorperiode deutet jedoch auf die zuvor beschriebene Stabilisierung der Marktleistung hin.

Diese positive Entwicklung wurde jedoch durch erhebliche Steigerungen in mehreren wichtigen Kostenkategorien überschattet. Dies verdeutlicht ein schwieriges Jahr für das Unternehmen, das durch erhöhte Betriebskosten und Zinsaufwendungen gekennzeichnet war, die sich negativ auf die Rentabilität auswirkten. Die im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierten Verbesserungen der beiden Kennzahlen konnten somit in der Berichtsperiode nicht erreicht werden. Die erhebliche Ausweitung des Nettoverlustes und die Rückgänge bei den wichtigsten Rentabilitätskennzahlen wie EBIT und EBITDA spiegeln diese Schwierigkeiten wider.

2.4. Wirtschaftliche Lage

2.4.1. Ertragslage

Die gesamten Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr zeigen einen Anstieg von 2,15% auf TEUR 20.417 im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings blieb der Vermietungsumsatz das ganze Jahr hinter den ehrgeizigen Plänen zurück, da das Vertriebsteam unterbesetzt war. Außerdem wurden viele Neufahrzeuge verspätet von den Herstellern ausgeliefert, sodass die erwarteten erweiterten Flottenkapazitäten in der Hochsaison nicht verfügbar waren. Zudem haben hohe Werkstattraten und ein hohes Maß an Schäden und Pannen bei älteren Fahrzeugen (>7 Jahre) den Umsatz aus der Vermietung bedingt durch Ausfälle negativ beeinflusst. Der Materialaufwand stieg um TEUR 1.969 oder 21,6 % auf TEUR 11.065, was in erster Linie auf einen erheblichen Anstieg der Kosten für bezogene Dienstleistungen zurückzuführen ist, die mit TEUR 8.555 im Geschäftsjahr 2023 um 38,0 % zunahmen. Dies deutet auf höhere Ausgaben im Zusammenhang mit dem Outsourcing und der Beschaffung von Dienstleistungen hin. Der Personalaufwand verzeichnete inflationsbedingt ebenfalls einen moderaten Anstieg um TEUR 93 oder 3,8 % auf TEUR 2.527, wobei sowohl die Löhne als auch die Sozialversicherungskosten zu diesem Anstieg beitrugen. Die Abschreibungen gingen um TEUR 1.299 oder 19,1 % auf TEUR 5.498 zurück, was mit dem Mangel an neuen Fahrzeugen zusammenhängt, der zu einer Veralterung des Fuhrparks von 4,6 Jahren im Dezember 2022 auf 4,7 Jahre Ende 2023 führte. Im Gegensatz dazu stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.133 oder 46,9 % auf TEUR 3.548, mit erheblichen Steigerungen bei den Raumkosten, den Versicherungsprämien, den Fuhrparkkosten, den Werbe- und Vertriebskosten. [Vor allem die Werbe- und Reisekosten sowie die Vertriebskosten stiegen mit 258,95 % bzw. 245,3 % stark an]. Die Zinsaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr deutlich um TEUR 314 oder 163,75 % auf TEUR 506, was zusammen mit anderen Faktoren zu einem deutlich schlechteren Jahresergebnis führte. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 weist einen Verlust von TEUR 2.207 (VJ: TEUR 464).

2.4.2. Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich hauptsächlich über Bankkredite, die von der Muttergesellschaft der Gruppe ausgehandelt wurden. Diese Finanzierungsstruktur ermöglicht es der Gesellschaft, die notwendigen Investitionen für den Aufbau der Fahrzeugflotte und Ausbau des neuen Bürogebäudes in Frechen zu tätigen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich von TEUR 20.033 auf TEUR 29.322 zum Ende des Geschäftsjahres. Diese Finanzmittel wurden für zusätzliche Investitionen in die Beschaffung neuer Fahrzeuge aufgenommen. Zum Bilanzstichtag belief sich der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten auf TEUR 257, was leicht über dem Finanzmittelfond zum Ende der Vergleichsperiode von TEUR 252 liegt. Über die Einbindung in den Konzern der Petit Forestier-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2023 jederzeit eine ausreichende Liquidität sichergestellt werden, um den Verpflichtungen der Gesellschaft jederzeit fristgerecht nachzukommen. Im Übrigen hat die Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, der Gesellschaft gegenüber eine harte Patronatserklärung ausgesprochen, die flankierend eine fortlaufende Ausstattung mit Liquidität sicherstellt.

2.4.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 9.834 erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 35.210.

Der Bilanzposten "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung", der im Wesentlichen den Fuhrpark mit Kühlfahrzeugen umfasst, hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.144 auf TEUR 14.956 investitionsbedingt erhöht. Auch der Anstieg der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau um TEUR 6.561 auf TEUR 9.835 steht im Zusammenhang mit den im Geschäftsjahr 2023 begonnenen Investitionen, die im Folgejahr zur Anschaffung neuer Fahrzeuge führen werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von dem Hintergrund der zuvor beschriebenen Rezession in Deutschland im Jahr 2023 um TEUR 1.262 auf TEUR 3.771 zum Bilanzstichtag erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen hingegen sind um TEUR -3.867 auf TEUR 3.065 gesunken, was insbesondere durch den Rückgang der Forderungen gegen die Petit Forestier Location SAS, Villepinte, (Cash-Pooling-Zentrum der Gruppe) bedingt ist.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 1.217 aus, wodurch sie zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist. Wie im Rahmen der Finanzlage dargestellt, stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten signifikant um TEUR 9.289 oder rd. 46% auf TEUR 29.322 an. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen vor allem investitionsbedingt im Vorjahresvergleich deutlich um TEUR 398 oder 26% auf TEUR 1.938 an.

Ebenfalls sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus diversen konzerninternen Verrechnungen und An- und Verkäufen von Fahrzeugen und Kühlboxen zum Bilanzstichtag um TEUR 502 oder 156% auf TEUR 823 angestiegen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Im Jahr 2024 wird die Geschäftsführung die Umsetzung des Transformationsplans mit den im Abschnitt

2.2. genannten Initiativen fortsetzen.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschaft in der Lage sein wird, die Betriebskosten erheblich zu senken, indem bessere Konditionen mit bestehenden und neuen Lieferanten ausgehandelt werden können. Stringente Schäden- und Reparaturabrechnungen sowie das Ersetzen von alten Fahrzeugen durch neue Fahrzeuge werden positiv zu einer Verbesserung der Renditekennzahlen beitragen. Eine Konzentration auf die Einstellung qualifizierter Arbeitskräfte in den Werkstätten wird die hohen Fremdvergabekosten, mit denen die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 konfrontiert war, verringern. Außerdem erwartet die Geschäftsführung eine Umsatzsteigerung durch ein profitableres Geschäft, das sich auf kleinere, regionale Kunden in der Nähe der Betriebshöfe konzentriert. Unter Bezugnahme auf die steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren geht die Geschäftsführung davon aus, dass bis zum Jahresende 2024 der operative Umsatz um ca. 7% auf TEUR 20.800 steigern werden. Unter Annahme der sinkenden Werkstattkosten wird sich das EBITDA auf rd. TEUR 4.200 und das EBIT auf rd. TEUR -1.700 belaufen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes ist der Umsatz 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der zuvor beschriebene positive Trend ist nach Einschätzung der Geschäftsführung realisierbar.

3.2. Chancenbericht

Die Gesellschaft ist im Markt als Anbieter von Kühllösungen - hier seien vor allem die Vermietungen von Kühlfahrzeugen genannt - etabliert. Mit Langfristkunden hat die Gesellschaft über mehrere Jahre laufende Verträge, die uns eine gewisse Planungssicherheit ermöglichen. Es zeichnet sich dadurch eine stabile Entwicklung der Gesellschaft für das nächste Geschäftsjahr ab. Die Reihenfolge der Chancen beschreibt deren absteigende Bedeutung für die Gesellschaft zum Abschlussstichtag. Die Geschäftsführung beobachtet steigende Erwartungen der Kundschaft in Bezug auf Erfüllung von HACCP-Standards und eine immer stärker werdenden ESG-Fokus in vielen Branchen (Anforderungen an die Elektromobilität und Just-In-Time-Lieferungen). Wir beobachten bei unseren Kunden ein stark wachsendes Interesse an Elektrofahrzeuglösungen.

[Vor allem in der Kühllogistik fordern Transportunternehmen und große Lebensmittelmarken zunehmend nachhaltige Konzepte. Mit unserem Angebot an Elektrofahrzeugen erleichtern wir Flotten den Einstieg in diese Antriebstechnologie: Sie können verschiedene Fahrzeuge für einen kurzen Zeitraum mieten, testen und bei Bedarf mittel- oder langfristig einsetzen. Da sich die Elektromobilität technisch rasant weiterentwickelt, können sie mit unseren Mietfahrzeugen immer auf die neueste Technologie zugreifen- ohne im Vorfeld große Investitionen tätigen zu müssen.]

Der Mangel an Fahrern und technischem Personal bei den Kunden (Arbeitskräftemangel) führt zu einer erhöhten Nachfrage nach Fahrzeugen deutscher Markenherstellern, die ihren Erwartungen entsprechen. Eine hohe Nachfrage nach kleineren Nutzfahrzeugen von 3,5 bis 7,2 t deutscher Marken stellt weiterhin eine Möglichkeit für unsere Kunden dar, die Kosten zu senken, da diese Fahrzeuge weniger Wartung benötigen. Die Kunden erwarten Flexibilität und Transparenz im Fuhrparkmanagement, [und wir sind auf dem richtigen Weg, um digitale Management- und Reporting-Tools zu liefern. Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, den Kapitalbedarf für Fahrzeuge zu reduzieren, um sich auf ihr Kerngeschäft zukonzentrieren. Dies bietet ein enormes Potenzial für langfristige Full-Service-Mietangebote auf dem deutschen Markt mit einer Eigentumsdurchdringung von über 90% bei Kühlfahrzeugen.] Die Gesellschaft erhofft sich zudem eine bessere Ertragslage durch eine stärkere Konzentration auf die Möglichkeiten der Weiterberechnung von Kraftstoff-, Schaden-, vorzeitigen Kündigungs- und Transportkosten auf die Kundschaft. Dies steht u.a. im Fokus des oben genannten Transformationsplans.

3.3. Risikobericht

Das Unternehmen führt regelmäßig Risikobewertungen durch, um ein breites Spektrum potenzieller Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Mögliche Risikoauswirkungen auf den Geschäftsbetrieb werden analysiert, so dass bei Bedarf zeitnah geeignete Maßnahmen zur Risikominderung eingeleitet werden können. Die Reihenfolge der Risiken beschreibt deren absteigende Bedeutung für das Unternehmen zum Berichtszeitpunkt:

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Liquiditätsrisiko. Die Gesellschaft ist zur Sicherstellung des zukünftigen Liquiditätsbedarfs, der sich aus dem Umfang der geplanten zukünftigen Geschäftstätigkeit ergibt, auf die Unterstützung der Konzern-Muttergesellschaft, Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, Frankreich, angewiesen. Zur Gewährleistung der fortlaufenden Zahlungsfähigkeit hat die Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, am 12. August 2024 eine harte Patronatserklärung gegenüber der PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH ausgereicht. Die der Höhe nach unlimitierte Patronatserklärung kann frühestens mit Ablauf des 31. Dezember 2026 gekündigt werden; eine vorherige Kündigung ist ausgeschlossen. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft auch danach noch auf die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft angewiesen sein wird. Ohne die Aufrechterhaltung dieser finanziellen Unterstützung der Muttergesellschaft wäre die Gesellschaft in ihrem Fortbestand gefährdet (bestandsgefährdendes Risiko).

Dem Liquiditätsrisiko wird ferner durch eine zentral verwaltete Treasury-Funktion der Petit Forestier-Gruppe entgegengewirkt, die Finanzierungsfazilitäten für das Unternehmen aushandelt, um den Bedarf an Betriebskapital und Kapitalinvestitionen zu decken. Ferner monitoren wir ständig die Solvenz unserer Kunden. Wesentliche Forderungsausfälle gab es bisher nicht und wir versuchen stets, unseren Kundenstamm breit aufzustellen und das Risiko entsprechend zu streuen. Wir gehen davon aus, dass wir bei einigen unserer Großkunden eine proaktive Fuhrparkreduzierung vornehmen werden, um alte Lkw & Anhänger (> 7 Jahre) mit hoher Laufleistung (> 650.000 km) ausmustern zu können. Wir gehen nicht davon aus, dass diese durch Logistikunternehmen mit niedrigen Gewinnspannen ersetzt werden, die ihr Kerngeschäft bedienen. Diese Umsatzeinbußen werden durch neue Geschäfte und geplante wirksame Kampagnen für kurz- und mittelfristige Geschäfte ausgeglichen. Der Umsatz wird jedoch Ende 2024 noch beeinträchtigt sein und sich Anfang 2025 wieder verbessern. Der beschaffungsbedingte Kostendruck hält an, auch wenn sich dieser Trend seit dem zweiten Quartal 2023 verlangsamt hat. Die gestiegenen Preise werden bei der Preiskalkulation berücksichtigt. Da bestehende und potenzielle Kunden die notwendigen Mietpreisanpassungen nicht immer vollständig akzeptieren, bleiben die Margen unter Druck. Verzögerungen bei der Auslieferung von neuen Fahrzeugen werden sich wahrscheinlich auch im Geschäftsjahr 2024 auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Wir wirken diesen verlängerten Lieferzeiten durch proaktives Flottenmanagement und strenge Erneuerungsprogramme mit unseren Kunden entgegen.

Unser Geschäftsmodell als Full-Service-Dienstleister basiert auf der flexiblen und kosteneffizienten Bewirtschaftung der eigenen Werkstätten. Der Fachkräftemangel, den auch wir erleben, wird vorübergehend und lokal durch externe Dienstleister und Vertragsdienstleister kompensiert. Unsere Personalstrategie basiert auf dem Engagement der Mitarbeiter und einer effektiven Rekrutierungsstrategie mit einem klaren Wertversprechen für die Mitarbeiter, um qualifizierte Mitarbeiter, Werkstattleiter und Mechaniker zu gewinnen. Ungeachtet dessen sehen wir uns über die Einbindung in den Petit Forestier-Konzern den vorstehend benannten Risiken gegenüber gut gewappnet und betrachten in der Gesamteinschätzung die Risikolage als beherrschbar.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 24.790.284,75 14.085.324,17
I. Sachanlagen 24.790.284,75 14.085.324,17
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.955.775,79 10.812.247,67
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.834.508,96 3.273.076,50
B. Umlaufvermögen 9.023.730,51 11.130.853,91
I. Vorräte 226.762,01 232.229,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.540.345,93 10.646.904,43
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.064.640,10 6.931.548,88
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.475.705,83 3.715.355,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 256.622,57 251.719,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 179.391,06 159.792,59
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.216.799,72 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 35.210.206,04 25.375.970,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 989.831,16
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 17.900.000,00 17.900.000,00
III. Verlustvortrag 17.910.168,84 17.446.191,87
IV. Jahresfehlbetrag 2.206.630,88 463.976,97
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.216.799,72 0,00
B. Rückstellungen 967.890,69 535.580,43
C. Verbindlichkeiten 34.242.315,35 23.850.559,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29.322.450,90 20.033.524,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.633.140,77 6.240.277,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 21.689.310,13 13.793.247,53
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 823.269,41 320.994,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 823.269,41 320.994,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.096.595,04 3.496.039,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.096.595,04 3.496.039,77
Bilanzsumme, Summe Passiva 35.210.206,04 25.375.970,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.780.722,81 11.374.055,78
2. Personalaufwand 2.527.246,48 2.433.985,44
a) Löhne und Gehälter 2.116.472,67 2.039.527,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 410.773,81 394.457,61
3. Abschreibungen 5.498.035,66 6.796.668,65
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.498.035,66 6.796.668,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.547.997,43 2.415.470,38
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 32.571,66 47,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 92.111,04 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 78.128,04 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 506.185,16 191.908,28
davon an verbundene Unternehmen 14.634,18 7.170,64
7. Ergebnis nach Steuern -2.206.630,88 -463.976,97
Jahresfehlbetrag 2.206.630,88 463.976,97

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden. Die Gesellschaft mit Sitz in Frechen ist unter der Nummer HRB 78747 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Köln eingetragen. Als Mittelgroße Gesellschaft gemäß §267 Abs. 2 HGB hat die Gesellschaft die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die im Vorjahr angewandten Ansatz- und Bewertungsgrundlagen wurden beibehalten.

Der Jahresabschluss wurde unter der Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bezüglich bestandsgefährdender Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, verweisen wir auf Unterabschnitt "3.3. Risikobericht" des Lageberichts. Insofern besteht eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können, so dass die Gesellschaft möglicherweise nicht in der Lage ist, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögensgegenstände zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetz und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen (betriebswirtschaftlichen) Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach folgenden Arten linear vorgenommen:

Fahrzeuge 5-7 Jahre
Maschinen und Werkzeuge 2-4 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-10 Jahre
Sonstige Anlagegüter 5 Jahre

Die Bewertung der Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für bekannte Ausfallrisiken bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% (VJ: 1%) auf Forderungen Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital bzw. der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag sind zu Nennwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkonkruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Aktiva

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als integraler Bestandteil des Anhangs aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0 (VJ: TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 1.150 (VJ: TEUR 399) auf Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 1.914 (VJ: TEUR 6.532) auf sonstige Forderungen aus Cash-Pooling Vereinbarung mit Petit Forestier Location SAS, Villepinte, Frankreich.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen " Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 1.217 aus, wodurch sie zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist. Mit Datum vom 12. August 2024 hat die Konzernmuttergesellschaft Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, Frankreich, eine harte Patronatserklärung zugunsten der Gesellschaft abgegeben. Durch die Patronatserklärung verpflichtet sich die Groupe Petit Forestier SAS uneingeschränkt dafür Sorge zu tragen, dass sie ihre Tochtergesellschaft PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH finanziell stets so ausstatten und leiten wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihren Verpflichtungen gegenüber Dritten nachzukommen. Die harte Patronatserklärung läuft mindestens bis zum 31. Dezember 2026 und kann vorher nicht gekündigt werden.

2. Passiva

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 1.000.000,00.

Zum Bilanzstichtag verbleibt unter Berücksichtigung vom Verlustvortrag der Vorperiode und nach Ergebnisverwendung ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag iHv TEUR 1.217 (VJ: Eigenkapital von TEUR 990).

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 968 (VJ: TEUR 536) betreffen insbesondere Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzwert
TEUR
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEUR
davon Restlaufzeit 1-5 Jahre
TEUR
davon Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
31.12.2023 29.322 7.633 19.894 1.795
31.12.2022 20.034 6.241 12.974 819
Erhaltene Anzahlungen
31.12.2023 1 1 - -
31.12.2022 1 1 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
31.12.2023 1.938 1.938 - -
31.12.2022 1.540 1.540 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen
31.12.2023 823 823 - -
31.12.2022 321 321 - -
Sonstige Verbindlichkeiten
31.12.2023 2.157 2.157 - -
31.12.2022 1.955 1.955 - -
davon aus Steuern
31.12.2023 61 61 - -
31.12.2022 211 211 - -
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
31.12.2023 - - - -
31.12.2022 - - - -
Summe Verbindlichkeiten
31.12.2023 34.242 12.552 19.894 1.795
31.12.2022 23.851 10.058 12.974 819

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 823 (VJ: TEUR 321) auf Lieferungen und Leistungen.

Sicherheiten im Sinne des § 285 Nr. 1 b) HGB liegen nicht vor.

IV. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 49 (VJ: 53) Arbeitnehmer beschäftigt.

Leitende Angestellte 13
Angestellte 36

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 921 TEUR (VJ: TEUR 730).

3. Angaben über Unternehmensbeziehungen

Die PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH, Frechen, ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der PETIT FORESTIER INTERNATIONAL S.A, Luxemburg. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, Frankreich, einbezogen (einziger Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Groupe Petit Forestier SAS, 11 route de Tremblay, 93420 Villepinte, Frankreich erhältlich.

4. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

Herr Léonard Forestier, Managing Director der Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, Frankreich

Patrick Vierveijzer, Managing Director Northern, Central & Eastern Europe der Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, Frankreich

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Vergütung erhalten.

5. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 existieren nicht.

 

Frechen, 14.10.2024

Léonard Forestier

Patrick Vierveijzer

Anlagespiegel

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.23
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.23
EUR
I. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.300.365,96 289.457,06 5.291.697,85 9.505.363,82 62.803.488,99
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.273.076,50 17.202.736,10 1.135.939,82 - 9.505.363,82 9.834.508,96
61.573.442,46 17.492.193,16 6.427.637,67 - 72.637.997,95
61.573.442,46 17.492.193,16 6.427.637,67 - 72.637.997,95
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.23
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.23
EUR
I. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.488.118,29 5.498.035,66 5.138.440,75 - 47.847.713,20
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
47.488.118,29 5.498.035,66 5.138.440,75 - 47.847.713,20
47.488.118,29 5.498.035,66 5.138.440,75 - 47.847.713,20
NETTOBUCHWERTE
Stand 31.12.23
EUR
Stand 31.12.22
EUR
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.955.775,79 10.812.247,67
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.834.508,96 3.273.076,50
24.790.284,75 14.085.324,17
24.790.284,75 14.085.324,17

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH, Frechen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH, Frechen, . bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf die oben genannten nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt .Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweiseausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt .1. Allgemeine Angaben. im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt .3.3. Risikobericht. des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft zur Sicherung des zukünftigen Liquiditätsbedarfs, der sich aus dem Umfang der geplanten, zukünftigen Geschäftstätigkeit ergibt, auf die Unterstützung der Konzern-Muttergesellschaft, der Groupe Petit Forestier SAS, Villepinte, Frankreich, angewiesen ist. Zur Gew ährleistung der fortlaufenden Zahlungsfähigkeit hat die Groupe Petit Forestier SAS mit Datum vom 12. August 2024 gegenüber der PETIT FORESTIER DEUTSCHLAND GmbH eine harte Patronatserklärung ausgereicht. Die der Höhe nach unlimitierte Patronatserklärung kann frühestens mit Ablauf des 31. Dezember 2026 gekündigt werden; eine vorherige Kündigung ist ausgeschlossen. Die gesetzlichen Vertreter gehen davon aus, dass die Gesellschaft auch danach noch auf die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft angewiesen sein wird und weisen darauf hin, dass ohne die Aufrechterhaltung dieser finanziellen Unterstützung die Gesellschaft in ihrem Fortbestand gefährdet wäre.

Wie in Angabe im Abschnitt .1 Allgemeine Angaben. im Anhang und in den Angaben in Abschnitt .3.3. Risikobericht. des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt .Prüfungsurteile. genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts, aber nicht den Jahresabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Jahresabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 14. Oktober 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulf Kellerhoff, Wirtschaftsprüfer

Uliana Shvetc, Wirtschaftsprüferin

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