Planet V GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Patrick Paul Richard Grimminger seit 22.10.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dentons Europe Beteiligungsgesellschaft bürgerlichen Rechts | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Unser Heimatbäcker GmbHNeubrandenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtA Grundlagen des Unternehmens Die Unser Heimatbäcker GmbH (nachfolgend UHB) ist eingegliedert in den Unser Heimatbäcker Konzern (nachfolgend UHB-Konzern), insbesondere werden unter der Marke "Lila Bäcker" mehrere hundert Bäckereifilialen mit dem Schwerpunkt im Nordosten Deutschlands betrieben. Im Berichtsjahr unterhielt der UHB-Konzern Produktionsstandorte in Neubrandenburg und Pasewalk, wo Backwaren als Frisch- und Tiefkühlware gefertigt und anschließend über drei eigene Logistikzentren in Pasewalk, Gägelow und Großbeeren an die Filialen ausgeliefert wurden. Der UHB-Konzern betrieb in der Spitze bis zu 261 Filialen. Diese wurden durch die UHB betrieben. Ferner betrieb die Gesellschaft die Produktionsstätte für Brot, Brötchen und Kuchen am Standort in Pasewalk. Darüber hinaus wurden durch die UHB technische Unterstützungsleistungen für die Betreuung aller Filialen erbracht. Im Rahmen der sich im Geschäftsjahr weiter ausbreitenden COVID-19-Pandemie ist das Geschäftsmodell der UHB als systemrelevant einzustufen. Entsprechend konnten alle Filialen durchgängig betrieben werden. Die UHB befand sich im zweiten vollen Geschäftsjahr nach der im Jahr 2019 durch Inkrafttreten des jeweiligen Insolvenzplans aufgehobenen Insolvenz. Mit der Auszahlung der vorläufigen Quoten, der großzügigen Separierung von Geldern auf Treuhandkonten für eventuelle nachlaufende Kosten des Insolvenzzeitraums sowie dem Ablauf der Verjährungsfrist für Forderungs-Nachmeldungen sind die Liquiditäts-Risiken aus den Vorjahren minimiert. Nach den bereits in den Vorjahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen wurden im Geschäftsjahr weiterführende Verbesserungen umgesetzt. Insbesondere die ertragsgesteuerte Optimierung des Filial-Portfolios sei hier genannt. Die Auslastung der Produktion in Pasewalk wurde durch stetige Erweiterung des Produkt-Portfolios auf Backwaren im Kuchen-Bereich erhöht. Gleichermaßen wurde hierdurch Qualität und Sortimentsvielfalt in den Filialen nachhaltig verbessert. B Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,9% gewachsen. Nach dem deutlichen Rückgang von 5,0% im Vorjahr auf Grund der Corona-Krise ist der Wachstumskurs aus den Vorjahren in 2021 wieder bestätigt worden. In jeweiligen Preisen gerechnet, war das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 mit 3.571 Milliarden Euro um 7,2 Prozent höher als im Vorjahr (Quelle: https://de.statista.com/themen/26/bip/). Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent und betrug im Jahr 2021 durchschnittlich knapp 42.918 Euro (Quelle: https://de.statista.com/themen/26/bip/). Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland war auch im Jahr 2021 stark von den Corona-Schutzmaßnahmen beeinträchtigt. Die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland waren nach den Konzepten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im Jahr 2021 um 0,2 % niedriger als 2020 und blieben somit im zweiten Corona-Jahr 5 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Der Rückgang im Jahr 2021 ist unter anderem auf den Lockdown im 1. Quartal 2021 sowie auf weitere Corona-Beschränkungen zum Jahresende zurückzuführen. Die privaten Haushalte konsumierten in diesen Phasen nicht wie gewohnt, die Konsumausgaben brachen ein. Mit den Lockerungen gaben die Konsumentinnen und Konsumenten wieder mehr Geld aus (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/03/PD22_112_811.html). Das Bäckerhandwerk verzeichnete in den letzten 5 Jahren eine leicht sinkende Anzahl an Betrieben und Unternehmen. Der Gesamtumsatz entwickelte sich von 2016 bis 2021 mit durchschnittlich -0,5 % pro Jahr ebenfalls rückläufig. Die Verringerung der Unternehmen führt zu einer Konsolidierung der Branche, so dass sich der durchschnittliche Jahresumsatz sowie die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl pro Unternehmen vergrößert hat. (Quelle: https://www.ibisworld.com/de/branchenreporte/herstellung-backwaren/209/) 2. Geschäftsverlauf und Lage im Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2021 Die UHB sollte im Jahr 2021 auf Basis des Budgets mit einer im zunehmenden Jahresverlauf sukzessiven Rückkehr zur neuen Normalität trotz der pandemischen Einschränkungen ein EBITDA von TEUR -138,7 erreichen. Bis zum Ende des dritten Quartals entwickelte sich das Ergebnis deutlich über den Erwartungen, so dass kumuliert bis September 2021 ein um TEUR 1.182,9 besserer EBITDA im Vergleich zum Budget erreicht wurde. Insbesondere die sukzessive Erhöhung des Eigenproduktionsanteils sowie die Rückgewinnung verlorengegangener Kunden führte zu Verbesserungen in Qualität, Image, Umsatz und Kosten. Im 4. Quartal sank der EBITDA im Vergleich zum Budget insbesondere auf Grund der ungeplanten Verschlechterung der pandemischen Rahmenbedingungen und den überdurchschnittlichen Einkaufspreiserhöhungen vor allem in den Bereichen Butter, Verpackung und Kraftstoffe. Aus diesem Grund wurde das Ertragsziel für das Gesamtjahr 2021 laut Budget um ca. TEUR 603,6 verfehlt. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 wurde der EBITDA gleichwohl um TEUR 3.705 übertroffen. Das Filialportfolio wurde sukzessive optimiert und die Erträge der Bestandsfilialen verbessert. Aufbauend auf den gewonnenen Erfahrungen der ersten Pandemiewelle wurden die negativen Auswirkungen der exogenen Faktoren weiterhin minimiert. Umsatzeinbußen waren im B2C-Geschäft auch im Jahr 2021 die Folge der Pandemie. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Umsatz dennoch stabil auf einem höheren Niveau. Alle Filialen blieben geöffnet, die Produktion lief reibungslos weiter. Strenge Hygiene- und Kontaktregelungen sicherten das laufende Geschäft ab. Der auf Grund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 zur Liquiditäts-Absicherung vereinbarte "Rettungsschirm" in Form einer neuen Kreditlinie in Höhe von TEUR 8.500 steht bis heute immer noch unangetastet in voller Höhe zur Verfügung. Dies ist nochmal positiver einzuordnen in dem Wissen, dass in der Mehrzahl der Monate im Jahr 2021 wesentliche ungünstige Lock-Down-Maßnahmen auf Grund der COVID-Pandemie vorherrschten. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Ertragslage Die UHB verwendet als zentrale Steuerungsgröße das EBITDA (Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Die nachfolgende Übersicht zeigt die wesentlichen Ertragskennzahlen der UHB auf Basis einer betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise. Hierbei ergeben sich Veränderungen zur GuV im Wesentlichen durch • die Saldierung von I/C-Umsätzen und -Erträgen mit den korrespondierenden Aufwendungen (durchlaufende Posten), • den Ausweis der Leiharbeiter sowie der Erträge aus Sachbezügen im Personalaufwand, • den Ausweis der Einzelwertberichtigungen und Spesen im Sonstigen betrieblichen Aufwand sowie • den separaten Ausweis von Restrukturierungsaufwendungen unterhalb des EBITDA. Wir vergleichen uns im Folgenden zum Vorjahresergebnis.
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 TEUR 70.929,4. Damit lagen die Umsatzerlöse um 1,1 % über dem Vorjahr. Gegenüber Budget liegen die Umsätze um 8,6 % niedriger. Der Rohertrag liegt bei TEUR 53.921,2. Daraus ergibt sich eine Rohertragsquote von 76,0 %. Diese entwickelte sich leicht besser als im Vorjahr, so dass der Rohertrag absolut über Vorjahr liegt. Der Budget-Rohertrag wird um 10,4 % verfehlt. Die Mitarbeiterzahl zum Stichtag 31.12.2021 teilt sich wie folgt auf:
Die Veränderung der Mitarbeiterzahlen zum Vergleichszeitpunkt im Vorjahr resultiert insbesondere aus einer geringeren Filialanzahl. Personalaufwand entstand in Höhe von TEUR 30.209,7. Die Personalaufwandsquote zur Gesamtleistung liegt damit im Berichtsjahr mit 42,5 % unter der Vorjahresquote. Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge entstanden in Höhe von TEUR 24.323,8 und liegen somit um TEUR 818,9 besser als im Vorjahr. Insbesondere niedrigere Kosten für die Logistik zahlen hierauf ein. Als Ergebnis dieser Positionen kommt die UHB im Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 auf ein EBITDA vor Restrukturierung in Höhe von TEUR -612,3. Dieser liegt TEUR 3.835,4 besser als im Vorjahr. Insbesondere die unterjährige Entwicklung ist erwähnenswert. So hat die Gesellschaft im zweiten Halbjahr trotz Einsetzen der nächsten Pandemiewelle ein positives EBITDA vor Restrukturierung von TEUR 1.401,9 erreicht. b. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanz- und Kapitalstruktur ist wesentlich beeinflusst durch das zur Finanzierung gewählte Finanzmodell. Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 769,7 gestiegen. Die Veränderung stammt maßgeblich aus den Veränderungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen. Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag aufgezehrt; der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 14.714,9, das sind 54 % der Bilanzsumme und wurde durch den Jahresfehlbetrag um TEUR 1.871,4 zum Vorjahr erhöht. Nach Beginn der Pandemie im Vorjahr wurde mit den Banken und dem Land Mecklenburg-Vorpommern eine Erweiterung der Kreditlinie im Rahmen einer Änderungsvereinbarung zum bestehenden Kreditvertrag beschlossen. Diese ist als Absicherung gedacht, um eine eventuelle temporäre Verschlechterung der Liquiditätssituation auf Grund der COVID-Pandemie zu überbrücken und steht bis heute immer noch unangetastet in voller Höhe zur Verfügung. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz, Rohertrag und EBITDA. Da die meisten Kostenpositionen wie Raumkosten, Personalkosten oder sonstige betriebliche Aufwendungen im Filialgeschäft den Fixkosten zugeordnet werden, wirkt sich zusätzlicher Umsatz bei gleichbleibendem Rohertrag direkt auf den EBITDA aus. Der durchschnittliche Umsatz pro Filiale liegt im Berichtszeitraum mit TEUR 23,1 pro Monat um 1,5 TEUR besser als im Kalenderjahr 2020 mit TEUR 21,6. Dies liegt vor allem an der Steigerung des Durchschnittsbons von EUR 3,87 im Kalenderjahr 2020 auf EUR 4,33 im Berichtsjahr. Im Berichtszeitraum betrieb die Gesellschaft im Durchschnitt 254 Filialen. Diese teilen sich in folgende regionale Bereiche auf: • östliches Mecklenburg-Vorpommern mit den Urlaubsregionen Usedom, Stettiner Haff und Rügen, sowie im nördlichen Brandenburg • westliches Mecklenburg-Vorpommern mit den Urlaubsregionen Rostock, Darß, Zingst bis nach Schleswig-Holstein • Brandenburg sowie der Großraum Berlin und Potsdam Im Bereich der Mitarbeiterbindung und -gewinnung setzt die Gesellschaft auf ein "Mitarbeiter werben Mitarbeiter"-Programm. Hierdurch konnten trotz Fachkräftemangel immer wieder qualifizierte Mitarbeiter rekrutiert werden. Zur Kundenbindung betreibt die UHB ein komplexes Kundenkartensystem. Inhaber dieser Kundenkarten erhalten beim Kauf spezielle Rabatte auf ausgewählte Produkte oder Produktgruppen. Die UHB hat ca. 1,8 Millionen Kundenkarten im Umlauf, davon sind etwa 1,0 Millionen mit Kundendaten hinterlegt. Im Durchschnitt werden 61% des gesamten Filialumsatzes mit Kundenkarteninhabern generiert (unterjährig saisonal schwankend). Im Berichtszeitraum wurde ein Dokumenten-Management- und Workflow-System betrieben. Dieses System dient zur Sicherstellung der Bestell- und Rechnungsfreigaben durch die Geschäftsleitung. Weiterhin konnten dadurch Geschäftsprozesse optimiert werden sowie Transparenz und Kostenreduktion im Einkauf geschaffen werden. Seit Beginn des Jahres 2020 sind in den Filialen neue Kassen im Einsatz, deren Daten zentral über eine Software gesteuert werden. Im Zusammenspiel mit den Kundenkarten sowie den Kundenmonitoren können verschiedenste Marketing-Maßnahmen einfach umgesetzt werden. C Prognosebericht Auf Grund der Lockdown-Maßnahmen bedingt durch die COVID-Pandemie werden sich weiterhin Auswirkungen auf die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft 2022 ergeben. Absehbar ist, dass es noch bis mindestens Mai Einschränkungen in der Nutzung des In-House-Bereichs und des Einzelhandels geben wird. Zusätzlich wirken eine hohe Inflationsrate sowie der Krieg in der Ukraine auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen, die Einkaufspreisentwicklung sowie das Kaufverhalten der Kunden ein. Das Management hat die zu erwartenden Auswirkungen auf die zukünftige geschäftliche Entwicklung analysiert und den nach Auffassung der Geschäftsführung wahrscheinlichsten Verlauf der Entwicklung der zukünftigen Vermögens- Finanz- und Ertragslage in einer im März entsprechend angepassten Unternehmensplanung, dem Forecast, dargestellt. Da die Gesellschaft als systemrelevanter Betrieb eingestuft ist und deshalb der Verkauf von Backwaren durchgängig erfolgt, wirken sich mögliche pandemische Beschränkungen primär im Bereich der Warengruppen Imbiss und Heißgetränke aus. Im Einzelnen wurden differenzierte Annahmen für die Entwicklung der unterschiedlichen Geschäftsfelder getroffen und in der Planung berücksichtigt. Die Geschäftsentwicklung im März 2022 verlief deutlich besser als erwartet. Das EBITDA konnte im Q1 2022 gegenüber dem in Bezug auf die Inflationsrate nahezu unbelasteten Vorjahresquartal um 15,8 % gesteigert werden. Weiterhin konnte Ende März ein um TEUR 209,7 besseres Ergebnis als erwartet erreicht werden. Aufbauend auf den gewonnenen Erfahrungen der ersten Pandemiewelle wurden die negativen Auswirkungen der exogenen Faktoren minimiert und das operative Geschäft stetig weiter optimiert. Gleichwohl gehen die Planannahmen in den Folgequartalen von einer sukzessiven Verbesserung der COVID-Situation aus. Den erhöhten Einkaufspreisen und Personalkosten wird planmäßig mit entsprechenden Verkaufspreissteigerungen entgegengewirkt. Derzeit gehen wir von einem EBITDA von TEUR 2.871,4 für das Geschäftsjahr 2022 aus. Dies ist eine Verbesserung von TEUR 3.664,3 im Vergleich zum Vorjahr. Auf Grund der oben genannten negativen Einflussfaktoren wurden mit den Banken für das Jahr 2022 niedrigere Covenant-Level für die Kennzahl Minimum-EBITDA vereinbart. Zusammen mit der aktuellen Cash Flow-Planung ist ersichtlich, dass die UHB nach aktuellem Forecast trotz der ungünstigen exogenen Faktoren durchfinanziert ist. Basierend auf den vorhandenen Kreditlinien ist die Gesellschaft auch in diesem Szenario ausreichend finanziert. Die neue Kreditlinie aus der Erweiterung des Kreditvertrages in Höhe von TEUR 8.500 steht aktuell immer noch unangetastet in voller Höhe zur Verfügung. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gibt es Covenants, die ein Minimum-EBITDA sowie einen Höchstbetrag an Investitionen vorsehen. 1. Chancen und Risiken Die UHB sieht sich nach der abgeschlossenen Sanierung grundsätzlich gut aufgestellt, um die geplanten finanziellen Ziele erreichen zu können. Aufgrund der weiterhin andauernden Corona-Krise und dem Ukraine-Konflikt sowie der sukzessive steigenden Inflationsrate ergeben sich jedoch Risiken für die zukünftige Entwicklung, die zu einem verzögerten Erreichen der geplanten Ziele führen könnten. Entsprechend der erstellten angepassten Unternehmensplanung, dem gemäß Covenants für 2022 reduzierten Minimum-EBITDA und dem zusätzlich gewährten Darlehen, ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit trotz der derzeitigen exogenen Beeinträchtigungen sichergestellt. Die Gesamtzahl der Bäckereien in Deutschland schrumpfte in den letzten Jahren, auch in den Folgejahren wird eine deutliche Reduzierung der Bäckereien erwartet. Die Anzahl der regionalen Ketten sinkt genauso wie die Anzahl der Verkaufsstätten in ländlichen Gebieten. Im Zuge unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Wir begegnen diesen Risiken durch ein angemessenes Risikomanagementsystem. Wesentliche Bestandteile des Systems sind einheitliche Vorgaben und Richtlinien für Arbeitsabläufe, permanente Qualitätskontrollen, monatliche Auswertung und Steuerung der Geschäftsentwicklung und Auswahl der Zulieferer. Im Produktionsprozess können Betriebsstörungen oder längere Produktionsausfälle von Anlagen oder Komponenten unsere Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. Wir ergreifen u.a. folgende Maßnahmen, um diesen Risiken zu begegnen: • detaillierte Arbeits- und Verfahrensanweisungen, • Anlernung, Einweisung und Schulung der Mitarbeiter, • regelmäßige, umfassende Wartung unserer Anlagen, • Umsetzung unseres Qualitätsmanagementsystems, • regelmäßige Kontaktpflege zu Drittlieferanten, • Abschluss von geeigneten Versicherungen. Die größte Kosten- und Risikoposition sind die Personalaufwendungen und die Gewinnung von qualifiziertem Personal. Stetig arbeiten wir daran, unser Entgeltsystem wettbewerbsfähig zu gestalten und die Mitarbeitermotivation durch geeignete variable Komponenten zu erhöhen. Zusätzlich haben wir die Abteilung Personalentwicklung neu aufgebaut. Eine weitere wesentliche Kostenposition sind die Mieten im Filialgeschäft. Ziel ist es, durch langfristige Vereinbarungen mit den Vermietern eine für beide Seiten verlässliche Kalkulationsbasis zu schaffen. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es beim Auslaufen von Mietverträgen zu sprunghaften Kostensteigerungen kommen kann. Durch die Vielzahl der Verträge mit unterschiedlichen Laufzeiten und einer starken Streuung halten wir die Risiken jedoch insgesamt für überschaubar. Zu den operativen Risiken zählt auch der anhaltende Preiskampf mit Wettbewerbern, insbesondere getrieben durch den Lebensmitteleinzelhandel. Darüber hinaus sieht die Geschäftsführung wesentliche Risiken auf der Beschaffungsseite, falls sich die Preise für benötigte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe überplanmäßig erhöhen sollten. Ebenso ergeben sich durch die Ukraine-Krise Risiken zur Verfügbarkeit von Rohstoffen. Wir versuchen - soweit möglich - durch den Abschluss von mittelfristigen Verträgen die Bezugspreis- und Verfügbarkeitsrisiken zu minimieren und durch Optimierungen im Einkauf in unserem Haus Synergievorteile zu nutzen. Während des Insolvenzverfahrens bestanden die meisten Lieferanten auf Vorkasse. Aus diesem Grund konnten kaum langfristige Kontrakte abgeschlossen werden. Mit Beendigung des Verfahrens wurde die Optimierung der Einkaufskonditionen wieder prioritär betrieben. Wir konnten das Rating der UHB innerhalb kürzester Zeit nach Aufhebung der Insolvenzverfahren verbessern. Die Gesellschaft erzielt jetzt eine "gute Bonität". Lieferanten fassen zunehmend Vertrauen und räumen uns sukzessive wieder bessere Zahlungsziele und Skonti ein. Hieraus erwarten wir weitere positive Working Capital-Effekte. In Zukunft wird auch weiterhin die Reaktionsgeschwindigkeit auf veränderte Rahmenbedingungen in der gesamten unternehmerischen Sphäre und im Wettbewerbsumfeld entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sein. Chancen sieht die Gesellschaft vor allen Dingen in der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der im Zuge des erfolgreichen Sanierungsprozesses erreichten Strukturoptimierungen, Kosteneinsparungen und verbesserter Handlungsgeschwindigkeit. Beispielhaft seien hier das optimierte Filial-Portfolio sowie Einsparungen von Fixkosten in den Bereichen Logistik, Produktion und Verwaltung genannt. Die Gesellschaft sieht sich für die Zukunft sehr gut aufgestellt, da die Restrukturierungsphase während und nach der Insolvenz genutzt wurde, um Wettbewerbsvorteile für den weiteren Geschäftsverlauf aufzubauen. Die System- und Prozessoptimierung im Bereich Kassentechnik und Warenwirtschaft sind hier besonders hervorzuheben. Die weiteren Bereiche der Warenwirtschaft sollen im Jahr 2022 implementiert sein. Im Jahr 2022 wird ein Investitions-Projekt in der Produktion Pasewalk, mit dem Ziel die Produktionskapazität zu erhöhen, umgesetzt. Auf diesem Weg wird die Eigenproduktionsquote weiter gesteigert und die Wertschöpfung ins Unternehmen transferiert. Im Zusammenspiel mit der Steigerung der Qualität ergeben sich deutliche Chancen zur Ertragssteigerung. Weiterhin wird die Unabhängigkeit von Lieferanten weiter forciert. Durch die Erkenntnisse aus den neuen Konzernstrukturen wurde auch die Strategie im Produktportfolio überarbeitet. Durch Bündelung von Produktionskapazitäten sowie dem Wissenstransfer zwischen den Tochtergesellschaften wird eine sukzessive Erhöhung der Eigenfertigung angestrebt. Hier besteht die Chance der Gesellschaft, sich einerseits durch Innovationen vom Markt abzuheben, andererseits den Rohertrag aufgrund der höheren Wertschöpfung signifikant zu steigern. Auch Chancen zur Expansion im Filialgeschäft sieht die UHB in der Zukunft. Durch die derzeitige wirtschaftliche Situation sinkt die Zahl der Bäckereien in Deutschland deutlich. Auch die Corona-Krise verschärft diese Situation zunehmend. In den letzten Monaten wurden zahlreiche unserer Filialen durch Umbau und Rebranding modernisiert. Ziel dieser Maßnahme ist insbesondere die Rück- und Neugewinnung von Kunden. Durch die neu strukturierte Aufstellung des Konzerns gibt es eine auf die Filialauswahl und -anzahl optimierte Kostenstruktur im Bereich der Verwaltung und der Logistik. Durch die damit einhergehenden Kosteneinsparungen wird es möglich sein, zusätzliche Filialstandorte wirtschaftlicher zu betreiben als der Wettbewerb. Mit Hilfe unserer im Umlauf befindlichen Kundenkarten können wir gezielte Verkaufspreisoptimierungen in den verschiedenen Kundensegmenten unter Berücksichtigung des Wettbewerbs umsetzen. Dies bietet weitere Chancen zur Margenverbesserung. 2. Ausblick Aufgrund der ungewissen Pandemie- und Inflations-Entwicklung und den damit einhergehenden Einschränkungen lassen sich Chancen und Risiken noch nicht abschließend wirtschaftlich quantifizieren. Die im Forecast getroffenen Annahmen zielen auf eine Erhöhung der Umsätze durch Mitarbeiterqualifikation, Optimierung von Verkaufspreisen sowie einer optimalen Filialbesetzung ab. Unter Berücksichtigung der exogenen Voraussetzungen gehen wir im Forecast von einem Gesamtumsatz für 2022 von TEUR 81.694,8 und für 2023 von TEUR 93.496,9 aus. Weiterhin wird durch eine erhöhte Eigenproduktion der Rohertrag gesteigert, um die Deckung der Fixkosten zu gewährleisten und den Gewinn zu maximieren. Während wir für 2022 noch von einem EBITDA von 3,5% der Gesamtleistung, einer Rohertragsquote von 76,6 % sowie einem durchschnittlichen Filialumsatz pro Monat von TEUR 28,8 ausgehen, erwarten wir für 2023 eine weitere Steigerung dieser Kennzahlen. Voraussetzung dafür ist ein Wegfall der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Neubrandenburg, den 25. Mai 2022 gez. Viola Kaluza, Geschäftsführerin gez. Marc Grimminger, Geschäftsführer gez. Bastian Weiland, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben 1. Die Gesellschaft firmiert unter "Unser Heimatbäcker GmbH" und hat ihren Sitz in Neubrandenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg unter der Handelsregisternummer HRB 6686 eingetragen. 2. Auf die Gesellschaft sind gemäß § 267 Abs. 3 HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. 3. Seit dem 1. Oktober 2019 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft zwischen der Gesellschaft und der Unser Heimatbäcker Holding GmbH, Neubrandenburg, als Organträgerin. Zu dieser Organschaft gehört noch die Unser Heimatbäcker Logistik GmbH und die Mäkelbörger KuchenManufaktur GmbH. 4. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Darstellung wurden die Vermerke der Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die im Gliederungsschema vorgesehenen Davon-Vermerke sämtlich im Anhang angegeben. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. 2. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 3. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet. 4. Es wurde vorsichtig bewertet, insbesondere wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind, berücksichtigt. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Bilanzstichtag realisiert waren. Mietrückforderungen aus überzahlter Umsatzmiete wurden nur bilanziert, wenn bis zum Bilanzaufstellungszeitpunkt eine Abrechnung des Vermieters vorlag. 5. Auf das Aktivierungswahlrecht hinsichtlich aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge wurde verzichtet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert. Im laufenden Geschäftsjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen worden. Die Anschaffungskosten der immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (fünf bis zehn Jahre, lineare Methode) nach § 253 Abs. 3 HGB vermindert. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. 2. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (fünf bis dreißig Jahre) abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear. Die geringwertigen Anlagegüter bis maximal EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Ferner werden die geringwertigen Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 in einem jahresbezogenen Sammelposten erfasst und über fünf Jahre gleichmäßig abgeschrieben. 3. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet. Die Herstellungskosten umfassen auch angemessene Teile der Gemeinkosten und Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden aktiviert. 4. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände sowie des übrigen Umlaufvermögens erfolgte zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren zum Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Dem Ausfallrisiko wird durch entsprechende Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Kautionen in Höhe von TEUR 432 (im Vorjahr: TEUR 298) sowie debitorischen Kreditoren in Höhe von TEUR 193 (im Vorjahr: TEUR 727) und Umsatzsteuerforderung in Höhe von TEUR 314 (im Vorjahr: TEUR 240). Des Weiteren sind Forderungen gegenüber Krankenkassen in Höhe von TEUR 27 (im Vorjahr: TEUR 0), Forderungen gegen Berufsgenossenschaften in Höhe von TEUR 30 (im Vorjahr: TEUR 0), Forderungen gegenüber Personal in Höhe von TEUR 13 (im Vorjahr TEUR 0) und Forderungen gegen Behörden in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr: TEUR 80) in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. In den Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen werden Forderungen in Höhe von TEUR 1.408 (im Vorjahr: TEUR 834) gegenüber der Gesellschafterin und in Höhe von TEUR 1.984 (im Vorjahr: TEUR 1.991) gegenüber anderen verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 6. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Treuhandkonten mit einem Gesamtsaldo in Höhe von TEUR 1.423 (im Vorjahr: TEUR 1.459) ausgewiesen, die einer Verfügungsbeschränkung unterliegen. 7. Die in den Rechnungsabgrenzungsposten eingestellten Ausgaben werden planmäßig über die zugrunde liegenden Laufzeiten verteilt und beinhalten neben Wartungskosten, Abgrenzungen und Bau- und Werbekostenzuschüssen für Filialen auch Abgrenzungen für KfZ-Steuern. 8. Das gezeichnete Kapital ist zum 31. Dezember 2021 in voller Höhe eingezahlt. Es wird zu 100% von der Unser Heimatbäcker Holding GmbH, Neubrandenburg, gehalten. 9. Die Rückstellungen wurden mit den Beträgen angesetzt, die notwendig sind, um alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung abzudecken, soweit eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Sie setzen sich aus Miet-, Nebenkosten- und Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.087 (im Vorjahr: TEUR 854), Personalkostenrückstellungen in Höhe von TEUR 1.678 (im Vorjahr: TEUR 1.681), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 34 (im Vorjahr: TEUR 20) sowie einer Rückstellung in Höhe von TEUR 65 (im Vorjahr: TEUR 65) für die Ausgleichsabgabe zusammen. In den sonstigen Rückstellungen sind des Weiteren Beträge für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 36 (im Vorjahr: TEUR 130) enthalten. Für Zahlungen aus dem Insolvenzplan resultierender Verpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.498 (im Vorjahr: TEUR 1.534) gebildet. Für die Abzinsung der Rückstellung für die Rückbauverpflichtung in Höhe von TEUR 259 (im Vorjahr: TEUR 266) wurden fristadäquate Zinssätze, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind, angewendet. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze per 31.12.2021 je nach Laufzeit 0,30 % bis 0,86 % (Vorjahr: 0,44 % bis 1,06 %). 10. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 11. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 3 (im Vorjahr: TEUR 4) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 19.619 (im Vorjahr: TEUR 19.042) haben eine Restlaufzeit von über 1 Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 954 (im Vorjahr: TEUR 474) bestehen TEUR 397 (Im Vorjahr: TEUR 0) gegenüber der Gesellschafterin. 12. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe wie folgt besichert: • Verpfändung von Bankkonten • Grundpfandrechten • Sicherungsübereignung des beweglichen Anlage- und Umlaufvermögens • Sicherungsabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus Versicherungsansprüchen und aus Darlehen an verbundene Unternehmen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 4 (im Vorjahr: TEUR 5) durch Sicherungsübereignung von Technischen Anlagen besichert. 13. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 138 (im Vorjahr: TEUR 172) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 683 (im Vorjahr: TEUR 560). 14. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen Werbekostenzuschuss, welcher über die Restlaufzeit des Werbevertrags verteilt wird. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 2. Die Gesamtumsatzerlöse in Höhe von TEUR 72.095 wurden fast ausschließlich im Filialgeschäft erzielt. 3. Die sonstigen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus Rückzahlungen von Umsatzmiete und Nebenkosten für Filialen in Höhe von TEUR 446 (im Vorjahr: TEUR 502), Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 359 (im Vorjahr: TEUR 0), Erträge aus der Auflösungen von Rückstellung in Höhe von TEUR 383 (im Vorjahr: TEUR 186) und Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 110). 4. Von den Personalaufwendungen wurden Zuschüsse der Agentur für Arbeit (Kurzarbeitergeld) in Höhe von TEUR 350 (im Vorjahr: TEUR 228) abgesetzt. 5. Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 90 (im Vorjahr: TEUR 43). 6. Die sonstigen Aufwendungen enthalten die Konzernumlage in Höhe von TEUR 2.425 (im Vorjahr TEUR 2.851), periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 206 TEUR (im Vorjahr: TEUR 103), Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 47), Verluste aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 15 (im Vorjahr: 0) sowie außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 91 (im Vorjahr: TEUR 81). 7. Die Zinserträge enthalten in Höhe von TEUR 160 (im Vorjahr: TEUR 145) Erträge aus der Verzinsung von Verrechnungskonten gegen verbundene Unternehmen. 8. Die Zinsaufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 25 (im Vorjahr: TEUR 93) Aufwendungen aus der Verzinsung von Verrechnungskonten gegen verbundene Unternehmen sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr: TEUR 1). E. Haftung Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung aus einem, an die "Unser Heimatbäcker Gruppe" und deren Gesellschafterin Unser Heimatbäcker Beteiligungsgesellschaft mbH, in mehreren Tranchen ausgereichten Darlehen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von TEUR 80.385 (im Vorjahr: TEUR 79.216) gegenüber den Konsortialbanken. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist als gering einzuschätzen, da die anderen Gesellschaften der "Unser Heimatbäcker Gruppe" auf Grund ihrer eigenen wirtschaftlichen Stärke den jeweiligen Verpflichtungen selbst nachkommen. Die Haftungsbeträge gegenüber den Konsortialbanken sind in Höhe des Vermögens der Gesellschaft aus: • Verpfändung von Bankkonten • Grundpfandrechten • Sicherungsübereignung des beweglichen Anlage- und Umlaufvermögens • Sicherungsabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus Versicherungsansprüchen und aus Darlehen an verbundene Unternehmen. besichert. F. Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen vertragliche Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 14.909, die sich wie folgt zusammensetzen:
G. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung: Viola Kaluza (Vorsitzende, Kauffrau), Latendorf Marc Grimminger (Kaufmann), München Bastian Weiland (Kaufmann), Schlangenbad ab 1. April 2021 Alle bestellten Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung der Unser Heimatbäcker GmbH wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. In Höhe von TEUR 197 wurden Dienstleistungen an die Gesellschafterin, Unser Heimatbäcker Holding GmbH, berechnet und in Höhe von TEUR 2.791 wurden Dienstleistungen von der Gesellschafterin bezogen. Unser Heimatbäcker GmbH hat für ihre Schwestergesellschaften Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.637 erbracht und berechnet. Ebenso Material in Höhe von TEUR 61. Gleichzeitig hat die Unser Heimatbäcker GmbH Material in Höhe von TEUR 3.099 und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 7.729 von ihren Schwestergesellschaften bezogen. 3. Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich im vorliegenden Wirtschaftsjahr 1.338 Mitarbeiter (im Vorjahr: 1.486).
4. Das auf das Geschäftsjahr 2021 entfallende Honorar der ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock-Bentwisch, beträgt TEUR 25 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 5. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Unser Heimatbäcker Holding GmbH, Neubrandenburg, einbezogen (größter und kleinster Konzernkreis). H. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine zu berichtende Geschäftsereignisse eingetreten.
Neubrandenburg, den 25. Mai 2022 gez. Viola Kaluza, Geschäftsführerin gez. Marc Grimminger, Geschäftsführer gez. Bastian Weiland, Geschäftsführer Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Unser Heimatbäcker GmbH, Neubrandenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Unser Heimatbäcker GmbH, Neubrandenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unser Heimatbäcker GmbH, Neubrandenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rostock-Bentwisch, 25. Mai 2022 ECOVIS
Audit AG
gez. Dr. Markus Beermann, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Brion, Wirtschaftsprüfer |
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