Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 18533
Eingetragen
24.3.2010
Branche
Großhandel mit Campingartikeln (ohne Campingmöbel)Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Der Handel sowie Import von Bekleidungsund Ausrüstungsgegenständen im Bereich Adventure, Security, Military und Camping sowie die Ausführung aller Geschäfte, die zum Erreichen dieses Gesellschaftszweckes dienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maike Hoge
seit 9.4.2025
Geschäftsführer
Sabine Brysch
seit 11.9.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

10.00% identifiziert90.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
BorkHard Holding GmbH
Germany
100.000 €
80.00%
B*** B*******
12.500 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASMC GmbH

Schiffweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ASMC GmbH entstand im August 2010 aus der Aufspaltung des Einzelunternehmens Heinz Borkhard e.K. in eine Betriebs- und Besitzgesellschaft. Das Einzelunternehmen wurde bereits im Jahre 1989 gegründet.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit qualitativ hochwertigen Artikeln aus den Sortimentssegmenten Outdoor-, Armee-, Security- sowie aus dem Bereich Survival, sowohl im B-to-C- als auch im B-to-B-Segment. Darüber hinaus beliefert ASMC institutionelle Kunden im In- und Ausland.

ASMC versteht sich als modernes, zunehmend digitalisiertes Handelsunternehmen. Das Warensortiment wird vor allem entlang der digitalen Verkaufskanäle, sowie klassischer Print-Kataloge beworben.

Als international ausgerichtetes Omnichannel Handelsunternehmen betrachtet sich ASMC in den oben genannten Sortimentsbereichen als einer der führenden Anbieter in Europa. Derzeit betreibt das Unternehmen Online-Shops in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch an, um Kunden umfassend und in ihrer jeweiligen Sprache bedienen zu können.

Die ASMC GmbH war im Berichtsjahr an folgenden Standorten tätig:

Schiffweiler (Versandzentrale/Lagerverkauf)

Hammelburg

Munster

Osterrönfeld

2. Wirtschaftsbericht

a) Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 musste die ASMC GmbH einen Rückgang des Umsatzes hinnehmen. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch einen signifikanten Rückgang der Konsumnachfrage bedingt, der sich auf nahezu alle Produktkategorien und Märkte des Unternehmens erstreckte. Besonders ausgeprägt war der Rückgang bei hochpreisigen und nicht lebensnotwendigen Produkten, da die Verbraucher dazu tendierten, ihre Ausgaben auf das Wesentliche zu beschränken. Gleichzeitig traten technische Herausforderungen im Onlineshop auf, die die Benutzerfreundlichkeit und Erreichbarkeit des Shops temporär einschränkten. Diese Schwierigkeiten erforderten eine gründliche Analyse und gezielte Maßnahmen zur Behebung, die inzwischen erfolgreich umgesetzt wurden.

Die schwierigen Bedingungen hatten maßgeblichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis und erforderten zielgerichtete Schritte, um die langfristige Stabilität des Unternehmens zu sichern. Im Rahmen einer konsequenten Fokussierung auf Digitalisierung und Modernisierung sowie durch interne Prozessanpassungen wurden im Laufe des Geschäftsjahres 2024 beachtliche Fortschritte erzielt. Die Optimierung der unternehmensinternen Abläufe und die Anpassung an die veränderten Marktanforderungen ermöglichen es der ASMC GmbH, effizienter zu agieren und den gestiegenen Anforderungen unserer Kunden besser gerecht zu werden.

Das Jahresergebnis fällt erheblich negativ aus, was in erster Linie auf die hohen Kosten im Zusammenhang mit der gescheiterten Implementierung eines ERP-Systems zurückzuführen ist. Es liegt deutlich unter unseren ursprünglichen Erwartungen. Diese Situation hebt die Herausforderungen hervor, mit denen wir konfrontiert sind, und macht eine umfassende Überprüfung unserer strategischen Ausrichtung sowie unseres Engagements für die zukünftige Entwicklung notwendig.

Insgesamt fielen Umsatzerlöse und Jahresergebnis sogar noch schlechter aus, als im Vorjahreslagebericht prognostiziert, wo wir von einem moderaten Umsatzrückgang und einem deutlichen Rückgang des Jahresergebnisses ausgegangen sind.

b) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der deutliche Rückgang der Umsatzerlöse führte zu einer Verschlechterung des Rohergebnisses von € 11,5 Mio. auf € 8,5 Mio.

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 76 (Vorjahr 97) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig. Die Personalkosten sind entsprechend zurückgegangen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von T€ 6.617 um T€ 390 auf T€ 7.007 erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der gescheiterten Einführung eines neuen ERP-Systems, die sich im Geschäftsjahr auf T€ 1.766 belaufen, zurückzuführen. Gegenläufig sind insbesondere, bedingt durch den geringeren Geschäftsumfang, die Kosten der Warenabgabe um T€ 507 zurückgegangen.

Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -1.147 nach einem Jahresüberschuss von T€ 1.146 im Vorjahr.

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 3.034 auf T€ 11.815 vermindert. Die Vorräte sind um T€ 1.454 auf T€ 5.242 zurückgegangen. Sie betragen 44,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr 45,1 %). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich - nach Verrechnung mit einer Ausschüttungsverpflichtung von T€ 1.000 - um T€ 838 auf T€ 1.002 vermindert.

Aufgrund des Jahresfehlbetrags in Höhe von T€ -1.147 und einer Ausschüttung von T€ 1.000 ist das Eigenkapital von T€ 9.367 auf T€ 7.220 zurückgegangen. Die Eigenkapitalquote beträgt 61,1 % nach 63,1 % im Vorjahr. Während die Steuerrückstellungen von T€ 359 auf T€ 135 zurückgegangen sind, ist bei den sonstigen Rückstellungen, bedingt durch die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften im Zusammenhang mit der gescheiterten Einführung eines neuen ERP-Systems, ein Anstieg um T€ 205 auf T€ 1.154 zu verzeichnen. Bedingt durch den Rückgang der Vorratsbestände sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag um T€ 412 auf T€ 1.070 zurückgegangen.

Die Kapitalflussrechnung zeigt Mittelabflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ -253, aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ -18 und aus der Finanzierungstätigkeit T€ -299. Der Finanzmittelbestand ist um T€ 570 auf T€ 1.957 gesunken.

Die Liquidität unserer Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 geordnet und jederzeit gesichert.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Trotz der derzeit schwierigen Marktsituation hat die ASMC GmbH in den letzten Monaten bedeutende Investitionen in die Zukunft vorgenommen, um ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung, um den sich wandelnden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und die Effizienz interner Prozesse nachhaltig zu verbessern. Die umgesetzten Digitalisierungsmaßnahmen haben bereits erste positive Resultate erzielt, indem sie die internen Abläufe optimiert und die Kundenzufriedenheit durch verbesserte Online-Dienstleistungen erhöht haben.

Die ASMC GmbH betrachtet die Investitionen in digitale Technologien als einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zurück zu nachhaltigem Wachstum und Profitabilität. Wir sind zuversichtlich, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sowie die verbesserten digitalen Lösungen künftig positive Ergebnisse liefern werden und uns dabei helfen, den sich verändernden Marktbedingungen erfolgreich zu begegnen. Das Unternehmen bleibt aktiv bestrebt, Innovationen zu fördern und kontinuierliche Verbesserungen umzusetzen, um in einem dynamischen und sich ständig wandelnden Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Durch die Implementierung eines umfassenden Planungs- und eines prädiktiven Berichtssystems, wird gewährleistet, dass die Geschäftsführung kontinuierlich und zeitnah über potenzielle Risiken und Chancen informiert wird, was zur Schaffung von Handlungsspielräumen sowie zur Sicherung des Unternehmens beiträgt. Präzise Vorgaben dienen als Leitfaden zur Erreichung der Unternehmensziele.

Dank unserer vielfältigen globalen Kundenbasis sind sowohl das Kundenrisiko als auch das Forderungsrisiko aufgrund der angebotenen Zahlungsmöglichkeiten nahezu vernachlässigbar.

Angesichts der dynamischen Veränderungen im Konsumverhalten der Verbraucher hat die ASMC GmbH umfassende Maßnahmen ergriffen, um das Produktrisiko proaktiv anzugehen. Eine kontinuierliche Anpassung unseres Sortiments an die schnelllebigen Marktveränderungen ist dabei von zentraler Bedeutung. Regelmäßige Bestandsanalysen ermöglichen es uns, gezielte Abverkäufe durchzuführen und das Produktrisiko auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Unser langfristiges Ziel ist es, durch eine strategische und vorausschauende Herangehensweise das Produktrisiko weiter zu minimieren und gleichzeitig unsere Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität zu stärken. Wir sind zuversichtlich, dass unsere proaktiven Maßnahmen und unser fokussiertes Risikomanagement uns dabei unterstützen werden, auch in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich zu agieren.

Das Lieferantenrisiko wird durch eine breite Streuung der Hersteller und Großhändler auf ein Minimum reduziert. Durch die kontinuierliche Erweiterung unseres Sortiments ändert sich auch die Anzahl der Lieferanten stetig, wodurch keine kritische Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten entstehen kann. Unsere langjährigen Geschäftsbeziehungen mit den Hauptlieferanten zeugen von gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen, die über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurden.

Um klassische IT-Risiken effektiv zu bekämpfen, wurden entsprechende Sicherheitseinrichtungen etabliert. Hierzu zählen unter anderem Backup-Strategien sowie die umfassende Spiegelung von Datenbanken.

Um potenzielle Risiken, die den Fortbestand der ASMC GmbH gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen, haben wir umfassende Monitoring- und Evaluierungsprozesse implementiert. Diese Systeme sind darauf ausgelegt, relevante Marktentwicklungen und interne Veränderungen kontinuierlich zu überwachen. Durch den Einsatz fortschrittlicher Analysetools und regelmäßige Marktanalysen können wir Trends und mögliche Herausforderungen zeitnah identifizieren.

Wir sind bestrebt, die Umsatzentwicklung positiv zu beeinflussen, indem wir unsere digitalen Vertriebskanäle transformieren und optimieren, um sowohl neue Kunden zu gewinnen als auch die Bindung unserer Stammkunden zu stärken. Innovative Lösungen im Vertrieb erweitern unser Angebot und passen sich flexibel an die sich ändernden Marktbedürfnisse an. Zudem verbessern wir kontinuierlich die Effizienz unserer operativen Abläufe und halten die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen hoch. Indem wir interne und externe Herausforderungen proaktiv angehen, sind wir überzeugt, dass wir unsere strategischen Ziele erreichen und den nachhaltigen Erfolg der ASMC GmbH langfristig sichern können.

In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 traten technische Herausforderungen im Onlineshop auf, die die Benutzerfreundlichkeit und die Erreichbarkeit des Shops temporär einschränkten, und sich negativ auf die Sichtbarkeit im Netz auswirkten. Dies führte zu erheblichen Umsatzrückgängen und ab 2024 zu temporären Liquiditätsengpässen. Diese Schwierigkeiten erforderten eine gründliche Analyse und gezielte Maßnahmen zur Behebung, die inzwischen erfolgreich umgesetzt wurden. Durch eine Anpassung des Risikomanagementprozesses sollen diese Risiken zukünftig vermieden werden.

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, werden jedoch aus heutiger Sicht nicht gesehen.

Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sowie aufgrund der Schwierigkeiten mit dem Onlineshop wird im Geschäftsjahr 2024 ein signifikanter Umsatzrückgang gezeigt. Trotz einer optimierten Kostenstruktur werden wir voraussichtlich ein mit dem Geschäftsjahr 2023 vergleichbares negatives Jahresergebnis erzielen. Für 2025 wird erwartet, dass die verbesserten digitalen Lösungen sowie die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung greifen, weshalb wir einen deutlichen Umsatzanstieg sowie ein stark verbessertes, voraussichtlich positives, Jahresergebnis erwarten. Diese Erwartungen stützen sich auch auf bereits wieder steigenden Absätzen, die auch allmählich zu einer Entschärfung der angespannten Liquiditätssituation führen.

4. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung der ASMC GmbH möchte allen Mitarbeitern für ihre tägliche harte Arbeit und ihren Einsatz danken. Ebenso gilt unser Dank unseren treuen Kunden für ihre anhaltende Unterstützung und ihr Vertrauen in unsere Produkte und Dienstleistungen. Wir schätzen auch die konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern sehr. Gemeinsam werden wir die Zukunft der ASMC GmbH positiv gestalten und unser Bestreben nach exzellenten Leistungen weiterhin fortsetzen.

 

Schiffweiler, den 03. Februar 2025

Birk Borkhard, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.573,90 57.397,30
- davon Geschäfts- oder Firmenwert: EUR 16.501,00 (Vorjahr: EUR 16.501,00)
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.050.178,12 3.156.044,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.349,00 123.622,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.173,00 227.438,00
3.338.700,12 (3.507.104,12)
3.399.274,02 3.564.501,42
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.241.606,65 6.695.730,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.211.463,13 2.062.436,64
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.001.849,25 (Vorjahr: EUR 1.840.343,90)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.956.611,41 2.526.658,79
8.409.681,19 11.284.826,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.240,00 0,00
11.815.195,21 14.849.327,80

Passiva

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Kapitalrücklage 45.284,52 45.284,52
III. (Andere) Gewinnrücklagen 8.196.877,30 0,00
IV. Gewinnvortrag 0,00 8.050.533,87
V. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.147.381,60 1.146.343,43
7.219.780,22 9.367.161,82
B. Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen 411.672,81 537.269,47
C. Rückstellungen 1.289.183,00 1.309.038,40
D. Verbindlichkeiten 2.885.459,18 3.623.758,11
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 1.393.556,52 (Vorjahr: EUR 1.554.949,22)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.100,00 12.100,00
11.815.195,21 14.849.327,80

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.502.194,15 11.492.195,01
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.143.732,28 -2.467.006,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -425.645,63 -503.419,58
- davon für Altersversorgung: EUR -6.854,87; Vorjahr: EUR -7.684,20
-2.569.377,91 (-2.970.425,66)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -208.942,27 -221.352,85
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.006.587,70 -6.616.832,24
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR -2.295,09; Vorjahr: EUR -17.623,33
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89.687,09 6.086,84
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 66.916,67; Vorjahr: EUR 6.083,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42.140,27 -19.302,36
47.546,82 (-13.215,52)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 95.776,00 -510.452,74
8. Ergebnis nach Steuern -1.139.390,91 1.159.916,00
9. Sonstige Steuern -7.990,69 -13.572,57
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.147.381,60 1.146.343,43

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Firma: ASMC GmbH
Sitz: Schiffweiler
Handelsregister: Amtsgericht Saarbrücken HR B 18533

Der Jahresabschluss der ASMC GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um den Posten "Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen" erweitert.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie das gezeichnete Kapital wurden zu Nennwerten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Brutto-Anlagenspiegel

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

2. Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre festgelegt.

Nach 5 Jahren hat sich der Mehrwert aus der Übernahme des Geschäftsbetriebes des Ranger Shops amortisiert.

4. Angabe zu Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 183.500,00 (Vorjahr: € 1.000.000,00).

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 300,00 (Vorjahr: € 585,00).

In den Guthaben bei Kreditinstituten ist ein Betrag von € 9.009,89 enthalten, der zugunsten Dritter an ein Kreditinstitut verpfändet ist.

5. Angabe zu Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 1.393.556,52 (Vorjahr EUR 1.554.949,22) haben Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 161.559,17 (Vorjahr EUR 161.392,70) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.231.997,35 (Vorjahr 1.393.556,52) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 598.148,05 (Vorjahr EUR 746.300,05) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

6. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverträge über Betriebsgelände mit den aufstehenden Gebäuden, über einzelne Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie über die Nutzung eines Kundenstammes und Kostenweiterbelastungen (Jahresaufwand zusammen T€ 1.063).

8. Angaben zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen im Zusammenhang mit der gescheiterten Einführung eines neuen ERP-Systems in Höhe von T€ 1.766 enthalten, die von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung sind.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:

Birk Borkhard Hauptgeschäftsführer

2. Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

3. An Geschäftsführer gewährte Vorschüsse und Kredite

Betrag
EUR
Stand der bisherigen Vorschüsse 7.933,17
Rückzahlungen im Berichtsjahr -57.316,27
Neuvergaben im Berichtsjahr 50.616,15
= Vorschüsse zum Stichtag 1.233,05

Diese Vorschüsse sind von kurzfristiger Dauer und daher unverzinslich.

4. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023 2022
Forderungen 992.424,27 1.837.619,04
Verbindlichkeiten 0,00 0,00

Die Forderungen sind im Geschäftsjahr mit € 991.191,22 (Vorjahr: € 1.829.685,87) unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und mit € 1.233,05 (Vorjahr: € 7.933,17) unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

5. Nachtragsbericht

Im Geschäftsjahr 2024 kam es zu erheblichen Schwierigkeiten mit dem Onlineshop, was zu einem signifikanten Umsatzrückgang und temporären Liquiditätsengpässen führte. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Lagebericht unter 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht.

6. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 76.

Unterschrift des Geschäftsführers

 

Schiffweiler, den 03. Februar 2025

Birk Borkhard

Die Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 537.922,38 9.530,00 0,00 0,00 547.452,38
- davon Geschäfts- oder Firmenwert 114.500,00 0,00 0,00 0,00 114.500,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.519.385,47 0,00 0,00 0,00 3.519.385,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 179.987,92 0,00 0,00 0,00 179.987,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.313,11 36.048,87 11.077,20 0,00 1.550.284,78
5.224.686,50 36.048,87 11.077,20 0,00 5.249.658,17
5.762.608,88 45.578,87 11.077,20 0,00 5.797.110,55
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 480.525,08 6.353,40 0,00 486.878,48
- davon Geschäfts- oder Firmenwert 97.999,00 0,00 0,00 97.999,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 363.341,35 105.866,00 0,00 469.207,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.365,92 12.273,00 0,00 68.638,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.297.875,11 84.449,87 9.213,20 1.373.111,78
1.717.582,38 202.588,87 9.213,20 1.910.958,05
2.198.107,46 208.942,27 9.213,20 2.397.836,53
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.573,90 57.397,30
- davon Geschäfts- oder Firmenwert 16.501,00 16.501,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.050.178,12 3.156.044,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.349,00 123.622,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.173,00 227.438,00
3.338.700,12 3.507.104,12
3.399.274,02 3.564.501,42

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ASMC GmbH, Schiffweiler

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ASMC GmbH, Schiffweiler, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASMC GmbH, Schiffweiler, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 03. Februar 2025

Gottschalk, Becker & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Dr. Gottschalk, Wirtschaftsprüfer

Ansel, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben:

Der Jahresabschluss der ASMC GmbH, Schiffweiler, zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 01. März 2025 festgestellt.

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