Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 4084
Eingetragen
23.12.1992
Branche
Güterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtErbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Gegenstand
die Durchführung von Transporten aller Art, insbesondere Flüssigkeitstransporten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Theresa Tauschlag
seit 10.1.2024
Prokura
Andrea Tauschlag
seit 8.8.2002
Geschäftsführer
Thomas Tauschlag
seit 8.8.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gelsenkirchen
131.000 €
50.00%
Gelsenkirchen
131.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Theodor Tauschlag GmbH

Gelsenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhaltsverzeichnis

1. Rahmenbedingungen

a. Geschäftsmodell

b. Entwicklung der wirtschaftlichen- und branchenspezifischen Rahmenbedingungen

2. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf

b. Vermögenslage

c. Finanzlage

d. Ertragslage

3. Chancen- und Risikobericht

4. Prognosebericht

1. Rahmenbedingungen

a. Geschäftsmodell

Die Theodor Tauschlag GmbH konzentriert sich auf den Transport von Flüssigkeiten aller Art im Nah- und Fernverkehr. In den dafür speziell ausgestatteten und beheizbaren Tankfahrzeugen können unter anderem entzündbare flüssige Stoffe, Schwefel, giftige Stoffe (Phenol, Kresol, Benzol), Natronlauge, Salzsäure, Schwefelsäure, Pech, Öle sowie Carbonmassen transportiert werden.

Die Gesellschaft ist ebenfalls im Besitz einer Transportgenehmigung zum Einsammeln und Befördern von Abfällen gemäß § 49 Abs. 1 und § 50 ABs. 2 Nr. 1 KrW-/AbfG.

Dieses Geschäftsmodell hat sich bewährt und wir werden dieses auch in Zukunft beibehalten.

b. Entwicklung der wirtschaftlichen- und branchenspezifischen Rahmenbedingungen

Während die Weltkonjunktur mit neuem Schwung in das Jahr 2024 gestartet ist, verzögert sich die Erholung der deutschen Wirtschaft weiter. Die globale Wirtschaftsleistung wuchs preis- und kalenderbereinigt im Jahr 2023 um 2,7%. Das Bruttoinlandprodukt in der Eurozone hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr preisbereinigt noch um 0,6% erhöht. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war im Jahr 2023 um 0,2% niedriger als im Vorjahr. Der Sachverständigenrat erwartet, dass sich die schwache Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2024 zunächst fortsetzt und im Jahresdurchschnitt das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt nur minimal um 0,2% steigt.

Neben den Personalkosten sind die Preise für Diesel/Benzin ein wesentlicher Kostenfaktor in der Transport- und Logistikbranche. Der Diesel/Benzin-Preis wird im Wesentlichen durch den Rohölpreis beeinflusst, der im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt USD 82,49 je Barrel (UK Brent) betragen hat. Dies ist ein moderater Rückgang im Vergleich zum Jahr 2022 (USD 100,93 je Barrel).

2. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf

Das Unternehmen hat erwartungsgemäß ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 absolviert. Wie in den Vorjahren konnte weiterhin ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr 2023 erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau. Wir rechnen auch für das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Ergebnis auf Basis der strategischen Planungen.

b. Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil in Höhe von 67,9% (Vorjahr 55,4%) des Anlagevermögens am Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 13.636 geprägt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.369 entsprechen zum 31. Dezember 2023 17,4% (Vorjahr 14,4%) der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote in Höhe von 85,4% befindet sich in etwa auf Vorjahresniveau (81,6%).

Insgesamt schätzen wir die Eigenkapitalausstattung und die Vermögenslage als sehr gut ein.

c. Finanzlage

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2023 stets über ausreichende liquide Mittel um sämtliche Verbindlichkeiten zu begleichen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Dieses wird durch ausreichende Vorhalteliquidität sichergestellt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

d. Ertragslage

Die Theodor Tauschlag GmbH hat wie im Vorjahr erwartungsgemäß ein sehr positives Ergebnis erzielt.

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 16,0% auf TEUR 13.461 verringert. Die Entwicklung entspricht der Prognose des Vorjahrs.

Die Umsatzrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 11,9% (Vorjahr: 16,3%).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.268 auf TEUR 4.461. Dies resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Aufwendungen für Diesel.

Insgesamt schätzen wir die Ertragslage als sehr gut ein.

3. Chancen- und Risikobericht

Die Transport- und Logistikbranche ist stark von der Konjunktur insgesamt abhängig. Ein Einbruch der Konjunktur würde sich unmittelbar auf die Auftragslage auswirken. Des Weiteren besteht ein hoher Wettbewerbsdruck, der sich negativ auf die Margen auswirkt.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, mit denen wir den Großteil unserer Umsätze erwirtschaften, besteht mittlerweile seit mehreren Jahren. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

4. Prognosebericht

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss, der auf dem Niveau des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2023 liegt. Die Umsatzerlöse werden ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

 

Gelsenkirchen, den 24. September 2024

Theodor Tauschlag GmbH, Gelsenkirchen

Die Geschäftsführung

Andrea Tauschlag

Thomas Tauschlag

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.253.282,05 8.380.434,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.524,00 35.669,00
II. Sachanlagen 7.000.833,94 5.179.777,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 576.749,44 593.215,50
2. technische Anlagen und Maschinen 23.539,00 30.080,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.609.395,50 4.430.181,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.791.150,00 126.300,00
III. Finanzanlagen 2.244.924,11 3.164.988,52
B. Umlaufvermögen 4.352.035,82 6.709.150,91
I. Vorräte 185.426,92 397.948,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.368.694,11 2.174.133,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 51.634,31 70.919,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.797.914,79 4.137.069,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.690,01 32.764,68
Aktiva 13.636.007,88 15.122.350,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.648.903,39 12.347.353,86
I. Gezeichnetes Kapital 262.000,00 262.000,00
II. Gewinnvortrag 9.785.353,86 9.470.654,29
III. Jahresüberschuss 1.601.549,53 2.614.699,57
B. Rückstellungen 1.120.374,64 1.139.573,22
C. Verbindlichkeiten 866.729,85 1.635.423,03
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 866.729,85 1.635.423,03
Passiva 13.636.007,88 15.122.350,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.294.082,86 16.366.582,80
2. Personalaufwand 5.224.697,29 5.843.358,73
a) Löhne und Gehälter 4.182.376,94 4.672.190,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.042.320,35 1.171.167,89
davon für Altersversorgung 58.355,75 87.872,52
3. Abschreibungen 1.262.356,58 1.379.068,77
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.262.356,58 1.379.068,77
davon außerplanmäßige Abschreibungen 6.425,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.461.216,92 5.267.743,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 93.371,51 84.803,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.089,99
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 788.256,39 1.292.607,18
8. Ergebnis nach Steuern 1.650.927,19 2.666.517,98
9. sonstige Steuern 49.377,66 51.818,41
10. Jahresüberschuss 1.601.549,53 2.614.699,57

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Theodor Tauschlag GmbH ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) einzustufen. Sie ist daher für das Wirtschaftsjahr 2023 verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufzustellen. Dabei sind die besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB zu beachten.

Die Berichtsgesellschaft hat ihren Sitz in Gelsenkirchen und ist beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter der Handelsregisternummer B4084 eingetragen.

Nachstehender Anhang enthält die gesetzlich bestimmten Angaben gem. § 284 HGB sowie die sonstigen Pflichtangaben gem. § 285 HGB, wobei von der Möglichkeit der größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB Gebrauch gemacht wurde.

Gliederung und Bewertung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustposten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, § 275 Abs. 1 HGB. Die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung vorliegender Bilanz erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften (§ 42 GmbHG in Verbindung mit §§ 242 und 264 HGB). Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bestimmungen der §§ 252-256 des Handelsgesetzbuches.

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskostenangesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit absetzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer linear oder degressiv angesetzt worden. Die planmäßigen Abschreibungen neuer beweglicher Wirtschaftsgüter wurden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in steuerlich zulässiger Höhe vorgenommen. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen, das bereits zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres vorhanden war, wurden planmäßig fortgeführt.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden als sofortiger Aufwand behandelt. Die im Geschäftsjahr angeschafften abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung, erkennbaren Einzelrisiken durch individuelle Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Die Rückstellungen sind in Höhe der Beträge ausgewiesen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geboten sind (Erfüllungsbetrag) und entsprechen den zu erwartenden Aufwendungen.

Die Rückstellungen für die an die Gesellschafter-Geschäftsführer zugesagten Pensionszusagen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode jeweils unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82% bewertet. Die Pensionsrückstellungen und Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung für Pensionszusagen wurden in der Handelsbilanz gemäß BilMoG saldiert. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB in Höhe von TEUR 19 bei den Pensionsverpflichtungen resultiert aus der Erhöhung des Zeitraums zur Berechnung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von sieben Jahre auf zehn Jahre.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert worden. Wechselobligo und Bürgschaften bestehen nicht.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 37 (Vorjahr TEUR 53) Forderungen gegenüber den Gesellschaftern.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr TEUR 71) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt wie im Vorjahr TEUR 262.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von TEUR 19 aus der Bilanzierung von Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt.

Rückstellungen

Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Pensionsrückstellungen setzt sich zusammen aus Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 401 sowie Schulden aus Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.364.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Urlaubsverpflichtungen, Archivierung von Unterlagen sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 197 (Vorjahr TEUR 841)

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Gem. § 276 HGB wurden die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 oder Abs. 3 Nr. 1 bis 3 und 6 zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von € 93.371,51 sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 23.147,00 enthalten. Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen sind mit Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 27.426,88 verrechnet worden.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Theodor Tauschlag GmbH erfolgte wie im Vorjahr durch die Geschäftsführerin Andrea Tauschlag sowie den Geschäftsführer Thomas Tauschlag.

Die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 96 106
Angestellte 18 16
114 122

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Mietverträgen
- fällig 2024 200.280,00 €
- fällig 2025 bis 2028 801.120,00 €
- fällig nach 2028 734.360,00 €
Gesamtbetrag: 1.735.760,00 €

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.602 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für die Theodor Tauschlag GmbH von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und der Einschätzung zu den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung führen könnten. Die Geschäftsentwicklung im neuen Geschäftsjahr entspricht den Erwartungen.

 

Gelsenkirchen, den 24. September 2024

Theodor Tauschlag GmbH, Gelsenkirchen

Die Geschäftsführung

Andrea Tauschlag

Thomas Tauschlag

sonstige Berichtsbestandteile

 

Gelsenkirchen, 21.10.2024

gez. Andrea Tauschlag

gez. Thomas Tauschlag

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Theodor Tauschlag GmbH, Gelsenkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Theodor Tauschlag GmbH, Gelsenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Theodor Tauschlag GmbH, Gelsenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, den 24. September 2024

HLB TREUMERKUR GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Dipl.-Ök. Burkhard Berg, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Oec. Andreas F.Wildoer, Wirtschaftsprüfer

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