RUIDER GmbH & Co KG
Neukirchen-Balbini
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
sonstige Berichtsbestandteile
E. Anhang
zum
Jahresabschluss
zum
31. Dezember 2023
der Firma
RUIDER GmbH & Co. KG
Erdarbeiten - Tiefbauarbeiten
Enzenried 15
92445 Neukirchen-Balbini
I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 der Gesellschaft
ist nach den geltenden Vorschriften des deutschen Handelsrechts aufgestellt worden
unter Beachtung des seit 2010 geltenden Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu
beachten.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem
Vorjahr fand nicht statt.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können,
wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 264a Abs. 1 i.V. m § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die
Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft & Co.
II. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses
Rechtsformtypische Ergänzungen der Gliederung:
Gemäß § 264 c Abs. 1 HGB wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern erweitert.
III. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Bilanzierungsmethoden
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten,
Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
2. Bewertungsmethoden
Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen
Bestimmungen.
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres der GmbH & Co. KG zum 01.01.2022
stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.
Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.
Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig
bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis
zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen
Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden
sind.
Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren.
Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen
im Jahresabschluss erfasst.
3. Einzelangaben
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern
sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten angesetzt und,
soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den individuellen Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bewertet. Liegen niedrigere Tageswerte vor, werden diese angesetzt
(handelsrechtliches Niederstwertprinzip). Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen,
die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben,
werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten,
unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos bewertet.
Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen
gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen
vorgenommen.
Das gezeichnete Kapital der Kommanditisten ist jeweils zum Nennbetrag angesetzt und
auf den sogenannten Festkapitalkonten I ausgewiesen. Es stellt jeweils die Hafteinlage
dar. Diese ist nicht veränderbar und stellt den Maßstab für die Beteiligung am Vermögen
und Gewinn der Gesellschaft dar.
Für die Kommanditisten werden neben den Festkapitalkonten I noch variable Kapitalkonten
II geführt, auf denen Entnahmen und Einlagen verbucht werden, außerdem Verluste. Insoweit
liegt Eigenkapital vor. Auf den Gesellschafter- Verrechnungskonten werden der handelsrechtlichen
Bestimmung des § 167 Abs. 2 HGB folgend die Gewinnanteile verbucht. Die Gesellschafter-Verrechnungskonten
haben den handelsrechtlichen Status von Fremdkapitalkonten.
Die Gewinnanteile der Komplementär-GmbH werden gleichfalls auf einem Gesellschafter
Verrechnungskonto als Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschaft ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt.
Steuerrückstellungen sind in Höhe der zu erwartenden Ausgaben angesetzt.
Soweit erforderlich, wurde die gebotene Abzinsung vorgenommen.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber den Gesellschaftern sind gesondert
ausgewiesen.
4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Angaben zu Forderungen
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 €
(Vorjahr: 0,00 €).
Angaben zu Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt
126.162,02 € (Vorjahr 136.872,41 €). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
330.000,00 (Vorjahr 330.000,00 €).
5. Organe der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung und Vertretung wurde von Herrn Dipl.- Ing. (Uni) Gerhard Lankes
in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH wahrgenommen Er ist
jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bilanz wurde am 30.04.2024 festgestellt.
Enzenried, den 20.122024 Gez:_________________________ Dipl.-Ing. (Uni)
Gerhard Lankes
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.
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