Compuware Software Group GmbHLiquidiert

Dornhofstraße 34, 63263 Neu-Isenburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 48321
Eingetragen
2.4.2015
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
der An- und Verkauf sowie die Entwicklung aller auf die elektronische Datenverarbeitung bezogener Systeme, insbesondere von Hard- und Softwareprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arno Jan ter Avest
seit 29.12.2020
Geschäftsführer
Ted Cory Bleuer
seit 29.12.2020
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Compuware Software Group GmbH

Neu-Isenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2020

Lagebericht über das Geschäftsjahr 2019/2020

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Compuware Software Group GmbH ist eine Tochter der Compuware Corporation, Detroit, Michigan, USA und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Compuware Software Group GmbH bietet Lizenz- und wartbare Software für die Mainframe Technologie an. Compuware Software Produkte kombinieren robuste und hochinnovative Produkte zu einer einheitlichen Devops-Toolchain, die die Verwaltung von Mainframe Anwendungen, Daten und Vorgängen ermöglicht.

Die boomende Wirtschaft in 2019 - 2020 machte auch bei der IT Industrie nicht halt. Viele etablierte Unternehmen im speziellen im Finanzbereich waren dem Druck von jungen Fintech Firmen ausgesetzt. Um diese Herausforderungen zu lösen, mussten Themen wie "Time to Market" in einem wesentlich kürzeren Zeitraum gelöst werden. Hierbei konnte Compuware mit seiner DevOps Strategie als strategischer Partner einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Qualität der Softwareentwicklung zu erhöhen und den Zeitraum von Softwareentwicklungen zu verkürzen. Als, aus Sicht der Geschäftsführung, einer der Marktführer im DevOps Umfeld ist Compuware in der Lage den Mainframe Kunden eine komplette Lösung für diese Themen zu bieten.

Die meisten Firmen, die den Mainframe als zentralen Informationsserver nutzen, haben in 2019 mit Projektgruppen begonnen neue und schnellere Softwareentwicklungen zu testen. Dies wird dazu führen, dass in diesem Umfeld vielen Neuinvestitionen getätigt werden. Dieser Umbruch, der in 2019 - 2020 gestartet wurde, wird einen erheblichen Einfluss auf die IT Budgets für die kommenden Jahre haben. Compuware war aus Sicht der Geschäftsführung bereits im Jahr 2019 für diese Herausforderungen mit dem bestehenden Produktportfolio bestens vorbereitet.

Unser Unternehmen bedient vor allem den deutschen Markt, liefert aber auch in andere europäische Länder.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Ertragslage

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2019 gekennzeichnet durch ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war laut Statistischem Bundesamt im Jahresdurchschnitt 2019 lediglich um 0,6% höher als im Jahr 2018. Auch das erste Quartal 2020 wird diesen Trend mit einer Verminderung des Bruttoinlandsprodukts von -1,9% fortsetzen1. Für das Gesamtjahr 2020 ist eine Gesamtprognose aufgrund der Corona-Krise ab März 2020 nicht verlässlich prognostizierbar.

Compuware Software Group GmbH konnte in diesem Umfeld die Gesamtumsätze gegenüber dem Vorjahr sogar ausbauen. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 erhöhten sich die Umsätze hierbei um 19,7 % oder TEUR 2.560 auf TEUR 15.533.

Die Aufwendungen für die aus den USA bezogenen Leistungen sind dabei gleichfalls um TEUR 1.992 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Personalkosten sind um rund 25 % oder TEUR 477 auf TEUR 2.421 gestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist gegenüber dem Vorjahr auf 13 Personen gesunken.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg im Berichtsjahr um 19 % bzw. TEUR 2.023.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr um 100 % bzw. TEUR 6.740 gesunken. Dies ist auf die außerordentlichen Erträge aus der Wertberichtigung von Forderungen in Höhe von 6.758 TEUR aus dem Vorjahr zurückzuführen. Im aktuellen Geschäftsjahr liegen keine ähnlichen außerordentlichen Erträge vor. Es wird ein Währungsgewinn in Höhe von 14 TEUR ausgewiesen.

Bereinigt um einen Sondereffekt im Vorjahr aus der Zuschreibung einer in den Vorjahren wertberichtigten Forderung in Höhe von TEUR 6.758 und unter Berücksichtigung der oben genannten Entwicklungen des Geschäftsjahres 2019/2020, ist der Jahresüberschuss mit TEUR 153 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 151 nahezu unverändert geblieben.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentliche Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung werden die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss hinzugezogen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zeigt sich mit TEUR 9.901 gegenüber TEUR 10.418 geringfügig reduziert. Wesentliche Änderungen in der Bilanzstruktur haben sich gleichfalls nicht ergeben.

Finanzlage

Die liquiden Mittel sind mit TEUR 1.420 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 939 deutlich gestiegen. Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Abschlussstichtag lediglich TEUR 30.

Kapitalflussrechnung

Cashflow aus operativer Tätigkeit TEUR 488
Cashflow aus Investitionstätigkeit TEUR -7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR 0
Gesamt TEUR 481

Unsere Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Insgesamt war der Geschäftsverlauf des Jahres 2019/2020 zufriedenstellend. Auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts befindet sich die Gesellschaft in einer befriedigenden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Aus der Risikoanalyse ergaben sich keine Anhaltspunkte darüber, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährdet sein könnte. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Anhängige Gerichts- oder Aufsichtsverfahren gegen die Gesellschaft, die zu Ansprüchen führen könnten oder die wahrscheinlich nicht erfüllbar sind, sind im Jahresabschluss entsprechend berücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Ausfallrisiken

Die Gefahr, dass ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommt und dadurch finanzielle Verluste für die Gesellschaft verursacht werden, wird durch ein zentrales Kredit-Management abgewendet.

Liquiditätsrisiken

Das Risiko, benötigte Finanzmittel nicht oder nicht rechtzeitig zur Begleichung fälliger Verpflichtungen vorhalten bzw. beschaffen zu können, besteht nicht. Auf Grund einer soliden Finanzstruktur, dem Bestand an liquiden Mitteln und ggf. Mittelzuflüssen der US amerikanischen Konzernmuttergesellschaft, ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit sichergestellt.

Geschäftsrisiken

Der Bedarf an der durch die Gesellschaft angebotenen Softwarelösungen und Dienstleistungen ist weiter steigend. Marktbegleiter wollen das Potential nutzen und versuchen, sich in der Branche zu etablieren. Auch gilt es, Abwanderungen von Mitarbeitern zum Wettbewerb zu vermeiden.

COVID-19

Die möglichen Auswirkungen von COVID-19 auf das Unternehmen wurden im Rahmen der Unternehmensbewertung (going concern) berücksichtigt. Die Geschäftsführung hat die Liquiditätsprognosen für das Unternehmen überprüft, welche im Hinblick auf zu erwartenden Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens aktualisiert wurden. Hierbei wurden auch mögliche Abwärtsszenarien in Bezug auf Aufträge und Umsatzerlöse analysiert und berücksichtigt.

Chancenbericht

Compuware Software Group GmbH verfügt aus Sicht der Geschäftsführung über eine sehr starke Installed-Base-Kundenbasis mit Kern- und Altprodukten und bietet neue Lösungen entweder durch Eigenentwicklung oder Übernahme an.

Im Laufe des Jahres 2019-2020 hat Compuware aus Sicht der Geschäftsführung seinen hochwertigen Produktplan beibehalten und seinen Kunden in jedem Quartal eine wichtige Innovation geliefert.

Infolgedessen hat Compuware seine auf Installed-Base basierenden Verträge aus Sicht der Geschäftsführung erfolgreich erneuert und den Verkauf von Lizenzen für die neuen Lösungen, wie Topaz, ISPW, Thruput Management, gesteigert.

Auf Konzernebene hat Compuware bestimmte Vermögenswerte von Innovation Data Processing übernommen und Speicherprodukte in sein Portfolio aufgenommen. In Deutschland verfügt Innovation Data Processing über eine starke Basis von Installed-Base-Langzeitkunde, die zusammen mit Compuwares Installed-Base-Kernbasis, den Kunden von Compuware aus Sicht der Geschäftsführung einen hohen Wert für Mainframe-Softwarelösungen bieten wird.

Prognosebericht

Für 2020 rechnet der Sachverständigenrat für Deutschland - auch aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie - mit einer deutlichen Abschwächung des Wirtschaftswachstums und des realen Bruttoinlandsprodukts.

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2020/2021 Umsatzerlöse im Niveau des Vorjahres sowie einen nahezu gleichbleibenden Jahresüberschuss gemessen am Vorjahr.

Bestandskunden dokumentieren aus Sicht der Geschäftsführung ihre Zufriedenheit durch weitere Bestellungen und Supportrenewals, Neukunden konnten für unsere Softwarelösungen gewonnen werden und erteilten teils mehrjährige Service- und Supportaufträge.

 

Schiphol-Rijk, 02. Februar 2021

gez. Arno Jan ter Avest

 

Houston, 02. Februar 2021

gez. Ted Cory Bleuer

1 Vgl. Statistisches Bundesamt. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/05/PD20_169_811.html

Bilanz

Aktiva

31.3.2020
EUR
31.3.2019
EUR
A. Anlagevermögen 183.954,25 200.149,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 174.678,24 192.146,07
1. Geschäfts- oder Firmenwert 174.678,24 192.146,07
II. Sachanlagen 9.276,01 8.003,75
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.276,01 8.003,75
B. Umlaufvermögen 9.628.450,66 10.195.931,91
I. Vorräte 5.939.953,49 6.973.861,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.268.566,37 2.283.504,62
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 6.413,24
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.268.566,37 2.277.091,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.419.930,80 938.565,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 88.915,52 22.210,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.901.320,43 10.418.291,75

Passiva

31.3.2020
EUR
31.3.2019
EUR
A. Eigenkapital 859.969,09 706.858,41
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 681.858,41 -6.227.632,12
III. Jahresüberschuss 153.110,68 6.909.490,53
B. Rückstellungen 344.981,10 391.538,79
C. Verbindlichkeiten 339.448,35 700.961,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 200.246,65 311.094,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 200.246,65 311.094,25
2. sonstige Verbindlichkeiten 139.201,70 389.867,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 139.201,70 389.867,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.356.921,89 8.618.932,97
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.901.320,43 10.418.291,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2019 - 31.3.2020
EUR
1.4.2018 - 31.3.2019
EUR
1. Rohergebnis 15.500.633,35 19.713.613,82
2. Personalaufwand 2.421.099,99 1.944.223,97
a) Löhne und Gehälter 2.238.788,32 1.755.166,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 182.311,67 189.057,95
3. Abschreibungen 23.081,90 23.293,93
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 23.081,90 23.293,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.834.818,33 10.811.761,31
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 41.889,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.531,33 4.317,11
davon an verbundene Unternehmen 2.531,33 4.298,71
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 219.101,80 6.971.906,87
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 65.991,12 62.416,34
9. Jahresüberschuss 153.110,68 6.909.490,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2019/2020

der Compuware Software Group GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. a Nr. 2 HGB).

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Compuware Software Group GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Neu-Isenburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Offenbach am Main

Register-Nr.: HRB 48321

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Auf der Passivseite sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Vorauszahlungen werden über die Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge ratierlich aufgelöst.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Hierbei sind Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Angaben zu Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Zum Abschlussstichtag bestehen keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Angaben zu Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Rückstellungen für das Jahr 2019 (EUR 1.554,89) sowie das Jahr 2020 (EUR 2.088,00). Des Weiteren sind Gewerbesteuerrückstellungen in der Höhe von EUR 1.595,00 EUR enthalten.

ln den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für noch bestehenden Resturlaub (EUR 98.899,59; Vj. EUR 258.285,09) und Rückstellungen für Provisionen (EUR 191.268,40; Vj. EUR 54.204,10) enthalten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 339.448,35 (Vorjahr: EUR 700.961,58). Es gibt keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 200.246,65 (Vorjahr: EUR 311.094,25).

Angabe zu den Sonstigen Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen mit EUR 80.488,20 (Vj. EUR 242.516,46) Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern und mit EUR 28.931,59 (Vj. EUR 42.526,85) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern sowie im Vorjahr sonstige Steuern von (EUR 89.022,20). Die Gesellschaft hat keine Sicherheiten für Verbindlichkeiten gestellt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Vorauszahlungen beruhen auf längerfristigen Wartungsverträgen mit Kunden und werden über die Laufzeit des jeweils zugrundeliegenden Vertrages ratierlich aufgelöst.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

ln den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 13.782,31 (Vj. Aufwand aus Währungsumrechnung EUR 17.875,88) enthalten.

Sonstige Angaben

Zum 31. März 2020 beliefen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf TEUR 185. Sie betreffen im Wesentlichen Raummieten sowie zukünftige Leasingraten.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum 31. März 2020 keine.

Der Jahresabschluss der Compuware Software Group GmbH wird in den Konzernabschluss der Compuware Corp., Detroit, Michigan/USA einbezogen.

Die Compuware Corp., Detroit Michigan/USA, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 153.110,68 auf das neue Wirtschaftsjahr vorzutragen und in den Gewinnvortrag einzustellen.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2019/2020 sind, mit Ausnahme der Auswirkungen von COVID-19, keine besonderen Vorgänge eingetreten, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des abgelaufenen Geschäftsjahres 2019/2020 haben könnten.

COVID-19

Die möglichen Auswirkungen von COVID-19 auf das Unternehmen wurden im Rahmen der Unternehmensbewertung (going concern) berücksichtigt. Die Geschäftsführung hat die Liquiditätsprognosen für das Unternehmen überprüft, welche im Hinblick auf zu erwartenden Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens aktualisiert wurden. Hierbei wurden auch mögliche Abwärtsszenarien in Bezug auf Aufträge und Umsatzerlöse analysiert und berücksichtigt. Es wird hierbei davon ausgegangen, dass sich keine wesentlichen Einflüsse für Positionen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug.

Leitende Angestellte 2 (Vorjahr 2)
Angestellte 11 (Vorjahr 12)

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Joseph Hagen Ago, CFO Compuware Corporation
Weitere Geschäftsführer: Christopher Dale Hollo, VP (bis zum Finance, Compuware Corporation

Zum 20. Oktober 2020 hat ein Wechsel in der Geschäftsführung stattgefunden. Für das aktuelle Geschäftsjahr haben Arno Jan ter Avest und Ted Cory Bleuer die Geschäftsführung übernommen.

Vergütungen der Geschäftsführer

Im Berichtsjahr wurde keine Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten gewährt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schiphol-Rijk, 02. Februar 2021

gez. Arno Jan ter Avest

 

Houston, 02. Februar 2021 Januar 2021

gez. Ted Cory Bleuer

In der Gesellschafterversammlung vom 3. Februar 2021 wurde beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten Stand am 01.04.2019
EUR
Zugang / Abgang 2019/20
EUR
Kumulierte Abschreibung Stand am 01.04.2019
EUR
Zuführung * / Abgang 2019 / 2020
EUR
Buchwert 31.03.2020
EUR
Buchwert 31.03.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- und Firmenwert 262.017,39 0,00 69.871,32 17.467,83 174.678,24 192.146,07
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.059,21 6.886,33 9.055,46 5.614,07 9.276,01 8.003,75
279.076,60 6.886,33 78.926,78 23.081,90 183.954,25 200.149,82
* Abschreibungen des Geschäftsjahres

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.02.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

A. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Compuware Software Group GmbH, Neu-Isenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Compuware Software Group GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2019 bis zum 31. März 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Compuware Software Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. April 2019 bis zum 31. März 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. April 2019 bis zum 31. März 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

B. SCHLUSSBEMERKUNG

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Compuware Software Group GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 01. April 2019 bis zum 31. März 2020 in einer von der als Anlage zu diesem Bericht beigefügten, bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.

 

Frankfurt am Main, 02. Februar 2021

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Marco Bergmann, Wirtschaftsprüfer

Timo Husemann, Wirtschaftsprüfer

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