Karl Scheufele GmbH
Panoramastraße 55, 75217 Birkenfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Jasmin Kleiner seit 30.5.2022 | Geschäftsführer |
Karl-Friedrich Scheufele seit 25.4.2022 | Geschäftsführer |
Karolin Scheufele seit 25.4.2022 | Geschäftsführer |
Peter Pfäffle seit 25.4.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Le petit-fils de L.U. Chopard & Cie SA | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl Scheufele GmbHBirkenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft firmiert als Karl Scheufele GmbH, Panoramastraße 55, 75217 Birkenfeld und ist im Handelsregister unter HRB 743679 Amtsgericht Mannheim (Registergericht) eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Werkzeuge mit langfristiger Nutzungsdauer sind mit einem Festwert angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear auf die Anschaffungs- und Herstellkosten vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden analog § 6 II bzw. IIa EStG abgeschrieben. Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten (Fertigungseinzelkosten zuzüglich notwendige Fertigungsgemeinkosten, jedoch ohne Fremdkapitalzinsen) angesetzt. Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Möglichen Risiken wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände und Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für die Zeit nach diesem Tag darstellen, ist ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit den nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und innerhalb eines Jahres fällig. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres je Position der Bilanz sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen arbeitsvertragliche Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 HGB. Die Umsätze werden nahezu ausschließlich mit dem Anteilseigner, für den im Lohn gefertigt wird, getätigt. In Absprache mit den Finanzbehörden sind hierfür Verrechnungspreise nach dem Kostenaufschlagsmodell definiert. D. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im abgelaufenen Geschäftsjahr: Frau Sandra Kleiner, MBA, Keltern Herr Karl-Friedrich Scheufele, Vertriebsvorstand, Prangins/Schweiz Frau Karolin Scheufele, Marketingvorstand, Prangins/Schweiz Die Angaben gem. § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 281 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 69 Angestellte beschäftigt. Die Gesellschaft wird in den Jahresabschluss der Chopard Holding S.A. mit Sitz in Meyrin/Schweiz einbezogen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Birkenfeld, den 3. Februar 2024 Karolin Scheufele Karl-Friedrich Scheufele Sandra Kleiner Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023Karl Scheufele GmbH
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Darstellung des Geschäftsverlaufs Als Lohnfertiger einer bedeutenden Luxusmarke im Uhren- und Schmuckbereich konnte im Geschäftsjahr 2023 der erwartete Umsatz nicht vollständig erreicht werden. Die privaten Konsumausgaben in Deutschland lagen preisbereinigt 3% unter dem Jahr 2022. Allerdings konnte die Schmuck- und Uhrenbranche ihre Position aus dem Vorjahr behaupten, auch wenn die Umsätze im zweiten Halbjahr deutlich schwächer wurden. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz, ermittelt aus der Kostenaufschlagsmethode zur Lohnfertigung, in Höhe von 33.143 T€ erzielt. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,1% gegenüber dem Jahr 2022. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres, ohne geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau, beliefen sich auf 1.747 T€ (Vorjahr 1.885 T€) für Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen. In 2023 betrugen die Abschreibungen 1.439 T€; wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Alle getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Bankdarlehen wurden keine in Anspruch genommen und Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten nicht getätigt. Nennenswerte Leasingverpflichtungen sind nicht zu verzeichnen. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand reduzierte sich minimal von 360 Mitarbeitern am 31.12.2022 auf 356 am 31.12.2023. Die Entlohnung orientiert sich weiterhin am Branchentarifvertrag. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z.B. Unfallschutz, Betriebsunfälle u. ä. haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ereignet. Sonstige wichtigen Vorgänge des Geschäftsjahres Änderungen der juristischen oder gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Jahr 2023 keine eingetreten. Darstellung der Lage Vermögenslage Trotz der gegenüber dem Vorjahr um 10,7% gestiegene Bilanzsumme auf 17.150 T€ ist die Eigenkapitalquote rechnerisch von im Vorjahr 23,8% auf 28,5% gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 40,3% an der gestiegenen Bilanzsumme. Die Stichtagsliquidität sinkt deutlich um 614 T€. Im Gegensatz dazu steigt der Anteil der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf 49,0% im Vergleich zu 36,8% des Vorjahres. Finanzlage Ergänzend zu den Ausführungen hinsichtlich der Investitionsfinanzierung lässt sich feststellen, dass im Jahr 2023 auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien verzichtet werden konnte. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets, wenn möglich unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen, erfüllt. Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt deutlich gesunken. Ertragslage Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % gestiegen. Operativ wurde im ausgeübten Lohnfertigungsmodell ein positives Ergebnis erzielt. Auf Grund einer stagnierenden Auftragslage und der Steigerung der Lohnfertigungskosten ist das Ergebnis aus der Lohnfertigungsabrechnung leicht gestiegen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von 11 T€ auf -147 T€ vermindert, was im Wesentlichen auf die Verzinsung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin zurückzuführen ist. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Für das Erkennen wesentlicher Risiken hat die Gesellschaft ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Da die Gesellschaft im Rahmen der Lohnfertigung tätig ist und nach der Kostenaufschlagsmethode in Absprache mit der deutschen Finanzverwaltung mit dem Mutterkonzern abrechnet, begrenzen sich Ertragsrisiken auf die des Mutterkonzerns und den Lohnfertigungsvertrag. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in den politischen Reaktionen auf die unterschiedlichen geopolitischen Krisen, den nicht prognostizierbaren Edelmetallnotierungen, den nicht mehr wettbewerbsfähigen Energiekosten als auch erhöhte inflationäre Tendenzen im Euro-Raum sowie dessen Volatilität speziell gegenüber dem branchen- und geschäftsbedingt wichtigen Schweizer Franken. Prognosen werden hierbei im Umfang der unserer Unternehmensgröße entsprechenden Realisierbarkeit herangezogen. Chancen und Risiken leiten sich aus der global handelnden Weltwirtschaft ab. Als Lohnfertiger eines mittelständischen Unternehmens in Europa sind wir davon nur mittelbar betroffen, so dass eine Abschätzung potenzieller Auswirkungen abschließend nur schwer möglich ist. Die Leitzinsänderungen der EZB zur Inflationsbekämpfung stellen für uns aktuell kein Risiko dar, da wir weiterhin planen, uns ausschließlich im Innenverhältnis zu finanzieren. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht auch in der hochwertigen Schmuckbranche grundsätzliche Unsicherheit bei Prognosen. Die Vorjahresprognose konnte im Berichtsjahr nicht vollständig bestätigt werden, auch wenn neben den finanziellen auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren und Steuerungssysteme stabilisierend gewirkt haben. Neben materiellen Leistungsindikatoren, wie insbesondere die Personalauslastung und die Personalentwicklungsfaktoren, haben sich die immateriellen Leistungsindikatoren u.a. des Betriebsklimas auf stabilem Niveau behauptet. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Trotz der oben beschriebenen Ertragsrisiken gehen wir in unseren Plänen davon aus, dass wir in 2024 im Vergleich zu 2023 sowohl eine gleichbleibende Gesamtleistung als auch einen ähnlichen Jahresüberschuss erzielen. Nicht existentielle Risiken im Bereich der Leistungsindikatoren werden hierzu permanent beobachtet.
Birkenfeld, den 3. Februar 2024 Karolin Scheufele Karl-Friedrich Scheufele Sandra Kleiner BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Karl Scheufele GmbH, Birkenfeld • Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Karl Scheufele GmbH, Birkenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karl Scheufele GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. • Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. • Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. • Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 8. April 2024 Badenia
Revision Treuhand GmbH
Dr. Helmut Streicher, Wirtschaftsprüfer Mario Schwandt, Wirtschaftsprüfer |
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