RSF Reisemobile Service & Freizeit GmbH

Weinerpark 6, 48607 Ochtrup, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 3560
Eingetragen
12.9.2003
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel mit Reisemobilen, Wohnwagen und Kraftfahrzeugen nebst Zubehör, die Ausführung von Reparaturen und Gassachverständigenprüfungen nach DVFG G 607, sowie die Vermietung von Reisemobilen, Wohnwagen und Stellplätzen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Rengers
seit 2.4.2025
Geschäftsführer
Manfred Fernströning
seit 12.9.2003
Geschäftsführer
Manfred Rengers
seit 12.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Wettringen
15.300 €
51.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RSF Reisemobile Service & Freizeit GmbH

Ochtrup

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Lage der Gesellschaft

1.1. Darstellung unserer Tätigkeit

Die RSF Reisemobile Service & Freizeit GmbH (nachfolgend: RSF GmbH) ist ein im nationalen und europäischen Handel mit Reisemobilen tätiges Unternehmen. Neben dem Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gehören Reparaturen aller Art, die Herstellung von Sonderkonstruktionen, der Handel mit Zubehör und Ersatzteilen und die Erstellung von Gassachverständigengutachten nach DVFG G 607 zum Serviceangebot.

Die RSF GmbH ist Vertragspartner (Premium-Händler) des Herstellers von Wohnmobilen Carthago und seinem Tochterunternehmen malibu und führt darüber hinaus auch Gebrauchtfahrzeuge anderer Fabrikate, die in der im Kalenderjahr 2019 neu errichteten 3.000 Quadratmeter großen Ausstellungshalle zu finden sind.

1.2. Geschäftsverlauf

Die RSF GmbH ist als Handelsunternehmen im Bereich Reisemobile in einer Branche tätig, die Dank der stetig steigenden Beliebtheit der Urlaubsform Caravaning (Pressemitteilung CIVD) sehr optimistisch in die Zukunft schaut.

Die Neuzulassungen an Wohnmobilen sind nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % gestiegen. Mit dem Verkauf neuer Reisemobile setzte die Branche insgesamt annähernd 6,2 Milliarden Euro um und übertraf das Rekordergebnis aus dem Vorjahr um weitere 10,8 %. (CIVD).

Nach den Lieferengpässen der Vorjahre sind wieder mehr Basisfahrzeuge verfügbar, so dass mehr Wohnmobile von den Vertragspartnern produziert und geliefert werden konnten. Das bisher von den Vertragspartnern verwendete Grundfahrzeug, der Fiat Ducato wurde durch Fahrzeuge anderer Hersteller, zum Beispiel Ford, Mercedes, VW oder Opel ersetzt. Die Lage bei den Rohstoffen und Lieferketten hat sich erheblich verbessert.

Das Ergebnis 2023 in Höhe von T€ 1.296,4 liegt gleichwohl unter dem Vorjahresergebnis (T€ 1.598,0) und damit unter den Erwartungen.

Vermögenslage

Unsere Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.494,5 erhöht.

Insgesamt wurden im Kalenderjahr 2023 Investitionen i. H. v. T€ 13,4 getätigt. Diesen standen Abschreibungen i. H. v. T€ 178,5 gegenüber. Zur Finanzierung des im Kalenderjahr 2019 errichteten Geschäftsgebäudes wurden langfristige Bankdarlehen i. H. v. T€ 3.950,0 aufgenommen, die am Bilanzstichtag noch mit T€ 2.807,5 valutierten. Im Berichtsjahr erfolgten auf diese Darlehen planmäßige Tilgungen und Sondertilgungen von insgesamt T€ 261,8.

Das kurzfristig gebundene Vermögen (Umlaufvermögen + Rechnungsabgrenzungsposten ohne liquide Mittel) unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.391,2 erhöht, die liquiden Mittel verminderten sich um T€ 731,6 auf T€ 3.226,8. Das kurzfristige Fremdkapital dient ausschließlich zur Finanzierung des Fahrzeugbestandes (Vorräte) und hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 1.241,2 auf T€ 3.681,1 erhöht. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Der Vorratsbestand hat sich um T€ 2.230,8 auf T€ 5.224,9 wesentlich erhöht. Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich von T€ 253,3 auf T€ 378,9. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich um T€ 88,7 auf T€ 127,7 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der guten Liquiditätslage weiterhin niedrig gehalten worden und zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um T€ 98,7 gesunken.

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 696,4 erhöht und entspricht einer Eigenkapitalquote von 48,9 % (Vorjahr 49,2 %).

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen, hierauf richtet sich unser Hauptaugenmerk. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Inanspruchnahme von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Finanzierung des Vermögens erfolgt fristenkongruent und eine ausreichende Liquidität ist stets vorhanden. Kontokorrentverbindlichkeiten bestehen nicht.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr und zur Prognose um 9,6 % erhöht. Die größte Umsatzsteigerung war im Bereich der Erlöse Gebrauchtfahrzeuge zu verzeichnen. In dieser Sparte ergab sich eine Umsatzerhöhung von 65,1 %, bei den Neufahrzeugen stiegen die Erlöse um 3,7 %.

Ein überproportional gestiegener Wareneinsatz sowie geringere sonstige betriebliche Erträge führten dazu, dass sich das Rohergebnis von T€ 4.578,7 in 2022 auf T€ 4.339,6 vermindert hat.

Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr betrugen T€ 1.816,0 (Vorjahr T€ 1.680,8). Dies entspricht einer Erhöhung von 8,1 % bzw. T€ 135,2. Unsere Beschäftigungslage im Geschäftsjahr 2023 ist als gut zu bezeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10,2 auf nunmehr T€ 303,9.

Das Ergebnis vor Steuern verminderte sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 1.903,1. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag und der sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 1.296,4.

Die Geschäftsleitung ist mit dem erzielten Jahresergebnis trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr und einer Abweichung zur Prognose gleichwohl sehr zufrieden. Es liegt mit Ausnahme des Jahres 2022 weit über den Ergebnissen der Vorjahre.

2. Künftige Entwicklung und Hinweise auf Chancen und Risiken

Caravaning erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit, wie die große Nachfrage nach Reisemobilen und Caravans zeigt. Der Trend hin zum individuellen, naturnahen Urlaub hat lange vor der Pandemie eingesetzt und wird auch in Zukunft das Reiseverhalten vieler Menschen beeinflussen (CIVD).

Durch den im Kalenderjahr 2019 erfolgten Umzug in den neuen Betrieb konnten Arbeitsabläufe in der Werkstatt optimiert werden, was zu einer verbesserten Auslastung führt. In der neuen Ausstellungshalle können mehr Fahrzeuge attraktiver präsentiert werden.

Die Corona-Pandemie im Jahre 2020 führte zur zeitweisen Stilllegung von produzierenden Unternehmen, mit der Folge, dass sich Lieferkettenengpässe ergaben, die zum Bau neuer Reisemobile durch unsere Vertragspartner notwendigen Fahrzeugchassis und Zubehörteile fehlten und zu längeren Lieferzeiten führten. Diese bis Ende 2022 bestehenden Engpässe konnten in 2023 weitgehend behoben werden.

Insbesondere bei den Wohnmobil Basismodellen gibt es eine Verschiebung. Das bislang am meisten verwendete Grundfahrzeug Fiat Ducato wird am Markt immer mehr verdrängt durch andere Hersteller. Hierdurch wurden Engpässe überbrückt und das Angebot hat sich ausgeweitet. Das steigende Angebot dürfte nach den Boomjahren zukünftig auf eine eher gesättigte bzw. sinkende Nachfrage treffen. Gleichzeitig sind die Kundinnen und Kunden nicht mehr wie früher bereit, hohe Preise zu bezahlen. Auf Kundenseite gibt es folglich wieder mehr Verhandlungsspielraum, so dass die Margen der Händler sinken. Besonders gefragt bleiben kompakte Modelle. Inzwischen gehören mehr als die Hälfte der Wohnmobil-Neuzulassungen zur Campervan- und Kastenwagen-Klasse.

Weiterhin ist das Interesse an gebrauchten Wohnmobilien von Caravans groß: 177.459 Besitzumschreibungen (+ 3,1 %) wurden im vergangenen Jahr registriert. Der Gebrauchtmarkt dürfte künftig ebenfalls vielfältiger und interessanter werden.

Unser Unternehmen bietet sowohl Fahrzeuge im Premiumsegment als auch kompakte Modelle an, so dass wir auf die sich ändernden und steigenden Anforderungen des Marktes reagieren können. Hinzu tritt unsere sehr gut ausgestattete Werkstatt, mit der wir spezifische Kundenanforderungen bei der Ausstattung ihrer Fahrzeuge erfüllen und den Servicebedarf optimal abwickeln können.

Im Jahr 2021 haben Erwerber von Reisemobilen gegen uns Ansprüche auf Wandlung von Kaufverträgen bzw. Minderung von Kaufpreisen angemeldet. Begründet wurden diese Ansprüche mit der in den vergangenen Jahren durch die Hersteller der Basisfahrzeuge an den Dieselmotoren vorgenommenen Manipulationen (Diesel-Skandal). Im Laufe der Geschäftsjahre 2021 bis 2023 konnte bereits ein großer Teil dieser Ansprüche abgewehrt werden. Wir gehen davon aus, dass die verbleibenden Risiken bei der Schätzung des Rückstellungsbetrages in dem Jahresabschluss trotz bestehender erheblicher Unsicherheiten ausreichend berücksichtigt worden sind.

Die Gewinnung von qualifiziertem Personal stellt sich zunehmend als Problem dar. Wir haben einen langjährig tätigen gut ausgebildeten Mitarbeiterstamm.

Forderungsverluste halten wir für gering, da Wohnmobilverkäufe nur gegen Vorkasse bzw. Reparaturen gegen Bar-/EC-Cash-Zahlungen erfolgen.

Liquidität ist in ausreichendem Maße vorhanden.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem gleichbleibenden Umsatz. Das Ergebnis dürfte dem des Vorjahres entsprechen.

 

Ochtrup, 12. März 2024

gez. Manfred Rengers

gez. Mario Schnippe

gez. Manfred Fernströning

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.359.917,44 4.524.993,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 4.341.756,44 4.506.832,44
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.122.371,44 4.274.259,44
2. technische Anlagen und Maschinen 83.266,00 87.958,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 136.119,00 144.615,00
III. Finanzanlagen 18.160,00 18.160,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.000,00 18.000,00
2. Beteiligungen 160,00 160,00
B. Umlaufvermögen 8.758.808,29 7.099.231,88
I. Vorräte 5.224.936,77 2.994.140,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 307.072,38 146.692,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.226.799,14 3.958.399,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.070,00 1.070,00
Aktiva 13.119.795,73 11.625.295,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.421.808,52 5.725.450,02
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 5.095.450,29 4.097.429,81
III. Jahresüberschuss 1.296.358,23 1.598.020,21
B. Rückstellungen 209.400,00 390.732,29
C. Verbindlichkeiten 6.488.587,21 5.509.113,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.805.859,53 4.558.057,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.998.378,08 1.488.799,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.807.481,45 3.069.258,48
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.769,00 12.269,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.769,00 12.269,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 667.958,68 938.786,49
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 667.958,68 938.786,49
Passiva 13.119.795,73 11.625.295,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.339.597,58 4.578.732,33
2. Personalaufwand 1.816.011,43 1.680.780,03
a) Löhne und Gehälter 1.509.317,25 1.397.492,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 306.694,18 283.287,30
davon für Altersversorgung 37.787,56 38.036,31
3. Abschreibungen 178.464,39 180.270,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 178.464,39 180.270,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 303.925,72 314.145,45
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.412,17 125,56
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 185,60 143,06
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 145.699,41 59.530,87
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 596.322,17 735.464,00
9. Ergebnis nach Steuern 1.306.772,23 1.608.810,21
10. sonstige Steuern 10.414,00 10.790,00
11. Jahresüberschuss 1.296.358,23 1.598.020,21

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Absatz 2 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276 und 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: RSF Reisemobile Service & Freizeit GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ochtrup
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Steinfurt
Register-Nr.: 3560

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Innerhalb der Finanzanlagen wurde die Beteiligung mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden ebenfalls zu den Anschaffungskosten bewertet. Wertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips vorgenommen.

Liquide Mittel sind mit den Nennbeträgen bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Aufwendungen des Folgejahres gebildet.

Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit den danach erforderlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.466,81 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.466,81 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.740.324,28 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 93.576,88 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.537,63 13.392,39 4.071,09
Summe Sachanlagen 5.080.438,79 13.392,39 4.071,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.000,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 160,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 18.160,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.100.065,60 13.392,39 4.071,09
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.466,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.466,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.740.324,28
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 93.576,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 255.858,93
Summe Sachanlagen 0,00 5.089.760,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.000,00
2. Beteiligungen 0,00 160,00
Summe Finanzanlagen 0,00 18.160,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.109.386,90
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.465,81 0,00 0,00 0,00 1.465,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.465,81 0,00 0,00 0,00 1.465,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 466.064,84 151.888,00 0,00 0,00 617.952,84
2. technische Anlagen und Maschinen 5.618,88 4.692,00 0,00 0,00 10.310,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.922,63 21.884,39 4.067,09 0,00 119.739,93
Summe Sachanlagen 573.606,35 178.464,39 4.067,09 0,00 748.003,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 575.072,16 178.464,39 4.067,09 0,00 749.469,46
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.122.371,44 4.274.259,44
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 83.266,00 87.958,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 136.119,00 144.615,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.341.756,44 4.506.832,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.000,00 18.000,00
2. Beteiligungen 0,00 160,00 160,00
Summe Finanzanlagen 0,00 18.160,00 18.160,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.359.917,44 4.524.993,44

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Am Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern.

Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie beinhalten mit T€ 19,9 (Vorjahr T€ 17,7) Urlaubsansprüche, mit T€ 6,6 (Vorjahr T€ 6,6) Aufbewahrungsverpflichtungen, mit T€ 32,9 (Vorjahr T€ 15,0) Garantieverpflichtungen, mit T€ 9,0 (Vorjahr T€ 9,0) Aufwendungen für eine erwartete Betriebsprüfung, mit T€ 1,7 (Vorjahr T€ 0,0) Beitragsverpflichtungen, sowie mit T€ 37,0 (Vorjahr T€ 25,0) Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Aufgrund des Dieselskandals bei dem Fahrzeughersteller FIAT wurden T€ 102,3 (Vorjahr T€ 98,7) als mögliche Gewährleistungsansprüche inclusive etwaiger Prozesskosten zurückgestellt. Bei der Schätzung der Höhe des Erfüllungsbetrages wurden von Kunden geltend gemachte Ansprüche, die Gewährleistungsfristen bei betroffenen Neu- und Gebrauchtfahrzeugverkäufen sowie Rückgriffsansprüche gegenüber den Fahrzeugherstellern berücksichtigt.

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten Restlaufzeit
gesamt
bis ein Jahr
größer ein, kleiner fünf Jahre
größer fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.805.859 3.210.961 786.138 1.808.760
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 378.924 378.924
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 93.957 93.957
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.769 14.769
sonstige Verbindlichkeiten 195.078 195.078
6.488.587 3.893.689 786.138 1.808.760

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von Gegenständen des Vorratsvermögens besichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB sowie sonstige Verpflichtungen und Pfandrechte und Sicherheiten bestehen nicht. Somit besteht kein Risiko der Inanspruchnahme.

Sonstige Angaben

Angaben der gewährten Vorschüsse

Kurzfristige zinslose Vorschüsse wurden den Geschäftsführern nicht gewährt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 25
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 25

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Manfred Rengers, Herrn Mario Schnippe und Herrn Manfred Fernströning geführt.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Eigenkapital
RSF B.V. Enschede (Niederlande) 100,00% 653 26.258

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss von € 1.296.358,23 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 5.095.450,29 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ochtrup, 12. März 2024

gez. Manfred Rengers

gez. Mario Schnippe

gez. Manfred Fernströning

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Vorbemerkung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der nach § 325ff. HGB offen zu legenden Fassung und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 basiert auf dem von uns geprüften, vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023, soweit keine Erleichterungen bezüglich der Offenlegung in Anspruch genommen wird.

Dem vollständigen, von uns geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RSF Reisemobile Service & Freizeit GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RSF Reisemobile Service & Freizeit GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RSF Reisemobile Service & Freizeit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Steinfurt, 3.Juni 2024

HPD GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

durch Dipl.-Kfm. Peter Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

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