Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 400591
Eingetragen
4.2.1991
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art, Kfz.-Teilen und Kfz.-Zubehör sowie der Betrieb von Kfz.-Werkstätten. Die Gesellschaft verwirklicht ihren Unternehmenszweck unmittelbar oder auch mittelbar durch Beteiligung an anderen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Mandy Stützer
seit 21.5.2025
Prokura
Christina Dost
seit 30.9.2024
Geschäftsführer
Andreas Peter
seit 15.1.2008
Geschäftsführer
Helmut Peter
seit 21.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Besitzgesellschaft Peter GmbH & Co. KG
Germany
540.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Peter GmbH

Nordhausen

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Inhaltsverzeichnis

Anlage 1: Bilanz zum 31.Dezember 2006

Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2006 bis 31.12.2006

Anlage 3: Anhang für das Geschäftsjahr 2006

Anlagenspiegel zum 31.12.2006, Abschreibungsspiegel 2006,

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2006

Anlage 4: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

Anlage 5: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Anlage 6: Feststellung des Jahresabschlusses

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA 2006 2005
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 56.290,00 15.080,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 500.129,50 504.341,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 17.600.505,47 17.493.087,52
2. andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.514.907,92 7.390.827,64
III. Finanzanlagen 25.355.605,09
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
2. sonstige Ausleihungen 1.533,88 1.533,88
24.678.366,77 25.409.870,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorrate
1. fertige Erzeugnisse und Waren 7.856.447,28 6.832.134,54
II. Forderungen aus sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.279.870,91 3.093.519,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.793,39 1.691,88
3. sonstige Vermögensgegenstände 830.159,49 994.776,15
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditnstituten und Schecks 37.453,76 54.046,53
12.005.724,83 10.976.168,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.453,57 6.134,87
36.687.545,17 36.392.173,86
PASSIVA 2006 2005
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 515.000,00 515.000,00
II. Kapitalrücklage 194.598,39 194.598,39
III. Gewinnvortrag 1760.662,25 1.689.857,88
IV Jahresüberschuss 1.454.999,02 216.804,37
3.925.259,66 2.616.260,64
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 69.948,00 63.738,00
2. Steuerrückstellungen 710.932,18 109.547,21
3. sonstige Rückstellungen 326.500,00 106.800,00
1.107.380,18 280.085,21
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.161.739,46
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 887.892,19 1.822.945,17
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.053.457,35 4.462.441,79
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.450.037,63 1.645.832,26
31.553.126,63 33.286.824,31
Rechnungsabgrenzungsposten 101.778,70 209.003,70
36.687.545,17 36.392.173,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006

2006 2005
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 61.077.959,48 53.915.299,61
2. andere aktivierte Eigenleistungen 3.489,67
3. sonstige betriebliche Erträge 686.785,58 428.266,86
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 40.941.893,83 36.966.375,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.125.467,29 621.917,89
42.067.361,12 37.588.293,84
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.314.203,54 6.499.697,23
b) soziale Abgaben und Aufwen
dungen für Altersversorgung .593.156,58 1.543.219,60
8.907.360,12 8.042.916,83
6. Abschreibungen 1.456.510,97 1.464.281,43
7.Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.504.740,48 5.431.032,74
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon aus verbundenen Unternehmen: 59.375,02 66.526,16
Euro 101,51 (Vj Euro 5.167,75)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon an verbundene Unternehmen: 1.496.445,03 1.434.088,70
Euro 0,00 (Vj Euro 0,00)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.391.702,36 452.968,76
11. außerordentliche Aufwendungen 876,84 19.670,47
12. außerordentliches Ergebnis - 876,84 - 19.670,47
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 861.038,98 159.769,22
14. Jahresüberschuss 74.787,52 56.724,70
1.454.999,02 216.804,37

Anhang

1. Grundsätzliches zum Jahresabschluss

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, erfolgte entsprechend den gesetzlichen Regelungen des HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Fremd-Währungsumrechnungen in Euro erfolgten zum Stichtagskurs, soweit das Niederstwertprinzip zu beachten war zum Einstandskurs.

2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen, Vorräte und Forderungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet, die Sachanlagen um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die entgeltlich erworbenen Firmenwerte für die Betriebsstätten Bad Sachsa, Osterode und Sömmerda werden über eine geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens enthält der beigefügte Anlagenspiegel. Wie im Vorjahr sind die Bestände der Vorführwagen im Anlagevermögen zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Diese Position wird nicht abgeschrieben. Abwertungen wurden in Höhe von Euro 46.013,20 vorgenommen. Die zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter des Geschäftsjahres wurden aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 1 Jahr abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Abwertungen wurden in Höhe von Euro 91.871,33 vorgenommen. Bewertungsvereinfachungsmethoden (§ 240 Abs. 4 und § 256 Satz 1 HGB) wurden nicht angewandt.

In 2006 wurden Einzelwertberichtigungen von 50 % in Höhe von Euro 27.250,00 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % ist zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet und aktivisch von der Bilanzposition Kundenforderungen abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, wie im Vorjahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, wie im Vorjahr.

Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 107.859,11 (Vj. Euro 345.986,60) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von Euro 722.300,38 (Vj. Euro 648.789,55) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 608.862,46 (Vj. Euro 833.972,98) enthalten. Diese werden mit 6,0% p.a. verzinst.

Anlage 3

6 In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden nach § 250 Abs. 3 HGB Damnen in Höhe von Euro 2.453,57 (Vj. Euro 6.134,87) zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Frau Ursula Peter erhielt im Januar 2006 eine Ausschüttung in Höhe ihres Garantiedividendenanspruchs in Höhe von Euro 146.000,00 für das Jahr 2005, die Garantiedividende für 2006 in gleicher Höhe ist im Januar 2007 fällig. Die Bruttodividende 2005 verminderte den Gewinnvortrag. Der Teilwert der Pensionsverpflichtung basiert auf den neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen, den Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck.

Für die Pensionszusage wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Eine Aufgliederung entfällt, da keine Einzelrückstellung von erheblichem Umfang ist.

Die Darlehen der IKB International valutieren in Schweizer Franken. Durch Umrechnung zum Stichtagskurs entstanden Währungsgewinne in Höhe von Euro 9.689,93. Die Verbindlichkeiten sind in einer separaten beigefügten Übersicht nach Art, Umfang, Laufzeit und Besicherung aufgegliedert. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten hinsichtlich der Restlaufzeit stellt auf den Gesamtbetrag der Verbindlichkeit zum Bilanzstichtag ab.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von Euro 353.865,04 (Vj. Euro 442.369,68) enthalten. Sie werden mit 5,5% p.a. verzinst. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 369.797,00 (Vj. Euro 231.469,06) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 2.691,63 (Vj. Euro 215.709,36).

Die Umsatzerlöse sind nicht aufgegliedert, insoweit wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von Euro 896.906,09 belastet.

Das außerordentliche Ergebnis ist nicht mit Steuern belastet.

Für das Geschäftsjahr 2006 soll keine weitere Ausschüttung erfolgen.

Der Jahresüberschuss wurde auf Vorschlag der Geschäftsführung entsprechend dem voraussichtlichen Beschluss der Gesellschafterversammlung auf neue Rechnung vorgetragen. Anlage 37 3.weitere Angaben Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen am Abschlussstichtag 31.12.2006 wie folgt:

a) Grundschulden

Nordhausen, Hallesche Strasse 148, Kreissparkasse Nordhausen, Euro 6.646.794,46

Nordhausen, Hallesche Strasse 102, Kreissparkasse Nordhausen, Euro 1.506.099,71

Nordhausen, Hallesche Straße, Fl. 13, Kreissparkasse Nordhausen, Euro 500.000,00

Nordhausen-Bielen, Im Krug 25, Kreissparkasse Nordhausen, Euro 600.000,00

Bad Sachsa, Roßkopfstr. 6/10, Kreissparkasse Nordhausen, Euro 500.000,0

Sondershausen, Erfurter Strasse 37, IKB Leipzig, Euro 1.738.392,40

Sondershausen, Erfurter Strasse 37, IKB Deutsche Industriebank AG, Euro 2.000.000,00

Sondershausen, Erfurter Strasse 37, CC-Bank AG, Euro 250.000,00

Heiligenstadt, Rudolf-Diesel Str. 4, Kreissparkasse Eichsfeld, Euro 4.090.335,90

Osterode, Petershütter Allee 2-6,10, Sparkasse Osterode am Harz, Euro 4.100.000,00

Herzberg, Northeimer Straße 98, Sparkasse Osterode am Harz, Euro 1.817.000,03

Göttingen, Im Rinschenrott 5, Daimler Chrysler Bank AG, Euro 2.500.000,00

Sömmerda, Frohndorfer Str. 82, Bankhaus Max Flessa KG, Euro 500.000,00

Die Darlehen der IKB Düsseldorf und IKB International sind anteilig und gleichrangig mit dem Langfristkredit der Kreissparkasse Nordhausen über Euro 2.598.526,97

durch Grundschulden Nordhausen, Hallesche Strasse 148, in Höhe von Euro 5.624.210,69 die zugunsten der Kreissparkasse Nordhausen eingetragen sind, reuhänderisch besichert.

Die Sparkasse Osterode hält von der Grundschuld in Höhe von Euro 4.100.000,00 einen gleichrangigen Teilbetrag in Höhe von Euro 2.050.000,00 für die IKB Deutsche

Industriebank AG.

b) Sicherungsübereignungen

Kreissparkasse Nordhausen

Betriebsausstattung Nordhausen in Höhe von Euro 1.045.683,28.

Sparkasse Osterode am Harz

Raumsicherungsübertragung von Kfz und von Waren in den Räumlichkeiten Northeimerstraße 98, 37412 Herzberg.

IKB International

Abtretung der Vertriebsrechte für das Marktgebiet Osterode

DaimlerChrysler Bank AG

1. Darlehen Daimler

Der gesamte jeweilige Bestand an Fahrzeugen aller Art, Ersatzteilen und Zubehör.

Anlage 3

- 8 - in Höhe der Kreditinanspruchnahme zum 31.12.2006 Euro 7.627.087,62 (maximal Euro 8.000.000,00 variabel abrufbar.)

Der Kreditnehmer ist verpflichtet, eine taggenaue "Bestandliste des Sicherungsgutes" für die DaimlerChrysler Bank AG zu führen. Bei Fahrzeugen sind die Kfz.-Papiere inkl. Kfz.-Brief an einem sicheren Ort getrennt von den anderen Kfz.-Papieren aufzubewahren. In gleichem Umfang werden Forderungen der DaimlerChrysler Services Leasing GmbH, debis-Leasing GmbH, Mercedes Benz Charter Way GmbH, Mercedes Benz, Mitarbeiterfahrzeuge Leasing GmbH, DaimlerChrysler AG, smart GmbH gesichert.

2. Darlehen Smart

Die Kreditinanspruchnahme für Smart-Neufahrzeuge beträgt Euro 240.026,31 (maximal 617.000,00 Euro variabel abrufbar).

Der Rahmenvertrag Smart umfasst die Sicherungsabtretung folgender Ansprüche:

Ansprüche gegen Dritte auf Zahlung des Kaufpreises.

Ansprüche wegen Nutzungsüberlassung des sicherungsübereigneten Neufahrzeuges an Dritte. Forderungen gegen Schädiger und Kfz-Haftpflicht-/Kaskoversicherer auf Ausgleich aller Ansprüche, die dem Händler aus seiner Geschäftsbeziehung gegen Smart sowie allen anderen Konzernen und Tochterunternehmen zustehen.

3. Darlehen Chrysler

Die Kreditinanspruchnahme für Fahrzeuge der Marken Chrysler, Jeep und Dodge beträgt Euro 366.475,29. Der Kreditrahmen beträgt Euro 1.375.000,00.

Der Rahmenvertrag umfasst folgende Sicherheiten:

Sicherungseigentum an den finanzierten Fahrzeugen.

Sicherungsabtretung gegen Dritte auf Zahlung des Kaufpreises.

Ansprüche wegen Nutzungsüberlassung des sicherungsübereigneten Neufahrzeuges

an Dritte. Forderungen gegen Schädiger und Kfz-Haftpflicht-/Kaskoversicherer aller Ansprüche, die dem Händler aus seiner Geschäftsbeziehung gegen Chrysler Deutschland GmbH sowie allen Konzern- und Tochterunternehmen zustehen.

Die Daimler Chrysler Bank AG hat am 16.12.2004 mit der Autohaus Peter GmbH einen Raumsicherungsübereignungsvertrag über Neu- und Gebrauchtfahrzeuge abgeschlossen. Das Sicherungsgebiet umfasst Nordhausen, Hallesche Str. 148, 150 und 102, Bad Sachsa, Rosskopfstr. 4,6/10.

Honda Bank GmbH

Der Rahmenvertrag zur Händlereinkaufsfinanzierung vom 28.10.2005 beinhaltet die Sicherungsübereignung der finanzierten Neufahrzeuge nebst allen Zubehör- und Ausstattungsteilen, die eingebaut oder angebracht sind. Als weitere Sicherheit sind Anlage 39

alle gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen, die aus der Tätigkeit als Vertragshändler der Honda Motor Europe GmbH gegen diese zustehen, an die Bank abgetreten.

GMAC Bank GmbH

Der Rahmenvertrag zur Händlereinkaufsfinanzierung vom 17.01.2006 beinhaltet die Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge bzw. sämtlicher Ansprüche, die dem Händler im Hinblick auf das sicherungsübereignete Fahrzeug gegen Dritte zustehen.

c) Bürgschaften

Kreissparkasse Nordhausen

Avalkonto 31.12.2006, Euro 10.300,00, unbefristet

Avalkonto 31.12.2006, Euro 6.000,00, unbefristet

Avalkonto 31.12.2006, Euro 20.000,00, Ablauf 28.12.2009

Nordthüringer Volksbank eG

Bürgschaft gegenüber Rasta Bau GmbH, 06449 Aschersleben, Euro 50.000,00

Bürgschaft gegenüber Sybille Peter, Euro 150.000,00

Bürgschaft gegenüber Autozentrum GmbH, Euro 225.000,00

Die Zahl der zum 31.12.2006 beschäftigen Arbeitnehmer beträgt 299.

Die Mitarbeiterzahl teilt sich wie folgt auf:

Verwaltung: 83

Vertrieb 47

Werkstatt: 69

Zusätzlich werden 76 Mitarbeiter ausgebildet.

Bezüglich der Angaben zum Anteilsbesitz wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Gemäss § 286 Abs.4 HGB wird von den Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB abgesehen.

Geschäftsführer der Autohaus Peter GmbH, Nordhausen, ist Herr Helmut Peter, Kfz - Elektromechanikermeister

 

07. März 2007

(Helmut Peter)

Anlagespiegel

Anschaffungs-/ Zugänge Abgänge Abschrei- Abschrei- Buchwert Buchwert
Herstellungs- (urspr. bungen des bungen (Ende des (Vorjahr)
kosten Werte) Geschäfts- (kumuliert) Geschäfts-
(kumuliert) jahres jahres)
Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögens-gegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 773.004,71 68.603,99 -,-- 27.394,49 785.318,70 56.290,00 15.080,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 766.937,82 -,-- -,-- 54.212,50 316.809,32 500.129,50 504.341,00
1.539.942,53 68.603,99 -,-- 81.606,99 1.102.128,02 556.419,50 519.421,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-gleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 29.121.482,24 821.387,82 -,-- 713.969,87 12.342.364,59 17.600.505,47 17.493.087,52
2. andere Anlagen und Betriebs- und Geschäfts-ausstattung 12.292.091,21 1.330.187,52 1.834.423,88 660.934,11 5.272.946,93 6.514.907,92 7.390.887,64
41.413.573,45 2.151.575,34 1.834.423,88 1.374.903,98 17.615.311,52 24.115.413,39 24.883.915,16
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.000,00 -,-- -,-- -,-- -,-- 5.000,00 5.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.533,88 -,-- -,-- -,-- -,-- 1.533,88 1.533,88
6.533,88 -,-- -,-- -,-- -,-- 6.533,88 6.533,88
42.960.049,86 2.270.180,33 1.834.423,88 1.456.510,97 18.717.439,54 24.678.366,77 25.409.870,54

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag Restlaufzeit Restlaufzeit durch Pfandrechte und
bis 1 Jahr größer 5 Jahre ähnliche Rechte
gesichert
(Vj.) (Vj.) (Vj.) (Vj.)
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.161.739,46 14.144.678,11 7.492.667,98
Davon:
allgemein 16.591.085,33 1.873.886,07 12.585.526,93 26.748.622,50 Grundschulden
1.045.683,28 Sicherungsübereignung von Maschinen und Inventar
Händlerfinanzierungen 10.570.654,13 10.570.654,13 0 10.570.654,13 Sicherungsübereignung von Fahrzeugen
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 887.892,19 887.892,19 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.053.457,35 2.053.457,35 0
sonstige Verbindlichkeiten 1.450.037,63 1.096.172,59 0

Lagebericht Geschäftsjahr 2006

der Autohaus Peter GmbH, Hallesche Straße 148, 99734 Nordhausen

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Analyse der Vermögenslage

II. Analyse der Finanzlage

II. Analyse der Ertragslage

C. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

D. Sonstige Angaben

I. Risikomanagementziele und Finanzinstrumente

II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

III. Forschung und Entwicklung

IV. Zweigniederlassungen

Anlage 4

- 13 -

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Geschäftsergebnisses

Die Lage der Automobilbranche im Kalenderjahr 2006 hat sich bedingt durch die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung und die insgesamt positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland spürbar verbessert. Diese Aspekte haben auch die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Kalenderjahr 2006 positiv beeinflusst. Die Konsolidierung der in den Vorjahren durchgeführten Expansion bzw. Erweiterung der Gesellschaft und Optimierung der Geschäftsabläufe wurde konsequent weitergeführt.

Die Stellung der Gesellschaft als "Mehrmarkenhändler" ist insgesamt gesehen als sehr positiv zu betrachten.

Die Nachfrage nach Automobilen und Serviceleistungen der Marke Mercedes-Benz waren Kalenderjahr 2006 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und führte zu einer Umsatzsteigerung.

Die Marken Chrysler/Jeep und Dodge (Dodge wurde als dritte amerikanische Schwestermarke Mitte des Jahres 2006 in den Geschäftsräumen mit aufgenommen) haben sich positiv entwickelt. Die Verluste bei diesen Marken konnten um ca. 2/3 verringert werden. Die von der Gesellschaft geplanten Verkaufszahlen der Marken Chrysler/Jeep und Dodge sowie Mitsubishi wurden erreicht. Die Entwicklung der Marke Chrysler/Jeep und Dodge ist zurzeit nur schwer abzuschätzen, da der Konzern im Februar 2007 seine bisherige Strategie verlassen hat und nach neuen Wegen sucht. Diese Entwicklung hat nur bedingt Einfluss auf den Verkauf.

Die Marke Mitsubishi hat weiterhin Verluste eingefahren. Für das Jahr 2007 wird durch die Modelloffensive und die Umstrukturierung im eigenen Haus eine positive Entwicklung erwartet. Zur weiteren Sanierung von Mitsubishi hat die Gesellschaft beschlossen, zum 01.04.2007 diese Marke am Standort Nordhausen aus dem Chrysler/Jeep-Haus in der Halleschen Str. 150 herauszunehmen und in das Gebrauchtwagenzentrum (TGC) zu integrieren.

Die Entwicklung der Marken SAAB und Honda ist noch nicht zufrieden stellend. An Potentialen in der Verkaufsentwicklung im Jahr 2007 wird intensiv gearbeitet.

Der Absatz der Fahrzeuge der Marke smart wird weiterhin trotz der Einmodell-Politik des DaimlerChrysler Konzerns als normal eingeschätzt.

Anlage 4

- 14 - Ab 01.04.2007 werden in Göttingen, in den bisherigen Räumen der Marken Mitsubishi und smart von der Marke Mercedes-Benz, Gebrauchtwagen und Serviceleistungen mit angeboten. Zusätzliche Kosten sollen hierdurch nicht entstehen. Es wird erwartet, dass dieser Effekt zu Kosteneinsparungen bei den vorhandenen Marken führt.

Zum 01.03.2007 wurde eine neue Gesellschaft - die Automobile Peter GmbH - gegründet. Der alleinige Gesellschafter und Geschäftsführer ist Herr Andreas Peter. Auf diese Gesellschaft soll das bisher vorhandene Opel-Geschäft ausgegliedert werden. Die Marke Opel soll dann in das Chrysler/Jeep-Haus in Nordhausen, Hallesche Straße 150, als Mieter der Autohaus Peter GmbH einziehen.

Des Weiteren übernimmt die Automobile Peter GmbH - ebenfalls zum 01.03.2007 - die Marke Saab in Göttingen sowie Opel in Sömmerda und Osterode. An diesen Standorten wird ebenfalls Miete an die Autohaus Peter GmbH gezahlt.

Die Kapitalausstattung dieser Firma erfolgt extern.

Außerdem soll das Opel-Geschäft - speziell das Behördengeschäft des Landes Thüringen in Erfurt, Schlachthofstraße 80, in gemieteten Räumen durch die Automobile Peter GmbH übernommen werden.

Die Entwicklung der Marke Mercedes-Benz stellt sich wie folgt dar:

Das PKW-Geschäft wird auf hohem Niveau wie bisher bleiben.

Der LKW/Nutzfahrzeugbereich hat sich weiterhin sehr positiv entwickelt. Leider ist diese Entwicklung aber durch die Abhängigkeit von Lieferzeiten etwas getrübt.

Die Lackierung arbeitet auf einem sehr hohen Niveau. Eine weitere Umsatzerweiterung ist nicht vorgesehen, da eine maximale Auslastung gegeben ist

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich die Gesellschaft weiterhin positiv entwickelt hat und das Eigenkapital verbessert werden konnte. Für die Zukunft soll dieser Trend fortgesetzt werden.

Das Geschäftsergebnis (Jahresüberschuss) hat sich gegenüber dem Jahr 2005 positiv entwickelt. Es wurde ein Ergebnis nach Steuern von 1.454.999,02 Euro erwirtschaftet.

Der Bilanzgewinn beträgt per 31.12.2006 3.215.661,27 Euro und hat sich aufgrund des höheren Jahresüberschusses (zum Vorjahr) und der vorgenommenen Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr um 1.308.999,02 Euro erhöht.

Das Eigenkapital hat sich dadurch ebenfalls verbessert und beträgt im Verhältnis zur Bilanzsumme per 31.12.2006 10,8 % (VJ 7,2 %).

Die Verbindlichkeiten haben sich um 1.734 TEuro verringert.

Anlage 4

- 15 -

Die Abschreibungen auf Sachanlagen entsprechen den Vorjahreswerten (ca. 1.457 T€)

Sonderabschreibungen und ähnliche steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten sind im Berichtsjahr nicht vorhanden. Investitionen wurden nur in Höhe der Abschreibungen vorgenommen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist aber weiterhin angespannt, aufgrund des mangelnden Eigenkapitals und der hohen Tilgungsbeträge der Darlehen. Für das Jahr 2007 ist eine spürbare Entspannung augrund der hohen Tilgungsleistungen noch nicht zu erwarten. Erst ab dem Jahr 2008 wird sich diese Situation verbessern.

An den einzelnen Standorten der Autohaus Peter GmbH werden folgende Marken bzw. Leistungen angeboten:

- Nordhausen
a) Haupthaus -Mercedes-Benz alle Sparten
b) Hallesche Straße 150 -Chrysler/Jeep und Dodge
- Opel
c) Hallesche Straße 102 -Gebrauchtwagen-Center/TGC
-Smart
-Mitsubishi
-Europcar
-ADAC
d) Im Krug 25 -Lackierung
- Heiligenstadt -Mercedes-Benz alle Sparten
-smart
- Sondershausen -Mercedes-Benz alle Sparten
-smart
- Osterode am Harz -Mercedes-Benz alle Sparten
-smart
-Chrysler/Jeep und Dodge
- Göttingen -Chrysler/Jeep und Dodge
-Mercedes-Benz Jahres- und Gebrauchtwagen
-Mitsubishi
-SAAB
-smart
- Herzberg am Harz -Honda
-Mitsubishi
-Verpachtung (Peugeot)
- Bad Sachsa -Mercedes-Benz alle Sparten
-Mitsubishi

Anlage 4

- 16 - Die Unternehmensbereiche ADAC und Europcar-Autovermietung haben eine sehr positive Entwicklung im Jahr 2006 aufzuweisen. Auch zu Beginn des Jahres 2007 hat sich dieses fortgesetzt und insbesondere der Bereich ADAC trägt erheblich zum Werkstattgeschäft bei.

Mit dem Ergebnis der Lackierung ist die Gesellschaft sehr zufrieden. Auch für das Kalenderjahr 2007 sind positive Ergebnisse fest geplant.

Herr Andreas Peter, der den Vertrieb aller Fahrzeugmarken übernommen hat, hält konsequent an der Straffung der Verkaufsprozesse fest und trägt somit zur weiteren Optimierung der Geschäftsabläufe bei.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Analyse der Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2006 31.12.2005 Veränderung
T Euro % T Euro % T Euro %
Entwicklung der Vermögenslage
Anlagevermögen 24.678 67,3 25.41 69,8 -732 - 2,9
Vorräte 7.856 21,4 6.832 18,8 1.024 + 15,0
Kurfristige Forderungen 3.39 9,2 3.441 9,5 -51 - 1,5
Langfristige Forderungen 722 2,0 649 1,8 73 + 11,2
Flüssige Mittel 38 0,1 54 0,1 -16 - 29,6
ARAP 3 0,0 6 0,0 -3 - 50,0
36.687 100,0 36.392 100,0 295 + 0,8
Entwicklung der Kapitalstruktur
Eigenkapital 3.925 10,8 2.616 7,2 1.309 + 50,0
Langfristige Verbindlichkeiten 23.581 64,3 24.447 67,2 -866 - 3,5
Kurzfristige Verbindlichkeiten 9.079 24,7 9.12 25,0 -41 - 0,5
PRAP 102 0,2 209 0,6 -107 - 51,1
36.687 100,0 36.392 100,0 295 + 0,8
Langfristige Forderungen
31.12.2006 31.12.2005 Veränderung
T Euro T Euro T Euro
Deckungskapital 41 36 5
Darlehen Gesellschafter 578 546 32
sonstige Darlehen 67 67
Körperschaftssteuer 2008 - 2017 36 36
722 649 73
Langfristige Verbindlichkeiten
31.12.2006 31.12.2005 Veränderung
T Euro T Euro T Euro
Darlehen Banken > 5 Jahre 12.586 14.882 -2.296
Darlehen Händlerfinanzierung 10.571 8.837 1.734
Darlehen Gesellschafter 354 442 -88
Sonstige Darlehen 0 222 -222
Pensionsrückstellungen 70 64 6
23.581 24.447 -866

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Jahr 2005 verbessert.

Die Anlagenintensität ist im Vergleich zu dem Jahr 2005 konstant geblieben.

Die langfristigen Verbindlichkeiten wurden abgebaut.

II. Analyse der Finanzlage

Die Situation stellt sich wie folgt dar:

31.12.2006 31.12.2005
T Euro T Euro
Kurzfristige Forderungen einschließlich flüssige Mittel 3.390 3.441
kurzfristige Verbindlichkeiten 9.079 9.120
Deckung 5.689 5.679
+ Vorräte (incl. Vorführwagen) + 11.787 + 11.387
Deckung II + 6.098 + 5.708

Die Finanzlage hat sich im Jahr 2006 gegenüber 2005 verbessert.

Die Liquidität ist zum Zeitpunkt der Berichterstattung angespannt. Als Grund hierfür sind hauptsächlich zwei Faktoren zu nennen:

a) Die Gesellschaft tilgt die vorhandenen Darlehen in sehr hohem Umfang.

Das Zinsniveau der Darlehen ist vergleichsweise niedrig und längerfristig festgeschrieben.

b) Der DaimlerChrysler Konzern hat ab Januar 2006 die Abrechnungsprozesse mit seinen Vertretern erheblich gestrafft. Die verkürzte Abrechnung/Kreditierung hat zu einem Abfluss an Liquidität von mehr als 1,4 Millionen Euro bei der Gesellschaft geführt!

III. Analyse der Ertragslage

Die Ertragslage im Kalenderjahr 2006 ist zufrieden stellend.

Die Umsatzerlöse konnten auf 61.078 T € gesteigert werden (Vj. 53.915 T €).

Der gesamte betriebliche Aufwand hat sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (52.269 T €) erhöht auf 58.656 T €; aber prozentual beträgt die Aufwandsquote zum Umsatz im Jahr 2006 96,0% (Vj. 96,9%).

Anlage 4

- 19 - Besonders zu erwähnen sind hierbei die im Verhältnis zum Umsatz gesunkenen Personalkosten. Die Personalquote beträgt in 2006 14,6 % (Vj. 14,9%).

Der Personalaufwand ist absolut gesehen um 864 T € gestiegen.

Der Unternehmensbereich Mercedes-Benz hat ein positives Ergebnis von 1.807 T €, das Lackierzentrum 373 T € erwirtschaftet.

Die Bereiche Chrysler, Mitsubishi, Saab, Honda und Opel haben im Jahr 2006 Verluste erzielt.

Das Gesamtergebnis im Jahr 2006 hat sich auf 1.455 T € (Vj.217 T €) verbessert.

Es wurden im Vergleich zum Vorjahr keine Ergebnis beeinflussenden Sondermaßnahmen gebucht!

C. Chancen und Risiken der kurzfristigen Entwicklung

Die Gesellschaft hat für das Jahr 2007 eine Ergebnisplanung vorgelegt.

Die Hauptaufgaben für die Gesellschaft in den folgenden Jahren werden sein:

a) Verringerung der "Verluste" bei den Marken Mitsubishi, Honda und teilweise Chrysler/ Jeep,Dodge, Saab

b) Ausweitung des Geschäftsvolumens

c) Verbesserung der Vermögens- und Ertragslage

d) Stärkung des Eigenkapitals

Anlässlich der Freigabe von dringlichen Sicherheiten durch die IKB Deutsche Industriebank AG zugunsten einer teilweisen Neustrukturierung der Finanzierung durch die Hausbanken sowie eventuell weiterer Kreditgeber wurde Anfang 2007 die derzeitige und zukünftige wirtschaftliche Lage durch die BDO Deutsche Warentreuhand AG, Erfurt, analysiert. Es wurde eine Vergangenheitsanalyse für das Gesamtjahr 2006 und eine Ertrags- und Liquiditätsvorausschau für das Gesamtjahr 2007 erstellt.

Die Gesellschaft hat für das Jahr 2007 einen Umsatz von ca. 59.000 T € geplant. Hierbei wurde der gesamte Opelumsatz nicht mehr berücksichtigt.

Die Ertragsvorschau für das Jahr 2007 der Gesellschaft weist ein Ergebnis vor Steuern von ca. 2.500 T € (4,2 % vom Umsatz) auf.

Der Material-/ Wareneinsatz wird sich etwas erhöhen; die Personalkosten sollen im Vergleich zum Umsatz weiter sinken auf geplante 14,0%, ca. 8.280 T €.

Die weiteren Kosten werden sich gegenüber den Vorjahren nur unwesentlich verändern.

Anlage 4

- 20 - Für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sind besondere Risiken nicht zu erkennen. Es liegen keine bestandsgefährdende bzw. entwicklungsbeeinträchtigende Risiken vor.

Abschließend ist zu sagen, dass von der weiter "anziehenden" Konjunktur eine Nachfragesteigerung nach den Produkten der Gesellschaft erwartet wird. Die Liquiditätsvorausschau zeigt, basierend auf dem Ergebnisvolumen, dass der Überschuss und die Kontokorrentlinie der Hausbanken zusammen für das Gesamtjahr 2007 eine freie Liquidität ergeben. Unterjährige Liquiditätsengpässe können sich nur durch das zeitliche Auseinanderfallen von Einnahmen und Ausgaben zur Bedienung der Kapitaldienste ergeben. Wünschenswert ist daher eine höhere Kontokorrentlinie um diese Spitzen abzufangen. Das dadurch freiwerdende Zeitpotential kann sinnvoll in das operative Geschäft eingebracht werden.

D. Sonstige Angaben

Risikomanagementziele und Finanzinstrumente

Die Gesellschaft beobachtet permanent die allgemeine Entwicklung der "Märkte" und geht von einer positiven Einschätzung für die Zukunft aus.

Die negative Entwicklung bei den Marken Chrysler/Jeep und Mitsubishi wurde gestoppt. Das Mehrmarkenangebot an allen Standorten soll zu einem Abbau der Verluste beitragen. Eine völlige Reduzierung des Marktauftrittes einer zur Zeit defizitären Marke ist nicht vorgesehen.

Sonstige Risiken stellen sich wie folgt dar:

a) Preisänderungsrisiko: Eine Erhöhung der Preise für die angebotenen Wirtschaftsgüter stellt kein Risiko dar. Der Marktpreis wird hauptsächlich vom Hersteller vorgegeben und bei einer maßvollen Erhöhung hat dieser kaum Einfluss auf die Nachfrage.

b) Wechselzinsrisiko: Das Risiko ist nicht vorhanden

c) Risiko der Zinserhöhung: Die Zinssätze für Darlehen wurden längerfristig auf niedrigem Niveau festgeschrieben. Das Risiko einer Zinserhöhung im Kontokorrentbereich soll durch Umschuldungen in 2007 minimiert werden.

Anlage 4

- 21 - d) Ausfallrisiko bei Forderungen: Bei der derzeitigen Geschäftspolitik ist dieses Risiko als gering einzustufen.

e) Liquiditätsrisiko Dieses Problem ist bekannt und wurde bereits erläutert. Es wird aber keine Verschlechterung durch Investitionen oder ähnliches geben. An einer Lösung des Problems wird weiterhin gearbeitet.

Weitere Risiken liegen nicht vor

II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die Ausgliederung der Marke "Opel" wurde bereits erläutert.

Forschung und Entwicklung

Erläuterungen zu diesem Bereich entfallen

IV. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verweist auf die bereits gemachten Erläuterungen.

 

Nordhausen, den 07. März 2007

Helmut Peter

Bestätigungsvermerk

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Autohaus Peter GmbH, Nordhausen mit einer Bilanzsumme von Euro 36.687.545,17 und einem Jahresüberschuss von Euro 1.454.999,02 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Peter GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und des durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt Risiken der künftigen Entwicklung zuzutreffend dar.

 

Saarbrücken, den 08. März 2007

Caroline Riewer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde in einer ordentlichen Gesellschafterversammlung am 04. April 2007 festgestellt.

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