CG Car-Garantie Versicherungs-Aktiengesellschaft
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Knöpfle seit 24.1.2024 | Prokura |
Anna Maria, geb. Bobrowicz Biesenthal seit 2.6.2020 | Geschäftsführer |
Wilhelm Wolfgang Bach seit 17.11.2017 | Geschäftsführer |
Marcus Johann Dr. Söldner seit 15.8.2016 | Geschäftsführer |
Markus Neumann seit 19.8.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CG Car-Garantie Versicherungs-Aktiengesellschaft | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CAR-GARANTIE GMBHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Geschäftsbericht 1 2023
1 Bestehend aus Jahresabschluss und Lagebericht
1. Lagebericht1.1. GeschäftsverlaufDie CAR-GARANTIE GMBH, Freiburg, betreibt im Wesentlichen die Vermittlung von Versicherungsgeschäften, insbesondere im Bereich der Garantie- und Reparaturkostenversicherung von Kfz für die CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Freiburg, in Deutschland, Polen, Tschechien und den Niederlanden. Darüber hinaus übernimmt die CARGARANTIE GMBH Serviceleistungen für den Automobilhandel in Deutschland sowie durch die Niederlassungen in Österreich, Belgien, Italien, der Schweiz, Frankreich, Tschechien, Spanien, den Niederlanden und Polen. Der luxemburgische Markt wird durch die Niederlassung Belgien abgedeckt. Für die Mercedes-Benz Versicherung AG erbringt die CAR-GARANTIE GMBH seit dem Geschäftsjahr 2016 zudem Dienstleistungen für deren Versicherungsgeschäft in Deutschland. Nach Jahren rückläufiger Neuzulassungszahlen verzeichnen diese im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr europaweit erstmals wieder einen Anstieg. In Deutschland, dem für die CAR-GARANTIE GMBH mit Abstand bedeutendsten Markt für die Versicherungsvermittlung, wurden im Berichtsjahr 2,8 Mio. PKWs neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,3%. Darüber hinaus wechselten auf dem deutschen Markt 6,0 Mio. PKW ihren Besitzer, 6,9 % mehr als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr sehr erfreulich entwickelt. Der Anstieg um 6.678.809,64 EUR bzw. 19,8 % resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung der Provisionserlöse aus der Versicherungsvermittlungstätigkeit für die CG Car-Garantie Versicherungs-AG sowie die Mercedes-Benz Versicherung AG. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 3.352.164,00 EUR geringfügig unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 3.515.249,67 EUR), während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1.333.892,66 EUR bzw. 7,7 % auf 18.761.100,23 EUR stiegen. Der Personalaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um 532.964,18 EUR bzw. 5,9 % auf 8.519.593,23 EUR. Das Finanzergebnis trug mit einem Betrag von 2.724.647,75 EUR zum Gesamtergebnis bei (Vorjahr: -238.542,25 EUR). Die wesentliche Ursache für den erheblichen Anstieg sind die Ausschüttung der GSG Garantie-Service GmbH sowie die positive Zinsentwicklung für bestehende Geldanlagen und laufende Konten. Das Ergebnis nach Steuern, welches unseren finanziellen Leistungsindikator darstellt, verbesserte sich um 6.493.025,74 EUR auf 13.680.933,82 EUR (Vorjahr: 7.187.908,08 EUR). Der Jahresüberschuss der CAR-GARANTIE GMBH betrug 13.681.003,11 EUR. Zum 31. Dezember 2023 ist die Vermögenslage der Gesellschaft bei einer Bilanzsumme von 68,1 Mio. EUR (Vorjahr: 58,1 Mio. EUR) geprägt von den hohen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 53,7 Mio. EUR sowie Wertpapieren in Höhe von 6,5 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 Prozentpunkte auf 25,9 % (Vorjahr: 16,4 %) gestiegen. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 33,9 % (Vorjahr: 21,3%). 1.2. Chancen- und RisikoberichtDie Provisionen aus der Versicherungsvermittlungstätigkeit für die CG Car-Garantie Versicherungs-AG in Deutschland, Polen, Tschechien und den Niederlanden stellen die wesentliche Ertragsquelle der Gesellschaft dar. Somit liegt das zentrale Risiko in der starken Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung der CG Car-Garantie Versicherungs-AG. Es wird erwartet, dass sich dieser Effekt aufgrund der strategischen Fokussierung auf das Versicherungsgeschäft weiter verstärken wird. Zudem besteht das Risiko, dass die Mercedes-Benz Versicherung AG Dienstleistungen für das Versicherungsgeschäft in Zukunft selbst erbringt oder CAR-GARANTIE GMBH perspektivisch dieses Geschäft im Falle einer Neuausschreibung an einen Wettbewerber verliert. Risiken aus Beteiligungen bestehen insbesondere dahingehend, dass das Stellantis TPA Geschäft via der französischen Tochter Car-Garantie Courtage SARL nicht planmäßig verläuft bzw. die getroffenen Annahmen bezüglich Umsatzvolumen und Kosten nicht zutreffen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, erfolgen Investitionen in diese Tochtergesellschaft (im Wesentlichen durch Personalaufbau) im Einklang mit der Geschäftsentwicklung. Die Steuerung der Risiken erfolgt anhand einer laufenden Berichterstattung auf Basis regelmäßiger Planungs- und Prognoserechnungen, Szenarioberechnungen sowie Soll-Ist-Abweichungsanalysen. Die Erbringung von Serviceleistungen für den Automobilhandel, insbesondere in Form der Abwicklung von Eigengarantien und von Service- und Maintenance-Verträgen sowie durch die Erbringung von Dienstleistungen für Captives von Kfz-Herstellern, wirkt der Abhängigkeit von der CG Car-Garantie Versicherungs-AG entgegen. Chancen bestehen im Jahr 2024 für die CAR-GARANTIE GMBH darin, an der Ausweitung der Kooperationen der CG Car-Garantie Versicherungs-AG zu partizipieren. Insbesondere die in der jüngsten Vergangenheit gewonnenen Ausschreibungen diverser Herstellerorganisationen und Banken bieten Wachstumspotential im Wesentlichen im europäischen Ausland. Die operationalen Risiken werden bei CG mittels der Risikoinventur, anhand derer diese Risiken in den dezentralen Bereichen des Unternehmens identifiziert und bewertet werden, gesteuert. In der halbjährlich stattfindenden Risikoinventur werden auch die Maßnahmen zur Steuerung der Risiken festgehalten und deren Umsetzung kontrolliert. Darüber hinaus sind die Risikoverantwortlichen bei Bedarf zu Ad-hoc-Meldungen angehalten. Die CARGARANTIE GMBH ist in diesen Steuerungsprozess explizit eingebunden. 1.3. PrognoseberichtDas Ergebnis vor Steuern belief sich im aktuellen Geschäftsjahr auf 19,0 Mio. EUR und lag somit um 11,9 Mio. EUR über Plan. (Plan 2023: 7,1 Mio. EUR). Wesentlicher Grund für die Übererfüllung des Plans war die positive Beitragsentwicklung der CG Car-Garantie Versicherungs-AG, von der die CAR-GARANTIE GMBH über die Vermittlungsprovision partizipiert. Gemäß unserer Planungsrechnung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 lediglich eine moderate Beitragssteigerung bei der CG Car-Garantie Versicherungs-AG und somit Provisionserträge auf ähnlichem Niveau. Wir gehen für 2024 von einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 18,2 Mio. EUR aus, welches lediglich geringfügig unter dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt. 1.4. VorbehaltPrognosen und Einschätzungen in diesem Lagebericht wurden auf der Grundlage unserer Erkenntnisse mit Stand 31. Dezember 2023 abgegeben. Die hierbei unterstellten Einflussfaktoren können sich aufgrund von wirtschaftlichen Entwicklungen, Verwerfungen an den Finanzmärkten, Änderungen von gesetzlichen, steuerlichen und demografischen Rahmenbedingungen sowie einer geänderten Wettbewerbssituation unserer Gesellschaft anders entwickeln als im Rahmen der Planung berücksichtigt 2. Jahresabschluss zum 31. Dezember 20232.1. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
2.2. Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
2.3. Anhang2.3.1. Allgemeine Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und die Vorschriften des GmbHG angewendet. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Gesellschaft gem. §267 Abs. 3 HGB erstmalig als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Die damit verbundenen Rechtsfolgen für die Bilanzierung treten jedoch erst ein, wenn diese Einstufung an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren besteht. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert (lineare Abschreibung in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen). Geringwertige Anlagegüter werden bis zu einer Höhe von 250,00 EUR im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten mehr als 250,00 EUR, jedoch nicht mehr als 1.000,00 EUR betragen, wird ein Sammelposten gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nominalwert bzw. abzüglich vorgenommener Wertberichtigungen bilanziert. Die Vorräte werden mit dem gleitend gewogenen Durchschnittswert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Wertpapiere im Umlaufvermögen erfolgt entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Kurswerten. Zuschreibungen erfolgen bei Werterholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Der Ansatz der laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, der Kasse und der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt mit den Nominalbeträgen. Für die Altersteilzeitverpflichtungen werden zum Zwecke der Insolvenzsicherung Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung entsteht aus der Saldierung der Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen und der Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit gemäß §246 Abs. 2 HGB. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt grundsätzlich eine Abzinsung. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitabkommen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Als Rechnungsgrundlage werden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet und ein Gehaltstrend von 2,30 % und ein Rechnungszins von 1,05 % berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktiva und Passiva in Fremdwährung sind grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Umsatzerlöse werden nach dem Gesamtkostenverfahren ermittelt. 2.3.2. Erläuterungen zur BilanzAktivaAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage 1 dem Anhang beigefügt. FinanzanlagenDie Finanzanlagen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 446.913,81 EUR bestehen gegenüber der französischen Tochter Car-Garantie Courtage SARL sowie der Gesellschafterin CG Car-Garantie Versicherungs-AG. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von 444.728,53 EUR sowie eine bestehende Restforderung, gegenüber der bereits liquidierten ehemaligen chinesischen Tochtergesellschaft, in Höhe von 113.924,88 EUR enthalten. WertpapiereDie dem Umlaufvermögen zuzuordnenden Wertpapiere betreffen ausschließlich Anteile an Rentenfonds. PassivaSteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Ertragssteuern in Höhe von 2.422.599,06 EUR, welche aus dem Anstieg des Jahresergebnisses resultieren. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen resultieren überwiegend aus Verkaufsprämien an Mitarbeiter in Höhe von 2.231.541,15 EUR sowie aus Ansprüchen von Vertragspartnern in Höhe von 5.343.604,13 EUR, die im Zusammenhang mit Service- und Maintenance-Verträgen entstanden sind. Für die ausschließlich zur Absicherung der Altersversorgungsverträge abgeschlossene Rückdeckungsversicherung erfolgte eine Saldierung mit den Verpflichtungen.
Der saldierte Ausweis des Aktivüberhangs erfolgt unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung". Darüber hinaus erfolgte eine Saldierung der Aufwendungen für Beitragszahlungen (Sonstige Aufwendungen) mit den Erträgen aus Rückdeckungsversicherung (Sonstige Erträge) in Höhe von 162.100,00 EUR. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber der deutschen Tochter, GSG Garantie-Service GmbH, in Höhe von 3.350.000,00 EUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen überwiegend Verbindlichkeiten aus Service- und Maintenance-Verträgen in Höhe von 19.207.462,73 EUR sowie Verbindlichkeiten gegenüber Händlern aus der Händlereigengarantie in Höhe von 16.712.374,53 EUR. 2.3.3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse in Höhe von 40.331.737,45 EUR setzen sich zusammen aus Provisionen für die Vermittlung von Versicherungen in Höhe von 23.851.715,82 EUR, Erlösen aus Serviceleistungen für den Automobilhandel in Höhe von 15.180.902,44 EUR sowie Erlösen aus Dienstleistungsumlagen in Höhe von 1.299.119,19 EUR. In den Umsatzerlösen enthaltene Beträge aus Service- und Maintenance-Verträgen in Höhe von 9.912.935,53 EUR wurden bei Vertragsabschluss in identischer Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Eine erfolgswirksame Auswirkung ergibt sich erst bei Beendigung der jeweiligen Verträge. Sonstige betriebliche ErträgeIm abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich Gewinne aus Währungsumrechnungen in Höhe von 466.042,32 EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten hauptsächlich Erträge aus beendeten Serviceverträgen in Höhe von 2.001.974,16 EUR. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Veränderung von Verpflichtungen im Rahmen von Service- und Maintenance-Verträgen in Höhe von 11.361.172,31 EUR. Davon ergaben sich 1.448.236,78 EUR aus Aufwendungen, die in Verbindung mit Ansprüchen der Vertragspartner aus der Beendigung von Serviceverträgen entstanden sind. Einen großen Bestandteil bilden weiterhin die Aufwendungen aus Dienstleistungsumlagen in Höhe von 4.757.053,73 EUR. Die Verluste aus Währungsumrechnungen beliefen sich auf 218.861,54 EUR. Erträge aus BeteiligungenDie Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 1.500.000,00 EUR resultieren aus der Ausschüttung der deutschen Tochtergesellschaft GSG Garantie-Service GmbH. Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDie sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten im Wesentlichen Zinserträge für angelegte Fest- und Tagesgelder in Höhe von 961.724,01 EUR Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich auf 5.353.389,22 EUR. 2.3.4. Sonstige AngabenDie CAR-GARANTIE GMBH hat ihren Sitz in Freiburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg mit der Registernummer HRB 824 eingetragen. Organe
Bezüge der OrganmitgliederIm Berichtsjahr wurden wie auch im Vorjahr keine Bezüge an die Geschäftsführer sowie die Beiratsmitglieder ausbezahlt. MitarbeiterDie durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Berichtsjahr 67 (Vorjahr: 70), davon waren sämtliche Mitarbeiter im Außendienst beschäftigt. Anteilsbesitz
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen BedingungenDie CAR-GARANTIE GMBH hat im Geschäftsjahr 2021 gegenüber der französischen Tochter Car-Garantie Courtage SARL einen teilweisen Forderungsverzicht mit Besserungsschein auf das bestehende Gesellschafterdarlehen ausgesprochen. Die damit einhergehende Wertberichtigung der Ausleihungen an verbundene Unternehmen bleibt auch im Geschäftsjahr unverändert bestehen. Ausschüttungsgesperrte BeträgeIn Höhe des aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung von 198.011,00 EUR gilt die Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB. KonzernzugehörigkeitDie CAR-GARANTIE GMBH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der CG Car-Garantie Versicherungs-AG und wird in den Konzernabschluss der GOTHAER Versicherungsbank VVaG, Köln, einbezogen. Die GOTHAER Versicherungsbank VVaG, Köln, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss hat für die CAR-GARANTIE GMBH befreiende Wirkung gemäß § 291 Abs. 2 HGB. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Sonstige finanzielle VerpflichtungenUm die Liquidität der französischen Tochter Car-Garantie Courtage SARL zu verbessern, wurde dieser im Geschäftsjahr 2022 ein weiteres Darlehen i. H. v. bis zu 2.400.000,00 EUR zugesagt. Der Darlehensbetrag kann seit dem 01.01.2022 in Abhängigkeit des aktuellen Liquiditätsbedarfs der Tochtergesellschaft in mehreren Tranchen (Mindestbetrag 500 TEUR je Tranche) abgerufen werden. Eine Inanspruchnahme des Darlehensrahmens ist bisher nicht erfolgt. Die weiteren sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen langfristig abgeschlossene Leasingverträge für EDV-Hardware und Kraftfahrzeuge, die sich im geschäftsüblichen Rahmen bewegen. Die Gesamtverpflichtung hieraus beträgt 813.012,74 EUR. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem BilanzstichtagEreignisse von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres liegen nicht vor. GewinnverwendungWir schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 17.595.867,69 EUR wie folgt zu verwenden:
Freiburg, den 05. März 2024 CAR-GARANTIE GMBH Wolfgang Bach Anna Biesenthal Dr. Marcus Söldner Anlage 1: Entwicklung des AnlagevermögensEntwicklung des Anlagevermögen konsolidiert
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CAR-GARANTIE GMBH, Freiburg PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der CAR-GARANTIE GMBH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAR-GARANTIE GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Köln, 8. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Thomas Volkmer, Wirtschaftsprüfer Marcel Dahmen, Wirtschaftsprüfer GewinnverwendungsbeschlussDer Beirat beschließt einstimmig, den Bilanzgewinn in Höhe von 13.700.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten und 3.895.867,69 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. |
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