Horcher Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Helmut Horcher seit 30.1.2004 | Geschäftsführer |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Horcher GmbHNidderauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018Horcher GmbH, 61130 NidderauAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2018 bis 31.12.2018Horcher GmbH, 61130 Nidderau
ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2018Horcher GmbH, 61130 Nidderau
Anhang für das Geschäftsjahr 2018Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden in Höhe der hierfür entstandenen Entwicklungskosten aktiviert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Wertaufholungen werden bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt. Im Berichtsjahr entsteht ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern durch Bewertungsunterschiede in Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 29,83 % für Körperschaft- und Gewerbesteuer. Passive latente Steuern resultieren aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. Aktive latente Steuern wurden aufgrund steuerlicher Verlustvorträge gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Soweit erforderlich wurden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie von liquiden Mitteln in fremder Währung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Entstehungskurs unter Berücksichtigung von Verlusten aus Kursänderungen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Im Berichtsjahr sind Kosten für Forschung- und Entwicklung in Höhe von T€ 219 angefallen. Davon wurden Entwicklungskosten in Höhe von T€ 219 unter der Position selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte aktiviert. Forderungen und Sonstige Vermögengegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 45 (Vorjahr: T€ 45). Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Personalrückstellungen, Gewährleistungsrückstellungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Rückstellungen für Prozessrisiken. Verbindlichkeiten Die vertraglichen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch Sicherungsübereignung von Maschinen und Fahrzeugen und einer Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 90 (Vorjahr: T€ 100) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 164 (Vorjahr: T€ 103) enthalten. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 286 Abs. 8 HGB beträgt T€ 987. Der Gesamtbetrag ergibt sich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 820 sowie aus der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von T€ 167. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern belasten im Wesentlichen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Etragslage sowie ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 621. Vorteile von Miet- und Leasingverträgen liegen in der Bilanzneutralität sowie Schonung der Liquidität. Allerdings erwirbt der Miet-/Leasingnehmer kein Eigentum am Miet-/ Leasinggegenstand und hat somit nur eingeschränkte Möglichkeiten einer Verwertung. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 33.082,26 auf neue Rechnung vorzutragen. Zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 909.275,96 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von € 942.358,22. Name der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Stefan Horcher, Feinwerkmechanikermeister, Nidderau, geführt. Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Anteilsbesitz Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 100 % an der Horcher Lifting Inc. USA, Florida. Das Eigenkapital zum 31.12.2018 beträgt T€ -266. Der Jahresfehlbetrag zum 31.12.2018 beträgt T€ -303. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Nidderau, den 19.12.2019 Horcher GmbH -Geschäftsführung- Stefan Horcher Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 der Horcher GmbHGeschäftstätigkeit Der Gegenstand des Unternehmens umfasst die Entwicklung, die Fertigung, den Vertrieb und den Service an Medizintechnik-Produkten und an damit verbundenen Serviceleistungen für unsere Kunden. Unsere Produktpalette umfasst Ausstattung im Bereich integrierter Lösungen zur Realisierung von Pflege und Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Aufgrund unserem umfangreichen Wissen und unserer Erfahrung bieten wir hochwertige Medizinprodukte für den sicheren Transfer von Pflegebedürftigen und ihrer hygienischen Versorgung an. Im Einzelnen sind dies Lagerungs- und Transferhilfen, Pflegebadewannen und verwandte Produkte sowie Reinigungs- und Desinfektionsautomaten. Diese Produkte bieten unseren Kunden eine bessere Lebensqualität sowie eine Verbesserung der Arbeitsergonomie für das Pflegepersonal bei gleichzeitiger Kostenreduzierung für Pflegeeinrichtungen. Wir sind der Überzeugung, dass für die Qualität und Effizienz in der Pflege eine bessere Pflegeversorgung und die Unterstützung der Pflegekräfte mit den richtigen Hilfsmitteln von entscheidender Bedeutung sind. Service, Reparatur und Instandhaltung von Medizinprodukten in einer zuverlässigen Art und Weise sowie die Einhaltung derer Dokumentationspflichten sind für unsere Kunden sehr wichtig. Gesamtwirtschaftliche Lage und Entwicklung der Branche Die Gesellschaft ist in einem starken gesamtwirtschaftlichen Umfeld tätig. Das bereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Geschäftsjahr 2017 in Deutschland zum 8. Mal in Folge und erreichte mit einer Steigerung von 2,2 % die höchste Zuwachsrate der vergangenen fünf Jahre. Auch die Zahl der Erwerbstätigen erreichte einen neuen Höchststand. Der Gesundheitssektor sieht hingegen seit Jahren, einer von der Entwicklung der Gesamtkonjunktur unabhängigen und unveränderten Situation entgegen - nämlich das nach wie vor ungelöste Problem der rückläufigen Investitionsfinanzierung der Länder. Demnach gibt es eine Investitionslücke von mehr als 3 Mrd. € pro Jahr für inländische Krankenhäuser. Insgesamt ist damit die Investitionslücke auf 40 Mrd. € angewachsen. Der Trend zur Konsolidierung bei Pflegeheimen hingegen hält ungebremst an. Durch Übernahmen und Transaktionen stieg der Anteil der 30 größten Betreiber für stationäre Pflegeeinrichtungen im Berichtsjahr um 13 %. Getrieben wird diese Entwicklung vom Investoreninteresse an den renditebringenden Immobilien. Die Bundesregierung hat die Verbesserung der Pflege in Deutschland zur "Chefsache" erklärt. Im Zuge dieser Prioritätenbildung soll es zu spürbar höheren Investitionen und Ausgaben für medizinische Hilfsmittel in diesem Bereich kommen. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die Ertragslage hat sich auch aufgrund des Umsatzrückganges von 9.173 TE im Vorjahr auf 8.949 TE in 2018 verringert. Die Absatzmärkte liegen in folgenden Gebieten:
Der Jahresüberschuss zum 31.12.2018 beträgt 33,08 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 128,29 TEUR). Die Vermögenslage ist unter anderem durch ein Darlehen gegenüber der Horcher Lifting Systems, Inc. in Höhe von 950,86 TEUR gekennzeichnet. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgte im Geschäftsjahr planmäßig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen 1.538,96 TEUR. Größere Investitionsvorhaben der Gesellschaft sind nicht geplant. Die Liquiditätslage hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Liquidität war im Berichtsjahr gegeben. Chancen und Risiken Die Fakturierung der Umsätze sowie der größte Teil des Einkaufs von Material erfolgt in Euro. Es bestehen nur unwesentliche Währungsrisiken. Es bestehen allgemeine Unternehmensrisiken, die sich aus der konjunkturellen Entwicklung, dem Wettbewerb und den Marktpreisen sowie aus rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben. Für einen Produzenten von medizinischen Geräten bestehen überdies auch Technologie- und Produktrisiken. Denen wird durch die Bereitstellung von qualifizierten Personal, Weiterbildungsmaßnahmen, einem straffen Qualitätsmanagement nach EN 13485 und modernen Testverfahren entgegengewirkt. Mit dem bestehenden Kundenstamm, an dessen Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem positiven Jahresergebnis 2019 und einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses zu rechnen. Spezieller Risikobericht Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Beteiligungen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei drei Geschäftsbanken und bei Gesellschaftern. Wobei die Unternehmensfortführung maßgeblich vom dauerhaften Finanzierungsengagement der Gesellschafter abhängt. Der Geschäftsführung liegen derzeit keine Anhaltspunkte vor, die das Engagement in Frage stellen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt überdurchschnittlich Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Systeme sowie Entwicklungen für neue Produkte in der Medizintechnik. Insbesondere wurden 2018 ein neuer Deckenlift und eine neue Wannensteuerung entwickelt. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Im Kalenderjahr 2018 wurden annähernd 9 Mio. Euro Umsatz erzielt und damit rund 224 TEUR weniger als im Vorjahr. Bis zum Jahresende 2018 wurden die Verbindlichkeiten an Kreditinstitute planmäßig zurückgeführt. Die Gesellschaft plant die noch bestehenden Verbindlichkeiten an Kreditinstitute weiter zu verringern. In den USA steht die Auftragslage für enormes Wachstum. Wir planen für das Geschäftsjahr 2019 in diesem von den Marktteilnehmern aggressiv umkämpften Markt eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung für 2019 und 2020. Weiterhin erwarten wir eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis im Vergleich zu den Vorjahren. Für das Jahr 2019 erwarten wir Umsatzerlöse in Höhe von 8.600 TEUR. Bei verbessertem Kostenmanagement gehen wir von einem positiven Ergebnis aus.
Nidderau, den 19.12.2019 Horcher GmbH -Geschäftsführung- Stefan Horcher BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Horcher GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Horcher GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Horcher GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schongau, 19.12.2019 STG
Werttreuhand GmbH
Beckstein Wirtschaftsprüfer |
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