Maincor Verwaltungs GmbH
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Mainpex GmbH & Co. KGSchweinfurtJahresabschluss zum 31. Dezember 2011BestätigungsvermerkDie zur Offenlegung bestimmte Bilanz und der nach § 326 HGB verkürzte Anhang entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "An die Mainpex GmbH & Co. KG Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung der Mainpex GmbH & Co. KG, Schweinfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir in Erfüllung unserer Berichtspflicht i. S. d. § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB über Tatsachen, die den Bestand des geprüften Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können, darauf hin, dass die Gesellschaft aufgrund der Verluste in den Vorjahren und im Geschäftsjahr 2011 zum 31. Dezember 2011 nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile von Kommanditisten in Höhe von EUR 969.465,25 aufweist. Die Liquiditätslage der Gesellschaft wurde beeinträchtigt. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung aus dem Vorjahr wurde das Fest- bzw. Haftkapital um TEUR 1.000 auf TEUR 3.000 erhöht und weitere Einlagen getätigt. Die Geschäftsführung geht nach aktuellem Erkenntnisstand vom Fortbestand der Gesellschaft aus. Weitere bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht."
Schweinfurt, 27. April 2012 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2011Mainpex GmbH & Co. KG, Silbersteinstraße 14, 97424 SchweinfurtAKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2011Mainpex GmbH & Co. KG, Silbersteinstraße 14, 97424 Schweinfurt1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten in Verbindung mit § 264a Abs. 1 HGB die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte des Anlagevermögens werden mit den Einzelkosten und den angemessenen Teilen der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Die Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Dabei werden nur die Herstellungsvorgänge berücksichtigt, die in dem nach dem 31. Dezember 2008 beginnenden Geschäftsjahren begonnen wurden. Die planmäßig lineare Abschreibung erfolgt über die Nutzungsdauer von durchschnittlich fünf Jahren entsprechend der geschätzten Produktlebenszyklen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen soweit zulässig und vorteilhaft, degressiv und darüber hinaus linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände von EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden zu einer Gruppe zusammengefasst und im Jahr des Zugangs und den vier folgenden Geschäftsjahren mit je einem Fünftel abgeschrieben. Ihr Abgang wird nach vollständiger Abschreibung unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis und die Anschaffungsnebenkosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr werden zum jeweils niedrigeren oder höheren Anschaffungskurs oder Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. 3. Erläuterungen zur BilanzEigenkapital Das Festkapital beträgt EUR 3.000.000,00 und entspricht den im Handelsregister eingetragenen Hafteinlagen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 645.412,06 wird entsprechend verteilt und den Kapitalanteilen der Gesellschafter belastet. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0) und mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 2.890 (Vorjahr TEUR 4.623). Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 352 (Vorjahr TEUR 317) durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von TEUR 145 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Maincor AG. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 5 M Real Estate GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 567. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine Bürgschaften mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 300 und Valuta zum 31. Dezember 2011 in Höhe von TEUR 35 übernommen Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 4.500. Die Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2011 in Höhe von TEUR 3.299. Die Gesellschaft geht bei der Bürgschaft und den gesamtschuldnerischen Haftungsverhältnissen von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da bei den entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber diese ausgesprochen bzw. übernommen wurden, nach vorliegenden Planungen in Verbindung mit entsprechenden Maßnahmen vom Fortbestand auszugehen ist. Es besteht eine Eigenkapital-Covenantvereinbarung mit der Sparkasse Bad Neustadt/Saale, wonach die Sparkasse berechtigt ist, werthaltige Sicherheiten einzufordern, sofern die Gesellschaft die Voraussetzungen für die Kreditgewährung nicht mehr erfüllt. Das konsolidierte Eigenkapital muss mindestens 30 % der Bilanzsumme jedoch nicht weniger als TEUR 13.000 betragen. Die vorgegebene Eigenkapitalquote errechnet sich entsprechend der Vereinbarung als das Verhältnis aus dem bereinigten konsolidierten Eigenkapital zur bereinigten konsolidierten Bilanzsumme des Konzerns der Maincor AG. Die Gesellschaft geht von der Einhaltung der Covenantvereinbarungen bzw. von entsprechenden Einigungen mit den Banken aus. Darüber hinaus hat die Gesellschaft gegenüber einer Bank eine Negativerklärung mit Gleichstellungsverpflichtungen abgegeben. 4. Sonstige AngabenGeschäftsführung und Vertretung Komplementärin Mainpex Management GmbH, Silbersteinstraße 14, 97424 Schweinfurt, vertreten durch folgende Geschäftsführer: Herr Udo Hilbert, Oberreute Herr Dieter Pfister, Schweinfurt Herr Thomas Kritzner, Grafenrheinfeld Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr belaufen sich auf EUR 0 (Vorjahr EUR 0). Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz der Gesellschaft im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB umfasst die Beteiligung an der Mainpex GesmbH, Maria Alm (Österreich) in Höhe von EUR 35.000,00 (100%). Zum 31.12.2011 beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft EUR -846.391,89 und der Jahresüberschuss EUR 31.658,56. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Mainpex Management GmbH. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Maincor AG, Schweinfurt, zum 31. Dezember 2011 im Rahmen der Equity-Methode einbezogen. Der Konzernabschluss kann von der Maincor AG bezogen werden. Er wird außerdem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist im Internet unter www.ebundesanzeiger.de verfügbar.
Schweinfurt, 27. April 2012 Mainpex GmbH & Co. KG gez. Dieter Pfister gez. Udo Hilbert gez. Thomas Kritzner Beschluss über die Feststellung für das Geschäftsjahr 2011Mainpex GmbH & Co. KG, Silbersteinstraße 14, 97424 SchweinfurtMit Beschluss vom 27. Juni 2012 wurde der Jahresabschluss festgestellt. |
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