Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 6545
Eingetragen
13.5.1997
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
die Auftragsentwicklung und die Auftragsfertigung von medizintechnischen Artikeln aller Art sowie das Bereitstellen von Dienstleistungen für andere medizintechnische Unternehmen, ferner die Vornahme von Geschäften, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sfefan Volz
seit 8.1.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

20.00% identifiziert80.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
T***** F****
10.00%
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
80.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
MAKI GmbH & Co. KG
Germany
80000
80.00%
T***** F****
10000
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ProCon Medizintechnik GmbH

Alzenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht 2021


der Firma ProCon Medizintechnik GmbH

I.  Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell und Tätigkeitsbereiche
Die ProCon Medizintechnik GmbH ist ein europäisch agierendes mittelständisches Unternehmen der Medizintechnik-Branche im Großraum Frankfurt/Main.
Unser Leistungsspektrum reicht von der Lohnfertigung spanend hergestellter Implantate bis hin zu additiv gefertigten Implantaten. Die zugehörigen Probeinstrumente werden ebenso gefertigt.

Forschung und Entwicklung
Gegenstand unseres Unternehmens ist die Lohnfertigung, somit unterstützen wir unsere Kunden bei ihrer Entwicklungstätigkeit mit unserem Fertigungs-Know-how.
Die Ergebnisse fließen in die Produkte unserer Kunden ein, somit ist ein stetiger Zuwachs an neuen Implantaten in der Produktion gewährleistet. Mit der Validierung des additiven Fertigungsprozesses bieten wir in Verbindung mit der spanenden Fertigung den kompletten Fertigungsprozess für unsere Kunden an und haben so ein sehr breites Fertigungsspektrum erreicht. Mit diesem Schritt haben wir die Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft gestärkt und durch die Implementierung der Inhouse-Analysen für Pulver und Material einen weiteren Schritt getan. Hierdurch können wir die Anforderungen der FDA (U.S. Food and Drug Administration) bezüglich additiver Fertigung ohne Unterbrechung des Herstellprozesses erfüllen.

II.  Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2021 gekennzeichnet durch die Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 2,9% im Vergleich zum Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist nach einer Schrumpfung im Vorjahr nun wieder gewachsen. Die Erwerbslosenquote fiel einhergehend auf 3,3%.
Das bisher niedrige Zinsniveau wird sich angetrieben von der aktuellen Inflation etwas erhöhen. Da keine wesentlichen Reformen in den verschuldeten europäischen Ländern eingeleitet werden und deren Verschuldung weiter ansteigt und die Corona-Pandemie noch nicht überwunden ist, ist mit einer moderaten Erhöhung des Zinsniveaus durch die EZB bis Ende 2022 wohl zu rechnen.
Wir mussten durch die Einflüsse von Corona, im Jahr 2021 auf das Mittel der Kurzarbeit für 4 Monate zurückgreifen. Auch in der ersten Jahreshälfte 2022 nutzten wir dieses Mittel um dem Einbruch durch Corona gerecht zu werden.
Wir hatten eine reduzierte Auftragslage, welcher wir durch die Einführung von Kurzarbeit von März 2022 bis Juni 2022 begegnet sind. Durch Neuprodukte und Neukunden und der nun wieder etwas häufiger stattfindenden Operationen hat sich unsere Auftragslage so gebessert, dass wir ab Juli 2022 auf das Mittel der Kurzarbeit vorläufig verzichten.
Der für uns relevante Markt zeigt sich aber weiterhin sehr dynamisch. Die Aussichten für das laufende Jahr 2022 sind nun besser geworden, wobei die Corona-Lage und die dadurch entstandenen Probleme in den Kliniken, immer noch ein fragiles Umfeld darstellen.
Die weltweite Wettbewerbssituation der Branche ist nahezu unverändert.
Wesentliche Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen haben im Geschäftsjahr kaum stattgefunden. Aktuell ist der Krieg in der Ukraine ein Risiko für die Energie- und Rohstoffbeschaffung. Hier haben wir sehr frühzeitig reagiert und so diese Risiken minimiert.

Geschäftsverlauf
Das Kerngeschäft der ProCon Medizintechnik GmbH liegt in dem Bereich Wirbelsäulenimplantatfertigung. Es wurden sehr viele neue Produkte mit unseren Kunden entwickelt und zur Serienreife gebracht, währenddessen die Fertigung der bestehenden Produkte weiter optimiert wurde.
Ziel ist es, diesen Bereich weiter auszubauen. Gerade im Bereich der additiven Fertigung soll die Fertigung nun nach ausgiebiger Validierungsphase deutlich gesteigert werden. Hier wurde eine weitere Anlage qualifiziert, wodurch sich die Kapazitäten nun verdoppelt haben.
Das Marktumfeld der Medizintechnik-Branche gilt als Wachstumsmarkt. Dennoch hat sich die Sparpolitik besonders im deutschen Gesundheitswesen auch im Jahr 2021 nicht geändert.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 durch ein niedrigeres Umsatzvolumen geprägt, das auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Die im letzten Geschäftsjahr 2020 angegebenen Ziele für Umsatz und Ertrag für das Geschäftsjahr 2021 konnten erreicht und für den Ertrag sogar übertroffen werden. Das Auftragsvolumen lag Ende 2021 über dem des Vorjahres, jedoch kam Anfang 2022 der Einbruch durch die Corona-Winterwelle. Im aktuellen Geschäftsjahr 2022 spüren wir nun eine Erholung durch vor allem Neukunden mit einem etwas anderen Fokus.

Kooperationsvereinbarungen
Kooperationsvereinbarungen bestehen keine.

Markt- und Wettbewerbssituation
Die Wettbewerbsposition und die Marktanteile der Gesellschaft befinden sich insbesondere bei technologisch anspruchsvollen Produkten bereits auf einem hohen Niveau. Dies sieht man in der Tatsache, dass es nur sehr wenige Lohnfertiger in der Medizintechnik gibt, welche additive und zerspanende Implantatfertigung anbieten.
Die Marktstellung der Gesellschaft ist in dem oben genannten Tätigkeitsfeld als sehr gut zu bezeichnen, was zu einer positiven Entwicklung bei dem Auftragseingang und dem Auftragsbestand geführt hat. So konnten wir, trotz der Einflüsse von Corona, im Jahr 2021 wieder ein positives Ergebnis erreichen. Die Anstrengungen, die wir vor allem in der Neukundengewinnung getätigt haben, zeigen nun Erfolg. Hier wurden drei Neukunden gewonnen und die Akquise eines weiteren größeren Kunden läuft. Nun sehen wir für das 3. Quartal 2022 steigende Auftragszahlen.
Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Eine Veränderung der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnten sich ergeben aus weiter steigenden regulatorischen Anforderungen, auf die wir uns strategisch eingestellt haben und hierdurch unsere stabile Marktposition weiter ausbauen können.
Unser Unternehmen hat in den vergangenen Jahren ausnahmslos alle Audits durch die benannten Stellen (Zertifizierungsstellen für Medizinprodukte der EU) bestanden, ebenso wie das in 2018 durchgeführte Audit der FDA. Im Januar 2021 wurde das MDSAP-Audit (Medical Device Single Audit Program) erfolgreich bestanden.
ERTRAGSLAGE

Ergebnisquellen
Da wir sehr stark in die Neuentwicklung von Implantaten unserer Kunden mit einbezogen sind und viele Projekte, wegen der Verschiebung der Umstellung von MDD (Medizinprodukterichtlinie Medical Device Directive) auf MDR (Medizinprodukteverordnung Medical Device Regulation), durch unsere Kunden noch gestartet wurden, wurde die Produktionskapazität verstärkt für Neuprodukte genutzt.
Die sich hieraus ergebenden Schwankungen im Umsatz und Ertrag sind daher auch weiterhin nicht ungewöhnlich, sondern als die Regel anzusehen. Die Corona-Pandemie mit Ihren Wellen machte sich ebenso stark bemerkbar.

Rohertrag
Der Rohertrag lag im Jahr 2021 bei T€ 5.818 (Vorjahr T€ 5.746) und ist somit unverändert.

Beurteilung
Die Ertragslage wird sich in den Folgejahren durch die Fertigung der Neuprodukte und Überwindung der Pandemie deutlich verbessern. Die Risiken durch den Krieg in der Ukraine haben wir für die Beschaffungsseite weitestgehend minimiert. Für das Jahr 2022 wird sich die Corona-Pandemie noch weiterhin negativ auswirken, wobei wir bis zum Jahresende mit einer Erholung rechnen und so ein gleichbleibendes positives Ergebnis prognostizieren.
Das Ergebnis 2021 liegt über der Prognose, hier konnten wir die harten Rahmenbedingungen durch die Pandemie, durch das Mittel der Kurzarbeit und Effizienzsteigerungen, doch sehr gut meistern.

Wesentliche Faktoren für die Veränderung der Ertragslage
Entsprechend den vorherigen Aussagen werden sich das verstärkte Auslasten der Produktionsanlagen mit Serienprodukten, aber auch die Probleme im Umgang mit der Corona-Pandemie auf die Ertragslage unseres Unternehmens auswirken. Somit ist mit einer gleichbleibenden Ertragslage in 2022 zu rechnen, in den Folgejahren aber wieder mit einem deutlichen Anstieg.

Umsatzanalyse
Die langjährige Kundenbindung sorgt für eine stabile Auftragslage. Steigerungen des Umsatzes werden durch eine intensivere Nutzung des Maschinenparks für die Serienfertigung und die Fertigung für Neukunden erwartet, allerdings ist der Rückgang durch die Corona-Pandemie dem entgegenzuhalten.

Auftragseingang und Auftragsbestand
Auftragseingang
Der nun wieder steigende Auftragseingang lässt Prognosen auf steigende Umsätze zu. Das Umsatzvolumen wird aber dem des Vorjahres entsprechen.

Auftragsbestand
Der Auftragsbestand lag zum Jahresende mit T€ 1.881 (Vorjahr T€ 1.718) auf einem leicht höheren guten Niveau, wodurch sehr gute Lieferzeiten für unsere Kunden realisiert werden konnten.

Analyse der wesentlichen Aufwendungen
Personalkosten
Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund von Kurzarbeit um T€ 84 auf T€ 3.873 gesunken. Trotz der gesunkenen Personalkosten konnten die Umsatzerlöse auf gleichem Niveau gehalten werden.

Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 69 auf T€ 1.445 gestiegen. Diese beinhalten im Wesentlichen Kosten für Reparaturen und Instandhaltung von T€ 437 (Vorjahr T€ 414), Kosten der Warenabgabe von T€ 50 (Vorjahr T€ 110), Raumkosten von T€ 123 (Vorjahr T€ 125) und verschiedene betriebliche Kosten von T€ 707 (Vorjahr T€ 590) hauptsächlich für Mietleasing.

Zinsen und Finanzergebnis
Die Zinsbelastung ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4 auf T€ 70 gesunken.

Einkauf und Beschaffungskosten
Die zentrale Einkaufsstelle konnte erreichen, dass die Anschaffungskosten nur moderat gestiegen sind. Im aktuellen Geschäftsjahr sind aber höhere Anschaffungskosten nicht mehr zu vermeiden.

Produktion und Investitionen
Die Investitionen wurden im Bereich der Maschinen und der Betriebsausstattung getätigt. Hier wurde eine weitere Anlage zum Laserschweißen gekauft, sowie ein weiterer Ofen zur Wärmebehandlung additiv gefertigter Teile. Des Weiteren wurde eine ERP-Software bestellt, welche vor allem die kaufmännischen und logistischen Unternehmensprozesse in ihrem Ablauf verbessern soll.

Jahresergebnis
Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von T€ 149 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ 28).

FINANZLAGE
Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin stabil.

Die lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wieder deutlich von T€ 2.090 auf T€ 1.603 verringert werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 23 auf T€ 200 gestiegen.

Verbindlichkeiten wurden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zurückgeführt.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. Vorhaben

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Auch der Grundsatz der wertkongruenten Finanzierung wird bei größeren Investitionen durch die Geschäftsführung stetig umgesetzt.

Wir planen Investitionen in Maschinen und Messmittel.

VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 6,5% auf T€ 6.745 gesunken.
Die Vermögenslage stellt sich weiterhin positiv dar. Bei einem Eigenkapital zum 31.12.2021 von T€ 3.474 ist die solide Eigenkapitalquote auf 52% (Vorjahr 46%) gestiegen.

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 118 auf T€ 4.477 zurückgegangen.

Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 292 auf insgesamt T€ 2.139 gesunken. Es setzt sich im Wesentlichen aus den Vorräten zusammen (T€ 1.577; Vorjahr T€ 1.541).

Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuern wurden im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 0 (Vorjahr T€ 90) angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf T€ 324 (Vorjahr T€ 287); die Rückstellungen sind als ausreichend zu bezeichnen.

Die Summe aller Verbindlichkeiten beträgt zum Stichtag T€ 2.901 (Vorjahr T€ 3.510) und setzt sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.603 (Vorjahr T€ 2.090) zusammen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 487 steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Tilgung von Darlehen.

Beurteilung
Die Lage des Unternehmens ist auf einem unverändert guten Niveau.

Besonders hervorzuheben ist die Meisterung der Einflüsse der Corona-Pandemie. Hier konnte man trotz Kurzarbeit im Jahr 2021 wieder Gewinne erwirtschaften und hat den KVP-Prozess (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) vorangetrieben. Der Auftragsbestand ist solide und der Auftragseingang steigt wieder an.
Fertigungseffizienz und Fertigungsproduktivität sind auf hohem Niveau.

Da in 2021 wieder mehr Serienprodukte gefertigt wurden dokumentiert sich dies in einer verbesserten Ertragslage, obwohl die Effekte der Corona-Pandemie diesem entgegenwirkten. Die Prognosen konnten übertroffen werden. Für 2022 erwarten wir eine gleichbleibende Ertragslage.

FINANZIELLE UND NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Es ist Ziel der internen Unternehmenssteuerung, die Gesellschaft so weiterzuentwickeln, dass wir am Markt erfolgreich auftreten können und technisch auf dem neuesten Stand angesiedelt sind.

Für die Steuerung des operativen Geschäfts verwendet die Gesellschaft vornehmlich Kennzahlen, die auf den Managementbüchern des Unternehmens basieren. Für den Produktionsbereich sind das unter anderem der Rohertrag sowie der Auftragsbestand. Beide lagen zum Jahresende im Rahmen der Erwartungen trotz der weiteren Corona-Wellen.

Die Höhe der Eigenmittel unseres Unternehmens, sowie deren positive Entwicklung, bilden die wirtschaftliche Grundlage für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Zudem besteht damit die Basis für die Entwicklung der Fertigung für zukunftsträchtige Produkte. Die deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten ist ein weiterer Baustein für die stabile Unternehmensentwicklung.

III.  Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung
Im Bereich der Fertigung und Fertigungssteuerung arbeiten wir an effizienzsteigernden Prozessabläufen in der Produktentstehung zur Steigerung der Produktivität und Verringerung der Lieferzeiten. Hierzu wurde das KVP-Projekt im Jahr 2019 gestartet und aktiv weitergeführt.

Durch diese weiteren Prozessverschlankungen erwarten wir für 2022 in Verbindung mit der Corona-Pandemie einen leicht höheren Rohertrag und einen gleichbleibenden Auftragsbestand.

Wir erwarten gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr einen gleichbleibenden Umsatz und gleichbleibenden Gewinn.

Die weiteren diversen neuen Produktqualifizierungen werden auch im Geschäftsjahr 2022 helfen die Folgen der Corona-Pandemie so abzufedern, dass trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, neue innovative Produkte nun sehr schnell durch unsere Kunden in den Markt eingeführt werden können und somit ein gleichbleibendes positives Ergebnis erzielt werden kann.

Unsere Kunden sind einem hohen Preisdruck am Markt ausgesetzt und sehr stark durch die Corona-Pandemie betroffen, daher bemühen wir uns, Kostensteigerungen entgegenzuwirken, die sich insbesondere durch höhere regulatorische Anforderungen sowie wachsende Energie-, Einkaufs- und Personalkosten ergeben.

IV.  Chancen- und Risikobericht

Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen

Branchenspezifische und politische Risiken
Sinkende Umsätze unserer Kunden könnten sich negativ auf die Umsätze unseres Unternehmens auswirken. Der gute Auftragsbestand garantiert uns eine ausreichende Reaktionszeit, um erforderliche Maßnahmen einzuleiten. Wir wirken diesem aktuell mit aktiver Neukundengewinnung entgegen.

Durch das breite Fertigungsspektrum und die hohe Produktqualität können wir schnell auf andere Produkte ausweichen. Ebenso bieten branchenübergreifende Fertigungsmöglichkeiten eine zusätzliche Sicherheit.

Ertragsorientierte Risiken
Die Wettbewerbsrisiken haben im Vergleich zu den Vorjahren etwas abgenommen, da wir ein hervorragendes Qualitätsmanagement (MDSAP-Audit) haben und Produkte von höchster Qualität produzieren. Die Erfüllung der hohen regulatorischen Anforderungen festigt die Bindung unserer Kunden an die ProCon Medizintechnik GmbH.

Die Risiken durch den möglichen Verlust von Bestandskunden werden durch den sehr flexiblen Maschinenpark reduziert, der eine kurzfristige Umstellung auf andere Produkte ermöglicht.

Finanzwirtschaftliche Risiken
Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu erwarten.

Chancenbericht
Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir mithilfe von Qualitätskontrollen direkt bei unseren Lieferanten durch. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die in den eigenen Betriebsräumen befindlichen Produktionsschritte.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen im Bereich der Fertigung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Durch die sehr erfolgreichen Platzierungen der Produkte unserer Kunden in den Kliniken, ist auch in Zukunft ein hoher Bedarf an Implantaten durch unsere Kunden zu erwarten. Durch die gewonnenen Neukunden haben wir uns breiter aufgestellt.

Gesamtaussage
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, in Bezug auf die regulatorischen Anforderungen und dem Preisdruck in der Branche sowie der Corona-Pandemie. Durch die konsequente Qualitätspolitik sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind daher derzeit nicht erkennbar. Die Preis- und Versorgungsrisiken durch den Krieg in der Ukraine wurden durch frühzeitiges Handeln in Bezug auf Material- und Energiebeschaffung minimiert.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten, sowie Leasingverträge mit unseren Hausbanken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Zur Minimierung von Risiken werden die Außenstände ständig überwacht.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich mittels Eigenmittel.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem überwiegenden Kundenstamm. Unsere Kunden schätzen die Fertigung ihrer Produkte auf sehr hohem Qualitätsniveau. Wir prognostizieren nahezu unveränderte leistungswirtschaftliche Risiken im Vorjahresvergleich und mittelfristig eine Ausweitung unseres Marktanteils.

V. Bericht über Zweigniederlassungen
 
Zweigniederlassungen werden keine unterhalten.

 

Alzenau, den 16. September 2022

Dipl. Ing. (FH) Stefan Volz
Geschäftsführer

B. Eng. Erik Siedler
Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 4.477.106,79 4.595.118,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 150.708,00 32.678,00
II. Sachanlagen 4.326.398,79 4.562.440,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.702.296,55 3.768.479,55
2. technische Anlagen und Maschinen 518.817,77 667.049,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.284,47 126.911,47
B. Umlaufvermögen 2.139.318,70 2.431.054,08
I. Vorräte 1.577.311,88 1.540.817,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 262.015,88 835.075,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 299.990,94 55.161,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 128.608,20 186.869,77
Aktiva 6.745.033,69 7.213.042,14

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 3.474.319,36 3.325.180,38
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 3.274.051,19 3.302.052,27
III. Jahresüberschuss 149.138,98 -28.001,08
B. Rückstellungen 323.904,51 377.453,82
C. Verbindlichkeiten 2.900.911,48 3.510.407,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.603.324,00 2.090.010,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr   18,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.603.324,00 2.089.992,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 958.575,88 912.929,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 958.575,88 912.929,42
3. sonstige Verbindlichkeiten 339.011,60 507.467,65
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 339.011,60 507.467,65
D. Passive latente Steuern 45.898,34  
Passiva 6.745.033,69 7.213.042,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 5.961.322,98 5.797.810,22
2. Personalaufwand 3.873.409,15 3.957.790,59
a) Löhne und Gehälter 3.151.579,15 3.256.480,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 721.830,00 701.309,66
davon für Altersversorgung 39.544,24 38.856,97
3. Abschreibungen 371.247,71 411.187,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 371.247,71 411.187,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.445.011,12 1.375.791,24
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.391,36 74.510,38
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 45.898,64 0,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 15.662,06  
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 61.560,40  
7. Ergebnis nach Steuern 155.365,00 -21.469,05
8. sonstige Steuern 6.226,02 6.532,03
9. Jahresüberschuss 149.138,98 -28.001,08

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB)sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.
Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Firma laut Registergericht:
ProCon Medizintechnik GmbH   
Sitz laut Registergericht:
Alzenau
Registereintrag:
Handelsregister
Registergericht:
Amtsgericht Aschaffenburg
Register-Nr.:
HRB 6545
Angaben und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Beim vorliegenden Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.
Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt.
Es werden folgende Nutzungsdauern unterstellt:

·
Gebäude
 50 Jahre
·
Außenanlagen
 9 - 15 Jahre
·
technische Anlagen und Maschinen
 3 - 19 Jahre
·
Betriebs- und Geschäftsausstattung
 3 - 17 Jahre



Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800 werden in voller Höhe abgeschrieben. Der Betrag belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 17,5.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten und Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt derzeit noch nicht mit den direkt zugeordneten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, sondern durch retrograde Berechnung ausgehend vom Verkaufspreis abzüglich der Verkaufskosten und Marge. Zukünftig soll die Ermittlung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfolgen. Dabei sollen angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen werden. Die Bewertung erfolgt, soweit erforderlich, mit niedrigeren Tageswerten. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. im Bedarfsfall wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden, falls notwendig, durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Bonitätsrisiko durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Leistungsansprüche, für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag, mit dem anteiligen Nennwert der vor dem Bilanzstichtag geleisteten Vorauszahlung aktiviert.
Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Stammkapital sowie den aufgelaufenen, bisher nicht ausgeschütteten Jahresüberschüssen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungsbetrag berücksichtigt. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.
Rückstellungen am Bilanzstichtag mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit wesentlichem Umfang lagen nicht vor.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält keine wesentlichen auf fremde Währungen lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.
Die Zugangsbewertung erfolgte mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungs-posten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und
-entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Vom Wahlrecht der Aktivierung latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt.

- Anlage zum Anhang -
ProCon Medizintechnik GmbH, Alzenau

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
 

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2021
Zugang
Abgang
31.12.202
Anlagevermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
162.785,80
146.088,00
0,00
308.873,80


162.785,80
146.088,00
0,00
308.873,80
II.
Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche





    Rechte und Bauten einschließlich der





    Bauten auf fremden Grundstücken
4.143.702,91
0,00
0,00
4.143.702,91

2. technische Anlagen und Maschinen
3.771.525,34
69.297,51
0,00
3.840.822,85

3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-





    ausstattung
618.055,80
37.850,70
0,00
655.906,50


8.533.284,05
107.148,21
0,00
8.640.432,26


8.696.069,85
253.236,21
0,00
8.949.306,06
Abschreibungen
01.01.2021
 Zugang
Abgang
31.12.2021
Anlagevermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
130.107,80
28.058,00
0,00
158.165,80


130.107,80
28.058,00
0,00
158.165,80
II.
Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche

    Rechte und Bauten einschließlich der

    Bauten auf fremden Grundstücken
375.223,36
66.183,00
0,00
441.406,36

2. technische Anlagen und Maschinen
3.104.476,07
217.529,01
0,00
3.322.005,08

3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-

    ausstattung
491.144,33
59.477,70
0,00
550.622,03


3.970.843,76
343.189,71
0,00
4.314.033,47


4.100.951,56
371.247,71
0,00
4.472.199,27
Buchwerte
31.12.2021
31.12.2020
Anlagevermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
150.708,00
32.678,00


150.708,00
32.678,00
II.
Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche

    Rechte und Bauten einschließlich der

    Bauten auf fremden Grundstücken
3.702.296,55
3.768.479,55

2. technische Anlagen und Maschinen
518.817,77
667.049,27

3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-

    ausstattung
105.284,47
126.911,47


4.326.398,79
4.562.440,29


4.477.106,79
4.595.118,29



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Der Posten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet, wie im Vorjahr, keine Forderung mit einer Restlaufzeit von größer als ein Jahr.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 7). Diese sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten Rechnungsabgrenzung enthält im Wesentlichen Leasingsonderzahlungen. Deren Auflösung erfolgt entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im aktuellen Veranlagungsjahr sind keine Steuerrückstellungen vorhanden.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von T€ 136 (Vorjahr T€ 108) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen von T€ 88 (Vorjahr T€ 82).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 1.190.000,00 (Vorjahr € 1.470.000,00). Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind folgende Sicherheiten gegeben:
Grundschuld betreffend das Betriebsgrundstück (2,8 Mio €),
Sicherungsübereignungen (Gesamtwert ursprünglich 1,86 Mio €).
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf T€ 959 (Vorjahr T€ 913) und betreffen Gesellschafterdarlehen und zugehörige aufgelaufene Zinsen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Miet- und Leasingverträgen besteht eine finanzielle Gesamtverpflichtung zum 31.12.2021 in Höhe von T€ 740. Die Restlaufzeiten der genannten Verträge betragen bis zu vier Jahre.
Latente Steuern
Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt T€ 46.
Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: Zuführung T€ 46.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.445 (Vorjahr T€ 1.376) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus  Mietleasing T€ 415 (Vorjahr T€ 332), Kosten für Reparatur und Instandhaltung T€ 437 (Vorjahr T€ 414), Frachten T€ 50 (Vorjahr T€ 110) und Raumkosten T€ 123 (Vorjahr T€ 125).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachstehenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt.

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte
14
leitende Angestellte
2
Gewerbliche Mitarbeiter
61
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt
77.

Namen der Geschäftsführer
Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:
Geschäftsführer:  Stefan Volz, Dipl.-Ing. (FH), Alzenau; ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der ProCon Medizintechnik GmbH
Erik Siedler, B.Eng., Neu-Isenburg; ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der ProCon Medizintechnik GmbH
Beide Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt.
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Auf die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat seit März des Jahres 2020 stetig zugenommen. Es bestehen große Unsicherheiten, wie die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen im Jahresverlauf 2021 ausfallen werden. Die von der Geschäftsführung vermuteten negativen Auswirkungen durch das Coronavirus auf die Geschäftsentwicklung der ProCon Medizintechnik GmbH haben sich bestätigt. Im Geschäftsjahr 2022 hat die ProCon Medizintechnik GmbH weiterhin mit den Folgen der vergangenen Jahre zu kämpfen. Durch frühzeitige Reaktion auf den Krieg in der Ukraine, welcher aktuell insbesondere ein Risiko für die Energie- und Rohstoffbeschaffung sowie deren Preise darstellt, konnten diese Risiken vorerst minimiert werden.
Die wirtschaftlichen Folgen für die ProCon Medizintechnik GmbH lassen sich zurzeit nicht abschließend beurteilen.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021 nicht ergeben.
 

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Alzenau, den 16. September.2022

gez. Stefan Volz Dipl.-Ing. (FH);

gez. Erik Siedler B.Eng.


Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.10.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die ProCon Medizintechnik GmbH, Alzenau

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der ProCon Medizintechnik GmbH, Alzenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethodene geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProCon Medizintechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung derdeutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 16. September 2022

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Rosien
Wirtschaftsprüfer

gez. Bauer
Wirtschaftsprüfer

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