ProCon
Medizintechnik GmbH
Alzenau
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Lagebericht
2021
der Firma
ProCon Medizintechnik GmbH
I. Grundlagen des Unternehmens
Geschäftsmodell und Tätigkeitsbereiche
Die ProCon Medizintechnik GmbH ist ein
europäisch agierendes mittelständisches
Unternehmen der Medizintechnik-Branche im Großraum
Frankfurt/Main.
Unser Leistungsspektrum reicht von der Lohnfertigung
spanend hergestellter Implantate bis hin zu additiv
gefertigten Implantaten. Die zugehörigen
Probeinstrumente werden ebenso gefertigt.
Forschung und Entwicklung
Gegenstand unseres Unternehmens ist die
Lohnfertigung, somit unterstützen wir unsere Kunden
bei ihrer Entwicklungstätigkeit mit unserem
Fertigungs-Know-how.
Die Ergebnisse fließen in die Produkte unserer
Kunden ein, somit ist ein stetiger Zuwachs an neuen
Implantaten in der Produktion gewährleistet. Mit der
Validierung des additiven Fertigungsprozesses bieten wir in
Verbindung mit der spanenden Fertigung den kompletten
Fertigungsprozess für unsere Kunden an und haben so
ein sehr breites Fertigungsspektrum erreicht. Mit diesem
Schritt haben wir die Wettbewerbsfähigkeit für
die Zukunft gestärkt und durch die Implementierung der
Inhouse-Analysen für Pulver und Material einen
weiteren Schritt getan. Hierdurch können wir die
Anforderungen der FDA (U.S. Food and Drug Administration)
bezüglich additiver Fertigung ohne Unterbrechung des
Herstellprozesses erfüllen.
II. Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr
2021 gekennzeichnet durch die Corona-Pandemie. Das
Bruttoinlandsprodukt stieg nach Angaben des statistischen
Bundesamtes um 2,9% im Vergleich zum Vorjahr. Die deutsche
Wirtschaft ist nach einer Schrumpfung im Vorjahr nun wieder
gewachsen. Die Erwerbslosenquote fiel einhergehend auf
3,3%.
Das bisher niedrige Zinsniveau wird sich angetrieben
von der aktuellen Inflation etwas erhöhen. Da keine
wesentlichen Reformen in den verschuldeten
europäischen Ländern eingeleitet werden und deren
Verschuldung weiter ansteigt und die Corona-Pandemie noch
nicht überwunden ist, ist mit einer moderaten
Erhöhung des Zinsniveaus durch die EZB bis Ende 2022
wohl zu rechnen.
Wir mussten durch die Einflüsse von Corona, im
Jahr 2021 auf das Mittel der Kurzarbeit für 4 Monate
zurückgreifen. Auch in der ersten Jahreshälfte
2022 nutzten wir dieses Mittel um dem Einbruch durch Corona
gerecht zu werden.
Wir hatten eine reduzierte Auftragslage, welcher wir
durch die Einführung von Kurzarbeit von März 2022
bis Juni 2022 begegnet sind. Durch Neuprodukte und
Neukunden und der nun wieder etwas häufiger
stattfindenden Operationen hat sich unsere Auftragslage so
gebessert, dass wir ab Juli 2022 auf das Mittel der
Kurzarbeit vorläufig verzichten.
Der für uns relevante Markt zeigt sich aber
weiterhin sehr dynamisch. Die Aussichten für das
laufende Jahr 2022 sind nun besser geworden, wobei die
Corona-Lage und die dadurch entstandenen Probleme in den
Kliniken, immer noch ein fragiles Umfeld darstellen.
Die weltweite Wettbewerbssituation der Branche ist
nahezu unverändert.
Wesentliche Veränderungen der
gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen
Rahmenbedingungen haben im Geschäftsjahr kaum
stattgefunden. Aktuell ist der Krieg in der Ukraine ein
Risiko für die Energie- und Rohstoffbeschaffung. Hier
haben wir sehr frühzeitig reagiert und so diese
Risiken minimiert.
Geschäftsverlauf
Das Kerngeschäft der ProCon Medizintechnik GmbH
liegt in dem Bereich Wirbelsäulenimplantatfertigung.
Es wurden sehr viele neue Produkte mit unseren Kunden
entwickelt und zur Serienreife gebracht, währenddessen
die Fertigung der bestehenden Produkte weiter optimiert
wurde.
Ziel ist es, diesen Bereich weiter auszubauen. Gerade
im Bereich der additiven Fertigung soll die Fertigung nun
nach ausgiebiger Validierungsphase deutlich gesteigert
werden. Hier wurde eine weitere Anlage qualifiziert,
wodurch sich die Kapazitäten nun verdoppelt haben.
Das Marktumfeld der Medizintechnik-Branche gilt als
Wachstumsmarkt. Dennoch hat sich die Sparpolitik besonders
im deutschen Gesundheitswesen auch im Jahr 2021 nicht
geändert.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der
Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 durch ein
niedrigeres Umsatzvolumen geprägt, das auf die
Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Die im
letzten Geschäftsjahr 2020 angegebenen Ziele für
Umsatz und Ertrag für das Geschäftsjahr 2021
konnten erreicht und für den Ertrag sogar
übertroffen werden. Das Auftragsvolumen lag Ende 2021
über dem des Vorjahres, jedoch kam Anfang 2022 der
Einbruch durch die Corona-Winterwelle. Im aktuellen
Geschäftsjahr 2022 spüren wir nun eine Erholung
durch vor allem Neukunden mit einem etwas anderen Fokus.
Kooperationsvereinbarungen
Kooperationsvereinbarungen bestehen keine.
Markt- und Wettbewerbssituation
Die Wettbewerbsposition und die Marktanteile der
Gesellschaft befinden sich insbesondere bei technologisch
anspruchsvollen Produkten bereits auf einem hohen Niveau.
Dies sieht man in der Tatsache, dass es nur sehr wenige
Lohnfertiger in der Medizintechnik gibt, welche additive
und zerspanende Implantatfertigung anbieten.
Die Marktstellung der Gesellschaft ist in dem oben
genannten Tätigkeitsfeld als sehr gut zu bezeichnen,
was zu einer positiven Entwicklung bei dem Auftragseingang
und dem Auftragsbestand geführt hat. So konnten wir,
trotz der Einflüsse von Corona, im Jahr 2021 wieder
ein positives Ergebnis erreichen. Die Anstrengungen, die
wir vor allem in der Neukundengewinnung getätigt
haben, zeigen nun Erfolg. Hier wurden drei Neukunden
gewonnen und die Akquise eines weiteren größeren
Kunden läuft. Nun sehen wir für das 3. Quartal
2022 steigende Auftragszahlen.
Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Eine Veränderung der rechtlichen und
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnten sich
ergeben aus weiter steigenden regulatorischen
Anforderungen, auf die wir uns strategisch eingestellt
haben und hierdurch unsere stabile Marktposition weiter
ausbauen können.
Unser Unternehmen hat in den vergangenen Jahren
ausnahmslos alle Audits durch die benannten Stellen
(Zertifizierungsstellen für Medizinprodukte der EU)
bestanden, ebenso wie das in 2018 durchgeführte Audit
der FDA. Im Januar 2021 wurde das MDSAP-Audit (Medical
Device Single Audit Program) erfolgreich bestanden.
ERTRAGSLAGE
Ergebnisquellen
Da wir sehr stark in die Neuentwicklung von
Implantaten unserer Kunden mit einbezogen sind und viele
Projekte, wegen der Verschiebung der Umstellung von MDD
(Medizinprodukterichtlinie Medical Device Directive) auf
MDR (Medizinprodukteverordnung Medical Device Regulation),
durch unsere Kunden noch gestartet wurden, wurde die
Produktionskapazität verstärkt für
Neuprodukte genutzt.
Die sich hieraus ergebenden Schwankungen im Umsatz
und Ertrag sind daher auch weiterhin nicht
ungewöhnlich, sondern als die Regel anzusehen. Die
Corona-Pandemie mit Ihren Wellen machte sich ebenso stark
bemerkbar.
Rohertrag
Der Rohertrag lag im Jahr 2021 bei T€ 5.818
(Vorjahr T€ 5.746) und ist somit unverändert.
Beurteilung
Die Ertragslage wird sich in den Folgejahren durch
die Fertigung der Neuprodukte und Überwindung der
Pandemie deutlich verbessern. Die Risiken durch den Krieg
in der Ukraine haben wir für die Beschaffungsseite
weitestgehend minimiert. Für das Jahr 2022 wird sich
die Corona-Pandemie noch weiterhin negativ auswirken, wobei
wir bis zum Jahresende mit einer Erholung rechnen und so
ein gleichbleibendes positives Ergebnis prognostizieren.
Das Ergebnis 2021 liegt über der Prognose, hier
konnten wir die harten Rahmenbedingungen durch die
Pandemie, durch das Mittel der Kurzarbeit und
Effizienzsteigerungen, doch sehr gut meistern.
Wesentliche Faktoren für die Veränderung der
Ertragslage
Entsprechend den vorherigen Aussagen werden sich das
verstärkte Auslasten der Produktionsanlagen mit
Serienprodukten, aber auch die Probleme im Umgang mit der
Corona-Pandemie auf die Ertragslage unseres Unternehmens
auswirken. Somit ist mit einer gleichbleibenden Ertragslage
in 2022 zu rechnen, in den Folgejahren aber wieder mit
einem deutlichen Anstieg.
Umsatzanalyse
Die langjährige Kundenbindung sorgt für
eine stabile Auftragslage. Steigerungen des Umsatzes werden
durch eine intensivere Nutzung des Maschinenparks für
die Serienfertigung und die Fertigung für Neukunden
erwartet, allerdings ist der Rückgang durch die
Corona-Pandemie dem entgegenzuhalten.
Auftragseingang und Auftragsbestand
Auftragseingang
Der nun wieder steigende Auftragseingang lässt
Prognosen auf steigende Umsätze zu. Das Umsatzvolumen
wird aber dem des Vorjahres entsprechen.
Auftragsbestand
Der Auftragsbestand lag zum Jahresende mit T€
1.881 (Vorjahr T€ 1.718) auf einem leicht höheren
guten Niveau, wodurch sehr gute Lieferzeiten für
unsere Kunden realisiert werden konnten.
Analyse der wesentlichen Aufwendungen
Personalkosten
Die Personalkosten sind im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum aufgrund von Kurzarbeit um T€ 84 auf
T€ 3.873 gesunken. Trotz der gesunkenen Personalkosten
konnten die Umsatzerlöse auf gleichem Niveau gehalten
werden.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um
T€ 69 auf T€ 1.445 gestiegen. Diese beinhalten im
Wesentlichen Kosten für Reparaturen und Instandhaltung
von T€ 437 (Vorjahr T€ 414), Kosten der
Warenabgabe von T€ 50 (Vorjahr T€ 110),
Raumkosten von T€ 123 (Vorjahr T€ 125) und
verschiedene betriebliche Kosten von T€ 707 (Vorjahr
T€ 590) hauptsächlich für Mietleasing.
Zinsen und Finanzergebnis
Die Zinsbelastung ist im Vergleich zum Vorjahr um
T€ 4 auf T€ 70 gesunken.
Einkauf und Beschaffungskosten
Die zentrale Einkaufsstelle konnte erreichen, dass
die Anschaffungskosten nur moderat gestiegen sind. Im
aktuellen Geschäftsjahr sind aber höhere
Anschaffungskosten nicht mehr zu vermeiden.
Produktion und Investitionen
Die Investitionen wurden im Bereich der Maschinen und
der Betriebsausstattung getätigt. Hier wurde eine
weitere Anlage zum Laserschweißen gekauft, sowie ein
weiterer Ofen zur Wärmebehandlung additiv gefertigter
Teile. Des Weiteren wurde eine ERP-Software bestellt,
welche vor allem die kaufmännischen und logistischen
Unternehmensprozesse in ihrem Ablauf verbessern soll.
Jahresergebnis
Die Gesellschaft erwirtschaftete einen
Jahresüberschuss von T€ 149 (Vorjahr
Jahresfehlbetrag T€ 28).
FINANZLAGE
Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin stabil.
Die lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten sind
im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten konnten wieder deutlich von T€ 2.090
auf T€ 1.603 verringert werden.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sind um T€ 23 auf T€ 200 gestiegen.
Verbindlichkeiten wurden stets innerhalb der
vereinbarten Zahlungsfristen zurückgeführt.
Finanzierungsmaßnahmen bzw. Vorhaben
Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das
Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Auch der
Grundsatz der wertkongruenten Finanzierung wird bei
größeren Investitionen durch die
Geschäftsführung stetig umgesetzt.
Wir planen Investitionen in Maschinen und Messmittel.
VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um
6,5% auf T€ 6.745 gesunken.
Die Vermögenslage stellt sich weiterhin positiv
dar. Bei einem Eigenkapital zum 31.12.2021 von T€
3.474 ist die solide Eigenkapitalquote auf 52% (Vorjahr
46%) gestiegen.
Das Anlagevermögen ist gegenüber dem
Vorjahr um T€ 118 auf T€ 4.477
zurückgegangen.
Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem
Vorjahr um T€ 292 auf insgesamt T€ 2.139
gesunken. Es setzt sich im Wesentlichen aus den
Vorräten zusammen (T€ 1.577; Vorjahr T€
1.541).
Rückstellungen für Körperschaft- und
Gewerbesteuern wurden im Vergleich zum Vorjahr mit T€
0 (Vorjahr T€ 90) angesetzt. Die sonstigen
Rückstellungen belaufen sich auf T€ 324 (Vorjahr
T€ 287); die Rückstellungen sind als ausreichend
zu bezeichnen.
Die Summe aller Verbindlichkeiten beträgt zum
Stichtag T€ 2.901 (Vorjahr T€ 3.510) und
setzt sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€
1.603 (Vorjahr T€ 2.090) zusammen. Der Rückgang
der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um
T€ 487 steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der
Tilgung von Darlehen.
Beurteilung
Die Lage des Unternehmens ist auf einem
unverändert guten Niveau.
Besonders hervorzuheben ist die Meisterung der
Einflüsse der Corona-Pandemie. Hier konnte man trotz
Kurzarbeit im Jahr 2021 wieder Gewinne erwirtschaften und
hat den KVP-Prozess (kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
vorangetrieben. Der Auftragsbestand ist solide und der
Auftragseingang steigt wieder an.
Fertigungseffizienz und Fertigungsproduktivität
sind auf hohem Niveau.
Da in 2021 wieder mehr Serienprodukte gefertigt
wurden dokumentiert sich dies in einer verbesserten
Ertragslage, obwohl die Effekte der Corona-Pandemie diesem
entgegenwirkten. Die Prognosen konnten übertroffen
werden. Für 2022 erwarten wir eine gleichbleibende
Ertragslage.
FINANZIELLE UND NICHTFINANZIELLE
LEISTUNGSINDIKATOREN
Es ist Ziel der internen Unternehmenssteuerung, die
Gesellschaft so weiterzuentwickeln, dass wir am Markt
erfolgreich auftreten können und technisch auf dem
neuesten Stand angesiedelt sind.
Für die Steuerung des operativen Geschäfts
verwendet die Gesellschaft vornehmlich Kennzahlen, die auf
den Managementbüchern des Unternehmens basieren.
Für den Produktionsbereich sind das unter anderem der
Rohertrag sowie der Auftragsbestand. Beide lagen zum
Jahresende im Rahmen der Erwartungen trotz der weiteren
Corona-Wellen.
Die Höhe der Eigenmittel unseres Unternehmens,
sowie deren positive Entwicklung, bilden die
wirtschaftliche Grundlage für die Erhaltung der
Wettbewerbsfähigkeit. Zudem besteht damit die Basis
für die Entwicklung der Fertigung für
zukunftsträchtige Produkte. Die deutliche Reduzierung
der Verbindlichkeiten ist ein weiterer Baustein für
die stabile Unternehmensentwicklung.
III. Prognosebericht
Voraussichtliche Entwicklung
Im Bereich der Fertigung und Fertigungssteuerung
arbeiten wir an effizienzsteigernden Prozessabläufen
in der Produktentstehung zur Steigerung der
Produktivität und Verringerung der Lieferzeiten.
Hierzu wurde das KVP-Projekt im Jahr 2019 gestartet und
aktiv weitergeführt.
Durch diese weiteren Prozessverschlankungen erwarten
wir für 2022 in Verbindung mit der Corona-Pandemie
einen leicht höheren Rohertrag und einen
gleichbleibenden Auftragsbestand.
Wir erwarten gegenüber dem vergangenen
Geschäftsjahr einen gleichbleibenden Umsatz und
gleichbleibenden Gewinn.
Die weiteren diversen neuen Produktqualifizierungen
werden auch im Geschäftsjahr 2022 helfen die Folgen
der Corona-Pandemie so abzufedern, dass trotz des
schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, neue innovative
Produkte nun sehr schnell durch unsere Kunden in den Markt
eingeführt werden können und somit ein
gleichbleibendes positives Ergebnis erzielt werden kann.
Unsere Kunden sind einem hohen Preisdruck am Markt
ausgesetzt und sehr stark durch die Corona-Pandemie
betroffen, daher bemühen wir uns, Kostensteigerungen
entgegenzuwirken, die sich insbesondere durch höhere
regulatorische Anforderungen sowie wachsende Energie-,
Einkaufs- und Personalkosten ergeben.
IV. Chancen- und Risikobericht
Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen
Branchenspezifische und politische Risiken
Sinkende Umsätze unserer Kunden könnten
sich negativ auf die Umsätze unseres Unternehmens
auswirken. Der gute Auftragsbestand garantiert uns eine
ausreichende Reaktionszeit, um erforderliche
Maßnahmen einzuleiten. Wir wirken diesem aktuell mit
aktiver Neukundengewinnung entgegen.
Durch das breite Fertigungsspektrum und die hohe
Produktqualität können wir schnell auf andere
Produkte ausweichen. Ebenso bieten
branchenübergreifende Fertigungsmöglichkeiten
eine zusätzliche Sicherheit.
Ertragsorientierte Risiken
Die Wettbewerbsrisiken haben im Vergleich zu den
Vorjahren etwas abgenommen, da wir ein hervorragendes
Qualitätsmanagement (MDSAP-Audit) haben und Produkte
von höchster Qualität produzieren. Die
Erfüllung der hohen regulatorischen Anforderungen
festigt die Bindung unserer Kunden an die ProCon
Medizintechnik GmbH.
Die Risiken durch den möglichen Verlust von
Bestandskunden werden durch den sehr flexiblen
Maschinenpark reduziert, der eine kurzfristige Umstellung
auf andere Produkte ermöglicht.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Aufgrund der Liquiditäts- und
Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind
Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu erwarten.
Chancenbericht
Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir
mithilfe von Qualitätskontrollen direkt bei unseren
Lieferanten durch. Gleiches gilt selbstverständlich
auch für die in den eigenen Betriebsräumen
befindlichen Produktionsschritte.
Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch
Erfahrung, Innovationen im Bereich der Fertigung,
Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an
Qualität begegnen. Durch die sehr erfolgreichen
Platzierungen der Produkte unserer Kunden in den Kliniken,
ist auch in Zukunft ein hoher Bedarf an Implantaten durch
unsere Kunden zu erwarten. Durch die gewonnenen Neukunden
haben wir uns breiter aufgestellt.
Gesamtaussage
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in
einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, in Bezug auf die
regulatorischen Anforderungen und dem Preisdruck in der
Branche sowie der Corona-Pandemie. Durch die konsequente
Qualitätspolitik sehen wir uns für die
Bewältigung der künftigen Risiken aber gut
gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der
Gesellschaft gefährden könnten, sind daher
derzeit nicht erkennbar. Die Preis- und Versorgungsrisiken
durch den Krieg in der Ukraine wurden durch
frühzeitiges Handeln in Bezug auf Material- und
Energiebeschaffung minimiert.
Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei
Kreditinstituten, sowie Leasingverträge mit unseren
Hausbanken.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei
Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken
erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen
vorgenommen.
Zur Minimierung von Risiken werden die
Außenstände ständig überwacht.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft ausschließlich mittels Eigenmittel.
Die Gesellschaft verfügt über einen
solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die
absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem überwiegenden
Kundenstamm. Unsere Kunden schätzen die Fertigung
ihrer Produkte auf sehr hohem Qualitätsniveau. Wir
prognostizieren nahezu unveränderte
leistungswirtschaftliche Risiken im Vorjahresvergleich und
mittelfristig eine Ausweitung unseres Marktanteils.
V. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden keine unterhalten.
Alzenau, den 16. September
2022
Dipl.
Ing. (FH) Stefan Volz
Geschäftsführer
B.
Eng. Erik Siedler
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.477.106,79 |
4.595.118,29 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
150.708,00 |
32.678,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.326.398,79 |
4.562.440,29 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
3.702.296,55 |
3.768.479,55 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
518.817,77 |
667.049,27 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
105.284,47 |
126.911,47 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.139.318,70 |
2.431.054,08 |
| I.
Vorräte |
1.577.311,88 |
1.540.817,16 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
262.015,88 |
835.075,49 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
299.990,94 |
55.161,43 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
128.608,20 |
186.869,77 |
| Aktiva |
6.745.033,69 |
7.213.042,14 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.474.319,36 |
3.325.180,38 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
51.129,19 |
51.129,19 |
| II.
Gewinnvortrag |
3.274.051,19 |
3.302.052,27 |
| III.
Jahresüberschuss |
149.138,98 |
-28.001,08 |
| B.
Rückstellungen |
323.904,51 |
377.453,82 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.900.911,48 |
3.510.407,94 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.603.324,00 |
2.090.010,87 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
|
18,87 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.603.324,00 |
2.089.992,00 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
958.575,88 |
912.929,42 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
958.575,88 |
912.929,42 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
339.011,60 |
507.467,65 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
339.011,60 |
507.467,65 |
| D.
Passive latente Steuern |
45.898,34 |
|
| Passiva |
6.745.033,69 |
7.213.042,14 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
5.961.322,98 |
5.797.810,22 |
| 2.
Personalaufwand |
3.873.409,15 |
3.957.790,59 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.151.579,15 |
3.256.480,93 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
721.830,00 |
701.309,66 |
| davon
für Altersversorgung |
39.544,24 |
38.856,97 |
| 3.
Abschreibungen |
371.247,71 |
411.187,06 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
371.247,71 |
411.187,06 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.445.011,12 |
1.375.791,24 |
| 5.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
70.391,36 |
74.510,38 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
45.898,64 |
0,00 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
15.662,06 |
|
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
61.560,40 |
|
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
155.365,00 |
-21.469,05 |
| 8.
sonstige Steuern |
6.226,02 |
6.532,03 |
| 9.
Jahresüberschuss |
149.138,98 |
-28.001,08 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 der Gesellschaft
wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB
unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB)sowie der
Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß
§ 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren
erstellt worden.
Größenabhängige Erleichterungen
wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des
Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Soweit Wahlrechte
für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt
werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz
gewählt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
Firma laut
Registergericht:
|
ProCon Medizintechnik
GmbH
|
Sitz laut
Registergericht:
|
Alzenau
|
Registereintrag:
|
Handelsregister
|
Registergericht:
|
Amtsgericht
Aschaffenburg
|
Register-Nr.:
|
HRB 6545
|
Angaben und Begründung der gegenüber dem
Vorjahr abweichenden Form der Darstellung
Beim vorliegenden Jahresabschluss konnten die bisher
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im
Wesentlichen beibehalten werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zu Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände, Schulden,
Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge
enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden
einzeln bewertet. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit
Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit
Erträgen verrechnet worden.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind
alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum
Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt
worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag
und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden
sind.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie
bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen
und Erträge des Geschäftsjahres sind
unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung
berücksichtigt worden.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden
zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare
Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu den
Anschaffungskosten angesetzt.
Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungskosten
des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um
planmäßige lineare Abschreibungen
gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer
angesetzt.
Es werden folgende Nutzungsdauern unterstellt:
·
|
Gebäude
|
50 Jahre
|
·
|
Außenanlagen
|
9 - 15 Jahre
|
·
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
3 - 19 Jahre
|
·
|
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
3 - 17 Jahre
|
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis € 800 werden in voller
Höhe abgeschrieben. Der Betrag belief sich im
Geschäftsjahr 2021 auf T€ 17,5.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
Waren erfolgt zu Anschaffungskosten und
Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und
-preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse
erfolgt derzeit noch nicht mit den direkt zugeordneten
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, sondern durch
retrograde Berechnung ausgehend vom Verkaufspreis
abzüglich der Verkaufskosten und Marge. Zukünftig
soll die Ermittlung der Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse
zu kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
erfolgen. Dabei sollen angemessene Teile der Material- und
Fertigungsgemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung
sowie die Kosten des Werteverzehrs des
Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung
veranlasst ist, einbezogen werden. Die Bewertung erfolgt,
soweit erforderlich, mit niedrigeren Tageswerten. In allen
Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. im Bedarfsfall
wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen
Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert
unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden, falls notwendig,
durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem
allgemeinen Bonitätsrisiko durch eine ausreichend
bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von
mehr als einem Jahr werden abgezinst.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden
Leistungsansprüche, für einen bestimmten Zeitraum
nach dem Bilanzstichtag, mit dem anteiligen Nennwert der
vor dem Bilanzstichtag geleisteten Vorauszahlung aktiviert.
Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem
Stammkapital sowie den aufgelaufenen, bisher nicht
ausgeschütteten Jahresüberschüssen. Das
gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB
angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen
Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungsbetrag
berücksichtigt. Sie berücksichtigen alle
ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften.
Rückstellungen am Bilanzstichtag mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit wesentlichem
Umfang lagen nicht vor.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält keine wesentlichen
auf fremde Währungen lautende Sachverhalte, die in
Euro umgerechnet wurden.
Die Zugangsbewertung erfolgte mit dem Kurs am Tag des
Geschäftsvorfalles. Forderungen und Verbindlichkeiten
in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs
am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§
252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das
Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB)
beachtet.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von
temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen
den handelsrechtlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungs-posten und ihren steuerlichen
Wertansätzen werden die Beträge der sich
ergebenden Steuerbe- und
-entlastung mit den unternehmensindividuellen
Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen
bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive
Steuerlatenzen werden verrechnet. Vom Wahlrecht der
Aktivierung latenter Steuern wurde kein Gebrauch
gemacht.
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung des
Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel
dargestellt.
- Anlage zum Anhang -
ProCon Medizintechnik GmbH, Alzenau
Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr 2021
|
|
Anschaffungs-/Herstellungskosten
|
|
|
01.01.2021
|
Zugang
|
Abgang
|
31.12.202
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
162.785,80
|
146.088,00
|
0,00
|
308.873,80
|
|
|
162.785,80
|
146.088,00
|
0,00
|
308.873,80
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche
|
|
|
|
|
|
Rechte und Bauten einschließlich der
|
|
|
|
|
|
Bauten auf fremden Grundstücken
|
4.143.702,91
|
0,00
|
0,00
|
4.143.702,91
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
3.771.525,34
|
69.297,51
|
0,00
|
3.840.822,85
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäfts-
|
|
|
|
|
|
ausstattung
|
618.055,80
|
37.850,70
|
0,00
|
655.906,50
|
|
|
8.533.284,05
|
107.148,21
|
0,00
|
8.640.432,26
|
|
|
8.696.069,85
|
253.236,21
|
0,00
|
8.949.306,06
|
|
|
Abschreibungen
|
|
|
01.01.2021
|
Zugang
|
Abgang
|
31.12.2021
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
130.107,80
|
28.058,00
|
0,00
|
158.165,80
|
|
|
130.107,80
|
28.058,00
|
0,00
|
158.165,80
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche
|
|
|
|
|
|
Rechte und Bauten einschließlich der
|
|
|
|
|
|
Bauten auf fremden Grundstücken
|
375.223,36
|
66.183,00
|
0,00
|
441.406,36
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
3.104.476,07
|
217.529,01
|
0,00
|
3.322.005,08
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäfts-
|
|
|
|
|
|
ausstattung
|
491.144,33
|
59.477,70
|
0,00
|
550.622,03
|
|
|
3.970.843,76
|
343.189,71
|
0,00
|
4.314.033,47
|
|
|
4.100.951,56
|
371.247,71
|
0,00
|
4.472.199,27
|
|
|
Buchwerte
|
|
|
31.12.2021
|
31.12.2020
|
|
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
I.
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
150.708,00
|
32.678,00
|
|
|
150.708,00
|
32.678,00
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche
|
|
|
|
Rechte und Bauten einschließlich der
|
|
|
|
Bauten auf fremden Grundstücken
|
3.702.296,55
|
3.768.479,55
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
518.817,77
|
667.049,27
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäfts-
|
|
|
|
ausstattung
|
105.284,47
|
126.911,47
|
|
|
4.326.398,79
|
4.562.440,29
|
|
|
4.477.106,79
|
4.595.118,29
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Der Posten der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen beinhaltet, wie im Vorjahr, keine Forderung mit
einer Restlaufzeit von größer als ein Jahr.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände
beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe
von T€ 30 (Vorjahr T€ 7). Diese sind, wie im
Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten Rechnungsabgrenzung enthält im
Wesentlichen Leasingsonderzahlungen. Deren Auflösung
erfolgt entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge.
Angaben und Erläuterungen zu
Rückstellungen
Im aktuellen Veranlagungsjahr sind keine
Steuerrückstellungen vorhanden.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen Rückstellungen für Personal in
Höhe von T€ 136 (Vorjahr T€ 108) sowie
Rückstellungen für Gewährleistungen von
T€ 88 (Vorjahr T€ 82).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >
5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
beträgt € 1.190.000,00 (Vorjahr €
1.470.000,00). Es handelt sich um Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten.
Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten sind folgende Sicherheiten
gegeben:
Grundschuld betreffend das Betriebsgrundstück
(2,8 Mio €),
Sicherungsübereignungen (Gesamtwert
ursprünglich 1,86 Mio €).
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
belaufen sich auf T€ 959 (Vorjahr T€ 913) und
betreffen Gesellschafterdarlehen und zugehörige
aufgelaufene Zinsen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Miet- und Leasingverträgen besteht eine
finanzielle Gesamtverpflichtung zum 31.12.2021 in Höhe
von T€ 740. Die Restlaufzeiten der genannten
Verträge betragen bis zu vier Jahre.
Latente Steuern
Der Saldo der latenten Steuern am Ende des
Geschäftsjahres beträgt T€ 46.
Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende
Änderungen am Saldo der latenten Steuern:
Zuführung T€ 46.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von T€ 1.445 (Vorjahr T€ 1.376) setzen sich im
Wesentlichen zusammen aus Mietleasing T€ 415
(Vorjahr T€ 332), Kosten für Reparatur und
Instandhaltung T€ 437 (Vorjahr T€ 414), Frachten
T€ 50 (Vorjahr T€ 110) und Raumkosten T€ 123
(Vorjahr T€ 125).
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten
Arbeitnehmer
Die nachstehenden Arbeitnehmergruppen waren während
des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt.
| Arbeitnehmergruppen |
Zahl |
Angestellte
|
14
|
leitende Angestellte
|
2
|
Gewerbliche Mitarbeiter
|
61
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt
|
77.
|
Namen der Geschäftsführer
Die Geschäfte des Unternehmens werden durch
folgende Personen geführt:
Geschäftsführer: Stefan Volz,
Dipl.-Ing. (FH), Alzenau; ausgeübter Beruf:
Geschäftsführer der ProCon Medizintechnik GmbH
Erik Siedler, B.Eng., Neu-Isenburg; ausgeübter
Beruf: Geschäftsführer der ProCon Medizintechnik
GmbH
Beide Geschäftsführer sind
alleinvertretungsberechtigt.
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Auf die Offenlegung der Bezüge der
Geschäftsführung wird gemäß § 286
Abs. 4 HGB verzichtet.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das
Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus
SARS-CoV-2 hat seit März des Jahres 2020 stetig
zugenommen. Es bestehen große Unsicherheiten, wie die
negativen wirtschaftlichen Auswirkungen im Jahresverlauf
2021 ausfallen werden. Die von der
Geschäftsführung vermuteten negativen
Auswirkungen durch das Coronavirus auf die
Geschäftsentwicklung der ProCon Medizintechnik GmbH
haben sich bestätigt. Im Geschäftsjahr 2022 hat
die ProCon Medizintechnik GmbH weiterhin mit den Folgen der
vergangenen Jahre zu kämpfen. Durch frühzeitige
Reaktion auf den Krieg in der Ukraine, welcher aktuell
insbesondere ein Risiko für die Energie- und
Rohstoffbeschaffung sowie deren Preise darstellt, konnten
diese Risiken vorerst minimiert werden.
Die wirtschaftlichen Folgen für die ProCon
Medizintechnik GmbH lassen sich zurzeit nicht
abschließend beurteilen.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben
sich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021 nicht
ergeben.
sonstige Berichtsbestandteile
Unterschrift der Geschäftsführung
Alzenau, den 16.
September.2022
gez.
Stefan Volz Dipl.-Ing. (FH);
gez.
Erik Siedler B.Eng.
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.10.2022 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die ProCon Medizintechnik GmbH, Alzenau
PRÜFUNGSURTEILE
Wir haben den Jahresabschluss der ProCon
Medizintechnik GmbH, Alzenau, - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn-und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum
31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethodene
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der ProCon Medizintechnik GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember
2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der
bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember
2021 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS
FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES
LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN
JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE
PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter
- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung derdeutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Frankfurt am Main, 16.
September 2022
BDO
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Dr. Rosien
Wirtschaftsprüfer
gez.
Bauer
Wirtschaftsprüfer
|