Lippisch Beteiligungen GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schulz seit 26.2.2020 | Prokura |
Hans-Harald Lippisch seit 2.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans-Harald LippischLippisch Beteiligungen GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Power Personalservice GmbHLaatzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Allgemeines Größenmerkmale Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenmerkmalen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen und daher prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB. 2. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die POWER Personalservice GmbH, Laatzen, ist im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung tätig. Die Gesellschaft ist schwerpunktmäßig in Norddeutschland tätig. Neben der Zentrale in Laatzen bestehen aktuell Zweigniederlassungen in Braunschweig, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Celle, Springe, Hannover und Magdeburg. Eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland hat im vergangenen Jahr die deutsche Wirtschaft ausgebremst und lastet weiterhin auf ihr. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 drei Quartale stagnierte, ging sie im Schlussquartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal zurück. Das gleiche Minus schlug auch im Gesamtjahr zu Buche. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 Prozent. Der Anstieg der Reallöhne durch hohe Lohnabschlüsse belastete unsere Branche zusätzlich. Geopolitische Spannungen, insbesondere der Krieg in der Ukraine und der Israel-Palästina-Konflikt, trugen zu einer allgemeinen Marktunsicherheit bei. Diese Faktoren hatten einen dämpfenden Effekt auf die Konjunktur in 2023 und werden voraussichtlich auch 2024 spürbar sein. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Wesentliche Leistungsindikatoren zur Bestimmung des wirtschaftlichen Erfolgs der operativen Geschäftstätigkeit sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Umsatz um T€ 290 auf rd. 21,7 Mio € (= 1,35 %-Punkte) erhöht. Der Personalaufwand als für die Leistungen der Gesellschaft signifikante Aufwandsposition erhöhte sich um T€ 968 auf insgesamt rd. 20,0 Mio € (= 5,09 %-Punkte). Ursächlich hierfür waren Tariferhöhungen und eine hohe Unproduktivität im 1. Halbjahr 2023 durch hohe Krankenstände. Proportionale Preisanpassungen wurden von den Kunden nicht akzeptiert. Die Zahl der Arbeitnehmer hat sich nur geringfügig verändert und ist von 600 in 2022 auf 556 in 2023 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um T€ 101. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 3. Die Ertragsteuern verminderten sich um T€ 194. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 358 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 420 verringert. Die Bilanzsumme ist um T€ 191 auf rd. 5,0 Mio € gestiegen. Dafür verantwortlich sind auf der Aktivseite im Wesentlichen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einem Zuwachs in Höhe von T€ 561 sowie die Abnahme der Bankbestände in Höhe von T€ 349 und auf der Passivseite die Abnahme der Rückstellungen in Höhe von T€ 40 sowie die Abnahme der Verbindlichkeiten um T€ 127. Das Eigenkapital erhöhte sich um T€ 358. Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus kurzfristigen Forderungen und liquiden Mitteln. Das Forderungsmanagement ist stabil. Die Liquidität ist unverändert als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Liquidität I. Grades (liquide Mittel x 100) beträgt 12 % (Vj. 33 %). kurzfristige Verbindlichkeiten Die Eigenkapitalquote beträgt 58,20 % (Vorjahr 53,12 %). Daraus ergibt sich korrespondierend eine Minderung der Fremdkapitalquote auf 41,80 % (Vorjahr 46,88 %). 4. Chancen und Risiken, voraussichtliche Entwicklung Die wirtschaftliche Situation Deutschlands lässt sich aktuell nur sehr schwer prognostizieren. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Die zu erwartende Zinswende dürfte sich vor allem ab der zweiten Jahreshälfte positiv auf die Investitionstätigkeit auswirken. Die Herausforderungen umfassen die weiterhin erforderliche Anpassung an eine unsichere Wirtschaftslage sowie die Verwaltung von Arbeitsverhältnissen unter komplexen gesetzlichen und tariflichen Vorgaben. Gleichzeitig bieten sich Chancen durch eine verstärkte Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen. Der weiterhin herrschende Fachkräftemangel birgt ein signifikantes Risiko für die wirtschaftliche Weiterentwicklung. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen dürfte angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels nicht mehr allein nur von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängen. Insbesondere Fach- und Führungskräfte sind weiterhin stark nachgefragt. Somit bestehen trotz angespannter konjunktureller Lage weiterhin vielfältige Chancen auf dem Arbeitsmarkt und im Qualifizierungsmarkt. Eine weiterhin hohe Nachfrage nach Fachkräften bei einem gleichzeitig engen Arbeitsmarkt bietet ein positives Umfeld für die Entwicklung der Power Personalservice GmbH. So scheint auch unser Ziel realistisch zu sein, Ergebnisverbesserungen durch Preisanpassungen zu erzielen. Generelle Risiken resultieren weiter aus der hohen Konjunkturabhängigkeit der Branche. Negative konjunkturelle Entwicklungen schlagen unmittelbar auf Zeitarbeitsunternehmen durch. Das laufende interne Reporting, in dem relevante Indikatoren für die Entwicklung der einzelnen Zweigniederlassungen abgefragt, beurteilt und kommuniziert werden, erlaubt eine zeitnahe Einflussnahme auf ungewünschte Entwicklungen. Vor diesem Hintergrund sind wir sicher, mit dem vorhandenen Instrumentarium unternehmensgefährdende Risiken zeitnah zu erkennen und die Wirksamkeit von eingeleiteten Gegenmaßnahmen beurteilen zu können. Mögliche Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Tarifbedingungen in Deutschland und der Europäischen Union (Stichwort: "equal pay") werden von der Gesellschaft ständig hinsichtlich der Folgen für die Situation des Unternehmens analysiert und notwendige Anpassungen werden zeitnah implementiert. Geschäftsrisiken allgemeiner Natur ergeben sich aus dem festzustellenden Preis- und Margendruck vor allem im Massengeschäft, dem wir durch eingeleitete Kostenoptimierungen, dem Ausbau eines separaten Vertriebsbereiches sowie der Serviceleistungen und dem Anteil höher qualifizierter Bereiche entgegentreten. Dem am Beschaffungsmarkt unverändert bestehendem Arbeitskräftemangel begegnen wir durch europaweite Ausdehnung der Rekrutierung. 5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Der Ausblick auf die deutsche Wirtschaft hat sich leicht aufgehellt, wobei die seit 2021 deutlich höhere geopolitische Unsicherheit weiterhin bestehen bleibt. Im Jahresdurchschnitt rechnet der Sachverständigenrat in seinem Frühjahrsgutachten für das Jahr 2024 mit einer gegenüber 2023 deutlich reduzierten Inflationsrate von 2,4% - dies jedoch bei einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von lediglich 0,2%, womit sich die schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft zunächst fortsetzt. Für das Geschäftsjahr 2024 streben wir eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse an. Nach heutigem Wissenstand geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch 2024 mit einem positiven Jahresergebnis auf dem Niveau des Berichtszeitraumes abgeschlossen wird. Vor dem Hintergrund des weiterhin anhaltenden Kriegs in der Ukraine sowie des seit Oktober 2023 eskalierenden Konflikts in Nahost lässt sich nach Einschätzung der Geschäftsführung das Ausmaß der Gesamtauswirkung auf die Prognose für das Jahr 2024 zum Zeitpunkt der Lageberichtaufstellung nicht zuverlässig quantifizieren. In Abhängigkeit der weiteren Entwicklungen kann es daher zu Änderungen der im Lagebericht enthaltenen Prognose für das Geschäftsjahr 2024 kommen. Unterschrift der Geschäftsführung
Laatzen, den 28. Juni 2024 gez. Hans-Harald Lippisch, Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Power Personalservice GmbH mit Sitz in Laatzen wird im Handelsregister beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer HRB 58459 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB Buchführungspflicht. Die anfallenden Geschäftsvorfälle wurden von der Gesellschaft mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitung erfasst und über das Programm Kanzlei-Rechnungswesen pro der DATEV eG ausgewertet. Die Entwicklung des Anlagevermögens wird mit Hilfe des Programms ANLAG der DATEV eG bearbeitet. Neben einer genauen Beschreibung des einzelnen Gegenstandes wird ein Nachweis über das Anschaffungsdatum, den Anschaffungspreis sowie alle weiteren Verkehrszahlen, insbesondere die Abschreibungen geführt. Die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung wird ebenfalls mit elektronischer Datenverarbeitung geführt. Die Verfahrensabläufe in der Buchführung haben keine nennenswerten organisatorischen Änderungen erfahren. Die Saldenvorträge zum 01.01.2023 entsprechen den Ansätzen in der Bilanz zum 31.12.2022. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 265 bis 278 HGB. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Angaben zur Bilanz Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB und der für Kapitalgesellschaften geltenden besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen der §§ 268 bis 274a HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten und entsprechen dem Grundsatz der Unternehmensfortführung, dem Vorsichts- und Realisationsprinzip sowie den Grundsätzen der Bewertungsstetigkeit, Einzelbewertung und Periodenabgrenzung. Von Aktivierungswahlrechten wurde kein Gebrauch gemacht. Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 Jahre) um lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 23 Jahren) um planmäßige Abschreibungen vermindert. In 2023 erfolgte die Abschreibung wie in den Vorjahren nach der linearen Methode. Für Zugänge des Anlagevermögens wird der Teil des auf ein Jahr entfallenden AfA-Betrages abgesetzt, der auf den Zeitraum zwischen der Anschaffung oder Herstellung des Vermögensgegenstandes und dem Ende des Wirtschaftsjahres fällt (pro rata temporis). Abschreibungen auf Abgänge werden zeitanteilig für den Zeitraum der betrieblichen Nutzung bis zum Abgangszeitpunkt verrechnet (pro rata temporis). Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 (ohne Umsatzsteuer) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Wertberichtigungen wurden pauschal in Höhe von 2% auf den Nettoforderungsbestand vorgenommen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe des Nominalwerts angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungen beinhalten Auszahlungen vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das als gezeichnetes Kapital zum Nominalbetrag ausgewiesene Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 25.000,00. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab. Die sonstigen Rückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten für:
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen EUR 545.048,97 (31.12.2022: EUR 531.687,01) Verbindlichkeiten aus Steuern und EUR 115.115,72 (31.12.2022: EUR 159.797,68) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt. Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen EUR 15.439,37 (31.12.2022: EUR 13.040,95) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige Pflichtangaben Die Avalkonten belaufen sich auf TEUR 157 (31.12.2022: TEUR 161). Sonstige finanziellen Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und sonstigen Verträgen beläuft sich p.a. auf TEUR 215 (31.12.2022: TEUR 206). Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 556 Arbeitnehmer (31.12.2022: 600 Arbeitnehmer). Geschäftsführung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte von Herrn Hans-Harald Lippisch, Kaufmann, Laatzen, geführt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 S. 1 Nr. 9 Bstb. a HGB wird aufgrund der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts ist es uns nicht möglich, mit hinreichender Sicherheit vorherzusagen, in welchem Umfang sich eine eventuelle weitere Eskalation des Ukraine-Konflikts sowie der Konflikt im Nahen Osten auf die globale Konjunktur und das Branchenwachstum auswirken könnten; insbesondere die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung ist unsicher. Wesentliche weitere Risiken bestehen u.a. in Cyberangriffen, erneutem Anstieg der Energiepreise und Störungen der Lieferketten. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.553.259,69 und den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 357.671,66per 1. Januar 2024 zu einem neuen Gewinnvortrag in Höhe von EUR2.910.931,35 zusammen zu fassen und auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Laatzen, den 28. Juni 2024 gez. Geschäftsführung Hans-Harald Lippisch Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Power Personalservice GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Power Personalservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Power Personalservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).
Hannover, 7. Oktober 2024 S.
E. AUDIT UNIT GmbH
gez. Thomas Conrad, Wirtschaftsprüfer gez. Steffen Schweitzer, Wirtschaftsprüfer |
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