Einzelhandel mit Spielwaren
VARITEC AG
Auf Pfuhlst 3, 66589 Merchweiler, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Kliemann seit 30.10.2015 | Vorstandsmitglied |
Thomas Diehl seit 30.10.2015 | Vorstandsmitglied |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VARITEC AGMerchweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva:
Passiva:
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zeitanteilig nach der linearen Methode abgeschrieben. Beim Sachanlagevermögen sind die planmäßigen Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter linear vorgenommen. Bei Zugängen beweglicher Wirtschaftsgüter wurde die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Die beweglichen und selbständig nutzbaren Anlagegüter mit Anschaffungskosten ab EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden in einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst und gleichmäßig auf 5 Jahre verteilt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die hier enthaltenen Ausleihungen sind zum Nennwert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Im Berichtsjahr erfolgte auf bestimmte Artikel wegen Nichtgängigkeit sowie mangelnder Vermarktungsmöglichkeiten ein Bewertungsabschlag in Höhe von T€ 463. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallwagnisses, zu erwartender Rechnungskürzungen sowie der innerbetrieblichen Zinsverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebende Steuerentlastung wurde entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuer verwendete Gesamtsteuersatz beträgt 30 %. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde gebildet um ein den tatsächlichen Verhältnissen i.S.d. § 264 Abs. 2 HGB entsprechendes Bild zu vermitteln. Er wird analog zu den Abschreibungen der entsprechenden Wirtschaftsgüter aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bewertet. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage 3/6). Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Dezember 2015 wurde der Vorstand vom Tag der Beschlussfassung an für 5 Jahre ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben und diese einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Der Vorstand hat mit Beschluss vom 23. Oktober 2018 die 42.750 eigenen Stückaktien eingezogen. Die Einziehung wurde durch Entwertung der eingezogenen Aktien am 23. Oktober 2018 vollzogen. Die Kapitalherabsetzung ist damit abgeschlossen. Die erst im Jahr 2019 erfolgte Eintragung im Handelsregister war rein deklaratorisch. Nach Einziehung von 42.750 eigenen Aktien im Jahr 2018 beträgt das gezeichnete Kapital zum 31. Dezember 2021 immer noch EUR 681.856,00 und war eingeteilt in 681.856 Stückaktien. Die Einziehung erfolgte zugunsten anderer Gewinnrücklagen. Im Jahr 2019 hat die Gesellschaft 44.920 eigene Stückaktien (Nennbetrag EUR 44.920,00) erworben. Am 22. August 2023 hat die Hauptversammlung auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den für das Geschäftsjahr 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 860.573,46 auf neue Rechnung vorzutragen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Vorsorgeaufwendungen für ausstehende Sozialversicherungsbeiträge (TEUR 123), nicht genommenen Urlaub (TEUR 161) sowie Gewährleistungsansprüche (TEUR 68). Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind in dem als Anlage 3/8 beigefügten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von EUR 10.731,00. IV. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag lagen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB vor:
Angaben zum Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich aus folgender Übersicht:
Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Die VARITEC AG hält einen Kommanditanteil von 20,00 % am Kommanditkapital (EUR 5.000,00) der Dometra GmbH & Co. KG mit Sitz in Merchweiler. Die Dometra GmbH & Co. KG wies im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 16.046,49 aus. Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 110.767,10. Die VARITEC AG hält einen Anteil von 33,33 % am Stammkapital (EUR 30.000,00) der TraMedion GmbH mit Sitz in Merchweiler. Die TraMedion GmbH wies im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.488,06 aus. Das Eigenkapital weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 15.227,27 aus. Die VARITEC AG hält einen Anteil von 100,00 % am Stammkapital (EUR 25.564,59) der Felix Knapp GmbH mit Sitz in St. Wendel. Die Felix Knapp GmbH wies im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 49.018,90 aus. Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 599.401,25. Die VARITEC AG hält einen Anteil von 100,00 % am Stammkapital (EUR 25.000,00) der Metrado GmbH mit Sitz in Merchweiler. Die Metrado GmbH wies im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.102,54 aus. Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 320.568,83. V. Organe Die Geschäftsführung des Unternehmens wurde im Geschäftsjahr von folgenden Personen ausgeübt:
Dem Aufsichtsrat gehörten in 2023 folgende Personen an:
Einem Mitglied des Vorstandes wurde ein Darlehen gewährt, welches im Geschäftsjahr 2023 mit 3,5 % verzinst wurde. Nachstehend die Entwicklung:
VI. Angaben zu nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetretenen Vorgängen von besonderer Bedeutung nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres gem. § 285 Nr. 33 HGB haben sich nicht ergeben. VII. Gewinnverwendung Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 375.924,95 auf neue Rechnung vorzutragen. VIII. Sonstiges Von den Erleichterungsvorschriften gem. § 286 Abs. 4 sowie § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Merchweiler, den 12.07.2024 Varitec AG Patrick Kliemann Thomas Diehl Gruppenmäßige Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Vermögenslage
Kapitalflussrechnung
Ertragslage
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsverlauf Die VARITEC AG hat im Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtleistung von T€ 13.937 erzielt. Die Gesamtleistung im Jahr 2022 belief sich auf T€ 15.690, somit sank die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 11%. Bei Materialaufwendungen und bezogenen Leistungen von T€ 8.012 (Vorjahr: T€ 9.511) und unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 219 (Vorjahr: T€ 241), führte dies zu einem Rohertrag von T€ 6.144 (44,1%). Nach Berücksichtigung der sonstigen Aufwendungen im Personal- und Sachkostenbereich in Höhe von insgesamt T€ 6.472 (Vorjahr: T€ 6.391), des negativen Finanzergebnisses von T€ -139 (Vorjahr: T€ -76) sowie der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 0,3), ergab sich ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ -470 (Vorjahr: T€ -48). Nach Verrechnung der sonstigen Steuern ergab sich der Jahresfehlbetrag von T€ - 485 (Vorjahr: T€ -60). 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zur Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vgl. die nachfolgenden Einzelaufstellungen in den Anlagen 4/6-4/8:
3. Wirtschaftliche Lage und voraussichtliche Entwicklung Mit Erlösen von T€ 13.937 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -485 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ -59) erzielt. Die letzten 3 Geschäftsjahre (2020-2022) der Varitec waren wie bei vielen Unternehmen primär durch die Corona Pandemie geprägt. Eine Vielzahl von Infektionswellen legte immer wieder viele Bereiche der Wirtschaft lahm, so dass es zu einer Vielzahl von wirtschaftlichen Schwankungen kam. Für die Varitec stellen sich diese Jahre durch unterschiedliche Ereignisse dar, die sich überlagert haben und somit erst bei genauerer Betrachtung ein differenzierteres Bild entsteht. Im März 2020 wanderte ein wesentlicher Teil unserer Homecare Abteilung mit dem damaligen Abteilungsleiter zu einem Wettbewerber ab. Durch die gleichzeitig beginnende Pandemie konnten wir keine geeigneten vertrieblichen Gegenmaßnahmen ergreifen, da durch hermetische Abriegelungen der Heime, der neue Außendienst keine Akquisegespräche führen konnte. Die Heime und pflegerischen Einrichtungen blieben bei den Ihnen persönlich bekannten Ansprechpartnern und Außendienstlern, die mittlerweile ebenfalls zum Wettbewerber gewechselt hatten. In dieser Ausnahmesituation der Pandemie war es für die Heime der einfachste Weg sich über die ihnen bekannten Außendienstler, die auch die Vorortstrukturen kannten, weiter zu versorgen, was jedoch für uns eine weitere Versorgung der Einrichtungen durch neue Mitarbeiter unmöglich machte. In dieser Zeit wanderte ein Umsatzvolumen der Homecare von nahezu 4.000 T€ ab. Wir haben mittlerweile unsere Homecare Abteilung reduziert und gestrafft. Teile des verlorenen Marktes können wir langsam zurückgewinnen, sind aber von der ursprünglichen 4.000 T€ weit entfernt. Berücksichtigt man diese Entwicklung und vergleicht diese mit der Ertragslage aus 2019, so stellt sich dadurch eine reduzierte Ertragslage von ca. 13.500 T€ dar. Dies zeigte sich jedoch weder in den Jahren 2020 und 2021 in dieser Deutlichkeit, da diese beiden Jahre primär durch die Anomalien der Pandemie geprägt waren. Trotz der deutlich geringeren ärztlichen Leistungen im operativen Bereich kompensierten die Verkäufe von PSA (persönlicher Schutzausrüstung) den Einbruch der Homecareleistung. Im Rahmen der Pandemie hat der Vorstand erkannt, dass sich der Markt der niedergelassenen Einzelpraxis deutlich verändert. Die Pandemie war wie ein Katalysator für die Veränderung und beschleunigte diese erheblich. Viele Ärzte gingen frühzeitig in Ruhestand, andere schlossen sich zu größeren Strukturen zusammen und inländische wie ausländische Investoren suchten ihren Erfolg, in dem sie in Praxisstrukturen investieren. 2022 konnten wir die Umsatzzahlen durch unser erstes Großprojekt eines hochmodernen OP-Zentrums in Marburg stabil halten. Gleichzeitig stimmt diese erfolgreiche Umsetzung des Großprojektes - es ist die größte Projektierung und Umsetzung in der fast 40-jähirgen Firmengeschichte - zuversichtlich neue und weitere Projekte dieser Art zu sichern und umzusetzen. Die Entwicklung der zukunftsfähigen OP-Einrichtungen geht zielgerichtet in diese Richtung. Mittlerweile hat die gute Projektierung und Durchführung der Varitec AG auch andere Interessenten und Investoren aufmerksam werden lassen. Dieses Leuchtturmprojekt führte mittlerweile - jedoch zeitversetzt - zu mehreren Projektanfragen und Aufträgen die ein Volumen von über 1 Mio. € übersteigen werden. Darüber hinaus führt die durch Gesundheitsminister Karl Lauterbach eingeleitete "Ambulantisierung" des Krankenhausmarktes unweigerlich zu einem höheren OP- Kapazitätsbedarf, da Behandlungen, die vormals im Krankenhaus erbracht worden waren, nun in den ambulanten Bereich wandern und für niedergelassene Ärzte durchaus lukrativ sind. Im Bereich der Heim- und Patientenversorgung ist der Markt zunehmend härter umkämpft, was die Akquise deutlich erschwert. Unsere Performance im Vergleich zu vielen Wettbewerbern ist gut, wird jedoch nicht ausreichend honoriert und führt damit zu einer Ertragsschwäche. Dies hat zur Folge, dass hier die Ratio neu definiert werden muss und die einzelnen Versorgungsbereiche neu bewertet werden müssen, um die gewünschte Ertragskraft zu erreichen. Somit wird es einige Zeit benötigen, bis sich dies in einer Ergebnisverbesserung niederschlägt. Durch die Vielzahl an gesetzlichen Änderungen und die anstehenden Veränderungen, hält der Vorstand an seiner prospektiven Personalpolitik fest. Nur so können die eingeleiteten Umstrukturierungen in den Abteilungen erfolgreich umgesetzt werden. Die Personalkosten konnten im Rahmen der bisherigen Umstrukturierung auf T€ 4.419 (Vorjahr: T€ 4.426) konstant gehalten werden, stiegen jedoch relativ betrachtet um 3,5% durch die niedrigeren Umsatzerlöse. Die Geschäftsführung sieht es jedoch als notwendig an, die vielen unterschiedlich qualifizierten Fachkräfte im Unternehmen zu halten, um die Leistungsqualität für die anstehenden Großprojekte bieten zu können und in entsprechenden Ertrag umzusetzen. Die Rohertragsquote konnte um 3% auf 44% gesteigert werden. Dies resultiert durch eine neue differenziertere Preispolitik als auch durch Überarbeitung der ertragsschwachen Geschäftsfelder. Das Ergebnis der Gesellschaft (T€ -485) spiegelt die temporäre Lücke im Umbau des Unternehmens wider. Die Großprojekte kommen zeitversetzt. Ein Wesen dieser Projekte ist die deutlich längere Planungs- und Umsetzungsdauer, so dass ein Teil davon erst in 2024 und der größere Teil sogar erst 2025 umgesetzt werden. Dadurch wird Ausblick auf das finanzielle Ergebnis für das Gesamtjahr 2024 erschwert. Der Vorstand rechnet jedoch mit einer Stabilisierung der Ertragslage in 2024, so dass 2025 wieder die Gewinnzone erreicht werden kann. 4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risikofaktoren, die das Unternehmen gefährden oder wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, werden auf Grund des Gesetzes zur Kontrolle von Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) nachfolgend ohne Gewichtung ihrer Bedeutung aufgelistet: 4.1. Gesamtwirtschaftlich verursachte Chancen und Risiken Die Risiken der gesamtwirtschaftlichen Lage verschlechtern sich weiterhin. Die meisten internationalen Indizes, wie auch der IFO-Index, beschreiben eine Stagnation. Aus dieser fällt es schwer wieder herauszukommen, so dass sich je nach Branche nur minimale positive bzw. negative Einschätzungen ergeben. Eine eindeutige Trendwende ist jedoch nicht zu erkennen. Dazu tragen wesentlich ein drohender Handelskrieg zwischen China und den westlichen Industriestaaten bei, wie jüngst die Verhängung von Strafzöllen, als auch der andauernde Ukraine Krieg. Dies ist Teil einer Neuordnung der globalen wirtschaftlichen Struktur und führt somit auch in den Folgejahren zu weniger Planbarkeit und Preisstabilität und betrifft damit auch die VARITTEC AG. Energie und Rohstoffpreise bleiben nach wie vor erhöht, was zu weiteren Kostensteigerungen führt. Temporär kurzfristig rückläufige Inflationsindizes in den Industriestaaten entpuppten sich als Strohfeuer, so dass mit einer nachhaltigen Senkung der Zinsen an den Finanzmärkten nicht zu rechnen sein wird. Somit überwiegen die gesamtwirtschaftlichen Risiken deutlich die möglichen Chancen. 4.2 Branchenspezifische Chancen und Risiken Das deutsche Gesundheitssystem steht vor außergewöhnlich vielen Herausforderungen. Das enorme hohe Leistungsangebot gilt es gegen zu finanzieren. Dies gelingt durch die Kostensteigerungen aufgrund des medizinischen Fortschritts und einer älter werdenden Gesellschaft nur bedingt. Daraus ergibt sich, dass egal in welchem Leistungserbringerbereich des Gesundheitswesens man sich befindet, ob Arzt, Krankenhaus, Apotheke, Sanitätshaus, Homecare Unternehmen und alle sonstigen Leistungserbringer, die Kosten gesenkt und zudem neu verteilt werden müssen. In den notwendigen Veränderungen steckt für die VARITEC AG sowohl Chance als auch Risiko. Risiken werden primär durch neue Marktteilnehmer gesehen, die mit einer hohen Kapitalausstattung disruptiv auf den Markt einwirken. Ebenso bauen zunehmend alle großen Hersteller ergänzend einen Direktvertrieb als Leistungserbringer auf. Damit werden Sie zum Wettbewerber. Daneben wird ein Risiko im Beschaffungsmarkt gesehen, da die hohen Preisdifferenzen zwischen dem günstigen Krankenhausmarkt und dem deutlich höherpreisigen ambulanten Markt weiterhin künstlich durch die Hersteller erhalten werden. Dies führt zu einer deutlichen Wettbewerbsverzerrung. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Chancen, die diese Veränderungen mitbringen. Generell kann ein Trend erkannt werden, dass das Produkt immer unbedeutender wird, aber die dahinter benötigte Dienstleistung zunehmend an Stellenwert gewinnt. Diese wird, damit das System leistungsfähig bleibt, auch kontinuierlich besser bezahlt. Somit sind die Wachstumschancen im Dienstleistungsbereich in der Branche zurzeit am besten. Dies wird durch die Vielzahl an Reformen des Gesundheitssystems aus der Politik bestätigt. Die Fülle der neuen Gesetze und deren Inhalt und Ziele bringen sowohl Chancen als auch neue Herausforderungen für die VARITEC AG mit sich. Somit gilt es sich in der neuen, immer mehr digitalisierten Gesundheitswelt zu positionieren. Darauf richtet der Vorstand der VARITEC AG das Unternehmen aus, um sich vom Händler zum Dienstleister zu entwickeln. Dies rundet das Leistungsportfolio ab und bietet bessere Chancen den Risiken entgegenzuwirken. 4.3 Chancen und Risiken im Beschaffungsbereich Der Beschaffungsmarkt stellt sich uneinheitlich dar und wartet mit neuen Herausforderungen auf. Der Europäische Markt ist zurzeit von der Novellierung der MDR (Medical Device Regulation) und deren Auswirkung fest in den Griff genommen. Weiterhin verteuern hohe Rohstoff- und Energiepreise sowie hohe Frachtraten die Preise der Verbrauchsmaterialien deutlich. Dies stellt eine zunehmende Herausforderung sowohl für den ganzen Markt, als auch die VARITEC AG dar. Hinzu kommen die in Deutschland in Krankenhaus und ambulanten Markt getrennte Strukturen, die von hohen Preisdifferenzen für die gleichen Produkte geprägt sind. Nun öffnet sich der Krankenhausmarkt und es wird eine Vielzahl an operativen Leistungen in den ambulanten Sektor überführt, der in den Hybrid-DRGs einen Zwitter aus Krankenhaus und ambulanter Versorgung darstellt. Somit zeichnen sich die Risiken für die VARITEC AG primär in der Herausforderung der Beschaffung von preisgünstigen Produkten ab. Allerdings blockieren die Hersteller durch das Aufrechterhalten der Trennung der beiden Märkte die politisch gewollte Entwicklung. Die Reduzierung der Gesamtproduktzahl durch die MDR verhält sich neutral, da es alle Händler gleichermaßen betrifft. Durch die Öffnung des Krankenhausmarktes entstehen auch Chancen neue Beschaffungswege über den Sekundärmarkt zu schaffen. Ferner beginnt die VARITEC auch im Krankenhausmarkt selbst Fuß zu fassen, was damit neue Beschaffungswege öffnet. Zugleich bündelt die VARITEC AG Einkaufsvolumina, um Konditionsverbesserungen zu erlangen, die wiederrum Kapital binden. Dies gilt es in jedem Einzelfall abzuwägen. Deshalb ist es zwingend notwendig, die Beschaffungsstrukturen neu auszurichten, anzupassen und im Sinne des Unternehmens und seiner Kunden zu ändern. Dies ist der VARITEC AG im Jahr 2023 zum Teil gelungen. Der Rohertragszuwachs von über 3% ist primär der Umsetzung eines höheren Dienstleistungsanteils geschuldet. Der überwiegende Teil der Waren konnte trotz des volatilen Marktes wirtschaftlich bezogen werden. Für 2024 und die folgenden Jahre erwarten wir weitere Preissteigerungen. Die Stabilisierung des Rohertrages unter den neuen Herausforderungen stellen den zentralen Punkt in der Beschaffung dar. 4.4 Chancen und Risiken im Absatzbereich Der Absatzmarkt verändert sich weiterhin dynamisch stark. Dies bringt eine Vielzahl an Chancen und Risiken mit sich. Die Veränderungen sind von vielen Einflüssen geprägt. Am augenscheinlichsten sind die Veränderungen des ärztlichen Leistungssystems des ambulanten und klinischen Bereiches, das durch den Gesundheitsminister neu ausgerichtet wird. Über 400 Leistungsziffern (DRG) wurden zum Jahreswechsel in den Kliniken gestrichen und werden in Zukunft nur noch ambulant honoriert. Dies soll die enormen Krankenhauskosten senken und gleichzeitig zu keinem Leistungseinbruch führen, da der ambulante Bereich diese Leistungen kosteneffizienter abbilden soll. Somit entsteht ein neuer Absatzmarkt, der sich durch die Verlagerung von Krankenhauseingriffen in den ambulanten Markt abzeichnet. Dies stellt eine Wachstumschance für einen der zentralen Geschäftsbereiche der VARITEC AG dar. Dieser Wandel hat zur Folge, dass die historisch klassischen Einzelarztpraxen zunehmend vom Markt verschwinden und zum Teil nicht mal einen Nachfolger finden oder in größeren Verbünden und Strukturen aufgehen. Es entsteht dadurch eine neue Gründungswelle an MVZs (medizinische Versorgungszentren) die häufig durch Krankenhausträger gegründet werden. Dies bringt für die VARITEC AG die Chance mit sich, diesen Strukturwandel aktiv zu begleiten, da hieraus eine Fülle an neuen Planungsaufträgen für Praxisräumlichkeiten entstehen und ggf. auch die weitere Versorgung mit medizinischen Verbrauchsmaterialien. Auch hierfür ist die VARITEC AG gerüstet und kann über das übliche Maß hinaus Bestell-, Kommunikations-, Controlling- und Prozessstrukturen darstellen und anbieten. Die Risiken für die VARITEC AG liegen in dieser Entwicklung in zwei Bereichen. Auf der einen Seite sind diese entstehenden Großstrukturen, wenn sie durch einen internationalen Investor getrieben sind, auch im Bezug von Verbrauchsmaterial international ausgerichtet,- hier ist es eine Herausforderung dies preislich abzubilden. Auf der anderen Seite entsteht die Fragestellung beim Öffnen und Investieren der Kliniken in den ambulanten Bereich, da hier aus dem kostengünstigen Klinikmarkt mit medizinischen Verbrauchsartikel hinein in den ambulanten Markt versorgt wird. Dieser Klinikbezugskanal wird durch die Hersteller dem ambulanten Bereich vehement verwehrt. Die Absatzmärkte befinden sich weiterhin in einem hochdynamischen Wandel. Die VARITEC AG hat sich für die Veränderungen positioniert, um diese aktiv mitgestalten zu können. 4.5 Chancen und Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich Die Gesellschaft weist in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von 1.529 T€ und somit eine Eigenkapitalquote von 24 % aus. Die finanzielle Ausstattung und die Eigenkapitalquote reichen aus, um alle notwendigen Investitionen zu tätigen. Die Rahmenbedingungen für die Fremdkapitalbeschaffung wurden durch Leitzinsanpassungen deutlich verschlechtert. Durch eine Stabilisierung der Inflationsraten und erwarten wir einen moderaten Rückgang des Leitzinssatzes zwischen 20-50 Basispunkten im 2. Halbjahr 2024. Sonstige Risiken, insbesondere solche, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder deren Entwicklung beeinträchtigen könnten, werden derzeit nicht gesehen.
Merchweiler, den 12.07.2024 Thomas Diehl, Vorstand der VARITEC AG Patrick Kliemann, Vorstand der VARITEC AG Bericht des Aufsichtsratesan die Hauptversammlung gem. § 171 Abs. 2 AktGAn die Aktionäre der Varitec AG: Der Aufsichtsrat der Varitec AG hat im Laufe des Geschäftsjahres 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat war in jede Entscheidung, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung war, unmittelbar eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat stets zeitnah und umfassend über alle bedeutsamen Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäftstätigkeit, die allgemeine Lage des Konzerns einschließlich etwaiger Risiken sowie über das Risikomanagement. Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig durch den Vorstand über die durchgeführten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung sowie mögliche, geplante und durchgeführte Unternehmensakquisitionen berichten lassen. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen sind dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert worden. Im Geschäftsjahr 2023 fand eine Aufsichtsratssitzung statt:
Dem Aufsichtsrat hat der vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellte und vorgelegte Jahresabschluss und der Lagebericht der AG, als auch der Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die entsprechenden Prüfungsberichte der Wirtschaftsprüfer vorgelegen. Die vorgelegten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft. In der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung am 17. Juli 2024 hat der Abschlussprüfer Herrn Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Mathias Wasemann dem Aufsichtsrat alle Fragen persönlich erläutert. Der als Abschlussprüfer von der Hauptversammlung gewählte und vom Aufsichtsrat bestellte Abschlussprüfer von Ullrich, Kraus & Partner, Dillingen, hat den Jahresabschluss der Varitec AG sowie den Lagebericht der Varitec AG zum 31.12.2023 unter Einbeziehung der Buchführung entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Ergebnisse der Prüfung hat der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen und keine Einwände erhoben. Der Aufsichtsrat hat gemäß §171 AktG den Jahresabschluss als auch den Lagebericht der Varitec AG, den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss der Varitec AG ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt allen Vorstandsmitgliedern sowie den Mitarbeitern der Varitec AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen für ihr Engagement und die geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Merchweiler, den 17. Juli 2024 Varitec AG Dipl.-Ing. Elmar Köller, Vorsitz Silke Geßner Ingo Wolter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VARITEC AG Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der VARITEC AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der VARITEC AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während der Prüfung feststelle.
Dillingen, den 15. Juli 2024 Wasemann, Wirtschaftsprüfer |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
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