bitComposer Entertainment AGLiquidiert

Mergenthalerallee 77, 65760 Eschborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 92652
Eingetragen
22.12.2011
Branche
Verlegen von ComputerspielenEntwicklung und Programmierung von ComputerspielenHerstellung von Spielwaren
Gegenstand
ist die Entwicklung und die Vermarktung von Video- und Computerspielen sowie der Erwerb von Rechten an von Dritten entwickelten Video- und Computerspielen.

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Rausch
seit 3.6.2013
Vorstandsmitglied
Oliver Jörg Neupert
seit 22.12.2011
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

bitComposer Entertainment AG

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 3.320.705,62 2.256.999,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.250.994,62 2.237.251,56
II. Sachanlagen 19.711,00 19.748,00
III. Finanzanlagen 50.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 2.186.903,33 2.134.479,95
I. Vorräte 183.205,92 278.212,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.526.663,22 710.067,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 477.034,19 1.146.199,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.080,19 6.107,70
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.547.689,14 4.397.587,21

Passiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 1.906.302,06 1.525.789,89
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 43.543,19 24.517,58
III. Bilanzgewinn 862.758,87 501.272,31
B. Rückstellungen 1.439.619,54 887.531,36
C. Verbindlichkeiten 2.201.767,54 1.984.265,96
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.547.689,14 4.397.587,21

Anhang


  1. Allgemeine Angaben

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach Maßgabe der Vorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB und des AktG sowie unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung.

Die bitComposer Entertainment AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

  2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach Maßgabe der Vorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB und des AktG, insbesondere §§ 266, 275 HGB, §§ 150 bis 160 AktG.

  3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher
  Maßnahmen

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb auf Dauer zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (inkl. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) sowie Sachanlagen werden zu
Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen bilanziert. Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der linearen Abschreibungsmethode über die
voraussichtliche Nutzungsdauer.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert, wenn dieser voraussichtlich von Dauer ist.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Stichtag beizulegen ist.

In der Zeit vom 01.01.2008 - 31.12.2009 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten im Einzelfall bis EUR 150 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG i.V.m. § 254 HGB im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Sofern die Anschaffungskosten mehr als EUR 150, jedoch nicht mehr als EUR 1.000 betragen haben, wurde gem. § 6 Abs. 2a EStG i.V.m. § 254 HGB ein Sammelposten gebildet, der im jeweiligen Wirtschaftsjahr sowie den folgenden vier Wirtschaftsjahren zu je einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde bzw. wird.

In der Zeit ab 01.01.2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150, jedoch nicht mehr als EUR 410, werden analog der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 S. 1 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ein weiterhin möglicher Sammelposten wird nicht mehr gebildet.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit deren ihnen am Stichtag beizulegenden Werten bilanziert, wenn diese niedriger waren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bilanziert. Von der Bildung einer Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde abgesehen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand wurden zum Nominalwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, ausgewiesen.

Das Grundkapital sowiedie gesetzliche Rücklage sind mit dem Nennbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen sind so bemessen, das sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Nennwert oder mit ihrem höheren Erfüllungsbetrag passiviert.

Währungsumrechnung:
Auf fremde Währung lautende Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände
sowie Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

  4. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt.

In den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen mit TEUR 50 enthalten.

Im Einzelnen handelt es sich zum Bilanzstichtag um folgende Geschäftsanteile:
  

Gesellschaft
Stammkapital (EUR)
Beteiligungs- quote ( % )
Ergebnis des GJ 2012 (EUR)
EK per 31.12.2012 (EUR)
bitComposer Online GmbH
25.000,00
100,00%
2),3)
2),3)



2) = Wert stand zum Bilanzerstellungszeitpunkt noch nicht fest.
3) = Angabe ist für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung und kann daher gemäß § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB unter bleiben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die F orderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 962) sowie sonstige Forderungen (TEUR 70).

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.000.000,00 und ist eingeteilt in 1.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Das Grundkapital war zum Stichtag in voller Höhe einbezahlt. Das Grundkapital wurde durch Umwandlung der bitComposer Games GmbH gemäß Umwandlungsbeschluss vom 25. August 2011 erbracht.

In die gesetzliche Rücklage wurden gem. § 150 AktG TEUR 19 (5% des Jahresüberschusses) eingestellt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 473), für Resturlaub (TEUR 24), für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen (TEUR 24) und für Aufbewahrung von Unterlagen (TEUR 20).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen insbesondere Verbindlichkeiten aus Forderungsabtretungen hinsichtlich des Computerspiels Schlag den Raab 2 (TEUR 81)
sowie Verbindlichkeiten aus Quellensteuern (TEUR 5).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus vorliegenden langfristigen Dauerschuldverhältnissen in Form von Mieten setzten sich wie folgt zusammen:

                                                2013                          2014
Miete Büroräume             EUR 133.515,96         EUR 0,00

Kfz-Leasing MTK-BC 236   EUR 5.255,88            EUR 1.313,97
Kfz-Leasing MTK-BC 789   EUR 5.268,96            EUR 3.512,64


  5. Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Vorstandsmitglieder sind bzw. waren:
- Herr Wolfgang Duhr, Frankfurt (seit 25.08.2011)
 - Herr Oliver Neupert, Flörsheim (seit 25.08.2011)
 - Herr Stefan Weyl, Siegbach (seit 25.08.2011)
 - Herr Patrick Rausch, Lorsch (Seit 26.04.2013)

Sämtliche Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und, soweit gesetzlich zulässig, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

- Herr Andreas Kunath, Rechtsanwalt, Vorsitzender
- Herr Thomas Christian, Rechtsanwalt, Eschborn, stellvertretender Vorsitzender
- Herr Konstantin Ewald, Rechtsanwalt, Köln

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

An die Mitglieder des Vorstandes sowie an die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden weder Kredite noch Vorschüsse gewährt noch wurden zu ihren Gunsten Haftungsverhältnisse eingegangen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum 31.12.2012 bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 17.

Eschborn, den 12. Juni 2013
         
gez. Wolfgang Duhr    
Vorstand   

gez. Oliver Neupert
Vorstand
          
gez. Stefan Weyl    
Vorstand   

gez. Patrick Rausch
Vorstand


  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2013 festgestellt.

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