Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19749
Eingetragen
8.6.2001
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Industriegasen
Gegenstand
Entwicklung, Design, Konstruktion, Vertrieb und Errichtung von Anlagen und Systemen für die Reinstgas- und Reinstmedientechnik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Kretzschmar
seit 3.3.2025
Prokura
Daniel Schlamm
seit 15.12.2022
Prokura
André Scheumann
seit 15.12.2022
Prokura
Jörg Dr. Koch
seit 2.7.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Meptagon Ireland Limited
Ireland
50.000 €
92.84%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SEMPA SYSTEMS GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.201,12 41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.601,84 25
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.564.220,59 1.256
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.715.879,75 1.074
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14
3.303.702,18 (2.369)
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 901.299,00 901
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.300.000,00 1.300
2.201.299,00 (2.201)
5.536.202,30 (4.611)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 17.128.586,00 6.742
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.662.258,95 7.775
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 930.919,39 1.054
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 44
4. Sonstige Vermögensgegenstände 82.961,33 76
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 8.060 (Vorjahr: T€ 8) 8.676.139,67 (8.949)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.917,33 1.705
8.686.057,00 (10.654)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.371,21 35
31.387.216,51 22.042

PASSIVA

31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 53.855,00 54
II. Kapitalrücklage 6.250,00 6
III. Gewinnvortrag 5.572.032,56 5.321
IV. Jahresüberschuss 2.516.247,96 251
8.148.385,52 (5.632)
B. Rückstellungen 3.256.362,23 2.523
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.860.861,43 5.766
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.280.462,75 3.270
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.863.301,33 3.072
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 865.703,03 1.028
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.112.140,22 751
davon 19.982.468,76 (13.887)
- aus Steuern: € 1.098.214,93 (Vorjahr: T€ 744)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 4.875,24 (Vorjahr: T€ 1)
31.387.216,51 22.042

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023

1.5. bis 31.12.2022
T€
1. Rohergebnis 18.335.217,28 9.521
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.411.780,00 -4.253
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.659.194,01 -901
- davon für Altersversorgung: € 56.472,24 (Vorjahr: T€ 10) -9.070.974,01 (-5.154)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -578.664,47 -355
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.601.003,40 -3.403
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 89.783,81 (Vorjahr: T€ 54)
5. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Erträge 890,09 1
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 83.415,82 52
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 77.350,00 (Vorjahr: T€ 52)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.472,97 37
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 53.423,97 (Vorjahr: T€ 37)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -673.416,99 -199
- davon an verbundene Unternehmen: € 26.330,99 (Vorjahr: T€ 20)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.188.306,33 25
10. Ergebnis nach Steuern 2.360.630,96 525
11. Sonstige Steuern 155.617,00 -273
12. Jahresüberschuss 2.516.247,96 252

Anhang zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma SEMPA SYSTEMS GmbH wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der aktuellen Fassung § 242 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend werden die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SEMPA SYSTEMS GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dresden
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dresden, Abt. B
Register-Nr.: 19749

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer 3 Jahre) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. bei Anschaffung von 01.01.2020 bis 31.12.2021 degressiv vorgenommen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren).

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Netto-Wert bis zu EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen an verbundene Unternehmen zum Nennwert

Gegenüber dem verbundenen Unternehmen SEMPA FACILITIES GmbH besteht zum 31.12.2023 eine Forderung von insgesamt Euro 2.230.361,00. Davon sind Euro 1.300.000,00, da längerfristig, unter dem Posten Finanzanlagen auszuweisen. Deshalb sind die Zinsen in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der entsprechenden Position des § 275 Abs. 2 Nr. 10 HGB ausgewiesen.

Soweit erforderlich, wurde bei voraussichtlich dauernder Wertminderung der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse enthalten für Material- und Fertigungskosten die Einzelkosten und die notwendigen Gemeinkosten. Des Weiteren werden der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, und auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung aktiviert. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen.

Beim aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden vorausbezahlte Ausgaben abgegrenzt.

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet. Zum Abschlussstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Angaben zur Bilanz

Bruttoanlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Tochtergesellschaft Sitz Gründungstag Stammkapital Höhe der Beteiligung Beteiligungsquote
Euro Euro %
SEMPA FACILITIES GmbH Dresden 11.01.2013 50.000,00 50.000,00 100,00
Tochtergesellschaft Wirtschaftsjahr Gewinnabführungsvertrag Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
SEMPA FACILITIES GmbH 01.01. - 31.12.2023 JA *) 890,09 50.000,00

*) Das positive Ergebnis der Firma SEMPA FACILITIES GmbH beträgt vor den gebuchten Aufwendungen aus abgeführtem Gewinn Euro 890,09.

Mitzugehörigkeitsvermerke Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von Euro 558,39 (Vorjahr: Euro 118.323,52) und die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 43.896,00) aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeitenspiegel

2023 2022
Restlaufzeit Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 1 Jahr über 1 Jahr
Art der Verbindlichkeit Euro Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.300.846,71 5.560.014,72 2.371.549,59 3.394.836,13
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.280.462,75 0,00 3.269.404,44 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.863.301,33 0,00 3.072.333,30 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 358.820,23 506.882,80 336.619,87 691.239,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.112.140,22 0,00 751.095,50 0,00
- davon aus Steuern 1.098.214,93 0,00 744.453,28 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit -4.875,24 0,00 1.409,41 0,00
13.915.571,24 6.066.897,52 9.801.002,70 4.086.075,13

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 196.370,41 (Vorjahr: Euro 102.580,00).

Für Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 9.408.351,55 wurden die folgenden Sicherheiten gestellt:

Grundschuld in Höhe von Euro 3.070.000,00 lastend auf einem Grundstück der Firma SEMPA FACILITIES GmbH in der Grenzstraße 13 in Dresden,

Globalabtretung aller Außenstände "A - Z",

Verpfändung eines Geschäftsanteils der Firma SEMPA SYSTEMS GmbH

Sicherungsübereignung des Warenlagers

Weitere Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 1.452.509,88 werden durch Sicherungsübereignung der finanzierten Vermögensgegenstände besichert.

Mitzugehörigkeitsvermerke Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von Euro 15.703,03 (Vorjahr: Euro 177.858,87) aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft für ein Darlehen der Tochtergesellschaft SEMPA FACILITIES GmbH in Höhe von Euro 1.170.000,00. Das Darlehen valutiert zum 31.12.2023 mit Euro 341.250,00.

Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung durch Schuldbeitritt in Bezug auf ein Darlehen der SEMPA FACILTIES GmbH bei der Volksbank Pirna mit einem Ursprungsbetrag von Euro 280.000,00. Das Darlehen valutiert zum 31.12.2023 mit Euro 167.800,00.

Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Kreditinstituten planmäßig nachkommt. Das Darlehen bei der Volksbank Pirna wurde im April 2024 vollständig durch die SEMPA FACILITIES GmbH zurückgezahlt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen:

Raum- und Gebäudemieten (insbesondere Mietvertrag mit der SEMPA FACILITIES GmbH) Euro 885.240,06
Kfz-Leasing Euro 608.658,13

Davon bestehen TEUR 714 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 85
Angestellte 60
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beträgt damit 145
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 127
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 18

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dr. Jörg Koch ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Gesamtbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Meptagon Ireland Ltd., Dublin (Irland), einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis), der beim Companies Registration Office (CRO) veröffentlicht wird.

Die Gesellschaft wird des Weiteren in den Konzernabschluss der Meptagon Ltd, Netanya (Israel), einbezogen (größter Konsolidierungskreis).

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Gewinnvortrag zusammen mit dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.516.247,96, also insgesamt Euro 8.088.280,52, auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dresden, 27. Juni 2024

gez. Dr. Jörg Koch

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 234.496,77 8.528,00 0,00 243.024,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.885,48 0,00 0,00 35.885,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.589.986,05 543.158,40 0,00 4.133.144,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.202.945,58 970.547,64 -13.289,52 3.160.203,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.066,11 -14.066,11 0,00 0,00
5.842.883,22 1.499.639,93 -13.289,52 7.329.233,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 901.299,00 0,00 0,00 901.299,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.300.000,00 0,00 0,00 1.300.000,00
2.201.299,00 0,00 0,00 2.201.299,00
8.278.678,99 1.508.167,93 -13.289,52 9.773.557,40
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 193.346,63 18.477,02 0,00 211.823,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.475,76 1.807,88 0,00 12.283,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.333.863,97 235.059,89 0,00 2.568.923,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.129.412,58 323.319,68 -8.408,31 1.444.323,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
3.473.752,31 560.187,45 -8.408,31 4.025.531,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.667.098,94 578.664,47 -8.408,31 4.237.355,10
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.201,12 41.150,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.601,84 25.409,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.564.220,59 1.256.122,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.715.879,75 1.073.533,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.066,11
3.303.702,18 2.369.130,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 901.299,00 901.299,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.300.000,00 1.300.000,00
2.201.299,00 2.201.299,00
5.536.202,30 4.611.580,05

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Grundlagen und Geschäftsmodell

Die SEMPA SYSTEMS GmbH, ein Unternehmen der Meptagon Gruppe, entwickelt, produziert, vertreibt und errichtet Reinstmedienversorgungssysteme für Gase und Chemikalien. Weiterhin bietet sie Turn-Key- Lösungen im Markt an.

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Dresden sowie eine Niederlassung in Hermsdorf (Thüringen). Die SEMPA SYSTEMS GmbH arbeitet seit über 20 Jahren mit Partnern in Europa, Asien und den USA und ist mit seinen Aktivitäten weltweit tätig. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in den Bereichen Photovoltaik- und Halbleiterindustrie, OEM - Kunden, Pharma- und Glasfaserindustrie, Automobilindustrie, Biotechnologie sowie für Forschungsinstitute und Universitäten. Für die Erfüllung der Geschäftstätigkeit kommen hauptsächlich die Faktoren Personal, Fremdpersonal und Material zum Einsatz, welche vorwiegend aus Deutschland beschafft werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von einer insgesamt positiven Entwicklung in der Halbleiterindustrie, die weiterhin von einem anhaltenden Bedarf an fortschrittlichen Technologien und innovativen Produkten getragen wurde. Die steigende Nachfrage nach Halbleiterkomponenten in verschiedenen Branchen wie der Elektronik, der Automobilindustrie und dem Bereich erneuerbarer Energien trug zu einem robusten Marktumfeld bei. Der politische Wille in Europa die Halbleiterindustrie strategisch auszubauen, schafft ein attraktives Investitionsumfeld für Halbleiter produzierende Unternehmen. Dieses beschert dem Halbleitermarkt, gerade auch in Europa, ein immenses, langanhaltendes Wachstum.

2.2 Geschäftsentwicklung

Die wirtschaftliche Situation in den von der SEMPA SYSTEMS GmbH bedienten Geschäftsfeldern ist nach wie vor als äußerst positiv zu betrachten. Gerade die Halbleiterindustrie befindet sich in einem stabilen und langanhaltenden Boom. Der Bau von neuen Fertigungsstätten sorgt für eine stetig hohe Nachfrage an Equipment und Installationstätigkeiten. Das Produktgeschäft der Sempa konnte weiterhin Fahrt aufnehmen und die Nachfrage, gerade auch aus dem Ausland, erhöht sich. Diese geographische Diversifizierung ist strategisch sehr positiv einzuschätzen, da hiermit langfristig Absatzmärkte erschlossen werden und eine mögliche Eintrübung der Nachfrage im deutschsprachigen Markt abgemildert werden können. Die strategische Ausrichtung auf diese und andere Absatzmärkte, also auch die Marktreife neuer innovativer Produkte, hat sowohl zu einem Umsatz- als auch einem Ergebniswachstum geführt.

Im Laufe des Geschäftsjahres konnte die Sempa Systems GmbH bei ihren Stammkunden weitere große Aufträge sichern. Zudem wurde sowohl bei europäischen als auch außereuropäischen Kunden das Geschäft ausgebaut. Durch breite Marketingaktivitäten hat die Marke SEMPA SYSTEMS GmbH über die Landesgrenzen hinweg an Bekanntheit und Bedeutung gewonnen, sodass neue Märkte und Kundenkreise erschlossen werden konnten. Dies wird durch die Eröffnung einer Niederlassung in Marktl/Bayern im April 2024 unterstützt. Durch die Gründung von Niederlassungen soll eine größere Nähe zu unseren Kunden erzielt werden, um auch im Tages- und Servicegeschäft unsere Marktanteile weiter auszubauen.

Neue Entwicklungen sind essenziell für nachhaltiges Wachstum und die Kernstrategie, die SEMPA SYSTEMS GmbH als Anbieter von technologisch ausgefeilten Systemlösungen zu etablieren. Eigene F&E Aktivitäten, also auch Entwicklungsprojekte in Konsortien, zielen darauf ab, die SEMPA SYSTEMS GmbH deutlich näher am aktiven Herstellungsprozess der unterschiedlichen Bauelemente zu positionieren. Diese Strategie führt zu wichtigen Alleinstellungsmerkmalen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der SEMPA SYSTEMS GmbH stärken.

Im Kooperationsprojekt H2-DEMO soll grüner Wasserstoff direkt aus Wasser über eine photovoltaische Zelle erzeugt werden. Im Laufe des Geschäftsjahres konnten entscheidende Entwicklungsschritte getätigt werden, sodass im Geschäftsjahr 2024 der Aufbau der neuen Depositionsanlage mit Sempa Medienversorgungstechnologie erfolgreich umgesetzt werden kann.

Die SEMPA SYSTEMS GmbH ist global aktiv. Mit unserem Installationsgeschäft haben wir einen Fokus auf Mitteleuropa, wenngleich unser Produktgeschäft einen internationalen Kundenkreis anspricht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wiederum erfolgreich neue Kundenkreise erschlossen werden und unser strategisches Ziel, die Sempa Systems als globalerer Zulieferer für Systemtechnik zu positionieren, konnte entscheidend fortgeführt werden.

2.3 Vermögens-, Finanz und Ertragslage

Die für die Geschäftstätigkeit bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung, das Rohergebnis, der Jahresüberschuss sowie der Cashflow und werden im Folgenden erläutert. Aufgrund der Änderung des Geschäftsjahres im Jahr 2022 vom 01.05.-30.04. auf das Kalenderjahr beziehen sich die Angaben des Vorjahres auf das Rumpfgeschäftsjahr 01.05.22-31.12.22. Somit ist eine Vergleichbarkeit der Kennzahlen mit dem aktuellen Geschäftsjahr nicht gegeben.

Ertragslage

Das Rohergebnis entwickelte sich wie folgt:

2023 Mai bis Dezember 2022
TE T€
18.335 9.521

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 8.814 (92,6 %) erheblich gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an der ebenfalls erheblich gestiegenen Gesamtleistung von T€ 21.401 im Vorjahr auf T€ 43.828 (Anstieg um T€ 22.427 bzw. 104,8 %). Der Exportanteil betrug im Berichtsjahr 28,82 %. Im Vorjahr lag der Wert bei 21,73 %.

Der Personalaufwand liegt aufgrund von Personalaufbau und Überstunden um T€ 3.917 höher als im Vorjahr (T€ 5.154).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 4.601 und liegen um T€ 1.198 über dem Vorjahr (T€ 3.403).

Die deutlichen Abweichungen sind durch den Vergleich mit dem verkürzten Geschäftsjahr 2022 begründet. Des Weiteren führte die Fertigstellung von Projekten zu einer Realisierung der Ergebnisbeiträge, sodass der Jahresüberschuss von T€ 251 im Vorjahr auf T€ 2.516 signifikant gestiegen ist.

Die Prognose des Vorjahres, die von einer signifikanten Steigerung von Gesamtleistung und Jahresüberschuss ausging, wurde daher erfüllt.

Finanzlage

Der Cashflow weist die finanzielle Struktur des Unternehmens aus:

2023 Mai bis Dezember 2022
T€ T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -4.759 1.124
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.357 -775
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 5.316 1.781
Veränderung Finanzmittelfonds -800 2.130

Der deutlich negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 resultiert aus einem signifikanten Anstieg des Wertes der Unfertigen Erzeugnisse.

Der Finanzmittelfonds entwickelte sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
-351 449

Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 10 (Vj. T€ 1.705) abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 361 (Vj. T€ 1.256).

Die Finanzierung der Auftragseingänge ist durch entsprechende Kreditlinien und erhaltene Anzahlungen der Kunden gesichert.

Im Geschäftsjahr wurden neue Bankkredite für Betriebsmittel im Umfang von T€ 5.017 aufgenommen. Bestehende Kredite für Investitionen wurden termingerecht in Höhe von insgesamt T€ 359 getilgt und neue in Höhe von T€ 1.331 aufgenommen.

Um die Liquiditätssituation nachhaltig zu verbessern, wurden durch Verhandlungen mit den finanzierenden Kreditinstituten die bestehenden Betriebsmittel-Kreditlinien erweitert.

Insgesamt war die Gesellschaft im Berichtsjahr fähig, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt T€ 31.387 und ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 9.345 gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist mit 26 % konstant geblieben.

Wesentliche Investitionen wurden im Sachanlagevermögen im Bereich der Schweißtechnik mit einem Volumen von T€ 926 getätigt.

Die wesentlichen Vermögenspositionen sind unverändert mit ca. 82 % Vorräte und Debitoren einschließlich Forderungen an verbundene Unternehmen (Vorjahr ca. 71 %).

Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten (ohne eigene Personalkosten) betrug im Geschäftsjahr T€ 618.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Risiko- und Chancenbericht

Die Anpassungsmaßnahmen, die der kontinuierlichen Verbesserung und Optimierung unterliegen, haben uns auch im abgelaufenen Geschäftsjahr begleitet. Dazu gehört, Fehlentwicklungen zu korrigieren und durch permanente Transparenz die Entwicklungen der einzelnen Märkte zu bewerten und zu beurteilen. Das erkannte Risiko ist ein überschaubares Risiko.

Die weitere Entwicklung der Gesellschaft mit der Erschließung von Märkten birgt immer ein Risiko, dem durch kontrolliertes Wachstum entgegengewirkt werden kann. Eine strategische und disziplinierte Vorgehensweise ist die Voraussetzung, um mögliche Marktturbulenzen souverän zu umsteuern.

Wesentliche Risiken und Chancen, die eine deutliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage der SEMPA SYSTEMS GmbH hervorrufen könnten, liegen im markt- und branchenbedingten Umfeld. Auf Grund der Vielzahl der Geschäftsfelder ist es nicht immer möglich, auf eine wachsende Nachfrage schnell zu reagieren. Ausgebildetes Personal ist Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum. Nachfragerückgänge können umgekehrt kurzfristig aufgrund verzögerter Anpassung der Kapazitäten negative Auswirkungen auf die Ertragslage haben. Zudem bietet die sich ändernde geopolitische Lage sowohl Chancen als auch Risiken. Durch den Krieg in der Ukraine sind Märkte in Russland weggebrochen. Der damit einhergehende Fokus europäischer Firmen auf europäische Lieferketten birgt jedoch erhebliche Chancen. Die zunehmende Größe und Diversifizierung der SEMPA SYSTEMS GmbH ist eine gute Chance für eine konstant gute Ertragslage in den kommenden Jahren.

Die Kernprozesse werden ständig überprüft und durch das Management verbessert. Die Leistungsfähigkeit und Zielorientierung dieser Prozesse wird im Rahmen der strategischen und operativen Planung auf den Prüfstand gestellt und optimiert. Dennoch können grundsätzlich Risiken darin bestehen, dass auf Grund von bereitstehenden Ressourcen oder veränderten Rahmenbedingungen die geforderten und geplanten Prozessergebnisse in zeitlicher und inhaltlicher Sicht nicht den Anforderungen der Kunden entsprechen und damit in Ertragseinbußen münden.

Derzeit wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering eingeschätzt.

Hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft an das Unternehmen zu binden, ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg und das weitere Wachstum der SEMPA SYSTEMS GmbH. Um diese Mitarbeiter zu gewinnen, bietet SEMPA SYSTEMS GmbH attraktive Arbeitsbedingungen, Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und verbessert kontinuierlich die Prozesse im Bereich des Wissensmanagements.

Das vorrangige Ziel des Finanzmanagements ist es, die finanzielle Stabilität und Flexibilität des Unternehmens zu sichern. Aufgrund des starken Wachstums wird dies durch ein hohes Eigenkapital erreicht. Die kurzfristigen Fremdmittel in sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten resultieren aus der laufenden Geschäftstätigkeit und nehmen entsprechend der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und dem Warenbestand zu und ab. Augenmerk hat die Gesellschaft in diesem Zusammenhang auch auf die Liquidität, die laufend mittels monatlicher Liquiditätsplanung überwacht wird. Hierbei werden die Laufzeiten der finanziellen Vermögenswerte sowie erwartete Cashflows aus der Geschäftstätigkeit berücksichtigt. Das Ziel der SEMPA SYSTEMS GmbH ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung seiner Flexibilität zu wahren.

Der inflationsbedingte starke Anstieg der Einkaufspreise konnte im Wesentlichen an unsere Kunden weitergegeben werden.

Das derzeit hohe Zinsniveau hat Einfluss auf die Ertragslage des Unternehmens in Form von gestiegenen Finanzierungskosten.

Ausfallrisiken, das heißt Risiken, dass Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, werden durch die Handhabung von Kreditgenehmigungen, die Festlegung von Obergrenzen und Kontrollverfahren sowie durch regelmäßige Mahnzyklen gesteuert. Die Gesellschaft erwartet keine Forderungsausfälle bei Geschäftspartnern, denen eine hohe Kreditwürdigkeit eingeräumt wurde. Die SEMPA SYSTEMS GmbH hat keine wesentliche Konzentration von Kreditrisiken auf einen einzelnen Kunden oder eine bestimmte Kundengruppe. Aus heutiger Sicht ergibt sich das maximale Ausfallrisiko aus den in der Bilanz abgebildeten Beträgen. Die SEMPA SYSTEMS GmbH schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Neukunden, die mit dem Unternehmen Geschäfte abschließen möchten, werden vor Angebotsabgabe einer Bonitätsprüfung unterzogen.

Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, so dass die SEMPA SYSTEMS GmbH keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Werden Ausfallrisiken identifiziert, erfolgt die Bildung einer angemessenen bilanziellen Vorsorge.

3.2 Prognosebericht

Die SEMPA SYSTEMS GmbH startete mit einem ausgewogenen Kundenportfolio in das neue Jahr. Die jeweiligen Kundenbeziehungen sind stabil. Die Beschäftigung und die Ergebnisse sind im neuen Geschäftsjahr zufriedenstellend.

Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres am 31.12.2023 ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen und lässt uns optimistisch ins neue Geschäftsjahr gehen. Die sehr gute Nachfrage wird uns ein gutes Ergebnis erwarten lassen.

Die angespannte Liefersituation an Materialien birgt jedoch Risiken, da Projekte sich aufgrund fehlender Zulieferungen verzögern. Hier sind jedoch bereits Absprachen mit Kunden getroffen worden dieses Risiko zu verringern.

Das laufende Geschäftsjahr 2024 ist nach wie vor gekennzeichnet durch eine sehr hohe Investitionsbereitschaft unserer Kunden.

Die Intensivierung der internationalen Kontakte speziell in den Märkten Europas, Asien und USA lassen gute Auftragschancen erwarten. Das Unternehmen wird die im Markt zusätzlich gewonnenen Kontakte weiter ausbauen und die Fokussierung auf den Halbleitermarkt und die Maschinenhersteller verstärken.

Die Weiterentwicklung prozesstechnischer Anwendungen der metallorganischen Flüssigkeiten für die Märkte im Bereich Halbleiter, Photovoltaik, LED-Produktion, Maschinenhersteller, Analysemesssysteme im Automobilbereich für Abgasverbrennungsoptimierung wird den Marktzugang weiter deutlich erleichtern. Der Ausbau der Zusammenarbeit mit zwei börsennotierten Unternehmen wird die Umsatzentwicklung weiterhin positiv beeinflussen und das finanzielle Risiko reduzieren.

Oberstes Unternehmensziel ist es, nachhaltig profitabel zu wachsen. Dabei sind durch permanente Marktbeobachtung und Entwicklung die unternehmerischen Risiken auch in Zukunft im Auge zu behalten und unsere Erwartungen an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen laufend anzupassen.

Aufgrund der guten Auftragslage wird im laufenden Geschäftsjahr 2024 mit einer signifikanten Steigerung der Gesamtleistung gerechnet, was zu einem steigenden positiven Ergebnis führen sollte. Dazu erwarten wir einen weiteren Aufbau des Personals.

Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie: "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der SEMPA SYSTEMS GmbH liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der SEMPA SYSTEMS GmbH.

Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der SEMPA SYSTEMS GmbH wesentlich abweichen von in den zukunftsgerichteten Aussagen, ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen.

 

Dresden, 27. Juni 2024

SEMPA SYSTEMS GmbH

gez. Dr. Jörg Koch, Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SEMPA SYSTEMS GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SEMPA SYSTEMS GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SEMPA SYSTEMS GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 22. Juli 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Uwe Ehrsam, Wirtschaftsprüfer

gez. Thomas Koch, Wirtschaftsprüfer"

HRB 19749

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 19.8.2024 festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.516.247,96 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

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  • Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden

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