raceland automodell + automobilia Handels GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Spielwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilhelm Daum seit 30.10.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
daum electronic gmbhFürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020DAUM ELECTRONIC GMBH, FÜRTHI. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des GeschäftsergebnissesEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft und GeschäftsverlaufDie konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2020 gekennzeichnet durch ein rückläufiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte BIP war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft geriet damit danach nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine Rezession. E-Bikes gehören inzwischen längst zum Alltag auf deutschen Straßen. Ob in der Freizeit, für den Weg zur Arbeit, als Sportgerät oder Alternative für den Warentransport in unseren chronisch verstopften Städten, das E-Bike bietet attraktive Lösungen für viele Bereiche. E-Bikes sind Verkaufsschlager und Motor der deutschen Fahrradindustrie. Die stückzahlmäßigen Zuwächse sind jedes Jahr aufs Neue zweistellig. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 1,95 Millionen E-Bikes verkauft. Dies stellt einen Anstieg von 43,4 % im Vergleich zum Vorjahr dar. (Pressemitteilung vom ZIV, Zweirad-Industrie-Verband, vom 17. März 2021) Ausschlaggebend für den langjährigen Geschäftserfolg war eine exklusiv beauftragte Entwicklung für die Herstellung eines technisch hoch anspruchsvollen Antriebes für Pedelecs und E-Bikes in Serienfertigung. Der Umsatz- und Ertragsanteil war auch für das Jahr 2020 davon von maßgebender Bedeutung. Absatz- und UmsatzentwicklungDie Auftragslage war nach Wegbruch des Exklusivauftrags von kleineren Auftragsabwicklungen beeinflusst. Der ertragsmäßige Output sank gegenüber dem Vorjahr signifikant, eine Kompensation war infolge der Corona-Pandemie sowie in der Folge das Hersteller Neuentwicklungen aufschoben nicht kompensierbar. Die Absatzentwicklung war bei gleichbleibenden Kosten stark rückläufig. Die Umsatzerlöse verminderten sich in 2020 gegenüber dem Vorjahr um 68 %. Entwicklung des GeschäftsergebnissesDas Geschäftsergebnis hat sich, gemessen am Jahresüberschuss, deutlich verringert, und ist nicht ausreichend. Investitionen und FinanzierungsmaßnahmenIm Geschäftsjahr 2020 wurden nur die notwendigen Ersatzinvestitionen vollzogen. Das Unternehmen befindet sich in Konsolidierung. Liquiditätsengpässe wurden durch Förderdarlehen in Höhe von 2,5 Mio. EUR aufefangen, die bis 2025 vollständig planmäßig zu tilgen sind. LiquiditätDie Liquidität war in 2020 äußerst angespannt und wurde durch die kreditfinanzierten Liquiditätshilfen maßgeblich gestützt. Das Unternehmen konnte dadurch den regulären Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Personal- und SozialbereichDer Personalbesatz wurde aufgrund der Geschäftsentwicklung vergleichsweise nur geringfügig angepasst. Grundlage hierfür ist die Geschäftsführerentscheidung keine Entlassungen durchzusetzen um das Unternehmen marktfähig zu erhalten. Sonstige wichtige Vorgänge im GeschäftsjahrAußer den obengenannten Tatsachen waren keine weiteren wichtigen Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr zu verzeichnen. Beurteilung der Entwicklung durch den GeschäftsführerDer abrupten Beendigung der langjährigen erfolgreichen Geschäftsbeziehung war kurzfristig nichts entgegen zu setzen. Ziel ist es das Unternehmen zu transformieren um künftig wieder aus eigener Kraft finanzielle Überschüsse selbständig zu erwirtschaften. Hierzu wurden zur Entlastung bereits im Jahr 2020 erfolgreich Maßnahmen umgesetzt beziehungsweise eingeleitet. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf den Umsatzerlösen und dem Vorsteuerergebnis. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zu verbessern. II. Darstellung der Lage der GenossenschaftVermögens- und FinanzlageDie Finanzlage ist grundsätzlich geordnet und zusätzlich durch eingeräumte Kreditlinien gesichert. Wesentliche Kennziffern entwickelten sich wie folgt:
1) (Sachanlagen [jeweils zu Restbuchwerten]) / Bilanzsumme * 100 2) Bilanzielles Eigenkapital / Bilanzsumme * 100 3) (Verbindlichkeiten - liquide Mittel - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) / Jahres-Cashflow (=Jahresergebnis, zzgl. Abschreibungen, zzgl. Veränderung Rückstellungen) Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist aufgrund der Verluste im Geschäftsjahr 2020 rückläufig. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir in Fristenkongruenz gleichwohl stabil. Weiterhin werden Grundstücke und Gebäude von der Daum GmbH & Co KG gemietet. An der gesellschaftsrechtlichen Struktur der "Daum-Gruppe" halten wir nach wie vor fest. Im Geschäftsjahr 2020 wurden weitere Investitionen in Bezug auf Elektrofahrradantriebe getätigt. Diese betreffen im Wesentlichen Werkzeuge im Anlagenvermögen sowie Neuentwicklungen. Die Aktivseite ist geprägt vom Anstieg des Vorratsbestand von T€ 4.867 auf T€ 6.951. Die Erhöhung betrifft mit T€ 1.761 Rohstoffe. Auf der Passivseite verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nennenswert von T€ 5.831 auf T€ 2.737. Zum Bilanzstichtag konnte das Unternehmen auf flüssige Mittel in Höhe von T€ 634 (i. Vj. T€ 1.148) zurückgreifen. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.000. Die Kapitalstruktur kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Die Bilanz zeigt zum 31.12.2020 ein positives Eigenkapital in Höhe von T€ 7.022 (Vorjahr T€ 7.138). ErtragslageIm Vergleich zum Vorjahr stellt sich die Ertragslage wie folgt dar:
Das Betriebsergebnis hat sich operativ zum Vorjahr deutlich verringert und liegt bei T€ -56 (Vorjahr T€ 1.083). Der Rückgang ergibt sich hauptsächlich aus den niedrigeren Umsatzerlösen. Die Materialaufwandsquote ist von 63,84 % auf 47,94 % gesunken, während die Personalaufwandsquote von 14,61 % auf 36,49 % gestiegen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit T€ 1.348 (i. VJ. T€ 4.463) deutlich gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von T€ 120 auf T€ 464 gestiegen. Das Jahresergebnis hat sich von T€ 712 in 2019 um über 100% auf T€ -115 verschlechtert. Unsere Marktsituation ist im Geschäftsjahr 2020 nicht mehr so positiv zu bewerten, wie in den Vorjahren, was durch den Wegfall eines Hauptabnehmers für unsere E-Bike-Antriebe begründet ist. Die für 2020 geplante Markteinführung eines neuen, hochwertigen Antriebes, sowie eines innovativen Lastenfahrrades hat sich aufgrund der weltweiten Coronapandemie verzögert. Bei den Antrieben ist der Grund hierfür, dass die führenden Fahrradhersteller im Geschäftsjahr 2020, für 2021, nur wenige neue Fahrradmodelle entwickelt haben. Der Markt für den neuen Antrieb wird sich daher in größeren Stückzahlen erst im Geschäftsjahr 2021/2022 mit der Entwicklung neuer Fahrradmodelle für die Saison 2022/2023 eröffnen. Der Verkauf eines fertig entwickelten Lastenfahrrades startet im ersten Halbjahr 2021. Der Kauf von Lastenfahrrädern wird derzeit im Rahmen der Förderung von alternativen Verkehrskonzepten durch die Kommunen bezuschusst. Die Rentabilitätskennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
1) Betriebsergebnis / Umsatz * 100 2) (Ergebnis vor Ertragsteuern + Zinsaufwand) / Bilanzsumme * 100 Die Kennziffern zeigen, dass sich das eingesetzte Kapital nicht mehr angemessen verzinst. III. Vorgänge von besonderer
Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
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31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
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| A. Anlagevermögen | 1.981.655,14 | 1.166.955,03 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 8.259,39 | 42.743,39 |
| II. Sachanlagen | 591.084,64 | 924.211,64 |
| 1. technische Anlagen und Maschinen | 185.071,60 | 310.450,60 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 406.013,04 | 613.761,04 |
| III. Finanzanlagen | 1.382.311,11 | 200.000,00 |
| 1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 465.633,33 | |
| 2. Sonstige Finanzanlagen | 916.677,78 | 200.000,00 |
| B. Umlaufvermögen | 11.808.597,53 | 13.259.008,72 |
| I. Vorräte | 6.951.407,84 | 4.866.898,23 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 4.223.072,21 | 7.243.375,24 |
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 430.011,59 | 129.253,27 |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 3.793.060,62 | 7.114.121,97 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 634.117,48 | 1.148.735,25 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 17.558,89 | 20.805,85 |
| Aktiva | 13.807.811,56 | 14.446.769,60 |
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Passiva |
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31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
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| A. Eigenkapital | 7.022.908,61 | 7.137.806,96 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.564,59 | 25.564,59 |
| II. Gewinnvortrag | 7.112.242,37 | 6.400.142,89 |
| III. Jahresfehlbetrag | 114.898,35 | -712.099,48 |
| B. Rückstellungen | 561.236,45 | 404.630,29 |
| C. Verbindlichkeiten | 6.223.666,50 | 6.904.332,35 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.000.272,40 | 59,29 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 3.000.272,40 | 59,29 |
| 2. sonstige Verbindlichkeiten | 3.223.394,10 | 6.904.273,06 |
| davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 3.223.394,10 | 6.904.273,06 |
| Passiva | 13.807.811,56 | 14.446.769,60 |
|
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR |
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| 1. Rohergebnis | 5.113.316,22 | 10.237.492,99 |
| 2. Personalaufwand | 2.994.375,58 | 4.087.723,70 |
| a) Löhne und Gehälter | 2.483.723,56 | 3.414.092,13 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 510.652,02 | 673.631,57 |
| 3. Abschreibungen | 460.874,24 | 602.199,18 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 460.874,24 | 602.199,18 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.724.095,03 | 4.463.255,50 |
| 5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 3.400,00 | |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 78.598,87 | 45.106,75 |
| davon Erträge aus Abzinsung | 1.795,26 | |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 59.585,87 | 71.490,08 |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 77.717,01 | 347.660,56 |
| 9. Ergebnis nach Steuern | -124.732,64 | 713.670,72 |
| 10. sonstige Steuern | -9.834,29 | 1.571,24 |
| 11. Jahresfehlbetrag | 114.898,35 | -712.099,48 |
A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN
Die daum electronic GmbH hat ihren Sitz in Fürth und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRB 1791 eingetragen.
B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Grundsätzliche Angaben
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.
Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.
Der Ausweis wurde hinsichtlich folgender Posten geändert:
1. Das im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Darlehen wurde im Berichtsjahr in die sonstigen Ausleihungen (Finanzanlagen) umgegliedert.
2. Die Verrechnungskonten gegenüber dem Mutterunternehmen und deren Tochterunternehmen wurden im Vorjahr unter dem Posten sonstige Vermögengegenstände ausgewiesen, im Berichtsjahr unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen.
3. Das Wareneingangs- und Rechnungseingangskonto (WE/RE-Konto) wurde im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen im Berichtsjahr unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
4. Der Verbrauch der Halbfabrikate und Fertigerzeugnisse wurde im Vorjahr unter dem Materialaufwand ausgewiesen, im Berichtsjahr unter der Position Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen.
Die Werte der Ausweisänderungen stellen sich gegliedert nach den Einzelsachverhalten wie folgt dar:
| Nummer Bilanzposition |
Berichtsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
| 1. Sonstige Vermögensgegenstände | 456.633,33 | |
| 1. Sonstige Ausleihungen | 465.633,33 | |
| 2. Sonstige Vermögengegenstände | 371.189,10 | |
| 2. Forderungen gegen Verbundene Unternehmen | 408.249,79 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 34.961,47 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 84.402,24 | |
| 4. Materialaufwand | -4.995.370,48 | |
| 4. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -865,15 |
Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.
C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN
1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1.1 Bilanzierungsmethoden
Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.
1.2 Bewertungsmethoden
Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten.
sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Sachanlagen
Technische Anlagen, Maschinen, Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00) wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt.
Finanzanlagen
sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem Barwert angesetzt.
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Unfertige Erzeugnisse
wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet.
Fertige Erzeugnisse
sind mit Herstellungskosten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind in angemessenem Umfang vorgenommen worden.
geleistete Anzahlungen
sind zu den verrechenbaren Zahlungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Sind mit den Anschaffungskosten bzw. ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.
Sonstige Vermögensgegenstände
sind mit den Anschaffungskosten bzw. ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
sind zum Nennwert bewertet.
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
EIGENKAPITAL
Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf EUR umgestellt und beträgt unverändert zum Vorjahr DM 50.000,00 (= EUR 25.564,59). Die Einzahlung ist in voller Höhe erfolgt.
RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen
wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten
sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Grundlagen der Währungsrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden gemäß § 256a HGB grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.
Gewinne und Verluste aus dieser Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Bilanzposten Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist in der als eigene Anlage vor dem Anhang beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs.
daum electronic gmbh, Fürth
C. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|
01.01.2020
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2020
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 679.255,71 | 0,00 | 0,00 | 679.255,71 |
| 679.255,71 | 0,00 | 0,00 | 679.255,71 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 841.703,29 | 32.350,00 | 33.321,04 | 840.732,25 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.720.542,16 | 61.901,74 | 106.719,06 | 2.675.724,84 |
| 3.562.245,45 | 94.251,74 | 140.040,10 | 3.516.457,09 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 465.633,33 | 0,00 | 465.633,33 |
| 2. Sonstige Ausleihungen | 200.000,00 | 716.677,78 | 0,00 | 916.677,78 |
| 200.000,00 | 1.182.311,11 | 0,00 | 1.382.311,11 | |
| 4.441.501,16 | 1.276.562,85 | 140.040,10 | 5.578.023,91 | |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|
01.01.2020
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2020
EUR |
31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 636.512,32 | 34.484,00 | 0,00 | 670.996,32 | 8.259,39 | 42.743,39 |
| 636.512,32 | 34.484,00 | 0,00 | 670.996,32 | 8.259,39 | 42.743,39 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 531.252,69 | 156.618,00 | 32.210,04 | 655.660,65 | 185.071,60 | 310.450,60 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.106.781,12 | 269.649,74 | 106.719,06 | 2.269.711,80 | 406.013,04 | 613.761,04 |
| 2.638.033,81 | 426.267,74 | 138.929,10 | 2.925.372,45 | 591.084,64 | 924.211,64 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 465.633,33 | 0,00 |
| 2. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 916.677,78 | 200.000,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.382.311,11 | 200.000,00 | |
| 3.274.546,13 | 460.751,74 | 138.929,10 | 3.596.368,77 | 1.981.655,14 | 1.166.955,03 | |
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Restlaufzeiten
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: EUR 456.633,33).
3. Rückstellungen
3.1 Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben
Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
| EUR | |
| Rückstellung Garantien | 403.477,-- |
| Berufsgenossenschaftsrückstellung | 6.216,50 |
| Aufbewahrungsrückstellung | 16.345,-- |
| Urlaubsrückstellung/Überstundenrückstellung | 103.397,95 |
| Rückstellung Abschluss-/Prüfungskosten | 31.800,-- |
| 561.236,45 |
4. Verbindlichkeiten
4.1 Restlaufzeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
| Verbindlichkeiten 31.12.2020 |
Restlaufzeit bis ein Jahr
EUR |
Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren
EUR |
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR |
gesamt
EUR |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 812.900,00 | 2.187.372,40 | 0,00 | 3.000.272,40 |
| 2. erhaltene Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.737.931,93 | 2.737.931,93 | 0,00 | 2.737.931,93 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 485.462,17 | 485.462,17 | 0,00 | 485.462,17 |
| 2.528.871,85 | 3.694.794,65 | 0,00 | 6.223.666,50 |
| Verbindlichkeiten 31.12.2019 |
Restlaufzeit bis ein Jahr
EUR |
Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren
EUR |
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR |
gesamt
EUR |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 59,29 | 0,00 | 0,00 | 59,29 |
| 2. erhaltene Anzahlungen | 15.713,49 | 0,00 | 0,00 | 15.713,49 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.831.316,52 | 0,00 | 0,00 | 5.831.316,52 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 1.057.243,05 | 0,00 | 0,00 | 1.057.243,05 |
| 3.680.937,37 | 3.223.394,10 | 0,00 | 6.904.332,35 |
E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
1. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 40 (VJ. TEUR 66) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 9 (VJ. TEUR 4) enthalten.
F. SONSTIGE ANGABEN
1. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften
Zum Bilanzstichtag ist ein Forderungsbestand mit Nominalwert von 131.880,18 € im Rahmen eines Factoringvertrags verkauft. Der Vorteil liegt in der Beschaffung liquider Mittel. Es besteht ein Ausfallrisiko in Höhe des vereinbarten Selbstbehaltes.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mietvertrag: Jahresverpflichtung von TEUR 203 bei einer unbefristeten Vertragszeit.
Corona-Hilfen: Im Zuge der Corona-Pandemie wurden der Gesellschaft Corona-Hilfen über TEUR 250 zugebilligt, deren Endabrechnung noch nicht erfolgt ist und somit eine latente Rückzahlungsverpflichtung besteht. Darüber hinaus wurden der Gesellschaft Liquiditätshilfen aufgrund der Corona-Pandemie in Höhe von 2,5 Mio. EUR gewährt, die bis 2025 planmäßig zu tilgen sind.
Es bestehen zum Bilanzstichtag darüber hinaus keine nicht in der Bilanz aufgeführten Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind.
3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
| Arbeiter | 60 |
| Angestellte | 28 |
| Mitarbeiter | 88 |
3. Gesellschaftsorgane
3.1 Geschäftsführung
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:
Herr Wilhelm Daum, Geschäftsführer, Fürth
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberichtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
3.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 114.898,35 € zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 7.112.242,37 € auf neue Rechnung vorzutragen.
G. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB
daum electronic GmbH
Fürth
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Fürth, den 14.02.2024
Herr Wilhelm Daum, Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2024 festgestellt.
An die daum electronic gmbh, Fürth
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der daum electronic gmbh, Fürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der daum electronic gmbh, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Wir verweisen auf die Angaben im Lagebericht, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass bei einer von der Planung abweichenden negativen Entwicklung der Auftragslage ab dem Geschäftsjahr 2024 weitere liquiditätssichernde Maßnahmen notwendig werden können. Wie im Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.
Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts
Nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB haben wir als Abschlussprüfer über bei Durchführung der Abschlussprüfung festgestellte Tatsachen zu berichten, welche die Entwicklung des geprüften Unternehmens wesentlich beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden können. Diese Tatsachen sind von uns bereits dann zu nennen, wenn sie eine Entwicklungsbeeinträchtigung oder eine Gefährdung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ernsthaft zur Folge haben können und nicht erst dann, wenn die Entwicklung des geprüften Unternehmens bereits wesentlich beeinträchtigt oder sein Bestand konkret gefährdet ist.
Im Rahmen der Prüfung wurde der Tatbestand der weiter gestiegenen bilanziellen Vorräte auffällig, der Vorratsbestand stieg im Jahr 2020 infolge des Einkaufverhaltens sowie der Produktionsumstellung deutlich an. Auch in Folgejahren setzt sich diese Tendenz weiter fort. Der Verkauf und somit Absatz der Vorräte wird prognostiziert ab dem Jahr 2024. Bis zur Realisation ist die Gesellschaft auf die Durchfinanzierung durch den Gesellschafter angewiesen. Die Gesellschaft befindet sich unverändert in einer verlustträchtigen Konsolidierungsphase, dies wird voraussichtlich über den 31.12.2024 hinaus andauen. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Annaberg-Buchholz, den 26.02.2024
Schubert audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Lars J. Schubert, Wirtschaftsprüfer
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