NOKNI Abwicklungs-GmbHLiquidiert

56462 Höhn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 6070
Vorher
INKON GmbH
Eingetragen
1.4.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung innovativer Konstruktionen im Lärmschutz und Stahlbau. Die Gesellschaft ist berechtigt, artverwandte Geschäfte zu betreiben und sich an Unternehmungen gleicher oder ähnlicher Art zu beteiligen sowie Zweigniederlassungen zu errichten.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

215.000 €
43.00%
215.000 €
43.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

INKON GmbH

Höhn

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Bei dem nachstehenden Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um die nach § 326 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss der INKON GmbH, Höhn bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Großmaischeid, den 09. Juni 2010

Marx & Jansen
Revisions- und Treuhand-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft

Prüfer für Qualitätskontrolle (§ 57a WPO)

Karl Jansen, Wirtschaftsprüfer

Michael Weidenfeller, Wirtschaftsprüfer

BILANZ zum 31. Dezember 2009

INKON GmbH Innov. Konstr.im Lärmsch.u.Stahlbau, Höhn

AKTIVA

  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände   10.202,00 6.615,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 388.534,00   359.702,00
2. technische Anlagen und Maschinen 518.585,00   501.542,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.482,00   143.703,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.360,00 1.097.961,00 0,00
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen   18.680,08 0,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   862.856,12 2.512.917,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   2.189.437,24 1.459.887,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   246.501,45 45.832,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten   11.590,00 15.089,00
    4.437.227,89 5.045.288,66

PASSIVA

     
  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen   475.000,00 0,00
III. Gewinnvortrag   337.712,32 567.258,65
IV. Jahresüberschuss   301.123,84 245.453,67
B. Rückstellungen   365.122,24 149.293,06
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 586.451,90   1.085.116,96
2. übrige Verbindlichkeiten 2.346.817,59 2.933.269,49 2.973.166,32
    4.437.227,89 5.045.288,66

 

Höhn, den 09. Juni 2010

Herr Günter Alhäuser

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

INKON GmbH Innov. Konstr.im Lärmsch.u.Stahlbau, Höhn

  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis   4.298.383,13 3.266.544,33
2. Personalaufwand   2.107.900,25 1.682.855,19
- davon für Altersversorgung Euro 8.537,76 (Euro 8.537,76)      
3. Abschreibungen   133.705,96 124.724,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   1.357.922,35 980.571,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.177,94 1.486,67
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   259.549,84 124.917,16
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   440.482,67 354.963,01
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 122.067,96   96.820,04
9. sonstige Steuern 10.290,87   5.689,30
    132.358,83 102.509,34
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne   7.000,00 7.000,00
11. Jahresüberschuss   301.123,84 245.453,67

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2009

INKON GmbH Innov. Konstr.im Lärmsch.u.Stahlbau, Höhn

  Anschaffungs- Herstellungskosten
Euro
Zugänge 2009
Euro
Abgänge 2009
Euro
Umbuchungen 2009
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2009
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr 01.01.2009 31.12.2009
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.188,00 4.545,00 0,00 0,00 3.531,00 958,00
Imm. Vermögensgegenstände 9.188,00 4.545,00 0,00 0,00 3.531,00 958,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 368.992,00 39.537,95 0,00 0,00 19.995,95 10.705,95
2. technische Anlagen und Maschinen 748.515,00 91.059,76 0,00 0,00 320.989,76 74.016,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.524,00 70.804,25 0,00 0,00 188.846,25 48.025,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 24.360,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 1.402.031,00 225.761,96 0,00 0,00 529.831,96 132.747,96
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 0,00 18.680,08 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 18.680,08 0,00 0,00    
Summe Anlagevermögen 1.411.219,00 248.987,04 0,00 0,00 533.362,96 133.705,96
  Zuschreibungen 01.01.2009 31.12.2009
Euro
Abgang Buchwert 01.01.2009 31.12.2009
Euro
Buchwert 31.12.2009
Euro
Buchwert 31.12.2008
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 10.202,00 6.615,00
Imm. Vermögensgegenstände 0,00 0,00 10.202,00 6.615,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 388.534,00 359.702,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 518.585,00 501.542,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 166.482,00 143.703,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 24.360,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 1.097.961,00 1.004.947,00
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 18.680,08 0,00
Finanzanlagen        
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 1.126.843,08 1.011.562,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2009

INKON GmbH

Inhalt

I.

Rechtliche Verhältnisse

II.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

III.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV.

Sonstige Angaben

I. Rechtliche Verhältnisse

Firma: INKON GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Höhn
Anschrift: Grubenstraße 24
56462 Höhn
Gegenstand des Unternehmens: Innovative Konstruktionen im Lärmschutz und Stahlbau
Geschäftsjahr: Kalenderjahr
Gesellschafter: Herr Günter Alhäuser
  Herr Reiner Alhäuser
  Frau Irena Jung bis Dezember 2009
  Herr Martin Schmidt
  Herr Stefan Batz

II. Allgemeine Angaben:

Die INKON GmbH ist mit

- einer Bilanzsumme von 4.437.227,89 €
- einer Gesamtleistung von 13.156.293,40 €

- und 59 im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeitern, sieben Auszubildende, ein Geschäftsführer

eine mittelgroße GmbH.

Gemäß § 267 HGB wird der Jahresabschluss unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Damit ist sie gemäß § 316 Abs. 1 HGB prüfungspflichtig. Außerdem gelten Erleichterungen für die Offenlegung (§ 327 HGB).

Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Von der Erleichterung der §§ 276, 288 (2) HGB wird Gebrauch gemacht. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Ergänzend zu den Vorschriften des HGB wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs-, oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Wirtschaftsguts. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften bilanziert.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag. In den Umsatzerlösen sind Teilzahlungen bei anzuwendendem Kaufvertragsrecht statt Werkvertragsrecht enthalten, unfertige Leistungen waren insoweit nicht mehr auszuweisen.

Die Herstellkosten zu den unfertigen Bauvorhaben am Bilanzstichtag werden hilfsweise retrograd ausgehend vom Verkaufspreis abzüglich 5 % für Vertriebskosten und Gewinn ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungen werden gemäß § 250 HGB gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und wurde vollständig eingezahlt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben die Gesellschafter eine Umwandlung des Gewinnvortrages in die Gewinnrücklage in Höhe von 475 T€ beschlossen (vgl. § 29 (4) S. 2 GmbHG). Die Gewinnrücklage wird in 2010 zur Stammkapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verwendet.

Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Steuerrückstellungen enthalten die bis zur Abschlusserstellung noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

a)

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

b)

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 64.929,05 €, die mit 5,5 % verzinst wurden und in 2010 zurückgezahlt werden (vgl. § 42 (3) GmbHG) sollen.

c)

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 5.783,30 € eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vorjahr: 6.386,81 €).

d)

Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH, 55116 Mainz -MBG- ist seit 2006 mit 200.000,00 € als stiller Gesellschafter beteiligt. Die Beteiligung endet zum 31.12.2015 und wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Sie kann mit einer Frist von 12 Monaten vorzeitig beendet werden. Eine vorzeitige Beendigung ist nicht geplant.

e)

Darüberhinaus bestehen durch den Kauf der Produktionshalle noch langfristige Verbindlichtkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 240.000,00 €. Daneben wurden weitere 300.000,00 € zur Kapitalstärkung gewährt. Der Gesamtbetrag dieser Darlehen mit einer Restlaufzeit bis zu einen Jahr betrug 30.000,00 €, von mehr als fünf Jahren betrug der Gesamtbetrag 390.000,00 €. In Höhe von 300.000,00 € wurde von der Hausbank, unter Haftungsfreistellung durch die KfW eine Nachrangerklärung abgegeben. Damit tritt die Bank im Insolvenzfall hinter alle übrigen Gläubiger zurück.

f)

Es bestehen weiterhin Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.880.446,13 € mit einer Restlaufzeit von einem Jahr. Es bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 466.371,46 €. Diese haben bis auf die unter d) genannte MBG Beteiligung eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 586.451,90 € haben 390.000,00 € eine Fälligkeit von über fünf Jahren, 140.414,56 € eine Fälligkeit zwischen ein und fünf Jahren und 56.037,34 € eine Fälligkeit von unter einem Jahr.

g)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden besichert durch Globalabtretung der Kundenforderungen A-Z. Sicherungsübereignungen des Warenlagers in Form eines Raumsicherungsvertrages, Sicherungsübereignung der Betriebs- und Geschäftsausstattung, inklusive Maschinen und Anlagen. Durch den Kauf der Produktionshalle ist es zu der Bestellung einer Buchgrundschuld von 500 T€ gekommen. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Weiterhin wurden Sicherheiten von dritter Seite durch die Gesellschafter gestellt.

h)

Das von der Gesellschaft mietweise genutzte Verwaltungsgebäude ist im Eigentum der Gesellschafter Günter und Reiner Alhäuser. Steuerlich besteht hier eine sogenannte Betriebsaufspaltung. Eine umsatzsteuerliche Organschaft wurde nicht festgestellt.

i)

Es wurde eine Drittelbeteiligung an der SILENCIUM S.A. in Polen erworben sowie eine paritätische Beteiligung an der INKON-Eurorail B.V. in den Niederlanden. Die Gesellschaften wurden beide in 2009 gegründet.

j)

Die zum Abschlussstichtag bestandenen Haftungsverhältnisse in Form von Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften gehen nicht über die üblichen gesetzlichen Verpflichtungen in der Baubranche hinaus.

k)
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
  T€
Personalbereich 94
Gewährleistungen 72
Prozess- und Gerichtskosten 50
Abschlusserstellung und Prüfung 37
  253
l)
Zum 31.12.2009 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
  2010
T€
2011
T€
2012
T€
Mietverträge Software 16 16 16
Leasingverträge 163 145 73
Mietverträge Immobilien 30 30 30
Sonstige Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einen Jahr 4 4 4
  213 195 123

V. Sonstige Angaben

Es waren im Jahresdurchschnitt 59 Mitarbeiter beschäftigt, davon 8 Aushilfen sowie sieben Auszubildende und ein Geschäftsführer.

Die Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2009 von Herrn Günter Alhäuser, Kaufmann geführt. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtgeschäfte vorzunehmen (§ 181 BGB).

Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird gem. § 286 Abs. 2 HGB verzichtet.

Die Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Jahr an zwei ausländischen Unternehmen beteiligt. Auf weitere Angaben hierzu kann verzichtet werden, da die Beteiligungen gem. § 286 Abs. 3 HGB von untergeordneter Bedeutung sind.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

 

Höhn, den 09. Juni 2010

Herr Günter Alhäuser

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

der INKON GmbH

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2009

Die INKON GmbH ist tätig in der Entwicklung, Planung, Herstellung und Montage von innovativen Konstruktionen im Lärmschutz und im Stahlbau.

Vorwiegend handelt es sich dabei um Lärmschutzanlagen auf Brückenbauwerken und an Verkehrswegen, insbesondere an Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn. Weiterer Geschäftsgegenstand ist die Errichtung von berührungsfreien Überflug- und Windschutzanlagen.

Die INKON GmbH ist anerkannter Spezialist im Lärmschutz und hat ihre Marktposition über die Jahre deutlich gefestigt. Der hohe Qualitätsanspruch von der Planung über die Produktion bis zur Montage sowie die motivierten Mitarbeiter sind Garanten für eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung.

Gerne stellen wir uns technisch anspruchsvollen und komplexen Aufgaben. Das bietet die Chance, sich vom Wettbewerb abzuheben und dem Preisdruck bei Standardbaumaßnahmen zu begegnen.

Das Geschäftsgebiet ist primär die Bundesrepublik Deutschland. Zunehmend erhalten wir aber auch Aufträge aus dem EU-Ausland, insbesondere Polen und den Niederlanden.

In diesen Ländern werden erhebliche Summen in den Lärmschutz investiert. Zur Optimierung der Vertriebsaktivitäten haben wir in Polen mit zwei Partnerunternehmen die Silencium AG (je 1/3-Anteil) und in den Niederlanden mit einem Partnerunternehmen die INKON-Eurorail B.V. (je 1/2-Anteil) gegründet.

Der Gesamtleistung ist in 2009 um knapp 1 Mio. € auf 13,2 Mio. € gestiegen. Der prozentuale Anstieg beträgt 7,6 %.

Das Rohergebnis und auch das modifizierte Rohergebnis (nach Abzug der Personalkosten) sind überproportional zum Umsatz gestiegen. Das Jahresergebnis hat sich von T€ 245 in 2008 auf T€ 301 in 2009 erhöht und ist mit 2,3 % (nach 2,0 % im Vorjahr) der Gesamtleistung vor dem Hintergrund auf die gesamtwirtschaftlichen Verhältnisse zufriedenstellend.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Die wesentlichen Veränderungen in der Struktur unserer Aktiva und Passiva sind der Abbau der unfertigen Leistungen, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Zunahme des Eigenkapitals und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Finanzlage war im Berichtsjahr gut. Verbindlichkeiten wurden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Die Eigenkapitalquote beträgt 26 %. Unter Berücksichtigung einer Beteiligung der MBG (Mittelständische Beteiligungsgesellschaft des Landes Rheinland-Pfalz) und eines Darlehen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit Nachrangcharakter beträgt die - wirtschaftliche -Eigenkapitalquote 37 %. Die Eigenkapitalausstattung ist somit gut.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten deutlich reduziert werden und betragen lediglich 13 % der Bilanzsumme.

Die fiktive Schuldentilgungsdauer unserer Kreditverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegt, bezogen auf das Jahresergebnis, bei lediglich 2 Jahren.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

In 2009 wurde in eine moderne Roboterschweißanlage investiert. Mit dieser Investition und der ohnehin schon vorhandenen Produktionstiefe heben wir uns noch deutlicher vom Wettbewerb ab als bisher.

In den ersten Monaten 2010 wurden die vorhandenen Maschinen grundlegend überholt und sind in einem guten Unterhaltungszustand. Größere Investitionen in das Anlagevermögen sind für 2010 nicht erforderlich.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die gute Positionierung am Markt sowie die sich abzeichnenden Investitionen in den Lärmschutz - auch außerhalb der Bundesrepublik Deutschland - bilden die Basis für eine Fortführung der positiven Entwicklung bei der INKON GmbH. Dazu tragen auch neue Produkte (Windleiteinrichtungen, Lärmschutzelemente für Hochgeschwindigkeitsstrecken der Deutschen Bahn) bei.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Die Wettbewerbssituation in der Branche ist seit Jahren relativ stabil. Auf absehbare Zeit erwarten wir kaum Markteintritte weiterer Wettbewerber.

Die Gesellschaft ist bei fast allen Vergabestellen und ausführenden Unternehmen als kompetenter und zuverlässiger Partner bekannt.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen wir überwiegend schon sehr lange zusammenarbeiten.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist befriedigend. Die vorhandenen Linien bei den Kreditinstituten wurden in 2009 selten beansprucht.

Die INKON GmbH ist Kunde bei zwei Kreditinstituten. Die Zusammenarbeit mit diesen empfinden wir als vertrauensvoll und angenehm. In 2010 häufen sich Anfragen weiterer Kreditinstitute, die Geschäftsbeziehungen zur INKON GmbH aufnehmen möchten.

Die Gesellschaft verfügt über eine konsequente Bonitätsbeurteilung der Abnehmer sowie ein effizientes Mahnwesen. Die INKON GmbH ist Kunde bei der Warenkreditversicherung der EULER Hermes und versichert alle wesentlichen Forderungen. Seit Jahren gibt es keine nennenswerten Forderungsausfälle. Soweit dennoch bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Derivate werden von der Gesellschaft nicht genutzt.

Die betrieblichen Versicherungen wurden in 2010 mit Hilfe von Spezialisten überprüft. Erforderliche Anpassungen wurden vorgenommen bzw. befinden sich in der Umsetzung. Die Gesellschaft ist aus heutiger Sicht gegen die gängigen betrieblichen Risiken gut abgesichert.

III. Prognosebericht

Die Konjunkturstützungsprogramme der Bundesregierung haben sich in 2009 und in den ersten Monaten von 2010 nicht nennenswert auf den Geschäftsverlauf bei der INKON GmbH ausgewirkt. Ab dem 2. Halbjahr 2010 rechnen wir mit einer Belebung der Bautätigkeiten.

Die ersten Monate in 2010 waren geprägt von erheblichen Stahlpreiserhöhungen. Die Gesellschaft hat rechtzeitig mit dem Aufbau eines angemessenen Vorratsbestandes gängiger Materialien reagiert.

Die Auftragsvergabetätigkeit in diesen Monaten war für die Branche nicht befriedigend. Um die wenigen Aufträge gab es erhebliche Preiskämpfe.

Die Gesellschaft hat keine Aufträge ohne akzeptable Margen angenommen. Die ruhigere Zeit wurden genutzt zum Abbau von Überstunden und Urlaubsansprüchen, der Qualifizierung von Mitarbeitern, der Renovierung der Produktionshalle, der Überholung des mobilen Anlagevermögens, dem Aufbau einer neuen Produktionslinie sowie zur Optimierung der betrieblichen Abläufe. Die Möglichkeiten des Kurzarbeitergeldes werden von der Gesellschaft nicht in Anspruch genommen.

Die weitere Umsatz- und Ertragsentwicklung der INKON GmbH hängt wesentlich von der Akzeptanz unserer neuen Produktreihe LSW 30 (System Lublow/Wernal) ab. Dabei handelt es sich um Schallschutzelemente, die die neuen Anforderungen der Deutschen Bahn und des Eisenbahnbundesamtes für Hochgeschwindigkeitsstrecken (bis zu 300 km/h) erfüllen. Ohne nennenswerte Impulse von diesem Produkt wird es in 2010 schwierig, die Gesamtleistung und den Gewinnausweis wie 2009 zu erreichen.

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

D. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte und Produktionsverfahren sowie zur Neueinführung innovativer Produkte.

E. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Höhn, den 09. Juni 2010

Herr Günter Alhäuser

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