Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 3358
Vorher
B + M Surface Systems GmbH
Eingetragen
15.9.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Beratung, Planung, Fertigung, Installation und Programmierung automatischer Anlagen der Oberflächentechnik, Serviceleistungen in diesem Bereich sowie Geschäfte jeder Art, die im Zusammenhang mit diesen Kerngeschäften der Gesellschaft stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Gischler
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Michael Merz
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Kai Apel
seit 9.2.2022
Prokura
Bernd Käsmann
seit 18.2.2014
Prokura
Karl Lünzer
seit 9.3.2006
Prokura
Sebastian Merz
seit 23.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

b+m surface systems GmbH

Eiterfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession (Statista Research Department - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/).

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) zeigt sich aufgrund geringen Wachstums der Weltkonjunktur pessimistisch und erwartet für 2023 einen Rückgang des Preisbereinigten Umsatzes um real 2 %. Es werden überwiegend rückläufige Auftragseingänge verzeichnet, in bestimmten Fachzweigen stark zweistellig (Statist Research Department - https://de.statista.com/statistik/studie/id/172544/dokument/maschinenbau/ VDMA Maschinenbau in Zahl und Bild 2023 ).

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 % weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat (VDA - https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240118_PM_Internationale-Pkw-M-rkte-im-Jahr-2023-mit-kr-ftigem-Wachstum).

1.2. Umsatz, Leistung, Aufwand und Auftragseingang

Die im Jahre 2023 durch die Covid 19 Pandemie und die Ukraine Krise ausgelöste Rezession zeigt auch bei den Kunden und dem Haus b+m selbst Wirkung. Während b+m mit erheblichem Mehraufwand alle Projekte termingerecht abwickelt und in keinem Fall in eine Konventionalstrafe läuft, ist das erste Halbjahr 2023 von massiven Terminverzögerungen der Kunden geprägt. Durch fehlende bauseitige Vorleistungen können Projekte nicht termingerecht zum Anlauf gebracht werden, es entstehen Umsatzverschiebungen und Mehrkosten.

Der Umsatz gehtvon 79,5 Mio. € im Jahr 2022 auf 76,9 Mio. € in 2023 (-3,3 %) zurück. Davon entfallen 21,1 Mio. € auf das Inland, 54,1 Mio. € auf die Europäische Gemeinschaft und 1,7 Mio. € auf Drittländer.

Die Leistung steigt um 9,1 % auf 85,6 Mio. €. Der Materialaufwand (Material und Fremdleistungen) erhöht sich analog von 48,5 Mio. € im Vorjahr auf 54,2 Mio. €. Der Rohertrag erhöht sich um 5,0 % auf 31,4 Mio. €. Der Personalaufwand wächst um 2,8 % auf 22,0 Mio. €, der sonstige betriebliche Aufwand erhöht sich um 2,5 % auf 9,5 Mio. €.

Angesichts der niedrigen Zulassungszahlen für PKW rufen Automobilhersteller verringerte Stückzahlen von den Zulieferern ab. Die Werke der Kunden aus der Automobil-Zulieferindustrie kämpfen weiterhin mit Überkapazitäten, Investitionen beschränken sich auf Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen. Das fehlende Volumen bei b+m wird durch Projekte aus Kfz-Erstausrüstung und Energiewirtschaft kompensiert:

- Die in den Vorjahren zur Zufriedenheit von Werken, Planung und Einkauf der Automobilhersteller (OEM) umgesetzten Projekte führen zu Anschlussbestellungen. Die Position wird mit der erfolgreichen Akquisition weiterer Projekte ausgebaut.
- Angesichts der Investitions-Zurückhaltung der Automobilbranche werden auch Aufträge aus der besser ausgelasteten Wachstumsbranche Energiewirtschaft und dem zuliefernden Maschinenbau realisiert.

Der Auftragseingang ist mit insgesamt 58,7 Mio. € für das Jahr 2023 zur Sicherung einer Vollauslastung nicht ausreichend, die Auftragsreichweite sinkt auf rechnerisch 16,9 Monate. Ursache ist die kundenseitige Verschiebung der formalen Beauftragung von Zielprojekten in das erste Quartal 2024, die bereits Ende 2023 fest an b+m zugesagt worden waren. Das Engineering der Projekte wurde mit Genehmigung der Kunden bereits im Dezember 2023 begonnen.

1.3. Geschäftsergebnis

Das operative Ergebnis (EBT) liegt mit 1,1 Mio. € leicht über Vorjahreshöhe (1,0 Mio. €). Der Jahresüberschuss beträgt 1,08 Mio. € (Vorjahr 0,60 Mio. €).

1.4. Produktion und Beschaffung

Die strategische Grundausrichtung der Gesellschaft bleibt unverändert: 

Kernprodukte sind Roboterlackieranlagen, Tauchlackieranlagen sowie Lackierroboter, Applikations- und Farbversorgungstechnik und deren Automatisierung. Dabei entwickelt sich der Bereich Automatisierung/Digitalisierung zunehmend zu einem eigenen Geschäftsfeld.

Die eigene Wertschöpfung - Engineering und Fertigung - umfasst auch in 2023: 

- Layout und Engineering der Gesamtanlage, 
- Projektleitung und Inbetriebnahme, 
- Entwicklung und Fertigung von Applikationstechnik und Lackierrobotern, 
- die Automatisierung/Digitalisierung mit Hard- und Software sowie 
- definierte qualitätsrelevante Teilsysteme der Verfahrenstechnik.

Teilsysteme, die in hohen Volumina auch für andere Industriesegmente hergestellt werden, werden von jeweils darauf spezialisierten Lieferanten zugekauft. Dies sind Partnerfirmen insbesondere der Stahl- und Blechfertigung, der Luft- und Klimatechnik sowie der Fördertechnik. Dabei gibt es präferierte Systempartner, jedoch werden in der Regel mehrere potentielle Lieferanten angefragt, um ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen.

Das Projektmanagement selbst mit an Größe und Struktur des jeweiligen Projektes angepassten Steuerungsinstrumenten (b+m Projektmanagementsystem PMS)  ist Teil der Kernkompetenz.

Die Projektabwicklung wird durch die umfassende Digitalisierung unserer Produkte vor der physischen Realisierung ('digitaler Zwilling') und der Programmierung am digitalen Modell ('Emulation') verbessert. Die Inbetriebnahme-Zeit einer Großanlage hat sich bei vollständiger digitaler Vorinbetriebnahme seit 2017 um über 2/3 verringert. Geringere Fehlerraten, bessere Prozess- sicherheit und niedrigeren Kosten erlauben die schnellere Projektabwicklung, für unsere Kunden verkürzte Hochlaufkurven. Zudem können zukünftige Anlagenerweiterungen und -umbauten am digitalen Modell entwickelt, getestet und vor der Realisierung optimiert werden.

Gleichzeitig wird die Verweilzeit unserer Mitarbeiter auf den externen Baustellen erheblich verkürzt, angesichts des Wettbewerbes auf dem Arbeitsmarkt um die hochqualifizierten Spezialisten befördert dies familienfreundlichere und damit attraktivere Arbeitsplätze.

Den Kunden wird ein umfassender 24/365 Wartungs- und Reparaturservice an den Standorten im In- und Ausland durch b+m eigene Serviceingenieure geboten. Dabei stehen neben einem unmittelbar erreichbaren 1st Level-support auch drei spezialisierte 2nd Level-support-teams mit Experten für Robotertechnik, SPS-Programmierung und Leitsysteme zur Verfügung. Die b+m Service- und Vertriebsgesellschaften in England, Indien, Polen, Ungarn und den USA sind für die lokalen Märkten verfügbar. Der Kunde soll sich darauf verlassen können, dass mit einer b+m Anlage seine Produktion zu jeder Zeit an jedem Ort sichergestellt ist.

Die Realisierung der Kundenaufträge erfolgt sämtlich zur Zufriedenheit unserer Kunden.

1.5. Investitionen

Auch im Berichtsjahr 2023 wird mit Schwerpunkt in die Automatisierung und Digitalisierung investiert, die gilt für alle Geschäftsfelder.

Die IT-Ausstattung aller Mitarbeiter wird auf neuestem Stand gehalten:

· IT-Infrastruktur (202 T€) und persönliche Ausstattung der Mitarbeiter (120 T€).
· Software, Updates und Lizenzen zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Produktivität. Die Investitionen sind auch durch internes Wachstum und die Verbindung mit den Tochtergesellschaften unvermeidbar (192 T€).

Die Entwicklung neuer Produkte erfordert erhebliche Investitionen, um die Weiterentwicklung der hauseigenen Roboter zu sichern und gleichzeitig die notwendigen Produkte für den Eintritt in das OEM-Geschäft der Karossen Lackierung verfügbar zu machen (249 T€):

· Offline-Roboter-Programmiersystem bmPaintsim · Weiterentwicklung der 2021 aus der Insolvenz des Hauses Eisenmann mit allen Schutzrechten erworbenen Hochrotationszerstäuber Vario-Bell zur hauseigenen bmBell.
· Projektmanagement-Software PMS
Insgesamt betragen die Investitionen 1.005 T€ im Berichtsjahr (Vorjahr 1.636 T€, -61 %).

1.6. Finanzierung

Die Finanzierung der Aktivitäten erfolgt unverändert im Rahmen des bestehenden langfristigen Poolvertrages. Das Volumen des Pools sichert die für das Projektgeschäft unabdingbaren Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften ab und flankiert das weitere Wachstum des Unternehmens.

Das Finanzergebnis (-62 T€) verschlechtert sich gegenüber dem Vorjahr (534 T€) insbesondere durch geringere Beteiligungserträge (235 T€, Vorjahr: 849 T€). Dem Stand der in Abwicklung befindlichen Projekte folgend, liegt die Inanspruchnahme von Avalen im Jahre 2023 unter dem Niveau des Vorjahres, die Avalgebühren sinken von 177 T€ auf 108 T€.

Entsprechend der Notwendigkeit im Rahmen der laufenden Projekte wurde ein kurzfristiger Kontokorrentkredit in Anspruch genommen.

1.7. Personal-, Sozial- und Umweltbereich (nichtfinanzielle Leistungsindikatoren)

Die Anzahl der Beschäftigten der b+m surface systems GmbH beträgt am 01.01.2023 375 Mitarbeiter (davon 24 Auszubildende und 10 Studenten), am Jahresende 373 Mitarbeiter (davon 23 Auszubildende und 11 Studenten).

b+m ist beim Kunden durch produktive und ressourcensparende Technik, die langfristige verlässliche Ausrichtung und den umfassenden Kundenservice erfolgreich. Die hohe Motivation unserer Mitarbeiter ist untrennbar mit der hohen Eigenverantwortung am Arbeitsplatz und der Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen verbunden. Ziel unserer Personalarbeit ist es, entsprechende Bedingungen zu schaffen:

· Das Wachstum der Firma bedingt eine höhere Attraktivität des Technologiebetriebes als Arbeitgeber. Für Arbeitnehmer aus der strukturschwachen Region Nordrhön bietet b+m eine interessante Alternative zum täglichen Pendeln in die Großräume Frankfurt, Würzburg und Kassel.
· b+m stellt jährlich 6 bis 10 Auszubildende im gewerblichen und kaufmännischen Bereich ein. Erneut werden alle Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.
· Für Trainees und interessierte Mitarbeiter werden innerbetriebliche Ausbildungsprogramme fortgesetzt. Spezielle Kurse werden nach individuellem Bedarf mit einem regionalen Bildungsträger und der IHK angeboten.
· Mitarbeitern aus der eigenen Werkstatt wie auch externen Schulabgängern wird die Möglichkeit zum berufsbegleitenden dualen Studium an der Hochschule Mittelhessen am Standort Bad Hersfeld, der Hochschule Schmalkalden oder der Universität Fulda geboten. Zurzeit machen insgesamt 11 Studenten hiervon Gebrauch.
· Das Angebot der Vereinbarung einer Zusammenarbeit über das 65. Lebensjahr hinaus bei flexibler Gestaltung der individuellen Arbeitszeit erfreut sich weiter guter Akzeptanz. Acht Kollegen sind 2023 für b+m in diesem Modell tätig.
· Den Mitarbeitern der b+m surface systems wird die Möglichkeit des vergünstigten Einkaufes bei etlichen überregionalen Firmen aber auch Anbietern aus dem lokalen Umfeld eingeräumt.

Klimaschutz und Energieeffizienz sind feste Bestandteile unserer Strategie und Zukunftsvision. Der eigene Elektrizitätsbedarf wird zum Teil durch das betriebseigene Blockheizkraftwerk geliefert.

Die alljährlich durch modernere Lackieranlagen bei unseren Kunden eingesparten Kohlendioxidmengen betragen unstrittig ein Vielfaches davon, allein der quantitative Nachweis ist auf Grund der fehlenden Berechnungsbasis der Ausgangswerte kaum zu führen.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Das Anlagevermögen erhöht sich um 13 T€ von 4.712 T€ auf 4.725 T€. Die Investitionen erfolgen in immaterielle Vermögensgegenstände (440 T€), Sachanlagen (423 T€) sowie Finanzanlagen (142 T€). Den Investitionen in Höhe von 1.005 T€ stehen Abschreibungen von 992 T€ gegenüber.

Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen steigen um 8,5 Mio. € von 33,3 Mio. € auf 41,8 Mio. €. Der Wert der erhaltenen Anzahlungen vermindert sich von 41,2 Mio. € auf 35,3 Mio. €. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren liegen nahezu unverändert bei 7,0 Mio. €.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich zum Jahresende um 46,6 % auf 10,0 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 1.485 T€ verringern sich gegenüber dem Vorjahr (2.047 T€). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Darlehen (272 T€) und Verrechnungskonten (167 T€) gegenüber Tochtergesellschaften enthalten.

Die Erhöhung der Werte der sonstigen Vermögensgegenstände (2.467 T€; Vj. 1.292 T€) ist im Wesentlichen auf Erstattungsansprüche aus Vorsteuern und Ertragssteuern für das Vorjahr zurückzuführen.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Jahresende auf 13,8 Mio. € und steigt damit um 0,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr.

Die Rückstellungen erhöhen sich um 881 T€ auf 5.298 T€. Ermessenspielräume werden im Sinne der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung vorsichtig ausgelegt. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:

·  Steuerrückstellungen:  0 T€
·  Nachlaufkosten in Projekten: 721 T€
·  Personalrückstellungen: -47 T€
·  Beratungshonorare: 174 T€
·  Boni: 29 T€
·  sonstige Rückstellungen: 4 T€

Die Bilanzsumme erhöht sich zum 31.12.2023 von 29,0 Mio. € auf 34,0 Mio. €.

2.2. Finanzlage

Die statische Liquiditätsbetrachtung der Gesellschaft ergibt folgendes Bild:


31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
liquide Mittel
1.328
13.803
jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten
-3.622
0
= Liquidität I. Grades
-2.294
13.803
Vorräte und sonstige kurzfristige Forderungen
27.908
10.469
Lieferanten- und kurzfristige Schulden
-19.497
-14.593
= Liquidität II. Grades
6.117
9.679
mittelfristige Forderungen
0
0
mittelfristige Schulden
0
0
= Liquidität III. Grades
6.117
9.679



Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -14.117 T€ (Vj. 5.627 T€). Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des DRS 21.

Der Firma steht im Rahmen einer Poolvereinbarung mit den beteiligten Banken und Versicherungen eine Kontokorrent-, Aval- und Mischlinie von 73 Mio. € zur Verfügung. Davon sind 20 Mio. € in Form von sog. Barmittel-Linien mit den Poolbeteiligten vereinbart. Die Avallinie valutiert zum Jahresende 2023 in Höhe von 25 Mio. €. Im Jahresmittel wird die Linie zu gut 1/3 in Anspruch genommen.

Die Zahlungen an Lieferanten werden - soweit vertraglich zulässig - sämtlich unter Abzug von Skonto getätigt.

2.3. Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöht sich von 1.027 T€ auf 1.125 T€, der Nettogewinn nach Steuern von 600 T€ auf 1.079 T€. Die Rohertragsmarge beträgt damit 36,7 %.

Der Personalaufwand steigt von 21,4 Mio. € im Vorjahr auf 22,0 Mio. € im Berichtsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 9,5 Mio. € leicht über Vorjahresniveau (+2,5 %).

Für das Geschäftsjahr 2023 errechnet sich auf Basis des Jahresüberschusses eine Eigenkapitalrentabilität von 7,8 %. Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt unter Berücksichtigung der Zinsaufwendungen 4,0 %.

2.4. Dank

Unser Dank für das Erreichte gilt auch in diesem Jahr unseren Kunden, Lieferanten, Gesellschaftern und Finanzpartnern sowie insbesondere unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren vorbildlichen Einsatz.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

3.1. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)

Das Automobilgeschäft bleibt angesichts der ungelösten Antriebskonzepte und geringer Stückzahlen anspruchsvoll, gleichzeitig befindet sich b+m nach dem Marktaustritt einiger Wettbewerber in guter strategischer Position. Im vierten Quartal 2023 wurden zwei Projekte von Automobilherstellern fest zugesagt, sodass für das erste Quartal 2024 ein Auftragseingang von über 70 Mio. € abgesichert ist. Damit hat die Gesellschaft eine Grundauslastung über das gesamte Jahr 2025 und kann für 2026 in Abhängigkeit von der Wirtschaftsentwicklung planen.

Kundendienst- und Ersatzteilgeschäft laufen weiter auf hohem Niveau, die Verstärkung der Vertriebsmannschaft und der Aufbau eines gesonderten Produktmanagements tragen Früchte. Das im Jahr 2020 übernommene Servicegeschäft des ehemaligen Wettbewerbers Eisenmann führt weiterhin zu den erwarteten Zusatzumsätzen, die Umsätze mit den Kunden der ca. 4.000 installierten LUTRO Anlagen können gesteigert werden.

Für das Jahr 2024 rechnet die Gesellschaft bei guter Auslastung mit einem insgesamt leicht verbesserten positiven Jahresergebnis.

Die Mitarbeiter unseres Unternehmens erfüllen die Erwartungen unserer Kunden und treiben die technische Entwicklung voran. Dies setzt hochqualifizierte Fachleute, eine sinnvolle Aufgabenverteilung und die Möglichkeit der Übernahme von unternehmerischer Verantwortung für jeden Einzelnen voraus. Das Unternehmen ist entschlossen, die Voraussetzungen dafür weiter zu verbessern und langfristig zu erhalten. Für die kommenden Jahre gehen wir in Deutschland von einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl bei einer qualitativen Verbesserung durch Personalentwicklung und der gezielten Einstellung von besonders Qualifizierten aus.

3.2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 

3.2.1 Chancen

Die Strategie des 'zufriedenen Kunden', der die komplette Problemlösung aus einer Hand erhält, bedeutet im Einzelfall auch Mehrkosten, da Mehrungen oder Nachträge nicht in allen Fällen durchgesetzt werden können. Andererseits entstehen niedrigere Akquisitions- und Schnittstellenkosten durch Wiederholaufträge. Gleichzeitig kann bei Weiterempfehlungen durch Bestandskunden auf Messen oder Werbung weitgehend verzichtet werden.

Im Stammgeschäft für Lackieranlagen für hochdekorative Anwendungen im Automobilbereich hat b+m heute eine hervorragende Stellung im Wettbewerb als verbliebene seriöse Alternative zum Marktführer in Europa.

Nachdem das Automobilgeschäft selbst auch in den nächsten Jahren herausfordernd bleiben wird, hat b+m auf Basis der vorhandenen Kernkompetenzen die Diversifizierung in weitere Geschäftsfelder vorangetrieben:

· neben dem Tier 1 Zuliefergeschäft, dem Markteintritt 2019/2020 bei einem ersten globalen Fahrzeughersteller wird 2023 ein zweiter OEM für die b+m Produkte Roboter und Applikationstechnik erschlossen.
· die in 2021 begonnene Zusammenarbeit mit Kunden der Energiewirtschaft und den zuliefernden Maschinenbau wird fortgesetzt.
· Mit zwei Großprojekten in den USA wurden 2023 die Grundlagen geschaffen, mit mehr als 50 Lackiersystemen in Amerika ein kontinuierliches Servicegeschäft zu generieren und einen Vertrieb für besonders Ressourcen-schonende Anlagen mit europäischer Technologie aufzubauen.
· Die Produktpalette wird um Module für Software erweitert, sei es für Informationen zur Steuerung der Lackieranlage, Smart Maintenance, Leitsysteme zur logistischen Steuerung oder Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Diese sichern eine langjährige Partnerschaft mit unseren Kunden für weiteres Wachstum.

3.2.2 Allgemeine Geschäftsrisiken

Die angespannte Lage in der Automobilindustrie, insbesondere im Segment der Zulieferer stellt weiterhin eine Unsicherheit für die Gesellschaft dar. So sind weitere vom Kunden gewünschte Unterbrechungen in der Fertigstellung der Projekte mit Verschiebungen von Ergebnissen wahrscheinlich und nicht planbar. In diesen Fällen sind Mehrkosten unvermeidlich, die vollständige Weitergabe an den verursachenden Kunden ist ohne Kundenverlust kaum möglich.

Um wesentliche Risiken auszuschließen, hat die Gesellschaft die folgenden Prozesse implementiert: 

a) Marktrisiken

Die Marktentwicklung wird durch die systematische Erfassung von externer Entwicklung und Kundenanfragen überwacht, die Aktivität des Vertriebes wird entsprechend gesteuert. Zu Beginn jeder Woche werden Gespräche mit allen Bereichsleitern zur Steuerung der Angebotstätigkeit geführt und Prioritäten gesetzt. Durch Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen sowie die Bearbeitung von Wachstumsmärkten wird die Marktstellung von b+m gestärkt.

b) Projektrisiken

Die Projektrisiken werden zum einen durch Haftpflicht- und Montageversicherung, zum anderen durch die Selbstbeschränkung auf maximale Projektvolumina begrenzt. Für die nicht versicherbare eigene Leistung wird dem Risiko durch ein geordnetes Projektmanagement Rechnung getragen. Insbesondere durch das im ERP-System abgebildete mitlaufende Projektcontrolling sowie durch die regelmäßige Analyse der kritischen Meilensteine jedes Projektes im "Critical-DesignReview" werden mögliche Risiken verringert. Der Aufbau einer zentralen technischen Datenbank für alle Produkte führt zu erheblich verbesserter Datenqualität und Transparenz.

c) Kundenausfallrisiken

Das Risiko des Ausfalls eines Kunden während der Laufzeit eines Projektes wird laufend durch entsprechende Wirtschaftsauskunft, ggf. auch durch Bankauskunft geprüft. Alle Kunden bis auf durch die Geschäftsführung definierte Ausnahmen werden in der Warenkredit- oder für Großprojekte in der Investitionskreditversicherung versichert.

d) Lieferantenausfallrisiken

Dem Risiko eines Lieferantenausfalles für wesentliche Gewerke wird durch Bankgarantien oder Sicherungsübereignung von Material und/oder Ware vorgebeugt.

3.2.3 Risiken der politischen Rahmenbedingungen

Die externen Einflüsse der Vorjahre bedingt durch E-Auto, Covid 19 und die Ukrainekrise sowie protektionistische Tendenzen in der Weltpolitik haben zusätzliche Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft. Die Gesellschaft trägt diesen Fakten mit einer Fokussierung der Vertriebstätigkeit auf Europa und die USA Rechnung. Auch die Lieferketten werden in diesen Regionen verankert und durch die Software-Standorte in Indien ergänzt.

4. Sonstige Angaben 

4.1. Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt der Entwicklung bleibt auch in 2023 weiterhin der 'digitale Zwilling' der Lackieranlage, ein vollständiges virtuelles Abbild sowohl der Gestalt der Anlage als auch der physikalischen und chemischen Prozesse:

· Dieser 'digitale Zwilling' wird als 'emulierte Anlage' so abgebildet, dass die originale SPS-Steuerung die verschiedenen Simulationsmodelle in Echtzeit steuert und die jeweiligen Regelungsparameter verarbeitet. Diese Technologie findet in den laufenden Projekten umfassend Anwendung, soweit die Komplexität dies erfordert.
· Das Modell des digitalen Zwillings kann in Folge als Daten- und Kommunikationsgrundlage für die Erfassung, Weiterverarbeitung und Optimierung der Produktionsdaten der Lackieranlage genutzt werden ('Big Data', 'Industrie 4.0').
· Das mit Forschern der Uni Fulda gegründete Start-Up (L3bm GmbH) hat 2023 mit derSerienlieferung fertiger Systeme auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) begonnen.

Des Weiteren wird der 2021 aus der Insolvenz des Hauses Eisenmann mit allen Schutzrechten erworbene Hochrotationszerstäuber Vario-Bell zur hauseigenen bmBell weiterentwickelt.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betragen im Geschäftsjahr 2023 2,1 Mio. €, von denen Entwicklungskosten in Höhe von 249 T€ für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Abschreibungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 320 T€.

4.2. b+m Arbeitswelt

Die Entwicklungen im Bereich der Forschung und Entwicklung haben auch starken Einfluss auf die b+m Arbeitswelt:

· Inbetriebnahme- und Programmierzeiten vor Ort beim Kunden haben sich gegenüber dem Jahr 2017 zu Beginn der Einführung um mehr als 2/3 verkürzt.
· Die Mitarbeiter können den überwiegenden Teil ihrer Arbeitszeit am festen Arbeitsplatz ausführen und entsprechend wesentlich mehr Abende bei ihren Familien verbringen.
· Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung der Reise- und Übernachtungskosten.

 

Eiterfeld, den 29. März 2024


Geschäftsführung

gez. Sebastian Merz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.725.321,61 4.712.059,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.774.272,71 2.864.582,64
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 2.331.831,11 2.403.708,31
2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 419.869,60 434.545,33
3. Geschäfts- oder Firmenwert 22.572,00 26.329,00
II. Sachanlagen 938.796,86 890.224,97
1. technische Anlagen und Maschinen 52.075,29 63.936,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 886.721,57 826.288,71
III. Finanzanlagen 1.012.252,04 957.252,04
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 409.752,04 354.752,04
2. Beteiligungen 602.500,00 602.500,00
B. Umlaufvermögen 28.863.802,69 23.989.376,46
I. Vorräte 13.536.959,22 0,00
1. unfertige Erzeugnisse 41.759.012,32 33.256.060,14
2. fertige Erzeugnisse und Waren 6.977.852,19 7.039.481,51
3. geleistete Anzahlungen 65.000,00 133.487,00
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 35.264.905,29 40.429.028,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.999.213,25 10.186.471,95
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.038.911,61 6.847.862,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.484.755,53 2.046.988,36
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.280,98 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.467.265,13 1.291.621,22
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.327.630,22 13.802.904,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 370.940,80 281.523,62
Bilanzsumme, Summe Aktiva 33.960.065,10 28.982.959,73

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.790.834,46 13.712.107,72
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 551.129,19 551.129,19
III. Gewinnvortrag 11.160.978,53 11.561.059,90
IV. Jahresüberschuss 1.078.726,74 599.918,63
B. Rückstellungen 5.298.174,13 4.416.533,56
1. sonstige Rückstellungen 5.298.174,13 4.416.533,56
C. Verbindlichkeiten 14.192.214,87 10.174.852,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.621.645,32 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.621.645,32 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 721.469,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 721.469,75
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.983.646,52 3.825.850,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.983.646,52 3.825.850,48
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 368.853,83 402.513,30
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 368.853,83 402.513,30
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.249.772,09 2.340.602,88
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.249.772,09 2.340.602,88
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 511.961,97 980.813,14
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 511.961,97 980.813,14
7. sonstige Verbindlichkeiten 2.456.335,14 1.903.602,81
davon aus Steuern 1.372.530,15 761.906,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 44.391,92 56.883,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.456.335,14 1.904.469,62
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.803,79 0,00
E. Passive latente Steuern 673.037,85 679.466,09
Bilanzsumme, Summe Passiva 33.960.065,10 28.982.959,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 76.856.995,31 79.480.579,83
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 8.502.952,18 -2.137.318,65
3. andere aktivierte Eigenleistungen 248.541,80 1.102.338,47
4. sonstige betriebliche Erträge 2.189.524,09 2.041.807,49
davon Erträge aus Währungsumrechnung 63.769,71 199.804,21
5. Materialaufwand 54.174.885,01 48.501.770,84
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.870.281,33 36.974.612,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.304.603,68 11.527.158,09
6. Personalaufwand 22.017.506,99 21.428.054,11
a) Löhne und Gehälter 17.819.648,75 17.584.254,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.197.858,24 3.843.799,73
davon für Altersversorgung 27.204,04 27.834,66
7. Abschreibungen 904.826,39 780.515,01
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 904.826,39 780.515,01
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.514.335,89 9.284.067,02
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 72.290,30 215.859,77
9. Erträge aus Beteiligungen 234.524,10 848.861,57
davon aus verbundenen Unternehmen 19.524,10 618.861,57
davon aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 215.000,00 230.000,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16,50 22,00
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.235,98 36.708,98
davon aus verbundenen Unternehmen 27.429,45 24.020,98
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 87.000,00 67.264,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 271.421,36 284.775,93
davon an verbundene Unternehmen 144.303,61 107.119,11
davon an Gesellschafter 144.303,61 107.119,11
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.124.814,32 1.026.552,78
15. Steuern vom Einkommen und Ertrag 15.402,58 394.914,15
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 6.428,24 0,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 442.349,11
16. Ergebnis nach Steuern 1.109.411,74 631.638,63
17. sonstige Steuern 30.685,00 31.720,00
Jahresüberschuss 1.078.726,74 599.918,63

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die b+m surface systems GmbH, Eiterfeld, wird beim Registergericht Fulda unter der Nummer HRB 3358 geführt und ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes wurde gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB ausgeübt. Entwicklung ist die Anwendung von Forschungsergebnissen oder von anderem Wissen für die Neuentwicklung von Gütern oder Verfahren oder die Weiterentwicklung von Gütern oder Verfahren mittels wesentlicher Änderungen. Es liegen ausschließlich Entwicklungskosten i. S. d. § 255 Abs. 2a S. 2 HGB vor, welche in die Herstellungskosten des selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes einbezogen werden. Es wurden folglich keine Wahlbestandteile in die Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB einbezogen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren abgeschrieben.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Angeschaffte Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto € 800,00 wurden sofort abgeschrieben.

Unter der Beachtung des Vollständigkeitsgebots gem. § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB ist das wirtschaftliche Eigentum von geleasten Gegenständen unter Anwendung der steuerlichen Zuordnungskriterien bei den jeweiligen Leasinggebern gegeben.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. In den Fällen, in denen der Marktpreis niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Fertigungslöhne, Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten, angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens und angemessene Teile der Kosten der Verwaltung. Vertriebskosten sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sofern ihre Restlaufzeiten kleiner als ein Jahr sind, werden das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) gem. § 256a S. 2 HGB nicht angewendet.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag wird mit 15,825 % abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer wird aufgrund eines ermittelten durchschnittlichen Hebesatzes von 375,00 % und der Steuermesszahl von 3,50 % ein Steuersatz von 13,125 % berücksichtigt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil dieses Anhangs ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben keine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind Teile von Darlehen in Höhe von € 165.904,57.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus der aktiven Rechnungsabgrenzung von diversen Aufwandspositionen in Höhe von € 370.940,80 zusammen.

PASSIVA
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Projektkosten in Höhe von € 3.353.180,11, Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von € 1.448.038,34, Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe von € 52.000,00 sowie übrigen Rückstellungen (jeweils < 44 T€) zusammen.

Die Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten und Besicherungen können dem Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden.

Passive latente Steuern resultieren aus dem Überhang zwischen den Unterschieden in der Handels- und Steuerbilanz im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände (€ 2.331.831,11) und der sonstigen Rückstellungen (€ 7.002,62). Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 28,95 %.

Aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ergibt sich gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von € 1.656.766,00 ein ausschüttungsgesperrter Betrag.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse


2023


2022

Erlöse Inland
21.048.970,74

40.635.338,39
Erlöse Europäische Gemeinschaft
54.149.962,46

35.558.721,60
Erlöse Drittländer
1.737.143,83

3.396.737,22

76.936.077,03

79.590.797,21
Erlösschmälerungen
-79.081,72

-110.217,38

76.856.995,31

79.480.579,83



Die Forschungs- und Entwicklungskosten betragen € 2.087.029,22. Davon wurden im Geschäftsjahr 2023 Entwicklungskosten in Höhe von € 248.541,80 für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Neben solchen Haftungsverhältnissen im Sinne des § 251 HGB haben Banken (50.000 T€) und Kreditversicherer (23.000 T€) Bürgschaften zur Absicherung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus erhaltenen Anzahlungen, vertraglich eingeräumten Gewährleistungen und zur Vertragserfüllung im Gesamtbetrag von 73.000 T€ (Vj. 73.000 T€) bereitgestellt, wofür diese Freistellungs- und Regressansprüche gegen die Gesellschaft im Fall der Inanspruchnahme haben. Für die Freistellungs- und Regressansprüche haben die Banken Kreditsicherheiten. Zum Bilanzstichtag sind Bürgschaften zur Absicherung in Höhe von 24.973 T€ (Vj. 28.870 T€) in Anspruch genommen.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Mietverträgen und Leasingverträgen sowie aus sonstigen vertraglichen Vereinbarungen bestehen finanzielle Verpflichtungen bezogen auf den 31.12.2023 in Höhe von € 2.330.564,06 (Vj. € 2.415.250,87); davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 507.240,00 (Vj. € 507.240,00).

Hintergrund der eingegangenen Leasing- und Mietverträge ist die bilanzneutrale Verwendungsmöglichkeit von Vermögensgegenständen, die ansonsten dem Anlagevermögen zuzuordnen wären. Daneben wird durch diese Geschäfte eine Konvergenz zwischen Erträgen und Aufwendungen aus der Verwendung der Vermögensgegenstände erreicht. Sie dienen auch der Diversifikation der Finanzierung und damit zur Stärkung der unternehmerischen Unabhängigkeit. Ein Vorteil ist, dass die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad durch die Leasingfinanzierung im Wesentlichen unberührt bleiben. Risiken bestehen in der Verpflichtung, die bereits zum Bilanzstichtag eingegangenen zukünftigen Mittelabflüsse mit positiven Cashflows bedienen zu können.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Im Jahr 2023 waren bei der b+m surface systems GmbH durchschnittlich 376 Mitarbeiter, darunter 1 Geschäftsführer und 32 Auszubildende, beschäftigt.

In Gruppen gegliedert ergibt sich folgende Aufteilung:


Männer
davon
Auszubildende
Frauen
davon
Auszubildende
Mitarbeiter gewerblicher Bereich
68
5
16
1
Mitarbeiter technischer Bereich
189
18
12
1
Mitarbeiter kaufmännischer Bereich
43
3
48
4
Summe
300
26
76
6
Mitarbeiter gesamt 376




davon Geschäftsführer 1




davon Auszubildende 32






Die 9 von 16 im gewerblichen Bereich, 3 von 12 im technischen Bereich sowie 25 der 48 im kaufmännischen Bereich beschäftigten Frauen sind in Teilzeit tätig. 4 der 68 im gewerblichen Bereich, 4 von 189 im technischen Bereich sowie 1 der 43 im kaufmännischen Bereich beschäftigten Männer sind in Teilzeit tätig.

Termingeschäfte
Es wurden Devisenswaps zur Absicherung von Kursschwankungen im Umfang von 660 T€
(Nominalwert) abgeschlossen, die, bewertet auf den 31.12.2023, einen Barwert (beizulegender Zeitwert) von 62 T€ haben.

Die Devisenswaps sind zum Marktpreis (Bewertungsmethode) bewertet.

Vor dem Hintergrund, dass es sich um schwebende Geschäfte handelt, ist ein bilanzieller Buchwert nicht vorhanden.

Geschäftsführung und Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Geschäftsführer ist Herr Dipl. Wirt.-Ing. Sebastian Merz. Er ist einzelvertretungsberechtigt. Herr Merz ist von den Beschränkungen des § 181 2. Alternative BGB für Rechtsgeschäfte mit der bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, der BM Holding Verwaltungs-GmbH, Eiterfeld, der B + M System Development GmbH, Eiterfeld, der Gottschild b+m Automatisierungstechnik GmbH, Eiterfeld, sowie der b+m Polska Sp.z o.o., Bielsko-Biala, Polen, befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Durch entsprechenden Beschluss der Gesellschafterversammlung wurde der Geschäftsleitung für 2022 Entlastung erteilt.

Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Konzernverbindungen
Die b+m surface systems GmbH wird in den Konzernabschluss der bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, konsolidiert. Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.

Die b+m surface systems GmbH ist zum 31.12.2023 verpflichtet, ihrerseits ebenfalls aufgrund des Überschreitens der Größenmerkmale gem. § 293 HGB einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Es wird jedoch von der Anwendung des § 291 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.078.726,74 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eiterfeld, den 29. März 2024


Geschäftsführung

gez. Sebastian Merz

In der Gesellschafterversammlung der b+m surface systems GmbH vom 13. Dezember 2024 wird beschlossen, dass der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 1.078.726,74 auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Anlagespiegel


Anschaffungskosten

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023





Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




 1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegen-
stände
2.677.518,18
248.541,80
0,00
2.926.059,98
 2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen
Schutzrechten
5.942.510,12
191.630,97
0,00
6.134.141,09
 3. Geschäfts- oder Firmenwert
37.600,00
0,00
0,00
37.600,00

8.657.628,30
440.172,77
0,00
9.097.801,07
II. Sachanlagen




 1. technische Anlagen und Maschinen
206.057,60
0,00
0,00
206.057,60
 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.627.485,41
422.919,58
56.122,90
6.994.282,09

6.833.543,01
422.919,58
56.122,90
7.200.339,69
III. Finanzanlagen




 1. Anteile an verbundene Unternehmen
422.016,04
142.000,00
0,00
564.016,04
 2. Beteiligungen
602.500,00
0,00
0,00
602.500,00

1.024.516,04
142.000,00
0,00
1.166.516,04
Anlagevermögen gesamt
16.515.687,35
1.005.092,35
56.122,90
17.464.656,80

Abschreibungen

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023





Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




 1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegen-
stände
273.809,87
320.419,00
0,00
594.228,87
 2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen
Schutzrechten
5.507.964,79
206.306,70
0,00
5.714.271,49
 3. Geschäfts- oder Firmenwert
11.271,00
3.757,00
0,00
15.028,00

5.793.045,66
530.482,70
0,00
6.323.528,36
II. Sachanlagen




 1. technische Anlagen und Maschinen
142.121,34
11.860,97
0,00
153.982,31
 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
5.801.196,70
362.482,72
56.118,90
6.107.560,52

5.943.318,04
374.343,69
56.118,90
6.261.542,83
III. Finanzanlagen




 1. Anteile an verbundene Unternehmen
67.264,00
87.000,00
0,00
154.264,00
 2. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00

67.264,00
87.000,00
0,00
154.264,00
Anlagevermögen gesamt
11.803.627,70
991.826,39
56.118,90
12.739.335,19

Restbuchwert

31.12.2023
31.12.2022



Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


 1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegen-
stände
2.331.831,11
2.403.708,31
 2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen
Schutzrechten
419.869,60
434.545,33
 3. Geschäfts- oder Firmenwert
22.572,00
26.329,00

2.774.272,71
2.864.582,64
II. Sachanlagen


 1. technische Anlagen und Maschinen
52.075,29
63.936,26
 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
886.721,57
826.288,71

938.796,86
890.224,97
III. Finanzanlagen


 1. Anteile an verbundene Unternehmen
409.752,04
354.752,04
 2. Beteiligungen
602.500,00
602.500,00

1.012.252,04
957.252,04
Anlagevermögen gesamt
4.725.321,61
4.712.059,65



Aufstellung über den Anteilsbesitz

Firma
Sitz
Anteils-
quote
Eigenkapital
zum
31.12.2023
Ergebnis des
Geschäfts-
jahres



%



b+m Polska Sp.z o.o.
Bielsko-Biala, Polen
70,00


1)
Gottschild b+m Automatisierungstechnik GmbH

Eiterfeld

50,00



1)
OOO "b+m surface systems RUS"
St. Petersburg,
Russland

100,00



1)
Konrad b + m Fertigungs-
technik GmbH & Co. KG
Marklohe

50,00



1)
Konrad b + m Verwaltungs GmbH
Marklohe

100,00



1)
b+m surface systems
India Pvt. Ltd.
Navi Mumbai, Indien

100,00



1)
b+m surface systems America Corp.
Chattanooga, USA

100,00



1)
B&M Surface Systems UK Ltd.
Northampton,
Großbritannien

75,00



1)
b+m surface systems
Hungária Kft.
Veszprém,
Ungarn

75,00



1)
L3bm GmbH
Eiterfeld
51,00


1)
LUTRO b+m Service GmbH
Eiterfeld
100,00


1)
DURID GmbH
Wolfsburg
10,00


1)
b+m DURID D.O.O.
Radovec, Kroatien
60,00


1)



1) Im Zeitpunkt der Aufstellung noch nicht bekannt.

Verbindlichkeitenspiegel


Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
Restlaufzeit
zwischen
1 + 5 Jahren
Restlaufzeit
von mehr als
5 Jahren
Gesamt-
betrag
davon
gesichert


(Vorjahr)
(Vorjahr)
(Vorjahr)
(Vorjahr)
(Vorjahr)








1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
3.621.645,32
0,00
0,00
3.621.645,32
0,00


(0,00)
(0,00)
(0,00)
(0,00)
(0,00)

2. erhaltene Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00


(721.469,75)
(0,00)
(0,00)
(721.469,75)
(0,00)

3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
3.983.646,52
0,00
0,00
3.983.646,52
0,00
1)

(3.825.850,48)
(0,00)
(0,00)
(3.825.850,48)
(3.285.850,48)

4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
368.853,83
0,00
0,00
368.853,83
0,00


(402.513,30)
(0,00)
(0,00)
(402.513,30)
(0,00)

5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
511.961,97
0,00
0,00
511.961,97
0,00


(980.813,14)
(0,00)
(0,00)
(980.813,14)
(0,00)

6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
3.249.772,09
0,00
0,00
3.249.772,09
0,00


(2.340.602,88)
(0,00)
(0,00)
(2.340.602,88)
(0,00)

7. sonstige Verbindlichkeiten
2.456.335,14
0,00
0,00
2.456.335,14
0,00


(1.903.602,81)
(0,00)
(0,00)
(1.903.602,81)
(0,00)


14.192.214,87
0,00
0,00
14.192.214,87
0,00


(10.174.852,36)
(0,00)
(0,00)
(10.174.852,36)
(3.285.850,48)



1) geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


Eine Verwendung des nun folgenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung.

Wird von den Offenlegungserleichterungen gem. § 326 f. HGB Gebrauch gemacht, so darf unser Bestätigungsvermerk nur dann mit dem offenzulegenden Jahresabschluss offengelegt werden, wenn gleichzeitig darauf hingewiesen wird, dass sich unser Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht; auf § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB weisen wir an dieser Stelle hin.

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 Abs. 2 Satz 2 HGB weisen wir an dieser Stelle hin.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die b+m surface systems GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der b+m surface systems GmbH, Eiterfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der b+m surface systems GmbH, Eiterfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesent- lichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesent- lichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Münster (Westf.), den 30. Oktober 2024
Dr. Steffen & Partner mbB, Münster Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Dr. Steffen)
Wirtschaftsprüfer

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