b+m surface
systems GmbH
Eiterfeld
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Im Jahr 2023 betrug das
Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund
4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also
kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der
Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche
Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das
reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr
um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem
wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die
deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren.
Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden
Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die
ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer
aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession
(Statista Research Department -
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/).
Der
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA)
zeigt sich aufgrund geringen Wachstums der Weltkonjunktur
pessimistisch und erwartet für 2023 einen
Rückgang des Preisbereinigten Umsatzes um real
2 %. Es werden überwiegend rückläufige
Auftragseingänge verzeichnet, in bestimmten
Fachzweigen stark zweistellig (Statist Research Department
-
https://de.statista.com/statistik/studie/id/172544/dokument/maschinenbau/
VDMA Maschinenbau in Zahl und Bild 2023 ).
Auf dem
europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK)
wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu
zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die
Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der
europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp
ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des
Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut
1,0 Mio. Einheiten 4 % weniger Neufahrzeuge
registriert als noch im Vorjahresmonat (VDA -
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240118_PM_Internationale-Pkw-M-rkte-im-Jahr-2023-mit-kr-ftigem-Wachstum).
1.2. Umsatz, Leistung, Aufwand und Auftragseingang
Die im Jahre 2023 durch die Covid 19 Pandemie
und die Ukraine Krise ausgelöste Rezession zeigt auch
bei den Kunden und dem Haus b+m selbst Wirkung.
Während b+m mit erheblichem Mehraufwand alle Projekte
termingerecht abwickelt und in keinem Fall in eine
Konventionalstrafe läuft, ist das erste Halbjahr 2023
von massiven Terminverzögerungen der Kunden
geprägt. Durch fehlende bauseitige Vorleistungen
können Projekte nicht termingerecht zum Anlauf
gebracht werden, es entstehen Umsatzverschiebungen und
Mehrkosten.
Der
Umsatz gehtvon 79,5 Mio. € im Jahr
2022 auf 76,9 Mio. € in 2023 (-3,3 %)
zurück. Davon entfallen 21,1 Mio. € auf
das Inland, 54,1 Mio. € auf die
Europäische Gemeinschaft und 1,7 Mio. €
auf Drittländer.
Die
Leistung steigt um 9,1 % auf
85,6 Mio. €. Der
Materialaufwand (Material und Fremdleistungen)
erhöht sich analog von 48,5 Mio. € im
Vorjahr auf 54,2 Mio. €. Der Rohertrag
erhöht sich um 5,0 % auf
31,4 Mio. €. Der
Personalaufwand wächst um 2,8 % auf
22,0 Mio. €, der
sonstige betriebliche Aufwand erhöht sich um
2,5 % auf 9,5 Mio. €.
Angesichts der
niedrigen Zulassungszahlen für PKW rufen
Automobilhersteller verringerte Stückzahlen von den
Zulieferern ab. Die Werke der Kunden aus der
Automobil-Zulieferindustrie kämpfen weiterhin mit
Überkapazitäten, Investitionen beschränken
sich auf Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen. Das
fehlende Volumen bei b+m wird durch Projekte aus
Kfz-Erstausrüstung und Energiewirtschaft kompensiert:
- Die in den Vorjahren zur Zufriedenheit von Werken,
Planung und Einkauf der Automobilhersteller (OEM)
umgesetzten Projekte führen zu Anschlussbestellungen.
Die Position wird mit der erfolgreichen Akquisition
weiterer Projekte ausgebaut.
- Angesichts der Investitions-Zurückhaltung der
Automobilbranche werden auch Aufträge aus der besser
ausgelasteten Wachstumsbranche Energiewirtschaft und dem
zuliefernden Maschinenbau realisiert.
Der
Auftragseingang ist mit insgesamt
58,7 Mio. € für das Jahr 2023 zur
Sicherung einer Vollauslastung nicht ausreichend, die
Auftragsreichweite sinkt auf rechnerisch 16,9 Monate.
Ursache ist die kundenseitige Verschiebung der formalen
Beauftragung von Zielprojekten in das erste Quartal 2024,
die bereits Ende 2023 fest an b+m zugesagt worden waren.
Das Engineering der Projekte wurde mit Genehmigung der
Kunden bereits im Dezember 2023 begonnen.
1.3. Geschäftsergebnis
Das operative Ergebnis (EBT) liegt mit
1,1 Mio. € leicht über
Vorjahreshöhe (1,0 Mio. €). Der
Jahresüberschuss beträgt
1,08 Mio. € (Vorjahr
0,60 Mio. €).
1.4. Produktion und Beschaffung
Die strategische Grundausrichtung der Gesellschaft
bleibt unverändert:
Kernprodukte sind Roboterlackieranlagen,
Tauchlackieranlagen sowie Lackierroboter, Applikations- und
Farbversorgungstechnik und deren Automatisierung. Dabei
entwickelt sich der Bereich Automatisierung/Digitalisierung
zunehmend zu einem eigenen Geschäftsfeld.
Die
eigene Wertschöpfung - Engineering und
Fertigung - umfasst auch in 2023:
- Layout und Engineering der Gesamtanlage,
- Projektleitung und Inbetriebnahme,
- Entwicklung und Fertigung von Applikationstechnik
und Lackierrobotern,
- die Automatisierung/Digitalisierung mit Hard- und
Software sowie
- definierte qualitätsrelevante Teilsysteme der
Verfahrenstechnik.
Teilsysteme, die in hohen Volumina auch für
andere Industriesegmente hergestellt werden, werden von
jeweils darauf spezialisierten Lieferanten zugekauft. Dies
sind Partnerfirmen insbesondere der Stahl- und
Blechfertigung, der Luft- und Klimatechnik sowie der
Fördertechnik. Dabei gibt es präferierte
Systempartner, jedoch werden in der Regel mehrere
potentielle Lieferanten angefragt, um ausreichenden
Wettbewerb sicherzustellen.
Das
Projektmanagement selbst mit an Größe und
Struktur des jeweiligen Projektes angepassten
Steuerungsinstrumenten (b+m Projektmanagementsystem
PMS) ist Teil der Kernkompetenz.
Die
Projektabwicklung wird durch die umfassende
Digitalisierung unserer Produkte vor der physischen
Realisierung ('digitaler Zwilling') und der Programmierung
am digitalen Modell ('Emulation') verbessert. Die
Inbetriebnahme-Zeit einer Großanlage hat sich bei
vollständiger digitaler Vorinbetriebnahme seit 2017 um
über 2/3 verringert. Geringere Fehlerraten, bessere
Prozess- sicherheit und niedrigeren Kosten erlauben die
schnellere Projektabwicklung, für unsere Kunden
verkürzte Hochlaufkurven. Zudem können
zukünftige Anlagenerweiterungen und -umbauten am
digitalen Modell entwickelt, getestet und vor der
Realisierung optimiert werden.
Gleichzeitig wird die Verweilzeit unserer Mitarbeiter
auf den externen Baustellen erheblich verkürzt,
angesichts des Wettbewerbes auf dem Arbeitsmarkt um die
hochqualifizierten Spezialisten befördert dies
familienfreundlichere und damit
attraktivere Arbeitsplätze.
Den Kunden wird ein umfassender
24/365 Wartungs- und Reparaturservice an den
Standorten im In- und Ausland durch b+m eigene
Serviceingenieure geboten. Dabei stehen neben einem
unmittelbar erreichbaren 1st Level-support auch drei
spezialisierte 2nd Level-support-teams mit Experten
für Robotertechnik, SPS-Programmierung und Leitsysteme
zur Verfügung. Die b+m Service- und
Vertriebsgesellschaften in England, Indien, Polen, Ungarn
und den USA sind für die lokalen Märkten
verfügbar. Der Kunde soll sich darauf verlassen
können, dass mit einer b+m Anlage seine Produktion zu
jeder Zeit an jedem Ort sichergestellt ist.
Die Realisierung der Kundenaufträge erfolgt
sämtlich zur Zufriedenheit unserer Kunden.
1.5. Investitionen
Auch im Berichtsjahr 2023 wird mit Schwerpunkt in die
Automatisierung und Digitalisierung investiert, die gilt
für alle Geschäftsfelder.
Die IT-Ausstattung aller Mitarbeiter wird auf
neuestem Stand gehalten:
· IT-Infrastruktur (202 T€) und
persönliche Ausstattung der Mitarbeiter
(120 T€).
· Software, Updates und Lizenzen zur
Verbesserung der Verfügbarkeit und Produktivität.
Die Investitionen sind auch durch internes Wachstum und die
Verbindung mit den Tochtergesellschaften unvermeidbar
(192 T€).
Die Entwicklung neuer Produkte erfordert erhebliche
Investitionen, um die Weiterentwicklung der
hauseigenen Roboter zu sichern und gleichzeitig die
notwendigen Produkte für den Eintritt in das
OEM-Geschäft der Karossen Lackierung verfügbar zu
machen (249 T€):
· Offline-Roboter-Programmiersystem bmPaintsim
· Weiterentwicklung der 2021 aus der Insolvenz des
Hauses Eisenmann mit allen Schutzrechten erworbenen
Hochrotationszerstäuber Vario-Bell zur hauseigenen
bmBell.
· Projektmanagement-Software PMS
Insgesamt betragen die Investitionen
1.005 T€ im Berichtsjahr (Vorjahr
1.636 T€, -61 %).
1.6. Finanzierung
Die Finanzierung der Aktivitäten erfolgt
unverändert im Rahmen des bestehenden langfristigen
Poolvertrages. Das Volumen des Pools sichert die für
das Projektgeschäft unabdingbaren Anzahlungs- und
Gewährleistungsbürgschaften ab und flankiert das
weitere Wachstum des Unternehmens.
Das Finanzergebnis (-62 T€) verschlechtert
sich gegenüber dem Vorjahr (534 T€)
insbesondere durch geringere Beteiligungserträge
(235 T€, Vorjahr: 849 T€). Dem Stand
der in Abwicklung befindlichen Projekte folgend, liegt die
Inanspruchnahme von Avalen im Jahre 2023 unter dem Niveau
des Vorjahres, die Avalgebühren sinken von
177 T€ auf 108 T€.
Entsprechend der Notwendigkeit im Rahmen der
laufenden Projekte wurde ein kurzfristiger
Kontokorrentkredit in Anspruch genommen.
1.7. Personal-, Sozial- und Umweltbereich
(nichtfinanzielle Leistungsindikatoren)
Die Anzahl der Beschäftigten der b+m surface
systems GmbH beträgt am 01.01.2023
375 Mitarbeiter (davon 24 Auszubildende und
10 Studenten), am Jahresende 373 Mitarbeiter
(davon 23 Auszubildende und 11 Studenten).
b+m ist beim Kunden durch produktive und
ressourcensparende Technik, die langfristige
verlässliche Ausrichtung und den umfassenden
Kundenservice erfolgreich. Die hohe Motivation unserer
Mitarbeiter ist untrennbar mit der hohen Eigenverantwortung
am Arbeitsplatz und der Zufriedenheit mit den
Arbeitsbedingungen verbunden. Ziel unserer Personalarbeit
ist es, entsprechende Bedingungen zu schaffen:
· Das Wachstum der Firma bedingt eine
höhere Attraktivität des Technologiebetriebes als
Arbeitgeber. Für Arbeitnehmer aus der
strukturschwachen Region Nordrhön bietet b+m eine
interessante Alternative zum täglichen Pendeln in die
Großräume Frankfurt, Würzburg und Kassel.
· b+m stellt jährlich 6 bis
10 Auszubildende im gewerblichen und
kaufmännischen Bereich ein. Erneut werden alle
Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung in ein
festes Arbeitsverhältnis übernommen.
· Für Trainees und interessierte
Mitarbeiter werden innerbetriebliche Ausbildungsprogramme
fortgesetzt. Spezielle Kurse werden nach individuellem
Bedarf mit einem regionalen Bildungsträger und der IHK
angeboten.
· Mitarbeitern aus der eigenen Werkstatt wie
auch externen Schulabgängern wird die Möglichkeit
zum berufsbegleitenden dualen Studium an der Hochschule
Mittelhessen am Standort Bad Hersfeld, der Hochschule
Schmalkalden oder der Universität Fulda geboten.
Zurzeit machen insgesamt 11 Studenten hiervon
Gebrauch.
· Das Angebot der Vereinbarung einer
Zusammenarbeit über das 65. Lebensjahr hinaus bei
flexibler Gestaltung der individuellen Arbeitszeit erfreut
sich weiter guter Akzeptanz. Acht Kollegen sind 2023
für b+m in diesem Modell tätig.
· Den Mitarbeitern der b+m surface systems
wird die Möglichkeit des vergünstigten Einkaufes
bei etlichen überregionalen Firmen aber auch Anbietern
aus dem lokalen Umfeld eingeräumt.
Klimaschutz und Energieeffizienz sind feste
Bestandteile unserer Strategie und Zukunftsvision. Der
eigene Elektrizitätsbedarf wird zum Teil durch das
betriebseigene Blockheizkraftwerk geliefert.
Die alljährlich durch modernere Lackieranlagen
bei unseren Kunden eingesparten Kohlendioxidmengen betragen
unstrittig ein Vielfaches davon, allein der quantitative
Nachweis ist auf Grund der fehlenden Berechnungsbasis der
Ausgangswerte kaum zu führen.
2. Darstellung der Lage
2.1. Vermögenslage
Das
Anlagevermögen erhöht sich um
13 T€ von 4.712 T€ auf
4.725 T€. Die Investitionen erfolgen in
immaterielle Vermögensgegenstände
(440 T€), Sachanlagen (423 T€) sowie
Finanzanlagen (142 T€). Den Investitionen in
Höhe von 1.005 T€ stehen Abschreibungen von
992 T€ gegenüber.
Die
Bestände an unfertigen Erzeugnissen steigen um
8,5 Mio. € von 33,3 Mio. €
auf 41,8 Mio. €. Der Wert der erhaltenen
Anzahlungen vermindert sich von 41,2 Mio. €
auf 35,3 Mio. €. Die Bestände an
fertigen Erzeugnissen und Waren liegen nahezu
unverändert bei 7,0 Mio. €.
Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erhöhen sich zum Jahresende um 46,6 % auf
10,0 Mio. €. Die Forderungen gegen
verbundene Unternehmen mit 1.485 T€ verringern
sich gegenüber dem Vorjahr (2.047 T€). In
den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Darlehen
(272 T€) und Verrechnungskonten
(167 T€) gegenüber Tochtergesellschaften
enthalten.
Die Erhöhung der Werte der
sonstigen Vermögensgegenstände
(2.467 T€; Vj. 1.292 T€) ist im
Wesentlichen auf Erstattungsansprüche aus Vorsteuern
und Ertragssteuern für das Vorjahr
zurückzuführen.
Das Eigenkapital beläuft sich zum Jahresende auf
13,8 Mio. € und steigt damit um
0,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr.
Die
Rückstellungen erhöhen sich um
881 T€ auf 5.298 T€.
Ermessenspielräume werden im Sinne der
vernünftigen kaufmännischen Beurteilung
vorsichtig ausgelegt. Veränderungen gegenüber dem
Vorjahr:
· Steuerrückstellungen:
0 T€
· Nachlaufkosten in Projekten: 721
T€
· Personalrückstellungen: -47
T€
· Beratungshonorare: 174 T€
· Boni: 29 T€
· sonstige Rückstellungen: 4
T€
Die
Bilanzsumme erhöht sich zum 31.12.2023 von
29,0 Mio. € auf 34,0 Mio. €.
2.2. Finanzlage
Die
statische Liquiditätsbetrachtung der
Gesellschaft ergibt folgendes Bild:
|
31.12.2023
T€
|
31.12.2022
T€
|
liquide Mittel
|
1.328
|
13.803
|
jederzeit fällige
Bankverbindlichkeiten
|
-3.622
|
0
|
= Liquidität I. Grades
|
-2.294
|
13.803
|
Vorräte und
sonstige kurzfristige Forderungen
|
27.908
|
10.469
|
Lieferanten- und
kurzfristige Schulden
|
-19.497
|
-14.593
|
= Liquidität II. Grades
|
6.117
|
9.679
|
mittelfristige
Forderungen
|
0
|
0
|
mittelfristige Schulden
|
0
|
0
|
= Liquidität III. Grades
|
6.117
|
9.679
|
Der
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
beträgt -14.117 T€
(Vj. 5.627 T€). Die Ermittlung erfolgt unter
Anwendung des DRS 21.
Der Firma steht im Rahmen einer
Poolvereinbarung mit den beteiligten Banken und
Versicherungen eine Kontokorrent-, Aval- und Mischlinie von
73 Mio. € zur Verfügung. Davon sind
20 Mio. € in Form von sog. Barmittel-Linien
mit den Poolbeteiligten vereinbart. Die Avallinie valutiert
zum Jahresende 2023 in Höhe von
25 Mio. €. Im Jahresmittel wird die Linie zu
gut 1/3 in Anspruch genommen.
Die
Zahlungen an Lieferanten werden - soweit vertraglich
zulässig - sämtlich unter Abzug von Skonto
getätigt.
2.3. Ertragslage
Das
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit erhöht sich von
1.027 T€ auf 1.125 T€, der Nettogewinn
nach Steuern von 600 T€ auf 1.079 T€.
Die Rohertragsmarge beträgt damit 36,7 %.
Der
Personalaufwand steigt von
21,4 Mio. € im Vorjahr auf
22,0 Mio. € im Berichtsjahr.
Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit
9,5 Mio. € leicht über Vorjahresniveau
(+2,5 %).
Für das Geschäftsjahr 2023 errechnet sich
auf Basis des Jahresüberschusses eine
Eigenkapitalrentabilität von 7,8 %. Die
Gesamtkapitalrentabilität beträgt unter
Berücksichtigung der Zinsaufwendungen 4,0 %.
2.4. Dank
Unser Dank für das Erreichte gilt auch in diesem
Jahr unseren Kunden, Lieferanten, Gesellschaftern und
Finanzpartnern sowie insbesondere unseren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern für ihren vorbildlichen Einsatz.
3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf
wesentliche Chancen und Risiken der künftigen
Entwicklung
3.1. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
(Prognosebericht)
Das Automobilgeschäft bleibt angesichts der
ungelösten Antriebskonzepte und geringer
Stückzahlen anspruchsvoll, gleichzeitig befindet sich
b+m nach dem Marktaustritt einiger Wettbewerber in guter
strategischer Position. Im vierten Quartal 2023 wurden zwei
Projekte von Automobilherstellern fest zugesagt, sodass
für das erste Quartal 2024 ein Auftragseingang von
über 70 Mio. € abgesichert ist. Damit
hat die Gesellschaft eine Grundauslastung über das
gesamte Jahr 2025 und kann für 2026 in
Abhängigkeit von der Wirtschaftsentwicklung planen.
Kundendienst- und Ersatzteilgeschäft laufen
weiter auf hohem Niveau, die Verstärkung der
Vertriebsmannschaft und der Aufbau eines gesonderten
Produktmanagements tragen Früchte. Das im Jahr 2020
übernommene Servicegeschäft des ehemaligen
Wettbewerbers Eisenmann führt weiterhin zu den
erwarteten Zusatzumsätzen, die Umsätze mit den
Kunden der ca. 4.000 installierten LUTRO Anlagen
können gesteigert werden.
Für das Jahr 2024 rechnet die Gesellschaft bei
guter Auslastung mit einem insgesamt leicht verbesserten
positiven Jahresergebnis.
Die
Mitarbeiter unseres Unternehmens erfüllen die
Erwartungen unserer Kunden und treiben die technische
Entwicklung voran. Dies setzt hochqualifizierte Fachleute,
eine sinnvolle Aufgabenverteilung und die Möglichkeit
der Übernahme von unternehmerischer Verantwortung
für jeden Einzelnen voraus. Das Unternehmen ist
entschlossen, die Voraussetzungen dafür weiter zu
verbessern und langfristig zu erhalten. Für die
kommenden Jahre gehen wir in Deutschland von einer
gleichbleibenden Mitarbeiterzahl bei einer qualitativen
Verbesserung durch Personalentwicklung und der gezielten
Einstellung von besonders Qualifizierten aus.
3.2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen
Entwicklung
3.2.1 Chancen
Die
Strategie des
'zufriedenen Kunden', der die komplette
Problemlösung aus einer Hand erhält, bedeutet im
Einzelfall auch Mehrkosten, da Mehrungen oder
Nachträge nicht in allen Fällen durchgesetzt
werden können. Andererseits entstehen niedrigere
Akquisitions- und Schnittstellenkosten durch
Wiederholaufträge. Gleichzeitig kann bei
Weiterempfehlungen durch Bestandskunden auf Messen oder
Werbung weitgehend verzichtet werden.
Im Stammgeschäft für Lackieranlagen
für hochdekorative Anwendungen im Automobilbereich hat
b+m heute eine
hervorragende Stellung im Wettbewerb als verbliebene
seriöse Alternative zum Marktführer in Europa.
Nachdem das Automobilgeschäft selbst auch in den
nächsten Jahren herausfordernd bleiben wird, hat b+m
auf Basis der vorhandenen Kernkompetenzen die
Diversifizierung in weitere Geschäftsfelder
vorangetrieben:
· neben dem Tier 1 Zuliefergeschäft,
dem Markteintritt 2019/2020 bei einem ersten globalen
Fahrzeughersteller wird 2023 ein
zweiter OEM für die b+m Produkte Roboter und
Applikationstechnik erschlossen.
· die in 2021 begonnene Zusammenarbeit mit
Kunden der
Energiewirtschaft und den zuliefernden Maschinenbau
wird fortgesetzt.
· Mit zwei Großprojekten in den USA
wurden 2023 die Grundlagen geschaffen, mit mehr als
50 Lackiersystemen in
Amerika ein kontinuierliches Servicegeschäft zu
generieren und einen Vertrieb für besonders
Ressourcen-schonende Anlagen mit europäischer
Technologie aufzubauen.
· Die Produktpalette wird um
Module für Software erweitert, sei es für
Informationen zur Steuerung der Lackieranlage, Smart
Maintenance, Leitsysteme zur logistischen Steuerung oder
Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Diese sichern
eine
langjährige Partnerschaft mit unseren Kunden
für weiteres Wachstum.
3.2.2 Allgemeine Geschäftsrisiken
Die angespannte Lage in der Automobilindustrie,
insbesondere im Segment der Zulieferer stellt weiterhin
eine Unsicherheit für die Gesellschaft dar. So sind
weitere vom Kunden gewünschte Unterbrechungen in der
Fertigstellung der Projekte mit Verschiebungen von
Ergebnissen wahrscheinlich und nicht planbar. In diesen
Fällen sind Mehrkosten unvermeidlich, die
vollständige Weitergabe an den verursachenden Kunden
ist ohne Kundenverlust kaum möglich.
Um wesentliche Risiken auszuschließen, hat die
Gesellschaft die folgenden Prozesse implementiert:
a) Marktrisiken
Die Marktentwicklung wird durch die systematische
Erfassung von externer Entwicklung und Kundenanfragen
überwacht, die Aktivität des Vertriebes wird
entsprechend gesteuert. Zu Beginn jeder Woche werden
Gespräche mit allen Bereichsleitern zur Steuerung der
Angebotstätigkeit geführt und Prioritäten
gesetzt. Durch Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und
Dienstleistungen sowie die Bearbeitung von
Wachstumsmärkten wird die Marktstellung von b+m
gestärkt.
b) Projektrisiken
Die Projektrisiken werden zum einen durch
Haftpflicht- und Montageversicherung, zum anderen durch die
Selbstbeschränkung auf maximale Projektvolumina
begrenzt. Für die nicht versicherbare eigene Leistung
wird dem Risiko durch ein geordnetes Projektmanagement
Rechnung getragen. Insbesondere durch das im ERP-System
abgebildete mitlaufende Projektcontrolling sowie durch die
regelmäßige Analyse der kritischen Meilensteine
jedes Projektes im "Critical-DesignReview" werden
mögliche Risiken verringert. Der Aufbau einer
zentralen technischen Datenbank für alle Produkte
führt zu erheblich verbesserter Datenqualität und
Transparenz.
c) Kundenausfallrisiken
Das Risiko des Ausfalls eines Kunden während der
Laufzeit eines Projektes wird laufend durch entsprechende
Wirtschaftsauskunft, ggf. auch durch Bankauskunft
geprüft. Alle Kunden bis auf durch die
Geschäftsführung definierte Ausnahmen werden in
der Warenkredit- oder für Großprojekte in der
Investitionskreditversicherung versichert.
d) Lieferantenausfallrisiken
Dem Risiko eines Lieferantenausfalles für
wesentliche Gewerke wird durch Bankgarantien oder
Sicherungsübereignung von Material und/oder Ware
vorgebeugt.
3.2.3 Risiken der politischen Rahmenbedingungen
Die externen Einflüsse der Vorjahre bedingt
durch E-Auto, Covid 19 und die Ukrainekrise sowie
protektionistische Tendenzen in der Weltpolitik haben
zusätzliche Auswirkungen auf das Geschäft der
Gesellschaft. Die Gesellschaft trägt diesen Fakten mit
einer Fokussierung der Vertriebstätigkeit auf Europa
und die USA Rechnung. Auch die Lieferketten werden in
diesen Regionen verankert und durch die Software-Standorte
in Indien ergänzt.
4. Sonstige Angaben
4.1. Forschung und Entwicklung
Der Schwerpunkt der Entwicklung bleibt auch in 2023
weiterhin der 'digitale Zwilling' der Lackieranlage, ein
vollständiges virtuelles Abbild sowohl der Gestalt der
Anlage als auch der physikalischen und chemischen Prozesse:
· Dieser 'digitale Zwilling' wird als
'emulierte Anlage' so abgebildet, dass die originale
SPS-Steuerung die verschiedenen Simulationsmodelle in
Echtzeit steuert und die jeweiligen Regelungsparameter
verarbeitet. Diese Technologie findet in den laufenden
Projekten umfassend Anwendung, soweit die Komplexität
dies erfordert.
· Das Modell des digitalen Zwillings kann in
Folge als Daten- und Kommunikationsgrundlage für die
Erfassung, Weiterverarbeitung und Optimierung der
Produktionsdaten der Lackieranlage genutzt werden ('Big
Data', 'Industrie 4.0').
· Das mit Forschern der Uni Fulda
gegründete Start-Up (L3bm GmbH) hat 2023 mit
derSerienlieferung fertiger Systeme auf Basis
künstlicher Intelligenz (KI) begonnen.
Des Weiteren wird der 2021 aus der Insolvenz des
Hauses Eisenmann mit allen Schutzrechten erworbene
Hochrotationszerstäuber Vario-Bell zur hauseigenen
bmBell weiterentwickelt.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten betragen im
Geschäftsjahr 2023 2,1 Mio. €, von
denen Entwicklungskosten in Höhe von 249 T€
für selbst geschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände aktiviert wurden. Im
Geschäftsjahr 2023 erfolgten Abschreibungen auf selbst
geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in
Höhe von 320 T€.
4.2. b+m Arbeitswelt
Die Entwicklungen im Bereich der Forschung und
Entwicklung haben auch starken Einfluss auf die
b+m Arbeitswelt:
· Inbetriebnahme- und Programmierzeiten vor
Ort beim Kunden haben sich gegenüber dem Jahr 2017 zu
Beginn der Einführung um mehr als 2/3 verkürzt.
· Die Mitarbeiter können den
überwiegenden Teil ihrer Arbeitszeit am festen
Arbeitsplatz ausführen und entsprechend wesentlich
mehr Abende bei ihren Familien verbringen.
· Dies führt zu einer erheblichen
Reduzierung der Reise- und Übernachtungskosten.
Eiterfeld, den 29. März
2024
Geschäftsführung
gez.
Sebastian Merz
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.725.321,61 |
4.712.059,65 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.774.272,71 |
2.864.582,64 |
| 1.
Selbst geschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände |
2.331.831,11 |
2.403.708,31 |
| 2.
entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen
Schutzrechten |
419.869,60 |
434.545,33 |
| 3.
Geschäfts- oder Firmenwert |
22.572,00 |
26.329,00 |
| II.
Sachanlagen |
938.796,86 |
890.224,97 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
52.075,29 |
63.936,26 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
886.721,57 |
826.288,71 |
| III.
Finanzanlagen |
1.012.252,04 |
957.252,04 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
409.752,04 |
354.752,04 |
| 2.
Beteiligungen |
602.500,00 |
602.500,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
28.863.802,69 |
23.989.376,46 |
| I.
Vorräte |
13.536.959,22 |
0,00 |
| 1.
unfertige Erzeugnisse |
41.759.012,32 |
33.256.060,14 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
6.977.852,19 |
7.039.481,51 |
| 3.
geleistete Anzahlungen |
65.000,00 |
133.487,00 |
| 4.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen
abgesetzt |
35.264.905,29 |
40.429.028,65 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
13.999.213,25 |
10.186.471,95 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
10.038.911,61 |
6.847.862,37 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.484.755,53 |
2.046.988,36 |
| 3.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
8.280,98 |
0,00 |
| 4.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.467.265,13 |
1.291.621,22 |
| III.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
1.327.630,22 |
13.802.904,51 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
370.940,80 |
281.523,62 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
33.960.065,10 |
28.982.959,73 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
13.790.834,46 |
13.712.107,72 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
551.129,19 |
551.129,19 |
| III.
Gewinnvortrag |
11.160.978,53 |
11.561.059,90 |
| IV.
Jahresüberschuss |
1.078.726,74 |
599.918,63 |
| B.
Rückstellungen |
5.298.174,13 |
4.416.533,56 |
| 1.
sonstige Rückstellungen |
5.298.174,13 |
4.416.533,56 |
| C.
Verbindlichkeiten |
14.192.214,87 |
10.174.852,36 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
3.621.645,32 |
0,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.621.645,32 |
0,00 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
0,00 |
721.469,75 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
0,00 |
721.469,75 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
3.983.646,52 |
3.825.850,48 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.983.646,52 |
3.825.850,48 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
368.853,83 |
402.513,30 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
368.853,83 |
402.513,30 |
| 5.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
3.249.772,09 |
2.340.602,88 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.249.772,09 |
2.340.602,88 |
| 6.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
511.961,97 |
980.813,14 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
511.961,97 |
980.813,14 |
| 7.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.456.335,14 |
1.903.602,81 |
| davon
aus Steuern |
1.372.530,15 |
761.906,00 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
44.391,92 |
56.883,49 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.456.335,14 |
1.904.469,62 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.803,79 |
0,00 |
| E.
Passive latente Steuern |
673.037,85 |
679.466,09 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
33.960.065,10 |
28.982.959,73 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
76.856.995,31 |
79.480.579,83 |
| 2.
Veränderung des Bestandes an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen |
8.502.952,18 |
-2.137.318,65 |
| 3.
andere aktivierte Eigenleistungen |
248.541,80 |
1.102.338,47 |
| 4.
sonstige betriebliche Erträge |
2.189.524,09 |
2.041.807,49 |
| davon
Erträge aus Währungsumrechnung |
63.769,71 |
199.804,21 |
| 5.
Materialaufwand |
54.174.885,01 |
48.501.770,84 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
39.870.281,33 |
36.974.612,75 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
14.304.603,68 |
11.527.158,09 |
| 6.
Personalaufwand |
22.017.506,99 |
21.428.054,11 |
| a)
Löhne und Gehälter |
17.819.648,75 |
17.584.254,38 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung |
4.197.858,24 |
3.843.799,73 |
| davon
für Altersversorgung |
27.204,04 |
27.834,66 |
| 7.
Abschreibungen |
904.826,39 |
780.515,01 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
904.826,39 |
780.515,01 |
| 8.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
9.514.335,89 |
9.284.067,02 |
| davon
Aufwendungen aus Währungsumrechnung |
72.290,30 |
215.859,77 |
| 9.
Erträge aus Beteiligungen |
234.524,10 |
848.861,57 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
19.524,10 |
618.861,57 |
| davon
aus Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
215.000,00 |
230.000,00 |
| 10.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
16,50 |
22,00 |
| 11.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
62.235,98 |
36.708,98 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
27.429,45 |
24.020,98 |
| 12.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
87.000,00 |
67.264,00 |
| 13.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
271.421,36 |
284.775,93 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
144.303,61 |
107.119,11 |
| davon
an Gesellschafter |
144.303,61 |
107.119,11 |
| 14.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
1.124.814,32 |
1.026.552,78 |
| 15.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
15.402,58 |
394.914,15 |
| a)
Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern |
6.428,24 |
0,00 |
| b)
Aufwand aus der Veränderung latenter
Steuern |
0,00 |
442.349,11 |
| 16.
Ergebnis nach Steuern |
1.109.411,74 |
631.638,63 |
| 17.
sonstige Steuern |
30.685,00 |
31.720,00 |
| Jahresüberschuss |
1.078.726,74 |
599.918,63 |
Anhang
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die b+m surface systems GmbH, Eiterfeld, wird beim
Registergericht Fulda unter der Nummer HRB 3358
geführt und ist zum Bilanzstichtag eine große
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267
Abs. 3 HGB.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde
unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB)
sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes
erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275
Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Form der Darstellung,
insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses,
entspricht der des Vorjahres.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die
immateriellen Vermögensgegenstände werden
zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare
Abschreibungen, bewertet.
Das Wahlrecht zur Aktivierung eines selbst
geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes wurde
gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB
ausgeübt. Entwicklung ist die Anwendung von
Forschungsergebnissen oder von anderem Wissen für die
Neuentwicklung von Gütern oder Verfahren oder die
Weiterentwicklung von Gütern oder Verfahren mittels
wesentlicher Änderungen. Es liegen
ausschließlich Entwicklungskosten i. S. d.
§ 255 Abs. 2a S. 2 HGB vor, welche in
die Herstellungskosten des selbst geschaffenen
immateriellen Vermögensgegenstandes einbezogen werden.
Es wurden folglich keine Wahlbestandteile in die
Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2
S. 3 HGB einbezogen. Die selbst geschaffenen
immateriellen Vermögensgegenstände werden linear
über eine Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren
abgeschrieben.
Der
Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine
Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben.
Die
Gegenstände des Sachanlagevermögens sind
mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
abzüglich planmäßiger Abschreibungen
bewertet. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die
Abschreibungen werden linear vorgenommen. Angeschaffte
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto
€ 800,00 wurden sofort abgeschrieben.
Unter der Beachtung des Vollständigkeitsgebots
gem. § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB ist das
wirtschaftliche Eigentum von geleasten Gegenständen
unter Anwendung der steuerlichen Zuordnungskriterien bei
den jeweiligen Leasinggebern gegeben.
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Die in den
Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. In
den Fällen, in denen der Marktpreis niedriger ist,
wird dieser angesetzt. Die Handelswaren sind zu
Anschaffungskosten und unter Beachtung des
Niederstwertprinzips angesetzt. Die fertigen und unfertigen
Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die
Herstellungskosten beinhalten die Fertigungslöhne,
Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der
notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten,
angemessene Teile des Werteverzehrs des
Anlagevermögens und angemessene Teile der Kosten der
Verwaltung. Vertriebskosten sind in den Herstellungskosten
nicht enthalten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung
wird beachtet.
Die Bewertung der
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert.
Drohende Ausfallrisiken werden durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick
auf das latente Ausfallrisiko wird darüber hinaus eine
Pauschalwertberichtigung gebildet.
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten
werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag
bewertet. Sofern ihre Restlaufzeiten kleiner als ein Jahr
sind, werden das Anschaffungskostenprinzip (§ 253
Abs. 1 S. 1 HGB) und das Realisationsprinzip
(§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2
HGB) gem. § 256a S. 2 HGB nicht angewendet.
Der
Kassenbestand, die
Guthaben bei Kreditinstituten sowie die
Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Die
sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei werden
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten
berücksichtigt.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Bei der Bewertung der
latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle
Steuersätze herangezogen. Die Körperschaftsteuer
inklusive Solidaritätszuschlag wird mit 15,825 %
abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer wird aufgrund eines
ermittelten durchschnittlichen Hebesatzes von 375,00 %
und der Steuermesszahl von 3,50 % ein Steuersatz von
13,125 % berücksichtigt.
3. Erläuterungen zur Bilanz
AKTIVA
Die Aufgliederung und Entwicklung des
Anlagevermögens ist dem beigefügten
Anlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil dieses Anhangs
ist.
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben keine Restlaufzeit
von über einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind Teile
von Darlehen in Höhe von € 165.904,57.
Der
aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus der
aktiven Rechnungsabgrenzung von diversen Aufwandspositionen
in Höhe von € 370.940,80 zusammen.
PASSIVA
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im
Wesentlichen aus Rückstellungen für Projektkosten
in Höhe von € 3.353.180,11, Rückstellungen
im Personalbereich in Höhe von € 1.448.038,34,
Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe
von € 52.000,00 sowie übrigen Rückstellungen
(jeweils < 44 T€) zusammen.
Die
Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten und
Besicherungen können dem Verbindlichkeitenspiegel
entnommen werden.
Passive latente Steuern resultieren aus dem
Überhang zwischen den Unterschieden in der Handels-
und Steuerbilanz im Bereich der immateriellen
Vermögensgegenstände (€ 2.331.831,11)
und der sonstigen Rückstellungen
(€ 7.002,62). Die Bewertung der temporären
Differenzen erfolgt mit dem unternehmensindividuellen
Steuersatz in Höhe von 28,95 %.
Aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen
immateriellen Vermögensgegenständen ergibt sich
gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von
€ 1.656.766,00 ein
ausschüttungsgesperrter Betrag.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Umsatzerlöse
|
2023
€
|
|
2022
€
|
Erlöse Inland
|
21.048.970,74
|
|
40.635.338,39
|
Erlöse
Europäische Gemeinschaft
|
54.149.962,46
|
|
35.558.721,60
|
Erlöse
Drittländer
|
1.737.143,83
|
|
3.396.737,22
|
|
76.936.077,03
|
|
79.590.797,21
|
Erlösschmälerungen
|
-79.081,72
|
|
-110.217,38
|
|
76.856.995,31
|
|
79.480.579,83
|
Die
Forschungs- und Entwicklungskosten betragen
€ 2.087.029,22. Davon wurden im
Geschäftsjahr 2023 Entwicklungskosten in Höhe von
€ 248.541,80 für selbst geschaffene
immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.
5. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse im Sinne des
§ 251 HGB bestehen nicht.
Neben solchen Haftungsverhältnissen im Sinne des
§ 251 HGB haben Banken (50.000 T€) und
Kreditversicherer (23.000 T€) Bürgschaften
zur Absicherung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus
erhaltenen Anzahlungen, vertraglich eingeräumten
Gewährleistungen und zur Vertragserfüllung im
Gesamtbetrag von 73.000 T€
(Vj. 73.000 T€) bereitgestellt, wofür
diese Freistellungs- und Regressansprüche gegen die
Gesellschaft im Fall der Inanspruchnahme haben. Für
die Freistellungs- und Regressansprüche haben die
Banken Kreditsicherheiten. Zum Bilanzstichtag sind
Bürgschaften zur Absicherung in Höhe von
24.973 T€ (Vj. 28.870 T€) in
Anspruch genommen.
Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige
finanzielle Verpflichtungen
Aus Mietverträgen und Leasingverträgen
sowie aus sonstigen vertraglichen Vereinbarungen bestehen
finanzielle Verpflichtungen bezogen auf den 31.12.2023 in
Höhe von € 2.330.564,06
(Vj. € 2.415.250,87); davon gegenüber
verbundenen Unternehmen € 507.240,00
(Vj. € 507.240,00).
Hintergrund der eingegangenen Leasing- und
Mietverträge ist die bilanzneutrale
Verwendungsmöglichkeit von
Vermögensgegenständen, die ansonsten dem
Anlagevermögen zuzuordnen wären. Daneben wird
durch diese Geschäfte eine Konvergenz zwischen
Erträgen und Aufwendungen aus der Verwendung der
Vermögensgegenstände erreicht. Sie dienen auch
der Diversifikation der Finanzierung und damit zur
Stärkung der unternehmerischen Unabhängigkeit.
Ein Vorteil ist, dass die Eigenkapitalquote und der
Verschuldungsgrad durch die Leasingfinanzierung im
Wesentlichen unberührt bleiben. Risiken bestehen in
der Verpflichtung, die bereits zum Bilanzstichtag
eingegangenen zukünftigen Mittelabflüsse mit
positiven Cashflows bedienen zu können.
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Im Jahr 2023 waren bei der b+m surface systems GmbH
durchschnittlich 376 Mitarbeiter, darunter
1 Geschäftsführer und 32 Auszubildende,
beschäftigt.
In Gruppen gegliedert ergibt sich folgende
Aufteilung:
|
Männer
|
davon
Auszubildende
|
Frauen
|
davon
Auszubildende
|
Mitarbeiter gewerblicher
Bereich
|
68
|
5
|
16
|
1
|
Mitarbeiter technischer
Bereich
|
189
|
18
|
12
|
1
|
Mitarbeiter
kaufmännischer Bereich
|
43
|
3
|
48
|
4
|
Summe
|
300
|
26
|
76
|
6
|
Mitarbeiter gesamt 376
|
|
|
|
|
davon Geschäftsführer 1
|
|
|
|
|
davon Auszubildende 32
|
|
|
|
|
Die 9 von 16 im gewerblichen Bereich, 3 von 12 im
technischen Bereich sowie 25 der 48 im kaufmännischen
Bereich beschäftigten Frauen sind in Teilzeit
tätig. 4 der 68 im gewerblichen Bereich, 4 von 189 im
technischen Bereich sowie 1 der 43 im kaufmännischen
Bereich beschäftigten Männer sind in Teilzeit
tätig.
Termingeschäfte
Es wurden Devisenswaps zur Absicherung von
Kursschwankungen im Umfang von 660 T€
(Nominalwert) abgeschlossen, die, bewertet auf den
31.12.2023, einen Barwert (beizulegender Zeitwert) von
62 T€ haben.
Die Devisenswaps sind zum Marktpreis
(Bewertungsmethode) bewertet.
Vor dem Hintergrund, dass es sich um schwebende
Geschäfte handelt, ist ein bilanzieller Buchwert nicht
vorhanden.
Geschäftsführung und Gesamtbezüge der
Geschäftsführung
Geschäftsführer ist Herr Dipl. Wirt.-Ing.
Sebastian Merz. Er ist einzelvertretungsberechtigt. Herr
Merz ist von den Beschränkungen des § 181
2. Alternative BGB für Rechtsgeschäfte mit
der bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, der BM Holding
Verwaltungs-GmbH, Eiterfeld, der B + M System
Development GmbH, Eiterfeld, der Gottschild b+m
Automatisierungstechnik GmbH, Eiterfeld, sowie der b+m
Polska Sp.z o.o., Bielsko-Biala, Polen, befreit.
Die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf
§ 286 Abs. 4 HGB.
Durch entsprechenden Beschluss der
Gesellschafterversammlung wurde der Geschäftsleitung
für 2022 Entlastung erteilt.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des
Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Konzernverbindungen
Die b+m surface systems GmbH wird in den
Konzernabschluss der bm Holding GmbH & Co. KG,
Eiterfeld, konsolidiert. Der Konzernabschluss des
Mutterunternehmens wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht
werden.
Die b+m surface systems GmbH ist zum 31.12.2023
verpflichtet, ihrerseits ebenfalls aufgrund des
Überschreitens der Größenmerkmale gem.
§ 293 HGB einen Konzernabschluss und
Konzernlagebericht aufzustellen. Es wird jedoch von der
Anwendung des § 291 Abs. 1 HGB Gebrauch
gemacht.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in
Höhe von € 1.078.726,74 auf neue Rechnung
vorzutragen.
Eiterfeld, den 29. März
2024
Geschäftsführung
gez.
Sebastian Merz
In der Gesellschafterversammlung der b+m surface systems
GmbH vom 13. Dezember 2024 wird beschlossen, dass der
Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe
von € 1.078.726,74 auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Anlagespiegel
|
Anschaffungskosten
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. selbst
geschaffene immaterielle Vermögensgegen-
stände
|
2.677.518,18
|
248.541,80
|
0,00
|
2.926.059,98
|
2. entgeltlich
erworbene Lizenzen an gewerblichen
Schutzrechten
|
5.942.510,12
|
191.630,97
|
0,00
|
6.134.141,09
|
3. Geschäfts-
oder Firmenwert
|
37.600,00
|
0,00
|
0,00
|
37.600,00
|
|
8.657.628,30
|
440.172,77
|
0,00
|
9.097.801,07
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. technische
Anlagen und Maschinen
|
206.057,60
|
0,00
|
0,00
|
206.057,60
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.627.485,41
|
422.919,58
|
56.122,90
|
6.994.282,09
|
|
6.833.543,01
|
422.919,58
|
56.122,90
|
7.200.339,69
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundene Unternehmen
|
422.016,04
|
142.000,00
|
0,00
|
564.016,04
|
2. Beteiligungen
|
602.500,00
|
0,00
|
0,00
|
602.500,00
|
|
1.024.516,04
|
142.000,00
|
0,00
|
1.166.516,04
|
Anlagevermögen gesamt
|
16.515.687,35
|
1.005.092,35
|
56.122,90
|
17.464.656,80
|
|
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. selbst
geschaffene immaterielle Vermögensgegen-
stände
|
273.809,87
|
320.419,00
|
0,00
|
594.228,87
|
2. entgeltlich
erworbene Lizenzen an gewerblichen
Schutzrechten
|
5.507.964,79
|
206.306,70
|
0,00
|
5.714.271,49
|
3. Geschäfts-
oder Firmenwert
|
11.271,00
|
3.757,00
|
0,00
|
15.028,00
|
|
5.793.045,66
|
530.482,70
|
0,00
|
6.323.528,36
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. technische
Anlagen und Maschinen
|
142.121,34
|
11.860,97
|
0,00
|
153.982,31
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
5.801.196,70
|
362.482,72
|
56.118,90
|
6.107.560,52
|
|
5.943.318,04
|
374.343,69
|
56.118,90
|
6.261.542,83
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundene Unternehmen
|
67.264,00
|
87.000,00
|
0,00
|
154.264,00
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
67.264,00
|
87.000,00
|
0,00
|
154.264,00
|
Anlagevermögen gesamt
|
11.803.627,70
|
991.826,39
|
56.118,90
|
12.739.335,19
|
|
Restbuchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. selbst
geschaffene immaterielle Vermögensgegen-
stände
|
2.331.831,11
|
2.403.708,31
|
2. entgeltlich
erworbene Lizenzen an gewerblichen
Schutzrechten
|
419.869,60
|
434.545,33
|
3. Geschäfts-
oder Firmenwert
|
22.572,00
|
26.329,00
|
|
2.774.272,71
|
2.864.582,64
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. technische
Anlagen und Maschinen
|
52.075,29
|
63.936,26
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
886.721,57
|
826.288,71
|
|
938.796,86
|
890.224,97
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
1. Anteile an
verbundene Unternehmen
|
409.752,04
|
354.752,04
|
2. Beteiligungen
|
602.500,00
|
602.500,00
|
|
1.012.252,04
|
957.252,04
|
Anlagevermögen gesamt
|
4.725.321,61
|
4.712.059,65
|
Aufstellung über den Anteilsbesitz
Firma
|
Sitz
|
Anteils-
quote
|
Eigenkapital
zum
31.12.2023
|
Ergebnis des
Geschäfts-
jahres
|
|
|
|
%
|
€
|
€
|
|
b+m Polska Sp.z o.o.
|
Bielsko-Biala, Polen
|
70,00
|
|
|
1)
|
Gottschild b+m
Automatisierungstechnik GmbH
|
Eiterfeld
|
50,00
|
|
|
1)
|
OOO "b+m surface systems
RUS"
|
St. Petersburg,
Russland
|
100,00
|
|
|
1)
|
Konrad b + m Fertigungs-
technik GmbH & Co. KG
|
Marklohe
|
50,00
|
|
|
1)
|
Konrad b + m Verwaltungs
GmbH
|
Marklohe
|
100,00
|
|
|
1)
|
b+m surface systems
India Pvt. Ltd.
|
Navi Mumbai, Indien
|
100,00
|
|
|
1)
|
b+m surface systems
America Corp.
|
Chattanooga, USA
|
100,00
|
|
|
1)
|
B&M Surface Systems
UK Ltd.
|
Northampton,
Großbritannien
|
75,00
|
|
|
1)
|
b+m surface systems
Hungária Kft.
|
Veszprém,
Ungarn
|
75,00
|
|
|
1)
|
L3bm GmbH
|
Eiterfeld
|
51,00
|
|
|
1)
|
LUTRO b+m Service GmbH
|
Eiterfeld
|
100,00
|
|
|
1)
|
DURID GmbH
|
Wolfsburg
|
10,00
|
|
|
1)
|
b+m DURID D.O.O.
|
Radovec, Kroatien
|
60,00
|
|
|
1)
|
1) Im Zeitpunkt der Aufstellung noch nicht bekannt.
Verbindlichkeitenspiegel
|
Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
|
Restlaufzeit
zwischen
1 + 5 Jahren
|
Restlaufzeit
von mehr als
5 Jahren
|
Gesamt-
betrag
|
davon
gesichert
|
|
|
(Vorjahr)
|
(Vorjahr)
|
(Vorjahr)
|
(Vorjahr)
|
(Vorjahr)
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
|
3.621.645,32
|
0,00
|
0,00
|
3.621.645,32
|
0,00
|
|
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
|
2. erhaltene Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
(721.469,75)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(721.469,75)
|
(0,00)
|
|
3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
3.983.646,52
|
0,00
|
0,00
|
3.983.646,52
|
0,00
|
1)
|
|
(3.825.850,48)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(3.825.850,48)
|
(3.285.850,48)
|
|
4. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
368.853,83
|
0,00
|
0,00
|
368.853,83
|
0,00
|
|
|
(402.513,30)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(402.513,30)
|
(0,00)
|
|
5. Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
511.961,97
|
0,00
|
0,00
|
511.961,97
|
0,00
|
|
|
(980.813,14)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(980.813,14)
|
(0,00)
|
|
6. Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
3.249.772,09
|
0,00
|
0,00
|
3.249.772,09
|
0,00
|
|
|
(2.340.602,88)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(2.340.602,88)
|
(0,00)
|
|
7. sonstige
Verbindlichkeiten
|
2.456.335,14
|
0,00
|
0,00
|
2.456.335,14
|
0,00
|
|
|
(1.903.602,81)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(1.903.602,81)
|
(0,00)
|
|
|
14.192.214,87
|
0,00
|
0,00
|
14.192.214,87
|
0,00
|
|
|
(10.174.852,36)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(10.174.852,36)
|
(3.285.850,48)
|
|
1) geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Eine Verwendung des nun folgenden
Bestätigungsvermerks außerhalb dieses
Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen
Zustimmung.
Wird von den Offenlegungserleichterungen gem.
§ 326 f. HGB Gebrauch gemacht, so darf unser
Bestätigungsvermerk nur dann mit dem offenzulegenden
Jahresabschluss offengelegt werden, wenn gleichzeitig
darauf hingewiesen wird, dass sich unser
Bestätigungsvermerk auf den vollständigen
Jahresabschluss bezieht; auf § 328 Abs. 1
Nr. 1 HGB weisen wir an dieser Stelle hin.
Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des
Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der
bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor
unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser
Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere
Prüfung hingewiesen wird; auf § 328
Abs. 2 Satz 2 HGB weisen wir an dieser Stelle
hin.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die b+m surface systems GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der b+m surface systems
GmbH, Eiterfeld, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der b+m surface systems GmbH,
Eiterfeld, für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 und · vermittelt der
beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen
Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen
Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesent- lichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesent- lichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen und Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres
Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.
Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können
jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die
zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Münster (Westf.), den 30. Oktober 2024
Dr. Steffen & Partner mbB, Münster
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Dr. Steffen)
Wirtschaftsprüfer
|