pro-beam Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Herder seit 7.2.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.76% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
pro-beam AG & Co. KGaAPlaneggJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht1. GeschäftstätigkeitKerngeschäft von pro-beam ist die Materialbearbeitung von Metallen mit Elektronen- und Laserstrahltechnik. Dabei ist das Unternehmen der weltweit größte Lohnanbieter von Schweiß-, Bohr- und Oberflächenbearbeitungen mittels Elektronenstrahltechnik. Das Tochterunternehmen pro-beam Anlagen GmbH liefert seit dem Jahr 2000 die von pro-beam selbst entwickelten und gebauten Elektronenstrahlanlagen an Kunden verschiedenster Industrien. Der Anlagenbau hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Standbein der Gruppe entwickelt. Neben dem Kerngeschäft im Bereich der Strahltechnik beschichtet pro-beam, ebenfalls im Lohn, Bauteile mit diamantähnlichen Kohlenstoffschichten. Das Geschäft lieferte in den vergangenen Jahren hohe Wachstumsraten und hat sich so zu einem weiteren Standbein der Lohnbearbeitung am Standort München entwickelt. Ausländische Tochtergesellschaften in Suzhou (China) und in Winterthur (Schweiz) sind ebenfalls auf dem Gebiet der Lohnbearbeitung tätig. 2. Markt und GeschäftsentwicklungIm Geschäftsjahr 2006 konnte pro-beam das Umsatzniveau des Vorjahres leicht steigern. Der Umsatz erreichte im Geschäftsjahr 2006 mit 16.142 T€ den Wert des Vorjahres. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte 244 T€. Die Mitarbeiterzahl stieg auf durchschnittlich 148 Angestellte, was sich auch in der Steigerung der Personalkosten auf 7.689 T€ widerspiegelt. 3. Vermögens- und FinanzlageDie liquiden Mittel beliefen sich am Ende des Geschäftsjahres 2006 auf 239 T€. Die 100% Beteiligungen an der pro-beam Anlagen GmbH sowie der pro-beam AG, Winterthur, bestehen weiterhin in unveränderter Form. Diese beiden Positionen finden sich mit unveränderten Wertansätzen in der Bilanz zum 31.12.2006 wieder. Die Anteile (100%) der pro-beam Electron Beam Technology, Suzhou, Ltd. (China) sind mit einem Wertansatz von 550 TEUR bilanziell angesetzt. Im Bereich der Finanzierung war das Jahr 2006 infolge von Gesamtinvestitionen in Höhe von 2.365 T€ von einem weiterhin erheblichen Finanzbedarf gekennzeichnet. Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten belaufen sich auf 6.236 T€. Weitere Investitionen in Produktionstechnik werden sich allerdings aller Voraussicht nach auch in 2007 in einem zusätzlichen Bedarf an Fremdmitteln niederschlagen. Zusammenfassend entspricht die Entwicklung der Finanzlage voll den Planungen. 4. Forschung und Entwicklungpro-beam hat seine Anstrengungen im Bereich der Forschung und Entwicklung weiter intensiviert. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen insgesamt über 50 Ingenieure, mehr als 30 davon im Bereich F&E. 5. Investitionen2006 wurden insgesamt 2.252 T€ in Sachanlagevermögen investiert. Größte Im Bereich der Finanzinvestition ist besonders die Erweiterung von pro-beam electron beam technology, Suzhou, Ltd. (China) zu erwähnen. 6. Risiken: Marktsituation und WettbewerbDie pro-beam Gruppe ist heute Marktführer im Bereich der Elektronenstrahltechnik insbesondere im highend Bereich und bildet einschließlich der Tochterunternehmen mit fast 220 Beschäftigten, davon über 70 Ingenieuren, eine der größten Gruppen weltweit, die sich mit der Technologie befasst. Auch der Anlagenbau hat sich eine sehr gute Marktposition erarbeitet. Ein erhebliches Risiko birgt weiterhin die Umsetzung der Entwicklungsergebnisse im Bereich der Bearbeitung großer Bauteile in der neuen Großkammeranlage am Standort Burg. 7. AusblickDas vergangene Jahr 2006 hat bestätigt, dass die in den letzten Jahren getätigten Entwicklungen und Investitionen erste Beiträge zu Umsatz und Ertrag liefern. Vor diesem Hintergrund bewerten wir die Zukunft der pro-beam Gruppe weiterhin sehr positiv. Dank weiteren Innovationen und geographischen Wachstums sollte sich die pro-beam Gruppe in den kommenden Jahren entlang ihres historisch erfolgreichen Pfades weiter entwickeln.
Planegg, den 19. Februar 2007 gez. Dipl. Wirtschafts.-Ing. Nicolas von Wolff, Vorstandsvorsitzender BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer Bilanzgewinn in Höhe von 4.626.905,04 € wird wie folgt verwendet: Der Gewinnanteil aus dem außerordentlichen Ergebnis infolge des Verkauf von Aktien aus dem Anlagevermögen in Höhe von 1.683.074,40 € wird aufgrund des Beschlusses vom 12. Januar 2006 in eine gesonderte Gewinnrücklage der Aktionäre eingestellt. Der verbleibende Rest in Höhe von 2.943.830,64 € wird in die allgemeine Gewinnrücklagen eingestellt. Der Vorschlag wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27.03.2007 angenommen. AnhangAllgemeine AngabenDie Firma pro-beam AG & Co. KGaA wurde mit Vertrag vom 24.08.1998 rückwirkend zum 01.01.1998 gegründet. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 122635 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Planegg. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.555.000 DM (1.817.642,64 Euro). Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der pro-beam AG & Co. KGaA, Planegg, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechenden steuerrechtlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu einer höheren Abschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzVerbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 2.085.056,07 EUR (Vorjahr: 2.003.793,29 EUR) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen bis 2010 Verpflichtungen aus Leasingverträgen von jährlich ca. 190.000 EUR. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren ausschließlich aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 82 gewerbliche und 66 angestellte Arbeitnehmer beschäftigt. Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Als Vergütung für die Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr 561.224,52 Euro gewährt. Organe der Gesellschaft: persönlich haftender Gesellschafter:
Geschäftführung:
Vorstand:
Aufsichtsrat:
Anteilsbesitz
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Für auftrags- und projektbezogenen Bankverbindlichkeiten verbundener Unternehmen wurden Bürgschaften in Höhe von 2.015.000 EUR (Vorjahr: 4.031.807 EUR) übernommen. Aktive Rechnungsabgrenzung Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 88.653,62 EUR (Vorjahr: 102.678,85 EUR). Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis von 1.683.074,40 Euro resultiert aus dem Verkauf von Aktien aus dem Anlagevermögen.
Planegg, den 19. Dezember 2007 gez. Dipl. Wirtschafts.-Ing. Nicolas von Wolff Vorstandsvorsitzender Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsAndere BerichtsbestandteileDer persönlich haftende Gesellschafter hat uns in regelmäßigen Aufsichtsratssitzungen, darüber hinaus laufend in Besprechungen und fernmündlich über die Lage der Gesellschaft und die Geschäftsvorgänge ausführlich unterrichtet. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem persönlich haftenden Gesellschafter detailliert erörtert. Der vom persönlich haftenden Gesellschafter aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr der Gesellschaft bis zum 31.12.2006 lag uns vor. Wir haben unsererseits den Jahresabschluss und den Lagebericht des persönlich haftenden Gesellschafters geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den durch den persönlich haftenden Gesellschafter aufgestellten Jahresabschluss. Zur Feststellung des Jahresabschlusses bedarf es abschließend des Feststellungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung sowie der Zustimmung des persönlich haftenden Gesellschafters zu diesem Feststellungsbeschluss.
Planegg, den 27.03.2007 gez. Dr. Hellmut Albrecht Vorsitzender des Aufsichtsrates BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext"Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der pro-beam AG & Co. KGaA, Planegg, vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesenlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Grünwald b. München, den 06. März 2007 "Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der pro-beam AG & Co. KGaA, Planegg, vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Grünwald b. München, den 06. März 2007 gez.
Dr. Franz-Stephan v. Gronau,
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