Prisma IT UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Schlusat seit 14.7.2020 | Prokura |
Christian Gerth seit 2.4.2019 | Geschäftsführer |
Heinrich Otto Prygoda seit 26.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GO Europe GmbHHattingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die GO Europe GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Beschaffung sowie den Handel und Vertrieb von Elektrowaren, Verbrauchs- und Konsumgütern in den Bereichen Bürobedarf, Unterhaltung und Multimedia konzentriert. Dies erfolgt sowohl unter eigenen Marken als auch unter Marken Dritter. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Gerth Ltd. mit Sitz in Hong Kong können die Risiken hinsichtlich Qualität, Auswahl der Produzenten, etc. gering gehalten werden. Das Geschäftsmodell steht auf mehreren Säulen, wobei hier das Sortimentsgeschäft mit den Marken OLYMPIA und GENIE zu nennen sind, das Aktionsgeschäft mit verschiedenen Großanbietern (z. B. aus dem Lebensmitteleinzelhandel) und das Geschäft mit Eigenmarken verschiedener namhafter, auch internationaler Unternehmen. Die Vermarktung von Drittmarken erhält einen immer höheren Stellenwert - bestehende Vertriebsstrukturen können genutzt werden, um weitere Produkte zu vermarkten. Der Hauptmarkt für das Unternehmen ist Deutschland, wobei auch Kunden im vorwiegend europäischen Ausland bedient werden. Die Absatzkanäle hierbei sind vielfältig. Hierzu zählen beispielsweise der Großhandel, Lebensmitteleinzelhandel, Drogeriemärkte, Discountmärkte, Elektronikmärkte, Online- und Versandhandel, Cash & Carry Märkte sowie der Fachhandel der PBS-Branche. Durch die Größe und Vielfältigkeit unserer Produktlinie unterscheiden wir uns deutlich von unseren Mitbewerbern. Von ihnen wird die Breite des von uns angebotenen Sortiments nicht erreicht. Des Weiteren wird das Sortiment stetig um Neuheiten ergänzt. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Firma hat keine Abteilung für Forschung und Entwicklung. Allerdings nimmt das Unternehmen häufig am Entwicklungsprozess von Produkten der chinesischen Hersteller aktiv teil und bringt Ideen sowie Verbesserungsvorschläge ein. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken, während es im Jahr 2022 noch um 1,9% gewachsen ist. Der Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichnete einen preisbereinigten Zuwachs von 1% im Vorjahresvergleich, die privaten Konsumausgaben reduzierten sich um 0,8%. Das Gesamtvolumen des PBS Marktes belief sich auf im Jahr 2023 auf 13,3 Milliarden Euro. Der stationäre Fachhandel wurde 2023 wieder gestärkt und liegt mit rund 33,7% fast wieder auf dem Niveau von 2019. Dennoch stehen die klassischen Vertriebsformen des Einzelhandels für PBS weiterhin vor wachsenden Herausforderungen. Die Aufhebung der strikten Trennung zwischen Arbeitsplatz und Wohnraum (Home Office) sowie neue Arbeitsmodelle (New Work) verändern die Ansprüche an das Produktportfolio und die Absatzwege. 2.2 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse T€ 26.133 und liegen damit auf dem Vorjahresniveau von T€ 26.139. Der EUR/USD-Kurs enwickelte sich mit einem Durchschnittskurs von 1,08 etwas besser im Vergleich zum Vorjahr (1,05). Die Anschaffungsnebenkosten lagen mit T€ 935 leicht unter dem Niveau von 2020 (T€ 980), was die Nomalisierung in den Lieferketten widerspiegelt und zu einer deutlichen Kostenentlastung im Vergleich zum Vorjahr führte als dieser Wert T€ 2.139 betrug. Es ist uns in 2023 gelungen, deutlich höhere Preise am Markt durchzusetzen. Beim Wareneinstand konnten die Kosten reduziert werden, so dass sich die Materialaufwandsquote von 74,8% auf 69,2% verbesserte. Wir haben dabei zugunsten des Ertrages bewusst auf Umsätze verzichtet, die eine definierte Marge unterschritten hätten. Neben dieser strategischen Ausrichtung ist aber weiterhin eine Kaufzurückhaltung unter den Verbrauchern aufgrund negativer externer Faktoren (Ukraine Krieg, gestiegene Energiepreise, hohe Inflation in 2023) auszumachen, so dass wir unser Umsatzziel von T€ 28.200 um 7,9% verfehlt haben. Der Margenanstieg hat den Umsatzrückgang größtenteils kompensiert. 2.3. Lage des Unternehmens 2.3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 16.370 und lag mit 15,9% unter dem Vorjahresniveau (T€ 19.458). Veränderungen ergeben sich insbesondere in einer Erhöhung der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte (T€ 779) und der Reduktion der fertigen Erzeugnisse und Waren (T€ -1.844) sowie einer Reduktion der Forderungen aus Lieferung und Leistung um T€ -1.589. Die liquiden Mittel betrugen T€ 122 (Vorjahr T€ 108). Auf der Passivseite reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ -2.979 und lagen bei T€ 6.370, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen rund T€ 2.154. 2.3.2. Finanzlage Die Höhe des Eigenkapitals unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von rund T€ 280 betrug T€ 4.527. Unsere Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 manifestiert sich bei 27,7% (Vorjahr: 21,8%). Unter Einbeziehung des nachrangigen Gesellschafterdarlehens beträgt die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals 40,8% (Vorjahr: 32,5%). Die Gesellschaft finanziert sich teilweise durch Finanzkredite. Die unbefristete Kontokorrentkreditlinie in Höhe von 5,6 Mio. € kann wahlweise auch für Akkreditive, Garantien oder Avale verwendet werden. Ausreichende Liquidität für unser Unternehmen war jederzeit vorhanden und unsere KFW Kredite haben eine Laufzeit bis Mitte 2030 bzw. 2032. Wir gehen davon aus, dass wir die im September 2024 auslaufenden Festdarlehen über 5 Mio € verlängern können. 2.3.3. Ertragslage Es konnten im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 26.133 aus dem Handel und Vertrieb von Elektrowaren sowie Verbrauchs- und Konsumgütern in den Bereichen Bürobedarf, Unterhaltung und Multimedia erzielt werden. Der Personalaufwand verringerte sich durch Personalabbau um T€ 270 auf rund T€ 3.044 (-8,2%) und sank auch prozentual am Umsatz von 12,7% auf 11,6% im aktuellen Jahr 2023. Bei den Werbekosten sind insbesondere die Reisekosten von T€ 21 auf T€ 72 stark gestiegen. Nach dem Wegfall der Corona-Restriktionen ist dies auf vermehrte Messe- und Kundenbesuche zurück zu führen. Im Geschäftsaufwand haben sich die Fremdleistungen im Jahresvergleich um rund T€ 93 erhöht, die sich aus der Aufarbeitung von Handelsware ergeben haben. Es wird ein positiver EBIT in Höhe von T€ 781 festgestellt. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses (T€ -523) ergab sich ein Jahresüberschuss von rund T€ 280. 3. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 3.1. Branchenspezifische- und ertragsorientierte Risiken Risiken bestehen im Wesentlichen durch den Verlust von Großkunden oder Qualitätsproblemen. Wir stufen dieses Risiko allerdings für unser Unternehmen als relativ gering ein. Durch enge Kooperationen und die Zusammenarbeit mit den in der Volksrepublik China ansässigen Unternehmen nehmen wir an einem intensiven Qualitätsmanagement teil. Tests und Inspektionen vor Ort vermindern das Risiko von Qualitätsproblemen. Fabriken werden sorgfältig ausgesucht und langjährige Lieferantenbeziehungen werden immer kurzfristigen Billigangeboten vorgezogen. Durch den gezielten Aufbau unserer Kundenstruktur wirken wir dem möglichen Ausfall von einzelnen Kunden entgegen. So ist unser Kundenportfolio sehr gemischt und setzt sich aus Kunden aus unterschiedlichsten Branchen zusammen. Außerdem achten wir darauf, dass der Umsatz mit einzelnen Kunden im Verhältnis zum Totalumsatz unseres Unternehmens nicht zu groß wird. Durch die Diversifikation der Absatzkanäle, wie z.B. den Lebensmitteleinzelhandel, dem stationären Fachhandel oder diverse Online-Kunden, wird das Risiko von Umsatzeinbrüchen in einzelnen Branchen gestreut. 3.2. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Bereich der bilanziellen Finanzinstrumente sind ein Großteil der Forderungen bzw. Außenstände durch Kreditversicherer versichert, so dass kein Forderungsausfallrisiko besteht. Langfristige Verträge über Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Euro zu einem marktüblichen Zinssatz abgeschlossen. Zum dritten Quartal 2024 laufen Teile der vorhandenen Finanzierungslinien bei den Kreditinstituten aus. Die positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 verbunden mit der guten Bonität der Gesellschafter stimmen uns zuversichtlich, dass die benötigte Liquidität weiterhin uneingeschränkt in dem benötigten Volumen zur Verfügung gestellt wird. Ein höheres Zinsniveau ist in unserer Jahresplanung inkludiert. Preisänderungsrisiken bestehen in Form von Erhöhung der Transportkosten oder der Waren durch den Lieferanten. Aufgrund der geopolitischen Lage (z.B. längere Transportwege durch Konflikte im Roten Meer) rechnen wir im Jahresmittel mit leicht höheren Containerpreisen im Vergleich zu 2023, die aber in den Preiskalkulationen berücksichtigt sind. Wir arbeiten weiterhin mit einer Spezialsoftware zur Optimierung der Containerbelegung, so dass die vorhandenen Frachtvolumina optimal ausgenutzt werden können. Durch langfristige Verträge und Lieferantenbeziehungen sehen wir die Gefahr einer überproportionalen Erhöhung der Einkaufskonditionen als gering an. Unsere Lieferanten haben darüber hinaus begonnen, ihre Produktionsstätten aus China auch in andere Länder zu verlagern, so dass die Abhängigkeit von China mittelfristig reduziert werden wird. Währungspreisrisiken liegen in der Entwicklung des Dollarkurses. Wir gehen hier von einer Stärkung des Dollars im Jahresverlauf aus, was aber in unseren Kalkulationen berücksichtigt ist. 3.3. Chancen- und Prognosebericht In der Volksrepublik China, unserem größten Beschaffungsmarkt für unsere Produkte, sehen wir weiterhin eine Vielzahl von Chancen. In den vielen Jahren der Marktpräsenz haben wir uns ein großes Netzwerk an guten und leistungsfähigen Partnern aufgebaut und werden von dieser Seite auch zukünftig mit aktuellen und interessanten Produkten bedient. Kundenseitig sind wir mit neuen Listungen für die folgenden Jahre im Gespräch. Unsere Marken GENIE und OLYMPIA finden guten Anklang und wir werden diese Produktlinie auch weiterhin mit innovativen Produkten ausweiten. Mit dem Exklusivvertrieb der Marke HP für die Produktlinien Aktenvernichter und Laminieren in 37 Ländern der Region EMEA kann seit Ende Dezember 2020 ein neuer internationaler Vertriebskanal genutzt werden. Dieses ertragstarke Segment hat sich 2023 sehr gut entwickelt und besitzt weiterhin hohes Steigerungspotential. Im letzten Quartal 2023 haben wir mit der Markteinführung einer neuen Kassenlinie begonnen. Wir erwarten hieraus ein deutliches Umsatzwachstum ab dem zweiten Halbjahr 2024. Aufgrund eines Nachlassens des Inflationsdrucks ab der Jahresmitte gehen wir von einer verstärkten Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte aus. Unsere Markenstrategie deckt hier alle Preissegmente ab, so dass wir an der Kaufkraft partizipieren können. Eine neue ERP-Software wurde im Jahr 2022 implementiert und führte insbesonere im Bereich der Logistik zu einer Steigerung der Effizienz und Effektivität. Umsatzsteigerungen können so ohne Aufstockungen im Personalbereich erreicht werden. Insgesamt erwarten wir eine Umsatzsteigerung von etwa 3,7% gegenüber dem Vorjahr und einen positiven Jahresüberschuss, der ca. 25% über dem Niveau des Jahres 2023 liegen soll.
Hattingen, 27. Mai 2024 gez. Heinrich Prygoda, Geschäftsführer gez. Christian Gerth, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die GO Europe GmbH, Hattingen mit Sitz "Zum Kraftwerk 1" in 45527 Hattingen, wird beim Registergericht Essen unter der Handelsregisternummer HRB 15068 geführt. Der Jahresabschluss der GO Europe GmbH, Hattingen, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs.2 HGB aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Abzinsung der unverzinslichen langfristigen Verbindlichkeiten erfolgte mit einem Zinssatz von 5,5% p.a.. Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Aus dem Anlagespiegel ergibt sich auch die Aufgliederung der Abschreibungen des Geschäftsjahres. Im Finanzanlagevermögen werden 48 % des Stammkapitals von € 25.000 der OPC Office Procurement Company GmbH, Hattingen, ausgewiesen. Für das Jahr 2023 weist die Beteiligungsgesellschaft einen vorläufigen Jahresüberschuss von T€ 13 und ein handelsrechtliches Eigenkapital von T€ 87 aus. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf € 833.334. Die Kapitalrücklage beträgt € 2.666.666. Sonstige Rückstellungen Der weitaus überwiegende Teil der sonstigen Rückstellungen zum Geschäftsjahresende 2023 entfällt auf rückständigen Urlaub und die Prüfung des Jahresabschlusses. Aufbewahrungsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem Zinssatz von 5,5 % p.a. abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeitenspiegel
Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Raumsicherungsübereignungen und Bürgschaften der Geschäftsführer Heinrich Prygoda und Christian Gerth. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich die Lieferanten durch Eigentumsvorbehalte und die üblichen gesetzlichen Pfandrechte gesichert. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Es bestehen Bürgschaftsverpflichtungen im Wert von T€ 40. Die Geschäftsführung rechnet hieraus nicht mit einer Inanspruchnahme, weil die Bürgschaft auf einer jahrelangen gewachsenen Geschäftsbeziehung beruht. Für den gewährten Kreditrahmen der OPC hat die Gesellschaft eine gesamtschuldnerische Mithaft übernommen. Zum 31.12.2023 weist die OPC Bankguthaben in Höhe von T€ 14 aus. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten bestehen nicht. Daher wird mit einer Inanspruchnahme aus der Mithaft nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf insgesamt T€ 5.605 (Vorjahr T€ 6.802). Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 66 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr 69), davon 41 Angestellte (Vorjahr 42) und 25 Gewerbliche (Vorjahr 27). Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt der Kaufmann Heinrich Prygoda aus Hattingen und der Kaufmann Christian Gerth aus Wiesbaden. Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hattingen, am 27. Mai 2024 gez. Heinrich Prygoda, Geschäftsführer gez. Christian Gerth, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerks des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GO Europe GmbH, Hattingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GO Europe GmbH, Hattingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GO Europe GmbH, Hattingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Waltrop, den 27. Mai 2024 Audite Treuhand GmbH gez. Prof. Ulrich Feldkämper, Wirtschaftsprüfer |
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