ACE International GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Linus Werner Sjöbrink seit 18.3.2026 | Prokura |
Armin Lingen seit 1.8.2025 | Prokura |
Alexander Florian Bäuml seit 1.8.2025 | Prokura |
Markus Thomas Heibel seit 26.5.2023 | Prokura |
Stephan Dr. Niggeschmidt seit 16.2.2018 | Geschäftsführer |
Carmen Lorch seit 13.2.2013 | Prokura |
Stefan Ziemes seit 31.5.2010 | Prokura |
Thomas Dahmen seit 8.12.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Siempelkamp Logistics & Service GmbHBad KreuznachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 20151 Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie Anteile an der Siempelkamp Logistics & Service GmbH (SLS) werden zu 100% von der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Krefeld, gehalten. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Krefeld, Siempelkampstraße 75. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB zu allen Gesellschaften des Siempelkamp-Konzerns und gehört zu dem Geschäftsbereich Maschinen- und Anlagenbau. 1.1 Produkte und Dienstleistungen Die Siempelkamp Logistics & Service GmbH (SLS) ist für die internationale logistische Versorgung, die Betreuung, Beratung und Unterstützung von Industrieunternehmen im In- und Ausland zuständig. Dies umfasst den Vertrieb, die Servicedienstleistungen sowie die weltweite Lieferung von Ersatzteilen, erbracht an den drei deutschen Standorten in Bad Kreuznach (Hauptniederlassung), Wolfratshausen und Krefeld. Des Weiteren werden verschiedene konzerninterne Dienstleistungen erbracht, insbesondere die Lieferung von Teilen an die verschiedenen zum Konzern gehörenden Fertigungsunternehmen. 1.2 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Das bereits im Vorjahr unterdurchschnittliche Wachstum der Weltkonjunktur hat sich in 2015 abermals abgeschwächt. So meldet das Institut für Weltwirtschaft in Kiel ein globales Wachstum von sehr mäßigen 3,1%. Dabei haben sich die Antriebskräfte weiter von den Schwellenländern hin zu den Industrieländern verschoben, die wiederum von der expansiven Geldpolitik profitiert haben. In den Schwellenländern - die derzeit zu einem großen Teil einem sehr schwachen und zum Teil sogar rezessiven Konjunkturverlauf ausgesetzt sind - hat sich das Wirtschaftswachstum mit etwa 4% gegenüber dem Vorjahr nochmals spürbar verringert. Dabei wurde das Wachstum der Industrieländer und einiger Schwellenländer sogar noch vom niedrigen Ölpreis begünstigt und im EURO-Raum stützte zusätzlich der schwache EURO die Konjunktur. Für 2016 ist hinsichtlich der globalen Konjunktur mit einem heterogenen Verlauf zu rechnen. Der Anstieg der Weltproduktion wird sich nach der Prognose des IfW Kiel in 2016 mit 3,4% nur moderat und in 2017 voraussichtlich um 3,8% erhöhen. Ein nachhaltiger und breit angelegter selbsttragender Aufschwung ist vor dem Hintergrund zahlreicher Wachstumsrisiken kaum zu erwarten. Risiken für die Weltwirtschaft ergeben sich aus zahlreichen geopolitischen Unsicherheiten wie die Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine, aus der europäischen Verschuldungsproblematik sowie einem - nach der Zinswende in den USA - zu erwartenden weiteren Anstieg des Zinsniveaus. Die konjunkturelle Abschwächung in China dürfte ebenfalls spürbare negative Auswirkungen haben. Die Konjunktur im Euro-Raum zeigte in 2015 mit einem Wachstum von 1,6% nur eine leichte Dynamik. Dabei profitierte der private Konsum von ansteigender Beschäftigung und höheren Löhnen sowie energiepreisbedingten Kaufkraftzuwächsen. Verbesserte Finanzierungsbedingungen und günstigere Absatzperspektiven sollten die Entwicklung der Investitionsausgaben begünstigen, wobei allerdings die wachsenden Unsicherheiten bezüglich der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Investitionsneigung schmälern. Für 2016 liegt die Wachstumserwartung daher bei 1,7%. Die deutsche Konjunktur wurde in 2015 mit 1,8% vom privaten und staatlichen Konsum getragen, während sich die Industrieproduktion aufgrund einer enttäuschenden Entwicklung im Außenhandel nur schwach entwickelte. Allerdings rechnet das IfW Kiel hier aufgrund der erneuten Abwertung des EURO mit einer Belebung der Exporte sowie auch der Investitionen. Die Dynamik der US-Konjunktur hat sich nach einem schwachen Beginn aufgrund der Fortschritte bei der Konsolidierung der privaten Haushalte und einer verbesserten Arbeitsmarktlage mit einer Zunahme des privaten Konsums verstärkt. Für 2015 liegt das Wachstum bei 2,5%; für 2016 werden 2,8% erwartet. Von den BRIC Staaten ist lediglich die Wirtschaft Indiens nach 7,5% in 2015 mit 8% in 2016 voraussichtlich auf Wachstumskurs. In China ist nach einem Plus von knapp 7% in 2015 für 2016 eine weitere Abschwächung auf 6,5% zu erwarten. Für Brasilien ist nach einem Rückgang in 2015 um 2,7% für 2016 ein weiterer Rückgang von 0,6% zu erwarten. Für Wachstum braucht Brasilien verbesserte Rahmenbedingungen für Investitionen, z.B. durch Bürokratieabbau und eine Vereinfachung des Steuersystems. Russland wird nach einem Minus von 4,5% in 2015 aufgrund des niedrigen Ölpreises und der ungelösten Ukraine-Krise auch in 2016 im Rahmen einer moderat aufwärts gerichteten Weltkonjunktur bestenfalls stagnieren. 1.3 Entwicklung des eigenen Geschäftsverlaufs Das Geschäftsfeld von SLS hängt in einem hohen Maße von den Anlagenverkäufen der Muttergesellschaft ab. Bereits in der Produktionsphase der Neuanlagen liefert das Unternehmen Beistellungen an die weltweiten Fertigungsstandorte und auch direkt auf die eingerichteten Baustellen. Zudem beginnt das Servicegeschäft bereits mit der "1. Platte", beispielsweise durch den Verkauf von Ersatzteilpaketen. Wir betrachten daher aufmerksam das Geschäft der Muttergesellschaft und teilen die Chancen und Risiken, die sich im Neuanlagengeschäft zeigen. Im Einzelnen rechnen wir in den für den Siempelkamp relevanten Märkten mit folgenden Entwicklungen: Im Geschäftsbereich Maschinen- und Anlagenbau müssen wir davon ausgehen, dass die unübersichtliche Lage im Verhältnis zwischen Russland und Europa eine drastische Veränderung unserer Rahmenbedingungen zur Folge hat. Dies gilt insbesondere durch die aktuelle Verschärfung des Verhältnisses Russland zur Türkei. Die Auswirkungen auf die Holzwerkstoffindustrie auch in der Türkei sind noch keinesfalls absehbar. Dem weiterhin starken Preisdruck des Marktes werden wir durch eine konsequente Anpassung unserer Kostenstrukturen begegnen. Für das Geschäftsfeld Metallumformung ist insbesondere im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie nach wie vor ein hohes Marktpotential vorhanden. Im Bereich der Composite-Pressen rechnen wir mit einer weiteren Belebung des Geschäftes. 1.4 Umsatzentwicklung Der Umsatz stieg gegenüber Vorjahr um 8,1%. Einen erheblichen Anteil daran haben das konzerninterne Beistellgeschäft und Beschaffungsdienstleistungen für Neuanlagenprojekte der Muttergesellschaft 1.5 Beschaffung SLS bezieht Ersatzteile und Beistellteile bei einer Vielzahl von Lieferanten. Die Beschaffungsdauer dieser Teile stellt einen Schlüsselfaktor unseres Erfolgs dar. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit bildet daher die Grundlage unserer Geschäftsbeziehung. 1.6 Investitionen In 2015 wurden erste Investitionen zum Bau einer neuen Lager- und Logistikhallte in Bad Kreuznach getätigt. Die Gesamtinvestition wird in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich 7 Mio. EUR betragen. 1.7 Personal Gut ausgebildete und leistungsfähige Mitarbeiter sind Basis des Erfolgs unseres Unternehmens. Durch regelmäßige Schulungen und Fortbildungen werden die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand gehalten und sichern so eine gute Qualität. Der Personalstand ohne Auszubildende und ohne gesetzliche Vertreter belief sich per 31.12.2015 auf 118 Mitarbeiter. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 116 Mitarbeiter. 2 Ertragslage2.1 Umsatz und Gesamtleistung Auftragseingang und Umsatz lagen über Vorjahresniveau. Insgesamt startet SLS mit einem Auftragsbestand von 6,73 Mio. EUR in das Jahr 2016. 2.2 Materialaufwand Der Materialaufwand stieg um 11,5% gegenüber Vorjahr. Dies ist zum größten Teil durch den Anstieg im Beistellgeschäft und in den Beschaffungsdienstleistungen für Neuanlagenprojekte der Muttergesellschaft begründet. Die Margen sind hier geringer als im externen Servicegeschäft. 2.3 Personalaufwand Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 3.466 auf TEUR 3.790. Gründe hierfür sind Gehaltssteigerungen im tariflichen und außertariflichen Bereich sowie die Bildung von Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit. 2.4 Ergebnisentwicklung Das ordentliche Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit TEUR 4.841 (Vorjahr TEUR 4.082) um 18,6% über Vorjahresniveau. 2.5 Beurteilung der Ergebnisentwicklung Die Geschäftsführung bewertet den allgemeinen Geschäftsverlauf als positiv. Insbesondere der stabile Auftragsbestand und die Verkäufe der Neuanlagen durch die Mutter festigen die Erwartung an eine positive Geschäftsentwicklung. 3 FinanzlageZum Abschlussstichtag verfügt die Gesellschaft über Finanzmitteläquivalente in Höhe von TEUR 651, die bei einem Cash Pool der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH bestehen. Siempelkamp Logistics & Service nutzt die Aval Linie der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH. 4 VermögenslageDie Bilanzsumme verändert sich von TEUR 17.149 auf TEUR 18.032. Das Anlagevermögen verringert sich um TEUR 36 TEUR und bleibt damit in der Summe stabil. Das Umlaufvermögen verändert sich um TEUR 914. Die Vorräte erhöhten sich hierbei um 593 TEUR, vor allem bedingt durch die Einrichtung von zwei Konsignationslagern für externe Kunden. Die Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen wuchsen im Jahr 2015 auf TEUR 8.232 (VJ TEUR 7.561). Im Einzelnen nahmen die hier ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.703 zu, während das Guthaben aus Cash Pool um TEUR 2.032 abnahm. Das Guthaben aus Cash Pool ist bereits in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. 5 NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung waren nach dem Geschäftsjahresschluss nicht zu verzeichnen. 6 RisikoberichtRisiken aus der allgemeinen Geschäftsentwicklung, die den üblichen Rahmen übersteigen, sind zurzeit nicht bekannt. Die Aufträge von Siempelkamp Logistics & Service sind in der Regel nicht mit hohen Einzelrisiken behaftet. Für allgemeine Gewährleistungsrisiken wurde im Rahmen der Bewertung in ausreichendem Umfang Vorkehrung getroffen. Auf absehbare Zeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Der Fortbestand des Unternehmens ist somit nicht gefährdet. Finanzinstrumente bestehen primär in Form von Forderungen. Besondere Bonitäts- und Preisrisiken sind nicht erkennbar. 7 Prognosebericht7.1 Allgemeine Entwicklung/konjunkturelles Umfeld Die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist nach wie vor von hohen Unsicherheiten geprägt. Sorge bereitet der Importdruck auf den Werkstoffmärkten vor allem in Asien sowie die Volatilität der Energie- und Rohstoffpreise, die eine zurückhaltende Vergabe von Großprojekten im Anlagenbau verursacht. Die VW-Abgaskrise bewirkte bereits Einschnitte bei deren Investitionen, deren Auswirkungen in unseren Planungen verarbeitet sind. Weitere Auswirkungen sind derzeit noch nicht einzugrenzen; der Preisdruck dürfte angesichts der bereits öffentlich angekündigten Kostensenkungsprogramme zunehmen. Vor dem Hintergrund der hohen Unsicherheiten hinsichtlich der weltwirtschaftlichen Entwicklung halten wir grundsätzlich einen vorsichtigen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 für geboten. Wichtige Voraussetzung für die erwartete Entwicklung unserer Kernsteuerungsgrößen ist die Annahme, dass es zu keiner weiteren Eskalation der geopolitischen Krisen kommt und die schwache konjunkturelle Dynamik in den Schwellenländern keine stärkeren Rückschläge und Einbrüche erfährt, als sie in den Konjunkturprognosen für 2016 und 2017 bereits enthalten sind. Für die Jahre 2016 und 2017 dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft praktisch vollständig von der Entwicklung in den Schwellenländern abhängen. Zu einer Belebung sollte es kommen, wenn die tiefen Rezessionen in Russland und Brasilien abklingen. Dabei sollte es in 2017 gegenüber 2016 zu einer weiteren Verbesserung kommen, die von einer Wachstumsbelebung in Brasilien und Russland sowie stabilen Wachstumsraten in China verbunden mit einer leichten Konjunkturbeschleunigung in den asiatischen Schwellenländern getragen wird. Die Entwicklung in den Industrieländern dürfte in den Jahren 2016 und 2017 bei ca. 2% stabil bleiben. Hinsichtlich weiterer Einzelheiten zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen". 7.2 Ergebniserwartung und Finanzlage Siempelkamp Logistics & Service profitiert von einem guten Auftragsbestand zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres (TEUR 6.734), es wird aber im Laufe der kommenden zwei Jahre mit einem steigenden Auftragseingang gerechnet, so dass die Umsätze in 2016 spürbar über denen des Jahres 2015 liegen werden. Es wird bei mit einer Umsatzsteigerung im Bereich von 7-9% gerechnet und einer Steigerung des Vorsteuerergebnisses im Bereich von TEUR 350 bis TEUR 400. 7.3 Erwartungen hinsichtlich der Liquidität Die tägliche Liquiditätssteuerung wird monatlich in konzerneinheitlichen Planungen zusammengefasst. Das Unternehmen ist dem konzerninternen Cashpool angeschlossen. Hohe Forderungen existieren im Intercompany-Bereich. Die verbundenen Unternehmen werden durch das Treasury der Muttergesellschaft gesteuert, wodurch das Einzelrisiko für die SLS GmbH minimiert wird.
Bad Kreuznach, den 04.03.2016 Unterschrift beide Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang 2015I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Siempelkamp Logistics & Service GmbH, Bad Kreuznach, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf. Grundlage für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 sind die Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Um Klarheit und Übersichtlichkeit von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden Vermerke und Aufgliederungen soweit wie möglich im Anhang ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein steuerlich wirksamer Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft geschlossen. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden nach § 284 HGBDie Siempelkamp Logistics & Service GmbH richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach folgenden Grundsätzen: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden zwischen drei und fünf Jahre angesetzt. Der aktivierte Firmenwert resultiert zum einen aus einem von der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH in Krefeld übernommenen Ersatzteilgeschäft für Pressen der Holzwerkstoffindustrie im Jahr 2010. Dieses wird auch in 2015 weitergeführt. Da diese Maschinen eine Restnutzungsdauer von mehr als 5 Jahren haben, wird der Firmenwert über 10 Jahre abgeschrieben. Des Weiteren wurde zum 01. Oktober 2012 der Servicebereich Wolfratshausen der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG erworben. Auch hier wird der Firmenwert über 10 Jahre abgeschrieben, da von einem langfristigen Geschäftsbetrieb ausgegangen werden kann. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 410 werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG abgesetzt. Der bestandsmäßige Abgang erfolgt fiktiv im sich daran anschließenden Geschäftsjahr. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gegebenenfalls gemindert um eine Gängigkeitsabwertung angesetzt. Das Vorratsvermögen ist verlustfrei bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt, soweit diese auf aktivierte Vorräte entfallen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sämtliche Rückstellungen haben eine voraussichtliche Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet. Aufgrund des durch den Ergebnisabführungsvertrag bestehenden ertragssteuerlichen Organschaftsverhältnis ergeben sich keine Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren bei der Gesellschaft voraussichtlich abbauen. Latente Steuern sind deshalb nicht zu bilden. III. Erläuterung zur BilanzDie Bilanz wurde nach der umfassenden Gliederungsvorschrift des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Soweit in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen, sind sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Positionen des Anlagevermögens ist im Einzelnen dem Anlagengitter zu entnehmen, das dem Anhang als Anlage 1 beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten sind nach Wertberichtigung T€ 1.868 (i.Vj.: T€ 2.292) ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen exklusive geleisteter Anzahlungen belaufen sich auf T€ 8.232 (i.Vj.: T€ 7.574). In diesem Betrag sind im Wesentlichen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Siempelkamp CZ s.r.o. in Höhe von T€ 3.842, Siempelkamp (Wuxi) Machinery Man. Co. Ltd., China, in Höhe von T€ 2.781 (i.Vj.: T€ 2.553). Die Forderungen lauten teilweise auf chinesische Renmimbi Yuan. Devisenkurs- und Ausfallrisiken werden durch die Muttergesellschaft abgesichert. Die Forderungen aus dem Cash Management gegen die alleinige Gesellschafterin betragen T€ 687,5 (i.Vj.: T€ 2.720). Die übrigen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin betragen T€ 325,1. 3. Eigenkapital Das Eigenkapital umfasst das gezeichnete und voll eingezahlte Stammkapital. Durch den in 2013 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag wurde der Jahresüberschuss für das Kalenderjahr 2015 in Höhe von T€ 4.842 an die Gesellschafterin übertragen. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Garantieverpflichtungen im Wert von T€ 359 (i.Vj.: T€ 322), für ausstehende Rechnungen im Wert von T€ 125,1 (i.Vj.: T€ 146,4) sowie Boni an Kunden und Provisionen im Wert von T€ 376,7 (i.Vj.: T€ 374,8). 5. Verbindlichkeiten Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Krefeld, in Höhe von T€ 2.346 ausgewiesen. Verbindlichkeiten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, bestehen nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse nach Ländern (in T €)
Umsatzerlöse nach Sparten (in T €)
In den Umsatzerlösen sind Konzernumsätze mit T€ 19.583 enthalten. V. Sonstige Angaben1. Eventualverbindlichkeiten Die Subsidiarhaftung für die Unterdeckung der Unterstützungskasse (mittelbare Pensionszusage) beträgt am Bilanzstichtag T€ 588 (Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB). 2. Geschäftsführung Die Gesellschaft wird im Berichtsjahr von den Geschäftsführern:
Von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 3. Mutterunternehmen Alleinige Gesellschafterin der Siempelkamp Logistics und Service GmbH ist die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH mit Sitz in Krefeld. Die Gesellschaft sowie die Gesellschafterin gehören zum Konzern der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG, Krefeld, die einen befreienden Konzernjahresabschluss und Konzernlagebericht gem. § 291 HGB aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Aufgrund der Angabe des Abschlussprüferhonorars im Konzernabschluss der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG, Krefeld, wird auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars im Einzelabschluss verzichtet. 5. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 116 Mitarbeiter (i.Vj.: 110 Mitarbeiter) beschäftigt.
Die Ermittlung der Arbeitnehmerzahl wurde nach § 267 Abs. 5 HGB vorgenommen.
Bad Kreuznach, den 04. März 2016 Anlagengitter gemäß § 268 Abs. 2 HGB für das Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Siempelkamp Logistics & Service GmbH, Bad Kreuznach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Siempelkamp Logistics & Service GmbH, Bad Kreuznach. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Krefeld, den 4. März 2016 Treuhand-
und Revisions-
Siebing, Wirtschaftsprüfer ppa. Uhl, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 5. April 2016. |
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