Senseca Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Florian Koch seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Oliver Maaß seit 18.7.2023 | Prokura |
Christian Unterberger seit 2.6.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GHM TopCo GmbHRemscheid (vormals: Hamburg)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2022I. Grundlagen der GHM Unternehmensgruppe, Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit Die GHM GROUP (hier in Folge auch "GHM") mit dem Mutterunternehmen GHM TopCo GmbH, Remscheid (hier in Folge auch "Gesellschaft"), ist derzeit an drei Standorten in Deutschland sowie an fünf internationalen Standorten mit 287 Mitarbeitern (einschließlich Azubis) zum Bilanzstichtag tätig. Die GHM lebt die klare Botschaft "Specialist by Competence". In 2022 entstand der Konzern durch die Akquisition, der seit 2009 bestehenden GHM Unternehmensgruppe, durch die GHM AcquiCo GmbH, eine 100% Tochter der GHM TopCo GmbH. In Deutschland werden die drei Marken und Produktionsstandorte Greisinger (Regenstauf), Honsberg (Remscheid) und Martens (Hamburg Barsbüttel) als GHM Messtechnik GmbH geführt. Die Unternehmensgruppe wird neben den deutschen Standorten durch weitere Produktions- und Entwicklungsstandorte in Italien, die Delta OHM S.r.l. mit Sitz bei Padova und die VAL.CO S.r.l. in S. Ilario di Nerviano nahe Mailand ergänzt. Durch die Bündelung des langjährigen Know-Hows unserer drei deutschen Produktionsstandorte und Marken sowie unserer beiden italienischen Produktionsstandorte und Marken, die unter dem gemeinsamen Markendach der GHM GROUP geführt werden, stellen wir sicher, dass die vorhandene breite und tiefe Fach- und Lösungskompetenz unseren Kunden zur Verfügung steht. Ergänzt wird diese Austeilung durch unser Vertriebsgesellschaften in den Niederlanden, Tschechien und Südafrika. Für und mit unseren Kunden entwickeln wir Lösungen und verstehen uns als Innovations- und Technologietreiber. Unsere Produktvielfalt macht uns unabhängig von einzelnen Branchen, unsere hohe Fertigungstiefe und unsere Innovationsfähigkeit ermöglichen ein flexibles Vorgehen bei wachsenden Volatilitäten der globalen Märkte. Das Unternehmen gliedert sich in drei Geschäftsfelder:
Das Produktspektrum umfasst die gesamte Messkette von der Entwicklung spezialisierter Messverfahren über die Herstellung der Sensoren bis hin zu Firm- und Softwareprogrammierung für verschiedene Messgrößen wie Temperatur, Druck, Feuchte, Füllstand, Durchfluss, Gase wie CO, CO 2 und Sauerstoff sowie analytische Messgrößen. Um den Ansprüchen aber auch den Chancen aus der Globalisierung und den Megatrends gerecht zu werden, bündeln wir lokale Kompetenzen. Durch eine konsequente Kundenorientierung, moderne Unternehmensstrukturen und eine Unternehmensführung, die schnell auf Marktentwicklung und Kundenwünsche reagiert, sowie durch die Konzentration auf wichtige Zukunftsthemen ist die GHM gewappnet für die Zukunft. Forschung & Entwicklung Die GHM besitzt eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Deutschland und Italien. Hier werden neue Produkte und Lösungen entwickelt, getestet und fertigungsoptimiert bis zur Marktreife begleitet. Ein wesentlicher Teil des Umsatzes wird derzeit mit individuellen Kundenlösungen erzielt. Hier kann die GHM durch das jahrzehntelange Entwicklungs-Know-how schnell und flexibel reagieren. Marketing & Vertrieb Der Vertrieb der GHM wird aus den zuvor genannten Produktionsstandorten koordiniert und im Geschäftsjahr 2022 durch drei internationale Vertriebstochtergesellschaften, mit Sitz in den Niederlanden, Tschechische Republik, und Südafrika unterstützt. Dabei übernimmt der Innendienst die technische und kommerzielle Betreuung jeweils über das dem Geschäftsfeld zugeordneten Kundenspektrum. Der Flächenvertrieb konzentriert sich auf Bestandskunden mit größerem Projektierungsbedarf und auf die Gewinnung von Neukunden im jeweiligen Geschäftsfeld. Im Marketing wird das Unternehmen durch eine Agentur unterstützt und vertreten. Produktion Die GHM verfügt über drei Produktions- und Montagestandorte in Deutschland und wird durch zwei weitere Produktions- und Montagestandorte in Italien verstärkt. Die Stärke der Produktion ist gerade auch kleinste Stückzahl in kurzer Zeit zu liefern. Personal Die hohe Kundenorientierung spiegelt sich in der Mitarbeiterverteilung wider; so sind ca. 15 % der Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt (Vertrieb & Marketing) tätig. Aufgrund der hohen Fertigungstiefe erzeugt die GHM GROUP mit rund 46 % der Mitarbeiter in der Produktion eine sehr hohe Wertschöpfung. In den administrativen Funktionen (Einkauf, Finanzen, Personal) sind ca. 28% der Mitarbeiter sowie im Bereich Forschung und Entwicklung ca. 11% der Mitarbeiter tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz sehen die globalen Wachstumsaussichten zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt, die Risiken haben zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft in allen Regionen das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Knappheiten in Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremst die Entwicklung zusätzlich. Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Das ifo-Institut ermittelt in der Konjunkturprognose für den Winter 2022 für die Weltwirtschaft ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2,8%. Der Internationale Währungsfonds erwartet eine Inflation von 8,8% für 2022. Wobei sich ausgewählte große Volkswirtschaften aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen uneinheitlich entwickelten. Gemäß ifo-Institut beträgt das BIP in den USA 1,9% im Jahr 2022. Das rückläufige real verfügbare Einkommen beeinträchtigt weiterhin die Verbrauchernachfrage, und die höheren Zinssätze dämpfen die Investitionen (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). In China wirkt sich die erwartete schrittweise Aufhebung der strengen behördlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19-Infektionen positiv auf die Konjunktur aus. Staatliche Ausgaben, insbesondere für Infrastrukturprojekte, stützen dabei die Konjunktur. Das BIP im Berichtsjahr beträgt 3,4%, die Inflation am Jahresende 1,8%. Im Euroraum wächst das Bruttoinlandsprodukt auf 1,7%. Der KfW-Konjunkturkompass Winter 2022 ermittelt hierfür insbesondere die auf der Angebotsseite festzustellenden Engpässe bei der Versorgung mit Energie, Rohstoffen und Vorprodukten und die damit verbundenen hohen Kosten für die Produktion, gerade in energieintensiven Wirtschaftsbereichen. Auf der Nachfrageseite schmälert vor allem die hohe Inflation von 8,8% die Realeinkommen und dämpft trotz erheblicher Unterstützung durch die Fiskalpolitik den Konsum der privaten Haushalte, während die Verlangsamung des Exportmarktwachstums und die steigenden Zinssätze die privaten Investitionen belasten. Die Konjunkturprognose für den Winter 2022 des ifo-Institutes bescheinigt der deutschen Wirtschaft für 2022 eine belastete Herstellung von Waren und Dienstleistungen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen durch Engpässe bei Energie, Vorprodukten und Arbeitskräften sowie eine Inflation auf Rekordniveau. Das BIP liegt in 2022 bei 1,9% und die Inflationsrate bei 7,8%. Als Teil des Euroraums partizipert Deutschland ebenfalls an der zuvor genannten Entwicklung des Euroraums. Der Umsatz der deutschen Elektroindustrie ist im Berichtsjahr, nach Angaben des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.), um 12,0% auf 224,6 Mrd. EUR (Vorjahr: 200,4 Mrd. EUR) gewachsen. Der Zuwachs im Auftragseingang betrug für 2022 +10,0 % nach 23,5 % im Vorjahr. Die (preisbereinigte) Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter wuchs im Jahr 2022 um 3,4 % nach zuvor 9,5% in 2021. Der Auftragseingang liegt in 2022 rund 10% über dem Auftragseingang des Vorjahres. Aufgrund der sehr breiten Einsatzfelder ("Querschnittstechnologie") ist die Branche, ähnlich wie der deutsche Maschinenbau, relativ unabhängig von saisonalen oder vertikalen Marktschwankungen. GHM besetzt Nischenmärkte und den der kundenspezifischen Anpassungen im kleinen und mittleren Stückzahlgeschäft. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 war für die GHM geprägt durch den allgemein deutlichen Aufschwung in den meisten unserer Absatzmärkte. Insgesamt ergab sich für die GHM eine den Ausführungen des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. beschriebenen Marktsituation. Im Geschäftsfeld Industriesensorik und -elektronik zeigte sich deutlich der Aufschwung im Q1 und Q2 im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. Der Aufschwung wurde ab dem Q3 stark gebremst, und viel im Q4 unter das Vorjahresniveau. Im dritten und vierten Quartal zeigte sich auf Grund der Rezession eine deutliche Zurückhaltung im Maschinen und Anlagenbau. Der Aufschwung im Bereich der Industrie im Q1 und Q2 war nicht durch ein besonderes Applikationsfeld gezeichnet, sondern über alle Felder hinweg gegeben. Im engeren Marktumfeld der Industriesensorik hat sich die Konkurrenzsituation aufgrund des breiten Wachstums nicht verändert, es konnten alle an dem Aufschwung teilhaben. Gleichfalls verzeichneten wir Im Geschäftsfeld der Handmessgeräte im Jahresverlauf eine sich erholende Nachfrage. Begrenzt wurde der positive Geschäftsverlauf durch Versorgungsengpässe in unseren Bezugsmärkten für elektronische Bauteile aber auch anderer Rohstoffe. Im Berichtsjahr 2022 war auch schon wie im Vorjahr die Digitalisierung im Bereich der Sensorik, welche mit rasanter Geschwindigkeit alle Branchen und Unternehmen zum Handeln zwingt, ein bestimmender Faktor für die GHM. In unserem engeren Marktumfeld der Industriesensorik hat sich die Konkurrenzsituation aufgrund der Digitalisierung bisher nicht wesentlich verändert. Wir beobachten dennoch, dass sich auch Anbieter aus dem Bereich der Prozessautomatisierung auf dem Markt für industrielle Sensorik etablieren. Die weltweiten Diskussionen rund um den Klimawandel führten weiterhin zu einer Belebung des Bereiches Environmental. Dieses Applikationsfeld ist innerhalb unserer Unternehmensgruppe bei unserer italienischen Tochter Delta Ohm angesiedelt. Im Vordergrund stand hier die weltweit steigende Nachfrage nach Partikelmessung, gerade im Bereich CO 2. Die Geschäftsführung war mit dem Geschäftsverlauf der GHM im Jahr 2022 insgesamt zufrieden. Eingetrübt wurde der Geschäftsverlauf, da sowohl die COVID-Pandemie als auch die Grippewelle insbesondere im Herbst des Berichtsjahres als eine besondere Belastung galt, ganzjährig deutliche Preisanstiege auf unseren Bezugsmärkten zu verzeichnen waren und wie auch schon im Vorjahr Lieferengpässe für ausgewählte Rohstoffe vorherrschten. Sowohl unser Umsatzziel, als auch unser EBITDA-Ziel, wurden nicht erreicht. Unser Umsatz betrug im Berichtsjahr 46.785 TEUR, geplant waren 49.089 TEUR. Das EBITDA belief sich auf 9.478 TEUR geplant waren 12.846 TEUR (siehe hierzu auch Punkt 5. Gesamtaussage). Die GHM beschäftigte am Stichtag 31. Dezember 2022 297 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2022 46.785 TEUR. Unter der Berücksichtigung der Bestandsveränderung von 971 TEUR und anderen aktivierten Eigenleistungen von 861 TEUR, ergibt sich eine Gesamtleistung von 48.617 TEUR. Für Entwicklungsleistungen wurden bei der GHM Messtechnik GmbH von 329 TEUR und der DeltaOhm srl 532 TEUR in Summe damit 861 TEUR aktiviert. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Geschäftsjahr 2022 797 TEUR. Hierin sind 500 TEUR Versicherungsentschädigungen für Einbruchdiebstahl am Standort in Remscheid enthalten. Der Materialaufwand 2022 beläuft sich auf 14.659 TEUR. Die Materialintensität beträgt damit in Relation zu der Gesamtleistung 30,2 %. Die Personalaufwendungen liegt bei 16.350 TEUR. Die Personalintensität bezogen auf die Gesamtleistung beläuft sich für 2022 auf 33,6%. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagevermögen liegen bei 12.054 TEUR. Hiervon entfallen 11.406 TEUR auf immaterielle Vermögensgegenstände, wovon alleine 8.734TEUR auf den Geschäfts oder Firmenwerte entfallen. 648 TEUR auf resultieren aus planmäßigen Abschreibungen bei den Sachanlagen. Die Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte umfassen dabei 2.509 TEUR für die Amortisation der Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Vorkonzern der GHM Holding GmbH sowie die auf Konzernebene erfasste Amortisation des Geschäfts - oder Firmenwertes aus der Neubewertung des Eigenkapitals aus der Akquisition der GHM Holding GmbH Unternehmensgruppe und der Kaufpreisallokation von insgesamt 6.225 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 8.927 TEUR. Hierin sind als größte Einzelposten Beratungsaufwendungen inklusive Rechtsbertung von 2.661 TEUR, Miet- und Leasingaufwendungen von 888 TEUR, Aufwand für Zeitarbeit 706 TEUR, Instandhaltungsaufwendungen von 698 TEUR, Finanzierungsaufwendungen von 539 TEUR, Personalakquisitionsaufwendungen von 462 TEUR sowie Aufwendungen für Marketing und Werbung von 458 TEUR enthalten. Das Finanzergebnis, das fast ausschließlich aus Zinsaufwendungen besteht, beläuft sich auf 4.151 TEUR. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die Zinsaufwendungen für die aufgenommenen Darlehen von 3.672 TEUR und Bereitstellungsgebühren von 420 TEUR für nicht in Anspruch genommene Linien. Das EBITDA betrug im Berichtsjahr 2022 9.478 TEUR; dabei ist EBITDA definiert als Jahresüberschuss bereinigt um Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen. In Relation zur Gesamtleistung zeigte sich eine EBITDA-Profitabilität von 19,5 %. Insgesamt hat die GHM GROUP im Jahr 2022 einen Konzernverlust von 8.811 TEUR erzielt. b. Finanzlage Ziel der Finanzierungspolitik der GHM ist die Sicherstellung jederzeitiger Zahlungsfähigkeit und die Begrenzung von mit Finanzierungen verbundenen Risiken. Zum 31. Dezember 2022 finanziert sich die GHM überwiegend aus Verbindlichkeiten aus einer Senior Loan Facility (55,1%) mit Verbindlichkeiten gegenüber zwei Fonds der Global Loan Agency Services Luxemburg (GLAS) einem unabhängigen Finanzierer mit Hauptsitz im Vereinigten Königreich und Verbindlichkeiten gegenüber der Oldenburgischen Landesbank, aus Eigenkapital mit 33,6% aus Rückstellungen mit 5,7%, aus Lieferantenverbindlichkeiten mit 2,5 % und aus weiteren Verbindlichkeiten und sonstige Passiva mit 3,1 %. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf 10.218 TEUR. Die zugesagten, aber am Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kreditlinien belaufen sich auf 35.000 TEUR. Das Working Capital beträgt zum 31. Dezember 2022 16.694 TEUR; wobei das Working Capital als Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten / Rückstellungen definiert ist. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt für 2022 bei 4.034 TEUR. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich für das Geschäftsjahr 2022 auf -3.588 TEUR. Neben den Investitionen in das materielle und immaterielle Anlagevermögen werden hier auch die Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens sowie die Veränderung des Finanzanlagevermögens aufgeführt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2021 in Höhe von 838 TEUR beinhaltet die Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber der GLAS und der OLB sowie gezahlte Zinsen für die gewährten Darlehen. Die Konzerngesellschaften waren im Geschäftsjahr 2022 jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. c. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme beläuft sich auf 108.807 TEUR. In das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen beträgt 77.185 TEUR. Geschäfts- oder Firmenwerte (GoF) von 70.266 TEUR bilden hierbei die größte Position. Aus der Akquisition der Unternehmensgruppe der GHM Holding GmbH resultiert aus der Neubewertung des Eigenkapitals ein GoF von ca. 62.234 TEUR, der am Bilanzstichtag mit einem Buchwert von 56.009 TEUR erfasst war. Aus der GHM Messtechnik GmbH wurde ein GoF von 7.559 TEUR und von der DeltaOhm srl ein GoF von 6.679 TEUR eingebracht. Das Umlaufvermögen beläufts sich auf 29.862 TEUR und besteht zu 13.790 TEUR aus Vorräten, 10.218 TEUR aus liquiden Mitteln und zu 5.854 TEUR aus Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, wobei hierbei 5.525 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausmachen. Aufgrund des Konzernverlustes von -8.811 TEUR reduziert sich das Eigenkapital von 45.334 TEUR am 01.01.2022 auf 36.565 TEUR unter Berücksichtigung von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter von 290 TEUR. Die Rückstellungen für Steuern beinhalten eine Rückstellung für die abgeschlossene Betriebsprüfung bei der GHM Messtechnik GmbH sowie eine Rückstellung für den zu erwartenden Steueraufwand für das Berichtsjahr. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen in 2022 3.234 TEUR; hierin sind überwiegend die Verpflichtungen der beiden italienischen Tochtergesellschaften erfasst. Die sonstige Rückstellungen belaufen sich auf 1.615 TEUR und wurden mit 516 TEUR für Boni für das Management, mit 327 TEUR für sonstige Personalrückstellungen, mit 258 TEUR für Gewährleistungsrückstellungen und mit 514 TEUR für übrige Rückstellungen gebildet. Die Verbindlichkeiten betragen am Geschäftsjahresende 65.189 TEUR und werden maßgeblich, wie zuvor erwähnt, durch die Verbindlichkeiten aus dem Senior Facility Agreement mit 60.000 TEUR determiniert. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 2.682 TEUR, Verbindlichkeiten aus Steuern von 913 TEUR, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 357 TEUR und übrige Verbindlichkeiten von 2.057 TEUR. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung unserer Unternehmensgruppe erfolgt auf Basis international anerkannter Key Performance Indikatoren. Hierzu zählen insbesondere der Umsatz und das EBITDA. Dieses Steuerungssystem ermöglicht es der Geschäftsführung, die Erreichung vereinbarter (Unternehmens-)Ziele zu messen und bei unerwünschten Entwicklungen geeignete Gegenmaßnahmen zu ermitteln, einzuleiten und deren Wirkung zu überwachen. Die Ergebnisgröße EBITDA gibt Auskunft über die operative Entwicklung der Geschäftstätigkeit. Hierbei wird, ausgehend vom Jahresüberschuss, eine Anpassung dieser Ergebnisgröße um das Finanzergebnis, Steuern sowie Abschreibungen vorgenommen. Damit wird eine vergleichbare operative Geschäftsdarstellung über mehrere Perioden erreicht.
5. Gesamtaussage Die GHM blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 zurück. Die Geschäftsführung hatte in 2022 noch ein EBITDA für das Berichtsjahr von 12,8 MEUR prognostiziert. Mit einem handelsbilanziellen EBITDA von 9,5 MEUR wurde dieses Ziel nicht erreicht. Auch die Umsatzprognose von 49,1 MEUR konnte mit Umsatzerlösen von 46,8 MEUR nicht bestätigt werden. Dennoch konnte die Unternehmensgruppe unter den gegebenen Rahmenbedingungen (nachfolgend) das erste Geschäftsjahr sehr erfolgreich abschließen. Die zu Geschäftsjahresbeginn nicht vorhersehbaren und nicht quantifizierbaren wirtschaftlichen Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine wirkten sich im Berichtsjahr auf das Ergebnis der Unternehmensgruppe aus. Die im Vorkonzern erzielten Umsatzerlöse in den drei relevanten Ländern waren im Verhältnis zum Gesamtumsatz in 2022 von untergeordneter Bedeutung. Gleiches galt für die Energiekosten im Leistungserstellungsprozess. Für die GHM addierten sich zusätzlich zu den bestehenden Liefer- und Ressourcenengpässe aus der COVID-Pandemie, die deutlichen Preiserhöhungen auf unseren Bezugsmärkten für Rohstoffe und Vorprodukte die u.a. auf den Angriffskrieg zurück zu führen sind und folglich auch in eine deutliche Reduktion der Rohertragsmarge auf ca. 70 % führte, das sind ca. 3 % unter unserem Planwert. Der Auftragsbestand beläuft sich zum Geschäftsjahresende mit 10,1 MEUR auf sehr hohem Niveau und bestätigt eine starke Nachfrage nach den GHM-Produkten. Aufgrund der zuvor genannten Liefer- und Ressourcenengpässen konnten diese im Berichtsjahr nicht mehr in Umsatz transferiert werden. Der Aufwand zur Neuausrichtung unserer internen Strukturen und Prozessen, die erst durch den Gesellschafterwechechsel ermöglicht wurden, belasteten darüber hinaus das Ergebnis. Aufwendungen von ca. 2,2 MEUR haben wir diesen Maßnahmen zuordnen können, bereinigt um diese Positionen beträgt unser EBITDA 11,7 MEUR. III. Nachtragsbericht Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Im aktuellen Jahresgutachten (09.11.2022) des Sachverständigenrates zeichnet dieser eine herausfordernde Prognose für die Weltwirtschaft und es wird erwartet, dass die Energiepreise in Europa und Asien im nächsten Jahr nur langsam sinken werden, was die Produktionskosten weiter erhöhen und zu einer fortschreitenden Überwälzung auf die Verbraucherpreise führen dürfte. Die Finanzierungsbedingungen dürften sich infolge der weltweiten Straffung der Geldpolitik ungünstiger entwickeln als in den vergangenen Jahren. Bei den angebotsseitigen Engpässen zeichne sich auch aufgrund der nachlassenden Nachfrage eine Entspannung auf hohem Niveau ab. Der weiterhin hohe Auftragsbestand vieler Unternehmen dürfte indes die Produktion stützen, wenn die angebotsseitigen Engpässe weiter abklingen. In seiner Prognose erwartet der Sachverständigenrat für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 1,9 % in 2023. Der IWF prognistiziert ein Wachstum von 2,5% und eine Inflation von 6,5% für die Weltwirtschaft in 2023. Für die Eurozone erwartet die EU-Kommission ein Wachstum auf von 0,3% für 2023. 2024 erwartet die EU-Kommission wieder moderates Wachstum mit 1,5 % und eine "gezähmte" - jedoch weiter über dem EZB-Ziel von 2 % liegende - Inflationsrate von 2,6%. Ein historisch großer Terms-of-trade-Schock wegen der kriegsbedingten Turbulenzen auf den Energiemärkten erodiere die Kaufkraft privater Haushalte. Höhere Kosten für Arbeit und Kapital dämpften die Finanzierungsfähigkeit von Firmen, angebotsseitige Störungen aufgrund von Knappheiten hielten an; insg. erwartet die EU-Kommission deutlich fallende Investitionen. Die Diversifikation der Energieversorgung gehe über den Prognosehorizont (2024) hinaus, die Energiepreise dürften 2024 wieder fallen. Ähnliches sagt die EU-Kommission bei Lebensmitteln voraus, sodass sie die Kerninflation (ohne Preise für Lebensmittel und Energie) in 2024 überwiegend über der Gesamtinflationsrate sieht. Letztere sieht die EU-Kommission in 2023 bei 6,1 %. Kaufkraftschwund, enorme Unsicherheit, Zinsanstieg und eine schwache Weltwirtschaft belasten die deutsche Konjunktur. Der KfW-Konjunkturkompas für Deutschland rechnet mit einem BIP das in 2023 um 1,0 % schrumpfen wird. Die kriegsbedingt sehr stark gestiegenen Energiepreise werden zunehmend weitergegeben. Die Inflationsrate wird sich im Jahresdurchschnitt 2023 auf 6,2 % abschwächen. Analysen des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) liegen für den verfügbaren Analysezeitraum Februar 2023 noch nicht vor, Umfragen zeigen ein deutlich erfreuliches Geschäftsklima in der Elektroindustrie und es befindet sich im Januar 2022 mit +20 Punkten auf sehr hohem Niveau (Dezember 2022 +11 Punkte). Die Prognosen enthalten zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf gegenwärtigen Einschätzungen sowie derzeit verfügbaren Informationen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nichtzutreffend erweisen. Infolge der sich erholenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, der Erfolge der strategischen Repositionierung der GHM und des hohen Auftragsbestandes wird im Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlich höheren Umsatz von 58,1 MEUR und einem robusten EBITDA-Ausweis von 13,1 MEUR gerechnet. Diese Erwartungswerte basieren auf einer Planung, die im letzten Quartal 2022 erstellt wurde. Diese Planung berücksichtigt ein organisches Wachstum von jährlich 8% (inflationsbereinigt) in unseren eingangs erwähnten drei Geschäftsfeldern, gestützt durch die Megatrends "Erneuerbare Energien", "Wasser" und "Industrie 4.0". In diesem Zusammenhang wird sich die GHM im Bereich digitaler Technologien stärker aufstellen und vermehrt Produkte mit digitalen Schnittstellen am Markt positionieren. Der Auftragsbestand betrug zum Jahreswechsel 10,1 MEUR und beträgt nach den ersten zwei Monaten des neuen Geschäftsjahres 10,3 MEUR. Im selben Zeitraum wurde bisher ein Umsatz von ca. 8,2 MEUR und ein EBITDA von 1,6 TEUR erreicht. 2. Chancen- und Risikobericht Die in den nachfolgenden Unterabschnitten dargestellten Chancen und Risiken werden in dem jeweiligen Abschnitt absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt und sind insgesamt von hoher bis mittlerer Bedeutung. Die Darstellung erfolgt vor Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen (Bruttodarstellung). Das Risikomanagement der GHM hat zum Ziel, Chancen und Risiken, welche sich insbesondere aus der Umsetzung der Geschäftsstrategie ergeben, frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Chancen wahrzunehmen sowie geschäftliche Einbußen zu begrenzen. Damit soll eine wesentliche Gefährdung der GHM verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen langfristig Wert geschaffen werden. Eingetretene Schäden werden umgehend analysiert und in das Risikomanagementsystem integriert, um ein wiederholtes Auftreten zu vermeiden. Hierbei werden Risiken definiert als die Möglichkeit des Eintritts interner oder externer Ereignisse, welche zur Nichterreichung der kurzfristigen operativen oder langfristigen strategischen Ziele bzw. zu einem finanziellen Schaden führen können. Chancen werden definiert als mögliche Erfolge, welche über die Ziele hinausgehen. a. Markt- und branchenspezifische Risiken und Chancen Aus Sicht der GHM, und auch vieler Experten, ist die weitere wirtschaftliche Entwicklung, nicht zuletzt aufgrund der Fortwirkung der Effekte aus der COVID-Pandemie und des Angriffskrieges gegen die Ukraine, schwer zu prognostizieren. Eine Erholung hiervon wird wohl dauern und kann sich über Jahre hinziehen. Damit entstehen in kürzester Zeit neue Wettbewerbsrisiken und -chancen. Eine kurzfristige Rückkehr zu gewohnten Prozessen ist weiterhin eher unwahrscheinlich. Folglich ist eine laufende Anpassung des Unternehmens notwendig, um den Risiken zu begegnen und die Chancen zu nutzen. Mit dem Geschäftsjahr 2022 wurde die Strategieausrichtung der GHM Gruppe konsequent auf die Führung via strategischer Geschäftsfelder (Business Units) umgestellt. Dies wurde begleitet mit einer strategischen Produktportfolio-Überprüfung sowie einer "end-to-end" Lieferketten Prozessanalyse, um eine bestmögliche Ausrichtung auf eine eher ungewisse Zukunft der Weltwirtschaft zu erreichen. Der am 24. Februar 2022 ausgebrochene Ukraine-Krieg wird höchstwahrscheinlich auch in 2023 fortwirkende und aktuell nicht quantifizierbare Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der GHM haben. Unter Würdigung der in der Prognoseberichterstattung genannten Experteneinschätzungen und der durch die Gesellschaft ergriffenen Maßnahmen, könnten die Effekte aus dem Angriffskrieg und auch aus den Nachwirkungen der COVID-Pandemie auf die Vermögens,- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wahrscheinlich von geringer bzw. untergeordneter Bedeutung sein. Die weiterhin existente globale Corona-Pandemie hatte im Jahr 2022 zwar noch negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, diese waren aber nicht so gravierend wie die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die damit verbundenen Rohstoff- und Energieengpässe. Diese Engpässe gefolgt von der Rezession haben die Geschäftsbereiche der GHM ab dem Q3 deutlich negativ beeinflusst. Auf Grund des guten Auftragseinganges aus dem Vorjahr, konnte zwar die Umsätze auf einem guten Niveau gehalten werden, aber der Auftragseingang war rückläufig. Unvorhersehbare Ereignisse mit globalem Ausmaß konnten und können sich auch weiterhin kurzfristig auf die Bezugsmärkte der Unternehmensgruppe auswirken. Im Bereich der Beschaffung von Rohstoffen und Elektronikbauteilen war der Markt im Jahr 2021 schon deutlich, aufgrund von Lieferengpässen und Preisschwankungen belastet. Nun gekoppelt mit den Auswirkungen des Ukrainekrieges besteht ein nicht unerhebliches Risiko über 2022 hinaus. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Belastungen im Jahr 2023 fortsetzen werden. Dadurch können für die Konzerngesellschaften Umsatz- und Ertragsrisiken entstehen. Das Volumen unserer Geschäftstätigkeit ist allgemein mit der gesamtwirtschaftlichen Lage der einzelnen Länder und ihrer Handelsbeziehungen verbunden. Die wirtschaftliche und politische Situation im In- und Ausland birgt - zumindest teilweise - länderspezifische Risiken für die Geschäftsentwicklung. Die GHM überprüft ständig ihre Produktpalette, um sich stärker in Nischenmärkten zu etablieren und individuellen Kundenwünschen gerecht zu werden. Dieser hohe Diversifikationsgrad ermöglicht es uns, Marktrisiken in einzelnen Absatzsegmenten durch Chancen in anderen Segmenten zu kompensieren und branchen- und länderspezifische Risiken zu minimieren. Eine intensive Beobachtung unserer Märkte ermöglicht uns eine Risikodiversifizierung. Chancen ergeben sich für die GHM insbesondere durch die stetige Entwicklung neuer Produkte und durch die ständige Verbesserung des bestehenden Produktportfolios. Auf Basis von Kundenanforderungen findet eine permanente Weiterentwicklung statt. Zusätzlich zu den Investitionen in organisches Wachstum, den Chancen aus den neuen Produkten, ergeben sich weitere Möglichkeiten für eine positive Geschäftsentwicklung durch die so genannte vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0, auch Smart Factory genannt). Dies bedeutet eine zunehmende Vernetzung von Prozessen. Ziel ist eine "vernetzte Messtechnik in allen Bereichen", in der Cloud-Systeme zu einem integraleren Bestandteil der Prozesse werden. Die GHM hat hierzu spezielle Programme aufgestellt, die sich aktuellen Kundenprojekten widmen und gleichzeitig Plattformen und Technologien vorantreiben, welche die geforderten Schnittstellen, Industriellen Feldbussysteme (z.B. IO-Link, ModBus oder ProfiNet) und Konnektivitätsanforderungen bedienen. Die ersten Systeme mit dem IO-Link Interface wurden bereits in den Markt eingeführt und weitere werden in 2023 folgen. Der weltweite Trend zu einer verbesserten Ressourcen- und Energieeffizienz im Sinne von Nachhaltigkeit wurde 2022 durch den Ukrainekrieg deutlich vorangetrieben, was auch der GHM speziell im Bereich der regenerativen Energiegewinnung Möglichkeiten eröffnet hat. Der weiterhin verstärkte Innovationsdruck in den Industrieländern lässt in der schwierigen Zeit der Nachhaltigkeit und Energieknappheit gerade neue Märkte für Umweltschutztechnologien und regenerative Energien entstehen. Mit einem breiten Portfolio an technischen Produkten für unterschiedliche Branchen sieht sich die GHM gut aufgestellt, um insbesondere mittel- bis langfristig an diesen positiv prognostizierten Marktaussichten zu partizipieren. Durch die kontinuierliche Beobachtung der Märkte und eine sorgfältige Lieferantenauswahl minimieren wir Beschaffungsrisiken hinsichtlich Liefertreue und Kosten bei Rohstoffen und Waren. Um qualitätsrelevante Risiken von Beginn an zu minimieren setzen wir auf Lieferanten, die Mindeststandards erfüllen und ein Qualitätsmanagement z.B. nach den anerkannten EN ISO 9000 ff.-Normen für Qualitätsmanagement gewährleisten. Zur Reduzierung der Ausfallrisiken im Forderungsbestand werden die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht. Gemeinhin werden Risiken im Forderungsbereich durch spezielle Zahlungsmodalitäten (z.B. Vorkasse) reduziert. b. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Zur Akquisition aller Anteile an der GHM Holding GmbH nahm die GHM AcquiCo GmbH am 21. Dezember 2021 ein Finanzierungspaket, Senior Facility Agreement, bei der CAPITAL FOUR PRIVATE DEBT III FUND SA SICAV-RAIF (1-3) auf. Am 13. April 2022 trat die Oldenburgische Landesbank AG (4) dem Finanzierungspaket bei. Das Finanzierungspaket besteht aus den nachfolgenden Tranchen:
Währungsrisiken entstehen überwiegend aus unseren internationalen Geschäftstätigkeiten. In Deutschland werden Geschäfte nur in geringem Umfang in Fremdwährung abgewickelt, dass auch hier nur ein geringes finanzielles Risiko besteht. Für unsere IT-Systeme ist die konzerninterne IT-Abteilung zuständig. Die IT-Systeme sind gegen unberechtigte Zugriffe von innen und außen abgesichert. Zusätzlich sorgen Virenscanner und eingeschränkte Zugangs- und Zugriffsberechtigungen für entsprechenden Schutz. Alle Maßnahmen zur Informationssicherheit werden ständig überprüft und aktualisiert. Wir ergreifen weitreichende Maßnahmen, um den Datenschutz unserer Informationen sowie unserer Mitarbeiter zu gewährleisten. Risiken im Bereich Forschung und Entwicklung können sich insbesondere durch Budgetüberschreitungen und Fehlentwicklungen ergeben. Durch eine konsequente Überwachung der Prozesse können diese Gefahren bei GHM zeitnah minimiert werden. Das Wissen und die Kompetenz unserer Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Entwicklung unseres Unternehmens. Dem Risiko der Mitarbeiter-Fluktuation und dem zunehmenden Fachkräftemangel begegnen wir durch eine vorausschauende Personalplanung, um wichtiges Know-how über Märkte, Kunden und Produkte nicht zu verlieren. 2022 bildet die GHM insgesamt sechs Auszubildende aus, die nach Absolvierung ihrer Ausbildung dem Unternehmen als qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Neben der Produktqualität ist auch die Prozessqualität eine wesentliche Voraussetzung für die Kundenzufriedenheit. Wir sind daher stets bestrebt, die internen Abläufe weiter zu optimieren und bei Bedarf anzupassen sowie die Kostenstruktur effizient zu gestalten. Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundestamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Drohenden Forderungsausfällen steht eine angemessene Risikovorsorge gegenüber. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jede Gesellschaft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und Geldeingänge vermittelt. Insgesamt schätzen wir die Risikosituation so ein, dass auf der Basis der derzeit verfügbaren Informationen gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine gravierenden Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Risiken für die GHM bestehen. c. Zusammenfassende Darstellung Das Geschäftsjahr 2022 war für die GHM ein herausforderndes und erfolgreiches Jahr. Die Umsatzerlöse betrugen 46,8 MEUR, das EBITDA 9,5 MEUR. Der Auftragsbestand zum 31.12.2022 liegt mit 10,1 MEUR auf einem sehr hohen Niveau. Unter Berücksichtigung der COVID-Pandemiefolgen, Liefer- und Ressourcenengpässe und der durch geopolitische Ereignisse getriebenen Preisentwicklung an unseren Bezugsmärkten, ist dies insgesamt ein hervorragendes Ergebnis. Mit dem Gesellschafterwechsel und den eingeleiteten Maßnahmen gelang es der Gesellschaft sich verstärkt auf ausgewählte Kundensegmente und Produktgruppen auszurichten. Aufwendungen die dieser Fokussierung zuzuordnen sind, betrachten wir als Investition in die Zukunft. Wir konnten im Geschäftsjahr 29 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen, die das Potential haben, die Wachstumspläne unserer Unternehmensgruppe in die Tat umzusetzen. Wir erwarten aufgrund unseres Investorenwechsels weitere Impulse in Bezug auf Wachstum und Nachhaltigkeit. Durch die Internationalisierung des Geschäfts mit dem bestehenden Produktportfolio erwarten wir bereits auf Sicht der nächsten 2-4 Jahre ein überproportionales Wachstum. Dieses Wachstum erstreckt sich gleichermaßen auf unsere drei Geschäftsfelder und wird durch die Megatrends "Erneuerbare Energien", "Wasser" und "Industrie 4.0" gestützt. Die Gesellschaft wird sich im Bereich digitaler Technologien stärker aufstellen und vermehrt Produkte mit digitalen Schnittstellen anbieten. Die GHM Messtechnik GmbH schaut sehr optimistisch auf das neue Geschäftsjahr 2023. Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren besonderen Beitrag und den persönlichen Einsatz bei der Umsetzung der Unternehmensziele.
Remscheid, den 14. April 2023 GHM TopCo GmbH, Remscheid Die Geschäftsführung Christian Unterberger, Geschäftsführer Jürgen Schneider, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang zum 31. Dezember 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Konzernabschluss der GHM TopCo GmbH, Remscheid, eingetragen unter HRB 32590 beim Amtsgericht Wuppertal, wurde unter der Beachtung der nach §§ 290 ff. geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Konsolidierung erfolgte erstmals zum 01.01.2022. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der Muttergesellschaft GHM TopCo GmbH, Remscheid, folgende Gesellschaften einbezogen:
Die GHM Maaleteknik ApS, Marslet, Dänemark (Anteilsbesitz 100 %), gemäß § 296 Abs. 2 HGB aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die GHM Maaleteknik ApS befindet sich in Abwicklung und hatte im Geschäftsjahr 2022 keine operative Tätigkeit mehr. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt. Das Geschäftsjahr des Mutterunternehmens GHM TopCo GmbH und der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an einem Tochterunternehmen, mit dem zum Zeitpunkt des Erwerbs vorhandenen anteiligen neubewerteten Eigenkapital verrechnet. Ergibt sich dabei ein aktivischer Unterschiedsbetrag, so ist dieser gem. § 309 Abs. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert zu aktivieren und in der Folge planmäßig abzuschreiben. Ergibt sich ein passivischer Unterschiedsbetrag, so ist dieser anzusetzen und in der Folge unter den Voraussetzungen des § 309 Abs. 2 HGB erfolgswirksam aufzulösen. Im Konzernabschluss sind die Vermögensgegenstände und Schulden sowie die Erträge und Aufwendungen der Tochterunternehmen auch dann vollständig auszuweisen, wenn das Mutterunternehmen mit mehr als 50 % beteiligt ist (Vollkonsolidierung). Da der Buchwert der Anteile jedoch mit dem der Beteiligungsquote des Mutterunternehmens entsprechenden anteiligen Eigenkapital verrechnet wird, ist in der Konzernbilanz innerhalb des Eigenkapitals ein Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile auszuweisen. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie konzerninterne Zinserträge werden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen i.R.d. Aufwand- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB verrechnet. Im Liefer- und Leistungsverkehr zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden Zwischenergebnisse realisiert. Eine entsprechende Zwischenergebniseliminierung war deshalb entsprechend § 304 Abs. 1 HGB erforderlich. Gemäß § 306 HGB werden latente Steuern gebildet, wenn bei Konsolidierungsmaßnahmen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen auftreten und sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden von deren funktionaler Währung in die Berichtswährung des Konzerns, d.h. in EUR, umgerechnet. Bei der Umrechnung der Bilanzposten sind, mit Ausnahme des Eigenkapitals, sämtliche Posten mit dem Stichtagskurs umzurechnen. Das gezeichnete Kapital und die in den Vorjahren dotierten Rücklagen sind mit den historischen Kursen umzurechnen. Im Rahmen der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung kommen Jahresdurchschnittskurse zur Anwendung. Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral, d.h. ohne, dass die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung tangiert wird, in der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst. Zur Entwicklung dieses Ausgleichspostens wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. Scheiden Konzernunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus, wird die betreffende Währungsumrechnungsdifferenz erfolgswirksam aufgelöst. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und planmäßig über 10 bzw. 15 Jahre abgeschrieben Die Nutzungsdauer ist durch den Lebenszyklus der Produkte der erworbenen Unternehmen begründet: Die Produkte sind zum Teil mehr als 20 Jahre im Einsatz, die genutzten Technologien sind etabliert, die Kundenstruktur ist sehr solide und die Know-how-Träger der Unternehmen weisen eine lange Betriebszugehörigkeit auf. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Verschmelzung der GHM Messtechnik GmbH sowie der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Verschmelzung der DeltaOHM S.R.L. die in dem Geschäftsjahr 2013 bzw. 2015 entstanden sind, werden über 15 Jahre abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der durch den Erwerb der Val.Co S.R.L. S. Ilario die Nerviano (M1), im Geschäftsjahr 2017 entstanden ist, wird über 10 Jahre abgeschrieben. Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3-5 Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen i.S.d. § 255 Abs. 2 HGB einbezogen. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 5-20 Jahre und bei der Bilanzposition Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei Unternehmenserwerben werden im Rahmen von Kaufpreisallokationen alle identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten zu beizulegenden Zeitwerten bewertet. In Abhängigkeit von der Art des immateriellen Vermögenswerts erfolgt die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts unter Verwendung von anerkannten Bewertungsmethoden. Diese Bewertungen sind eng verbunden mit Annahmen des Managements über die künftige Wertentwicklung der jeweiligen Vermögenswerte sowie der verwendeten Diskontierungszinssätze. Die bilanziellen Zeitwerte stellen dabei eine wesentliche Schätzgröße dar (ebenso wie der aus der Kaufpreisallokation residual ermittelte Geschäfts- und Firmenwert). Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Buchwert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 2 % Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Als aktive Abgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte zeit nach diesem Tag darstellen. Sie beinhaltet im Wesentlichen die Gebühr (up-front fee) des Darlehnsgebers für die Gewährung der Darlehen. Dieser Abgrenzungsposten wird über die Laufzeit des Darlehens in gleichbleibenden Raten aufgelöst. Für die Ermittlung latenter Steuern auf Einzelabschlussebene nach § 274 HGB und § 306 HGB aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge wurden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Für Deutschland erfolgt die Berechnung der latenten Steuern zu einem Steuersatz in Höhe von 30,0 %. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. In den Einzelabschlüssen der konsoldierten Gesellschaften werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. II. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Mit Wirkung zum 01.01.2022 erwarb die GHM AcquiCo GmbH, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der GHM TopCo GmbH, alle Anteile an der GHM Holding GmbH. Die im Rahmen der Kaufpreisallokation identifizierten stillen Reserven belaufen sich insgesamt auf 5,3 MEUR und deren Bewertung zum 1.1.2022 ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle:
Eventualverbindlichkeiten wurden nicht angesetzt. Als verbleibender Unterschiedsbetrag der übertragenen Gegenleistungen in Höhe von 96,8 MEUR über die Zeitwerte der erworbenen, einzeln identifizier- und bewertbaren Vermögenswerte und Schulden wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 60,4 MEUR aktiviert. Hinzu kamen Erwerbsnebenkosten in Höhe von 2,6 MEUR und abzüglich einer Kaufpreisrückerstattung von 0,9 MEUR ergibt sich insgesamt ein Geschäfts- oder Firmenwert von 62,2 MEUR. Aktive latente Steuern Aufgrund der Eliminierung von Zwischengewinnen wurde gemäß § 306 HGB aktive latente Steuern mit einem pauschalen Steuersatz von 30,0 % berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen am Bilanzstichtag TEUR 3.234 und betreffen mit TEUR 12 die GHM Messtechnik GmbH und in Höhe von TEUR 3.222 die beiden italienischen Tochterunternehmen. Für die GHM Messtechnik GmbH gilt: Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und demjenigen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 2. Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:
Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt, der aus dem sogenannten Deckungskapital einschließlich Überschussbeteiligung abgeleitet ist. Für die italienischen Gesellschaften gilt: Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beider italienischen Gesellschaften betreffen "Trattament de fine rapparto" (TFR) und betragen TEUR 3.222. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:
Die Fortschreibung vom Vorjahr führt insgesamt zu einem Unterschiedsbetrag von TEUR 379, der sich mit TEUR 326 im Personalaufwand und TEUR 54 im Zinsaufwand nieder schlug. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Passive latente Steuern Passive latente Steuern wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation auf die ermittelten stillen Reserven gebildet und betragen am Bilanzstichtag noch 742 TEUR. Darüber hinaus wurden passive latente Steuern auf aktivierte Entwicklungskosten von 99 TEUR gebildet. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Periodenfremde Erträge / Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 115 Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind; sie resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 75) sowie aus sonstigen periodenfremden Erträgen (TEUR 40). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 234 und resultieren aus Restrukturierungsaufwand (TEUR 190) und übrige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 44). Zudem sind Erträge aus Währungsdifferenzen (TEUR 106) enthalten. Finanzergebnis Der Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthält negative Zinsen auf Bankguthaben in Höhe von TEUR 17. Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr 2022 wurden bei der GHM Messtechnik GmbH Erträge von TEUR 500 aus Versicherungsentschädigungen für Verluste aus Einbruchdiebstahl vereinnahmt. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 3.042. Ergänzende Angaben Unternehmenserwerbe im Konzernabschluss (DRS 4) Die aus dem Vorkonzern der GHM Messtechnik GmbH bis einschließlich 2016 aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen einer Nutzungsdauer von voraussichtlich 15 Jahren und werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises des Vorkonzerns der GHM Messtechnik GmbH im Geschäftsjahr 2017 neu entstandene Geschäfts- oder Firmenwert unterliegt einer Nutzungsdauer von voraussichtlich 10 Jahren und wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Dem Konzernanlagenspiegel, der diesem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist, sind weitere Angaben zur Entwicklung des Geschäfts- oder Firmenwertes zu entnehmen. Der im Berichtsjahr entstandene Geschäfts-oder Firmenwert unterliegt einer Nutzungsdauer von voraussichtlich 10 Jahren und wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Herr Dr. Axel Lamprecht, Chief Executive Officer (CEO) der GHM GROUP (bis 30.04.2022) Herr Jürgen Schneider, Chief Operating Officer (COO) & Chief Financial Officer (CFO) (ab 15.03.2022) Herr Christian Unterberger, Chief Executive Officer (CEO) der GHM GROUP (ab 01.05.2022) Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 wurden im Durchschnitt 287 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
Name und Sitz des Mutterunternehmens Die GHM TopCo GmbH, Remscheid, stellt als Muttergesellschaft einen Konzernabschluss auf (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der GHM TopCo GmbH, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 79. Es entfällt insgesamt auf Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Der Konzernabschluss der GHM TopCo GmbH zum 31.12.2023 wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 23. Juni 2023 gebilligt. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Die GHM TopCo GmbH, Remscheid, stellt als Muttergesellschaft einen Konzernabschluss auf (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Das Jahresergebnis iHv. TEUR 44 der GHM TopCo GmbH, Remscheid, wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Remscheid, den 14. April 2023 GHM TopCo GmbH, Remscheid Die Geschäftsführung Christian Unterberger, Geschäftsführer Jürgen Schneider, Geschäftsführer Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2022GHM Topco GmbH, Remscheid
Kapitalflussrechnung 2022
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GHM TopCo GmbH, Remscheid Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der GHM TopCo GmbH, Remscheid, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GHM TopCo GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 14. April 2023 Rödl
& Partner GmbH
Stramitzer, Wirtschaftsprüfer Fischer, Wirtschaftsprüferin |
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