Dresdner Factoring AGLiquidiert

Glacisstraße 2, 01099 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 78502
Vorher
abcfinance Beteiligungs AG
Eingetragen
17.5.2013
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
der entgeltlicher Erwerb von Forderungen insbesondere aus Warenlieferungen und Dienstleistungen sowie deren Verwaltung (Factoring), der entgeltliche Erwerb von Forderungen aus Leistungsverträgen sowie deren Verwaltung, Geschäftsführung für andere Unternehmen, Erwerb, Verwaltung und Verwertung von Beteiligungen an gewerblichen Unternehmen aller Art im Inund Ausland sowie die Verwaltung eigenen Vermögens durch Tätigen von Kapitalanlagen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Gumbrich
seit 6.7.2017
Prokura
Vorstandsmitglied
Uwe Stasiak
seit 24.7.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wilh. Werhahn KG

Neuss

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft verzeichnete 2017 einen kräftigen Aufschwung. Nach Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 3,8 % höher als im Jahr zuvor. In nahezu allen großen Volkswirtschaften zog die Konjunktur spürbar an. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begründet die Dynamik vor allem damit, dass im Verlauf des Jahres mehrere bedeutende Risiken an Bedeutung verloren. So bewahrheiteten sich Befürchtungen, der Protektionismus könne zunehmen, bisher nicht. Bei nationalen Wahlen in zentralen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) setzten sich überwiegend proeuropäische Parteien durch. Das dämpfte Sorgen um den Zusammenhalt der EU. In China blieb ein Einbruch des Wachstums aus. Das Brexit-Votum und die anschließenden Austrittsverhandlungen bremsten die Wirtschaftsentwicklung im Vereinigten Königreich weit weniger als zunächst vermutet. Zudem stärkten die expansive Geld- und Fiskalpolitik die globale Nachfrage.

Insbesondere die Volkswirtschaften der großen Industrieländer trugen im vergangenen Jahr zur Beschleunigung des Wachstums der Weltwirtschaft bei. Dabei zog die Konjunktur vor allem im Euroraum zum Teil unerwartet deutlich an. Davon profitierten auch die osteuropäischen Staaten, die nicht der Währungsunion angehören. Der Aufschwung in den USA erwies sich als sehr robust. Auch in Japan war eine Konjunkturerholung spürbar. In den Schwellenländern zeigte sich ein gemischtes Bild. Gleichwohl erfasste die Aufwärtsbewegung mehr Länder als in den Jahren zuvor. Das Institut für Weltwirtschaft begründet dies vor allem mit deutlich höheren Notierungen für Rohstoffe, von denen viele rohstoffexportierende Länder profitierten. So zog auch die Konjunktur in Russland mit der Erhöhung des Rohölpreises an. Eine bessere Entwicklung in Russland verhinderten jedoch die Auswirkungen der von den westlichen Industrieländern verhängten Sanktionen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) behielt ihre expansive Geldpolitik auch 2017 bei. Sie verzichtete auf Zinserhöhungen und verlängerte das Aufkaufprogramm für Anleihen. Dabei verringerte sie jedoch das Volumen der monatlich anzukaufenden Titel. Die US-Notenbank setzte die vorsichtige Straffung ihrer Geldpolitik fort und hob ihren Leitzins im Jahresverlauf mehrfach an.

DEUTSCHE WIRTSCHAFT LEGT ZU

Die seit 2010 anhaltende Aufwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft setzte sich im vergangenen Jahr beschleunigt fort. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war das BIP preisbereinigt um 2,2 % höher als im Jahr zuvor. Das war der stärkste Zuwachs seit 2011. Getragen wurde der Boom erneut vor allem von den privaten Konsumausgaben. Der deutsche Einzelhandel verzeichnete nach Angaben des Handelsverbandes HDE ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate ein Umsatzplus von 4,1 %. Grund dafür war zum einen eine Rekordbeschäftigung. Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich um 638.000 auf 44,3 Mio. Zum anderen vergrößerte der Anstieg der Tariflöhne um durchschnittlich 2,4 % den finanziellen Spielraum vieler Verbraucher. Das Vertrauen in die wirtschaftliche Stabilität und niedrige Zinsen veranlassten viele Unternehmen zu verstärkten Investitionen. In Ausrüstungen - also vor allem Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - investierten sie 3,5 % mehr als im Jahr zuvor. Die Bauinvestitionen erhöhten sich um 2,6 %. Auch die deutschen Ausfuhren legten 2017 weiter zu. Mit 4,7 % war das Plus nahezu doppelt so hoch wie im Vorjahr.

Die gute Konjunktur füllte auch die öffentlichen Kassen. Der Staat erzielte mit 36,6 Mrd. € den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung.

Davon entfielen 16,2 Mrd. € auf die Länder, 8,7 Mrd. € auf die Kommunen und 10,5 Mrd. € auf die Sozialversicherungen.

BREITER AUFSCHWUNG IM EURORAUM

Der Aufschwung in der Eurozone verlief 2017 dynamischer als von vielen Experten erwartet. Auch Mitgliedstaaten, in denen die Konjunktur zuvor weniger stark gewesen war, verzeichneten ein kräftiges Wachstum. Nach Berechnungen von Eurostat erwirtschafteten die 19 Länder des Euroraums 2017 ein um 2,3 % höheres BIP als im Jahr zuvor. In Großbritannien wurden die negativen Auswirkungen der Entscheidung für einen Austritt aus der EU zwar sichtbar. Die Auswirkungen auf die Konjunktur waren jedoch nicht so stark wie erwartet. Dennoch dämpften die Unsicherheiten über die zukünftigen wirtschaftlichen Beziehungen die Investitionsneigung und verstärkten den Druck auf den Wechselkurs des Pfund Sterling. Das war nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft der wesentliche Grund für den vergleichsweise starken Anstieg der Inflation, der wiederum die Kaufkraft der Haushalte schmälerte.

Getragen wurde die Konjunkturbelebung auch im Euroraum vor allem vom Konsum. Höhere Beschäftigung und moderate Inflationsraten sorgten für einen Anstieg der Realeinkommen. Die Konsumstimmung festigte sich zusätzlich durch die seit den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich kleiner gewordenen politischen Risiken. Weitere Wachstumsimpulse lieferte das günstige weltwirtschaftliche Umfeld, vor allem die höhere globale Investitionsnachfrage sowie die positive Entwicklung des Welthandels. Die Budgetdefizite gingen 2017 in nahezu allen Ländern zurück. Dies war jedoch nach Ansicht des Instituts für Weltwirtschaft vor allem der guten Konjunktur und dem Rückgang der Zinsen zu verdanken. Nach wie vor liegen die Schulden in Relation zum BIP in fast allen Euroländern über dem Referenzwert von 60 %.

CHINA WÄCHST UNERWARTET STARK

Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft übertraf 2017 alle Prognosen. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking stieg das BIP um

6,9 %. Im Jahr zuvor hatte China mit 6,7 % die niedrigste Zuwachsrate seit 26 Jahren gemeldet. Viele Experten hatten für 2017 mit einem nochmals leicht reduzierten Tempo der wirtschaftlichen Expansion gerechnet, da die Geld- und Fiskalpolitik inzwischen weniger expansiv ausgerichtet ist. In den vergangenen Jahren hatte die chinesische Regierung durch eine starke Ausweitung des Budgetdefizits zur Stabilisierung des Wachstums beigetragen. Dagegen blieb das Defizit 2017 nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds nahezu unverändert hoch. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beziffert die Schulden auf 256 % des BIP Verantwortlich dafür ist insbesondere der Unternehmenssektor, bei dem oft nur schwer zwischen privaten und staatseigenen Unternehmen zu unterscheiden ist. Die Anfang 2017 eingeleitete moderate Straffung der Geldpolitik könnte nach Meinung des Sachverständigenrats dazu beitragen, einen weiteren Anstieg der Verschuldung einzudämmen und den Wechselkurs zu stabilisieren.

Wie von der Regierung in Peking gewünscht, entwickelte sich die chinesische Wirtschaft 2017 erneut stärker in Richtung Konsum- und Dienstleistungsökonomie. 4,4 Prozentpunkte des BIP-Plus resultierten aus dem Konsum, 2,3 Prozentpunkte aus den Investitionen und 0,2 Prozentpunkte aus dem Außenbeitrag. Befragungen zufolge waren die chinesischen Konsumenten Ende 2017 optimistischer denn je zuvor. Ursachen waren laut Germany Trade & Invest (GTAI) die weiter kontinuierlich gestiegenen Einkommen sowohl in den Städten als auch auf dem Land. Die starke Binnennachfrage sorgte dafür, dass auch Chinas Importe, insbesondere im Konsumgüterbereich, stark zulegten. In den ersten zehn Monaten 2017 bezog China 17,2 % mehr Güter aus dem Ausland als im Vorjahreszeitraum.

US-WIRTSCHAFT GEWINNT AN SCHWUNG

Die amerikanische Wirtschaft nahm 2017 nach einem mäßigen Wachstum in den ersten sechs Monaten kräftig Fahrt auf und wuchs im zweiten Halbjahr erstmals seit 2014 wieder zwei Quartale hintereinander um mindestens 3 %. Im Gesamtjahr legte das BIP nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes um 2,2 % zu. Maßgeblich für die Konjunkturbeschleunigung war nach Ansicht des Instituts für Weltwirtschaft insbesondere der Anstieg der Investitionen. Die Aussicht auf massive Steuersenkungen, Investitionsprogramme und Bürokratieabbau beflügelten die Erwartungen der Unternehmen und sorgten auch bei den Verbrauchern für gute Stimmung. Den größten Wachstumsbeitrag lieferte erneut der private Konsum. Dazu trug vor allem die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bei. Die Arbeitslosenquote ging auf 4,1 % zurück. Das war das niedrigste Niveau seit 17 Jahren. Auch in den unteren und mittleren Lohngruppen entstanden viele neue Jobs, sodass die Gesamtbeschäftigung einen Rekordwert erreichte. Steigende Löhne trugen zusätzlich dazu bei, dass viele Haushalte über einen größeren finanziellen Spielraum verfügten. Die gute Beschäftigungssituation sowie die moderate Entwicklung der Inflation führten dazu, dass die US-amerikanische Zentralbank ihren Leitzins im Jahresverlauf mehrmals anhob und weitere Maßnahmen zur Normalisierung der Geldpolitik beschloss.

BELEBUNG IN RUSSLAND UND JAPAN

Die Aussichten für die russische Wirtschaft hellten sich 2017 deutlich auf. Das Land bewältigte die durch niedrige Ölpreise, einen schwachen Rubel sowie Sanktionen westlicher Industriestaaten ausgelöste Krise weitaus besser, als von vielen Experten erwartet. So korrigierte der Internationale Währungsfonds bereits im Sommer seine Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in Russland in diesem Jahr. Nach Angaben von GTAI verzeichnete das BIP 2017 ein Plus von 1,8 %. Dabei profitierte die Wirtschaft deutlich von einer Erholung des Rohölpreises. Die Bruttoanlageinvestitionen zogen erstmals seit drei Jahren wieder an. Auch der private Konsum belebte sich auf niedrigem Niveau, obwohl die frei verfügbaren Einkommen 2017 das vierte Jahr in Folge schrumpften. Nach Einschätzung der russischen Zentralbank hat die heimische Wirtschaft ihr Erholungspotenzial bereits zu 95 % ausgeschöpft. Für ein stärkeres Wirtschaftswachstum seien tief greifende Reformen notwendig.

Die Wirtschaft in Japan setzte ihre 2016 begonnene Aufwärtsentwicklung im vergangenen Jahr beschleunigt fort. Das BIP verzeichnete ein Plus von 1,5 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Japan seine BIP-Berechnung im Herbst 2016 auf neuere internationale Standards umstellte. Damit stellt sich nach Beobachtung des Sachverständigenrats die Wachstumsdynamik der vergangenen Jahre deutlich positiver dar als zuvor. Der Aufschwung in 2017 resultierte neben einem starken Export aus einem lebhaften privaten Konsum. Hintergrund war die kontinuierlich zunehmende Beschäftigung sowie eine moderate Erhöhung der Löhne. Einen starken Schub erhielt die Konjunktur zudem von der expansiven Geld- und Fiskalpolitik. Die Bank of Japan setzte ihr Programm zum Ankauf von Anleihen fort.

Geschäftsentwicklung und Ertragslage

Die Wilh. Werhahn KG ist eine diversifizierte Unternehmensgruppe mit Aktivitäten im In- und Ausland. Die Aktivitäten sind in den drei Unternehmensbereichen Baustoffe, Konsumgüter und Finanzdienstleistungen mit sieben Geschäftsbereichen zusammengefasst.

Wesentliche Steuerungsgrößen der Unternehmensbereiche sind die Kennzahlen Umsatz, operatives Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und nichtoperativen Abschreibungen 1) und das Ergebnis vor Steuern.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Werhahn-Gruppe einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 3.383 Mio. € (i. Vj. 3.322 Mio. €). Das Umsatzwachstum von 2 % lag nur geringfügig unter den Erwartungen. Deutliche Zuwächse erzielte der Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen. Auch der Unternehmensbereich Baustoffe konnte seine Umsätze moderat erhöhen. Der Unternehmensbereich Konsumgüter erreichte das Vorjahresniveau nicht ganz. Während der Inlandsumsatz leicht anstieg, ging der Auslandsumsatz geringfügig zurück. Somit verringerte sich der Anteil des Auslandsumsatzes am konsolidierten Umsatz von 32 % auf 31 %. Der Auslandsumsatz betrug nominal 1.037 Mio. € (i. Vj. 1.054 Mio. €). Die Entwicklung des Umsatzes in Euro ist durch Wechselkursänderungen negativ beeinflusst. Treiber dieser Entwicklung waren der chinesische Renminbi, der US-Dollar sowie der japanische Yen.

Der Materialaufwand der Werhahn-Gruppe erhöhte sich um 3 % auf 1.784 Mio. € (i. Vj. 1.738 Mio. €). Die Position enthält sowohl Aufwendungen des Baustoff- und Konsumgüterbereichs als auch Aufwendungen des Finanzdienstleistungsbereichs. Hierzu zählen Refinanzierungskosten und Vermittlungsprovisionen aus dem Bank- und Leasinggeschäft sowie Einstandskosten für Mietkaufobjekte und Restbuchwerte verkaufter Leasinggegenstände. Der absolute Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Wachstum des Unternehmensbereichs Finanzdienstleistungen sowie höheren Beschaffungskosten im Unternehmensbereich Baustoffe. Die Materialaufwandsquote 2 ist lediglich im Unternehmensbereich Baustoffe leicht angestiegen. Im Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen blieb sie konstant. Der Unternehmensbereich Konsumgüter konnte seine Materialaufwandsquote geringfügig verbessern.

Der Personalaufwand lag mit 491 Mio. € um 4 % über dem Vorjahr (473 Mio. €). Neben den üblichen Tarifsteigerungen resultierte der Anstieg hauptsächlich aus einer höheren Mitarbeiterzahl in allen Unternehmensbereichen. Die Personalaufwandsquote 3 stieg nur im Unternehmensbereich Konsumgüter an. In den Unternehmensbereichen Baustoffe und Finanzdienstleistungen korrespondierte die Entwicklung des Personalaufwands mit dem Umsatzanstieg.

Die Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 168 Mio. € und lagen somit knapp über dem Vorjahreswert von 167 Mio. €. Der Anstieg der Abschreibungen auf Leasinggegenstände von 416 Mio. € auf 460 Mio. € resultierte aus der Ausweitung des Leasingneugeschäfts.

Im Jahr 2017 stiegen die Sonstigen betrieblichen Erträge von 57 Mio. € auf 71 Mio. € an. Der deutliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf die Erträge aus dem Verkauf der Diamant-Gruppe sowie auf höhere Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen aus.

1 Zu den nichtoperativen Abschreibungen zählen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und auf im Zuge der Neubewertung bei Akquisitionen gehobene stille Reserven sowie Differenzen zwischen linearer und degressiver Abschreibung.
2 Die Materialaufwandsquote ergibt sich aus der Division des Materialaufwandes durch die Umsatzerlöse.
3 Die Personalaufwandsquote ergibt sich aus der Division des Personalaufwandes durch die Umsatzerlöse.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen um 2 % auf 412 Mio. € (i. Vj. 422 Mio. €) zurück. Geringeren Aufwendungen für Instandhaltung, Beratung und Wertberichtigungen für Forderungen stand ein Anstieg vor allem von Kursverlusten, Leasing-, Miet- und Pachtaufwendungen sowie IT-Kosten gegenüber. Innerhalb der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Instandhaltungsaufwendungen (76 Mio. €), externe Dienstleistungen (71 Mio. €) und Marketing (69 Mio. €) die bedeutendsten Einzelpositionen.

Hohe Ausschüttungen einer Beteiligungsgesellschaft führten zu einem erheblichen Anstieg des Beteiligungsergebnisses um 16 Mio. € auf 29 Mio. €.

Das operative Ergebnis der Werhahn-Gruppe lag auf Vorjahresniveau. Aufgrund von einmaligen Sondereffekten konnten die Erwartungen leicht übertroffen werden. Treiber der Ergebnisentwicklung waren insbesondere die Erträge aus dem Verkauf der Diamant-Gruppe und die Ausschüttungen einer Beteiligungsgesellschaft. Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs Baustoffe ging gegenüber dem Vorjahr geringfügig zurück. Die schwächere Marge im Geschäftsbereich Natursteine wurde durch positive Sondereffekte mehr als ausgeglichen. Im Geschäftsbereich Schiefer war das operative Ergebnis rückläufig. Der Unternehmensbereich Konsumgüter musste einen deutlichen Rückgang des operativen Ergebnisses hinnehmen. Neben Wechselkurseffekten wirkte sich im Geschäftsbereich Zwilling Küche hauptsächlich der Rückgang des Sondergeschäfts aus. Im Geschäftsbereich Zwilling Beauty Group führten Umsatzeinbußen zu einem geringeren operativen Ergebnis. Die in 2016 begonnene Neuausrichtung des Geschäftsbereichs Friseurbedarf Jaguar/Tondeo wirkte sich bereits in 2017 positiv auf das operative Ergebnis aus. Im Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen führte die erneute Geschäftsausweitung zu einem spürbar höheren operativen Ergebnis.

Das Zinsergebnis inklusive Erträgen aus Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens verbesserte sich um 3 Mio. € auf -9 Mio. €. Maßgeblich hierfür waren die gesunkene Verschuldung sowie der Wegfall von Einmalkosten für die syndizierte Finanzierung aus dem Vorjahr.

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 163 Mio. € knapp über dem Ergebnis des Vorjahres (162 Mio. €) und hat wie das operative Ergebnis die Erwartungen leicht übertroffen.

Die Steuerquote 4 verbesserte sich in 2017 moderat. Dies beruhte im Wesentlichen darauf, dass im Ergebnis vor Steuern höhere, nur gering besteuerte Erträge enthalten waren.

Insgesamt erhöhte sich der Konzernjahresüberschuss der Werhahn-Gruppe um 6 Mio. € auf 112 Mio. €.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz und ihren Beitrag zum Erfolg der Werhahn-Gruppe.

4 Die Steuerquote ergibt sich aus der Division des Steueraufwandes durch das Ergebnis vor Steuern.

Baustoffe

Der Unternehmensbereich Baustoffe umfasst die in Deutschland und anderen europäischen Ländern tätigen Geschäftsbereiche Natursteine und Schiefer. Im Geschäftsbereich Natursteine sind die Aktivitäten in den Bereichen Hartgestein und Asphaltmischgut vereint. Der Geschäftsbereich Schiefer produziert und vermarktet hochwertigen Schiefer für Dächer und Fassaden.

NATURSTEINE

Der Geschäftsbereich Natursteine bündelt unter der Führung der Basalt-Actien-Gesellschaft vier Geschäftsfelder: Mineralische Rohstoffe, Asphaltmischgut, Baustoffrecycling/-deponie sowie Bauchemie. Neben Deutschland und Schweden ist der Geschäftsbereich in den mittel- und osteuropäischen Ländern Polen, Russland, Ukraine, Tschechien und Ungarn tätig. Zu den Kunden zählen vor allem Hoch- und Tiefbauunternehmen mit Schwerpunkt im Verkehrswegebau.

In dem Geschäftsfeld Mineralische Rohstoffe werden überwiegend Hartgesteine in den fast 100 eigenen Steinbrüchen gewonnen, aufbereitet und regional vermarktet. Ein Teil der Rohstoffe wird zudem für die Produktion von Asphaltmischgut in den 190 eigenen Asphaltmischanlagen verwendet. Der Geschäftsbereich Natursteine gehört damit zu den größten Produzenten von mineralischen Rohstoffen und Asphalt in Deutschland. In dem Geschäftsfeld Baustoffrecycling/-deponie recyceln und vermarkten die Gesellschaften des Geschäftsbereichs unbelastete Baurestmassen. Des Weiteren produziert und vertreibt das Geschäftsfeld Bauchemie überwiegend bituminöse Abdichtungsstoffe für den Hoch- und Straßenbau.

Bauwirtschaft profitiert von guter Konjunktur

Die gute Gesamtkonjunktur sowie die Bereitschaft von Bund, Ländern und Gemeinden, in ihre Infrastruktur zu investieren, begünstigten 2017 die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft. Nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie erwirtschaftete die Branche einen - gegenüber 2016 - um 8,5 % höheren Umsatz. Der öffentliche Bau legte um 6,5 % zu. In dem für den Geschäftsbereich Natursteine maßgeblichen Bereich des öffentlichen Straßenbaus betrug das Umsatzplus 7,7 %.

In den für den Geschäftsbereich Natursteine bedeutenden ausländischen Märkten entwickelte sich die Bauwirtschaft meist noch besser als in Deutschland. Der wichtigste Markt Polen profitierte von neuen EU-Mitteln. Hier wurden große, seit Längerem geplante Infrastrukturprojekte in 2017 begonnen. Damit kam der Straßenbau nach jahrelanger Stagnation wieder in Fahrt. Dank des seit August 2016 mit einer modernen Aufbereitungsanlage produzierenden Basaltwerks Jawor Mecinka und der Wiederinbetriebnahme des Werks Rybnica Lesna setzten die polnischen Betriebe erheblich höhere Mengen ab als im Jahr zuvor.

Auch in Russland flossen wieder höhere Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau des Straßennetzes. In der Metropolregion Moskau steigerte der russische Staat seine Ausgaben für Infrastruktur erneut kräftig. Ansonsten waren die Zuwachsraten jedoch noch gering. Die russischen Betriebe des Geschäftsbereichs profitierten von ihrer hochwertigen Gesteinsqualität und dem Importembargo für Hartgestein aus der Ukraine. Sie verzeichneten insgesamt ein deutliches Absatzplus. In der Ukraine fasste die Bauwirtschaft nach einer tiefen Krise auch dank erheblich höherer Investitionen in den Straßenbau wieder Tritt. Der ukrainische Betrieb ist weiterhin von den Ausfuhrbeschränkungen für Hartgestein nach Russland betroffen. Die hiermit verbundenen Einbußen konnten nur teilweise durch Absatzmengen mit geringeren Durchschnitterlösen im heimischen Markt ausgeglichen werden.

In Tschechien führten langwierige Genehmigungsverfahren dazu, dass sich der Ausbau der Infrastruktur verzögerte. Dennoch verzeichneten die tschechischen Betriebe ein moderates Absatzplus. Die Bauwirtschaft in Ungarn erlebte durch die bessere Ausschöpfung von EU-Mitteln einen kräftigen Aufschwung. Aufgrund regional unterschiedlicher Verteilung der Baumaßnahmen profitierten die ungarischen Betriebe des Geschäftsbereichs davon jedoch nur gering. Ihr Absatz lag dennoch leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Betrieb in Schweden profitierte von langfristigen Infrastrukturprojekten im Land sowie gestiegenen Exporten nach Estland und Russland.

Auf den Beschaffungsmärkten zog der durchschnittliche Preis für Bitumen, dem wichtigsten Einsatzstoff bei der Produktion von Asphalt, im Geschäftsjahr 2017 um 40 % an. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs konnte der Anstieg der Bitumenpreise nicht in vollem Umfang über höhere Absatzpreise weitergegeben werden. Dies belastete die Margen stark.

Hohes Absatzplus bei Rohmaterial im Ausland

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Natursteine erhöhte sich 2017 gegenüber dem Vorjahr um 4 % auf 1.291 Mio. € und übertraf damit leicht das geplante Niveau. Dies ist vor allem auf deutlich höhere Absatzmengen von Rohmaterial im Ausland sowie auf Umsatzzuwächse bei bituminösem Mischgut zurückzuführen. Dagegen blieben die Rohmaterialabsätze im Inland sowohl leicht hinter den Plan- als auch den Vorjahreswerten zurück. Grund dafür waren insbesondere die ungünstigen Witterungsbedingungen in sonst absatzstarken Monaten. Die Absatzmengen für Mischgut übertrafen das Planniveau geringfügig.

Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich auf 10,9 %. Dazu trug auch der Anstieg der durchschnittlichen Wechselkurse bei, insbesondere des russischen Rubel, des polnischen Zloty und des ungarischen Forint.

Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs übertraf leicht den Wert des Vorjahres und bewegte sich auf dem erwarteten Niveau. Dazu trugen auch Sondereffekte aus der Abgabe kleinerer Randaktivitäten und Bewertungsanpassungen bei. Belastend wirkten dagegen die schwächeren Margen speziell bei Asphaltmischgut. Die Auslandsgesellschaften verzeichneten überwiegend Ergebniszuwächse, die über den Erwartungen lagen. Das Ergebnis vor Steuern profitierte darüber hinaus von einem günstigen Zinsergebnis und übertraf sowohl den Vorjahreswert als auch die Planung deutlich.

Umfeld bleibt günstig

Die Aussichten für 2018 bleiben günstig. Die deutsche Wirtschaft wird nach Schätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie um 2,3 % wachsen. Das schafft im Haushalt Spielraum für die dringend notwendige Modernisierung und den Ausbau des Verkehrswegenetzes. So hat der Bund mit seinem Anteil von rund 20 % am Straßennetz bereits seine Haushaltsansätze im Fernstraßenbau weiter erhöht. Davon werden positive Impulse für die deutsche Bauwirtschaft 2018 ausgehen. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie prognostiziert für den öffentlichen Bau ein Umsatzplus von mindestens 4 %. Begrenzt werden die Erwartungen jedoch durch personelle Engpässe in Bau- und Planungsämtern. Planung, Ausschreibung und Vergabe von Projekten kommen nicht im erforderlichen Tempo voran. Zur Verfügung stehende Mittel werden mangels baureifer Projekte bereits heute zum Teil nicht abgerufen.

Auch in den meisten Auslandsmärkten stehen die Zeichen für die Bauwirtschaft auf Wachstum. In Polen liefern neue EU-Mittel für den Straßen- und Schienenbau weiterhin kräftige Impulse. In Russland lässt sich noch nicht absehen, ob sich die leichte Erholung im Tief- und Infrastrukturbau vor dem Hintergrund knapper Kassen 2018 fortsetzt. Nach wie vor gibt es einen erheblichen Investitionsstau. Die Perspektiven der Bauwirtschaft in der Ukraine bleiben positiv, aber durch die weiter geltenden Exportbeschränkungen nach Russland sowie das niedrige Preisniveau begrenzt. Auch in Ungarn und Tschechien sollen 2018 erhebliche Mittel in den Ausbau und die Modernisierung der Verkehrswege fließen. In Schweden beflügeln langfristige Infrastrukturprojekte wie der 2019 geplante Baubeginn des Fehmarnbelt-Tunnels die Aussichten für die Bauwirtschaft. Auch für die wichtigsten Exportmärkte Kaliningrad und Baltikum zeichnet sich Wachstum ab.

Insgesamt erwartet der Geschäftsbereich Natursteine für 2018 auf Basis eines leichten Mengenzuwachses ein spürbares Umsatzplus. Das operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern werden aufgrund des Absatzzuwachses und der erwarteten günstigeren Margenentwicklung trotz weiter steigender Kosten insbesondere für Einsatzstoffe leicht höher ausfallen als im Vorjahr.

Umsatzentwicklung

Unternehmensbereich Baustoffe

in Mio. €

SCHIEFER

Der Geschäftsbereich Schiefer gewinnt, fertigt und vermarktet hochwertigen Schiefer und entwickelt Produkte zur Gestaltung von ästhetischen Lebensräumen. Das Produktspektrum umfasst ein breites Sortiment von Deckarten für Dach und Wand. Speziell für moderne Architektur entwickelte Systemlösungen ermöglichen innovative Fassadengestaltungen. Ergänzt wird das Sortiment durch Werksteine für den Innenbereich sowie für den Garten- und Landschaftsbau. Produziert wird in Deutschland und Spanien. Mit seinem Sortiment gehört der Geschäftsbereich zu den führenden Anbietern von Schiefer in Europa. Die wichtigsten Absatzmärkte neben Deutschland sind Frankreich, Benelux und Großbritannien.

Marktposition in schwierigem Umfeld gefestigt

Die angespannte Markt- und Wettbewerbssituation für die Bedachungsbranche in Deutschland hielt in 2017 an. Daran änderte die gute Wohnungsbaukonjunktur nichts. Auch in 2017 wurden verstärkt Mehrfamilienhäuser gebaut. Somit verringerte sich die Dachfläche pro erstellter Wohneinheit deutlich. Zudem setzte sich der seit Längerem zu beobachtende Trend vom Steil- zum Flachdach weiter fort. Während Flachdächer ein zweistelliges Plus verzeichneten, verloren die für den Geschäftsbereich Schiefer wichtigen Steildächer im mittleren einstelligen Prozentbereich. Auch das Sanierungsgeschäft, auf das nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks gut zwei Drittel des gesamten Bauvolumens entfällt, ging weiter zurück. Hauseigentümer investierten erneut weniger in die energetische Verbesserung von Dächern und Fassaden ihrer Immobilien. Entsprechend erlitt der Schiefermarkt nach Branchenangaben einen zweistelligen Mengenrückgang. Der Geschäftsbereich Schiefer verzeichnete in Deutschland ein spürbares Absatzminus, büßte jedoch keine Marktanteile ein.

Der Anstieg der Baunachfrage in Europa hielt in 2017 an. Der Wohnungsneubau schwächte sich auf den für die Rathscheck-Gruppe wichtigen europäischen Märkten jedoch im vergangenen Jahr ab. Dagegen verzeichneten Renovierungen ein leichtes Plus und erreichten damit wieder das Niveau vor der Krise 2007. In diesem Umfeld festigte der Geschäftsbereich in allen wesentlichen Auslandsmärkten seine Position.

Der Umsatz lag mit 68 Mio. € knapp unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund des anhaltenden Preisdrucks blieb er deutlich unter den Erwartungen. Das Auslandsgeschäft trug mit 46 % zu den Gesamterlösen bei. Das operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern verfehlten sowohl das Vorjahresniveau als auch die Planung. Grund dafür waren neben dem anhaltenden Preisdruck vor allem geringere Absatzmengen sowie der weiterhin nicht zufriedenstellende Ausbringungsgrad in Deutschland. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragskraft werden weiterhin vorangetrieben.

Neue Kundenkreise erschließen

Die schwierige Situation im Bedachungsmarkt wird in 2018 insbesondere in Deutschland weiter anhalten. Im Bereich der Sanierung wird jedoch eine Belebung erwartet. Schätzungen zufolge müssen in den nächsten Jahren bundesweit mehr als 700 Mio. Quadratmeter mit Asbest belastete Dachflächen neu eingedeckt werden. Allein im deutschen Schiefergürtel, der weite Teile von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen und Sachsen umfasst, haben nach Berechnungen jährlich etwa 50.000 Einfamilienhäuser dringenden Sanierungsbedarf. Die Aktivitäten im Denkmalschutz werden weiter fortgeführt. Es werden gezielt neue Kundengruppen erschlossen.

Auf den wichtigsten Auslandsmärkten werden die Absatzmengen 2018 voraussichtlich in Frankreich und Benelux moderat steigen. In Großbritannien ist mit einem Absatz in Vorjahreshöhe zu rechnen.

In diesem anhaltend schwierigen Marktumfeld will der Geschäftsbereich Schiefer in 2018 mithilfe einer intensivierten Marktbearbeitung im Ausland und der Erschließung neuer Kundensegmente einen spürbaren Umsatz- und Absatzanstieg erzielen. Diese Entwicklung soll sich auch im operativen Ergebnis und dem Ergebnis vor Steuern niederschlagen. Beide Größen sollen gegenüber 2017 deutlich zulegen.

Konsumgüter

Der Unternehmensbereich Konsumgüter umfasst hochwertige Markenartikel für Küche und Körperpflege. Die drei Geschäftsbereiche Zwilling Küche, Zwilling Beauty Group und Friseurbedarf Jaguar/Tondeo sind mit ihren Sortimenten weltweit auf allen wichtigen Märkten vertreten.

Die Entwicklung der drei Geschäftsbereiche hängt maßgeblich vom weltweiten Konsumklima ab. In Europa zog die Konjunktur weiter an. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 2,4 %, der Konsum um 1,9 %. Deutschland realisierte ein stabiles Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 2,2 %. Auch das Wachstum in Frankreich blieb mit 2,0 % stabil. Wirtschaft und Konsum in Großbritannien litten hingegen unter der Brexit-Entscheidung. In China betrug das Wirtschaftswachstum 6,9 % nach 6,7 % im Jahr 2016. In den USA stiegen nach einem schwachen Jahresbeginn die Konsumausgaben insgesamt noch um 2,7 % an. In Japan stabilisierte sich die ökonomische Entwicklung. Die privaten Konsumausgaben stiegen um 1,2 % und damit stärker als im Vorjahr.

Die Geschäftsbereiche wurden 2017 organisatorisch getrennt. Dies hatte Einfluss auf die Aufteilung der Umsätze und in geringem Umfang auf die Ergebnisverteilung zwischen den Geschäftsbereichen Zwilling Küche und Zwilling Beauty Group. Die Größen sind daher nicht unmittelbar mit dem Vorjahr vergleichbar.

ZWILLING KÜCHE

Der Geschäftsbereich Zwilling Küche bietet vor allem unter den Marken ZWILLING, Staub, Ballarini, Demeyere und Miyabi zahlreiche Sortimente an Messern, Scheren, Kochgeschirren, Bestecken und Küchenhelfern an. Die hochwertigen Markenartikel sind im mittleren und oberen Preissegment angesiedelt und werden auf der ganzen Welt geschätzt. Bedeutendste Absatzmärkte sind, neben dem Heimatmarkt Deutschland, China, Nordamerika, Japan und das übrige Europa.

Wachstum in den wichtigsten Märkten

Der Geschäftsbereich profitierte 2017 von der starken Konjunktur und dem guten Konsumklima in wichtigen Absatzmärkten. Mit 699 Mio. € lag der Umsatz knapp über dem Niveau des Vorjahres und blieb nur geringfügig unter den Planungen. Der Umsatzanstieg wurde durch das währungsbereinigte Wachstum des Kerngeschäfts getrieben. Der Rückgang im Sondergeschäft mit Kundenbindungsprogrammen fiel deutlicher aus als erwartet. Zudem wurde der Umsatz durch die ungünstige Wechselkursentwicklung negativ beeinflusst.

In China, dem bedeutendsten Markt für Zwilling Küche, verzeichnete der Geschäftsbereich in 2017 ein geringes Wachstum. Während das Online-Geschäft und die eigenen Shops zulegten, war der Absatz vor allem über TV-Verkaufskanäle, aber auch über Warenhäuser stark rückläufig. Diese Einbußen konnten durch organisches Wachstum in den anderen Kanälen sowie einer starken Steigerung im Geschenkgeschäft ausgeglichen werden. Ein leichtes Umsatzplus erwirtschaftete Zwilling Küche auch in den USA, seinem zweitwichtigsten Markt. Treiber waren dabei insbesondere die eigenen Shops, der Online-Verkauf sowie das wachsende Geschäft mit Großkunden. Auch wurden einige neue Kunden gewonnen. Gute Verkaufszahlen in den eigenen Shops sowie im Online- und Kataloggeschäft sorgten dafür, dass der Geschäftsbereich auch in Japan im Kerngeschäft deutlich zulegte.

In Deutschland ergab sich ein leichter Umsatzzuwachs. Impulse lieferten gute Geschäfte mit Einrichtungshäusern und Touristenfachhändlern. Auch der eigene Online-Handel entwickelte sich positiv. Dagegen verzeichneten die eigenen Shops und die Warenhäuser niedrigere Umsätze. In den übrigen europäischen Absatzmärkten verzeichnete Zwilling Küche ein spürbares Umsatzplus, vor allem durch die deutliche Distributionsausweitung der Marke Ballarini. In Spanien, Großbritannien, Österreich und Russland zog der Umsatz in zweistelligem Tempo an. Dagegen blieb der Geschäftsbereich in Frankreich und Benelux hinter dem Niveau des Vorjahres.

Nach hohen Zuwachsraten in den Jahren zuvor verfehlten das operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern 2017 knapp die Erwartungen, jedoch das Vorjahresniveau deutlich. Gründe waren der Rückgang des Sondergeschäfts mit Kundenbindungsprogrammen, die ungünstige Währungsentwicklung sowie der Margendruck aufgrund der Distributionsverschiebung vom stationären Handel zum Online-Handel.

Umsatzentwicklung

Unternehmensbereich Konsumgüter

in Mio. €

Stärkung des Online-Geschäfts

Zwilling Küche plant ein stabiles Kerngeschäft und erwartet ein leicht rückläufiges Sondergeschäft mit Kundenbindungsprogrammen sowie negative Währungskurseffekte, sodass insgesamt von einem Umsatzrückgang ausgegangen werden muss. Maßgeblicher Treiber im Kerngeschäft soll die Marke Staub sein - insbesondere in China, den USA, Japan und Deutschland. Das Online-Geschäft wird stark vorangetrieben. Impulse soll dabei die Einführung einer neuen Plattform für die eigenen Online-Shops liefern. In Kombination mit der zunehmenden Bedeutung des Vertriebskanals Internet plant der Geschäftsbereich einen verstärkten Ausbau des Premiumhandels mit neuen Shops.

Das operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern werden 2018 das Niveau von 2017 trotz steigenden Kerngeschäfts hauptsächlich aufgrund der erwarteten negativen Währungseffekte nicht erreichen.

ZWILLING BEAUTY GROUP

Der Geschäftsbereich Zwilling Beauty Group bietet Premiumprodukte für die Schönheit von Kopf bis Fuß an. Unter den Markennamen ZWILLING und Tweezerman werden Maniküre- und Pediküre-Sortimente sowie Pinzetten, Wimpernzangen, Kosmetikpinsel und andere Beauty-Tools produziert und vertrieben. Mit der Marke QVS bietet der Geschäftsbereich ein breites Portfolio an Beauty-Tools im "Value-for-Money"-Segment an. Die wichtigsten Märkte für Beauty-Tools sind Nordamerika, China und Deutschland.

Die Marke alessandro deckt das Segment der pflegenden und dekorativen Hand- und Fußkosmetik ab. Kunden sind neben professionellen Nagelstudios auch Parfümerie-Einzelhändler in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Erwartungen wurden in 2017 nicht erfüllt

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Zwilling Beauty Group betrug 109 Mio. €. Er ist aufgrund der organisatorischen Trennung nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Die geplanten Werte konnten nicht erreicht werden. In den USA mussten Umsatzeinbußen bei den Sortimenten der Marke Tweezerman hingenommen werden, da wichtige Vertriebspartner im stationären Handel massive Rückgänge bei den Besucherzahlen verzeichneten. Unrentable Geschäfte wurden geschlossen und die Bestände reduziert. Die daraus resultierenden Einbußen ließen sich auch durch vermehrte Online-Verkäufe nicht ausgleichen. Einen geringeren Umsatz erzielte der Geschäftsbereich neben China in Großbritannien, in Kanada und in Deutschland. Hier führte das schwächere Sondergeschäft zu einem Umsatzrückgang. Auch der Umsatz der alessandro-Gruppe mit Nagelkosmetikprodukten lag deutlich unter Plan und Vorjahr. Die Absätze waren sowohl im In- als auch im Ausland in allen Vertriebskanälen nicht zufriedenstellend.

Operatives Ergebnis und Ergebnis vor Steuern folgten in 2017 dieser Entwicklung und lagen spürbar unter Plan. Beide Größen waren zudem durch Einmalaufwendungen im Zuge der organisatorischen Veränderungen negativ beeinflusst.

Wachstum durch Konzentration auf Kernmärkte

Der Geschäftsbereich umfasst seit dem 1. Januar 2017 nur noch das Geschäft mit Beauty-Tools. Die Synergien zwischen Beauty-Tools und Nagelkosmetikprodukten haben sich nicht im erhofften Umfang eingestellt. Deshalb wird alessandro eigenständig geführt.

Bei den Beauty-Tools erwartet der Geschäftsbereich einen spürbaren Umsatzanstieg. Wachstum wird vor allem im Kerngeschäft in China, Deutschland und Großbritannien erwartet. Das Geschäft in den USA wird das Niveau des Vorjahres wieder erreichen. Dennoch sollen auch das operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern leicht höher ausfallen als 2017.

FRISEURBEDARF JAGUAR/TONDEO

Der Geschäftsbereich Friseurbedarf Jaguar/Tondeo bietet dem Friseurhandwerk professionelle Friseurwerkzeuge wie Scheren, elektrische Haarschneidemaschinen, Föhne, Bürsten und Kämme. Die beiden Marken Jaguar und Tondeo werden weltweit vertrieben. Die wichtigsten Märkte außerhalb Deutschlands liegen in Zentraleuropa, Russland und Nord- bzw. Südamerika.

Umsatzrückgang in herausforderndem Umfeld

Der Geschäftsbereich Friseurbedarf Jaguar/Tondeo bewegte sich auch 2017 in einem herausfordernden Marktumfeld. Der Umsatz des Geschäftsbereichs verfehlte mit 25 Mio. € das Vorjahresniveau und blieb erheblich hinter den Erwartungen zurück. In Deutschland war der Umsatzrückgang hauptsächlich auf eine deutlich geringere Nachfrage im deutschen Großhandel bei der Marke Tondeo zurückzuführen. Auch die Märkte in Österreich und der Schweiz entwickelten sich nicht wie erhofft. Die Marke Jaguar konnte sich hingegen auf dem Vorjahresniveau stabilisieren.

Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, hatte der Geschäftsbereich bereits Ende 2016 eine Neuausrichtung eingeleitet. Die damit verbundenen Maßnahmen wirkten sich 2017 positiv auf das Ergebnis aus. Daher lagen operatives Ergebnis und Ergebnis vor Steuern deutlich über dem Vorjahr. Aufgrund des Umsatzrückgangs konnten die Planwerte jedoch nicht erreicht werden.

Impulse durch Neuausrichtung

Der Markt für Friseurbedarf bleibt auch 2018 schwierig. Der Geschäftsbereich erhofft sich positive Impulse von innovativen Produkten sowie neuen Vertriebspartnern insbesondere in Asien. Zudem sollen über die Optimierung der Produktionsprozesse die Lieferfähigkeit und damit die Kundenzufriedenheit, insbesondere im Großhandel, gesteigert werden. Das operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern sollen von diesen Maßnahmen profitieren und leicht über den Werten von 2017 liegen.

Finanzdienstleistungen

Der Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen umfasst zwei Geschäftsbereiche: den Mittelstandsfinanzierer abcfinance mit den Geschäftsfeldern Leasing, Factoring und der abcbank sowie die auf Kfz-Finanzierungen spezialisierte Bank11.

abcfinance

abcfinance bietet maßgeschneiderte Finanzdienstleistungen für den Mittelstand an und zählt mit seinen Angeboten in den Bereichen Leasing und Factoring zu den führenden hersteller- und bankunabhängigen Gesellschaften in Deutschland. Im Geschäftsfeld Leasing finanziert abcfinance vor allem Fahrzeuge, Maschinen und IT-Technologien. Im Geschäftsfeld Factoring kauft abcfinance Forderungen an und setzt so für seine Geschäftspartner Liquidität frei. Zum Kundenkreis gehören etwa 76.000 Mittelständler in Deutschland, den Niederlanden und Österreich.

Zur Refinanzierung der Geschäftstätigkeit bietet die zu abcfinance gehörende abcbank privaten, gewerblichen und institutionellen Anlegern Tages- und Festgelder sowie Sparbriefe an. Zudem nimmt sie an Offenmarktgeschäften der Europäischen Zentralbank (EZB) teil und verbrieft Forderungen (Asset Backed Securities - ABS-Bonds). In der zweiten Jahreshälfte 2017 platzierte die abcbank einen vierten ABS-Bond erfolgreich am Markt.

Deutliches Plus im Neugeschäft

Die gute Konjunktur veranlasste auch 2017 viele Unternehmen in Deutschland, ihre Investitionsbudgets für Maschinen, Fahrzeuge, IT-Equipment und andere Wirtschaftsgüter aufzustocken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren die gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen 3,5 % höher als im Jahr zuvor. Noch dynamischer entwickelte sich die Leasingwirtschaft. Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) verzeichnete für die Branche 2017 ein Neugeschäft von 67 Mrd. € (+6 %). Davon entfielen

58,5 Mrd. € (+5,7 %) auf Leasing und 8,5 Mrd. € (+10,4 %) auf das Mietkaufgeschäft. Treiber des Wachstums war mit einem Plus von 6 % vor allem das Fahrzeugleasing, das mit Pkw und Nutzfahrzeugen 77 % des Leasingmarktes ausmachte. Das Leasing von Maschinen zog um 4,5 % an, während das Geschäft mit Büromaschinen, Computern, Servern und IT-Ausstattungen stagnierte.

Der Mittelstand nutzt auch in der Niedrigzinsphase Factoring als moderne Form der Unternehmensfinanzierung immer stärker. Die Anzahl der Firmen, die sich durch den Verkauf von Forderungen einen größeren finanziellen Spielraum verschaffen, ist erneut deutlich angestiegen. Die Factoring-Anbieter steigerten nach Angaben des Deutschen Factoring-Verbandes ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 8,4 % auf 113 Mrd. €. Die Refinanzierungskosten der auf Leasing und Factoring spezialisierten Anbieter waren infolge der niedrigen Kapitalmarkt- und Kreditzinsen 2017 unverändert günstig.

abcfinance konnte auch 2017 von der dynamischen Marktentwicklung profitieren. Aufgrund der klaren Fokussierung auf die Kundenbetreuung und eines zielführenden Ausbaus des Vertriebs konnten erneut Marktanteile im In- und Ausland hinzugewonnen werden. Die stärkste Kundengruppe waren Dienstleister, gefolgt von Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe. Im Geschäftsfeld Leasing verzeichnete abcfinance ein Plus von 6,5 % im Neugeschäft. Das Geschäftsfeld Factoring kaufte 17,1 % mehr Forderungen an als im Jahr zuvor. Insgesamt steigerte abcfinance den Umsatz um 8 % und übertraf damit leicht die Erwartungen. Die Personal- und Sachkosten stiegen im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen ERP-Lösung an.

Das wirtschaftliche Ergebnis - wie vom Branchenverband BDL definiert - übertraf aufgrund des erfreulichen Neugeschäfts den Plan und lag auf Vorjahresniveau. Das handelsrechtliche Ergebnis vor Steuern lag unter Plan und Vorjahr.

Investitionsbereitschaft bleibt hoch

abcfinance besitzt gute Chancen, 2018 weiter zu wachsen. Nach Einschätzung des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung werden die Unternehmen in Deutschland in diesem Jahr 5,1 % mehr in Maschinen, Fahrzeuge, IT-Equipment und andere Wirtschaftsgüter investieren als 2017. In diesem Umfeld will abcfinance sein Neugeschäft sowohl im Leasing als auch im Factoring spürbar steigern. Dies soll sich auch im wirtschaftlichen Ergebnis widerspiegeln. Das Ergebnis vor Steuern soll moderat wachsen.

BANK11

Die Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH ist ein Spezialist für Absatz- und Einkaufsfinanzierungen. Sie bietet dem mittelständischen Kfz-Handel einfache und günstig kalkulierte Finanzierungen und Versicherungen für dessen Kunden an. Über Einkaufsfinanzierungen eröffnet die Bank11 ihren Handelspartnern zusätzlich die Möglichkeit, ihr Angebot an neuen und gebrauchten Fahrzeugen zu finanzieren.

Zur Refinanzierung ihres Geschäfts werden privaten und institutionellen Anlegern Sparbriefe und Tagesgelder angeboten. Zudem strukturierte die Bank11 im vergangenen Jahr erneut eine EZB-fähige ABS-Anleihe, die als Sicherheit zur Teilnahme an Offenmarktgeschäften dient.

Wachstum über dem Branchendurchschnitt

Der deutsche Kfz-Markt wuchs im vergangenen Jahr erneut. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden 3,4 Mio. Pkw neu zugelassen. Das entsprach einem Plus von 2,7 %. Der Handel mit gebrauchten Pkw sank leicht um 1,4 % auf 7,3 Mio. Pkw, befand sich aber immer noch auf hohem Niveau. Das Geschäft der auf Pkw-Finanzierungen spezialisierten Banken profitierte unverändert davon, dass ein großer Anteil der privat genutzten Neu- und Gebrauchtfahrzeuge finanziert wurde. Die im Bankenfachverband zusammengeschlossenen Institute steigerten ihr Kreditneugeschäft in der Kfz-Finanzierung in den ersten drei Quartalen um 6,2 %. Der Kreditbestand war Ende September 2017 um 9,0 % höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Umsatzentwicklung

Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen

in Mio. €

Die Bank11 wuchs in einem wettbewerbsintensiven Umfeld auch in 2017 deutlich stärker als der Branchendurchschnitt. Sie steigerte das Neugeschäft in der Kfz-Finanzierung auf 1,6 Mrd. €. Das Kreditvolumen wuchs um 28 %. Die Zahl der Handelspartner erhöhte sich von rund 8.000 auf 9.600. Dabei profitierte die Bank11 auch von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Verbänden des Kfz-Gewerbes und Kfz-Handels.

Das operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern der Bank11 verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich. Dies gelang trotz Sonderbelastungen durch die Umstellung der Zinsvereinnahmung und der Risikovorsorge. Die Ergebnisplanung wurde nicht erreicht, da das deutlich über Plan liegende Neugeschäft mit höheren Provisionsaufwendungen verbunden war, dem in 2017 noch keine entsprechenden Erträge gegenüberstanden.

Weitere Verbesserung des Ergebnisses geplant

Für 2018 rechnet die Bank11 mit einem günstigen Umfeld. Die Auswirkungen des sogenannten "Diesel-Skandals" werden den Markt durch den absehbaren Erneuerungsbedarf voraussichtlich eher beleben. Experten prognostizieren bei einer anhaltend guten Gesamtkonjunktur mit bis zu 3,5 Mio. Neuzulassungen ähnlich hohe Werte wie 2017. Die Besitzumschreibungen sollen erneut das hohe Niveau des Vorjahres erreichen.

Die Bank11 will in dem wettbewerbsintensiven Markt sowohl ihr Neugeschäft als auch ihren Kreditbestand weiter steigern und Marktanteile hinzugewinnen. Treiber dieser Entwicklung sollen insbesondere eine verstärkte Digitalisierung sowie die fortgesetzte kundenorientierte Optimierung von Prozessen sein, um negativen Effekten aus dem anhaltend niedrigen Zinsniveau entgegenzuwirken. Der Geschäftsbereich erwartet daher 2018 eine deutliche Verbesserung sowohl des operativen Ergebnisses als auch des Ergebnisses vor Steuern.

Vermögens- und Finanzlage

Die konsolidierte Bilanzsumme stieg im Jahr 2017 von 6.744 Mio. € um 691 Mio. € auf 7.435 Mio. €. Dabei veränderten sich die einzelnen Bilanzposten wie folgt:

AKTIVA

in Mio. € 31.12.2017 Veränderung
Anlagevermögen 2.640 99
davon Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen 1.555 140
Forderungen aus Finanzdienstleistungen 3.506 606
Vorräte 411 -7
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) 354 14
Wertpapiere und Flüssige Mittel 1 524 -21
  7.435 691

PASSIVA

in Mio. € 31.12.2017 Veränderung
Eigenkapital 1.902 31
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1 -
Rückstellungen 343 -9
Verpflichtungen aus Finanzdienstleistungen 4.870 675
Verbindlichkeiten (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) 317 -7
Passive latente Steuern 2 1
  7.435 691
31.12.2017 31.12.2016
Eigenkapitalquote 26 % 28 %
Eigenkapitalquote ohne FDL 72 % 71 %
Anlagendeckung 72 % 74 %
Kurzfristiger Schuldendeckungsgrad 86 % 94 %

1 Die Flüssigen Mittel umfassen Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

Das Anlagevermögen der Werhahn-Gruppe erhöhte sich von 2.541 Mio. € im Vorjahr auf 2.640 Mio. € zum Bilanzstichtag. Es umfasste 839 Mio. € Sachanlagevermögen (i. Vj. 841 Mio. €), 172 Mio. € Immaterielle Vermögensgegenstände (i. Vj. 207 Mio. €), 74 Mio. € Finanzanlagen (i. Vj. 78 Mio. €) sowie Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen von 1.555 Mio. € (i. Vj. 1.415 Mio. €). Dabei verringerte sich das Anlagevermögen ohne Leasinggegenstände gegenüber dem Vorjahr um 41 Mio. €. Dies ist insbesondere auf die laufenden Abschreibungen auf die Immateriellen Vermögensgegenstände zurückzuführen.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände verminderten sich um 35 Mio. €, davon 34 Mio. € planmäßige Firmenwertabschreibungen. Abschreibungen von 51 Mio. € standen Investitionen von 16 Mio. € gegenüber. Das Finanzanlagevermögen ging um 4 Mio. € zurück.

Das Sachanlagevermögen verringerte sich leicht. Den Investitionen des Geschäftsjahres von 152 Mio. € standen im Wesentlichen Abschreibungen von 114 Mio. €, laufende Nettoabgänge von 23 Mio. € sowie Abgänge aus der Entkonsolidierung der Diamant-Gruppe von 9 Mio. € gegenüber.

Im Folgenden sind die Investitionen in das Sachanlagevermögen, in Immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Firmenwerte) sowie die Nettoinvestitionen aus Akquisitionen den Abschreibungen des jeweiligen Geschäftsjahres gegenübergestellt:

Investitionen und Abschreibungen

in Mio. €

In 2017 wurden insgesamt Investitionen in das Sachanlagevermögen, in Immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Firmenwerte) zuzüglich Nettoinvestitionen aus Akquisitionen von 166 Mio. € (i. Vj. 123 Mio. €) getätigt. Die Investitionen lagen erheblich über den Abschreibungen. Vor allem der Unternehmensbereich Baustoffe, aber auch der Unternehmensbereich Konsumgüter haben im Geschäftsjahr deutlich mehr investiert.

Die erneute Ausweitung des Leasinggeschäfts im Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen führte zu einer Erhöhung der Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen. Im Berichtsjahr wurden bei Abschreibungen von 460 Mio. € und Nettoabgängen von 103 Mio. € zusätzlich 702 Mio. € investiert.

Der Anstieg der Forderungen aus Finanzdienstleistungen um 606 Mio. € auf 3.506 Mio. € resultierte aus dem Wachstum des Neugeschäfts im Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen.

Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 7 Mio. € auf 411 Mio. € zurückgegangen. Unverändert lag der Fokus der Werhahn-Gruppe auf einem aktiven Bestandsmanagement.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) betrugen insgesamt 354 Mio. € (i. Vj. 340 Mio. €). Dabei stiegen die Sonstigen Vermögensgegenstände um fast 20 Mio. € an. Dies beruhte insbesondere auf hohen Forderungen gegen Finanzbehörden aus anrechenbaren Steuern. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen hingegen im Vergleich zum 31. Dezember 2016 leicht um 4 Mio. € auf 221 Mio. € zurück.

Aufgrund der Regelungen des DRS 21 zur Darstellung der Finanzierung des Geschäftsbereichs Finanzdienstleistungen hat die Kapitalflussrechnung der Werhahn-Gruppe nur eine begrenzte Aussagekraft.

Die Unternehmensbereiche Baustoffe und Konsumgüter erwirtschafteten einen positiven operativen Cashflow von insgesamt 198 Mio. € (i. Vj. 208 Mio. €) vor Konsolidierung. Der Free Cashflow nach Abzug der Investitionen betrug für diese Unternehmensbereiche 95 Mio. €, nach 116 Mio. € im Vorjahr.

Die Wertpapiere und Flüssigen Mittel gingen um 21 Mio. € auf 524 Mio. € zurück. Der Rückgang beruhte auf einem signifikant niedrigeren Bestand an Wertpapieren des Umlaufvermögens zum Stichtag. Gegenläufig wirkte sich der positive operative Cashflow der Unternehmensbereiche Baustoffe und Konsumgüter erhöhend auf den Finanzmittelbestand aus.

Die Nettoliquidität 5 betrug zum 31. Dezember 2017.478 Mio. €. Darüber hinaus standen ausreichend Kreditlinien bei verschiedenen Banken zur Verfügung, um den Finanzierungsbedarf der Planung abzudecken.

Das Eigenkapital der Gruppe stieg von 1.871 Mio. € auf 1.902 Mio. €. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 26 %. Ohne Konsolidierung der Finanzdienstleistungsgesellschaften belief sich die Eigenkapitalquote auf 72 % (i. Vj. 71 %). Der Anteil der Minderheitsgesellschafter am Eigenkapital betrug am Stichtag 66 Mio. € (i. Vj. 72 Mio. €). Dieser Betrag der Anteile enthält in geringem Umfang positive Währungsumrechnungsdifferenzen. Die Veränderungen im Eigenkapital werden im Eigenkapitalspiegel detailliert dargestellt.

Die Rückstellungen gingen gegenüber dem Vorjahr um 9 Mio. € auf 343 Mio. € zurück. Sie umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen von 103 Mio. € (i. Vj. 103 Mio. €), Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen im Unternehmensbereich Baustoffe von 66 Mio. € (i. Vj. 63 Mio. €) und sonstige Personalrückstellungen von 61 Mio. € (i. Vj. 58 Mio. €). Weitere wesentliche Rückstellungen waren Rückstellungen für zum Bilanzstichtag ausstehende Rechnungen, für Rabatte und Boni, für künftige Steuerzahlungen sowie für Gewährleistungen und Garantien. Der Rückgang der Rückstellungen beruht insbesondere auf niedrigeren Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung sowie geringeren Rückstellungen für künftige Steuerzahlungen.

5 Die Nettoliquidität beinhaltet die Bilanzposition "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks" vermindert um etwaig bestehende Verfügungsbeschränkungen bei dieser Bilanzposition sowie vermindert um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

In den Verpflichtungen aus Finanzdienstleistungen werden die Refinanzierung des Unternehmensbereichs Finanzdienstleistungen sowie die Verbindlichkeiten der Bankhaus Werhahn GmbH aus dem Bankgeschäft ausgewiesen. Der Anstieg der Verpflichtungen aus Finanzdienstleistungen um 675 Mio. € auf 4.870 Mio. € resultierte aus der Ausweitung des Neugeschäfts im Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen.

Die Verbindlichkeiten (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) der Werhahn-Gruppe gingen im Berichtsjahr leicht um 7 Mio. € auf 317 Mio. € zurück. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Tilgung von Bankdarlehen in den Unternehmensbereichen Baustoffe und Konsumgüter zurückzuführen. Die Einlagen assoziierter Unternehmen und sonstiger Beteiligungen bei Banken der Werhahn-Gruppe stiegen dagegen spürbar an. Zudem waren die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nur geringfügig höher als im Vorjahr.

Die Passiven latenten Steuern lagen zum Bilanzstichtag mit 2 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (1 Mio. €). Die Werhahn-Gruppe verzichtet auf die Bilanzierung Aktiver latenter Steuern im Rahmen des Wahlrechts.

Personal

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 9.931 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (i. Vj. 9.832) in der Werhahn-Gruppe beschäftigt. Die Anzahl der Arbeitnehmer und Auszubildenden stieg damit gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 99 Personen. Bereinigt um den Effekt aus dem Verkauf der Diamant-Gruppe ergab sich ein Anstieg um 255 Personen.

In allen Unternehmensbereichen erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2017 leicht. Die höhere Mitarbeiterzahl ist in allen Unternehmensbereichen auf das organische Wachstum zurückzuführen. Der Rückgang der Mitarbeiter im Bereich Sonstige resultiert hauptsächlich aus dem Verkauf der Diamant-Gruppe zu Beginn des Jahres 2017.

Die Entwicklung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen spiegelt sich auch in der Veränderung der Mitarbeiterzahlen zum Stichtag wider.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Unternehmensbereiche:

Durchschnitt 2017 Durchschnitt 2016 31.12.2017 31.12.2016
Baustoffe 4.456 4.385 4.482 4.190
Konsumgüter 4.414 4.329 4.428 4.245
Finanzdienstleistungen 923 847 946 835
Sonstige 138 271 143 283
Gruppe gesamt 9.931 9.832 9.999 9.553
davon Angestellte 4.701 4.550 4.785 4.449
Gewerbliche 4.998 5.057 4.961 4.875
Arbeitnehmer 9.699 9.607 9.746 9.324
Auszubildende 232 225 253 229

Am Bilanzstichtag waren mit 5.482 Personen rund 55 % (i. Vj. 52 %) der Mitarbeiter der Werhahn-Gruppe in Deutschland beschäftigt.

AUS- UND WEITERBILDUNG

Die Anzahl der Auszubildenden ist mit 253 zum Ende des Berichtsjahres im Vergleich zum Vorjahr wiederum gestiegen. Ausschlaggebend hierfür war der Geschäftsbereich Natursteine, der 2017 20 Auszubildende mehr beschäftigte.

Neue und wieder aufgenommene Berufsbilder sowie die verschiedenen Möglichkeiten, eine Ausbildung im dualen System mit einem Studium zu kombinieren, trugen dazu bei, dass sich die Anzahl der Ausbildungsberufe einschließlich der dualen Studiengänge auf 31 erhöhte. Die dualen Studiengänge bilden dabei sowohl Studiengänge parallel zu einer beruflichen Erstausbildung ab als auch solche, in denen die Studierenden längere Praxisphasen in den Unternehmen absolvieren.

Die produkt-, fach- und technologiebezogenen Qualifizierungsmaßnahmen gewinnen in den Geschäftsbereichen weiterhin an Bedeutung und werden auch als Instrument der Mitarbeitergewinnung und -bindung kommuniziert und eingesetzt.

Die gruppenübergreifende Weiterbildungsplattform für überfachliche Themen wie Führung, Kommunikation und Arbeitstechniken ist das Werhahn-Exzellenz-Programm. In den Seminaren des Programms lernen Mitarbeiter und Führungskräfte der verschiedenen Geschäftsbereiche gemeinsam unter der Anleitung von zumeist externen Experten. Neben der Qualität der Konzepte und Referenten betonen die Teilnehmer, dass für sie die Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Geschäftsbereichen an gemeinsamen Themen ein besonderer Nutzen des Programms ist. Das Programm wird jährlich im Hinblick auf seine inhaltliche und methodische Qualität überprüft. Dies erfolgt sowohl anhand der Referenten- und Teilnehmer-Feedbacks als auch anhand einer regelmäßigen Diskussion mit den Personalverantwortlichen der Geschäftsbereiche.

Als Beratungsangebot stellen einige Geschäftsbereiche sowie die Wilh. Werhahn KG ihren Mitarbeitern das sogenannte "Employee Assistance Programme" (EAP) zur Verfügung. Das EAP ermöglicht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Führungskräften und deren Familienangehörigen eine kostenlose, professionelle Beratung durch externe Experten in Krisensituationen und für eine Vielzahl von Fragestellungen - telefonisch, in einem persönlichen Gespräch oder online. Lösungen werden dabei entweder direkt entwickelt oder die Berater leiten die Ratsuchenden in weiterführende Hilfesysteme weiter. Im Berichtsjahr wurden die Beratungsfelder um die Themen "Pflegefallberatung" und "Rechtliche Fragen (außer Arbeitsrecht)" erweitert. Diese Veränderung wurde bei allen teilnehmenden Gesellschaften zum Anlass für eine erneute Kommunikation des Systems genommen. Die Nutzungsquote erhöhte sich daraufhin wieder.

VERGÜTUNG

In den Geschäftsbereichen gelten die branchenspezifischen Tarifverträge. Unabhängig davon werden Fach- und Führungskräfte leistungsorientiert vergütet. Dazu gehören neben festen auch an die Erreichung jährlicher Ziele gebundene Entgeltanteile. In den Kreditinstituten der Gruppe ist die Institutsvergütungsverordnung eine weitere Vorgabe, die sowohl für die Vergütungen der Geschäftsleiter als auch für die Mitarbeiter anzuwenden ist.

FÜHRUNGSKRÄFTEENTWICKLUNG

Die Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Nachwuchskräften auf allen Ebenen genießt in den Geschäftsbereichen der Werhahn-Gruppe weiterhin hohe Priorität. Dazu setzen Aktivitäten bereits früh an, bevor Potenzialträger am Arbeitsmarkt in Erscheinung treten: Ausbildungsangebote und Angebote von dualem Studium, Praktikumsmöglichkeiten und die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten haben sich bewährt, um Talente zu entdecken und zu binden. Die Geschäftsbereiche arbeiten, abgestimmt auf ihren Bedarf, gezielt mit ausgewählten Hochschulen zusammen und entwickeln neue Formate, um Netzwerke mit interessanten Zielgruppen, zum Beispiel im Bereich der Young Professionals, aufzubauen. Mittlerweile zum vierten Mal präsentierte sich so die Werhahn-Gruppe als attraktiver Arbeitgeber bei einer Bewerbermesse eigens für Familienunternehmen. Die Wilh. Werhahn KG ist Sponsor im Rahmen des sogenannten Deutschlandstipendiums, das Studenten unterstützt, die ihr Studium weitgehend selbst finanzieren müssen.

Im November wurde als Fördermaßnahme für Talente aus der Werhahn-Gruppe ein Workshop mit Trainees aus verschiedenen Geschäftsbereichen durchgeführt. Dem Werhahn-Selbstverständnis entsprechend gründeten die Trainees in kleinen Gruppen im Rahmen eines Planspiels jeweils ein eigenes Unternehmen und mussten dieses im Wettbewerb über mehrere Zeitperioden entwickeln und führen. Teilnehmer und Paten aus dem erweiterten Führungskreis, die den Workshop begleiteten, zogen eine sehr positive Bilanz der Maßnahme.

Risikobericht

Die Werhahn-Gruppe ist mit ihrer nach Branchen und nach Regionen diversifizierten Struktur unterschiedlichen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Der Umgang mit diesen Risiken ist wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Führung. Der Betrachtungszeitraum entspricht dem Prognosezeitraum.

RISIKOMANAGEMENT

Das Risikomanagementsystem besteht aus den folgenden drei Elementen: dem unternehmensspezifischen Handbuch des Risikomanagements, einer Risikoinventur sowie dem Risikoberichtswesen auf Ebene der Gruppe und der Einzelgesellschaften. Im Rahmen der Unternehmensplanung wird jährlich in allen Geschäftsbereichen eine Risikoinventur durchgeführt. Die dabei identifizierten Einzelrisiken werden von den Geschäftsbereichen beschrieben und anhand ihrer maximalen Schadenshöhe und prozentualen Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Gleichzeitig werden, soweit möglich, geeignete Maßnahmen zum Umgang mit diesen Risiken definiert. Die Entwicklung der Einzelrisiken wird laufend von den Geschäftsbereichen beobachtet und zu festgelegten Terminen (dreimal jährlich) in den verschiedenen Gremien der Geschäftsbereiche sowie im Vorstand der Wilh. Werhahn KG berichtet. Darüber hinaus werden neue wesentliche Risiken im Rahmen des laufenden Berichtswesens bzw. durch Ad-hoc-Berichte auch außerhalb der festgelegten Termine umgehend an die zuständigen Gremien gemeldet. Zusätzlich zum Risikomanagement werden interne und externe Revisionen durchgeführt.

Der Geschäftsverlauf sowie die Risiken und Chancen aus dem laufenden Geschäft werden in Vorstands- und in Verwaltungsratssitzungen besprochen.

Für die Finanzdienstleistungsunternehmen der Gruppe, die der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterliegen, werden darüber hinaus die in den Mindestanforderungen für das Risikomanagement (Ma Risk) enthaltenen Anforderungen an das Risikomanagement umgesetzt und laufend kontrolliert.

RISIKEN IN DER WERHAHN-GRUPPE

Die Werhahn-Gruppe teilt Risiken in folgende Kategorien ein: externe, leistungswirtschaftliche, finanzielle und interne Risiken.

Externe Risiken bestehen in Form politischer oder rechtlicher Umstände sowie durch Naturereignisse und konjunkturelle Entwicklungen. Hierzu gehört besonders eine mögliche Einschränkung der Geschäftstätigkeit in einzelnen Ländern. Ein weiteres Risiko ist, dass geplante Investitionen in solchen Ländern aufgrund einer wirtschaftlichen Instabilität oder einer Finanzkrise nicht durchgeführt werden. Bestehende Länderrisiken sind, soweit von Bedeutung, durch Hermes-Garantien gedeckt.

Leistungswirtschaftliche Risiken bestehen in der Werhahn-Gruppe hauptsächlich in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz.

Im Bereich Beschaffung bestehen die größten Risiken in Form möglicher Verteuerung von Einsatzstoffen wie Energie, Treibstoff und Bitumen sowie von Refinanzierungsmitteln. Vor allem Bitumen ist ein für den Geschäftsbereich Natursteine und dessen Produktion von Asphaltmischgut für den Verkehrswegebau äußerst bedeutsamer Einsatzstoff. Dem wird durch risikoreduzierende Maßnahmen wie Festpreiskontingente für Bitumen und die Reduzierung der Bitumeneinsatzquote durch eine Erhöhung der Zugabequote von Recyclingasphalt Rechnung getragen. Im Konsumgüterbereich bestehen im Bereich Beschaffung vor allem das Risiko eines hohen Materialpreisanstiegs und das Risiko des Ausfalls eines Lieferanten, der zu einem Produktionsstillstand führen könnte. Dem wird durch eine Vielzahl alternativer Bezugsquellen entgegengewirkt. Zur Beschaffung gehört auch die Refinanzierung im Finanzdienstleistungsbereich. Hier bestehen grundsätzliche Risiken in Form einer Verschlechterung der Refinanzierungskonditionen oder des Wegfalls von Kreditlinien. Risikobegrenzende Maßnahmen bestehen in einer stetigen Überprüfung der Refinanzierung und Identifikation neuer Refinanzierungsquellen.

Produktionsrisiken wird mit vorbeugenden Instandhaltungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie einer vorausschauenden Investitionsplanung begegnet. Dieses Vorgehen gewährleistet, dass Produktionskapazitäten zuverlässig zur Verfügung stehen und Schäden aus Produktionsausfällen vermieden werden können. Dabei haben auch die Belange des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert.

Im Bereich Absatz gibt es eine Reihe von Risiken. Diese sind vor allem durch eine schwächere konjunkturelle Entwicklung bedingt. Hierdurch kann die Nachfrage in den einzelnen Branchen oder Märkten unter Umständen schwanken. Eine schwächere Nachfrageentwicklung birgt zusätzlich das Risiko für das Entstehen eines starken Wettbewerbs- und Preisdrucks. So besteht im Baustoffbereich aufgrund einer Investitionszurückhaltung der öffentlichen Haushalte das Risiko einer rückläufigen Nachfrage nach Produkten für den Verkehrswegebau. Auch im Bereich Konsumgüter kann die Nachfrage konjunkturbedingt zurückgehen und unterliegt Schwankungen. Im Finanzdienstleistungsbereich besteht das Risiko, dass die Kunden bei einem konjunkturellen Abschwung ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Entsprechend wird sowohl beim Leasing- und Factoringgeschäft als auch bei der Kfz-Absatzfinanzierung ein besonderer Fokus auf die Risikoentwicklung und -überwachung gelegt.

Darüber hinaus besteht im Industriebereich das Risiko einer Zunahme von Kundeninsolvenzen, dem durch ein konsequentes Forderungsmanagement, Besicherungen und teilweise durch entsprechende Ausfallversicherungen entgegengewirkt wird.

Bestandsrisiken können sich zum Beispiel aus einer geänderten Nachfrage des Kunden oder aus der Lagerdauer und einer damit unter Umständen verminderten Verwertbarkeit von Vorräten ergeben. Insofern werden die Bestände kontinuierlich überwacht, gegebenenfalls sind Abwertungen vorzunehmen oder höhere Preisnachlässe zu gewähren.

Finanzielle Risiken bestehen im Rahmen der internationalen Geschäfte laufend in Form von Währungs- und Zinsrisiken. Die maßgeblichen Risikopositionen werden in standardisierten Prozessen ermittelt sowie mit verschiedenen Risikoinstrumenten regelmäßig bewertet. Eventuell notwendige Maßnahmen werden unverzüglich eingeleitet. Vor allem Währungsrisiken, die durch die internationale Ausrichtung der einzelnen Unternehmensbereiche entstehen, werden sofern wirtschaftlich sinnvoll durch den Einsatz ausgewählter derivativer Finanzinstrumente gezielt eingeschränkt. Dabei kommen im Wesentlichen Devisentermingeschäfte zur Anwendung. Die Sicherungsentscheidungen werden hierbei unter Beachtung der Währungsrichtlinie der Gruppe getroffen. Die wesentlichen Währungsrisiken entstehen dabei aus Zahlungsströmen in den Währungen US-Dollar, kanadischer Dollar, chinesischer Renminbi, japanischer Yen, russischer Rubel und ukrainischer Griwna.

Zu den internen Risiken zählen Personal- und Organisationsrisiken sowie IT-, Rechts- und Compliance-Risiken.

Der Umgang mit Personalrisiken erfolgt durch eine Vielzahl personalpolitischer Instrumente wie erfolgsabhängiger Vergütungen, Programmen zur Qualifizierung von Nachwuchskräften und flächendeckenden Weiterbildungsmaßnahmen. Darüber hinaus gibt es in der Werhahn-Gruppe das sog. "Employee Assistance Programme" (EAP). Hierbei handelt es sich um einen unabhängigen Beratungsdienst in beruflichen sowie persönlichen, familiären und finanziellen Fragen für Werhahn-Mitarbeiter.

Organisationsrisiken wird durch eine klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten sowie durch organisatorische Regelungen Rechnung getragen. Die geschäftsbereichsbezogenen Internen Kontrollsysteme werden systematisch überprüft und weiterentwickelt.

Um die zur reibungslosen Abwicklung der Geschäftsprozesse notwendigen IT-Systeme vor unberechtigten Zugriffen und Datenverlusten zu schützen, werden gruppenweit zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen und durch externe Audits überprüft. Darüber hinaus werden die IT-Strukturen der einzelnen Bereiche laufend dem Stand der Technik angepasst. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Hierzu wurde zum einen ein gruppenweites Projekt zur Gewährleistung der Informationssicherheit gestartet, zum anderen wurden umfassende Maßnahmen zur Vorbereitung auf die 2018 in Kraft tretende EU-Datenschutzgrundverordnung ergriffen.

Die Compliance-Systeme der Werhahn-Gruppe werden laufend aktualisiert. In den Geschäftsbereichen der Gruppe sind Compliance-Verantwortliche benannt. Diese Beauftragten kommen mit dem zuständigen Vorstand, dem zentralen Compliance-Beauftragten und der Revision zu regelmäßigen Sitzungen zusammen. Darüber hinaus ist eine Helpline eingerichtet, an die sich Mitarbeiter jederzeit, gegebenenfalls auch anonym, wenden können.

Im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten ergeben sich unter Umständen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und -verfahren. Hierzu gehören beispielsweise Risiken in Bezug auf das Patentrecht, die Produkthaftung, das Steuerrecht, das Vertragsrecht sowie das Wettbewerbsrecht. Derartige Risiken werden so weit wie möglich im Vorfeld durch umfassende rechtliche Beratung und interne Richtlinien begrenzt. Weiterhin bestehen für verschiedene rechtliche Risiken entsprechende Versicherungen. Bei schwebenden Verfahren wird, sofern eine Versicherungsdeckung nicht oder nicht in vollem Umfang besteht, finanzielle Vorsorge im Rahmen kaufmännischer Vorsicht vorgenommen. Die Steuererklärungen werden mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann es im Rahmen von Betriebsprüfungen zu Risiken durch Steuernachforderungen kommen.

Sonstige Risiken der künftigen Entwicklung bzw. wesentliche Risiken werden nicht gesehen.

RISIKOBEURTEILUNG UND -AUSBLICK

Das Risikoniveau in der Werhahn-Gruppe ist unverändert niedrig. Die Risiken betragen gewichtet mit ihrer prozentualen Eintrittswahrscheinlichkeit insgesamt 5,3 % des Konzerneigenkapitals, wovon die drei größten Einzelrisiken 1,6 % ausmachen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Risikolage, ausgedrückt in der Summe der gewichteten Eintrittswahrscheinlichkeiten, etwas angestiegen.

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand der Werhahn-Gruppe gefährden könnten.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung (F & E) haben in den Unternehmen der Werhahn-Gruppe einen hohen Stellenwert. Die Forschung antizipiert Kundenwünsche, die Mitarbeiter in den Entwicklungsabteilungen konsequent in marktreife Produkte umsetzen. Daneben arbeiten alle Unternehmensbereiche stetig daran, ihre Herstellungsprozesse zu verbessern.

Der Geschäftsbereich Natursteine hat im Juli mit der Inbetriebnahme des neuen TechnologieCentrums in Köln-Porz seine Position als ein führendes Unternehmen in der deutschen Baustoffbranche gestärkt. Das TechnologieCentrum bündelt sämtliche Aktivitäten rund um Asphalt und Bitumen und bildet ein Forum für den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. Ziel ist es, Asphalt als wichtigen Rohstoff für Verkehrswege durch weiter optimierte Rezepturen, zeitgemäße Prüfmethoden und emissionsarme Produktionsprozesse zukunftsfest zu machen. Mitarbeiter des TechnologieCentrums analysieren das Gebrauchsverhalten von Asphalt an Erprobungsmaßnahmen unter realen Verkehrsbedingungen und Witterungseinflüssen. Mithilfe dynamischer Prüfanlagen testen sie die Widerstandsfähigkeit des Straßenbelags gegen Verformung und Ermüdung. Seit September ist in dem TechnologieCentrum eine neuartige Kälteprüfanlage in Betrieb, mit der die Asphaltrezepturen hinsichtlich ihres Kälteverhaltens untersucht und optimiert werden können. Dabei können Temperatureinflüsse bis minus 40 Grad Celsius simuliert werden. Neben der Qualitätsprüfung erforscht das Zentrallabor neuartige Asphaltrezepturen, die besonders langlebig, ressourcenschonend und zugleich vollständig recyclingfähig sind.

Im Bereich der Bindemittelforschung gab es 2017 zwei Schwerpunkte. Zum einen die eigene Herstellung von modifiziertem Bitumen für eine größtmögliche Wiederverwendung von Ausbauasphalt. Zum anderen die Entwicklung eigener polymermodifizierter Bitumen.

Im Vorjahr hatte der Geschäftsbereich einen Untersuchungsauftrag zur Quantifizierung der Energieeinsparpotenziale von hocheffizienten (IE 4) Elektromotoren unter Realbedingungen im Steinbruch sowie an Mischanlagen vergeben. Auftragnehmer war die TU Clausthal. Das 2017 vorgelegte Ergebnis zeigte, dass höhere Investitionen in diese Motoren wirtschaftlich sind, wenn sie in erheblichem Umfang in niedrigen Last-Bereichen arbeiten.

In einem Pilotprojekt setzt der Geschäftsbereich einen neuartigen Sensor (TIPCO-Sensor) ein, der nach dem Prinzip einer Stimmgabel die Kornverteilung eines Schüttguts ermittelt. Mithilfe dieses Sensors sollen die Aufbereitungsprozesse (Zerkleinerung, Klassierung) besser aufeinander abgestimmt werden.

Der Geschäftsbereich Zwilling Küche konzentrierte seine Entwicklungsaktivitäten im Produktsegment Messer im Werk Solingen auf den Ausbau der Fertigung von Haushaltsmessern. Die 2016 gestartete, genietete Serie wurde um weitere Klingentypen ergänzt und eine komplette Serie mit angespritztem Griff "Made in Germany" in die Produktion aufgenommen. In der Produktionslinie für diese Haushaltsmesser wurde die vollautomatische Heftmontage-Anlage erfolgreich in Betrieb genommen. Somit werden die Messer der Serie "ZWILLING Gourmet" nun vollständig automatisch produziert.

Für die neue Messerproduktion in Indien wurden zwei neue Messerdesigns/Serien entwickelt und zur Produktionsreife geführt. Sie werden zukünftig in Nordamerika in den Markt eingeführt und lösen bislang von externen Lieferanten bezogene Handelswaren ab.

Im Rahmen des Innovationsmanagements wurde beispielsweise ein Messerblock mit eingebautem Schärfmodul entwickelt, das bei jedem Einsetzen und Entnehmen des Messers die Schneide automatisch nachschleift. Das Produkt wurde bereits in Kanada und den USA erfolgreich eingeführt. Die weltweite Einführung erfolgte auf der Messe Ambiente 2018.

Im Bereich "Entwicklung von Produktionsverfahren" lag der Schwerpunkt auf der weiteren Automatisierung. So wurden in Solingen zwei weitere automatische Abziehzellen aufgebaut und in den Serienbetrieb übernommen. Die automatische Ausmachlinie wurde um eine Bearbeitungszelle zum Vernieten und Scheuern der Griffschalen erweitert. 2018 wird die Anlage zum Wellenschleifen der Messer um eine automatische Entgratstation ergänzt. Es wurde ein Vorfeldprojekt zur automatischen optischen Kontrolle der Messer auf Beschaffenheitsfehler wie Kratzer und Flecken nach der Endreinigung gestartet. Für die Produktion in Shanghai wurde die erste Roboter-Bestückungsanlage für Blattschleifmaschinen projektiert, die Anfang 2018 in Betrieb geht.

Im Bereich Aluminiumkochgeschirr gelang die Einführung der durch Ballarini produzierten, neuen Serie ZWILLING Forte in den US-Markt. Diese Serie ist mit einem induktionsgeeigneten Edelstahlboden sowie einer außergewöhnlich langlebigen Antihaftbeschichtung "Keravis Titanium-Extreme (Ti-X)" ausgestattet und stellt damit einen Benchmark in dieser Produktkategorie dar.

Die Forschungsaktivitäten beschäftigten sich intensiv mit dem Thema der digitalen Küche und deren möglichen Anwendungen im Bereich Kochgeschirr. Weiterhin wurden neue Entwicklungen bei Antihaftbeschichtungen sowie im Bereich induktionstauglicher Bodentechnologien untersucht.

Der Geschäftsbereich Zwilling Beauty Group konstruierte 2017 neue Produkte für verschiedene Marken. Um beispielsweise die Alleinstellungsmerkmale der Twinox Maniküre Instrumente zu stärken, beschäftigte sich die F & E-Abteilung insbesondere mit hochwertigen Beschichtungen auf metallischen Oberflächen. Mithilfe der physikalischen Gasphasenabscheidung im Hochvakuum konnte neben der dekorativen Wirkung auch die Oberflächenhärte der Produkte optimiert werden. Das erhöht deren Langlebigkeit. Die Produkte sind zu Jahresbeginn 2018 mit einer schwarzen sowie mit einer gold-champagner-farbenen Beschichtung in die Märkte eingeführt worden. Ebenfalls neu entwickelt wurde eine Maniküre-Station. Es handelt sich um ein dreiteiliges modulares Konzept, das nicht auf eine bestimmte Bestückung begrenzt ist. Verschiedene Farb- und Material-Variationen sowie unterschiedliche Beschichtungen ermöglichen es, unterschiedliche Wertigkeiten umzusetzen.

Der Geschäftsbereich Friseurbedarf Jaguar/Tondeo kreierte im vergangenen Jahr verschiedene neue Produkte. So wurden unter der Marke Tondeo ein Haarschneidemesser und eine neue Haarschneidemaschine auf den Markt gebracht. Die Maschine weist eine doppelt so starke Akku- und Motorleistung auf wie das Vorgängermodell, das fast 20 Jahre eine der erfolgreichsten Haarschneidemaschinen im Markt war. Eine weitere Innovation waren speziell beschichtete und mit einer echten Goldauflage ausgestattete Scheren der Marke Jaguar. Highlight war jedoch der Blazor, ein innovatives Haarschneidegerät, das Schneiden mit einer gebogenen Klinge ermöglicht. Auf der MCB-Messe in Paris wurde der Blazor mit dem Innovation Award für Produkte in der Kategorie Werkzeuge ausgezeichnet.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften gehört zu den grundlegenden Werten der Werhahn-Gruppe. Die Unternehmensbereiche Baustoffe und Konsumgüter stellen sich dieser Aufgabe mit vielen Produkten und Verfahren, die natürliche Ressourcen schonen.

Die Betriebe des Geschäftsbereichs Natursteine bestanden die Zertifizierung für die Qualitätsmanagementnorm DIN EN 9001 und die Energiemanagementnorm DIN EN 50001. Zur Vorbereitung auf die zu Jahresbeginn 2018 erfolgte Rezertifzierung wurden die gesamten Qualitätsmanagementunterlagen auf die Anforderungen der DIN EN 9001:2015 angepasst. Sämtliche von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) durchgeführten Sicher-Mit-System-Audits wurden in 2017 erfolgreich absolviert.

Zur Erfassung der Emissionen an Asphaltmischanlagen wurde erstmals eine kontinuierlich arbeitende Messeinrichtung an einer Anlage installiert. Sie soll dazu beitragen, den Arbeitsprozess so zu optimieren, dass es zu möglichst geringen Schadstoffbelastungen kommt. Begleitet wird das Projekt von der maschinentechnischen Abteilung des im Juli 2017 eröffneten TechnologieCentrum des Geschäftsbereichs Natursteine in Köln-Porz.

Für Rekultivierungs- und Renaturierungsverpflichtungen wurden wie in den Vorjahren entsprechende Rückstellungen gebildet. Sie betrugen zum Bilanzstichtag 63 Mio. € (i. Vj. 62 Mio. €).

Der Unternehmensbereich Konsumgüter führt kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung der Ökoeffizienz entlang der gesamten Prozesskette durch und setzt natürliche Ressourcen möglichst sparsam ein. So wurde die im Vorjahr in Betrieb genommene Zentralanlage für die Filterung des Kühlschmierstoffkreislaufs der Maschinenschleiferei am Produktionsstandort in Solingen im Jahr 2017 weiter optimiert und kann jetzt mit dem zugehörigen Kühlaggregat betrieben werden. Zudem wurden zwei Maschinensätze mit komplett gekapselten Schleif- und Pliestmaschinen in Betrieb genommen.

In den Abluftleitungen wurden die Filter durch Emulsionsnebelabscheider mit einem deutlich höheren Abscheidegrad ersetzt. Durch diese Maßnahmen konnte die Aerosolbelastung in der Abteilung deutlich reduziert und damit die Raumluft deutlich verbessert werden.

Bei Demeyere wurden 2017 die Entstaubungsanlagen ausgetauscht und die Absaugleistung optimiert. Dadurch konnte die Verschmutzung verschiedener Produktteile, Werkzeuge und Maschinen deutlich reduziert werden. Zudem konnten Druckluftverluste in Druckluftleitungen weiter reduziert werden. Damit brauchen die Hilfskompressoren nur noch selten eingeschaltet werden. Der Sammelkeller der Abwasserreinigungsanlage wurde neu beschichtet und auf Dichtheit überprüft, damit sichergestellt ist, dass auch in Zukunft kein unbehandeltes Abwasser in den Boden eindringt.

Ballarini installierte eine neue Abwasserreinigungsanlage. Die Grenzwerte, insbesondere bei Aluminium, konnten dadurch gesenkt und die Abwasserqualität weiter verbessert werden. Ein Teil der gereinigten Abwässer kann erneut im Produktionsprozess eingesetzt werden.

Bei den beiden chinesischen Gesellschaften fand neben einer Analyse und Optimierung von Chemikalien, die in der Produktion eingesetzt werden, auch ein externes Audit in den Bereichen Umweltschutz und Arbeitssicherheit mit einem positiven Ergebnis statt.

Sicherungsgeschäfte und Bewertungseinheiten

Zur Absicherung von Währungs- und Einkaufspreisrisiken nutzt die Werhahn-Gruppe Sicherungsgeschäfte in Form von physischen Kontrakten und derivativen Finanzinstrumenten. Alle abgeschlossenen Geschäfte wurden auf Grundlage interner Richtlinien getätigt und sind auf die Absicherung des operativen Geschäfts beschränkt. Die Richtlinien sehen vor, dass Warenbezüge, Dividenden sowie Zins- und Tilgungszahlungen in Fremdwährung in der Regel abgesichert werden. Hierbei werden Sicherheitsabschläge einkalkuliert.

In der Werhahn-Gruppe werden Bewertungseinheiten gebildet, um Preisschwankungen von Rohstoffen am Beschaffungsmarkt entgegenzuwirken. Die gegenläufigen Zahlungsströme gleichen sich voraussichtlich innerhalb des nächsten Jahres aus. Die Höhe der abgesicherten Risiken aus den Bewertungseinheiten belief sich zum Stichtag auf weniger als 1 Mio. €.

Zusätzlich werden Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten und schwebenden Absatz- und Beschaffungsgeschäften bzw. der konzerninternen Refnanzierung resultieren, abgeschlossen. Das abgesicherte Risiko zum Bilanzstichtag betrug 2 Mio. €. Der überwiegende Anteil entfällt mit einem Nominalvolumen von 82 Mio. € auf Vermögensgegenstände. Zudem werden Nominalvolumen von geplanten Geschäften in Höhe von 11 Mio. € abgesichert. Die Devisentermingeschäfte haben im Wesentlichen Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Es ist davon auszugehen, dass sich die gegenläufigen Grund- und Sicherungsgeschäfte in Zukunft ausgleichen werden, da sie derselben Risikoart ausgesetzt sind und sich die wesentlichen Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft entsprechen. Bei den mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen handelt es sich überwiegend um die routinemäßige Beschaffung von Waren des operativen Geschäfts, wobei Sicherheitsabschläge berücksichtigt werden. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird durch Vergleich der bewertungsrelevanten Parameter zu jedem Bilanzstichtag prospektiv festgestellt. Sofern sich keine Änderungen dieser Parameter ergeben, wird von einer nahezu vollständigen Effektivität ausgegangen. Sich ergebende Ineffektivitäten werden imparitätisch abgebildet.

Zum Einsatz kommen sowohl Mikro- als auch Portfolio-Hedges. Gegenläufige Wertänderungen des Grundgeschäftes und des Sicherungsgeschäftes werden nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen (Einfrierungsmethode).

Derivative Finanzinstrumente werden nach der Mark-to-Market-Methode bewertet. In der Werhahn-Gruppe wurden folgende Derivate eingesetzt:

in Mio. € Nominalvolumen 31.12.2017 Marktwert 31.12.2017
Devisentermingeschäfte 96 2
Commodity Swaps 3 -

Zum Bilanzstichtag waren darin Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von 3 Mio. € sowie einem negativen beizulegenden Zeitwert in Höhe von weniger als 1 Mio. € enthalten, die durch eine Drohverlustrückstellung bilanziell erfasst werden.

Prognose- und Chancenbericht

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE PROGNOSE

Gesamtwirtschaftliche Prognosen wie etwa die Prognose des IWF vom Januar 2018 gehen für die Weltkonjunktur für 2018 von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 3,9 % nach 3,7 % in 2017 aus. Die Entwicklung ist dabei regional unterschiedlich. Im Euroraum wird für 2018 mit 2,2 % ein leichter Anstieg erwartet. Für die USA rechnet der IWF mit einem Wachstum von 2,7 % und für China mit einem Anstieg der Konjunktur von 6,6 %. Insgesamt wird in den sogenannten "emerging markets and developing economies" ein Wachstum von 4,9 % erwartet.

Für den deutschen Markt erwartet der IWF im Jahr 2018 ein Wachstum des BIP von 2,3 % (i. Vj. 2,5 %). Trotz des anhaltenden Konsolidierungsdrucks auf die öffentlichen Haushalte ergeben sich damit weiterhin eher positive Impulse aus der konjunkturellen Entwicklung.

CHANCEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

In der Werhahn-Gruppe bestehen in den einzelnen Geschäftsbereichen eine Reihe von Chancen für eine gegenüber der Jahresplanung bessere Entwicklung der geschäftlichen Lage.

Im Geschäftsbereich Natursteine bestehen Chancen darin, dass der Zustand des deutschen Straßennetzes sowie das steigende Verkehrsaufkommen zusätzliche Investitionen in die Verkehrswege mehr denn je erforderlich machen. Der Haushalt für Bundesfernstraßen zeigt steigende Werte und bei einem wachsenden Bruttoinlandsprodukt könnten sich finanzielle Handlungsspielräume bei Ländern und Kommunen eröffnen. Im osteuropäischen Ausland könnten sich Chancen durch zusätzliche EU-Fördermittel ergeben. Außerdem eröffnen sich Wachstumschancen durch den Ausbau des Produktprogramms und durch die Nutzung von Geschäftschancen infolge des Einzugs der Digitalisierung in die Geschäftsprozesse des Straßenbaus.

Im Geschäftsbereich Schiefer bestehen Chancen vor allem in einem forcierten Ausbau neuer Anwendungsgebiete (Fassadensysteme), in einem Abbau des Modernisierungsstaus (Asbest) sowie in der Bearbeitung zusätzlicher Auslandsmärkte.

Im Unternehmensbereich Konsumgüter ergeben sich zusätzliche Chancen durch eine weitere Verstärkung der Internationalisierung des Geschäfts und den forcierten Ausbau eigener Distributionskanäle sowohl im Online-Bereich als auch im Offline-Bereich durch eigene Shops. Weitere Chancen eröffnen sich durch Produktinnovationen und fallweise durch großvolumige Projektgeschäfte. Außerdem bestehen Chancen durch eine besser als erwartete Entwicklung der relevanten Währungskurse.

Im Finanzdienstleistungsbereich wird der Absatzmarkt für die angebotenen Leistungen weiterhin als attraktiv eingeschätzt. Darüber hinaus bieten sich Chancen für weiteres internes sowie akquisitorisches Wachstum. Durch eine weiterhin günstige Insolvenzquote könnte sich der Bedarf zur Risikovorsorge auf niedrigem Niveau stabilisieren. Darüber hinaus bieten sich durch die in diesem Bereich schnell voranschreitende Digitalisierung Geschäftschancen.

AUSBLICK 2018

Die Geschäftsentwicklung der Werhahn-Gruppe wird traditionell in den ersten Monaten des Jahres besonders von dem jahreszeit- und witterungsabhängigen Baustoffbereich beeinflusst. Der Jahresauftakt liegt dort in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Unternehmensbereich Konsumgüter startete dagegen verhalten in das Geschäftsjahr, während der Finanzdienstleistungsbereich das Vorjahr leicht übertraf. Die Aussagekraft der ersten beiden Monate für das Gesamtjahr ist jedoch begrenzt.

Für das Jahr 2018 erwartet der Vorstand einen leichten Anstieg des Umsatzes und ein aus heutiger Sicht um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis, das wie das Ergebnis vor Steuern spürbar über dem Niveau von 2017 liegen soll.

Konzernabschluss

Konzernbilanz

AKTIVA

in T€ Anhang 31.12.2017 31.12.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände   171.988 206.890
Sachanlagen   838.738 841.438
Finanzanlagen   74.583 77.774
Anlagevermögen ohne Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen   1.085.309 1.126.102
Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen   1.554.633 1.415.171
Anlagevermögen (1) 2.639.942 2.541.273
Forderungen aus Finanzdienstleistungen (2) 3.505.840 2.899.645
Vorräte (3) 410.771 417.922
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände (4) 346.889 330.673
Wertpapiere   391 89.108
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (5) 524.115 456.406
Umlaufvermögen   4.788.006 4.193.754
Rechnungsabgrenzungsposten   6.802 8.940
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   15 31
    7.434.765 6.743.998

PASSIVA

     
in T€ Anhang 31.12.2017 31.12.2016
Festkapital und Kapitalrücklage der Wilh. Werhahn KG   216.063 216.063
Rücklagen im Konzern   1.619.719 1.582.793
Nicht beherrschende Anteile   66.040 72.426
Eigenkapital (6) 1.901.822 1.871.282
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung   641 1.159
Rückstellungen (7) 343.454 351.758
Verpflichtungen aus Finanzdienstleistungen (8) 4.870.060 4.194.558
Verbindlichkeiten (9) 315.668 320.332
Fremdkapital   5.529.182 4.866.648
Rechnungsabgrenzungsposten   1.435 3.622
Passive latente Steuern (10) 1.685 1.287
    7.434.765 6.743.998

Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns

in T€ Anhang 2017 2016
Umsatzerlöse (11) 3.383.295 3.321.629
Bestandsveränderungen   1.912 -7.226
Andere aktivierte Eigenleistungen   4.868 7.382
Gesamtleistung   3.390.075 3.321.785
Sonstige betriebliche Erträge (12) 71.245 56.647
Materialaufwand (13) 1.784.341 1.738.187
Personalaufwand (14) 491.296 472.593
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (15) 167.928 166.535
Abschreibungen auf Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen   459.701 415.705
Sonstige betriebliche Aufwendungen (16) 411.981 421.674
Beteiligungsergebnis (17) 29.199 12.956
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens   3.113 2.492
Zuschreibungen auf Finanzanlagen   106 6
Zinsergebnis (18) -8.849 -12.319
Ergebnis vor Steuern   163.416 161.889
Steuern vom Einkommen und Ertrag (19) 51.068 56.131
Ergebnis nach Steuern/ Konzernjahresüberschuss   112.348 105.758
Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn   25.264 27.358
Konzerngewinn   87.084 78.400

Anlagenspiegel des Konzerns

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
in T€ Stand 1.1.2017 Änderungen im Konsolidierungskreis u. a. Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2017
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201.911 -5.304 5.154 2.074 1.079 200.766
Geschäfts- oder Firmenwerte 429.412 -1.276 2.133 8.661 - 421.608
Geleistete Anzahlungen 5.184 -295 8.309 315 1.402 14.285
Immaterielle Vermögensgegenstände 636.507 -6.875 15.596 11.050 2.481 636.659
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 947.847 -17.804 29.229 11.470 7.338 955.140
Technische Anlagen und Maschinen 1.245.302 -15.145 43.849 60.773 20.407 1.233.640
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442.437 -5.209 39.257 34.754 550 442.281
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.546 -519 39.661 1.969 -30.776 54.943
Sachanlagen 2.684.132 -38.677 151.996 108.966 -2.481 2.686.004
Anteile an Verbundenen Unternehmen 73.984 715 200 1.144 - 73.755
Anteile an Assoziierten at-equity Unternehmen 37.780 - 1.051 1 479 1 -2.420 35.932
Anteile an Sonstigen assoziierten Unternehmen und Sonstigen Beteiligungen 70.190 - 8.810 15.603 2.420 65.817
Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 2.381 - - 1.270 - 1.111
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18 - - - - 18
Sonstige Ausleihungen 1.408 - 160 66 - 1.502
Wertpapiere des Anlagevermögens - - 105.403 100.290 - 5.113
Finanzanlagen 185.761 715 115.624 118.852 - 183.248
Anlagevermögen ohne Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen 3.506.400 -44.837 283.216 238.868 - 3.505.911
Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen 2.355.440 - 702.022 468.908 - 2.588.554
Anlagevermögen 5.861.840 -44.837 985.238 707.776 - 6.094.465
1Davon aus Equity-Bewertung     1.051 479    
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
in T€ Stand 1.1.2017 Änderungen im Konsolidierungskreis u. a. Zugänge Zuschreibungen Abgänge Umbuchungen
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 140.087 -3.805 16.438 - 1.968 -107
Geschäfts- oder Firmenwerte 288.424 -1.305 34.239 - 8.408 -
Geleistete Anzahlungen 1.106 -30 - - - -
Immaterielle Vermögensgegenstände 429.617 -5.140 50.677 - 10.376 -107
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 439.097 -7.588 25.627 3 4.434 22
Technische Anlagen und Maschinen 1.057.643 -12.173 53.367 - 50.693 667
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 345.476 -3.322 34.555 - 30.878 -582
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 478 -29 36 - - -
Sachanlagen 1.842.694 -23.112 113.585 3 86.005 107
Anteile an Verbundenen Unternehmen 68.080 486 - 100 774 -
Anteile an Assoziierten at-equity Unternehmen 17.674 - 107 1 - - -2.137
Anteile an Sonstigen assoziierten Unternehmen und Sonstigen Beteiligungen 20.746 - 2.430 - 225 2.137
Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 1.270 - - - 1.270 -
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - - -
Sonstige Ausleihungen 217 - - 6 - -
Wertpapiere des Anlagevermögens   - 251 - 221 -
Finanzanlagen 107.987 486 2.788 106 2.490 -
Anlagevermögen ohne Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen 2.380.298 -27.766 167.050 109 98.871 -
Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen 940.269 - 459.700 - 366.048 -
Anlagevermögen 3.320.567 -27.766 626.750 109 464.919 -
1Davon aus Equity-Bewertung     107      
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN BUCHWERTE
in T€ Stand 31.12.2017 Stand 31.12.2017 Stand 31.12.2016
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.645 50.121 61.824
Geschäfts- oder Firmenwerte 312.950 108.658 140.988
Geleistete Anzahlungen 1.076 13.209 4.078
Immaterielle Vermögensgegenstände 464.671 171.988 206.890
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 452.721 502.419 508.750
Technische Anlagen und Maschinen 1.048.811 184.829 187.659
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 345.249 97.032 96.961
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 485 54.458 48.068
Sachanlagen 1.847.266 838.738 841.438
Anteile an Verbundenen Unternehmen 67.692 6.063 5.904
Anteile an Assoziierten at-equity Unternehmen 15.645 20.288 20.106
Anteile an Sonstigen assoziierten Unternehmen und Sonstigen Beteiligungen 25.087 40.729 49.444
Ausleihungen an Verbundene Unternehmen - 1.111 1.111
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - 18 18
Sonstige Ausleihungen 211 1.291 1.191
Wertpapiere des Anlagevermögens 30 5.083 -
Finanzanlagen 108.665 74.583 77.774
Anlagevermögen ohne Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen 2.420.602 1.085.309 1.126.102
Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen 1.033.921 1.554.633 1.415.171
Anlagevermögen 3.454.523 2.639.942 2.541.273
1 Davon aus Equity-Bewertung      

Kapitalflussrechnung des Konzerns

in T€ 2017 2016
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 112.348 105.758
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (ohne Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen) 166.940 165.103
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -9.609 -18.408
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -10.448 -4.752
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -8.128 3.479
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 10.705 101
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -9.129 -651
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 8.849 12.319
- Sonstige Beteiligungserträge -16.785 -12.956
- Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung -26.009 -
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 51.068 56.131
-/+ Ertragsteuerzahlungen -65.042 -78.485
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Leasinggegenstände 459.701 415.705
+ Einzahlungen aus Abgängen von Leasinggegenständen 102.860 108.501
- Auszahlungen für Investitionen in Leasinggegenstände -702.023 -676.741
-/+ Zunahme/Abnahme der Wertpapiere bei Finanzdienstleistungsgesellschaften (soweit nicht Finanzanlagen) -16.794 19.272
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen an Kunden aus Finanzdienstleistungen -593.443 -474.018
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen an Kreditinstitute aus Finanzdienstleistungen -12.763 38.802
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Finanzdienstleistungen 347.530 263.457
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Finanzdienstleistungen 281.541 235.928
+/- Zunahme/Abnahme der übrigen Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen 46.432 108.281
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 117.801 266.826
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Immateriellen Anlagevermögens 676 1.510
- Auszahlungen für Investitionen in das Immaterielle Anlagevermögen -15.596 -11.652
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 30.723 6.974
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -151.996 -114.282
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 116.217 2.213
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -9.126 -2.532
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis - 3.180
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - -4.775
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 45.548 -
+ Erhaltene Zinsen 2.659 2.368
+ Erhaltene Dividenden 15.803 12.411
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 34.908 -104.585
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 403 5.169
+ / - Einzahlungen/Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten -8.137 -12.023
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 1.980 1.401
- Gezahlte Zinsen -3.333 -6.439
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -33.349 -71.703
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -26.484 -20.830
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -68.920 -104.425
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 83.789 57.816
+ / - Wechselkurs- und bewertungsbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds -5.022 -70
+ / - Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -525 -779
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 435.608 378.641
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 513.850 435.608

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den folgenden Posten zusammen:

in T€ 2017 2016
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 524.115 456.406
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören -10.265 -20.798
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 513.850 435.608

Eigenkapitalspiegel des Konzerns

MUTTERUNTERNEHMEN
in T€ Kapitalanteile der Wilh. Werhahn KG Kapitalrücklage der Wilh. Werhahn KG Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung
Stand 1.1.2017 147.790 68.273 1.582.458 335
Erhöhung/ Herabsetzung der Kapitalanteile - - - -
Ausschüttung - - -32.380 -
Währungsumrechnung - - - -17.992
Sonstige Veränderungen - - 105 -40
Änderungen im Konsolidierungskreis - - -49 198
Konzernjahresüberschuss - - 87.084 -
Stand 31.12.2017 147.790 68.273 1.637.218 -17.499
NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE
in T€ Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Kapital Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung
Stand 1.1.2017 68.611 3.815
Erhöhung/ Herabsetzung der Kapitalanteile 319 -
Ausschüttung -29.406 -
Währungsumrechnung - -2.162
Sonstige Veränderungen -139 -12
Änderungen im Konsolidierungskreis -250 -
Konzernjahresüberschuss 25.264 -
Stand 31.12.2017 64.399 1.641
in T€ Konzerneigenkapital
Stand 1.1.2017 1.871.282
Erhöhung/ Herabsetzung der Kapitalanteile 319
Ausschüttung -61.786
Währungsumrechnung -20.154
Sonstige Veränderungen -86
Änderungen im Konsolidierungskreis -101
Konzernjahresüberschuss 112.348
Stand 31.12.2017 1.901.822

Konzernanhang

ALLGEMEINE ANGABEN

Der Konzernabschluss der Wilh. Werhahn KG, mit Sitz in Neuss, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter der Nummer HRA 4096, ist nach den Vorschriften der §§ 13 ff. Publizitätsgesetz (PublG) - unter Verzicht auf die Erleichterungen nach § 13 Abs. 3 Satz 1 und 2 PublG - in Verbindung mit den §§ 294 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellt und wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Gemäß § 297 Abs. 1 HGB besteht der Konzernabschluss aus der Konzernbilanz, der Konzerngewinn- und -verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung sowie dem Eigenkapitalspiegel.

Die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) wurden angewendet, sofern gesetzliche Anforderungen an die Rechnungslegung durch einen DRS konkretisiert werden und es sich dabei um Auslegung der allgemeinen gesetzlichen Grundsätze handelt.

lm Zuge der erstmaligen Anwendung von DRS 22 wurden die Anderen neutralen Transaktionen in das erwirtschaftete Konzerneigenkapital umgegliedert. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Der Konzernabschluss wurde in Tausend Euro aufgestellt. Zur besseren Übersicht sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verschiedene Posten zusammengefasst und im Anhang erläutert. Darüber hinaus wurde die Bilanz wie in den Vorjahren um gesonderte Posten des Finanzdienstleistungsgeschäfts erweitert.

KONSOLIDIERUNGSKREIS

Der Anteilsbesitz ist auf den Seiten 108 bis 120 aufgeführt. ln den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 werden sämtliche dort unter 1. Verbundene konsolidierte Unternehmen ausgewiesene Gesellschaften einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Wilh. Werhahn KG 113 inländische (i. Vj. 100) sowie 55 ausländische (i. Vj. 60) Gesellschaften. Im Berichtsjahr wurden 24 Gesellschaften erstmals einbezogen. Eine ehemals Verbundene nicht konsolidierte Gesellschaft wurde aufgrund der Überschreitung der Größenkriterien für eine Vollkonsolidierung in den Konsolidierungskreis einbezogen und 23 Unternehmen wurden neu gegründet. Von den insgesamt 16 Abgängen des Berichtsjahres entfallen 10 auf Unternehmen, die auf konsolidierte Tochtergesellschaften verschmolzen wurden, sodass deren Vermögenswerte den Konsolidierungskreis nicht verlassen haben. 4 Unternehmen wurden veräußert und 2 Unternehmen wurden wegen untergeordneter Bedeutung entkonsolidiert.

Gemäß § 296 Abs. 2 HGB werden 80 Verbundene Unternehmen nicht konsolidiert, da deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns auch insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Auf eine Equity-Bewertung wird ebenfalls wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet. Der Umsatz dieser Gesellschaften beträgt zusammen weniger als 4 % des Konzernumsatzes, und die Vermögensgegenstände betragen zusammen weniger als 2 % der Konzernbilanzsumme. In den rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen zu diesen Unternehmen ergeben sich keine Besonderheiten.

Alle 14 unter 2. Assoziierte at-equity Unternehmen aufgeführten Gesellschaften werden nach der Equity-Methode bewertet. Weitere Assoziierte Unternehmen sind in Bezug auf Umsatz und Bilanzsumme und in Bezug auf deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wegen ihrer insgesamt untergeordneten Bedeutung nicht at-equity in den Abschluss einbezogen.

KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE

Die Verbundenen konsolidierten Unternehmen werden zum Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung, ihrer Gründung oder bei Überschreitung von Größenkriterien, sofern bisher auf eine Einbeziehung wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet wurde, in den Konzernabschluss einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung der Gesellschaften erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil an deren neubewertetem Eigenkapital. Ein nach der Aufdeckung stiller Reserven verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre individuelle betriebliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauern der wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte des Konzerns werden in der folgenden Tabelle in Gruppen zusammengefasst und erläutert:

NUTZUNGSDAUER DER GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERTE

Nutzungsdauer Begründung
Geschäftsbereich Natursteine 15 Jahre Langfristige Verfügbarkeit der Standorte in Verbindung mit langfristig nutzbarem Anlagevermögen sowie langfristig etablierten Kundenbeziehungen in regional begrenzten Märkten
Geschäftsbereich Schiefer 5 Jahre Entsprechend der durchschnittlichen Laufzeit der Kundenbeziehungen
Geschäftsbereich Zwilling Küche (Staub-Gruppe und Demeyere G.C.V.) 15 Jahre Hohe Stabilität und Bestandsdauer der Branche, Stabilität der Marken und langer Lebenszyklus der Produkte
Geschäftsbereich Zwilling Küche (Ballarini-Gruppe) 7 Jahre Verhältnismäßig hohe Stabilität und Bestandsdauer der Branche und mittelmäßig langer Lebenszyklus der Produkte
Geschäftsbereich Zwilling Beauty Group (Tweezerman) 15 Jahre Hohe Stabilität und Bestandsdauer der Branche, Stabilität der Marken und langer Lebenszyklus der Produkte
Geschäftsbereich Zwilling Beauty Group (übrige Gesellschaften) 5 Jahre Entsprechend des vergleichsweise kurzen Lebenszyklus der Produkte
Geschäftsbereich Friseurbedarf Jaguar/Tondeo 15 Jahre Geplante langfristige Konzernzugehörigkeit
Geschäftsbereich abcfinance 5 Jahre Entsprechend der durchschnittlichen Laufzeit der Leasingverträge und Kundenbeziehungen

Werden nach Erlangung der Beherrschung weitere Anteile an Verbundenen konsolidierten Unternehmen ohne Statusveränderung erworben oder veräußert, werden diese Transaktionen nach der Erwerbsmethode konsolidiert.

Assoziierte Unternehmen werden nach der Buchwertmethode at-equity bewertet. Die Ermittlung des Unterschiedsbetrages aus der Equity-Bilanzierung erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung, sofern bisher wegen untergeordneter Bedeutung auf eine Einbeziehung verzichtet wurde. Ein bei erstmaliger Equity-Bewertung entstehender Geschäfts- oder Firmenwert wird innerhalb der Anteile an Assoziierten at-equity Unternehmen geführt und planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Equity-Bewertung betrugen zum Bilanzstichtag 436 T €, bei Abschreibungen von 61 T €. Vor Durchführung der Equity-Bewertung bestand eine Differenz zwischen den Beteiligungsbuchwerten und dem anteiligen Eigenkapital der Assoziierten at-equity Unternehmen von 11.987 T € bzw. -1.764 T €.

Die vollkonsolidierten einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochtergesellschaften werden nach den in der Werhahn Accounting-Richtlinie vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einheitlich aufgestellt.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse zwischen konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Bei den nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen werden ebenfalls Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen eliminiert.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Die Berichtswährung der Werhahn-Gruppe ist der Euro. Bei Abschlüssen konsolidierter Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, werden die Bilanzposten zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro bewertet. Ausnahme ist das Eigenkapital, das zum historischen Kurs angesetzt wird. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet.

Durch die Währungsumrechnung bedingte Differenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals im Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung ausgewiesen.

Die für die Werhahn-Gruppe wichtigsten Wechselkurse sind:

DURCHSCHNITTSKURS STICHTAGSKURS
1 € = 2017 2016 2017 2016
US-Dollar 1,1293 1,1068 1,1993 1,0541
Kanadischer Dollar 1,4644 1,4665 1,5039 1,4188
Polnischer Zloty 4,2564 4,3631 4,1770 4,4103
Chinesischer Renminbi 7,6278 7,3519 7,8044 7,3252
Japanischer Yen 126,6551 120,3126 135,0100 123,4000

BEFREIUNG VON OFFENLEGUNGSPFLICHTEN

Die nachfolgenden Personengesellschaften sind gemäß § 264b HGB durch die Einbeziehung in den vorliegenden Konzernabschluss von der Verpflichtung des § 264a Abs. 1 HGB befreit:

ETL Leasing GmbH & Co. KG, Dortmund

WW Achtzehnte VBV GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein

WW Dreizehnte VBV GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein

WW Fünfzehnte VBV GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein

WW Sechzehnte VBV GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein

WW Siebzehnte VBV GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein

WW Vierzehnte VBV GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein

WW Zwölfte VBV GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein

Für folgende Tochtergesellschaften wird von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht:

abcfinance GmbH, Köln

Bank11 Holding GmbH, Neuss

Bl Bakery Ingredients Holding GmbH, Neuss

Charlie Acquisition GmbH, Monheim am Rhein

debcash Forderungsmanagement GmbH, Köln

Delta Acquisition GmbH, Monheim am Rhein

DeTeWe Finance GmbH, Köln

Dresdner Factoring AG, Köln

Golf Acquisition GmbH, Neuss

Hako Finance GmbH, Köln

Schneidereit Finance GmbH, Köln

Stuart VV GmbH, Monheim am Rhein

WW Siebte Acquisition GmbH, Monheim am Rhein

Werhahn Beteiligungs- und Projektgesellschaft mbH, Neuss

Yareto GmbH, Neuss

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Wilh. Werhahn KG gelten auch für den Konzernabschluss. Abschlüsse einbezogener Tochterunternehmen, die nach abweichenden Grundsätzen bilanzieren, werden angepasst. Nur in unwesentlichen Fällen unterbleibt eine Anpassung. Aktivierungswahlrechte werden grundsätzlich nicht in Anspruch genommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode pro rata temporis über Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren. Die Nutzungsdauer für Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt 5 bis 15 Jahre.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, bei abnutzbaren Gegenständen abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, werden - soweit im Konzernabschluss zulässig - auf der Grundlage der steuerlich zulässigen Höchstbeträge vorgenommen. Danach erworbene Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Zinsen für die Aufnahme von Fremdkapital finden keine Berücksichtigung in den Herstellungskosten.

Anteile an Verbundenen nicht konsolidierten Unternehmen, Sonstigen assoziierten Unternehmen und Sonstigen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. fortgeführten niedrigeren Buchwerten bilanziert. Wesentliche Beteiligungen an Assoziierten Unternehmen werden at-equity nach der Buchwertmethode in den Konzernabschluss einbezogen. Ausleihungen sind mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren Barwert angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Leasinggegenstände werden nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung von vor 2015 angeschafften Leasinggegenständen erfolgt über die Vertragslaufzeit.

Forderungen aus Finanzdienstleistungen werden mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Sowohl Einzelrisiken als auch das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten bestehen aus den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung. Daneben werden auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr von Anlagevermögen, soweit es durch die Herstellung des Wirtschaftsguts veranlasst ist, einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer sowie geminderter Verwendbarkeit ergeben, finden durch angemessene Wertabschläge Berücksichtigung. Der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen.

Der Ansatz der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu den jeweiligen Nennbeträgen. Möglichen Risiken wird durch individuelle Abschreibungen und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Umrechnung der langfristigen Fremdwährungsforderungen erfolgt zum Einbuchungs- bzw. zum ungünstigeren Kurs des Bilanzstichtags. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente, zum Beispiel Termingeschäfte und Swaps, werden für Sicherungszwecke eingesetzt, um Währungs- und Preisrisiken aus dem operativen Geschäft bzw. den daraus resultierenden Finanzierungserfordernissen zu reduzieren.

Kassen- und Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden mit dem Nominalwert angesetzt. Bestände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlust- und Zinsvorträge, die voraussichtlich innerhalb der nächsten 5 Jahre genutzt werden können, aktiviert. Von dem Wahlrecht zur Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern wird Gebrauch gemacht. Verbleibt anschließend ein Aktivüberhang aus dem Einzelabschluss, so wird dieser im Konzernabschluss nicht gebucht. Soweit sich ein Passivüberhang ergibt und weitere aufrechnungsfähige und unbeschränkt vortragsfähige Verlust- und Zinsvorträge bestehen, werden darauf bis zur Höhe des passiven Überhangs weitere latente Steuern aktiviert.

Auf Geschäfts- oder Firmenwerte, die erst durch die Kapitalkonsolidierung entstehen, werden keine latenten Steuern passiviert. Latenzen werden ebenfalls nicht gebildet auf Differenzen aus dem steuerlichen Wertansatz an einem Verbundenen konsolidierten oder Assoziierten at-equity Unternehmen und dem handelsrechtlichen Wert des im Konzernabschluss angesetzten Nettovermögens. Latente Steuern gemäß § 306 HGB werden mit denen aus Einzelabschlüssen gemäß § 274 HGB zusammengefasst.

Es kommen die unternehmensindividuellen Steuersätze zur Anwendung, die zum Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen voraussichtlich gelten. Die Steuersätze liegen zwischen 9 % und 35 %.

Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr mit dem von der Deutschen Bundesbank für die jeweilige Laufzeit ermittelten Marktzinssatz abgezinst. Von dem Wahlrecht zur Beibehaltung eines höheren Rückstellungsbetrages, wenn der aufzulösende Betrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste, wird Gebrauch gemacht.

Der Erfüllungsbetrag von Pensionsrückstellungen wird, soweit vorhanden, mittels zukünftig zu erwartender Gehalts- und Rententrends von 0,0 % bis 3,5 % sowie Annahmen über zukünftige Mitarbeiterfluktuationen errechnet. Soweit zulässig, wird das Teilwertverfahren auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck angewendet. Zur Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre angewendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde zum 31. Dezember 2017 ein Zinssatz von 3,7 % herangezogen. Bei Vorliegen von Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen o. Ä. dienen (Deckungsvermögen), erfolgte eine Verrechnung mit den Rückstellungen. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird mittels externer Bewertungsgutachten oder kursnotierter Marktpreise ermittelt. In der Position Pensionsrückstellungen werden außerdem die Verpflichtungen der US-Tochtergesellschaften für die Krankenversicherung der Mitarbeiter nach Eintritt in den Ruhestand berücksichtigt.

In dem gesondert ausgewiesenen Posten Verpflichtungen aus Finanzdienstleistungen werden die Verbindlichkeiten der Finanzdienstleistungsgesellschaften mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Daneben werden Abgrenzungen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft erfasst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Langfristige Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden zum Kurs des Einbuchungs- bzw. zum ungünstigeren Kurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Abweichend davon werden kurzfristige Verbindlichkeiten grundsätzlich zum Kurs des Bilanzstichtags bewertet.

STICHTAG DER IN DEN KONZERNABSCHLUSS EINBEZOGENEN UNTERNEHMEN

Die in den Konzernabschluss einbezogenen vollkonsolidierten Tochterunternehmen bilanzieren grundsätzlich zum 31. Dezember. Ausnahmen sind die Gesellschaften Tweezerman (India) Pvt. Ltd., Ital Beauty Nippers (India) Pvt. Ltd. und ZWILLING Kitchen India Pvt. Ltd., die zum 31. März bilanzieren. Diese Gesellschaften werden mit einem Zwischenabschluss in den Konzernabschluss der Werhahn-Gruppe einbezogen.

Stichtag der Assoziierten at-equity Unternehmen ist der 31. Dezember.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) ANLAGEVERMÖGEN

Die Aufgliederung und Entwicklung des Immateriellen und des Sachanlagevermögens, der Finanzanlagen sowie der Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen sind auf den Seiten 84/85 dargestellt.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte stammen überwiegend aus der Kapitalkonsolidierung.

Das Anlagevermögen beinhaltet Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen von 1.554.633 T € (i. Vj. 1.415.171 T €).

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen von 46.247 T € (i. Vj. 24.861 T €) enthalten. Davon entfallen 45.038 T € auf Leasinggegenstände aus Finanzdienstleistungen.

(2) FORDERUNGEN AUS FINANZDIENSTLEISTUNGEN

in T€ 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 31.12.2016 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als v1 Jahr
Forderungen gegen Kreditinstitute aus Finanzdienstleistungen 389.187 - 376.434 30.662
Gekaufte Forderungen 5.081 3.085 8.596 6.331
Forderungen aus Bankgeschäft 2.139.471 1.444.905 1.673.025 1.113.312
Forderungen aus Factoringgeschäft 226.069 - 205.591 -
Mietkaufforderungen 709.981 467.496 598.834 363.865
Sonstige Forderungen aus Finanzdienstleistungen 27.443 4.582 20.899 6.428
Abgrenzungen 8.608 7.756 16.266 15.072
  3.505.840   2.899.645  

(3) VORRÄTE

in T€ 31.12.2017 31.12.2016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 92.661 97.494
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 60.378 57.766
Fertige Erzeugnisse und Waren 256.410 260.594
Geleistete Anzahlungen 1.322 2.068
  410.771 417.922

(4) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

in T€ 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 31.12.2016 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 220.569 38 224.192 53
Forderungen gegen Verbundene Unternehmen 3.056 - 3.683 -
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.609 5.525 18.908 4.071
Sonstige Vermögensgegenstände 103.655 6.461 83.890 8.529
  346.889   330.673  

Aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen resultieren 565 T € der Forderungen gegen Verbundene Unternehmen und 2.448 T € der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

(5) KASSENBESTAND, BUNDESBANKGUTHABEN, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN UND SCHECKS

Von dem Bestand an Kassen- und Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks in Höhe von 524.115 T € unterliegen 1.184 T € einer Verfügungsbeschränkung.

In dieser Position sind Kassen- und Bundesbankguthaben sowie Schecks des Unternehmensbereichs Finanzdienstleistungen und der Bankhaus Werhahn GmbH von 369.810 T € enthalten.

(6) EIGENKAPITAL

Das Eigenkapital im Konzernabschluss beinhaltet neben dem ausgewiesenen Eigenkapital der Wilh. Werhahn KG und den Rücklagen im Konzern die nicht beherrschenden Anteile am Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Diese betreffen überwiegend außenstehende Gesellschafter in den Unternehmensbereichen Baustoffe und Konsumgüter. Die Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern am Gewinn und Verlust betrugen 26.144 T € bzw. 880 T €. Die zum Bilanzstichtag vorgesehenen Ausschüttungen an nicht beherrschende Gesellschafter sowie an Gesellschafter der Wilh. Werhahn KG werden in den Sonstigen Verbindlichkeiten dargestellt.

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

Zum Bilanzstichtag lagen Ausschüttungssperren nach deutschem Recht in Höhe von 10.090 T € und nach lokalem Recht in Höhe von

3.058 T € vor.

Aufgrund gesellschaftsrechtlicher Vereinbarung wird der Jahresüberschuss in die Rücklage eingestellt.

(7) RÜCKSTELLUNGEN

in T€ Stand 1.1.2017 Verbrauch Auflösung Zuführung Sonstige Änderungen Stand 31.12.2017
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 102.902 6.885 882 2.960 5.115 103.210
Steuerrückstellungen 17.362 11.197 504 6.845 -292 12.214
Sonstige Rückstellungen            
Personalkosten 58.156 46.130 2.127 53.051 -1.743 61.207
Rekultivierung 62.579 1.251 1.830 4.475 1.805 65.778
Gewährleistung und Garantie 13.673 2.342 2.589 2.645 -108 11.279
Ausstehende und fehlende Rechnungen 20.044 15.517 1.209 19.098 189 22.605
Übrige sonstige Rückstellungen 77.042 51.478 6.107 50.311 -2.607 67.161
  351.758 134.800 15.248 139.385 2.359 343.454

Mit den Pensionsrückstellungen und mit den Rückstellungen für Personalkosten sind Vermögensgegenstände zur Deckung von Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen mit Zeitwerten von insgesamt 2.421 T € bzw. 136 T € verrechnet worden. Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens beziffern sich auf 2.186 T € bzw. 112 T €. Ohne Verrechnung hätten die Pensionsrückstellungen 105.631 T € und die Rückstellungen für Personalkosten 61.343 T € betragen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum Bilanzstichtag 10.342 T €.

Von dem Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Der Betrag der Überdeckung belief sich zum Bilanzstichtag auf 501 T €.

(8) VERPFLICHTUNGEN AUS FINANZDIENSTLEISTUNGEN

in T€ 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr
Anleihen aus Finanzdienstleistungen 252.198 80.152 172.046
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Finanzdienstleistungen 1.430.576 782.325 648.251
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Finanzdienstleistungen 3.154.416 1.989.245 1.165.171
Abgrenzungen 32.870 13.133 19.737
  4.870.060    
  31.12.2016    
Anleihen aus Finanzdienstleistungen 207.709 91.912 115.797
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Finanzdienstleistungen 1.149.035 296.746 852.289
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Finanzdienstleistungen 2.806.887 1.976.055 830.832
Abgrenzungen 30.927 11.382 19.545
  4.194.558    

Die Verpflichtungen aus Finanzdienstleistungen dienen der Refinanzierung der Gesellschaften des Unternehmensbereichs Finanzdienstleistungen. Bei den Abgrenzungen handelt es sich vorwiegend um Rechnungsabgrenzungsposten für noch nicht fällige Einnahmen im Leasinggeschäft.

Zum Stichtag lagen Verpflichtungen aus Finanzdienstleistungen mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von 72.660 T € (i. Vj. 34.727 T €) vor.

(9) VERBINDLICHKEITEN

in T€ 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 45.418 22.255 23.163
Erhaltene Anzahlungen 1.798 1.724 74
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 110.552 110.501 51
Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 18.847 18.847 -
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 39.439 38.434 1.005
Sonstige Verbindlichkeiten 99.614 95.909 3.705
(davon aus Steuern) (38.237)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (3.760)    
  315.668    
  31.12.2016    
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.655 36.670 27.985
Erhaltene Anzahlungen 363 266 97
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 107.318 107.127 191
Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 19.033 19.033 -
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 31.440 30.035 1.405
Sonstige Verbindlichkeiten 97.523 95.112 2.411
(davon aus Steuern) (34.872)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (4.220)    
  320.332    

Zum Stichtag lagen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von 5.266 T € (i. Vj. 8.074 T €) vor. Für Verbindlichkeiten in Höhe von 29.375 T € sind Sicherheiten in Form von Grundpfandrechten, Sicherungsübereignungen und sonstigen Rechten bestellt.

Ursächlich für 923 T € der Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen und 6.098 T € der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, waren Lieferungs- und Leistungsbeziehungen.

(10) PASSIVE LATENTE STEUERN

Nach Saldierung mit Aktiven latenten Steuern ergab sich im Konzernabschluss ein Überhang an Passiven latenten Steuern von 1.685 T €. Passivüberhänge aus den Tochtergesellschaften in Höhe von 5.033 T € überstiegen die Aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen.

Unsaldiert ergeben sich Passive latente Steuern von 16.115 T € sowie Aktive latente Steuern von 14.430 T €. Dabei haben sich die Passiven latenten Steuern um 2.433 T € und die Aktiven latenten Steuern um 2.831 T € im Geschäftsjahr reduziert.

Die Passiven latenten Steuern resultieren überwiegend aus Sachanlagen und Immateriellen Vermögensgegenständen, wohingegen die Aktiven latenten Steuern im Wesentlichen bei Vorräten und Forderungen aus Finanzdienstleistungen entstanden sind. Latente Steuern auf Verlustvorträge sind nur in geringem Umfang enthalten. Aktivüberhänge aus den Einzelgesellschaften werden nicht angesetzt. Die Berücksichtigung der Aktivüberhänge hätte im Konzern zu Aktiven latenten Steuern von 50.946 T € geführt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

(11) UMSATZERLÖSE

Der Umsatz enthält Erlöse aus dem Verkauf von Produkten, vermindert um Skonti und Preisnachlässe, sowie aus der Vermietung oder Verpachtung und der Erbringung von Dienstleistungen. Des Weiteren wird in dieser Position der Umsatz aus dem Bank- und Leasinggeschäft ausgewiesen.

NACH UNTERNEHMENSBEREICHEN

in T€ 2017 2016
Baustoffe 1.358.185 1.313.611
Konsumgüter 809.140 848.779
Finanzdienstleistungen 1.203.660 1.108.068
Sonstige 28.277 67.677
Konsolidierung -15.967 -16.506
  3.383.295 3.321.629

NACH REGIONEN

(12) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

In diesem Posten sind im Wesentlichen die aperiodischen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (14.103 T €) sowie Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen (10.903 T €) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (2.188 T €) enthalten.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zudem unter anderem Kursgewinne (6.240 T €, i. Vj. 7.554 T €).

(13) MATERIALAUFWAND

Der Materialaufwand betrug 1.784.341 T € (i. Vj. 1.738.187 T €), wovon 788.286 T € (i. Vj. 795.870 T €) für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren und 83.028 T € (i. Vj. 77.053 T €) für bezogene Leistungen aufgewandt werden. Zusätzlich enthält der Materialaufwand insbesondere Einstandskosten für Mietkaufobjekte, den Aufwand für Ausgangsfrachten, abgegangene Restbuchwerte der verkauften Leasinggegenstände, Energieaufwand sowie Refinanzierungskosten und Vermittlungsprovisionen aus dem Bank- und Leasinggeschäft.

(14) PERSONALAUFWAND

in T€ 2017 2016
Löhne und Gehälter 402.402 390.825
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 84.946 81.313
Aufwendungen für Altersversorgung 3.948 455
  491.296 472.593

Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres an Mitarbeitern beschäftigt:

Die Organbezüge für den Verwaltungsrat betrugen im Berichtsjahr 0,9 Mio. € (i. Vj. 0,9 Mio. €). Die Rückstellungen für Pensionen ehemaliger Vorstände bzw. deren Hinterbliebenen beliefen sich auf 27,3 Mio. € (i. Vj. 26,3 Mio. €). Für Bezüge und Pensionen wurden an ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebenen 1,3 Mio. € (i. Vj. 1,3 Mio. €) gezahlt.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wird gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(15) ABSCHREIBUNGEN AUF IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE UND SACHANLAGEN

In den Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte mit 34.239 T € enthalten. Zusätzlich werden hier auch Abschreibungen auf Umlaufvermögen in Höhe von 3.666 T € ausgewiesen.

(16) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

Der Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen umfasst unter anderem Instandhaltungsaufwendungen (75.858 T €), externe Dienstleistungen (71.377 T €), Werbung (68.538 T €) sowie Leasing- und Mietaufwendungen (37.681 T €). Darüber hinaus sind Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen (20.527 T €), Versicherungsaufwendungen (13.277 T €) und Kursverluste (11.054 T €, i. Vj. 7.452 T €) enthalten. Außerdem werden in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sonstige Steuern in Höhe von 10.135 T € (i. Vj. 10.269 T €) ausgewiesen.

Die aperiodischen Aufwendungen betrugen insgesamt 22.300 T € (für Wertberichtigungen auf Forderungen und für Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen).

Das inländische Gesamthonorar an den Konzernabschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betrug im Berichtsjahr 2.659 T €. Davon betrafen das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen 2.105 T €, für Steuerberatungsleistungen 375 T €, für andere Bestätigungsleistungen 95 T € und für sonstige Leistungen 84 T €.

(17) BETEILIGUNGSERGEBNIS

in T€ 2017 2016
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 253 247
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen 16 -
  237 247
Erträge aus Verbundenen Unternehmen 957 1.670
Aufwendungen aus Verbundenen Unternehmen 216 164
  741 1.506
Erträge aus Assoziierten at-equity Unternehmen 11.101 10.131
Aufwendungen aus Assoziierten at-equity Unternehmen 240 309
  10.861 9.822
Erträge aus Sonstigen assoziierten Unternehmen und Sonstigen Beteiligungen 17.544 1.510
Aufwendungen aus Sonstigen assoziierten Unternehmen und Sonstigen Beteiligungen 184 129
  17.360 1.381
  29.199 12.956

Das Ergebnis aus Assoziierten at-equity Unternehmen entspricht grundsätzlich dem Konzernanteil am Jahresüberschuss beziehungsweise -fehlbetrag dieser Unternehmen. Hierin ist auch die Eliminierung von Zwischenergebnissen berücksichtigt.

(18) ZINSERGEBNIS

in T€ 2017 2016
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 453 424
(davon aus Verbundenen Unternehmen) (22) (23)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.333 2.802
(davon aus Verbundenen Unternehmen) (326) (191)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.635 15.545
(davon aus Verbundenen Unternehmen) (88) (154)
  -8.849 -12.319

Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 7.695 T € (i. Vj. 7.857 T €) sowie Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 588 T € (i. Vj. 568 T €) enthalten. Zinserträge (24 T €) aus Deckungsvermögen wurden mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung verrechnet.

(19) STEUERN VOM EINKOMMEN UND ERTRAG

Bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag handelt es sich im Wesentlichen um in- und ausländische Körperschaftsteuer sowie inländische Gewerbeertragsteuer der konsolidierten Tochtergesellschaften. Darüber hinaus ist in der Position latenter Steueraufwand in Höhe von 369 T € (i. Vj. latenter Steuerertrag von 2.809 T €) enthalten.

(20) ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN VON AUSSERGEWÖHNLICHER GRÖSSENORDNUNG ODER AUSSERGEWÖHNLICHER BEDEUTUNG

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Geschäftsvorfall von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Im Geschäftsjahr 2017 wurde die Diamant-Gruppe veräußert. Aus der Entkonsolidierung resultierten Erträge in Höhe von 13.594 T €.

Im Beteiligungsergebnis ist mit dem Ertrag aus der Ausschüttung einer sonstigen Beteiligung von 12.415 T € ein Geschäftsvorfall von außergewöhnlicher Größenordnung enthalten.

Anteilsbesitzliste zum 31.12.2017

1. VERBUNDENE KONSOLIDIERTE UNTERNEHMEN

Baustoffe Natursteine Sitz Anteil
in %
Basalt-Actien-Gesellschaft Linz am Rhein 100
AK Asphaltmischwerke Kaiserslautern GmbH Ramstein-Miesenbach 75
Allgemeine Baustoff-Handels-Contor GmbH Erfurt 100
AMB Asphalt-Mischwerk Bischofsheim GmbH & Co. KG Bischofsheim 80
AME Asphalt-Mischwerk Eging GmbH Eging am See 82
AML-Asphaltmischwerke GmbH Leipzig Taucha 80
AMM Asphalt-Mischwerke Münsterland GmbH & Co.KG Cappeln 100
AMW Asphalt-Mischwerke Würzburg GmbH & Co. KG Würzburg 87
AO KP-Gabbro Petrazavodsk, Russische Föderation 100
Asphalt Mischwerk Oyle GmbH & Co. Straßenbaumaterial KG Oyle 76
Asphalt-Mischwerke Osnabrück GmbH. & Co.KG. Osnabrück 53
Asphalt-Mischwerke Rhein-Pfalz GmbH & Co. KG Albersweiler 52
Atlas Industriebeteiligungsgesellschaft mbH Linz am Rhein 83
AWE Asphaltmischwerk GmbH Cappeln-Nutteln 77
AWE Asphaltmischwerk Walschleben GmbH & Co. KG Walschleben 65
BASALT CZ s.r.o. Zábrušany, Tschechien 100
Basalt Eastern Europe GmbH Linz am Rhein 100
Basalt International GmbH Linz am Rhein 100
Basalt Minerals GmbH Linz am Rhein 100
Basalt s.r.o. Zábrušany, Tschechien 97
BASALTKER Építőanyag Kereskedelmi Kft. Uzsa, Ungarn 100
Basalt-Középkő Kőbányák Kft. Uzsa, Ungarn 75
Basalt-Union Gesellschaft mit beschränkter Haftung Linz am Rhein 76
Basaltwerk Pechbrunn, Gesellschaft mit beschränkter Haftung Pechbrunn 76
Bayerische Asphaltmischwerke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft für Straßenbaustoffe Hofolding 52
Bergisch-Westerwälder Hartsteinwerke, Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft Linz am Rhein 100
Bitumina Handel GmbH & Co. KG Linz am Rhein 100
Bitumina Spedition GmbH & Co. KG Linz am Rhein 100
BMH - Basalt - und Mischwerk Herschbach GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Herschbach 51
BORNIT-Werk Aschenborn GmbH Zwickau 62
BVG Baustoff-Vertriebs-Gesellschaft mbH & Co. KG Kirn 100
BWH Basaltwerk Mittelherwigsdorf GmbH & Co. KG Mittelherwigsdorf 51
DEUMA Mischwerke GmbH & Co. KG Taucha 70
DEUTAG Nord Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft Hannover 100
DEUTAG Ost Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft Berlin 100
DEUTAG West Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft Duisburg 100
Diabaswerk Hirzenhain GmbH & Co. KG Linz am Rhein 55
Diabaswerk Nesselgrund GmbH & Co. KG Floh-Seligenthal 80
Dortmunder Gussasphalt GmbH & Co. KG Dortmund 70
Ems-Jade-Mischwerke GmbH KG. für Straßenbaustoffe Cappeln 81
GAB Gesellschaft zur Aufbereitung von Baustoffen mbH Berlin 100
GBH-Gesellschaft für Baustoff-Aufbereitung und Handel mit beschränkter Haftung Brunnthal 100
GbR Asphaltmischwerk Karlsruhe Karlsruhe 75
H+W Mischwerke GmbH & Co. KG Berlin 100
Hansa-Asphaltmischwerke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft für Straßenbaustoffe Dortmund 100
Hartsteinwerke Bayern-Mitteldeutschland Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft Erfurt 100
Hollweg, Kümpers & Comp., Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft Rheine 100
HWR Hartsteinwerk Rattenberg GmbH Brunnthal 100
Isoliererzeugnisse Großröhrsdorf GmbH Großröhrsdorf 100
Kopalnie Surowców Skalnych w Bartnicy Sp. z o.o. Świerki, Polen 100
Mischwerke Lautzenbrücken GmbH & Co. KG Lautzenbrücken 100
Norddeutsche Naturstein GmbH Flechtingen 100
ODRA-ASFALT Sp. z o.o. Szczecin, Polen 67
OOO "Basalt" St. Petersburg, Russische Föderation 100
OOO "Karjer Sheleiki" Podporozhskiy rajon, Russische Föderation 100
Porphyrwerke Weinheim-Schriesheim Aktiengesellschaft Weinheim 100
Sauerländer Asphaltmischwerke GmbH. & Co., Kommanditgesellschaft Brilon 73
Schweden Splitt AB Karlshamn, Schweden 100
Śląskie Kruszywa Naturalne Sp. z o.o. Krapkowice, Polen 100
Südhessische Asphalt-Mischwerke GmbH & Co. KG für Straßenbaustoffe Hanau 76
Südwestdeutsche Hartsteinwerke Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft Kirn 100
SWA Südwest Asphalt GmbH & Co. KG Iffezheim 65
T E W E Bauchemiegesellschaft mbH Diedersdorf 100
TOV Vyrivskyj Karjer Granitne, Ukraine 100
V D Mischwerk und Recycling GmbH. Offenburg 100
Werhahn & Nauen SE & Co. OHG Neuss 100
Westdeutsche Grauwacke-Union Gesellschaft mit beschränkter Haftung Linz am Rhein 100
Wm. Hilgers GmbH & Co. KG Düsseldorf 100
Baustoffe Schiefer Sitz Anteil
in %
Rathscheck Schiefer und Dach-Systeme Zweigniederlassung der Wilh. Werhahn KG in Neuss Mayen 100
Canteras Fernandez S.L. Elaboracion S.COM El Barco, Spanien 100
Canteras Fernandez S.L. Explotación S.Com. El Barco, Spanien 100
Canteras Fernandez S.L. Extracción S.COM El Barco, Spanien 100
Castrelos Elaboración S.L.S.COM. El Barco, Spanien 100
I.B. Rathscheck Söhne KG Moselschiefer-Bergwerke Mayen 100
Werhahn International Schiefer GmbH Mayen 100
Werhahn International Schiefer GmbH Sucursal en España El Barco, Spanien 100
Konsumgüter Sitz Anteil
in %
ZWILLING J. A. Henckels Aktiengesellschaft Solingen 100
alessandro France EURL Torcy, Frankreich 100
alessandro International GmbH Langenfeld 100
alessandro Schweiz AG Frauenfeld, Schweiz 100
Ballarini Paolo & Figli S.p.A. Rivarolo Mantovano, Italien 100
Compagnie de la Fecht et du Goût SAS Merville, Frankreich 100
Demeyere G.C.V. Herentals, Belgien 100
Demeyere Zwilling Nederland B.V. Bergen op Zoom, Niederlande 100
Ital Beauty Nippers (India) Pvt. Ltd. Puducherry, Indien 80
JV ZWILLING-RM GmbH Solingen 70
OOO "ZWILLING J.A. HENCKELS Rus" Moskau, Russische Föderation 100
Personal Care International Ltd. Hong Kong, China 100
QVS Global Americas, Inc. Sarasota, USA 100
QVS Global China Dongguan, China 100
QVS Global COE Pty. Ltd. South Melbourne, Australien 100
QVS Global HK Ltd. Hong Kong, China 100
QVS Global UK Ltd. Nottingham, Großbritannien 75
Staub Fonderie SARL Merville, Frankreich 100
Tweezerman (India) Pvt. Ltd. Puducherry, Indien 80
Tweezerman International, LLC Wilmington, USA 100
Tweezerman Minority LLC Wilmington, USA 100
United Salon Technologies GmbH Solingen 100
ZWILLING Beauty Group GmbH Solingen 100
Zwilling Beauty Trading (Shenzhen) Ltd. Shenzhen, China 100
ZWILLING Belgien GmbH Solingen 100
Zwilling Demeyere Belgium BVBA Herentals, Belgien 100
ZWILLING International GmbH Solingen 100
ZWILLING J A Henckels MUTFAK VE GÜZELLİK ÜRÜNLERİ LİMİTED ŞİRKETİ Istanbul, Türkei 100
ZWILLING J.A. HENCKELS (UK) Limited Hitchin, Großbritannien 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Brasil Produtos de Cozinha e Beleza Ltda. São Paulo, Brasilien 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Canada Ltd. Markham, Kanada 100
ZWILLING J.A. Henckels Deutschland GmbH Solingen 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Iberia S.A. Cornellá de Llobregat, Spanien 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Italia S.r.l. Buccinasco, Italien 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Japan Ltd. Seki-shi, Japan 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Kitchenware (Shanghai) Ltd. Shanghai, China 70
ZWILLING J.A. HENCKELS LLC Wilmington, USA 100
ZWILLING J.A. Henckels Retail GmbH Solingen 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Scandinavia A/S Ballerup, Dänemark 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Shanghai Ltd. Shanghai, China 70
ZWILLING J.A. HENCKELS Taiwan Ltd. Taipei, Taiwan 100
ZWILLING Kitchen India Pvt. Ltd. Chennai, Indien 80
Zwilling Minority GmbH Solingen 100
ZWILLING STAUB FRANCE SAS Paris, Frankreich 100
Finanzdienstleistungen abcfinance Sitz Anteil
in %
abcfinance GmbH Köln 100
abc Holding GmbH Neuss 100
abc SME Lease Germany SA Luxemburg, Luxemburg 0
abcbank GmbH Köln 100
abcfinance B.V. Eindhoven, Niederlande 100
abcfinance CF B.V. Eindhoven, Niederlande 70
abcfinance GmbH Wien, Österreich 100
C.O.I.N. Lease + Rent Leasing und Miete GmbH Köln 100
debcash Forderungsmanagement GmbH Köln 100
DeTeWe Finance GmbH Köln 100
Dresdner Factoring AG Köln 100
ETL Leasing GmbH & Co. KG Dortmund 51
ETL Leasing Verwaltungsgesellschaft mbH Dortmund 51
Hako Finance GmbH Köln 100
milon financial services GmbH Köln 69
Schneidereit Finance GmbH Köln 100
Finanzdienstleistungen Bank11 Sitz Anteil
in %
Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH Neuss 100
RevoCar 2015 UG (haftungsbeschränkt) Frankfurt am Main 0
RevoCar 2016 UG (haftungsbeschränkt) Frankfurt am Main 0
RevoCar 2017 UG (haftungsbeschränkt) Frankfurt am Main 0
Sonstige Sitz Anteil
in %
Wilh. Werhahn KG Neuss  
Bank11 Holding GmbH (vormals WW Sechste Acquisition GmbH) Neuss 100
Bankhaus Werhahn GmbH Neuss 100
BI Bakery Ingredients Holding GmbH Neuss 100
Charlie Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
Delta Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
Golf Acquisition GmbH Neuss 100
Stuart VV GmbH Monheim am Rhein 100
Werhahn Beteiligungs- und Projektgesellschaft mbH Neuss 100
Werhahn Industrieholding SE Neuss 100
Wilh. Werhahn KG Zweigniederlassung Haus & Grund Neuss 100
WW Achtzehnte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Achtzehnte VBV GmbH & Co. KG Monheim am Rhein 100
WW Achtzehnte Verwaltungs-GmbH Monheim am Rhein 100
WW Dreizehnte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Dreizehnte VBV GmbH & Co. KG Monheim am Rhein 100
WW Dreizehnte Verwaltungs-GmbH Monheim am Rhein 100
WW Elfte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Fünfzehnte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Fünfzehnte VBV GmbH & Co. KG Monheim am Rhein 100
WW Fünfzehnte Verwaltungs-GmbH Monheim am Rhein 100
WW Holding KG Neuss 100
WW Neunte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Sechzehnte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Sechzehnte VBV GmbH & Co. KG Monheim am Rhein 100
WW Sechzehnte Verwaltungs-GmbH Monheim am Rhein 100
WW Siebte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Siebzehnte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Siebzehnte VBV GmbH & Co. KG Monheim am Rhein 100
WW Siebzehnte Verwaltungs-GmbH Monheim am Rhein 100
WW Vierzehnte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Vierzehnte VBV GmbH & Co. KG Monheim am Rhein 100
WW Vierzehnte Verwaltungs-GmbH Monheim am Rhein 100
WW Zehnte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Zwölfte Acquisition GmbH Monheim am Rhein 100
WW Zwölfte VBV GmbH & Co. KG Monheim am Rhein 100
WW Zwölfte Verwaltungs-GmbH Monheim am Rhein 100
Yareto GmbH Neuss 100

Für eine weitere Gesellschaft wurde die Befreiungsvorschrift des § 313 Abs. 3 S. 1 HGB in Anspruch genommen.

2. ASSOZIIERTE AT-EQUITY UNTERNEHMEN

Sitz Anteil
in %
amb Asphalt- und Bitumen-Mischwerke GmbH Augsburg 50
AMH Asphaltmischwerk Hauneck GmbH & Co. KG Hauneck 50
AMK Asphalt-Mischwerk Kirchheimbolanden GmbH & Co. KG Kirchheimbolanden 50
AMK Asphalt-Mischwerke Kraichgau GmbH Gemmingen 45
AMM Asphalt-Mischwerke-Mosel GmbH & Co.KG Neumagen-Dhron 50
Arcos Hermanos S.A. Albacete, Spanien 49
DAM Deutzer Asphaltmischwerke GmbH & Co. KG Köln 60
DWA Donau-Wald Asphaltmischwerke GmbH & Co. KG Plattling 50
H&B Grondstoffen C.V. Capelle aan den Ijssel, Niederlande 48
Natursteinwerke im Nordschwarzwald NSN GmbH & Co.KG Mühlacker-Enzberg 50
NHB Nahe-Hunsrück Baustoffe GmbH & Co. KG. Kirn 50
Rheinische Provinzial-Basalt- und Lavawerke GmbH & Co. oHG Sinzig 50
Trapobet Transportbeton GmbH Kaiserslautern Kommanditgesellschaft Kaiserslautern 50
VAMA Vereinigte-Asphalt-Mischwerke Aachen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Alsdorf 45

3. VERBUNDENE NICHT KONSOLIDIERTE UNTERNEHMEN

Sitz Anteil
in %
alessandro Cosmetics Nederland B.V. Amersfoort, Niederlande 100
alessandro Kosmetik HandelsgmbH Wien, Österreich 100
AML Asphaltmischwerk Langenthal GmbH & Co. KG Langenthal 70
AML Asphaltmischwerk Langenthal Verwaltungs-GmbH Langenthal 70
AMW Asphalt-Mischwerke Würzburg Verwaltungs-GmbH Würzburg 87
Asphalt - Mischwerke Rhein-Pfalz Beteiligungs-GmbH Albersweiler 52
Asphalt Mischwerk Oyle GmbH Oyle 76
Asphalt-Mischwerk Bischofsheim Verwaltung GmbH Bischofsheim 86
Asphalt-Mischwerk Demmin GmbH Plate 100
Asphaltmischwerk Wildbergerhütte GmbH Wildbergerhütte, Reichshof 100
Asphalt-Mischwerke Münsterland Verwaltungs-GmbH Ladbergen 100
AWE Asphaltmischwerk Walschleben Verwaltung GmbH Walschleben 65
B V G Baustoff-Vertriebs- u. Verwaltungsgesellschaft mbH Kirn 100
Ballarini North America Inc. Horsham, USA 100
Basalt NV Schiedam, Niederlande 100
Basalt Ukraine TOV Kiew, Ukraine 100
Basalt- und Mischwerk Herschbach GmbH Herschbach 51
Bayerische Asphaltmischwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hofolding 52
Beteiligungsgesellschaft Asphalt-Mischwerke Osnabrück mit beschränkter Haftung Osnabrück 53
Bitumina Handel Verwaltungs GmbH Linz am Rhein 100
Bitumina Spedition Verwaltungs GmbH Linz am Rhein 100
BRP-Baustoffaufbereitungs- und Recycling-Gesellschaft in Pforzheim mbH Pforzheim 100
BWH Basaltwerk Mittelherwigsdorf Verwaltungs-GmbH Mittelherwigsdorf 51
Canteras Fernandez S.L. El Barco, Spanien 100
Canteras Fernandez S.L. Geologia S.COM El Barco, Spanien 75
Castrelos Elaboración S.L. El Barco, Spanien 100
DEUMA Beteiligungs-GmbH Taucha 70
DEUTAG Verwaltung GmbH Linz am Rhein 100
Diabaswerk Hirzenhain Verwaltungs-GmbH Linz am Rhein 55
Diabaswerk Nesselgrund Verwaltungs-GmbH Floh-Seligenthal 80
Dortmunder Gussasphalt Gesellschaft mit beschränkter Haftung Dortmund 70
Dritte Werhahn Projekte GmbH Neuss 100
Ems-Jade-Mischwerke GmbH Cappeln 81
Fünfte Werhahn Beteiligungen GmbH Neuss 100
GfR-Gesellschaft für Rekultivierung mbH Linz am Rhein 78
H + W Mischwerke Verwaltungs GmbH Berlin 100
Hansa-Asphaltmischwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Dortmund 100
Hessentor Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH Neuss 100
Hilgers Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100
Inn-Asphalt-Mischwerke GmbH. Nußdorf am Inn 75
Jaguar Japan Inc. Seki-shi, Japan 100
KAM Köhlbrand-Asphaltmischwerke Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg 100
LAJTA-KAVICS Bányászati Kft. Darnózseli, Ungarn 100
Marsdorfer Asphaltwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung i. L. Linz am Rhein 57
MAW-Marsdorfer Asphaltwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft i. L. Linz am Rhein 57
Mischwerke Lautzenbrücken Verwaltungsgesellschaft mbH Lautzenbrücken 100
Mischwerke Mühlhausen GmbH Mühlhausen 76
Mühle Cottbus GmbH Neuss 100
Norddeutsche Naturstein Rail GmbH Flechtingen 100
Obertor Immobilien GmbH Neuss 100
OOO "Basalt Management" St. Petersburg, Russische Föderation 100
Rathscheck Schiefer und Dach-Systeme Verwaltungs GmbH Mayen 100
RevoCar 2014 UG (haftungsbeschränkt) Frankfurt am Main 0
Rheintor Immobilienholding GmbH Neuss 100
Sauerländer Asphaltmischwerke GmbH Brilon 72
Secato Style GmbH Solingen 100
Senftenberger Kohlenwerke GmbH Neuss 100
Stephan Beratungs-GmbH Linz am Rhein 70
Stichting Derdengelden abcfinance Eindhoven, Niederlande 0
Südhessische Asphalt-Mischwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hanau 76
Südwest Asphalt Verwaltungs GmbH Iffezheim 65
TEBI Asphalt-Baustoffe GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Höxter-Bosseborn 100
TEBI Asphalt-Baustoffe Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Höxter-Bosseborn 100
Thaler Baustoff-Betriebe Gesellschaft mit beschränkter Haftung Falkenstein/Harz 100
Verwaltungsgesellschaft Wilh. Werhahn mit beschränkter Haftung Neuss 100
VV Eins Verwaltungs-GmbH i.L. Neuss 100
WAW Asphalt GmbH Linz am Rhein 100
Werhahn Bakery Products China GmbH Neuss 100
Werhahn Bakery Products Holding GmbH Neuss 100
Werhahn Flour Mills GmbH Neuss 100
WMW GmbH (vormals WMW Weser-Mischwerke Beteiligungs GmbH) Bremen 100
Zweite Werhahn Projekte GmbH Neuss 100
ZWILLING Cooking Studio LLC Wilmington, USA 100
ZWILLING Cooking Studio Minority LLC Wilmington, USA 100
ZWILLING J.A. HENCKELS (Vietnam) Ltd. Ho Chi Minh City, Vietnam 100
ZWILLING J.A. Henckels Austria GmbH Parndorf, Österreich 100
ZWILLING J.A. Henckels Ireland Ltd. Dublin, Irland 100
ZWILLING J.A. Henckels Portugal, Lda. Alcochete, Portugal 100
ZWILLING J.A. HENCKELS Sales Europe GmbH Solingen 100
ZWILLING J.A. Henckels Schweiz AG Zürich, Schweiz 100

4. SONSTIGE ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN

Sitz Anteil
in %
"RKS" Kies- und Splittwerke Eckelsheim GmbH & Co. KG Eckelsheim 50
"RKS" Kies- und Splittwerke GmbH Eckelsheim 50
Adrian Basalt GmbH & Co. KG Enspel 50
Adrian Basalt Verwaltungs GmbH Enspel 50
AEL-Abfallentsorgungsanlage Lösenbach GmbH Lüdenscheid 49
AMH Asphaltmischwerk Hauneck Verwaltungs GmbH Hauneck 50
AMH Asphaltmischwerk Hellweg Gesellschaft mit beschränkter Haftung i.L. Erwitte 50
AMK Asphalt-Mischwerk Kirchheimbolanden Verwaltungs-GmbH Kirchheimbolanden 50
AMM Asphalt-Mischwerke-Mosel Verwaltungs-GmbH Neumagen-Dhron 50
BW Baustoffkontor Wiesbaden GmbH & Co. KG Wiesbaden 50
BW Baustoffkontor Wiesbaden Verwaltungs-GmbH Wiesbaden 50
DAM Deutzer Asphaltmischwerke Verwaltungs-GmbH Köln 60
DWA Donau-Wald Asphaltmischwerke Verwaltungs- GmbH Plattling 50
H&B Grondstoffen B.V. Capelle aan den Ijssel, Niederlande 50
Herbert Willersinn Steinbruch- Verwaltungs GmbH Heßheim 50
Herkenrath Beteiligungsgesellschaft mbH Solingen 24
Hugo Herkenrath GmbH & Co. KG Solingen 24
J. u. G. Giro Nachf. Willersinn GmbH & Co KG Steinbruchbetrieb Bolanden 50
Natursteinwerke im Nordschwarzwald NSN Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Mühlacker 50
NHB Nahe-Hunsrück Baustoffe und Verwaltungsgesellschaft mbH Kirn 50
Nürnberger Leasing Vertriebs GmbH Schwaig bei München 45
Plattform Dach.de Gesellschaft des bürgerlichen Rechts Hamburg 20
Rheinische Provinzial-Basalt- und Lavawerke Verwaltungs-GmbH Sinzig 50
SC Diabas Bata s.r.l. Timisoara, Rumänien 50
Schillathöhle GmbH Hessisch Oldendorf-Langenfeld 49
Schuhmacher & Heuser GmbH Katzenelnbogen 50
STA Asphaltmischwerk Strahlungen GmbH Strahlungen 25
Steinbruch Breidenbach Verfüllungsgesellschaft mbH Breidenbach 50
Steinbruch Spittergrund GmbH Erfurt 50
Südharz-Asphalt GmbH & Co. KG i.L. Bad Harzburg 38
Südharz-Asphalt Verwaltungsgesellschaft mbH i.L Herzberg am Harz 38
VAMA Vereinigte-Asphalt-Mischwerke Aachen, Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Alsdorf 45
Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung TRAPOBET Transportbeton Kaiserslautern Kaiserslautern 50

5. SONSTIGE BETEILIGUNGEN

Sitz Anteil
in %
Eigenkapital
in T€
Jahresergebnis
in T€
AME Asphalt-Mischwerke Eifel GmbH & Co. KG Sinzig 33 465 -434
Asphalt-Mischwerke Eifel Verwaltungsgesellschaft mbH Sinzig 33 53 1 18 1
DEBUS Naturstein GmbH & Co. KG Untersiemau 49 1.924 1 1.522 1
Debus Naturstein Verwaltungs-GmbH Untersiemau 49 29 1 3 1
Escombrera Sobredo S.L. Carballeda de Valdeorras, Spanien 22 135 1 29 1
Hartsteinwerke Burgk GmbH & Co. OHG Schleiz 27 3.626 1 364 1
HWB Hartsteinwerke Burgk Verwaltungs-GmbH Schleiz 27 65 1 2 1
INTERASPHALT Sp. z o.o. Obornik, Polen 48 3.296 1 34 1
ThyssenKrupp MillServices & Systems GmbH Duisburg 32 39.150 3.454

1 Angaben aus Vorjahren

Für weitere Gesellschaften wurde die Befreiungsvorschrift des § 313 Abs. 3 S. 1 HGB in Anspruch genommen.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach DRS 21 erstellt und zeigt, wie sich der Finanzmittelbestand der Werhahn-Gruppe während des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert hat. Das Mindestgliederungsschema ist um Positionen des Finanzdienstleistungsgeschäfts erweitert.

Zu den Verfügungsbeschränkungen innerhalb des Finanzmittelfonds verweisen wir auf Tz. 5 des Konzernanhangs.

Nachfolgend eine Kurzdarstellung der Kapitalflussrechnung:

in T€ 2017 2016
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 117.801 266.826
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 34.908 -104.585
Free Cashflow 152.709 162.241
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -68.920 -104.425
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 83.789 57.816
Sonstige Veränderung des Finanzmittelfonds -5.547 -849
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 435.608 378.641
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 513.850 435.608

Sonstige Angaben

GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind grundsätzlich zu marktüblichen Bedingungen erfüllt worden. Für Mitarbeiter und Gesellschafter bestehen in wenigen Geschäftsbereichen standardisierte Rabatte auf spezifische Werhahn-Produkte. Die Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem normalen Lieferungs- und Leistungsaustausch.

NACHTRAGSBERICHT

Nach dem Bilanzstichtag sind in den Unternehmen der Werhahn-Gruppe keine Ereignisse eingetreten, von denen eine wesentliche Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Werhahn-Gruppe erwartet wird.

NICHT IN DER KONZERNBILANZ ENTHALTENE GESCHÄFTE

in T€ 2017 2016
Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 135 103
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 4.160 10.434
(davon gegenüber Verbundenen Unternehmen) (418) (418)
(davon gegenüber Assoziierten Unternehmen) (1.651) (2.069)
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 908 143
Verpflichtungen aus Bestellobligo 146.858 119.904
(davon gegenüber Assoziierten Unternehmen) (567) (373)
Barwert langfristiger Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 108.929 103.743
(davon gegenüber Verbundenen Unternehmen) (686) (648)
(davon gegenüber Assoziierten Unternehmen) (0) (120)
Verpflichtungen aus Kreditzusagen 173.789 134.210
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 18.928 21.153
(davon gegenüber Verbundenen Unternehmen) (2.946) (2.322)
(davon gegenüber Assoziierten Unternehmen) (165) (151)

Über die dargestellten Haftungsverhältnisse und Sonstigen finanziellen Verpflichtungen hinausgehende außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns erforderlich sind, bestehen nicht. Für alle erkennbaren Risiken aus Inanspruchnahme von Bürgschaften sind ausreichend Rückstellungen gebildet worden. Darüber hinaus wird aufgrund der positiven Wirtschaftssituation der Gesellschaften mit keiner Inanspruchnahme gerechnet.

 

Neuss, 13. April 2018

Wilh. Werhahn KG

Kathrin Dahnke

Paolo Dell' Antonio

Anton Werhahn

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Wilh. Werhahn KG, Neuss

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Konzernabschluss der Wilh. Werhahn KG, Neuss, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wilh. Werhahn KG, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2017 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen den von uns vor Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangten Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses, des geprüften Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 13. April 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Uwe Rittmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sebastian Lelgemann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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