Kalverkamp Agriculture Innovation Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Kalverkamp seit 25.10.2018 | Geschäftsführer |
Klemens Kalverkamp seit 25.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Anne Wesjohann | 29.59% |
| 20.41% | |
| 20.41% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NeXaT GmbHRiesteJahresabschluss zum 31. Dezember 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs für das Jahr 2023 1.1 Gesellschaft Gegründet wurde die NEXAT GmbH (nachfolgend als NEXAT bezeichnet) 2017 von der Kalverkamp Innovation GmbH. Das neue Unternehmen widmet sich ausschließlich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb eines neuen ganzheitlichen Pflanzproduktionsverfahrens, das in seiner Form einzigartig auf der Welt ist. Die NEXAT GmbH verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich der Produktentwicklung. NEXAT versteht sich nicht als ein weiterer Landtechnik-Hersteller. Vielmehr sieht sich NEXAT als Innovator und Impulsgeber einer neuen und nachhaltigen Symbiose von Mensch und Natur in der landwirtschaftlichen Produktion. Globale Megatrends wie Nahrungsmittelverfügbarkeiten sowie Klimaveränderungen werden positiv von NEXAT beeinflusst. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist für das Mutterunternehmen als Entwicklungsgesellschaft tätig und damit maßgeblich in das Projekt NEXAT involviert. Die Leistungen werden durch Auftragsentwicklung gegenüber dem Mutterunternehmen erbracht. Grundlagenforschung wird nicht durchgeführt. 2. Wirtschaftsbericht Landtechnikbranche Die Landtechnikbranche in Deutschland ist ein bedeutender Sektor, der weltweit anerkannt ist. Deutschland zählt zu den größten Produzenten von Landmaschinen und -technik in Europa und weltweit. Die Branche hat in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum gezeigt, getrieben durch die steigende Nachfrage nach modernen und effizienten Agrartechnologien. Mit einem Umsatzvolumen aus heimischer Produktion von gut 15 Milliarden Euro gelang es der Landtechnikindustrie, das Vorjahresergebnis zu übertreffen (Quelle: VDMA). Das globale Marktvolumen der Agrartechnikbranche betrug im Jahr 2022 rd. 130 Milliarden Dollar und wird für 2023 auf rd. 150 Milliarden Dollar geschätzt. Ein wesentlicher Umsatztreiber waren nach einem Bericht des VDMA-Landtechnik die Traktoren. Sehr gefragt waren 2023 jedoch auch Technologien für eine nachhaltige Pflanzenproduktion. Dank ihrer Exportstärke konnte die Branche besonders punkten. Schließlich gehen durchschnittlich fast vier von fünf der hierzulande produzierten Landmaschinen, Traktoren und Softwaresysteme zu Kunden in aller Welt. Als überdurchschnittlich stark erwies sich die Nachfrage 2023 in europäischen Schlüsselmärkten wie Frankreich und Großbritannien, vor allem aber in den Vereinigten Staaten. Nicht ganz so stark notierte das Landtechnikgeschäft am Standort Deutschland, insbesondere die zweite Jahreshälfte war gezeichnet von rückläufigen Auftragseingängen. Technologische Entwicklungen:
Regulatorische Rahmenbedingungen:
Wettbewerbsanalyse Wettbewerbslandschaft:
3. Geschäftsentwicklung 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren NEXAT zieht für seine interne Unternehmenssteuerung mehrere finanzwirtschaftliche und produktionsspezifische Kennzahlen heran, die eine ausgeglichene Steuerung des Unternehmens gewährleisten und die langfristigen Unternehmensziele in den Vordergrund stellen. Der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator ist das Betriebsergebnis. 3.2 Umsatz und Auftragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde neben der Auftragsentwicklung für das Mutterunternehmen mit der Produktion der ersten Vorserien-Fahrzeuge begonnen. Die Auslieferung erfolgte in Europa sowie Süd- und Nordamerika. 3.3 Beschaffung Die Beschaffung der Komponenten für das NEXAT-Trägerfahrzeug sowie der Implemente erfolgt bei Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Landtechnik. Für die verschiedenen regionalen Märkte werden spezialisierte Lieferanten ausgewählt. Der Standort Rieste in Niedersachsen ist ideal für das Beschaffungsmanagement. Es gibt eine Vielzahl von Landtechnik-Herstellern und Zulieferern in der Umgebung. Viele dieser Unternehmen sind führend in der Entwicklung innovativer Technologien zur Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. 3.4 Ertragslage Im Geschäftsjahr konnte ein Rohergebnis von T€ 9.252 (Vorjahr T€ 6.082) erzielt werden. Die Erhöhung resultiert aus der Tatsache, dass im Geschäftsjahr erstmals Vorserien-Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden konnten. In Vorjahren wurden im Wesentlichen Entwicklungsleistungen erbracht. Aufgrund der positiven Entwicklung sowie des Ausbaus des Unternehmens hat sich die Anzahl der Mitarbeiter und damit der Personalaufwand erhöht. Der Personalaufwand betrug im Jahr 2023 T€ 6.390 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.608 erhöht. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ -444 sowie Steuern von T€ 21 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. T€ 112. 3.5 Vermögens und Finanzlage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 21.067 (Vorjahr: T€ 11.896). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Aufbau des Working Capitals. Dabei hat sich das Vorratsvermögen um T€ 7.246 und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 6.720 erhöht. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch das Mutterunternehmen. Dementsprechend haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 9.294 auf T€ 20.760 erhöht. 3.6 Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über umfangreiche Planungs und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten gehören die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Das Forderungsmanagement wird im Unternehmen selbst betrieben. Herausforderungen: Kapitalbeschaffung: Die Finanzierung kann eine Herausforderung darstellen, insbesondere in der Anfangsphase. NEXAT konnte diese Herausforderung durch die strategische Partnerschaft mit der EW GROUP GmbH eliminieren. Die EW GROUP GmbH ist seit Oktober 2023 langfristig in der Muttergesellschaft der NEXAT GmbH investiert. Chancen und Risiken Chancen: Markterweiterung: Durch den Ausbau der Vorserienproduktion und der globalen Präsenz kann NEXAT neue Kundengruppen erschließen und das Umsatzpotenzial erhöhen. Innovation: Die Einführung neuer Produkte ermöglicht es NEXAT, das Angebot zu diversifizieren und als Innovationsführer weiter zu positionieren. Der Ausbau der Vertriebsstrukturen sowie der Wandel zur nachhaltigen und ressourcenschonenden Bodenbearbeitung wird die Absatzmöglichkeiten für NEXAT positiv beeinflussen. Risiken: Marktanpassung: Die schnelle Markteinführung neuer Produkte birgt das Risiko, dass diese nicht sofort die gewünschte Akzeptanz finden. Ressourcenallokation: Die Erweiterung der Produktion und die globale Expansion erfordern erhebliche Investitionen und eine sorgfältige Ressourcenplanung. 3.9 Prognosebericht Strategien zur Markteinführung: Direktzugang: Die Strategie sieht vor, direkten Zugang zu großen Kunden zu etablieren, um die Marktpräsenz zu stärken. Dabei setzt NEXAT gezielt auf die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern, wenn dies sinnvoll ist. Diese Partnerschaften sollen helfen, die Ressourcen zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Markteinführungsprozesse zu optimieren. Durch diese gezielte Vorgehensweise werden die Wettbewerbsfähigkeit erhöht als auch langfristige Kundenbeziehungen aufgebaut. Kundenzentrierte Innovation: Enge Zusammenarbeit mit Landwirten zur Entwicklung praxisnaher Lösungen, die echten Mehrwert bieten. Unternehmensentwicklung Ausbau der Vorserienproduktion: NEXAT plant eine gezielte Erweiterung der Vorserienproduktion, um auf die steigende Nachfrage zu reagieren und die Produktpalette zu erweitern. Kurzfristig strebt NEXAT an, eine limitierte Stückzahl neuer Produkte zu produzieren, um Marktfähigkeit und Kundenakzeptanz zu testen. Globale Expansion: Die globalen Aktivitäten sollen im kommenden Jahr weiter intensiviert werden. NEXAT konzentriert sich darauf, die Präsenz in den Ländern zu stärken, in denen NEXAT bereits tätig ist. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Marktposition zu festigen und zusätzliche Umsatzpotenziale zu erschließen. Mit der geplanten Ausweitung der Vorserienproduktion und der Intensivierung der globalen Aktivitäten setzt NEXAT wichtige strategische Schritte, um das Wachstum nachhaltig zu sichern. Kurzfristig konzentriert sich NEXAT auf eine limitierte Stückzahl, um Marktreaktionen zu testen und das Risiko zu minimieren. NEXAT erwartet auf langfristige Sichtweise eine Stärkung der Marktposition sowie die Erschließung neuer Wachstumschancen auf globaler Ebene. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine konstante Entwicklung des Betriebsergebnisses.
Rieste, den 5. Juni 2024 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Rieste und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 212981 mit der Firma NeXaT GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Akute Risiken im Forderungsbestand sind nicht erkennbar. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
5 Erläuterungen zur Bilanz Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 19.473 (Vorjahr: T€ 9.720) enthalten. 6 Sonstige Angaben 6.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich zwei (Vorjahr: zwei) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis sowie fünf (Vorjahr: drei) in einem Werkstudentenverhältnis befunden. 6.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Felix Kalverkamp, Maschinenbauingenieur, Herr Klemens Kalverkamp, Diplomingenieur. Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 6.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.
Rieste, den 5. Juni 2024 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 30. August 2024 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 7. Juni 2024 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NeXaT GmbH, Rieste, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NeXaT GmbH, Rieste, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NeXaT GmbH, Rieste, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 7. Juni 2024 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Heinz-Hermann Gerdes, Wirtschaftsprüfer Michael Strack, Wirtschaftsprüfer |
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