Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 2030
Vorher
Walberer Steuerungstechnik GmbH
Eingetragen
18.1.1999
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Die Tätigkeit als Generalunternehmer für automatisierte Anlagen im Bereich Logistik und Produktion sowie Entwicklung, Verkauf und Einbau von Elektro-, Steuerungs- und Anlagentechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Kammermeier
seit 16.11.2022
Prokura
Alfred Meyer
seit 11.4.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
50.00%
30.00%
K******** Z******
10.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
GZ Holdinggesellschaft mbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IGZ Automation GmbH

Falkenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Grundlagen des Unternehmens/Geschäftsmodell des Unternehmens

Die IGZ Automation GmbH ist seit vielen Jahren auf den Bereich der Steuerungstechnik und als Generalunternehmer für Intralogistiksysteme spezialisiert. Der Leistungsumfang als Generalunternehmer beinhaltet u. a. Gewerke wie Planung, Projektmanagement, Stahlbau, Mechanik sowie die zugehörige Steuerungs- und Anlagentechnik und die SAP Implementierungen für unsere Kunden aus einer Hand. Unsere Kernkompetenz liegt dabei in der herstellerneutralen Planung, Realisierung, Montage, Installation und Nachbetreuung von maßgeschneiderten, intralogistischen Systemen auf Basis von SAP Standardsoftware.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Im folgenden Jahr 2025 soll das BIP laut Regierung um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen.

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht. Im Jahr 2023 was das deutsche BIP laut Statistischen Bundesamt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kann es sogar zu einer Rezession.

Im Jahr 2024 steht die industrielle Automatisierung vor einem Jahr des Wandels. Da immer mehr Hersteller beginnen, Automatisierungstechnologie einzuführen, wir die Branche weiterhin eine positive Entwicklung erleben. Hersteller können die Automatisierung nutzen, um demografische Herausforderungen zu meistern und die Produktivität - auch mithilfe von KI - zu steigern. Fünf Trends dürften die Branche in der nächsten Zeit dabei besonders prägen. Trend 1: Fachkräftemangel pusht Automatisierung, Trend 2: Automatisierung kein "Nice-to-have" mehr, Trend 3: Geschwindigkeit hat oberste Priorität, Trend 4: DIY-Automatisierung nimmt zu, Trend 5: KI macht Prozess schnell und effizient.

Geschäftsverlauf

Die Auftragslage, die personelle Erweiterung der Ressourcen und das Tätigwerden als Generalunternehmer für unseren wachsenden Bestand an Kunden führten dazu, dass die IGZ Automation GmbH bei der Betriebsleistung in ihren originären Tätigkeitsbereichen eine moderate Steigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnen konnte. Die prognostizierte Zunahme der Leistung hat sich im Jahr 2023 erfüllt; das angestrebte Ergebnis wurde erreicht.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Finanz- und Vermögenslage der IGZ Automation GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt stabil entwickelt. Die Ertragslage ist solide, sie hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf Grund einer gestiegenen Summe an abgerechneten Leistungen gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Betriebskosten konnten durch kostenbewusstes Handeln im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Das Rohergebnis betrug 15,9 Millionen Euro, der Jahresüberschuss 2,0 Millionen Euro. Die Auftragslage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Gesamtleistung nahm im Vorjahresvergleich wie erwartet moderat zu bei einem kaum veränderten Materialaufwand. Investitionen in den Ausbau des Unternehmenswachstums und in die Gewinnung neuer qualifizierter Mitarbeiter sind neben einiger Kosteneinsparungen Gründe für die Entwicklung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr durchgehend gut.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten mit Eigenmitteln finanziert werden. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Die Bilanzsumme der IGZ Automation GmbH belief sich bei weitgehend vergleichbarer Struktur wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag auf 17,9 Millionen Euro.

Prognosebericht

Auf Grund des sehr hohen Auftragsbestands wir für das laufende Geschäftsjahr mit einem merklichen Anstieg der Betriebsleistung und einer weiter verbesserten Ergebnisentwicklung gerechnet.

Die Ukrainekriese und die einhergehenden Kostensteigerungen haben weiterhin die Beeinflussung unseres Geschäftsbetriebs zur Folge. Des Weiteren funktionieren die Lieferketten nach wie vor nicht reibungslos. Beides kann sich bei laufenden Projekten auf Kosten und Termine auswirken. Es ist auch damit zu rechnen, dass Projekte verzögert realisiert werden. Darüber hinaus sind für die Gewinnung von Neuprojekten größere Anstrengungen erforderlich, gegebenenfalls auch im europäischen Ausland. Der Arbeitsmarkt für technische Fachkräfte in der Oberpfalz ist weiterhin angespannt.

Folgende Prognose erscheint aus unserer Sicht wahrscheinlich:

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung der IGZ Automation GmbH beeinflussen.

Die branchenmäßige Diversifizierung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Leistungsangebots sind unverändert ein stabiles Fundament für eine gesundes und nachhaltige Firmenentwicklung.

Chancen- und Risikobericht

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche auftragsbezogene Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken sind vor allem in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu sehen. Eine deutliche Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden bzw. einzelnen Branchen liegt nicht vor.

Die IGZ Automation GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Produkt-, Investitions-, Finanzierungs-, Umwelt- oder sonstige bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Chancen ergeben sich für unser Unternehmen weiterhin aus der Innovationstätigkeit im Unternehmensverbund im Bereich der Entwicklung von Automationstechnologien inkl. künstlicher Intelligenz und der steigenden Nachfrage an Lösungen seitens der Kunden.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

 

Falkenberg, den 11.07.2024

gezeichnet Dipl.-Ing. (FH) Alfred Meyer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.177.397,00 981.896,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.351,00 13.182,00
II. Sachanlagen 1.171.046,00 968.714,00
B. Umlaufvermögen 16.655.139,92 16.860.164,85
I. Vorräte 6.678.732,95 8.071.735,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.438.314,65 3.416.924,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.538.092,32 5.371.504,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.437,81 61.261,31
Aktiva 17.903.974,73 17.903.322,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.812.578,93 7.812.417,92
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 9.787.014,34 7.786.853,33
B. Rückstellungen 5.601.420,25 6.075.661,38
C. Verbindlichkeiten 2.489.975,55 4.015.242,86
Passiva 17.903.974,73 17.903.322,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.987.725,41 14.666.213,33
2. Personalaufwand 8.767.030,62 8.408.151,68
a) Löhne und Gehälter 7.303.465,16 7.101.899,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.463.565,46 1.306.251,99
3. Abschreibungen 337.492,61 367.813,76
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 337.492,61 367.813,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.228.033,18 4.378.367,39
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.261,75 76,04
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.137,87 35.263,18
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 674.283,53 410.883,40
8. Ergebnis nach Steuern 2.005.009,35 1.065.809,96
9. sonstige Steuern 4.848,34 2.391,96
10. Jahresüberschuss 2.000.161,01 1.063.418,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IGZ Automation GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Falkenberg
Registereintrag: Handelsregister 18.01.1999
Registergericht: Weiden
Registernummer: HRB 2030

2. Generalnorm

Der Jahresabschluss der IGZ Automation GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde grundsätzlich der Vermerk im Anhang gewählt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs.2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Wertansätze in der Bilanz der IGZ Automation GmbH zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge übernommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bezogen auf eine Nutzungsdauer von 3 Jahren), angesetzt.

Sachanlagen wurden wie folgt bilanziert und bewertet:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren nach der linearen Methode.

Das bewegliche Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten, bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr, in Einklang mit der steuerlichen Regelung, in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte , die im vorliegenden Fall überwiegend unfertige Leistungen beinhalten, sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. In den Herstellungskosten sind Einzelkosten, Fertigungsgemeinkosten, Abschreibungsbeträge auf das Sachanlagevermögen und einzelne Gemeinkostenanteile für allgemeine Verwaltung enthalten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Projekte mit langfristiger Fertigung wurden unter Anwendung der Teilgewinnrealisierung bewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden, soweit möglich, gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Soweit sie den Betrag der Vorräte übersteigen, werden sie als Verbindlichkeiten bilanziert. Der Ansatz der erhaltenen Anzahlungen sowie der geleisteten Anzahlungen erfolgte zum Nominalwert.

Die Warenbestände sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt. Die Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung.

Für die Währungsumrechnung (Forderungen Schweiz) wurde der Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2023 für Schweizer Franken zugrundegelegt. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles darunter liegt, ist dieser angesetzt.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten stellen im Voraus bezahlte Aufwendungen bzw. im Voraus erhaltene Erträge dar. Sie sind zum Nominalwert angesetzt.

Das Eigenkapital wurde zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen wurden wie folgt bilanziert und bewertet:

Die sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen und notwendigen Erfüllungsbeträge nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Geleistete Anzahlungen an Subuntemehmer wurden bei der Bemessung der Rückstellung für erbrachte und noch nicht abgerechnete Subuntemehmerleistungen minderd berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Währungsumrechnung (Verbindlichkeiten Schweiz) wurde der Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 für Schweizer Franken zugrunde gelegt. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles darüber liegt, ist dieser angesetzt.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die Gliederung zum 31.12.2023 und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01. 01. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31. 12. 2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 171.694,91 0,00 0,00 171.694,91
Summe immaterielle Vermögensgenstände 171.694,91 0,00 0,00 171.694,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 47.313,91 0,00 0,00 47.313,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.501,47 0,00 0,00 46.501,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.436.690,96 598.980,61 -254.535,35 2.781.136,22
Summe Sachanlagen 2.530.506,34 598.980,61 -254.535,35 2.874.951,60
Summe Anlagevermögen 2.702.201,25 598.980,61 -254.535,35 3.046.646,51
Abschreibungen
Stand 01. 01. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31. 12. 2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.512,91 6.831,00 165.343,91
Summe immaterielle Vermögensgenstände 158.512,91 6.831,00 0,00 165.343,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 4.082,91 4.733,00 0,00 8.815,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.070,47 4.035,00 0,00 25.105,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.536.638,96 321.893,61 -188.548,35 1.669.984,22
Summe Sachanlagen 1.561.792,34 330.661,61 -188.548,35 1.703.905,60
Summe Anlagevermögen 1.720.305,25 337.492,61 -188.548,35 1.869.249,51
Buchwerte
Stand 31. 12. 2023
EUR
Stand 31. 12. 2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.351,00 11.691,00
Summe immaterielle Vermögensgenstände 6.351,00 11.691,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 38.498,00 3.312,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.396,00 29.466,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.111.152,00 949.202,00
Summe Sachanlagen 1.171.046,00 981.980,00
Summe Anlagevermögen 1.177.397,00 993.671,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen folgende Restlaufzeiten auf (Vorjahr in Klammern):

Stand 31.12.2023
EUR
bis 1 Jahr
EUR
> 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.039.572,89 5.039.572,89 0,00
(1.469.780,12) (1.469.780,12) 0,00
Forderung gegen verbundene Unternehmen 113.231,93 113.231,93 0,00
(59.589,96) (59.589,96) 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 1.285.509,83 1.274.060,56 11.449,27
(1.887.554,75) (1.872.605,48) (14.949,27)
6.438.314,65 6.426.865,38 11.449,27
(3.416.924,83) (3.401.975,56) (14.949,27)

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 113,2 (Vorjahr: TEUR 59,6) auch um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen (Vorjahr in Klammern):

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit > 1 Jahr
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 795.094,67 795.094,67 0,00
(1.094.091,36) (1.094.091,36) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.019.653,75 1.019.653,75 0,00
(1.980.951,24) (1.980.951,24) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 675.227,13 675.227,13 0,00
(940.200,26) (940.200,26) (0,00)
2.489.975,55 2.489.975,55 0,00
(4.015.242,86) (4.015.242,86) (0,00)

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 1.019.653,75 (Vorjahr: EUR 1.980.951,24) auch um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 332.949,11 (Vorjahr: EUR 233.733,12) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 6.288,71 (Vorjahr: EUR 12.586,69) enthalten.

4. Latente Steuern

Zum Abschlussstichtag bestehen Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanzwerten, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen. In Summe ergibt sich hieraus zum Bilanzstichtag ein Überhang aktiver latenter Steuerdifferenzen. Die Gesellschaft macht von dem Bilanzierungswahlrecht aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB, wonach aktive und passive latente Steuern verrechnet werden und der Saldo als Vermögensgegenstand ausgewiesen wird, keinen Gebrauch.

5. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet aus Gewährleistungsverträgen für Bürgschaften Dritter zugunsten der Berichtsgesellschaft in Höhe von EUR 11.694.128,32

Vor dem Hintergrund, dass die Haftungsverhältnisse fast ausschließlich aus der Rückhaftung für Avalverpflichtungen von Banken zugunsten der Berichtsgesellschaft bestehen, gehen wir aus derzeitiger Sicht nicht von einer Inanspruchnahme aus.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Eventualverbindlichkeiten

Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen bis Laufzeitende beträgt EUR 662.485,00 (davon verbundene Unternehmen: EUR 662.485,00). Die Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Anlagevermögen betragen zum Bilanzstichtag EUR 125.987,00.

Darüber hinaus bestanden noch Eventualverbindlichkeiten aus aufschiebend bedingten Rückzahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 400.000,00 aus Zuschüssen, für die die maßgeblichen Bindungsfristen noch nicht abgelaufen sind. Für die Erweiterung des Betriebsgebäudes in Erbendorf läuft die Bindungsfrist noch bis 17.04.2024.

Da keinerlei Anhaltspunkte für ein Nichterreichen der mit den geförderten Investitionen zu erreichenden Kriterien erkennbar sind, wird nicht mit einer Rückzahlung gerechnet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Zur Vereinheitlichung der Darstellung werden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sämtliche Davon-Vermerke ausschließlich im Anhang dargestellt.

Im Jahresergebnis sind folgende Aufwendungen und Erträge enthalten:

1. Sonstige betriebliche Erträge

davon Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung EUR 0,16 (Vorjahr: EUR 187,46)

2. Personalaufwand

davon Aufwendungen für Altersversorgung EUR 83.002,07 (Vorjahr: EUR 79.648,28)

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

davon Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung EUR 714,50 (Vorjahr: EUR 453,35)

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Personalstand

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 107. Hierin enthalten sind 75 Angestellte und 32 gewerbliche Mitarbeiter. Außerdem betrug die durchschnittliche Anzahl Auszubildender 13.

2. Organmitglieder

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs und des aktuellen Geschäftsjahres bis zur Bilanzerstellung gehörten folgende Personen der Geschäftsleitung an:

Herrn Dipl.-Ing. (FH) Alfred Meyer

Die Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB unterbleiben wegen Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB.

3. Angabe gemäß § 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB

Die GZ Holdinggesellschaft mbH mit Sitz in Glauchau stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Er entspricht auch dem Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Seine Offenlegung erfolgt für das Berichtsjahr beim Betreiber des deutschen Unternehmensregisters.

 

Falkenberg, den 11.07.2024

gezeichnet Dipl.-Ing. (FH) Alfred Meyer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zum vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IGZ Automation GmbH, Falkenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IGZ Automation GmbH, Falkenberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IGZ Automation GmbH, Falkenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich bedeutsamer etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 12. Juli 2024

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