Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Donaubauer seit 10.2.2021 | Geschäftsführer |
Josef Fritz seit 22.2.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MonLog GmbHVilshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MonLog GmbH, VilshofenI. Allgemeines Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 bietet die MonLog GmbH (kurz "MonLog") Leistungen in den Bereichen Montage, Schweißen, CNC-Bearbeitung, Qualitätskontrolle sowie im Logistikbereich an. Sie sieht sich als ganzheitlicher Anbieter für die Lieferung und Montage von Industriebauteilen sowie für Industrieberatung hinsichtlich der Verbesserung von Abläufen und der Logistik. Wir vereinen die Flexibilität eines Mittelständlers mit der Prozesskompetenz eines Großserienfertigers. Unsere Kunden sind namhafte Hersteller der Automobil- und Zulieferindustrie sowie des Maschinenbaus. Der Unternehmensstandort befindet sich in 94474 Vilshofen an der Donau. Daneben bieten wir auch Dienstleistungen direkt beim Kunden an. Dabei unterstützen wir die Arbeit unseres Kunden mit einer breiten Palette von Tätigkeit direkt bei ihm vor Ort. MonLog ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) und der Eurozone stieg im Jahr 2023 um 0,87 Billionen Euro auf 14,38 Billionen Euro. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Hierzulande schlugen Teuerungen auf allen Wirtschaftsstufen, vergleichsweise hohe Energiekosten sowie ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund gestiegener Zinsen negativ zu Buche. Gemäß der Herbstprognose der Europäischen Kommission für die EU wird mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9 % in 2024 sowie mit einem Wachstum von 1,5 % in 2025 gerechnet. Die Aussichten für die Wirtschaft hängen der EU-Kommission zufolge stark der Entwicklung der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten ab. Für die MonLog GmbH ist insbesondere der Markt für Personenkraftwagen von Bedeutung. Laut Statista wurden 2023 insgesamt 75,6 Mio. Personenkraftwagen weltweit produziert, dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um ca. 22,7 Prozent (gerechnet). Die Zahl der produzierten Personenkraftwagen in der Europäischen Union stieg im Jahr 2023 wieder auf knapp 14,2 Millionen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Prognosen eine positive Grundtendenz zeigen, jedoch sind weiterhin gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten vorhanden. Quellen: EU-Kommission, Verband der Automobilindustrie, DeStatis b) Darstellung des Geschäftsverlaufs Die MonLog GmbH blickt insgesamt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Die Geschäftsentwicklung wird als positiv beurteilt. Angesichts der positiven Entwicklung des Nachfrageverhaltens im für die MonLog bedeutenden Markt lag die Betriebsleistung im Geschäftsjahr 2023 mit 18,2 % über dem Vorjahresniveau. Der Zuwachs konnte u.a. im Auslandgeschäft, insbesondere Amerika, erzielt werden. Die Warenbeschaffung im Jahr 2023 hat sich gegenüber 2022 im Bereich der Materialverfügbarkeit bis zum Jahresende weitgehend stabilisiert. Das Risiko von Preisschwankungen konnte großenteils auf die Kunden abgewälzt werden. Der Personalstand konnte in 2023, trotz des vorherrschenden Fachkräftemangels, nochmals leicht ausgebaut werden. Zum Ende des Geschäftsjahres waren 154 Mitarbeiter (Vj. 148 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Erhöhung des Personalaufwandes ist u.a. auf die zusätzlichen Mitarbeiter aber auch auf die Anpassung der bestehenden Verträge zurückzuführen. Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt: Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 2.540 auf TEUR 16.234. Die Umsatzsteigerung ist sowohl mengen- als auch preisindiziert und fiel größer aus als die Teuerungsraten bei den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital, zumal das Material von einigen Kunden in größerem Maße bereitgestellt wurde. Die gefestigten Beziehungen mit namhaften Abnehmern zahlten sich hier ebenfalls aus. In Folge dessen erhöhte sich der Jahresüberschuss um TEUR 266 auf TEUR 714. Die im Vorjahr gesetzten Prognosen, welche moderate Anstiege der Umsatzerlöse sowie des Jahresüberschusses vorhersagten, wurden damit übertroffen. III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft a) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist mit TEUR 2.835 (Vorjahr: TEUR 2.524) ausgewiesen, dies entspricht 38,5 % der Bilanzsumme. Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 10 bestehend aus Lizenzen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6 erhöht. Das Sachanlagevermögen wird mit TEUR 2.825 ausgewiesen; dies entspricht 38,4 % der Bilanzsumme. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Sachanlagevermögen u.a. durch die Erhöhung der Anzahlungen für Anlagen im Bau (Anschaffung einer Spezialmaschine für Fertigung eines Vertragspartners) um TEUR 305 erhöht, zum 31.12.2022 hat es TEUR 2.520 betragen. Das Umlaufvermögen ist mit TEUR 4.435 (Vorjahr: TEUR 3.312) ausgewiesen, dies entspricht 60,4 % der Bilanzsumme. Vom Umlaufvermögen entfallen TEUR 463 auf das Vorratsvermögen, TEUR 2.262 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 402 auf die sonstigen Vermögensgegenstände. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Wert des Vorratsvermögens um TEUR 242 gesunken, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, stichtagsbedingt und in Einklang mit der beschriebenen Geschäftsentwicklung, um TEUR 736, die sonstigen Vermögensgegenstände sind leicht um TEUR 5, angestiegen. Die liquiden Mittel erhöhten sich von TEUR 683 auf TEUR 1.308. Das Eigenkapital beträgt TEUR 2.125, was einer Erhöhung um TEUR 576 (Jahresüberschuss des laufenden Jahres und nach entsprechender Gewinnverwendung des Vorjahres) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Eigenkapitalquote liegt zum 31. Dezember 2023 bei 28,9 % (Vorjahr: 26,2 %). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit einem Betrag von TEUR 268 unverändert zum Vorjahr. Die Steuerrückstellungen sind mit TEUR 90 ausgewiesen und sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 2 gesunken. Sie entsprechen fast vollständig dem berechneten Aufkommen des Berichtsjahres. Die sonstigen Rückstellungen dagegen sind um TEUR 523 auf TEUR 857 relativ stark angestiegen, was sich hauptsächlich mit einer höheren Gewährleistungsrückstellung erklären lässt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 2.345 (Vorjahr: TEUR 1.839) und machen damit zum Bilanzstichtag 31.12.2023 31,9 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 31,1 %). Die Erhöhung resultiert aus einer Investition in eine neue Maschine. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund des erhöhten Materialbedarfs auf TEUR 879 (Vorjahr: TEUR 680). Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 246 auf TEUR 430. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich um TEUR 114 auf TEUR 358 verringert. Zum Bilanzstichtag per 31. Dezember 2023 liegt die Bilanzsumme bei TEUR 7.350. Der Anstieg um TEUR 1.441 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.910) lässt sich überwiegend auf die Erhöhung der Kundenforderungen bzw. Lieferantenverbindlichkeiten, auf den Anstieg der flüssigen Mittel sowie auf den Anstieg der sonstigen Rückstellungen zurückführen. b) Finanzlage Im Berichtsjahr wurde ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.220 erwirtschaftet. Im Wesentlichen schlagen hier die Erhöhung der Kundenforderungen (TEUR 736), die Erhöhung der sonstigen Rückstellung (TEUR 522) sowie die Zunahme der Lieferantenverbindlichkeiten (TEUR 199) zu Buche. Aus der Finanzierungstätigkeit sind im Berichtsjahr TEUR 367 zugeflossen. Der Tilgung von Krediten (- TEUR 911) sowie der Gewinnverteilung an den Gesellschafter (- TEUR 139) stehen Neuaufnahmen von Bankdarlehen (TEUR 1.417) gegenüber. Aus der Investitionstätigkeit sind insbesondere zusammenhängend mit Zugängen im Anlagevermögen TEUR 964 an liquiden Mitteln abgeflossen. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 683 auf 1.308 TEUR. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, sofern gewährt innerhalb der Skontofrist, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Einem konsequenten Forderungsmanagement ist es zu verdanken, dass nahezu alle Forderungen innerhalb des Zahlungsziels beglichen werden und dass es im Berichtsjahr zu kaum Ausfällen kam. c) Ertragslage Die Betriebsleistung des Geschäftsjahres 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr um 18,2 % angestiegen. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich um 18,5 % gestiegen und betragen nunmehr TEUR 16.234. Die Erhöhung ist einerseits mengenindiziert und steht im Einklang mit der Beschreibung des wirtschaftlichen Umfelds, andererseits konnten Preissteigerungen gut weitergegeben werden. Die Entwicklung übertrifft damit die prognostizierten Umsatzerhöhung. Der Materialaufwand ist um TEUR 390 auf TEUR 5.807 gestiegen. Die Materialaufwandsquote hat sich im Vergleich zur Betriebsleistung um 3,7 % auf 35,9 % verringert. Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 154 (Vorjahr: 148) Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalkosten haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 997 auf TEUR 6.104 erhöht. Die Erhöhung lässt sich auf die Neueinstellungen von Mitarbeitern sowie moderate Lohnerhöhungen zurückführen. Die Abschreibungen haben sich leicht um TEUR 56 auf TEUR 653 verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich relativ stark um TEUR 766 auf TEUR 2.857 erhöht. Der höchste Anstieg war bei den Aufwendungen für Gewährleistungen (TEUR 440) zu verzeichnen. Außerdem stiegen die Kosten für Energie ebenfalls stark an (TEUR 119). Die restlichen Aufwendungen bewegten sich im normalen Rahmen. Das Finanzergebnis fiel aufgrund der gestiegenen Bankverbindlichkeiten um TEUR 5 schlechter aus (Vorjahr: - TEUR 39). Die MonLog GmbH konnte ein positives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 714 erzielen, dies bedeutet verglichen mit dem Vorjahr ein um TEUR 266 höheres Ergebnis (Vorjahr: TEUR 448). IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolg das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. V. Chancen- und Risikobericht a) Chancen Die größte Chance für MonLog stehen wir im stetig steigenden Bedarf an Industriebauteilen. Die MonLog GmbH sieht in diesem Anstieg eine Chance, ihren Umsatz langfristig steigern zu können. Die fortschreitende Zulassungszahlungen an Elektrofahrzeugen und die Prognose der Bundesregierung, dass bis 2030 sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sein sollen, birgt eine weitere Chance für die MonLog GmbH. Der wachsende Sektor E-Mobilität bietet der MonLog GmbH die Möglichkeit, in diesem ebenso Aufträge zu gewinnen. Auch wird zunehmend der Kundenstamm in Bereichen außerhalb der Automobilindustrie ausgebaut, somit tritt die MonLog GmbH breitgefächert auf. Dies hat zur Folge, dass die Abhängigkeit von der weltweiten Produktion an Personenkraftwagen sinkt. b) Risiken Die Risiken sind ihrer Höhe nach wie folgt dargestellt. Der unwahrscheinliche, aber denkbare Verlust von Schlüsselkunden ist für uns unser bedeutsamstes Risiko. Die Gesellschaft bezieht den Großteil ihrer Umsätze aus den Geschäftsbeziehungen mit mehreren Kunden und hat hierfür auch spezielle Maschinen exklusiv zur Herstellung von Komponenten für diese Kunden in ihrem Bestand. Der Eintritt dieses Risikos wird als gering eingeschätzt, weil wir Maßnahme ergriffen haben, um die Kunden langfristig an unser Unternehmen zu binden. Die Corona Pandemie und der Ukraine Krieg haben erneut gezeigt, dass ein Risiko im Hinblick auf die Versorgung von Rohstoffen besteht. Gegen drohende Versorgungsengpässe wird sich stetig nach alternativen Materialien und Lieferanten umgesehen. Des Weiteren ist es wahrscheinlich, dass sich die Energiekosten weiterhin erhöhen und somit die Preise steigen. Um diese Kosten abfedern zu können, wurde im aktuellen Jahr eine Photovoltaikanlage gebaut, welche im kommenden Jahr ans Netz geht. Allgemeine Risiken ergeben sich für die MonLog GmbH aus der wirtschaftlichen, geopolitischen, gesamtwirtschaftlichen und der speziellen Marktentwicklung. Auf Grund der Ausrichtung des Unternehmens im Automotive Bereich liegt im Absatzverlauf der weltweiten Produktion von Personenkraftwagen das größte wirtschaftliche Risiko im Marktumfeld. c) Gesamtaussage Die MonLog GmbH sieht sich für die Bewältigung der künftigen Aufgaben gut gerüstet. Diese Einschätzung beruht auf der Erfahrung des Managementteams sowie der finanziellen Stabilität. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Prognosebericht Das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland wird laut "Statista Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)" in deren Prognose im Jahr 2024 um 0,2% sinken. Für das Jahr 2025 rechnet das DIW mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung von rund 0,9 Prozent. Mit dem militärischen Angriff Russlands auf die Ukraine begann im Februar 2022 nicht nur eine humanitäre Katastrophe, der Krieg brachte auch massive Folgen für die Wirtschaft. Die internationale Staatengemeinschaft sanktionierte Russland im gesellschaftlichen und ökonomischen Bereich. Viele europäische Staaten sind jedoch auf die Versorgung mit russischen Energierohstoffen wie Öl und Gas angewiesen, die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft stürzte in eine Energiekrise mit einer massiven Preisentwicklung und einer Inflation auf Rekordhöhe. Nach der Rezession befindet sich Deutschland und die EU mit dem Krieg in der Ukraine in der nächsten Wirtschaftskrise. Der Ukraine-Krieg könnte die deutsche Wirtschaft bis 2030 mehr als 260 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten. Ein unverändert hohes Zinsniveau und anhaltende gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten bedingen eine Investitionszurückhaltung bei den Endkunden. Dies zeigt sich bspw. daran, dass das Kraftfahrt-Bundesamt in seiner Pressemitteilung Nr. 37/2024 vom 5. November 2024 mitteilt, dass im Zeitraum Januar bis Oktober 2024 75.432 Zugmaschinen neu zugelassen wurden - ein Minus von 6,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insbesondere bei Sattelzugmaschinen ist der Einbruch (- 23,2 %) besonders groß. Die MonLog GmbH ist hiervon in hohem Maße betroffen, da ihre Kunden im Nutzfahrzeugsegment beheimatet sind. Wenn sich auch die Materialverfügbarkeit insgesamt wieder verbessert hat, ist das Geschäftsmodell der MonLog GmbH stark von den Materialbeistellungen ihrer Kunden abhängig. Aufgrund deren strengerer Kalkulationen ist nicht ausgeschlossen, dass es wieder zu kurzfristigen Materialengpässen kommen kann. Aus oben genannten Gründen rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich sowie einem stärkeren Rückgang des Jahresüberschusses.
Vilshofen, 04. Dezember 2024 MonLog GmbH Geschäftsführung Thomas Donaubauer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der MonLog GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes anzuwenden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die MonLog GmbH ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei werden die steuerlich zulässigen Höchstsätze herangezogen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zum Nennbetrag. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert ausgewiesen und periodengerecht aufgelöst. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert ausgewiesen und periodengerecht aufgelöst. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 16 enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 80 bestehen im Wesentlichen aus Versicherungen. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurde die "Heubeck Richttageln 2018 G" der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 535. Der Rückstellungsbetrag wurde mit der bestehenden Rückdeckungsversicherung (TEUR 267) saldiert ausgewiesen (TEUR 268). Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz ermittelt, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Hierbei wurde entsprechend § 253 Abs. 2 S. 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn bzw. sieben Jahren ergibt, ergibt sich der folgende Unterschiedsbetrag:
Der sich ergebende Entlastungsbetrag in Höhe von TEUR 8 unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurde folgende Werte ermittelt:
Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 325, Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 513 und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 18 enthalten. Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen u.a. Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen sowie Steuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 2.240. Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 358 bestehen im Wesentlichen aus Zuschüssen. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag besteht ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Vom Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird dahingehend Gebrauch gemacht, dass die aktiven latenten Steuern nicht aktiviert werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von
sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen für geleaste Maschinen sowie Pachtzahlungen. Nach Ablauf bestehender Verträge werden in der Regel Verlängerungen vereinbart oder vergleichbare Verträge abgeschlossen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Für die Aufgliederung der Umsätze wurde von der Vorschrift des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Damit unterbleibt die Aufgliederung der Umsätze. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5, die im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen resultieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 14, die im Wesentlichen aus ausgebuchten Forderungen resultieren. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 154 (Vorjahr 148) Arbeitnehmer beschäftigt (134 Arbeiter und 14 Angestellte) Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Geschäftsführer:
Auf eine Angabe der gesamten Geschäftsführervergütungen wurde in Anwendung der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 714 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Vilshofen, den 04. Dezember 2024 MonLog GmbH Thomas Donaubauer Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MonLog GmbH, Vilshofen an der Donau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MonLog GmbH, Vilshofen an der Donau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MonLog GmbH, Vilshofen an der Donau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Passau, den 4. Dezember 2024 BMG
Bader Moser Graf
Thomas Graf, Wirtschaftsprüfer Johannes Moser, Wirtschaftsprüfer Hinweis zur Offenlegung Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den von uns geprüften vollständigen Jahresabschluss. Durch die Inanspruchnahme von Erleichterungen gemäß § 327 HGB und der Nachholung von Aufstellungserleichterungen für Zwecke der Offenlegung wurde der Jahresabschluss gemäß § 328 HGB nur teilweise offen gelegt. Feststellungen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 09. Dezember 2024 festgestellt worden. Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. |
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