Petroplus Bayern GmbH
Essostraße, 85092 Kösching, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Schreiner seit 6.4.2011 | Geschäftsführer |
Andreas Flütsch seit 30.3.2010 | Geschäftsführer |
Gerhard Fischer seit 15.5.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Petroplus Bayern GmbHKöschingJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht für 2009Petroplus Bayern GmbH, KöschingGeschäfts- und Rahmenbedingungen für die Gesellschaft in 2009Der Sitz der Gesellschaft ist in der Gemeinde Kösching (Ingolstadt). Von der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr Niederlassungen in Nürnberg, Murnau und Bergkirchen sowie ein Verkaufsbüro in Regensburg betrieben. Die wirtschaftliche Tätigkeit der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und besteht im Handel mit Mineralölprodukten, insbesondere leichtem Heizöl und Dieselkraftstoff. Dabei werden vorwiegend die Kundensegmente private Haushalte, landwirtschaftliche Unternehmen und Gewerbe- und Industrieunternehmen bedient. Die erforderlichen Transportleistungen werden zum großen Teil durch eigene Tankkraftwagen erbracht. Daneben betreibt die Gesellschaft 5 unbemannte Tankstellen. Das Geschäftsumfeld im Jahr 2009 wurde geprägt durch eine hohe Nachfrage nach leichtem Heizöl und Dieselkraftstoff im ersten Halbjahr und einer sehr verhaltenen Nachfrage im zweiten Halbjahr. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 149.034 m 3 (Vj. 197.987 m 3 ) Kraftstoffe, überwiegend leichtes Heizöl und Dieselkraftstoff, umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um ca. 25%. Ursächlich für den Nachfrageeinbruch in der 2. Jahreshälfte waren die vorgezogenen Heizölkäufe der privaten Haushalte, begonnen im Herbst 2008 bis in die erste Jahreshälfte 2009 sowie die beginnenden Auswirkungen der Finanzkrise hinsichtlich gewerblicher Nachfrage und veränderter Arbeitsmarktlage. Die deutlich geringere Nachfrage verschärfte den Kampf um Marktanteile zusätzlich zu Lasten des Warenrohertrags. Ertragslage Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2009 ist stark durch die Auswirkungen des Nachfrageeinbruchs beeinflusst worden, der sich auch im Rückgang der Umsatzerlöse von TEUR 166.556 auf TEUR 95.207 widerspiegelt. Das Geschäftsergebnis für das Jahr 2009 enthält keine Sondereffekte. Notwendige Wertberichtigungen auf Forderungen liegen im Rahmen des langjährigen Durchschnitts. Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten wurden in allen Bereichen umgesetzt. Finanzlage Die Gesellschaft weist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert ein Eigenkapital von TEUR 280 aus. Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft wird im Wesentlichen über einen Lieferantenkredit der Schwestergesellschaft Petroplus Deutschland GmbH gedeckt. Für langfristige Finanzierungen steht ein Finanzierungsrahmen der Muttergesellschaft zur Verfügung, der aber nicht in Anspruch genommen wurde. Für das Geschäftsjahr 2010 ist die Einführung eines Cashpools im Rahmen des Petroplus Konzerns vorgesehen. Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von einer Konzerngesellschaft in Höhe von TEUR 6.951,5 (Vj. TEUR 10.177,4). Die Gesellschaft bezieht ihre Handelsprodukte hauptsächlich von einer Konzerngesellschaft (ca. 99%). Vermögens- und Kapitalstruktur Das Vermögen besteht zu 6,8% (Vj. 5,1%) zu Anlagevermögen und zu 92,7% (Vj. 94,7%) aus Umlaufvermögen. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen und immateriellen Wirtschaftsgütern in Höhe von TEUR 226,8 vorgenommen. Diese beinhalten im Wesentlichen Investitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie Büro- und Lagereinrichtungen (EUR 111,7 T), Büro- und Geschäftsausstattung (TEUR 43,2). Für die Erhöhung des Anlagevermögens wurden keine langfristigen Finanzierungsmaßnahmen getroffen. Das Umlaufvermögen wird kurzfristig überwiegend aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Konzernunternehmen finanziert. Die Vermögens- und Kapitalstruktur ist im Wesentlichen durch kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Diese haben sich aufgrund des Umsatzrückgangs zum Stichtag deutlich reduziert. Der zum Jahresende ausgewiesene Verlust wird durch die Gesellschafterin im Rahmen des bestehenden Ergebnisübernahmevertrages ausgeglichen. Nachtragsbericht Es sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2009 bis zur Erstellung dieses Berichts keine weiteren wesentlichen Entwicklungen bekannt geworden, die eine abweichende Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens ergeben können. Chancen und Risiken Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. Darüber hinaus bestehen für die zukünftige Entwicklung lediglich branchenübliche Risiken. Neben den allgemeinen Geschäftsrisiken besteht durch den Betrieb einer Tankwagenflotte und durch den Umgang mit Gefahrgütern ein erhöhtes Gefährdungsrisiko für Mitarbeiter der Gesellschaft, für die Umwelt und für andere Verkehrsteilnehmer. Die bisherigen Standards zur Arbeitssicherheit werden fortgeführt, um Gefährdungen auszuschließen, bzw. zu minimieren. Interne Trainings- und Kontrollsysteme dienen dazu, bestehende Gefahrenpotenziale frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen die Gefährdung zu reduzieren. Gezielte Schulungsmaßnahmen zur Arbeitssicherheit werden auch in 2010 durchgeführt. Geschäftsleitung und Mitarbeiter sind auf die Einhaltung von Normen und Geschäftsgrundsätzen verpflichtet. Die bestehenden Kontrollsysteme hierfür werden aktiv umgesetzt und laufend angepasst. Durch die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise gewinnt das Forderungsmanagement, insbesondere die Forderungssicherung, besondere Bedeutung. Im Rahmen der bestehenden Konzernpolitik ist die Gesellschaft dazu übergegangen, den überwiegenden Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen durch entsprechende Verträge zu sichern. Aufgrund der Entwicklungen des Vertriebs, der im Konzernverbund erzeugten Produkte über eigene Vertriebskanäle und der Bereitstellung der Produkte in zahlreichen Lägern, wird mit einer positiven Entwicklung gerechnet. Dies wird insbesondere darauf zurückgeführt, dass die Vertriebsstruktur der Petroplus Bayern GmbH bei einer entsprechenden Margenentwicklung eine Erhöhung des Handelsvolumens erlaubt. Prognose und Ausblick für 2010 und 2011Das Jahr 2010 und 2011 sollte für leichtes Heizöl deutliche Zuwächse bei verkauften Heizölmengen gegenüber dem relativ schwachen Heizöljahr 2009 bringen. Eine Prognose für einen bestimmten Zeitraum ist allerdings schwierig, da sich das Verbraucherverhalten im Rahmen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zunehmend auf das Preisrisiko einstellt. So kann es im Zuge veränderter Preiserwartungen zu starken Lagerveränderungen im privaten Bereich kommen. Für die mittelfristige Entwicklung wird aber weiterhin von einer durchschnittlich geringeren Nachfrage nach leichtem Heizöl durch Einsparungen sowie Umstellungen auf andere Energieträger ausgegangen. Die Gesellschaft hat sich durch Maßnahmen zur flexiblen Nutzung der verfügbaren Kapazitäten, insbesondere des Fuhrparks, auf stark schwankende Nachfragesituationen eingestellt. Für die Nachfrage nach Dieselkraftstoffen gehen wir von einer leichten Steigerung aus. Weitere Optimierungen der Geschäftsprozesse und -strukturen werden auch in 2010 fortgesetzt. Größere Investitionen sind ausschließlich für den notwendigen Ersatz von Tankfahrzeugen geplant. Für das Geschäftsjahr 2010 wird ein positives Ergebnis erwartet.
Kösching, 4. Mai 2010 Andreas Flütsch Gerhard Fischer Thomas Reiner Bilanz zum 31. Dezember 2009Petroplus Bayern GmbH, KöschingAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2009Petroplus Bayern GmbH, Kösching
Entwicklung des Anlagevermögens 2009Petroplus Bayern GmbH, Kösching
Anhang für 2009Petroplus Bayern GmbH, KöschingAllgemeine Hinweise:Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 254ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den Kriterien des § 267 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Um eine weitgehende Übereinstimmung zwischen Handels- und Steuerbilanz zu erreichen, werden insbesondere solche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt, die auch steuerlich zulässig sind. Wahlrechte gemäß § 269 (Aktivierung von Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen) bzw. § 274 Abs. 2 HGB (aktive latente Steuern) werden nicht in Anspruch genommen. Von den Erleichterungsvorschriften der § 288 HGB (Aufgliederung der Umsatzerlöse) wurde Gebrauch gemacht. Das immaterielle Anlagevermögen (Kauf vom Kundenstamm und Lizenzen) wird planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf Basis der linearen Methode vorgenommen. Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt der Ansatz zum Nennwert, erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden nach kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem separaten Anlagespiegel ersichtlich. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Gesamthöhe von EUR 6.076.477,21 (Vj. EUR 8.743.273,54) beinhalten EUR 5.045,17 (Vj. EUR 2.045,17) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Daraus resultiert, dass EUR 6.071.432,04 eine Laufzeit von weniger als einem Jahr haben. Im Geschäftsjahr 2009 wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,1672% auf Netto-Forderungen in Höhe von TEUR 8,3 (Vj. TEUR 7,2) zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos gebildet. Für bekannte Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe EUR 128.035,42 (Vj. EUR 189.371,43) gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 212.777,95 (Vj. EUR 2.600,20) setzten sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 7.013.590,16 (Vj. EUR 12.165.910,45) setzten sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen Steuern (Lohn- und Kirchensteuer) in Höhe von EUR 19.650,61 (Vj. EUR 22.434,70). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 419 (Vorjahr TEUR 534) verteilen sich folgendermaßen:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 37 und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 10), sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 12). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von insgesamt TEUR 52 und resultieren im Wesentlichen aus Forderungsverlusten (TEUR 28) sowie Aufwendungen aus Schadensfällen (TEUR 14). Jahresergebnis Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 202.886,10 (Vj. Jahresüberschuss in Höhe von EUR 216.777,24) und wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH abgeführt. Sonstige AngabenGeschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind bzw. waren: Herr Bruce Jones, Zug, Schweiz (bis 30. März 2010), kaufmännischer Geschäftsführer Herr Gerhard Fischer, Hamburg, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Thomas Reiner, Igensdorf (seit 1. Juli 2009), kaufmännischer Geschäftsführer Herr Harald Lange, Sottrum (bis 31. August 2009), kaufmännischer Geschäftsführer Herr Chester Kuchta, Zug, Schweiz (bis 31. August 2009), kaufmännischer Geschäftsführer Frau Karyn Ovelmen, Zug, Schweiz (bis 31. August 2009), kaufmännischer Geschäftsführer Herr Andreas Flütsch, Menzingen, Schweiz (seit 28. Februar 2010), kaufmännischer Geschäftsführer Zwei Geschäftsführer beziehen ihr Gehalt von anderen Konzerngesellschaften, weshalb die Gesellschaft von der Schutzvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB (Angabe von Geschäftsführerbezügen) Gebrauch macht. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr betrug
Konzernzugehörigkeit Sämtliche Geschäftsanteile werden seit dem 01.04.2007 von der Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH gehalten. Es besteht zwischen den Parteien ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Es besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH. Eine umsatzsteuerliche Organschaft besteht über die Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH mit der Marimpex Mineralöl-Handelsgesellschaft mbH. Der Abschluss der Gesellschaft wird auf höchster Ebene in den Konzernabschluss der Petroplus Holdings AG, Zug/Schweiz, einbezogen und ist bei dieser erhältlich. Der Konzernabschluss der Petroplus Holding AG wurde nach den International Financial Reporting Standards in USD aufgestellt. Muttergesellschaft der Petroplus Bayern GmbH ist die Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH, die wiederum Tochtergesellschaft der Marimpex Mineralöl-Handelsgesellschaft mbH ist. Beide Gesellschaften stellen keinen Konzernabschluss auf.
Ingolstadt, 4. Mai 2010 Petroplus Bayern GmbH Andreas Flütsch Gerhard Fischer Thomas Reiner F. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Petroplus Bayern GmbH, Kösching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, 4. Mai 2010 Ernst
& Young GmbH
von Borries, Wirtschaftsprüfer Bayerle-Schöffel, Wirtschaftsprüferin |
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