Karl Krings GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 6823
Eingetragen
8.7.2004
Branche
Großhandel mit GetränkenHerstellung von Erfrischungsgetränken und MineralwässernHerstellung von Frucht- und Gemüsesäften
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Fruchtsäften und sonstigen Getränken, der Handel von Bedarfsgegenständen der Getränkeindustrie sowie die Erbringung von EDV-Dienstleistungen für die Getränkeindustrie.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Krings
seit 25.2.2013
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karl Krings GmbH

Lüdinghausen

Jahresabschluss zum 31.12.2006

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs

3860,00

B. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

1. technische Anlagen und Maschinen

7276,00

2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

11821,00

19097,00

II. Finanzanlagen

1. Beteiligungen

1533,88

C. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1. fertige Erzeugnisse und Waren

178642,24

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

130915,22

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

11689,85

D. Rechnungsabgrenzungskosten

2554,60

E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

435821,31

Sonstige Aktiva

4358,28

Summe Aktiva

788472,38



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Verlustvortrag

-390941,73

II. Jahresfehlbetrag

-44879,58

nicht gedeckter Fehlbetrag

435821,31

B. Rückstellungen

1. sonstige Rückstellungen

3500,00

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

294216,65

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

60802,00

3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel

45000,00

4. sonstige Verbindlichkeiten

358953,23

758972,38

sonstige Passiva

26000,00

Summe Passiva

788472,38

ANHANG

u n d

E r s t e l l u n g s b e r i c h t

 


über den


Jahresabschluss


zum 31. Dezember 2006


der

 

 

Karl Krings GmbH

 


59348 Lüdinghausen

 

 

 

 

I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

 

 

Seite

A Allgemeine Angaben 3

B Anhang mit Erläuterungen einzelner Positionen der 4
Bilanz und Gewinn- u. Verlustrechnung

C Lagebericht 9

D Feststellungsbeschluss der Gesellschafter 11

E Bestätigungsvermerk 12

 

 

 

 

 

 

 

 


A N L A G E N


1 Bilanz

2 Gewinn- und Verlustrechnung

3 Summen- und Saldenliste

4 Anlagenspiegel

5 Vollständigkeitserklärung

 

A

Allgemeine Angaben

 

Firma: Karl Krings GmbH

Rechtsform: GmbH

Sitz der Gesellschaft: Rohrkamp 22, 59348 Lüdinghausen

Handelsregistereintragung: Amtsgericht Coesfeld HRB 6823
(bis 2004: Amtsgericht Lüdinghausen HRB 1102)

Unternehmensgegenstand: Herstellung und Vertrieb von Fruchtsäften und sonstigen Getränken, der Handel von Bedarfsgegenständen der Getränkeindustrie sowie die Erbringung von EDV-Dienstleistungen für die Getränkeindustrie. Die Gesellschaft kann sich auch an anderen Unternehmen, insbesondere als persönlich haftende Gesellschafterin einer Kommanditgesellschaft, beteiligen und Zweigniederlassungen errichten. Die Gesellschaft kann im übrigen Handelsgeschäfte aller Art betreiben

Wirtschaftsjahr: mit Kalenderjahr identisch

Gesellschaftsvertrag: Die Gesellschaft wurde gegründet mit Vertrag vom 01.12.1972; eine Änderung erfolgte 05.10.2005 UR 274/05 Notar Hubert Kulke.

Gesellschafter: Michael Krings

Stammkapital: 26.000,00 €

Geschäftsführer: Michael Krings

Aufsichtsrat: nicht bestellt


Steuerliche Verhältnisse: Die Firma wird beim Finanzamt Lüdinghausen unter der Steuer-Nummer 333/5974/0117 geführt.

Auftrag: Wir wurden beauftragt, diesen Jahresabschluss zu erstellen.
Die Auftragsdurchführung erfolgt entsprechend den allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach dem Stand vom 01.01.2002 mit der Maßgabe, dass diese Vereinbarungen auch gegenüber etwaigen anspruchsberechtigten Dritten gelten. Eine Prüfung der Wertansätze war nicht Gegenstand des Auftragsverhältnisses.

Vollständigkeitserklärung: Eine Vollständigkeitserklärung ist diesem Jahresabschluss beigefügt.

 


B

Anhang mit Erläuterungen einzelner Positionen der Bilanz und
Gewinn- und Verlustrechnung

 

I

Allgemeine Angaben


1

Bei der Aufstellung dieses Jahresabschlusses werden die Vorschriften des Bilanzrichtliniengesetzes angewendet.


2

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 VIII HGB nicht angegeben.

 

II

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Der Aufstellung dieses Abschlusses liegen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden entsprechend der steuerlichen Handhabung aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeiträume linear und degressiv vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt.

Soweit Sonderabschreibungen nach § 7 g EStG in Abzug gelangen, weist das Inventarverzeichnis dies aus.

Nach Ablauf des Begünstigungszeitraums (§ 7 II, § 7 g EStG) wird der Restwert gemäß Abschnitt 45 Abs. 12 EStR auf die Restnutzungsdauer verteilt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,-- (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden, soweit für sie die Bewertungsfreiheit des § 6 II EStG beansprucht wurde, ab dem Zugangsjahr auf ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Werte sind im Anlagespiegel ausgewiesen.

Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelsware werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten bewertet § 253 HGB. Der Ansatz der Herstellungskosten enthält keine anteiligen Verwaltungs- und Sozialkosten, § 255 II HGB.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bilanziert. Soweit eine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko anzusetzen ist, wird dies gesondert ausgeführt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Rückstellungen werden in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Soweit Pensionsrückstellungen gebildet werden, betragen sie die steuerlichen Teilwerte § 6a III EStG.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungswert angegeben.

Soweit ein Disagio für aufgenommene Darlehen zu zahlen war, wird dies aktiv abgegrenzt.

Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresüberschusses.

 

III

Sonstige Erläuterungen

1

Hinsichtlich der geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) wurde ein separat und laufend zu führendes Verzeichnis gem. § 6 II EStG mit Angabe von Tag und Kosten der Anschaffung oder Herstellung nicht geführt, da diese Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind.

2
Es bestehen folgende nicht im Abschluss ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
a

Mietverpflichtungen auf die Dauer von 1 Monat bis 12 Jahre:
Pacht für Betriebsimmobilie pa 1.800 €
Verpächter war bis zum 05.10.2005 die Krings Vermögensverwaltungs GbR; daran waren zu 52 % die Mutter Margarete Krings geb. Fischlschweiger als nicht befreite Vorerbin nach dem am 06.01.1989 verstorbenen Karl Krings, zu 16% die Schwester Gertrud Middendorf geb. Krings, zu 16% der Bruder Dr. Wilhelm Krings und zu 16% der Alleingesellschafter der Berichtsgesellschaft Michael Krings beteiligt. Der GbR-Gesellschaftsvertrag 13.12.1973 (UR 514/73 Notar Bräutigam) liegt vor. Darin ist in Abweichung von der gesetzlich vorgeschriebenen gemeinschaftlichen Geschäftsführung mit Zustimmung sämtlicher Gesellschafter gemäß § 709 I BGB die Alleingeschäftsführung Karl Krings vereinbart, nach Tod Karl Krings gilt mangels anderer Gesellschaftsvereinbarung wieder die gesetzliche Gesamtgeschäftsführung. Einen schriftlichen Pachtvertrag mit Verpächter Krings GbR gibt es nicht.
Mit notariellem Vertrag 05.10.2005 UR 276/05 Notar Hubert Kulke hat die Mutter Margarete Krings entsprechend dem Vermächtnis den von ihr als Vorerbin übernommenen Anteil Karls von 52% auf Michael Krings übertragen, der danach 68% hält. Verpächter ist auch nach dem 05.10.2005 unverändert die GbR in ihrer neuen Zusammensetzung.

davon mit einer Laufzeit von unter 1 Jahr:
keine

davon mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren:
keine

b

Leasingverpflichtungen auf die Dauer von 3 Monaten bis 4 Jahren

Mietkauf GEFA (Lkw DAF) pm 433,00 €
Leasing Mazda Bank (Pkw Mazda) pm 160,00 €

c

Darlehensverpflichtungen
#630 SK 600 296 826 4.571,02 €
#632 SK 635 373 343 47.988,07 €
#633 SK 600 162 838 87.382,43 €
#634 SK 635 247 646 46.532,77 €
#635 GEFA 23.144,00 €
#636 Krämer 79.578,58 €
#637 NABU Münster 5.019,78 €
#730 Michael Krings 266.542,48 €
#731 Gretl Krings 60.895,64 €
3

Die Zahl der im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Vollbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 1,5 0
gewerbliche Mitarbeiter 0 5

 


IV

1.

Scheinbares Negativkapital

Die Bilanz per 31.12.2006 weist ein scheinbares Unterkapital aus von 435.821,31 €.

Demgegenüber besteht zum Abschlussstichtag folgender Eigenkapitalersatz:
Darlehen des Alleingesellschafters Michael Krings mit Rangrücktrittserklärung (#730) 266.542,48 €
und dessen Haftungserklärung zu #630 zum Betrag von 4.571,02 €
sowie zu #632 zum Betrag von 47.988,07 €
sowie zu #633 zum Betrag von 87.382,43 €
sowie zu #634 zum Betrag von 46.532,77 €
Darlehen Frau Gretl Krings mit Rangrücktrittserklärung (#731) 60.895,64 €

total also 513.912,41 €.

Danach besteht ein Positiv-Kapital von 78.091,10 €.

Ein handelsrechtliches Negativkapital ist deshalb nicht zu verzeichnen.

Bezüglich der Verbindlichkeit gegenüber dem Vermieter Michael Krings (ehemals Krings GbR) (1701) über 4.358,28 € liegt keine Rangrücktrittserklärung vor. Es dient deshalb nicht als Eigenkapitalersatz.

2.

Entwicklung der Ergebnisse und Umsätze

Aus den uns vorliegenden Jahresabschlüssen lassen sich folgende Ergebnisse ablesen:

2001 + 38.973,26 DM + 19.926,64 €
2002 - 40.712,01 €
2003 - 103.539,93 €
2004 - 99.520,30 €
2005 + 92.672,48 €
2006 - 44.879,58 €

Aus den uns vorliegenden Jahresabschlüssen lassen sich folgende Umsätze ablesen:

2001 655.152,86 DM 334.974,40 €
2002 273.972,36 €
2003 403.004,01 €
2004 343.468,60 €
2005 320.540,93 €
2006 370.305,22 €

3.

Weitere Anmerkungen zum Jahresabschluss

Nach Prüfung des Mietkaufvertrages geht mit Bezahlung der letzten Rate das Eigentum an dem Lkw auf den Mietkäufer über. Damit ist dieses Wirtschaftsgut handelsrechtlich und steuerlich dem Anwartschaftsberechtigten zuzurechnen (Schmidt, EStG, 23. A., § 5,1 154).

Die abgeschlossenen Darlehensverträge mit dem beherrschenden Alleingesellschafter der GmbH sind trotz Vereinbarung der Zinslosigkeit nicht als verdeckte Einlage nach BFH zu beurteilen. Vielmehr ist die Förmlichkeit des Darlehens anzuerkennen (Schmidt, EStG, § 4, 360).

Zur Absicherung des Darlehens von Gretl Krings ist die Abfüllanlage aus dem Maschinenbestand an den Darlehensgeber sicherungsübereignet. Dies ändert nichts an der steuerlichen und handelsrechtlichen Zurechnung des Wirtschaftsgutes zum Berichtsunternehmen. Aufgrund des vereinbarten Rangrücktrittes ist diese Sicherungsübereignung für den Darlehensgeber auch nicht werthaltig.

Über die in der Bilanz 2004 ausgewiesenen Verbindlichkeiten des Berichtsunternehmens in Höhe von 130.092,77 € gegenüber der Krings GbR (1701) betreffend rückständige Pachten und Grundsteuern existiert kein Darlehensvertrag. Nach Artikel 229 § 6 I (1) EGBGB finden die Vorschriften des § 195 BGB nF mit einer Verjährungsfrist von drei Jahren auf die am 1.1.2002 bestehenden und noch nicht verjährten Ansprüche Anwendung. Der Beginn, die Hemmung, die Ablaufhemmung und der neue Beginn der Verjährung bestimmen sich jedoch für den Zeitraum vor dem 1.1.2002 nach dem BGB aF (vor dem Schuldrechtmodernisierungsgesetz). Die Berichtsgesellschaft hat sich gegenüber dem Verpächter auf Verjährung berufen. Deshalb mußte diese Verbindlichkeit mit ihrem Stand per 31.12.2002 von 129.730,71 € wertberichtigt werden. Dies würde zu dem ausgewiesenen außerordentlichen Ertrag von 129.730,71 €.

Die Umsatzsteuerverprobung ergab keine zu berücksichtigenden Differenzen.

Der Bilanzausweis 1610 für das Berichtsjahr zeigt Kreditoren von 60.802,50 €. Nur diese wurden berücksichtigt. Die außerhalb der Finanzbuchhaltung geführte Kreditorenaufstellung ist sorgfältig identisch zu buchen.

Die Forderung an die Niemann GmbH (D12406 innerhalb #1410) über 56.163,54 € ist abgesichert.

Auch künftig ist auf zeitnahe mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme zum Jahresultimo zu achten.

Im Rahmen der Bilanzkontinuität wurden sämtliche Werte der Vortragsbilanz übernommen.

 

 

C

Lagebericht

 

1

Auftragseingang, Marktstellung und Wettbewerbsposition
(Absatzlage)

Das Berichtsunternehmen verfügt im Bereich der Herstellung hochwertiger Fruchtsäfte und Fruchtnektare über eine gute Einführung in den regionalen Markt. Das Unternehmen wurde 1933 gegründet und wird seit 1977 in der dritten Generation als Familienbetrieb geführt.

Seit 2000 ist es dem Unternehmen nur in einem einzigen Jahr - 2001 - geglückt, Überschüsse zu erwirtschaften. In den übrigen Veranlagungszeiträumen wurden ausschließlich erhebliche Verluste erzielt. Daraus ist abzulesen, dass das Berichtsunternehmen nicht mehr über genügend Aufträge verfügt, um sich im Markt dauerhaft zu behaupten. Es müssen grundsätzliche Veränderungen vorgenommen werden. Hierzu hat der alleinige Gesellschafter des Berichtsunternehmens am 19.4.2005 einen entsprechenden Beratungsauftrag erteilt. Er ist fest entschlossen, den Betrieb so zu strukturieren, dass er wieder existenzsichernde Überschüsse erwirtschaftet.

2

Produktionsstrukturen, Kapazitätsauslastung
(Produktionsverhältnisse)

Die Kapazitäten des Berichtsunternehmen sind bei weitem nicht ausgelastet. Die Vertriebsstruktur und das Dienstleistungsangebot sind nicht an die Erfordernisse des Marktes rechtzeitig angepasst worden. Hier besteht dringender Nachholbedarf.

3

Entwicklung von Erlösen und Kosten
(Rentabilitätsverhältnisse)

Die Erlöse sind entsprechend der Gesamtentwicklung der Branche eingebrochen. Nur durch grundsätzliche Umstellung des Betriebes, Eröffnung neuer Vertriebsformen und Erschließung neuer Zielgruppen kann mittelfristig wieder dauerhaft ein Gewinn erzielt werden. Weitere Kostenreduzierungen scheinen nach Prüfung nicht möglich zu sein.

4

Investitionen, Liquidität und Finanzierung

Investitionen größeren Umfanges sind in absehbarer Zeit nicht finanzierbar. Die Liquidität des Unternehmens ist nicht abgesichert. Etwaige nötige Finanzierungen werden ausschließlich mit der Hausbank und aus dem Kreise der Familie des Alleingesellschafters des Berichtsunternehmens abgewickelt.

5

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten: die Hausbank des Unternehmens, die Sparkasse Westmünsterland, hat den seit dem 30.3.2005 ausgelaufenen Kontokorrentkredit von 50.000 € in ein Darlehn umfinanziert. So wurde sichergestellt werden, dass die Sparkasse Westmünsterland das bisherige Kreditengagement zu günstigeren Konditionen unter Wiederaufnahme der ausgesetzten Tilgung fortführt und das Berichtsunternehmen seine Geschäftstätigkeit gänzlich in der Weise umstrukturiert, dass wieder dauerhaft Gewinne erzielt werden.

 

6

Voraussichtliche Entwicklung des Berichtsunternehmens

Nur bei einer Neuausrichtung der Geschäftspolitik in Richtung auf eine vorsichtige, zugleich aber zukunftsorientierte Unternehmensführung kann im Folgejahr wieder von einer gleichmäßigen Gewinnerzielung ausgegangen werden.

7

Forschung und Entwicklung

Entwicklungstätigkeit findet nicht statt.

 

D

Feststellungsbeschluss der Geschäftsleitung und der Gesellschafter

 

Entlastung

Der Geschäftsführung und dem Abschlussprüfer werden uneingeschränkte Entlastung erteilt.


Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnungen vorzutragen.


Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresabschluss wird hiermit festgestellt.

Das Jahresergebnis wird entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung verwendet.

 

Sonstige Pflichtangaben


Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks
in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder.


Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:


Michael Krings, Rohrkamp 22, 59348 Lüdinghausen

 


Lüdinghausen, den 2008-04-04

 

 

 

_________________________ _________________________
Geschäftsführer Gesellschafter

 


E

Schlussbemerkung und Bestätigungsvermerk

 

1

Aufgrund des abschließenden Ergebnisses unserer Arbeiten haben wir diesen Jahresabschluss erstellt.

 

2

Das Jahresergebnis haben wir mit Geschäftsleitung und Gesellschafter erörtert. Einwendungen gegen den Abschluss wurden nicht erhoben.

 

3

Unter diesem Vorbehalt erteilen wir nachstehende Bescheinigung:

 


"Diesen Jahresabschluss haben wir unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Über den Umfang und das Ergebnis unserer Prüfung unterrichtet unser schriftlicher Bericht."

 

 

 


Braunschweig, den 2006-12-31 / 2008-04-04


EKT TREUHAND
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH

 

 

 

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