Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 7046
Eingetragen
16.12.2002
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
die Spedition und das Frachtgeschäft im gewerblichen Güternah- und Fernverkehr, die Durchführung von Silo-Transporten sowie die Lagerung und die dazugehörige Beratung sowie artverwandte Tätigkeiten und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte

Historie

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Management

NameRolle
Jörn Thier
seit 13.8.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thier GmbH

Dorsten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht für 2010

Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage

Gegenstand unseres Geschäftsbetriebes ist das Betreiben einer Spedition und eines Frachtgeschäftes im gewerblichen Güternah- und Fernverkehr, die Durchführung von Silotransporten sowie die Lagerung und die dazugehörige Beratung respektive artverwandte Tätigkeiten. Das Speditionsgeschäft wird im Wesentlichen mit von der Gesellschafterin ND Deutschland Holding GmbH gemieteten 56 Zugmaschinen und 31 Aufliegern durchgeführt. Die Thier GmbH ist als deutsche Filiale der französischen Gruppe Norbert Dentressangle überwiegend auf dem deutschen und nordeuropäischen Transport- und Logistikmarkt tätig.

Obwohl die chemische Industrie in 2010 mit 11% den stärksten Produktionszuwachs seit 1976 erzielt hat, waren die Auswirkungen der Finanzmarktkrise sowie der Konjunktureinbruch in 2009 um 13% noch deutlich spürbar. Gleichzeitig haben die permanent steigenden Dieselkosten unser Geschäftsergebnis des abgelaufenen Jahres 2010 negativ beeinflußt. So mussten wir einen Rückgang unseres Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 535 oder 33% auf TEUR 1.103 hinnehmen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 25.059 um TEUR 2.221 oder 9% auf TEUR 22.838 verringert. Die Minderung der Umsatzerlöse resultiert hauptsächlich aus dem Auftragsrückgang im Transportbereich.

Der Auftragsrückgang und die kontinuierlich steigenden Dieselkosten im Transportbereich haben dazu beigetragen, dass unser Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 608 oder 26% auf TEUR 1.719 gesunken ist.

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 602 oder 5% auf TEUR 12.701 erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ergab sich aus der Zunahme der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote in Bezug auf die Bilanzsumme liegt mit 80% weiterhin auf hohem Niveau.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.362 verringert. Insgesamt hat sich unser Finanzmittelbestand um nur TEUR 120 von TEUR 2.340 auf TEUR 2.220 verringert.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Darstellung des Risikomanagementsystems

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Unser Risikomanagementsystem umfasst dabei zunächst die detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn des Geschäftsjahres. Im Rahmen einer monatlichen Berichterstattung an unsere Konzernmuttergesellschaft werden die Soll/Ist-Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Geschäftsbereichen frühzeitig zu erkennen. Des Weiteren werden regelmäßig bereichsübergreifende Sitzungen der ersten Führungsebene durchgeführt. Die Unternehmenssteuerung erfolgt im Wesentlichen anhand der folgenden Kennzahlen: Umsätze, Umsatzrendite, Ergebnis vor Steuern und Auslastungsgrad der Lagerkapazitäten. Diese werden im Rahmen einer monatlichen Berichterstattung an das Beteiligungscontrolling der Konzernmuttergesellschaft mitgeteilt.

Preisänderungen im Vertriebsbereich werden in Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft nur bei Bedarf durchgeführt. Die Preise der Einkaufseite sind zunächst durch langfristige Lieferverträge bzw. unsere langfristigen Kundenbeziehungen gesichert. Entsprechend werden Maßnahmen im Einkaufsbereich auch nur langfristig durchgeführt. Bedeutende Investitionen werden im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens zunächst auf Gruppenebene beantragt und anschließend genehmigt. Zahlungsausfallrisiken im Bereich der Forderungen wird nach der Finanzkrise im Geschäftsjahr 2008 mit wöchentlichen Analysen der Altersstruktur der Forderungen in Verbindung mit direkten Kundengesprächen von Vertriebsmitarbeitern und einem ausgeprägten Mahnwesen begegnet. Etwaige Liquiditätsrisiken werden im Rahmen der fortlaufenden Finanzplanung frühzeitig erkannt und könnten durch im Voraus zugesicherte Kreditlinien unserer Hausbanken ausgeglichen werden.

Risikobericht

Da wir hauptsächlich für Unternehmen der chemischen Industrie tätig sind, werden diese Konjunkturdaten auch Einfluss auf unser Ergebnis nehmen. Der Verband der chemischen Industrie rechnet nach der rasanten Aufholjagd und einem Produktionszuwachs von 11% im Jahr 2010 mit einem moderaten Umsatzwachstum von 4% für das Jahr 2011. Im Detail wird mit einem Produktionszuwachs von 2,5% und einer Preiserhöhung von 1,5% für das Geschäftsjahr 2011 gerechnet.

Seit dem Verkauf der Spedition im Jahre 1998 an den französischen Konzern Norbert Dentressangle wurden Branchen- und Holdingskosten von der Muttergesellschaft an die deutsche Filiale berechnet. Diese Kosten wurden für das Jahr 1999 nicht als Betriebsausgabe anerkannt. Das zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung auf Konzernebene angestrebte EU-Schiedsverfahren ergab eine 20%ige Anerkennung für das Geschäftsjahr 1999. In der steuerlichen Außenprüfung für die Wirtschaftsjahre 2000-2002 wurden bereits 39% der Branchen- und Holdingskosten anerkannt. Das ebenfalls angestrebte EU-Schiedsverfahren ergab eine 40%ige für das Jahr 2000, 70%ige für das Jahr 2001 und eine 100%ige Anerkennung für das Jahr 2002. Die steuerliche Außenprüfung für die Wirtschaftsjahre 2003-2008 wurde im Geschäftsjahr 2010 abgeschlossen. Die betreffenden Kostenarten wurden generell anerkannt, 4% dieser Kosten wurden im Geschäftsjahr 2010 von französischem Konzern gutgeschrieben.

Weitere wesentliche Risiken oder bestandsgefährdende Risiken, die sich nachteilig auf die zukünftige Finanz-, Vermögens- und Ertragslage auswirken, liegen nicht vor.

Ausblick für die Geschäftsjahre 2011 und 2012

Aufgrund der gemäßigten allgemeinen Wirtschaftsprognose und der bedarfsgerechten Anpassung der Transportmittel erwarten wir in den nächsten zwei Wirtschaftsjahren ein Ergebnis auf gleichem Niveau. So rechnen wir für das Geschäftsjahr 2011 mit Umsatzerlösen von TEUR 21.088 und einem Jahresüberschuss von TEUR 1.100 nach Steuern.

 

46282 Dorsten, 16. März 2011

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

31.12.2009
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.050.996,08 3.271
2. Technische Anlagen und Maschinen 284.173,42 20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.614,67 289
3.553.784,17 3.580
III. Finanzanlagen
Vereinsanteile 1.468,88 1
3.555.253,05 3.581
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 118.567,28 110
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.001.363,75 2.925
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.078.806,98 2.557
3. Sonstige Vermögensgegenstände 552.134,82 437
6.632.305,55 5.919
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.220.217,13 2.340
8.971.089,96 8.369
C. Rechnungsabgrenzungsposten 174.936,07 149
12.701.279,08 12.099

Passiva

31.12.2009
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.500,00 51
II. Kapitalrücklage 29.617,00 30
III. Gewinnrücklagen 9.233.599,09 7.702
IV. Bilanzgewinn 882.231,66 1.311
10.196.947,75 9.094
B. Rückstellungen 346.497,71 396
C. Verbindlichkeiten 2.157.833,62 2.592
davon aus Steuern EUR 30.233,94 (Vj. TEUR 133)
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 2.157.833,62 (Vj. TEUR 2.592)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 17
12.701.279,08 12.099

Gewinn- und Verlustrechnung für 2010

2009
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 9.493.517,04 10.056
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.715.822,94 -3.974
b) Soziale Abgaben -771.726,37 -771
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -380.810,72 -471
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.985.660,17 -2.624
-7.854.020,20 -7.840
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 80.456,72 112
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 54.350,83 (Vj. TEUR 52)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -964,48 -1
79.492,24 111
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.718.989,08 2.327
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -522.150,59 -587
9. Sonstige Steuern -94.048,92 -102
-616.199,51 -689
10. Jahresüberschuss 1.102.789,57 1.638
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.310.658,35 1.507
12. Einstellung in die Gewinnrücklagen
a) in satzungsmäßige Rücklagen -220.557,91 -327
b) in andere Gewinnrücklagen -1.310.658,35 -1.507
-1.531.216,26 -1.834
13. Bilanzgewinn 882.231,66 1.311

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Allgemeine Erläuterungen

1. Jahresabschluss

Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Eine Anpassung der Vorjahreszahlen, die aus der erstmaligen Anwendung der durch die Artikel 1 bis 11 des BilMoG geänderten Vorschriften resultiert, wurde nicht vorgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 268 bis 274, 276 bis 278 HGB) aufgestellt.

3. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist die Spedition und das Frachtgeschäft im gewerblichen Güternah- und Fernverkehr, die Durchführung von Silo-Transporten sowie die Lagerung und die dazugehörige Beratung sowie artverwandte Tätigkeiten und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

4. Konzernzugehörigkeit

Über die ND Deutschland Holding GmbH, die 100,0 % der Anteile am Kapital der Gesellschaft hält, gehört die Gesellschaft zum Konzern der Groupe Norbert Dentressangle, Saint-Vallier-sur-Rhône/Frankreich (GND). Der Konzernabschluss der GND, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird, wird in Frankreich offen gelegt; er ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

5. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres 2010 die folgenden Herren bestellt:

Herr Jürgen Thier (Speditionskaufmann), Nottuln (bis zum 15. Juli 2010)

Herr Jörn Thier (Speditionskaufmann, Diplom-Betriebswirt), Nottuln (seit dem 15. Juli 2010)

Herr David Walkowiak (Generaldirektor für den Bereich Transport und Logistik), Saint Barthelemy de Vals/Frankreich (bis zum 2. November 2010)

Herr Sebastian Desreumaux (Direktor der Geschäftssparte Silo-Transporte des Konzerns Norbert Dentressangle), Ecully/Frankreich (seit dem 2. November 2010)

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

6. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, abzüglich aufgelaufener Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wird die besondere Abschreibungstabelle für Personen- und Güterbeförderung berücksichtigt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode und für Zugänge im laufenden Jahr zeitanteilig ermittelt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt; sie betreffen die Anteile am Verband für das Verkehrsgewerbe Westfalen-Lippe e.V., Münster.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

7. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

8. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen angesetzt; erkennbare Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 3.007 Forderungen gegen Gesellschafter.

9. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

10. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten:

2010 2009
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
ND Deutschland Holding GmbH, Dorsten
Darlehen (einschließlich Zinsen) 0 0
Verrechnungen 100 99
100 99
Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verrechnungen 504 824
604 923

12. Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Umsatzerlöse beinhalten EUR 2.659,50 Währungskursgewinne. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 318,18 Währungskursverluste enthalten.

Gewinn- und Verlustrechnung

13. Umsatzerlöse

Auf die Angabe der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen sowie nach geographischen Märkten wird gemäß § 288 HGB verzichtet.

14. Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Buchgewinne aus Anlagenabgängen (TEUR 79) sowie die Einbuchung der Entscheidung des Schiedsverfahrens zur Vermeidung von Doppelbesteuerung innerhalb der Europäischen Union (TEUR 41).

15. Personalaufwand

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 123 (Vorjahr 124) Mitarbeiter.

2010 2009
Anzahl Anzahl
Aufteilung nach Gruppen
Gewerbliche Mitarbeiter 97 100
Angestellte 19 19
Auszubildende 7 5
123 124

Sonstige Angaben

16. Bezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer David Walkowiak und Sebastian Desreumaux haben im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer Jürgen und Jörn Thier wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

17. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen und belaufen sich auf einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 1.698. Diese betreffen vollumfänglich Verpflichtungen gegenüber der ND Deutschland Holding GmbH.

18. Ergebnisverwendung

Gemäß § 9 des Gesellschaftsvertrages wird ein Teilbetrag von 20,0 % des jeweiligen ausschüttungsfähigen Jahresüberschusses der Gewinnrücklage der Gesellschaft zugeführt. Der danach verbleibende ausschüttungsfähige Jahresüberschuss ist an die Gesellschafter auszuschütten. Die Überleitung des Jahresüberschusses auf den Bilanzgewinn ergibt sich wie nachfolgend dargestellt:

TEUR
Jahresüberschuss 1.103
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.310
Einstellung in die Gewinnrücklagen
in satzungsgemäße Rücklagen -221
in andere Gewinnrücklagen -1.310
Bilanzgewinn 882

Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, abweichend von den Regelungen des Gesellschaftsvertrages, den übrigen Bilanzgewinn von TEUR 882 in die Gewinnrücklagen der Gesellschaft einzustellen.

 

Dorsten, 16.03.2011

Die Geschäftsführung

Jörn Thier

Sebastien Desreumaux

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Thier GmbH, Dorsten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Dortmund, 21. März 2011

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