Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 4377
Eingetragen
19.12.1979
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, Reparatur und Lackierung von Fahrzeugen, Handel mit Teilen, Zubehör und Reifen sowie Vermietung von Fahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Bernd Werner Karoli
seit 25.2.2004
Geschäftsführer
Konrad Krammer
seit 25.2.2004
Prokura
Thomas O. Leebmann
seit 25.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
15.30%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gebrüder Leebmann Verwaltungs GmbH
Germany
1.250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Leebmann GmbH

Passau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

a) Grundlagen des Unternehmens

Die Auto Leebmann GmbH bietet neue und gebrauchte Fahrzeuge verschiedener Marken, insbesondere BMW und Mini, Motorräder der Marken BMW, KTM, Honda und Yamaha sowie eine breite Servicepalette rund um die Mobilität an den Standorten Passau und Pocking an. Über den eigenen Web-Shop "leebmann24.de" sowie weitere Online-Vertriebskanäle werden Zubehör und Ersatzteile für BMW, Mini und Motorräder offeriert.

b) Wirtschaftliches Umfeld

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im immer noch krisengeprägten Umfeld kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Jahr 2023 wieder ins Stocken, nachdem seit dem Corona Jahr 2020 die Zeichen auf wirtschaftliche Erholung standen. Gedämpft wurde die Konjunktur durch die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, trotz der jüngeren Entspannung, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP in 2023 um 0,7% höher.

Im Jahr 2023 wurden nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes 2.844.609 (Pkw) Neufahrzeuge zugelassen. Das sind +7,3 % mehr als im Jahr 2022. Knapp die Hälfte davon (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Der Benzin-Anteil lag bei 34,4 % und der Diesel-Anteil bei 17,1 %.

Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Die Kompaktklasse erreichte mit 465.061 Neuzulassungen einen Anteil von 16,3 %. Die Mittel- und obere Mittelklasse konnte den Anteil ebenfalls steigern und erreichten 14 %. Die restlichen Segmente erreichten nur einstellige Werte. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen. Der Privatanteil betrug 32,9 %.

Nach Angaben des Kraftfahr-Bundesamtes sank die Anzahl der neu zugelassenen Krafträder im Jahr 2023 gegenüber 2022 um -0,8 % auf 222.046 Einheiten.

c) Geschäftsentwicklung und Lage des Unternehmens

1. Vermögens- und Kapitalstruktur

Das Vermögen der Auto Leebmann GmbH ist mit rund 89,6 % der Bilanzsumme (Vj. 88,3 %) überwiegend kurzfristig gebunden und betrifft hauptsächlich Vorräte, Kundenforderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel.

Das Gesamtvermögen des Unternehmens erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.038 auf TEUR 40.161. Dies resultiert vor allem aus dem stichtagsbedingten Anstieg des Vorratsvermögens (+ TEUR 3.957 auf TEUR 18.412, korrespondierend mit gestiegenem Materialaufwand), der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+ TEUR 2.232 auf TEUR 4.218) sowie der liquiden Mittel (+ TEUR 2.862 auf TEUR 5.094).

Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) ist mit TEUR 4.182 etwas höher als im Vorjahr. Es betrifft insbesondere den Bestand an Vorführfahrzeugen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 2.086 getätigt. Sie betreffen zum Großteil Investitionen in Vorführ- und Mietfahrzeuge. Bei den übrigen Investitionen handelt es sich um geplante Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie Investitionen in Software. Zugleich ist Anlagevermögen mit ursprünglichen Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 907 abgegangen. Auch hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Vorführ- und Mietfahrzeuge.

Das Eigenkapital erhöhte sich, bedingt durch den Jahresüberschuss im Berichtszeitraum, um TEUR 1.388 auf TEUR 13.900. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der höheren Bilanzsumme auf 34,6 % (Vj. 41,4 %) gesunken. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 172 gesunken, was in erster Linie auf die weggefallenen Steuerrückstellung zurückzuführen ist. Das mittel- und langfristige Fremdkapital macht nur einen geringen Anteil an der Bilanzsumme aus. Die Gesellschaft ist überwiegend kurzfristig finanziert. Das kurzfristige Fremdkapital (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) betrifft hauptsächlich Bankverbindlichkeiten (TEUR15.760, Vj. TEUR 10.253) zur Finanzierung des Fahrzeugbestandes und der Ersatzteile. Die Darlehen werden laufend verlängert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind stichtagsbedingt um TEUR 252 auf TEUR 2.325 gestiegen.

2. Finanzlage

Im Geschäftsjahr wurde ein Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 48 (Vj. TEUR 2.025) erwirtschaftet. Aus der Finanzierungstätigkeit sind im Berichtsjahr TEUR 3.799 zugeflossen, da u. a. Bankdarlehen zur Finanzierung des Fahrzeugbestands aufgenommen worden sind. Aus der Investitionstätigkeit sind insbesondere zusammenhängend mit dem Zu- und Abgang von Vorführfahrzeugen TEUR 985 (Vj. TEUR - 381) an liquiden Mitteln abgeflossen.

Der Finanzmittelbestand (inkl. Kontokorrentverbindlichkeiten) erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 2.862 auf TEUR 5.094.

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

3. Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Jahresergebnis gerechnet. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 % deutlich gestiegen. Die Betriebsleistung betrug TEUR 130.610 (Vj. TEUR 121.354).

Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung der Erlöse aus dem Verkauf von neuen und gebrauchten Fahrzeugen. Hier stiegen die Umsätze um TEUR 6.298 auf TEUR 70.381 an. Im Bereich Verkauf von Teilen und Zubehör konnte der positive Trend der letzten Jahre beibehalten werden und eine Umsatzsteigerung um TEUR 3.918 auf TEUR 54.255 erzielt werden. Im Bereich Service (TEUR 4.778 Vj. TEUR 4.590) wurden leicht rückläufige Erlöse erzielt.

Analog zu den Umsatzerlösen erhöhte sich der Materialaufwand um TEUR 7.106 auf TEUR 106.432. Prozentual gesehen beträgt die Materialaufwandsquote damit 81,5 % (Vj. 81,8 %) der Betriebsleistung. Der Rohgewinn erhöhte sich um TEUR 2.151 auf TEUR 24.179.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr um TEUR 617 auf TEUR 11.149. Damit betrugen diese rund 8,5 % (Vj. 8,7 %) der Betriebsleistung. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Jahresdurchschnitt einschließlich der Geschäftsführer 155 Vollzeitkräfte sowie 33 Teilzeitkräfte beschäftigt. Des Weiteren beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 35 Auszubildende. Der Anstieg der Personalaufwendungen ist unter anderem auf die gestiegenen Mitarbeiterzahlen zurückzuführen.

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 9.303 Vj.: TEUR 8.099) sind relativ zur Betriebsleistung weitgehend konstant geblieben. Absolut sind hier jedoch in den meisten Bereichen Kostensteigerungen zu verzeichnen.

Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 492 auf - TEUR 1.508 verschlechtert. Hierin enthalten sind im Wesentlichen Bearbeitungsgebühren für Kreditkarten im Zusammenhang mit dem Online-Geschäft. Aufgrund der gestiegenen Kosten hat sich das Jahresergebnis leicht verschlechtert. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern in Höhe von TEUR 619 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR1.388 (Vj. TEUR 1.486).

4. Finanzielle Zielgrößen und Leistungsindikatoren

Umsatzerlöse:

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 9.474 von TEUR 121.152 auf TEUR 130.626. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit gleichbleibenden Umsatzerlösen gerechnet.

Jahresüberschuss:

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.388 (Vj. TEUR 1.486) erreicht. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Überschuss in ähnlicher Höhe gerechnet.

Mitarbeiter:

Die Ausbildung hat in unserem Hause eine unverändert hohe Priorität. Die Auto Leebmann GmbH bildet damit über ihren Bedarf aus und trägt damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung. Die Mitarbeiter profitieren zusätzlich von den internen und externen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, die regelmäßig durchgeführt werden. Eingebunden werden aber auch Coaching-Maßnahmen am Arbeitsplatz, die mit den jeweiligen Herstellern abgestimmt sind.

Kundenbeziehung:

Um die Kundenzufriedenheit und -orientierung zu verbessern, wird eine CRM-Software (Kundenbeziehungsmanagement) eingesetzt. Sie integriert und optimiert abteilungsübergreifend alle kundenbezogenen Prozesse in den Bereichen Marketing, Vertrieb und After Sales.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

a) Chancenbericht

Mit der vorhandenen Produktpalette sehen wir uns unter den Premiumanbietern im umkämpften Automobilmarkt positiv und nachhaltig aufgestellt.

Chancen sehen wir in der Konzentration auf unsere Kernmarken, durch die wir eine klare Positionierung am Markt sicherstellen.

Chancen sehen wir überdies in der weiterhin positiven Entwicklung unseres Onlinehandels "leebmann24". Auch dem Zweiradhandel samt zugehöriger Serviceleistungen wird eine große Bedeutung beigemessen.

Die BMW Group implementiert gegenwärtig ein Direktvertriebsmodell ("Agenturmodell") in Europa, welches zunächst im Laufe des Jahres 2024 auf die Marke MINI und ab 2026 auf die Marke BMW ausgerollt wird. Die sich hieraus ergebenden Veränderungen des gesamten Kaufprozesses können gegenwärtig noch nicht vollends eingeschätzt werden.

b) Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Risiken können weiterhin durch den Krieg in der Ukraine, der Inflation und der Zinsentwicklung bestehen, die zu einer rückläufigen Nachfrage nach Neu- und Gebrauchtfahrzeugen führen können. Die Auswirkungen betreffen einen weiteren konjunkturellen Abschwung und damit einhergehend die Einbuße von Umsatzerlösen sowie weitere Preisanstiege im Beschaffungsmarkt. Angesichts der auch für die Wirtschaft ungewöhnlichen Situation und der sich ständig ändernden Lage bedarf es einer stetigen Überwachung der Entwicklung und ihrer möglichen Auswirkungen.

2. Risikomanagementziele und -methoden

Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres erfolgt durch ein internes Berichtswesen. Es ist über alle Geschäftsbereiche einheitlich gegliedert und enthält alle zur Steuerung des Unternehmens notwendigen Bestandteile der Kostenrechnung, der Finanzbuchhaltung und ein Kennzahlensystem für die einzelnen Teilbereiche des Unternehmens. Die monatlichen Ist-Zahlen stehen in direktem Vergleich zu den Plan-Zahlen des laufenden Geschäftsjahres und den Zahlen des Vorjahres. Nach der Analyse der Unternehmenszahlen werden bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet und eine Prognoserechnung für das laufende Geschäftsjahr erstellt.

Durch konsequentes Forderungsmanagement wird versucht, die Ausfälle von Kundenforderungen möglichst gering zu halten.

Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch entsprechende Wertberichtigungspositionen im Jahresabschluss berücksichtigt.

3. Liquiditätsrisiken

Die Liquidität des Unternehmens ist durch entsprechende Eigenmittel, Bank- und Lieferantenkredite sichergestellt.

4. Sonstige Risiken

Fremdwährungsgeschäfte bestehen nicht und sind nicht geplant. Währungsrisiken bestehen damit nicht.

Ein wesentliches Problem der Branche und damit auch des Unternehmens ist die Beschaffung erforderlicher qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere auch im Hinblick auf die Umstellung auf Elektromobilität sowie den zunehmenden Onlinehandel.

Im Aftersales-Bereich ist ein zunehmender Konkurrenzkampf mit Freien Werkstätten zu beobachten. Diese versuchen durch hohe Preisnachlässe sowie Angebote, wie z. B. einem kostenlosen Reifenwechsel, Marktanteile zu gewinnen. Insbesondere in Zeiten einer großen wirtschaftlichen Verunsicherung könnten diese Bemühungen den Nerv preisbewusster Kunden treffen. Das Unternehmen begegnet diesen Bemühungen durch eine regelmäßige Fortbildung ihrer Mitarbeiter, einem stets modernen und ausreichend verfügbaren Sachanlagevermögen sowie einer hohen Service- und Betreuungsqualität.

Obwohl SUVs im Berichtsjahr 2023 den größten Anteil an den neuzugelassenen Fahrzeugen ausmachten, sind diese zunehmend Gegenstand öffentlicher Diskussionen im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz. Insbesondere in Ballungsräumen könnte eine Entwicklung dahingehend eintreten, dass auf die Anschaffung eines eigenen Pkw (aus dem Premium-Segment) verzichtet und stattdessen auf Alternativen, wie z. B. Kleinwagen oder gar Car-Sharing, zurückgegriffen wird.

Angesichts der Umstellung auf Elektromobilität lässt sich wegen mangelnder Erfahrung noch nicht abschätzen, welchen Einfluss dies auf die Ersatzteil- und Serviceumsätze haben wird. Es wird aber davon ausgegangen, dass sich langfristig die Umsätze in diesen Bereichen eher rückläufig entwickeln werden. Ebenso ist fraglich, inwieweit die Lieferketten bereits auf die sich verändernde Nachfrage im Service-Bereich umgestellt sind und ob sich nicht auch daraus wiederum Lieferengpässe ergeben könnten.

c) Prognosebericht

Produktionsengpässe wie in vergangenen Jahren waren am Automobilstandort Deutschland im Jahr 2023 nicht mehr zu spüren, so dass wieder mehr Umsatz erwirtschaftet werden konnte. Unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, der Inflationsentwicklung und des gestiegenen Zinsniveaus wird allgemein nur mit einer geringen Steigerung der Wirtschaftsleistung gerechnet. Laut aktuellen Zahlen (Stand April 2024/ 937.887 Einheiten) des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) erholte sich der deutsche Pkw-Markt gegenüber dem Vorjahr (869.765 Einheiten). Die alternativen Antriebe lagen nach den ersten vier Monaten des Jahres 2024 etwas über Vorjahresniveau. Das entspricht einem Anteil von 43,8 % aller Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2024. Nach Auslaufen der staatlichen Förderungen ist in dem Bereich nicht mit einer spürbaren Erhöhung des Anteils für das Jahr 2024 zu rechnen. Bedingt durch die höhere Lieferfähigkeit der Autoindustrie und die dadurch gegebene Verfügbarkeit auch von Gebrauchtfahrzeugen ist nicht mit positiven Änderungen im Nachlassverhalten im Automobilhandel zu rechnen. Auf Grund der bisherigen Entwicklung erwarten wir für das Jahr 2024 stabile Umsätze sowie ein positives Jahresergebnis auf Vorjahresniveau.

 

Passau, 28. Juni 2024

Thomas O. Leebmann, Geschäftsführer

Bernd Karoli, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.228,50 21.818,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 670.306,00 322.296,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.495.408,54 2.816.200,17
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 368.172,34
4.165.714,54 3.506.668,51
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 390.028,84 406.067,00
2. Waren 18.022.043,41 14.049.084,35
18.412.072,25 14.455.151,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.871.825,52 4.038.902,09
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.699.682,56 1.448.934,27
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.218.498,74 1.986.805,71
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.559.555,17 2.327.968,50
12.349.561,99 9.802.610,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.093.805,51 2.231.639,47
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 123.816,00 105.072,00
40.161.198,79 30.122.960,40

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Kapitalrücklage 2.506.467,35 2.506.467,35
III. Gewinnvortrag 8.756.167,63 7.269.702,36
IV. Jahresüberschuss 1.387.717,62 1.486.465,27
13.900.352,60 12.512.634,98
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 662.250,00 678.526,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 144.099,00
3. sonstige Rückstellungen 1.300.200,00 1.311.829,00
1.962.450,00 2.134.454,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.564.185,00 11.075.360,61
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.012.366,08 559.061,41
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.409.382,22 2.327.510,93
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 45.106,86 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.256.840,03 1.500.014,47
- davon aus Steuern: TEUR 576 (Vj. TEUR 1.095)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 2 (Vj. TEUR 19)
24.287.880,19 15.461.947,42
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.516,00 13.924,00
40.161.198,79 30.122.960,40

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 130.626.257,32 121.151.517,36
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Leistungen -16.038,16 202.077,00
3. sonstige betriebliche Erträge 413.929,01 310.198,94
131.024.148,17 121.663.793,30
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -106.193.366,05 -98.945.800,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -238.327,00 -379.711,87
-106.431.693,05 -99.325.512,62
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.494.203,13 -8.958.200,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.654.315,48 -1.573.401,59
- davon für Altersversorgung: TEUR 34 (Vj. TEUR 45)
-11.148.518,61 -10.531.601,75
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -625.138,32 -558.559,36
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -9.303.439,21 -8.099.389,83
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 183.308,83 56.688,26
- davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 182 (Vj. TEUR 52)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.691.732,02 -1.072.200,68
-1.508.423,19 -1.015.512,42
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -619.218,17 -646.752,05
11. Ergebnis nach Steuern 1.387.717,62 1.486.465,27
12. Jahresüberschuss 1.387.717,62 1.486.465,27

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Auto Leebmann GmbH hat ihren Sitz in Passau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau (HRB 4377).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend drei Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer überwiegend nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden wie folgt bewertet: Die Bewertung der Neufahrzeuge erfolgt zu Anschaffungskosten. BMW-Ersatzteile werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet, berichtigt um die auf die Ersatzteile entfallenden Boni. Die Bewertung der Gebrauchtfahrzeuge erfolgt zum Angebotspreis abzüglich eines Bewertungsabschlags von 15 % oder - falls diese niedriger sind - zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Ersatzteile erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis. Die unfertigen Leistungen sind mit den Materialeinzel- und Personaleinzelkosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde nicht gebildet.

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zum Nennbetrag.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert ausgewiesen und periodengerecht aufgelöst.

Zum 31.12.2023 bestehen nur aktive latente Steuern, die gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurden.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Rentenentwicklung sowie eventueller Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Als Rechnungs-zinssatz wurden p.a. 1,82 % (Vj. 1,78 %), als Rententrend 0,0 % (Vj. 0,0 %) sowie als Fluktuationsrate 0,0 % (Vj. 0,0 %) zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen bereits vereinnahmte Zahlungen für noch zu erbringende Leistungen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

3. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz ermittelt, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Hierbei wurde entsprechend § 253 Abs. 2 S. 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen.

Aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn bzw. sieben Jahren ergibt, ergibt sich der folgende Unterschiedsbetrag:

TEUR
Pensionsrückstellung 10-Jahreszins 662
Pensionsrückstellung 7-Jahreszins 665
Unterschiedsbetrag 3

Der sich ergebende Entlastungsbetrag in Höhe von TEUR 3 unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (Urlaubs- und Überstundenrückstellungen, Provisionen und Tantiemen) in Höhe von TEUR 1.141 (Vj. TEUR 1.038) enthalten. Des Weiteren sind in Höhe von TEUR 105 (Vj. TEUR 86) Garantie- und Kulanzrückstellungen enthalten.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich unter dem Gesichtspunkt der Fristigkeit und der gestellten Sicherheiten wie folgt zusammen:

Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.759.894,32 804.290,68 0,00 16.564.185,00
Vorjahr 10.252.679,57 802.689,04 19.992,00 11.075.360,61
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.012.366,08 0,00 0,00 1.012.366,08
Vorjahr 559.061,41 0,00 0,00 559.061,41
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.409.382,22 0,00 0,00 5.409.382,22
Vorjahr 2.327.510,93 0,00 0,00 2.327.510,93
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.106,86 0,00 0,00 45.106,86
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.256.840,03 0,00 0,00 1.256.840,03
Vorjahr 1.500.014,47 0,00 0,00 1.500.014,47
23.438.589,51 804.290,68 0,00 24.287.880,19
Vorjahr 14.639.266,38 802.689,04 19.992,00 15.461.947,42

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 9.199 durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Fahrzeuge gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.729 sind durch Globalzession von Außenständen, Sicherungsübereignung von Beständen des Kleinteilelagers sowie Grundschulden in Höhe von TEUR 2.545 am Besitz der Gebrüder Leebmann Verwaltungs GmbH besichert.

Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.818 durch Grundschulden in Höhe von TEUR 1.165 am Besitz der Gebrüder Leebmann Verwaltungs GmbH sowie der Tramin Areal GmbH & Co. KG (TEUR 500) besichert.

Überdies sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 750 durch eine Bürgschaft der Gebrüder Leebmann Verwaltungs GmbH (TEUR 1.390) und Grundschulden am Besitz der Tramin Areal GmbH & Co KG (TEUR 360) besichert.

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den Mietverträgen mit der alleinigen Gesellschafterin, Gebrüder Leebmann Verwaltungs GmbH, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von derzeit rund TEUR 772 p. a.

Aus den Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von derzeit rund TEUR 172.

Ferner bestehen weitere Mietverträge für Grundstücke und Gebäude in Passau. Die jährliche Miete beträgt derzeit rund TEUR 72.

Hinsichtlich vorstehender Mietverhältnisse ist nicht davon auszugehen, dass seitens des Mieters oder Vermieters auf absehbare Sicht vom gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht wird.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen) werden im Wesentlichen in Höhe von TEUR 71.245 (Vj. TEUR 65.948) aus dem Verkauf von Kraftfahrzeugen, in Höhe von TEUR 54.255 (Vj. TEUR 50.338) aus dem Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör sowie in Höhe von TEUR 4.778 (Vj. TEUR 4.590) aus Serviceleistungen erzielt.

Die Umsatzerlöse teilen sich nach geografischen Märkten wie folgt auf:

Deutschland TEUR 114.930
EU TEUR 13.209
Übriges Ausland TEUR 2.488

2. Abschreibungen

Der Posten enthält ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen.

3. Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 116 (Vj. TEUR 5) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 12) enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Pachtzahlungen in Höhe von TEUR 772, die im Rahmen eines Pachtvertrages an die Gesellschafterin zu leisten waren.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen auf die Pensionsrückstellung (TEUR 12) enthalten

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr folgende Arbeitnehmer (ohne Auszubildende):

Arbeitnehmer (Vollzeit, inkl. Geschäftsführer) 155 (Vj. 155)
Arbeitnehmer (Teilzeit, geringfügig Beschäftigte) 33 (Vj. 28)

2. Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die beiden Geschäftsführer:

Herr Thomas O. Leebmann, Kaufmann, Passau

Herr Bernd Karoli, Kaufmann, Passau

Beide sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Sonstiges

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung oder deren Hinterbliebene besteht zum 31.12.2023 eine Rückstellung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 662.

4. Angaben zum Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gebrüder Leebmann Verwaltungs GmbH mit Sitz in Passau einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

5. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.388 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Passau, 28. Juni 2024

Thomas O. Leebmann, Geschäftsführer

Bernd Karoli, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

historische Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.123,06 8.000,00 0,00 0,00 274.123,06
266.123,06 8.000,00 0,00 0,00 274.123,06
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.051.203,35 289.432,17 127.113,04 4.433,79 1.463.314,77
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.087.086,77 1.788.392,68 241.059,30 902.547,83 6.213.990,92
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 368.172,34 0,00 -368.172,34 0,00 0,00
6.506.462,46 2.077.824,85 0,00 906.981,62 7.677.305,69
6.772.585,52 2.085.824,85 0,00 906.981,62 7.951.428,75
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 244.304,56 13.590,00 0,00 257.894,56
244.304,56 13.590,00 0,00 257.894,56
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 728.907,35 65.723,21 1.621,79 793.008,77
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.270.886,60 545.825,11 98.129,33 2.718.582,38
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.999.793,95 611.548,32 99.751,12 3.511.591,15
3.244.098,51 625.138,32 99.751,12 3.769.485,71
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.228,50 21.818,50
16.228,50 21.818,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 670.306,00 322.296,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.495.408,54 2.816.200,17
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 368.172,34
4.165.714,54 3.506.668,51
4.181.943,04 3.528.487,01

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auto Leebmann GmbH, Passau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Leebmann GmbH, Passau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Leebmann GmbH, Passau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Passau, den 28. Juni 2024

BMG Bader Moser Graf
Steuerberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Johannes Moser, Wirtschaftsprüfer

Thomas Graf, Wirtschaftsprüfer

Feststellungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 18. September 2024 festgestellt worden.

Der Jahresüberschuss 2023 wird zum 1. Oktober 2024 in Höhe von EUR 700.000,00 an die Gebrüder Leebmann Verwaltungs GmbH ausgeschüttet.

Der verbleibende Jahresüberschuss wird in Höhe von 687.717,62 auf neue Rechnung vorgetragen.

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