Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 3290
Eingetragen
22.8.2001
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationWärme- und KältehandelElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
Die Versorgung des Stadtgebiets mit Strom, Gas, Wärme, Wasser, breitbandiger Telekommunikation, den Bädern, dem Installationsbetrieb und die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Straßenbeleuchtungskonzepten. Die Erbringung von sonstigen Service- und Dienstleistungen mit dem Ziel des Klimaschutzes bzw. der Förderung von nachhaltigen Verkehrs-, Mobilitäts- und Wärmekonzepten im Netzgebiet der SWW Wunsiedel GmbH ist Gegenstand des Unternehmens, soweit der vor Ort bestehende Bedarf nicht ausreichend durch private Dritte gedeckt wird. Außerhalb des Stadtgebiets sind diese Aktivitäten nur aufgrund Vereinbarung oder mit Zustimmung der jeweils betroffenen Gebietskörperschaft zulässig.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Burkard Hagspiel
seit 2.8.2021
Prokura
Marco Krasser
seit 19.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
94.00%
Stadt Wunsiedel
6.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.316.000 €
94.00%
Stadt Wunsiedel
Germany
84.000 €
6.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWW Wunsiedel GmbH

Wunsiedel

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die SWW Wunsiedel GmbH und ihre Tochtergesellschaften sind als regionale Energiedienstleister entlang der Wertschöpfungskette in den verschiedenen Bereichen der Versorgung für ihre Kunden tätig. Dabei sind der Energievertrieb und die Betreuung/Ausbau der damit einhergehenden Netze die etablierten Geschäftsbereiche des Unternehmens. Kernaufgabe ist die Sicherstellung einer umweltschonenden, zuverlässigen und dauerhaft kostengünstigen Versorgung mit Strom, Wasser und Wärme. Als weiteres Standbein betreibt die SWW den Auf- und Ausbau einer Glasfaserinfrastruktur in Wunsiedel. Die Versorgung erstreckt sich dabei sowohl auf den Privatkunden- als auch auf den Geschäftskundenbereich.

Zur weiteren Diversifizierung im Rahmen der Energiezukunft sind die Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung die Basis eines nachhaltigen Geschäftsmodells. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Einsatz erneuerbarer und nachwachsender Energien sowie die Kopplung der Sektoren Wärme, Strom und Mobilität.

Zum Netzgebiet der SWW Wunsiedel GmbH gehören neben der Stadt Wunsiedel mit ihren Ortsteilen weitere sieben Kommunen. Zudem betreibt die SWW Wunsiedel GmbH ein Naturfreibad.

Ziele und Strategien

Im Spannungsfeld der Neuorientierung der gesamten Energiewirtschaft bilden sich immer deutlicher zwei gegensätzliche Philosophien heraus. Dem klassisch zentral organisierten, auf einen Sektor spezialisierten Ansatz steht ein dezentraler, sektorübergreifender Ansatz gegenüber.

Die SWW Wunsiedel GmbH hat sich an dieser Stelle deutlich positioniert. Die Unternehmensgruppe verfolgt sehr restriktiv den dezentralen, sektorübergreifenden Ansatz.

Neben den bekannten Herausforderungen des stetig steigenden Wettbewerbs, den zunehmenden Regulierungs- und Bürokratisierungsaufwendungen sowie den zunehmenden Risiken in der Energiebeschaffung kommen weitere neue Themen auf die Energiewirtschaft zu. Flexibilität, local Balancing und Redispatch sind die Schlagworte, welche das künftige Marktdesign nachhaltig verändern werden.

Die SWW wird zusammen mit ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen weiterhin nachhaltig die Strategie umsetzen, die Energieerzeugung auf Basis erneuerbarer und nachwachsender Energien konsequent auszubauen. Ziel ist weiterhin eine CO2 neutrale Energieversorgung im Einzugsbereich der SWW. Damit tragen wir den Anforderungen des Klimaschutzgesetztes bereits heute Rechnung.

Steuerungssystem und Risikomanagementziele und -methoden

Die Ziele des internen Risikomanagements bestehen in der größtmöglichen sowie wirtschaftlich vertretbaren Vermeidung von Risiken im Kontext der operativen Kernaufgabe - der umweltschonenden, zuverlässigen und dauerhaft kostengünstigen Versorgung der Bürger mit Strom, Wasser, Wärme und schnellen Datenleitungen - durch kontinuierliche Überwachung der Netze und Erzeugungskapazitäten sowie der Quellen und Wasserqualität mittels Leitwarte. Es existieren Störungs- und Notfallpläne, die Rufbereitschaft garantiert im Störungsfall schnelle Behebung.

Die Steuerung der SWW Wunsiedel GmbH erfolgt über den Abgleich der festgesetzten Ziele des Unternehmens im Hinblick auf Ertrag, Umsatz, Ergebnis und Entwicklung der entsprechenden Investitionen. Diese Vorgaben werden in den regelmäßig stattfindenden Sitzungen im Rahmen eines Soll-Ist-Vergleiches überwacht. Hierbei werden die Istwerte mit denen des Wirtschaftsplanes und den historischen Werten abgeglichen und analysiert.

Darüber hinaus ist die SWW Wunsiedel GmbH nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Damit werden aktiv Risiken im Rahmen des Datenschutzes analysiert und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in verbesserte Prozesse umgesetzt.

Forschung und Entwicklung

Zur aktiven Gestaltung der dezentralen und regenerativen Energiezukunft arbeitet die SWW Wunsiedel GmbH mit Forschungsinstituten und Industrie zusammen und erprobt zukunftsweisende Technologien im eigenen Netzgebiet. Die Gesellschaft greift dafür u.a. auf freie Mitarbeiter, externe Spezialisten und Fördermittel zu. Das entstehende Know-how ist regelmäßig Basis für neue Geschäftsmodelle. Die Entwicklung neuer Vertriebs- und Absatzwege sowie die Erschließung neuer Märkte durch neue Produkte ist ein essentieller Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Wesentliche direkte Beteiligungen:

GVW GmbH (Beteiligungsquote 50%):

Die Kernaufgabe der GVW GmbH ist der Betrieb eines Gasnetzes zur Versorgung der örtlichen Industrie- und Privatkunden. Darüber hinaus wird die Geschäftsfelderweiterung insb. durch Contractinglösungen für Großkunden, kontinuierlich vorangetrieben. Die GVW GmbH ist darüber hinaus mit 19,8% an der WUN Pellets GmbH beteiligt.

WUN Bioenergie GmbH (Beteiligungsquote 50,9%):

Gegenstand des Unternehmens ist die Energieerzeugung aus regionalen, nachwachsenden Rohstoffen durch ein Biomasseheizkraftwerk mit angeschlossener Pelletproduktion sowie Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus hält die Gesellschaft einen Anteil von 25,1 % an der WUN Pellets GmbH, für die auch die technische und kaufmännische Betriebsführung durch die WUN Bioenergie GmbH erfolgt.

ZukunftsEnergie Nordostbayern GmbH (Beteiligungsquote 12,95%):

Die Geschäftstätigkeit der ZukunftsEnergie Nordostbayern GmbH ist das Halten von Beteiligungen an diversen Gesellschaften im Bereich erneuerbarer Energien sowie den Aufbau von Energieerzeugungskapazitäten im erneuerbaren Bereich für den Einsatz in dem Gesellschafterkreis des Unternehmens.

Solarpark Wunsiedel GmbH & Co. KG (Beteiligungsquote 50,8%):

Der Unternehmenszweck ist der Betrieb einer Photovoltaikanlage. 49,2 % der Kommanditanteile wurden an Bürger und Kommunen abgegeben, 50,8 % der Anteile hält die SWW Wunsiedel GmbH.

Wunsiedler Beteiligungs GmbH:

Die SWW Wunsiedel GmbH ist alleiniger Anteilseigner der Wunsiedler Beteiligungs GmbH, welche die Komplementärin der Solarpark Wunsiedel GmbH & Co. KG ist.

WUN Elektro GmbH (Beteiligungsquote 50%):

Die Gesellschaft ist tätig in der Planung und Durchführung von Elektroinstallationsarbeiten sowie über die 100% Tochtergesellschaft WUN Solar GmbH im Bereich Verkauf und Installation von PV Anlagen im Privat- und Gewerbebereich.

WUN H2 GmbH (Beteiligungsquote 10%)

Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Produktion und Vermarktung von Wasserstoff auf Basis der Elektrolyse sowie die Flexibilitätsvermarktung im Strommarkt.

UBT Future Energy Lab Wunsiedel GmbH (Beteiligungsquote 45%)

Die Gesellschaft verfolgt den Zweck der Etablierung und Unterstützung des Technologie Anwender Zentrum (TAZ) Wunsiedel als Außenstelle der Universität Bayreuth zur Stärkung der technologischen und wirtschaftlichen Wirkungspotentiale der Region Nordostbayern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% gegenüber dem Vorjahr. Weiterhin dämpfen hohe Preise auf allen Ebenen der Wirtschaft die Konjunktur, die steigenden Zinsen belasten die Finanzierungsbedingungen im Jahr 2023 merklich. Darüber hinaus verspürte die Deutsche Wirtschaft eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Entwicklung in den einzelnen Bereichen verlief unterschiedlich. So fiel die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) um 2,0% - maßgeblich durch eine geringere Leistung im Bereich der Energieversorgung. Auch das verarbeitende Gewerbe lag mit -0,4% unter dem Vorjahr. Lediglich im Baugewerbe konnte mit 0,2% ein kleines Plus gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Aber auch hier machten sich im Laufe des Jahres das stark angestiegene Preisniveau der Baustoffe, das zunehmend belastende Zinsniveau und der weiter anhaltende Fachkräftemangel bemerkbar. Positiv entwickelten sich jedoch die Dienstleistungsbereiche, die ihre Aktivitäten weiter ausbauen konnten und somit dem allgemeinen Negativtrend entgegenwirken konnten.

Keine Unterstützung bekam die deutsche Wirtschaft durch den privaten Konsum, der im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr fiel. Hier machten sich die hohen Verbraucherpreise deutlich bemerkbar.

Entwicklung Energieverbrauch und Wettbewerb

Der Energieverbrauch in Deutschlang fiel nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um 8,1% gegenüber dem Vorjahr, nachdem bereits in 2022 ein Rückgang von 4,7% zu verzeichnen war. Als Ursache hierfür ist sicherlich das weiter anhaltende hohe Energiepreisniveau sowie die wirtschaftlich schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft zu sehen. Seit 2005 hat sich der Energieverbrauch, und damit auch der für die Energieversorgerbrache relevante Markt, in Deutschland um rund 26% verringert.

Positiv entwickelte sich dagegen die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität, die sich im Jahr 2023 um 8,4% verbessert hatte. Diese Verbesserung liegt deutlich über dem langjährigen Mittel i. H. v. rund 2,5% pro Jahr und war im Wesentlichen getrieben durch das hohe Energiepreisniveau, die schwache wirtschaftliche Entwicklung und zum Teil durch die vorteilhafte Witterung in 2023.

Der anhaltende Wandel des Energiemixes im Primärenergieverbrauches war auch in 2023 deutlich zu sehen. So fiel der Anteil der Kernenergie auf 0,7% (Vorjahr 3,2%), Braun- und Steinkohle auf 17% (Vorjahr 19,8%), während der Anteil der erneuerbaren Energien auf 19,6% (Vorjahr 17,5%) und der sonstigen Energien auf 2,4% (Vorjahr 1,1%) anstieg. Auch Mineralöl und Erdgas konnten ihren Anteil auf 60,3% (Vorjahr 58,4%) steigern.

2.2. Geschäftsverlauf

Die wesentlichen Absatzmengen und Umsatzerlöse stellen sich wie folgt dar:

Strom Vertrieb:

Der Stromabsatz verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 von 57,7 Mio. kWh auf 54,5 Mio. kWh.

Die Umsatzerlöse verbesserten sich um 56 % auf 20.871 TEUR (Vorjahr 13.348 TEUR). Auf Grund der gestiegenen Beschaffungspreise wurden im Berichtsjahr sowohl im Tarifkunden-, als auch im Sonderkundenbereich zum Teil deutliche Preissteigerungen vorgenommen

Strom Netz:

Die Umsatzerlöse aus Netznutzung verringerten sich um 168 TEUR auf 1.504 TEUR.

Messstellenbetrieb:

Die Umsatzerlöse stiegen auf 10 TEUR (Vorjahr 8 TEUR).

Ladepunkte:

Die Umsatzerlöse sind um 19 TEUR auf 46 TEUR angestiegen.

Wasserversorgung:

Bei der Wasserversorgung stieg die Abgabe an Kunden leicht auf 448 tcbm (Vorjahr 444 tcbm). Die Umsatzerlöse stiegen infolgedessen auf 1.399 TEUR (Vorjahr 1.389 TEUR).

Wärmeversorgung:

Zum Stichtag 31.12.2023 waren an den Nahwärmenetzen Schönbrunn, Breitenbrunn und Neusorg insgesamt 224 Kunden (Vorjahr 192) angeschlossen.

Die gestiegene Kundenanzahl sowie eine kühlere Witterung sorgte für eine ansteigende Wärmeabgabe an Tarifabnehmer und Sondervertragskunden von 6.474 MWh auf 6.925 MWh. Durch die stark gestiegenen Beschaffungskosten für Brennstoffe, insbesondere im Bereich Contracting, mussten insbesondere im Sonderkundenbereich Preisanpassungen vorgenommen werden. Durch die Deckelungen des Wärmepreise auf Grund der staatlichen Wärmepreisbremse konnten die Belastungen für die Kunden deutlich verringert werden. Eine Preisanpassung erfolgte bei den Tarifkunden auf Grund von Preiszusicherungen bis teilweise Ende 2024 nicht.

Die Umsatzerlöse stiegen auf 861 TEUR (Vorjahr 601 TEUR).

Glasfaser:

Die SWW Wunsiedel GmbH betreibt ein eigenes Glasfasernetz, dessen Ausbau sukzessive - unter vorrangiger Ausnutzung von Fördermöglichkeiten - vorangetrieben wird. Dabei werden auch mögliche strategische Partnerschaften für den beschleunigten Ausbau in Betracht gezogen.

Der Fokus liegt auf dem konsequenten Ausbau der Netzinfrastruktur und einer kontinuierlichen Kundenakquise. Insgesamt werden zum 31.12.2023 985 Kunden (Vorjahr 894) mit Kommunikationsdienstleistungen versorgt.

Die Umsatzerlöse aus Internet- und Telefoniedienstleistungen stiegen auf 443 TEUR (Vorjahr 426 TEUR).

Freibad:

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 14 TEUR (Vorjahr 13).

2.3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse 2023 stiegen von 30.541 TEUR im Vorjahr auf 43.729 TEUR im Berichtsjahr deutlich an.

Die Gründe hierfür liegen zum einen in den deutlich gestiegenen Absatzpreisen im Strombereich sowie in der erstmalig für das Gesamtjahr abgerechneten Heizzentrale am Standort "Am Energiepark", die mit sechs Holzvergaser-BHKWs den Energiepark mit Prozesswärme versorgt sowie den erzeugten Strom im Rahmen der EEG-Regelungen einspeist und vergütet bekommt. Darüber hinaus konnte das Unternehmen bei den Eigenerzeugungsanlagen durch höhere Einspeisevergütungen im Geschäftsjahr profitieren. Des Weiteren wurde der Bereich Energieservice mit industriellen Kunden im Jahr 2023 aufgenommen und erste Umsätze erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen im Berichtsjahr von 661 TEUR auf 103 TEUR. Das Vorjahr war durch einen Einmaleffekt i. H. v. 570 TEUR geprägt.

Die Gesamtleistung betrug 44.186 TEUR (Vorjahr 31.664 TEUR).

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Stromerlöse mit 32.596 TEUR (Vorjahr 21.832 TEUR).

Umsatzerlöse aufgrund von Dienstleistungen und Weiterverrechnungen betrugen 2.692 TEUR (Vorjahr 2.569 TEUR), Erlöse aus der Wasserversorgung 1.399 TEUR (Vorjahr 1.389 TEUR) sowie Erlöse aus Wärmelieferungen aus Nahwärmenetzen und Contracting i. H. v. 861 TEUR (Vorjahr 601 TEUR). Sonstige Umsatzerlöse stiegen von 2.587 TEUR auf 4.630 TEUR. Der Anstieg ist im Wesentlichen bedingt durch erhöhte Stromeinspeisungen sowie durch ganzjährige Wärmelieferungen der Energiezentralen.

Den Erlösen stehen Materialaufwendungen von 31.327 TEUR (Vorjahr 21.747 TEUR) gegenüber. Als wesentlichen Posten enthält der Materialaufwand, neben den Aufwendungen für Strombezug i. H. v. 13.543 TEUR (Vorjahr 7.451 TEUR), Brennstoffe für die eigenen Erzeugungsanlagen i. H. v. 3.609 TEUR (Vorjahr 1.887 TEUR) sowie die Vergütungen für die Einspeisungen aus EEG- und KWK-Anlagen in Höhe von 8.218 TEUR (Vorjahr 6.860 TEUR).

Der Rohertrag als Differenz der Gesamtleistung und des Materialaufwandes, stieg im Geschäftsjahr auf 12.859 TEUR (Vorjahr 9.917 TEUR).

Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 2 % auf 4.811 TEUR (Vorjahr 4.715 TEUR).

Die durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiteranzahl sank von 69 auf 68.

Die Abschreibungen lagen auf Grund des weiter anhaltenden Investitionsaufkommens mit 2.270 TEUR über dem Vorjahreswert von 2.103 TEUR.

Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 3.263 TEUR (Vorjahr 1.748 TEUR) resultiert insbesondere aus Leasingaufwendungen i. H. v. 607 TEUR (Vorjahr 467 TEUR), Marketingaufwendungen 196 TEUR (Vorjahr 89 TEUR), sowie die vor allem auf Grund der zahlreichen neuen und geänderten Gesetzesvorgaben (z. B. für Preisbremsen etc.) notwendigen Gutachter- und Beratungskosten von 300 TEUR (Vorjahr 122 TEUR). Zusätzlich wurden Anlagenabgänge i. H. v. 295 TEUR verbucht.

Der Zinsaufwand stieg durch die zunehmenden Finanzierungstätigkeiten und durch das stark ansteigende Zinsumfeld von 696 TEUR auf 838 TEUR. Weiterhin schwierig stellt sich die Auszahlung von beantragten und genehmigten Fördermitteln dar, die einen hohen und teuren Zwischenfinanzierungsbedarf mit sich bringen. Die Auszahlungsprüfungen von teilweise >1 Jahr stellt eine massive finanzielle Belastung für stark investive Unternehmen dar.

Die Erträge aus Zinszahlungen und Ausschüttungen der Tochtergesellschaften stiegen erneut auf Grund der erfreulichen Beteiligungsentwicklung von 302 TEUR auf 423 TEUR.

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag stiegen auf Grund des verbesserten Ergebnisses von 348 TEUR auf 601 TEUR.

Der resultierende Jahresüberschuss liegt mit gesamt 1.433 TEUR über dem Vorjahr (569 TEUR) sowie Planergebnis (793 TEUR) Der deutliche Ergebnisanstieg konnte insbesondere durch die erfreulichen Ergebnisse der Eigenerzeugungsanlagen sowie durch die weiter positive Geschäftsentwicklung der Tochter- und Beteiligungsunternehmen erzielt werden.

2.4. Finanz- und Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Anlagenzugänge auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung von erhaltenen Zuschüssen und Fördermitteln 1.410 TEUR (Vorjahr 3.749 TEUR). Der Investitionsschwerpunkt lag bei den Versorgungsbetrieben auf dem weiteren Ausbau der Verteilungsanlagen. Dabei entfielen auf die Stromversorgung 342 TEUR, auf die Wasserversorgung 767 TEUR und auf das Glasfasernetz 122 TEUR.

Im Bau befindliche Anlagen waren zum Bilanzstichtag mit 5.408 TEUR (Vorjahr 4.294 TEUR) vorhanden. Davon sind als größte Posten 1.692 TEUR für die Sanierung der Hochbehälter (Bibersbacher Str. u. Kappel) zu nennen.

Die Finanzanlagen verringerten sich durch Tilgungen von Gesellschafterdarlehen auf 2.840 TEUR (Vorjahr 2.971 TEUR).

Das Anlagevermögen beträgt insgesamt 42.654 TEUR (Vorjahr 43.984 TEUR). Dessen Anteil an der Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahreswert von 86,4 % auf 79,5 % gesunken. Das Anlagevermögen ist zu 80, 9% langfristig finanziert.

Das Umlaufvermögen, i. W. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, stieg um 59 % auf 10.877 TEUR (Vorjahr 6.821 TEUR). Der Anstieg resultiert im Wesentlich aus Forderungen aus ausstehenden Fördermitteln sowie in Forderungen gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber.

Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 liegt das bilanzielle Eigenkapital, unter Berücksichtigung einer Ausschüttung von 500 TEUR in 2023, bei 8.964 TEUR (Vorjahr 8.031 TEUR) und beträgt 16,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 15,8 %) Die Bilanzsumme stieg auf Grund der hohen Investitionstätigkeit von 50.927 TEUR 53.643 TEUR.

Die Verbindlichkeiten lagen mit 35.427 TEUR 1,1% unter dem Vorjahr (Vorjahr 35.371 TEUR).

Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft wird in nachfolgender Kapitalflussrechnung dargestellt:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit  3.900 3.404 496
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 802 - 3.283 2.481
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  - 1.199 - 1.414 215
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.899 - 1.293 3.192
Finanzmittel am Anfang der Periode - 4.256 - 2.963 - 1.293
Finanzmittelfonds am Ende der Periode - 2.357 - 4.256 1.899

Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche und Finanzlage des Unternehmens als geordnet und zufriedenstellend. Die getätigten Investitionen der vergangenen Jahre, insbesondere in den Ausbau von neuen Geschäftsbereichen und Beteiligungen, tragen zunehmend zum Ergebnis der Gesellschaft und zur Verbesserung der Liquidität bei. Auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Energiemarktrisiken werden Risiken durch das breite Produkt- und Beteiligungsportfolio verringert. Die Liquidität im Geschäftsjahr war zu jederzeit gewährleistet.

3. Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen der Elektrizitätsverteilung, Messstellenbetriebs, Betrieb von Ladestationen und Gasverteilung

Die SWW Wunsiedel GmbH betreibt ein Stromverteilnetz in Wunsiedel und angrenzenden Gemeinden. Darüber hinaus ist die SWW Wunsiedel GmbH grundzuständiger Messstellenbetreiber in ihrem Netzgebiet, betreibt Ladestationen und erbringt energiespezifischer Dienstleistungen gegenüber dem Tätigkeitsbereich Gasverteilung eines verbundenen, vertikal integrierten Unternehmens. Gemäß den Vorschriften des § 6b EnWG und § 3 Abs. 4 MsbG ist die Gesellschaft zur Führung getrennter Konten sowie zur Aufstellung von Tätigkeitsabschlüssen für die genannten Tätigkeitsbereiche verpflichtet.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren beziehen sich im Wesentlichen auf Absatzmengen (u. a. kWh Strom, m³ Wasserabsatz, kWh Wärmeabsatz), Kundenanzahl (u. a. Zu- und Abgang von Wärme- und Glasfaserkunden). Darüber hinaus werden im Rahmen der finanziellen Leistungsindikatoren insbesondere die Gesamtleistung, Rohmarge, Ergebnis vor Steuern (EBT) herangezogen und zu den Planungsannahmen des Wirtschaftsplanes abgeglichen. Auf Grund der zur Erstellung des Wirtschaftsplanes in 2022 herrschenden großen Planungsunsicherheiten (Energiekrise, Ukraine-Krieg) sind im Berichtsjahr Abweichung zu den Planansätzen nur bedingt aussagefähig.

5. Prognosebericht

Der Wandel des politischen Mindsets hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft wird die Transformation eines zentral organisierten, auf fossile Energieträger ausgerichteten Systems hin zu einem dezentral organisierten System, welches auf erneuerbarer Energieerzeugung basiert, deutlich beschleunigen.

In diesem Zuge werden netzdienliche Sektorenkoppelungen, Residualkraftwerke und Einbeziehung industrieller Prozesse, die Bündelung und Steuerung auch kleinster Flexibilität, sowie die Etablierung neuer lokaler Marktsysteme eine erhebliche Rolle spielen, wobei das derzeitige Marktdesign den Anforderungen der "neuen" Energiewelt nicht gerecht wird.

Die Speicherung von Energie über lange Zeiträume sowie die Verteilung der Energie wird den Verteilnetzen künftig einen deutlichen höheren Stellenwert zukommen lassen. Damit verbunden ist die Digitalisierung und die Automatisierung der Netzinfrastruktur.

Mit der Entwicklung einer langfristigen und ganzheitlichen Unternehmensstrategie bis 2030 ist die SWW Wunsiedel GmbH für diesen Wandel gut gerüstet. Die Basis bildet hierbei das Strategiepapier "WUNsiedler Weg Energie" und die konsequente Verfolgung der strategischen Ziele. Damit können wir flexibel auf die Herausforderungen und Bedürfnisse in einer sich schnell verändernden Welt angemessen reagieren und den Umbau sowohl der Versorgungswirtschaft als auch der SWW Wunsiedel GmbH, aktiv gestalten.

Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2024 auf Grund der deutlichen Beruhigung der Energiemärkte mit einem einhergehenden Rückgang der Beschaffungs- und Absatzpreise mit einer Gesamtleistung auf 40,1 Mio. EUR. Dabei werden neue Geschäftsfelder sowie die positive Entwicklung der Tochtergesellschaften einen weiterwachsenden Anteil an der Geschäftsentwicklung tragen.

Als Ergebnis vor Steuern (EBT) plant die Gesellschaft einen Betrag von 879 TEUR.

Die geplanten Investitionen für 2024+2025 liegen bei 15.636 TEUR, i. W. in den Ausbau des Wärmenetzes in Wunsiedel, in langfristige Speichermedien einschließlich weiterer Energieerzeugungsanlagen sowie in die Sanierung der Wasserinfrastruktur.

6. Chancen- und Risikobericht

Risiken

Grundlage des Chancen- und Risikoberichts ist der politisch und gesellschaftlich gewollte Umbau der Energieversorgung. Hierbei treten zunehmend Unsicherheiten auf, mit welchen politischen Rahmenbedingungen für langfristige Investitionen gerechnet werden kann, insbesondere vor dem Hintergrund der Bundestagswahl in 2025. Sollte es hier zu einer grundlegenden politischen Meinungsänderung kommen, kann dies negative Auswirkungen auf das Geschäftsmodell des Unternehmens haben.

Die SWW Wunsiedel GmbH hat ihre Unternehmensstrategie bereits 2004 auf ein Umfeld mit den drei Säulen Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung ausgerichtet. Die Unternehmensstrategie trägt den Namen WUNsiedler Weg.

Risiken im Handels- und Vertriebsgeschäft:

Im operativen Handels- und Vertriebsgeschäft bestehen Risiken in der Beschaffung in der Form von Preis- und Mengenrisiken vor allem bei den Tarifkunden. Die Volatilität an den Energiemärkten hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt. Hinzu kommt, dass sich die Schwankungen nicht immer durch fundamentale Daten begründen lassen. Spekulationsgeschäfte an den Energiemärkten tragen zur erhöhten, nicht einschätzbaren, Volatilitäten der Märkte massiv bei.

Durch die konservative Beschaffungsstrategie des Unternehmens werden bereits in Vorjahren die Mengen für kommende Jahre (anteilig und in Tranchen) beschafft. Hier besteht auf Grund der gestiegenen Volatilitäten ein Preis- und Margen- und damit Kundenrisiko. Das Unternehmen begegnet dem Risiko durch den langfristigen Einkauf von lokal erzeugter Energie, um künftige Preisschwankungsrisiken zu minimieren.

Das Vertriebsgeschäft ist ebenfalls durch mögliche Zahlungsausfälle der Kunden betroffen. Das Risiko wird durch das breite Kundenportfolio begrenzt.

Personalrisiken:

Der Wandel des Anforderungsprofils von Mitarbeitern in der Versorgungswirtschaft verschärft den Wettbewerb um qualifizierte Personalressourcen. Dabei tritt die Versorgungswirtschaft in Konkurrenz zu bis dato nicht tangierten Branchen mit dort teilweise deutlich nach oben abweichenden Vergütungsmöglichkeiten. Der steigende Wettbewerb sowie die Regulierung der Netzentgelte lassen jedoch nur bedingt Kostensteigerungen zu. Dem gegenüber jedoch stehen tariflich fixierte Lohnkostensteigerungen im Versorgungssektor.

Insbesondere die - inflationsgetriebenen - hohen Tarifabschlüsse des öffentlichen Dienstes bzw. der Versorgungswirtschaft in 2023 stellen ein nicht zu vernachlässigendes wirtschaftliches Risiko für das Unternehmen dar.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weitgehend über Gesellschafterdarlehen und Bankdarlehen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken bestehen hierbei im Wesentlichen in einer nicht fristenkongruenten Finanzierungsstruktur, dem Zinsänderungsrisiko sowie in dem Liquiditätsrisiko. Die Fristenkongruenz wird bei allen Neu- und Anschlussfinanzierungen berücksichtigt, um die Finanzierung an die erwarteten Investitionsrückflüsse anzupassen. Vergangene, nicht fristenkongruent finanzierte Investitionen, werden bei Auslaufen von Zinsbindungsfristen auf die Zielfristigkeit neu ausgerichtet bzw. fristengerecht um finanziert. Dem Zinsänderungsrisiko wird durch langlaufende Zinsbindungsfristen begegnet.

Durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, vorhandene kurzfristige Kreditlinien und auch Finanzierungsmöglichkeiten über Lieferantenkredite wird dem Risiko einer möglichen Unterdeckung im Working Capital begegnet. Grundsätzlich sind durch die regelmäßigen Abschläge der Stromkunden und die damit einhergehenden planbaren Beschaffungskosten die Risiken im operativen Cash-Management als gering einzustufen.

Das Liquiditätsmanagement wird insbesondere durch das Investitionsverhalten geprägt. Hier können sich Investitionen auf Grund von gesetzlichen und baulichen Rahmenbedingungen sowie einer nicht einschätzbaren Förderlandschaft merklich in ihren Planannahmen verändern und damit zu veränderten Finanzierungsanforderungen führen.

Chancen

Das größte Potential ist die frühzeitige Ausrichtung des Unternehmens auf eine nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung. Dadurch hat die Gesellschaft frühzeitig neue Geschäfts­modelle entwickelt und mit konkreten Projekten untermauert. Dies ist umso wichtiger, da ein zunehmender Margen- und Investitionsdruck aus diesen tradi­tionellen Bereichen die Ergebnisse künftig weiter belasten wird. Die Entwicklung des Gewerbegebiets "Am Energiepark" zeigt deutlich und eindrucksvoll die positive und gewinnbringende Entwicklung der eingeschlagenen Strategie.

Wesentlich und essenziell für das Unternehmen und für die Unternehmensgruppe ist jedoch, dass die sich abzeichnende und beschleunigte Substitution von fossilen Energieträgern die vor Jahren begonnene Strategie des Unternehmens bestätigt und enorme Chancen für die kommenden Jahre bietet. Das Unternehmen doch das notwendige Wissen und das hierfür benötigte Umfeld, diesen Wandel aktiv mit gestalten zu können.

Zusammenfassung

Die Umsetzung der langfristigen Unternehmensstrategie, basierend auf den Säulen Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung, hat bereits im Vorfeld die Risiken des heuti­gen Wandels vorweggenommen und bietet dem Unternehmen eine Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten.

 

Wunsiedel, 10.07.2024

Geschäftsführung

Krasser

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 330.837,74 133.712,75
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG  44.669,05 601.235,74
375.506,79 734.948,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten  3.050.395,94 3.061.777,06
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen  9.576.630,69 10.140.220,90
3. Verteilungsanlagen  20.905.904,49 22.266.281,70
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung  498.291,58 515.327,82
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau  5.407.902,23 4.293.884,13
39.439.124,93 40.277.491,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  387.370,94 387.370,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen  1.566.500,00 1.737.500,00
3. Beteiligungen  885.000,00 845.375,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 950,30 950,30
2.839.821,24 2.971.196,24
42.654.452,96 43.983.636,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.019.188,81 933.479,95
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen  113.528,45 111.817,86
1.132.717,26 1.045.297,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.399.847,66 3.199.633,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: 12.651,01 EUR (Vorjahr: 12.651,01 EUR)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen  380.312,38 612.973,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)
3. Forderungen gegen Gesellschafter  1.456.044,21 371.728,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)
4. Forderungen gegen Unternehmen,  279.908,75 232.334,90
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)
5. Sonstige Vermögensgegenstände  3.220.476,73 1.350.041,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: 259,72 EUR (Vorjahr: 718,18 EUR)
9.736.589,73 5.766.712,25
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten  7.875,87 8.501,71
10.877.182,86 6.820.511,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten  111.561,35 122.970,28
53.643.197,17 50.927.118,39
PASSIVA 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital  1.400.000,00 1.400.000,00
II. Kapitalrücklage  2.652.051,95 2.652.051,95
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen  3.408.000,00 3.408.000,00
IV. Gewinnvortrag  71.251,90 2.704,52
V. Jahresüberschuss  1.432.750,55 568.547,38
8.964.054,40 8.031.303,85
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse  505.193,84 562.234,36
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  466.869,00 450.132,00
2. Steuerrückstellungen  319.107,34 38.069,34
3. Sonstige Rückstellungen 2.822.341,06 1.307.944,18
3.608.317,40 1.796.145,52
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten  16.826.203,90 18.405.124,94
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: 3.830.754,39 EUR (Vorjahr: 5.348.431,06 EUR)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.110.659,08 2.705.060,40
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: 3.110.659,08 EUR (Vorjahr: 2.705.060,40 EUR)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  378.085,29 387.716,76
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: 378.085,29 EUR (Vorjahr: 387.716,76 EUR)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 9.129.172,90 10.183.391,77
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: 2.569.888,11 EUR (Vorjahr: 3.188.600,30 EUR)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,  352.992,24 8.179,68
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: 352.992,24 EUR (Vorjahr: 8.179,68 EUR)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 5.629.488,63 3.681.414,72
davon
a) mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: 5.530.156,32 EUR (Vorjahr: 3.523.886,10 EUR)
b) aus Steuern: 377.615,88 EUR (Vorjahr: 263.837,91 EUR)
c) im Rahmen der sozialen Sicherheit: 4.819,96 EUR (Vorjahr: 3.651,83 EUR)
35.426.602,04 35.370.888,27
E. Rechnungsabgrenzungsposten  5.139.029,49 5.166.546,39
53.643.197,17 50.927.118,39

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

1.1. - 31.12.2023  Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse  44.910.590,12 31.746.134,30
./. enthaltene Stromsteuer  -1.181.990,32 -1.205.011,83
43.728.599,80 30.541.122,47
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes
an unfertigen Erzeugnissen  1.491,84 63.192,08
3. Andere aktivierte Eigenleistungen  353.049,49 398.764,80
4. Sonstige betriebliche Erträge  103.372,97 660.600,83
44.186.514,10 31.663.680,18
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und -28.682.343,17 -19.761.580,40
Betriebsstoffe und für bezogene Waren  -2.645.009,54 -1.985.471,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  -31.327.352,71 -21.747.051,80
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.785.964,62 -3.637.838,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen -1.024.989,03 -1.077.385,55
für Altersversorgung und für Unterstützung 
davon für Altersversorgung: -273.552,44 EUR
(Vorjahr: -362.018,03 EUR) -4.810.953,65 -4.715.223,89
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen  -2.269.993,73 -2.102.729,53
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  -3.263.208,95 -1.747.522,93
Betriebliches Ergebnis  2.515.005,06 1.351.152,03
9. Erträge aus Beteiligungen  324.970,76 264.993,04
davon aus verbundenen Unternehmen: 324.970,76 EUR
(Vorjahr: 264.993,04 EUR)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren
und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 97.551,31 37.351,23
davon aus verbundenen Unternehmen: 97.448,13 EUR
(Vorjahr: 37.351,23 EUR)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  417,00 1.402,60
davon aus verbundenen Unternehmen: 0,00 EUR
(Vorjahr: 0,00 EUR)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere  -11.000,00 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  -837.736,19 -695.310,11
davon aus Aufzinsungen: 0,00 EUR)
(Vorjahr: -6.492,00 EUR)
davon an Gesellschafter: 0,00 EUR)
(Vorjahr: -153.832,51 EUR)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -601.413,64 -348.371,04
15. Ergebnis nach Steuern 1.487.794,30 611.217,75
16. Sonstige Steuern -55.043,75 -42.670,37
17. Jahresüberschuss 1.432.750,55 568.547,38

Anhang

Allgemeines

Das Unternehmen ist unter der Firma "SWW Wunsiedel GmbH" mit Sitz in Wunsiedel im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter HRB 3290 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Versorgung des Stadtgebiets mit Strom, Gas, Wärme, Wasser, breitbandiger Telekommunikation, den Bädern, dem Installationsbetrieb und die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Straßenbeleuchtungskonzepten. Die Erbringung von sonstigen Service- und Dienstleistungen mit dem Ziel des Klimaschutzes bzw. der Förderung von nachhaltigen Verkehrs-, Mobilitäts- und Wärmekonzepten im Netzgebiet der SWW Wunsiedel GmbH ist Gegenstand des Unternehmens, soweit der vor Ort bestehende Bedarf nicht ausreichend durch private Dritte gedeckt wird. Außerhalb des Stadtgebiets sind diese Aktivitäten nur aufgrund Vereinbarung oder mit Zustimmung der jeweils betroffenen Gebietskörperschaft zulässig.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Nach § 265 Abs. 5 HGB wurde das Gliederungsschema der Bilanz um branchenspezifische Posten erweitert.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 15 des Gesellschaftsvertrags nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen sind neben den Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten und Bauzeitzinsen (in der Vergangenheit) einbezogen. Auf das bewegliche Anlagevermögen wurden für Zugänge bis zum 31. Dezember 2009 unter Beachtung steuerrechtlicher Regelungen Abschreibungen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Die degressive Abschreibung ist mit 188 TEUR ausgewiesen. Die zugrunde gelegten Abschreibungssätze entsprechen den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauern der wesentlichen Anlagen (Leitungsnetz und Hausanschlüsse) belaufen sich zwischen 20 und 40 Jahren. Seit dem 1. Januar 2010 werden Zugänge ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden aufgrund geringen Umfangs in einem Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Berichtsjahr jeweils mit 20 % linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen und Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennbetrag oder - wenn eine dauerhafte Wertminderung vorliegt - mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Bestehenden Risiken wurde durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 28,91 % (davon 15,0 % für Körperschaftsteuer und 5,5 % Solidaritätszuschlag) zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Passiva

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält gewährte Tilgungszuschüsse für Darlehen, die zum Ausbau der Wärmenetze in Breitenbrunn, Schönbrunn und Neusorg aufgenommen wurden . Diese werden über einen Zeitraum von 16 - 18 Jahren zugunsten der sonstigen Erträge linear aufgelöst.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zum Stichtag gemäß Planformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer bis dahin abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Es wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (Vorjahr 1,78%), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB), verwendet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 11 TEUR. Es wurde ein Gehalts- und Rententrend von je 2,20 % p. a. berücksichtigt.

Bei den sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Insoweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden die Rückstellungen gemäß § 253 (2) HGB abgezinst ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die als Rechnungsabgrenzungsposten passivierten erhaltenen Baukostenzuschüsse werden ratierliche über einen Zeitraum von 20 Jahren zugunsten der Umsatzerlöse linear aufgelöst.

Umsatzerlöse

Stromgroßkunden werden monatlich abgelesen und abgerechnet. Bei den einmal zum Bilanzstichtag abzurechnenden Strom- und Wasserkunden wird eine Ablesung im Dezember durchgeführt. Zum Bilanzstichtag erfolgt anhand von Wichtungstabellen eine Hochrechnung des Verbrauches, der mit den aktuellen Preisen abgerechnet wird.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens, einschließlich der kumulierten Abschreibungen, wird auf den Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023 verwiesen.

Anteil am Kapital Eigenkapital zum  Jahresergebnis 
Anteilsbesitz der Gesellschaft  31.12.2023 2023
% TEUR TEUR
GVW GmbH 50,0 2.669 830
Wunsiedel
Wunsiedler Beteiligungs GmbH,
Wunsiedel  100,0 28 0
Solarpark Wunsiedel
GmbH & Co. KG, 50,8 72 15
Wunsiedel
WUN Elektro GmbH,
Wunsiedel  50,0 906 62
WUN Bioenergie GmbH,
Wunsiedel  50,9 2.090 333
ZukunftsEnergie
Nordostbayern GmbH  12,95 2.145 1.055
WUN H2 GmbH  10 8.621 (VJ) 365 (VJ)
UBT Future Energy LAB
Wunsiedel GmbH  45 45 -5

Weiterhin bestehen Ausleihungen an verbundene Unternehmen (WUN Bioenergie GmbH) mit 1.567 TEUR.

Umlaufvermögen

Unter den Vorräten sind vor allem Netz- und Installationsmaterial mit 697 TEUR, noch nicht abgerechnete Aufträge mit 114 sowie Brennstoffe für die Heizkraftwerke Schönbrunn, Neusorg und Energiezentrale mit 322 TEUR ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen  4.400 3.200
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 380 613
Forderungen gegen Gesellschafter  1.456 372
Forderungen gegen Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht  280 232
Sonstige Vermögensgegenstände 3.221 1.350
9.737 5.767

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten vor allem Forderungen aus Strom-, Wasser-, Wärmelieferungen mit 2.737 TEUR. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 13 TEUR (i. Vorjahr 13 TEUR) und den sonstigen Vermögensgegenständen 0 TEUR (i. Vorjahr 1 TEUR) eine Laufzeit von länger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 380 TEUR (Vorjahr 613) beinhalten im Wesentlichen Leistungsforderungen gegenüber der GVW GmbH 157 TEUR und der WUN Bioenergie GmbH mit 218 TEUR. Unten den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden kurzfristige Leistungsforderungen in Höhe von 280 TEUR ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von 211 TEUR, Beträge aus Vorsteuern in Höhe von 322 TEUR, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen sowie Ansprüche gegen Übertragungsnetzbetreiber mit 2.029 TEUR, Erstattungsansprüche aus Einspeisevergütungen 461 TEUR und Lieferantenguthaben mit 102 TEUR.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit 100 TEUR (Vorjahr 110 TEUR) die Vorauszahlung für den auf 20 Jahre gepachteten Weiher sowie mit 12 TEUR (Vorjahr 13 TEUR) ein Disagio.

Latente Steuern werden für zeitlichen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen insbesondere bei der Pensionsrückstellung und sonstigen Rückstellungen unter Berücksichtigen der steuerlichen Verlustvorträge ermittelt. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital von 1.400 TEUR entspricht dem Gesellschaftsvertrag. Es wird zu 94 % vom WUN Infrastruktur KU und zu 6 % von der Stadt Wunsiedel gehalten und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Rückstellungen für Pensionen  467 450
Steuerrückstellungen  319 38
Sonstige Rückstellungen  2.822 1.308
3.608 1.796

Die sonstigen Rückstellungen sind insbesondere mit 289 TEUR für Urlaubs- und Überstundenguthaben und mit 2.261 TEUR für ausstehende Rechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

mit einer Restlaufzeit
Gesamt kleiner größer davon über
31.12.2023 1 Jahr 1 Jahr 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten  16.826 3.830 12.996 7.572
Vorjahr 18.405 5.348 13.057 8.413
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen  3.111 3.111 0 0
Vorjahr  2.705 2.705 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen  378 378 0 0
Vorjahr  388 388 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
den Gesellschaftern 9.129 2.570 6.559 4.817
Vorjahr  10.183 3.188 6.995 5.253
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht  353 353 0 0
Vorjahr 8 8 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten  5.630 5.630 99 0
Vorjahr 3.682 3.682 0 0
35.427 15.336 19.654 12.389

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit insgesamt 3.111 TEUR beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten für Strombezug von Dritten in Höhe von 1.368 TEUR. Unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 378 TEUR ausgewiesen. In dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Darlehen mit 6.995 TEUR sowie kurzfristige Ausleihungen mit 1.700 TEUR enthalten. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 353 TEUR erfasst. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Geschäftsjahr das Guthaben aus Strom-, Wärme- und Wasserlieferungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Ausfallbürgschaften der Stadt Wunsiedel in Höhe von 12.523 TEUR besichert.

Passive Rechnungsabgrenzung

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Baukostenzuschüsse  4.936 4.947
RZWas Zuschüsse  203 220
5.139 5.167

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Dienstleistungsverträgen betragen 1.848 TEUR p.a. Davon betreffen 1.058 TEUR verbundene Unternehmen.

Für den Strombezug bestehen Verträge in Höhe von TEUR 2.787.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Stromversorgung  32.596 21.832
Wasserversorgung 1.399 1.389
Nebengeschäft  250 328
Wärmeversorgung  861 601
Bäderbetrieb  14 13
Vermietung und Verpachtung  467 449
Dienstleistungen und Weiterverrechnungen  2.692 2.569
Glasfaser  464 435
Auflösung Baukostenzuschüsse 356 338
Sonstige  4.630 2.587
43.729 30.541

Die sonstigen Erlöse enthalten als größte Position Erlöse für die erzeugte Energie durch die Photovoltaikanlagen und Biomasseheizkraftwerke mit 2.747 TEUR. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 538 TEUR enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge von 103 TEUR (Vorjahr 660 TEUR) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Anlagenabgängen mit 21 TEUR, Auflösungen von Rückstellungen mit 8 TEUR sowie die Auflösung der Investitionszuschüsse mit 74 TEUR. Die periodenfremden Erträge betragen 17 TEUR.

Materialaufwand

Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Vergütungen für die Einspeisungen aus EEG- und KWK-Anlagen in Höhe von 8.217 TEUR (Vorjahr 7.183 TEUR) sowie den Strombezug von Dritten in Höhe von 13.543 TEUR (Vorjahr 7.451 TEUR). Die periodenfremden Aufwendungen betragen 574 TEUR.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als größte Position die Leasingaufwendungen mit 607 TEUR, Konzessionsabgaben mit 543 TEUR, Prüfungs- und Beratungskosten mit 300 TEUR sowie Marketingaufwendungen mit 196 TEUR. Die periodenfremden Aufwendungen betragen 354 TEUR.

Finanzergebnis

Beim Finanzergebnis von -426 TEUR stehen den Erträgen von 849 TEUR Aufwendungen von 849 TEUR gegenüber. Der Zinsaufwand enthält Beträge aus Aufzinsungen von Rückstellungen in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr 6 TEUR).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In der Position sind Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von insgesamt 600 TEUR (Vorjahr 348 TEUR) für das laufende Geschäftsjahr sowie 1 TEUR für die Vorjahre enthalten.

Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Beschäftigtenzahlen und Arbeitnehmergruppen

Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 39 Angestellte (Vorjahr 41) und 26 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 26), mithin 65 Mitarbeiter (Vorjahr 67), beschäftigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr 2023 wurden für das vom Abschlussprüfer zu berechnende Gesamthonorar 23 TEUR für Jahresabschlussprüfung und 13 TEUR für Bescheinigungsleistungen im Aufwand erfasst.

Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG - Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen

Es besteht ein Dienstleistungsvertrag für kaufmännische Betriebsführung mit der GVW GmbH in Höhe von 123 TEUR.

Mit der WUN Bioenergie GmbH bestehen Verträge über die technische und kaufmännische Betriebsführung sowie Verträge für Wartung, Nutzungsüberlassung des BHKW`s und den Erdgasbezug mit insgesamt 1.578 TEUR.

Die Betriebsführung für die ZukunftsEnergie Nordostbayern GmbH, ZukunfstEnergie Nordostbayern Wind GmbH sowie für die Windpark Neuenreuth GmbH umfasst insgesamt 205 TEUR.

Mit dem WUN Infrastruktur KU besteht ein Servicevertrag in Höhe von 252 TEUR.

Die SWW hat der WUN Bioenergie GmbH, Wunsiedel, ein Darlehen über 3.000 TEUR gewährt. Das Darlehen wird mit marktüblichem Zinssatz verzinst. Der Stand des Darlehens zum 31.12.2023 beträgt 1.567 TEUR.

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat
Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik Dipl. Verwaltungswirt (FH)
Vorsitzender
Zweiter Bürgermeister Manfred Söllner Dipl.-Verw.wirt (FH)
Stellvertretender Vorsitzender
Stadtrat Aaron Grimm Geschäftsinhaber
Stadtrat Martin Schöffel Dipl.-Wirtschafting. (FH)
Stadtrat German Schlaug Lehrer a. D.
Stadtrat Michael Träger Dipl.-Finanzwirt (FH)
Geschäftsführung
Dipl.-Ing. (FH) Marco Krasser

Ergänzende Angaben

Bezüge des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung

Entsprechend der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben über die Vergütung des Geschäftsführers.

Die für die Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge betra­gen insgesamt 9 TEUR.

Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2023

Die Geschäftsführung schlägt, in Absprache mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss von 1.432.750,55 EUR den Betrag von 200.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschüt­ten und 1.200.000,00 EUR in die Gewinnrücklage einzustellen. Der Restbetrag von 32.750,55 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Wunsiedel, 10.07.2024

Geschäftsführung

Krasser

Anlagenspiegel für das Wirtschaftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsstand Zugänge Abgänge Umbuchungen Endstand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnl. Rechte  1.208.879,67 0,00 0,00 319.977,20* 1.528.856,87
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG 626.596,94 30.781,45 292.732,14 -319.977,20* 44.669,05
Summe I  1.835.476,61 30.781,45 292.732,14 0,00 1.573.525,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten  7.394.941,08 48.503,60 0,00 0,00 7.443.444,68
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen  19.342.001,41 57.966,84 0,00 109.526,56 19.509.494,81
3. Verteilungsanlagen 65.875.674,66 -148.230,66** 0,00 32.709,18 65.760.153,18
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung  3.060.204,60 121.115,64 54.369,00 0,00 3.126.951,24
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau  4.293.884,13 1.300.165,68 43.911,84 -142.235,74 5.407.902,23
Summe II  99.966.705,88 1.379.521,10 98.280,84 0,00 101.247.946,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  387.370,94 0,00 0,00 0,00 387.370,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen  1.737.500,00 0,00 171.000,00 0,00 1.566.500,00
3. Beteiligungen  845.375,00 50.625,00 0,00 0,00 896.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens  1.154,37 0,00 0,00 0,00 1.154,37
Summe III 2.971.400,31 50.625,00 171.000,00 0,00 2.851.025,31
Anlagevermögen  104.773.582,80 1.460.927,55 562.012,98 0,00 105.672.497,37
Kumulierte Abschreibungen
Anfangsstand Zugänge Abgänge Endstand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnl. Rechte  1.100.528,12 97.491,01 0,00 1.198.019,13
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I  1.100.528,12 97.491,01 0,00 1.198.019,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten  4.333.164,02 59.884,72 0,00 4.393.048,74
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen  9.201.780,51 731.083,61 0,00 9.932.864,12
3. Verteilungsanlagen 43.609.392,96 1.244.855,73 0,00 44.854.248,69
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung  2.544.876,78 136.678,66 52.895,78 2.628.659,66
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau  0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II  59.689.214,27 2.172.502,72 52.895,78 61.808.821,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen  0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen  0,00 11.000,00 0,00 11.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens  204,07 0,00 0,00 204,07
Summe III 204,07 11.000,00 0,00 11.204,07
Anlagevermögen  60.789.946,46 2.280.993,73 52.895,78 63.018.044,41
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnl. Rechte  330.837,74 108.351,55
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG 44.669,05 626.596,94
Summe I  375.506,79 734.948,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten  3.050.395,94 3.061.777,06
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen  9.576.630,69 10.140.220,90
3. Verteilungsanlagen 20.905.904,49 22.266.281,70
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung  498.291,58 515.327,82
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau  5.407.902,23 4.293.884,13
Summe II  39.439.124,93 40.277.491,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  387.370,94 387.370,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen  1.566.500,00 1.737.500,00
3. Beteiligungen  885.000,00 845.375,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens  950,30 950,30
Summe III 2.839.821,24 2.971.196,24
Anlagevermögen  42.654.452,96 43.983.636,34

* inkl. Anpassung des Ausweises aus Vorjahren von 25,4 TEUR

** inkl. Investitionszuschüsse für den Ausbau des Wärmenetzes Schönbrunn in Höhe von 992,9 TEUR

Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der SWW Wunsiedel GmbH

A. Allgemeine Angaben

Die SWW Wunsiedel GmbH betreibt ein Stromverteilnetz in Wunsiedel und angrenzenden Gemeinden. Darüber hinaus ist die SWW Wunsiedel GmbH grundzuständiger Messstellenbetreiber in ihrem Netzgebiet, betreibt Ladestationen und erbringt energiespezifischer Dienstleistungen gegenüber dem Tätigkeitsbereich Gasverteilung eines verbundenen, vertikal integrierten Unternehmens. Des Weiteren betriebt die Gesellschaft sonstige Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors (Eigenerzeugung, Nebengeschäfte und Stromhandel) sowie andere Aktivitäten außerhalb des Elektrizitätssektors (Wasserversorgung, Wärmeversorgung, Bäderbetrieb sowie Glasfasernetz). Für die genannten Tätigkeiten werden im Rahmen der Rechnungslegung getrennte Konten gemäß § 6 Abs. 3 EnWG i. V.m. § 3 Abs. 4 MsbG geführt.

Die Aufteilung der Aktiv- und Passivposten erfolgte weitestgehend direkt über die jeweiligen Sachverhalte. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgt eine Aufteilung dieser Positionen unter Verwendung von branchenüblichen Verteilungsschlüsseln (Umsatzschlüssel, Aufwandsschlüssel, Kapitalschlüssel). Zur Entwicklung des Anlagevermögens, einschließlich der kumulierten Abschreibungen, wird auf den Anlagennachweis für das Wirtschaftsjahr 2023 verwiesen. Die zugrunde gelegten Abschreibungssätze entsprechen den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauern der wesentlichen Anlagen (Leitungsnetz und Hausanschlüsse) belaufen sich zwischen 20 und 33 Jahren. Seit dem 1. Januar 2010 werden Zugänge ausschließlich linear abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt wie im Anhang angegeben nach den gleichen Vorgaben wie für die Gesamtgesellschaft. Hierbei wurden die Vermögensgegenstände über Kostenstellen den einzelnen Tätigkeitsbereichen zugerechnet.

Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte über die eingerichtete Kostenstellenrechnung weitestgehend direkt auf den einzelnen Kostenstellen. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgt eine Aufteilung diese Positionen unter Verwendung von branchenüblichen Verteilungsschlüsseln (Umsatzschlüssel, Aufwandsschlüssel).

Bei der Zuordnung zu den einzelnen Bereichen wurde der Grundsatz der Stetigkeit beachtet. Sofern das Stetigkeitsprinzip durchbrochen wird, erfolgt an der entsprechenden Stelle eine Erläuterung und Begründung für die Änderung. Eine sachgerechte Abgrenzung der Tätigkeiten wurde vorgenommen und die Leistungsbeziehungen zwischen den Tätigkeiten zutreffend abgebildet.

Die im Anhang der SWW Wunsiedel GmbH für das Geschäftsjahr 2023 genannten Bilanzierung- und Bewertungsmethoden finden auf den Tätigkeitsabschluss entsprechende Anwendung.

Der bilanzielle Ausgleich der Tätigkeitsbilanz erfolgt für die einzelnen Tätigkeiten gesondert auf der Aktiv- oder Passivseite unter dem Bilanzposten "Kapitalausgleichsposten".

Die zwischen den einzelnen Tätigkeiten bestehenden innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen sind in der Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung als Umsatzerlöse sowie Materialaufwand ausgewiesen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

B.1 Anlagevermögen

Die Zuordnung des Anlagevermögens erfolgte weitestgehend direkt. Die Aufteilung der gemeinsamen Anlagen erfolgte nach dem Allgemeinschlüssel.

B.2 Vorräte

Die Zuordnung der Vorräte erfolgte direkt.

B.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Aufteilung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen Saldenlisten der einzelnen Tätigkeiten zu Grunde. Die Zuordnung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Gesellschafter sowie gegen Unternehmen mit Beteiligung erfolgte weitestgehend direkt. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgt eine Aufteilung dieser Positionen nach dem Allgemeinschlüssel. Im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt direkte Zuordnung. Steuererstattungsansprüche wurden direkt zugeordnet. Die Restlaufzeiten der Forderungen liegen grundsätzlich unter einem Jahr, bei den sonstigen Vermögensgegenständen liegt für einen Betrag von TEUR 0 (VJ TEUR 1) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr vor.

B.4 Liquide Mittel

Die Zuordnung der Bankbestände erfolgte nach dem Allgemeinschlüssel.

B.5 Rechnungsabgrenzungsposten

Die Aufteilung erfolgte nach dem Allgemeinschlüssel.

B.6 Eigenkapital

Die Aufteilung des Eigenkapitals erfolgte unter Berücksichtigung des Kapitalschlüssels.

Das aktuelle Jahresergebnis wurde direkt zugerechnet.

B.7 Rückstellungen

Die Zuordnung der Rückstellungen sowie deren Fortschreibung erfolgte weitestgehend direkt, im Übrigen mit dem Personal bzw. Allgemeinschlüssel.

B.8 Verbindlichkeiten

Die Aufteilung der Verbindlichkeiten erfolgte weitestgehend direkt unter Berücksichtigung der jeweiligen Saldenlisten. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgte die Aufteilung nach dem Allgemeinschlüssel.

Verbindlichkeiten

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
kleiner größer über
31.12.2023 1 Jahr 1 Jahr 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten  3.550 685 2.865 1.267
Vorjahr 2.551 899 1.652 568
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen  113 113 0 0
Vorjahr  159 159 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen  205 205 0 0
Vorjahr  185 185 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
den Gesellschaftern  497 155 342 275
Vorjahr 635 276 359 292
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht  135 135 0 0
Vorjahr  8 8 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten  1.642 1.601 41 0
Vorjahr  1.969 1.767 202 0
6.142 2.894 3.248 1.542
Vorjahr  5.507 3.294 2.213 1.283

Die Verbindlichkeiten der Tätigkeitsbereiche Messstellenbetrieb sowie Ladestationen haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

B.9 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Abgrenzungsposten umfasst die erhaltenen Baukostenzuschüsse. Die Zuordnung erfolgte direkt.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

C.1 Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge

Die Zuordnung der Erlöse erfolgte auf Basis von Auswertungen aus der Verbrauchsabrechnung. Die Erlöse mit Dritten sowie die Erlöse gegenüber dem assoziierten Vertrieb sind unter den Umsatzerlösen ausgewiesen.

Die übrigen Erlöse und Erträge wurden gemäß Ihrer Entstehung und dem bilanziellen Ausweis zugeordnet.

C.2 Materialaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufteilung der Aufwendungen erfolgte unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu den Kostenstellen. Wesentliche Positionen, die nicht direkt zuordenbar waren, wurden mit sachgerechten Schlüsseln zwischen den Tätigkeiten aufgeteilt (Allgemeinschlüssel, Netzschlüssel).

C.3 Zinsergebnis

Die Zuordnung der Zinserträge und der Zinsaufwendungen erfolgte weitestgehend direkt.

C.4 Steuern

Die Steuern sind direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

 

Wunsiedel, 10.07.2024

Geschäftsführung

Krasser

Tätigkeiten-Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Strom Netz

2023 2022
AKTIVA Strom Strom
Netz Netz
A. Anlagevermögen 
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 291.847,20 574.638,70
2. Sachanlagen  11.132.273,99 10.697.673,93
11.424.121,19 11.272.312,63
B. Umlaufvermögen 
I. Vorräte 488.721,10 423.691,92
II. Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 
1.) aus Lieferungen u. Leistungen 915.837,23 416.326,89
2.) gegen verbundene Unternehmen 0,00 4.826,58
3.) gegen Gesellschafter  200,13 200,13
4.) gegen Unternehmen mit Beteiligung  6.487,99 0,00
5.) Sonstige Vermögensgestände  2.353.052,81 578.702,54
III. Guthaben bei Kreditinstituten  2.898,32 3.128,63
IV. Kapitalausgleichsposten  35.802,44 1.774.651,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.481,43 5.343,99
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
15.229.602,65 14.479.185,13
PASSIVA
A. Zugeordnetes Kapital  3.668.416,94 4.873.600,79
B Rückstellungen 2.036.025,87 843.771,21
C Verbindlichkeiten C Verbindlichkeiten
1. gegenüber Kreditinstituten  3.550.439,02 2.550.455,44
2. Erhaltene Anzahlungen 
2. aus Lieferungen und Leistungen 199.238,95 158.673,62
3. gegenüber verbundenen Unternehmen 204.890,01 185.417,69
4. gegen Gesellschaftern  497.056,41 635.132,47
5. Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis  134.505,04 8.179,68
6. sonstige Verbindlichkeiten  1.642.624,64 1.969.160,47
D. Kapitalausgleichsposten  0,00 0,00
E. Rechnungsabgrenungsposten  3.296.405,77 3.254.793,76
15.229.602,65 14.479.185,13

Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung 2023 - Strom Netz

2023 2022
STROM Netz STROM Netz
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.433.212,77 13.021.772,10
2. Bestandsveränd. Unfertige Erzeugnisse  7.578,65 -2.891,05
3. andere aktivierte Eigenleistungen  278.468,26 224.883,13
4. Sonstige betriebliche Erträge  23.550,05 9.218,02
Summe Erträge  16.742.809,73 13.252.982,20
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
für bezogene Waren  13.490.976,55 9.320.497,32
b) für bezogene Leistungen  655.791,91 501.563,60
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter  1.382.740,48 1.408.085,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung  374.354,75 417.019,77
davon für Altersversorgung:
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Anlagegüter und
Sachanlagen  737.203,95 676.350,75
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  1.142.730,28 820.985,36
Summe Aufwendungen  17.783.797,92 13.144.501,88
9. Zinsen und ähnliche Erträge  52,50 73,34
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  217.650,86 111.294,62
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag  424,91 10.487,82
12. Ergebnis nach Steuern -1.259.011,46 -13.228,77
13. Sonstige Steuern  10.966,39 15.789,66
14. Jahresüberschuss /-fehlbetrag -1.269.977,85 -29.018,43

Anlagennachweis der SWW Wunsiedel GmbH für das Wirtschaftsjahr 2023- Strom Netz

Anschaffungs- und Herstellungskosten 
Anfangsstand Zugänge Abgänge Umbuchungen Endstand
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnl. Rechte  867.777,45 209,56 43.930,95 294.616,00 1.118.672,07
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG  520.576,16 18.604,80 217.713,99 -294.616,00 26.850,96
Summe I  1.388.353,61 18.814,36 261.644,94 0,00 1.145.523,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten  4.467.512,63 2.218,80 21.150,18 0,00 4.448.581,25
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen  222.098,95 0,00 0,00 0,00 222.098,95
3. Verteilungsanlagen  34.107.047,62 416.508,10 256.091,84 32.709,18 34.300.173,06
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.973.638,43 61.931,49 58.441,79 0,00 1.977.128,14
5. Anlagen im Bau  1.349.008,61 657.466,75 43.911,84 -32.709,18 1.929.854,34
Summe II  42.119.306,24 1.138.125,14 379.595,64 0,00 42.877.835,75
Anlagevermögen  43.507.659,85 1.156.939,50 641.240,58 0,00 44.023.358,77
Abschreibungen
Anfangsstand Zugänge Abgänge Endstand
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnl. Rechte  813.714,91 83.828,01 43.867,10 853.675,82
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG  0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I  813.714,91 83.828,01 43.867,10 853.675,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten  2.934.689,46 30.490,96 33.341,62 2.931.838,80
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen  117.575,24 8.969,84 0,00 126.545,08
3. Verteilungsanlagen  26.697.746,91 537.206,41 249.013,49 26.985.939,83
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.671.620,70 76.708,72 47.091,38 1.701.238,03
5. Anlagen im Bau  0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II  31.421.632,31 653.375,93 329.446,50 31.745.561,75
Anlagevermögen  32.235.347,22 737.203,95 373.313,60 32.599.237,57
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnl. Rechte  264.996,24 54.062,54
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG  26.850,96 520.576,16
Summe I  291.847,20 574.638,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten  1.516.742,45 1.532.823,16
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen  95.553,87 104.523,71
3. Verteilungsanlagen  7.314.233,23 7.409.300,71
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.890,11 302.017,74
5. Anlagen im Bau  1.929.854,34 1.349.008,61
Summe II  11.132.273,99 10.697.673,94
Anlagevermögen  11.424.121,19 11.272.312,63

Tätigkeiten-Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Messstellenbetrieb

2023 2022
AKTIVA MSBS MSBS
A. Anlagevermögen 
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.480,42 3.095,42
2. Sachanlagen  204.331,10 117.662,81
205.811,52 120.758,23
B. Umlaufvermögen 
I. Vorräte 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 
1.) aus Lieferungen u. Leistungen 11.712,30 11.281,72
2.) gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3.) gegen Gesellschafter  0,00 0,00
4.) gegen Unternehmen mit Beteiligung  0,00 0,00
5.) Sonstige Vermögensgestände  0,00 2.559,06
III. Guthaben bei Kreditinstituten  0,00 0,00
IV. Kapitalausgleichsposten  0,00 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 40.953,84
258.477,66 134.599,01
PASSIVA
A. Zugeordnetes Kapital  0,00 -7.307,85
B. Rückstellungen 0,00 0,00
C. Verbindlichkeiten 
1. gegenüber Kreditinstituten  0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 
aus Lieferungen und Leistungen 12,27 6,91
3. gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
4. gegen Gesellschaftern  0,00 0,00
5. Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis  0,00 0,00
6. sonstige Verbindlichkeiten  0,00 0,00
D. Kapitalausgleichsposten  258.465,39 141.899,95
E. Rechnungsabgrenzungsposten  0,00 0,00
258.477,66 134.599,01

Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung 2023 - Messstellenbetrieb

2023 2022
MSBS MSBS
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 56.669,70 43.824,25
2. Bestandsveränd. Unfertige Erzeugnisse  0,00 0,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen  1.681,68 23.967,10
4. Sonstige betriebliche Erträge  0,00 0,00
Summe Erträge  58.351,38 67.791,35
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
für bezogene Waren  50.578,83 3.954,97
b) für bezogene Leistungen  3.565,03 13.491,21
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter  595,75 18.490,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung  161,29 5.476,26
davon für Altersversorgung:
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Anlagegüter und
Sachanlagen  30.547,39 32.554,02
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  0,00 0,00
Summe Aufwendungen  85.448,29 73.967,30
9. Zinsen und ähnliche Erträge  0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  13.856,93 1.131,90
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag  0,00 0,00
12. Ergebnis nach Steuern -40.953,84 -7.307,85
13. Sonstige Steuern  0,00 0,00
14. Jahresüberschuss /-fehlbetrag -40.953,84 -7.307,85

Anlagennachweis der SWW Wunsiedel GmbH für das Wirtschaftsjahr 2023 - Messstellenbetrieb

Anschaffungs- und Herstellungskosten 
Anfangsstand Zugänge Endstand
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnl. Rechte  25.535,00 0,00 25.535,00
II. Sachanlagen
Verteilungsanlagen  193.126,28 115.600,68 308.726,96
Anlagevermögen  218.661,28 115.600,68 334.261,96
Kumulierte Abschreibungen
Anfangsstand Zugänge Endstand
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnl. Rechte  22.439,58 1.615,00 24.054,58
II. Sachanlagen
Verteilungsanlagen  75.463,47 28.932,39 104.395,86
Anlagevermögen  97.903,05 30.547,39 128.450,44
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnl. Rechte  1.480,42 3.095,42
II. Sachanlagen
Verteilungsanlagen  204.331,10 117.662,81
Anlagevermögen  205.811,52 120.758,23

Tätigkeiten-Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Ladestationen

2023 2022
AKTIVA Ladestationen Ladestationen
A. Anlagevermögen 
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
2. Sachanlagen  19.934,07 23.980,20
19.934,07 23.980,20
B. Umlaufvermögen 
I. Vorräte 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 
1.) aus Lieferungen u. Leistungen 0,00 0,00
2.) gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3.) gegen Gesellschafter  0,00 0,00
4.) gegen Unternehmen mit Beteiligung  0,00 0,00
5.) Sonstige Vermögensgestände  0,00 415,48
III. Guthaben bei Kreditinstituten  0,00 0,00
IV. Kapitalausgleichsposten  489,64 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00
20.423,71 24.395,68
PASSIVA
A. Zugeordnetes Kapital  18.827,13 -9.410,08
B. Rückstellungen 1.596,58 0,00
C. Verbindlichkeiten 
1. gegenüber Kreditinstituten  0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 
aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
3. gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
4. gegen Gesellschaftern  0,00 0,00
5. Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis  0,00 0,00
6. sonstige Verbindlichkeiten  0,00 0,00
D. Kapitalausgleichsposten  0,00 33.805,76
E. Rechnungsabgrenzungsposten  0,00 0,00
20.423,71 24.395,68

Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung 2023 - Ladestationen

2023 2022
Ladestationen Ladestationen
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 45.707,14 27.247,00
2. Bestandsveränd. Unfertige Erzeugnisse  0,00 0,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen  0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge  0,00 0,00
Summe Erträge  45.707,14 27.247,00
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
für bezogene Waren  9.128,85 11.535,53
b) für bezogene Leistungen  6.210,33 10.690,96
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter  0,00 822,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung  0,00 243,64
davon für Altersversorgung:
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Anlagegüter und
Sachanlagen  4.046,13 4.046,15
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  2.540,00 7.626,25
Summe Aufwendungen  21.925,31 34.965,19
9. Zinsen und ähnliche Erträge  0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  0,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag  2.975,28 0,00
12. Ergebnis nach Steuern 20.806,55 -7.718,19
13. Sonstige Steuern  1.979,42 1.691,89
14. Jahresüberschuss /-fehlbetrag 18.827,13 -9.410,08

Anlagennachweis der SWW Wunsiedel GmbH für das Wirtschaftsjahr 2023 - Ladepunkte

Anschaffungs- und Herstellungskosten 
Anfangsstand Zugänge Endstand
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnl. Rechte  0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Verteilungsanlagen  37.558,23 0,00 37.558,23
Anlagevermögen  37.558,23 0,00 37.558,23
Kumulierte Abschreibungen
Anfangsstand Zugänge Endstand
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnl. Rechte  0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Verteilungsanlagen  13.578,03 4.046,13 17.624,16
Anlagevermögen  13.578,03 4.046,13 17.624,16
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnl. Rechte  0,00 0,00
II. Sachanlagen
Verteilungsanlagen  19.934,07 23.980,20
Anlagevermögen  19.934,07 23.980,20

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SWW Wunsiedel GmbH, Wunsiedel

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SWW Wunsiedel GmbH, Wunsiedel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWW Wunsiedel GmbH, Wunsiedel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Messstellenbetrieb, Betrieb von Ladestationen sowie Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung

· wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten und

· aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Der gesetzliche Vertreter ist auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet hat, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

· ob der gesetzliche Vertreter seine Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten hat und

· ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG einschlägig: und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Nürnberg, den 15. Juli 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Junger Leistner
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

Auszug aus der Niederschrift über die am 25.07.2024 im großen Sitzungssaal im Rathaus Wunsiedel durchgeführte ordentliche Gesellschafterversammlung

Punkt 1 der Tagesordnung:

Vorlage des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Berichtes des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 und Feststellung des Jahresabschlusses mit Lagebericht, sowie Beschlussfassung hierzu.

Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss 2023 der SWW Wunsiedel GmbH wie folgt fest:

Die Gesellschafterversammlung billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023. Sie billigt den Lagebericht der Geschäftsführung und nimmt den Prüfungsbericht der Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, zustimmend zur Kenntnis.

Die Gesellschafterversammlung stimmt zu, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023, der sich aus dem Jahresüberschuss von 1.432.750,55 EUR und dem Gewinnvortrag von 71.251,90 EUR zusammensetzt, einen Betrag von 1.200.000,00 EUR in die Gewinnrücklage einzustellen und 200.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten. Der Restbetrag von 104.002,45 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die Ausschüttung ist bis zum 31.10.2024 zur Zahlung fällig.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt.

Sonstiger Berichtsteil

Der wiedergegebene Bestätigungsvermerk gilt nicht für den offengelegten Jahresabschluss. Dieser gilt nur im Zusammenhang mit dem vollständigen Jahresabschlussprüfbericht 2023.

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