FMP Technology GmbH Fluid Measurements & ProjectsLiquidiert

91058 Erlangen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 8983
Vorher
S + P 33 GmbHFMP Fluid Measurements and Projects GmbH
Eingetragen
27.6.2002
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
die Durchführung von Strömungsmessungen, die Abwicklung von Projekten im Bereich der Strömungstechnik, Injektionstechnik und Sensorenentwicklung sowie Entwicklung von Düsen im Bereich Beschichtung und Trocknung sowie die Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung der aus den Projekten hervorgehenden Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Lebbing
seit 13.4.2023
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FMP Technology GmbH Fluid Measurements & Projects

Erlangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 1.197.058,85 1.569.380,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 771.007,00 935.319,00
II. Sachanlagen 426.051,85 634.061,35
B. Umlaufvermögen 307.277,08 267.155,20
I. Vorräte 73.626,32 109.783,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 85.518,05 125.572,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 148.132,71 31.799,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.661,12 15.271,54
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 307.721,64 1.395.079,49
Aktiva 1.822.718,69 3.246.886,58

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 123.980,00 123.980,00
II. Kapitalrücklage 1.756.579,85 1.756.579,85
III. Bilanzverlust 2.188.281,49 3.275.639,34
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 307.721,64 1.395.079,49
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 153.642,50 344.329,00
C. Rückstellungen 34.050,00 54.276,00
D. Verbindlichkeiten 1.635.026,19 2.848.281,58
Passiva 1.822.718,69 3.246.886,58

Anhang

I.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FMP Technology GmbH Fluid Measurements & Projects hat ihren Sitz in Erlangen. Sie ist im Handelsregister am Amtsgericht Fürth unter HRB 8983 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind. Zwar weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 307.721,64 aus, die Finanzierung der Gesellschaft ist aber im Prognosezeitraum 2022 aufgrund von bestehenden und in 2022 weiter auszureichenden Darlehen des Gesellschafters, geplanten Umsatz- und Ergebnissteigerungen sowie damit einhergehenden Liquiditätsüberschüssen gesichert. Aus diesem Grund besteht für die Gesellschaft eine positive Fortführungsprognose.

Für die Zinsverbindlichkeiten aus gegen Besserungsschein verzichteten Darlehensverbindlichkeiten wird im Jahr 2022 in Höhe EUR 361.912,16 ebenfalls der Verzicht erklärt.

Die Corona-Pandemie hat auf die Gesellschaft enorme Auswirkungen. Seit dem ersten Lockdown Anfang 2020 wurden Investitionsentscheidungen der Kunden aufgeschoben. Daraus haben sich Liquiditätsengpässe ergeben, die u.a. durch Gesellschafterdarlehen gelöst wurden. Es besteht ein bestandsgefährdendes Risiko, dass die kundenseitige Nachfrage weiterhin ausbleibt und daraus eine Zahlungsunfähigkeit eintritt. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, nutzt die Gesellschaft staatliche Unterstützungsprogramme, versucht die Kosten weiter zu senken und weitere / neue Absatzmärkte zu erschließen. Der Fortbestand der Gesellschaft ist demnach abhängig von der Realisierung der Umsatz-, Ertrags und Liquiditätsplanung sowie der Aufrechterhaltung der Gesellschafterfinanzierung.

II.  Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungs- methoden wurden stetig angewendet.

Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind, da die Liquiditätsplanung für das kommende Jahr ausreichende Ressourcen ausweist.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 15 Jahre), bewertet.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, d.h. mit den bei der Entwicklung anfallenden Aufwendungen; diese entsprechen den Vollkosten. Die Nutzugsdauer beträgt 5 - 8 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Technische Anlagen und Maschinen wurden auf 3 bis 14 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 3 bis 8 Jahre abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 250,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren wurden mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch Abwertung berücksichtigt.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten). Zur verlustfreien Bewertung sind bei Bedarf auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Wegen Geringfügigkeit wurde keine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag. Die erhaltenen Anzahlungen wurden auf der Passivseite mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zum 31. Dezember 2021 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von EUR 761.264,00 der Ausschüttungssperre.

III.  Angaben zur Bilanz

1.  Aktiva

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten belief sich im abgelaufenen Jahr auf TEUR 231. Hiervon wurden im Geschäftsjahr Kosten in Höhe von TEUR 33 für in der Entwicklung befindliche selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.

Sämtliche Restlaufzeiten aus Forderungen und Vermögensgegenständen betragen weniger als ein Jahr.

Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der nachfolgende Anlagenspiegel.

2.  Passiva

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags.

Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beläuft sich auf EUR -3.275.639,34.

Der Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen beruht auf Zuschüssen aus Fördermitteln; seine Auflösung wird entsprechend zur Abschreibung der bezuschussten Anlagegegenstände vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 495.142,92 (V.EUR  1.709.260,95). Darin enthalten sind Darlehen in Höhe von EUR  0,00, die die Gesellschafter der FMP Technology GmbH gewährt haben.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen TEUR 1.630 (V.TEUR 2.849) und mit einer Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren TEUR 5 (V. TEUR 0).

IV.  Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Erträge und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordung und Bedeutung:

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Ertrag von EUR 2.193.000,00 (V.EUR 0,00) aus Darlehensverzichten durch die Gesellschafter enthalten.

Zusätzlich beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge einen Ertrag von EUR 103.069,50 (V. EUR 0,00) aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil im Bezug auf Fördergelder.

V.  Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 16.

Aus Forderungsverzichten bestehen Besserungscheinverpflichtungen in Höhe von EUR 5.147.095,00.

VI.  Nachtragsbericht

Der Ukraine Krieg führt bei der Gesellschaft insbesondere beschaffungseitig in Form von Preiserhöhungen und Lieferverzögerungen bei den Produktionsmaterialien zu Risiken.

sonstige Berichtsbestandteile

VII.  Unterschrift gemäß § 245 HGB

Erlangen, 19. Oktober 2022

………………………………………
FMP Technology GmbH Fluid Measurements & Projects  
gez. Jutta Eckl

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.11.2022 festgestellt.

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