Beteiligungsgesellschaften
Rennerich GmbH
Otto-Hahn-Straße 21, 33161 Hövelhof, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benno Balsmeier seit 11.7.2016 | Prokura |
Jürgen Meier seit 27.4.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rennerich GmbHHövelhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die Rennerich GmbH (kurz: "GmbH" oder "Gesellschaft") hat sich seit mehr als 20 Jahren als zuverlässiger Partner der nationalen und internationalen Möbelindustrie erwiesen. Gegenstand des Unternehmens ist die Kunststoff- und Metallverarbeitung. So werden insbesondere Griff- leisten, Schrankrohre/Kleiderstangen, Profile, Möbelbeschläge und Möbelfüße hergestellt. Die GmbH hat ihren Sitz im ostwestfälischem Hövelhof und zeichnet sich durch eine konstant hohe Qualität und durch innovative Lösungen bei der Fertigung ihrer Produkte aus. Die Kunden der Gesellschaft sind im Wesentlichen große Möbelwerke. Wesentliche Wettbewerber befinden sich im In- und Ausland. Wesentliche Einsatzstoffe in der Fertigung der Möbelbeschläge sind Stahl, technische Beschläge und Kunststoffe. Der Bezug dieser Materialien erfolgt zumeist aufgrund langjähriger Lieferbeziehungen mit Geschäftspartnern aus dem Inland. II. Forschung und Entwicklung Die Rennerich GmbH tätigt in großem Umfang Entwicklungen zur technischen und optischen Weiterentwicklung ihrer Produkte und feilt ständig an der Optimierung des Produktionsprozesses. Die Entwicklungsaufgaben werden von eigenen Mitarbeitern aus den Bereichen Fertigung und Vertrieb wahrgenommen. Unter anderem zählt dazu ein neu entwickelter Beschlag für geteilte Schiebetürenschränke, für den ein Gebrauchsmuster eingetragen wurde. Komfort und Design lassen sich so perfekt miteinander verbinden. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die GmbH ist neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vor allem von der Entwicklung der Möbelbranche abhängig, deren Umsätze im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,3 % gesunken sind. Der Umsatzrückgang spiegelt die gesunkenen Preise für Rohstoffe wieder, die Preisnachlässe bei unseren Kunden zur Folge hatten. Da Deutschland im europäischen Marktumfeld den umsatzstärksten Markt für Möbelproduzenten repräsentiert, ist die Gesellschaft hier gut angesiedelt. Das Marktumfeld in Deutschland weist insgesamt ein negatives Wachstum von 0,5 % auf. Im Jahr 2023 wurde die Weltwirtschaft durch neue Unsicherheiten geprägt. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der die stark gestiegenen Energiepreise zur Folge hatte, ist weiterhin als Risiko zu betrachten. Die Energiepreise haben sich im Laufe des Jahres 2023 wieder in Richtung Vorkriegsniveau entwickelt. Im Oktober 2023 ist ein weiterer Krieg ausgebrochen, der durch den Überfall der Hamas auf Israel begonnen wurde. Diese Konflikte haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Weltpolitik und können zu einem hohen Risiko für die globalisierte Welt werden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2024 deswegen nur noch mit einem Wachstum von 3,1 % und in dem darauffolgenden Jahr mit 3,2 %. Deutscher Außenhandel 2023: Mehr Schatten als Licht Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben nahmen 2023 um 0,8 % ab. Ausschlaggebend dafür sind wahrscheinlich die gestiegenen Verbraucherpreise. Die höchsten Rückgänge waren in den Bereichen von langlebigen Gütern, wie Einrichtungsgegenständen und Haushaltsgeräten. Der Rückgang betrug 6,2 %. Die Konsumausgaben des Staates sind nach 20 Jahren erstmalig um 1,7 % gesunken. Die Bauinvestitionen sind im Jahr 2023 um 2,1 % gesunken. Die hohen Baupreise sowie die gestiegenen Bauzinsen waren ausschlaggebend für die Verringerung der Investitionen. Die deutschen Exporte sind im Jahr 2023 nominal um 2 % gesunken. Die Importe sind sogar um 10,1 % rückläufig gewesen. Dies hängt teilweise mit gesunkenen Preisen zusammen, allerdings sind auch die realen Warenausfuhren und -einfuhren gesunken. Die Marktsituation ist weiterhin durch eine deutliche Ausweitung des Angebots, insbesondere durch chinesische Anbieter gekennzeichnet. Die GmbH begegnet dieser Entwicklung durch innovative Produkte, einem hohen Maß an Qualität und verstärkten Serviceaktivitäten. II. Finanzielle Leistungsindikatoren Für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung bedienen wir uns finanzieller Leistungsindikatoren. Die Geschäftsführung verwendet hierfür im Wesentlichen die Rohertragsquote sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT). III. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Folgenden berichten wir über nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, die nicht der Steuerung des Unternehmens dienen, aber für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens eine große Rolle spielen: Die Rennerich GmbH legt großen Wert auf Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, was die Kunden und Mitarbeiter dem Unternehmen durch jahrelange Treue danken. Mitarbeiter bekommen eine leistungsgerechte Bezahlung und werden durch Fortbildungsmaßnahmen und gesundheitsfördernde Maßnahmen unterstützt. Auf Kundenwünsche gehen wir durch die Entwicklung neuer Produkte im eigenen Hause ein. Unsere gesellschaftsrechtliche Verantwortung nehmen wir durch die Unterstützung örtlicher Vereine, durch die ausschließliche Produktion am Betriebsstandort und durch die Teilnahme an örtlichen gesellschaftlichen Veranstaltungen wahr. IV. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Der Auftragseingang entwickelte sich in 2023 nicht zufriedenstellend. Beschaffung Wesentlicher Einsatzstoff sind Stahl und Kunststoffe. Die Preise für diese Werkstoffe unterliegen teilweise deutlichen Schwankungen, die sich im Jahr 2023 allerdings erholt haben und stabil waren. Die Materialaufwandsquote liegt bei 57,72 %. Diese liegt 6,19 % unter dem Vorjahreswert. Personal Die fachliche Qualifikation und die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter sind eine wesentliche Grundlage für qualitativ hochwertige Produkte, einen reibungslosen Produktionsablauf der kurzen Wege und damit dem Unternehmenserfolg der Gesellschaft. Die Rennerich GmbH legt großen Wert auf ein positives Betriebsklima und hat für die Mitarbeiter eine Betriebssportanlage errichtet, die den Arbeitnehmern uneingeschränkt zur Verfügung steht. Damit vermindert die Gesellschaft zum einen das Krankheitsrisiko und sorgt zum anderen für ein starkes "Wir"-Gefühl. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Arbeitnehmer minimal gestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer liegt um 2 Arbeitnehmer über der Vorjahreszahl. Die Lohnsumme ist um rund 2 % erhöht. Investitionen Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist durch Grundstücke und Fabrikbauten sowie durch technische Anlagen und Maschinen, die der Fertigung dienen, geprägt. Die Maschinen werden regelmäßig ersetzt, da nur modernste Maschinen eine hohe Fertigungsqualität bei gleichzeitiger Fertigungseffizienz gewährleisten. Die Grundstücke und Fabrikbauten dienen zum einen der eigenen Fertigung als auch der Vermietung an ein anderes Unternehmen. Der Gesamtbetrag der Investitionen belief sich in 2023 auf 101 T€, davon machten die Werkzeuge einen Investitionsanteil von 67,5 T€ aus. Der Rest entfiel auf Betriebs-, Büro- und Geschäftsausstattung und geringwertige Wirtschaftsgüter. Finanzierung Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Skontoausnutzung zu begleichen. Unsere Kapitalstruktur ist stabil. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 36,15 % der Bilanzsumme aus, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1,81 %. Große Investitionen wurden im Folgejahr nicht vorgenommen, auch im Jahr 2025 sind diese nicht geplant. Es erfolgten lediglich Neuanschaffungen von notwendigen Werkzeugen. Zielerreichung und Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs Die für das Jahr 2023 gesteckten Ziele konnten nicht erreicht werden. In den Entwicklungen der finanziellen Leistungsindikatoren sind wesentliche Rückgänge zu verzeichnen. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 aufgrund der dargestellten Ergebnisse als negativ. V. Darstellung der Lage Über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rennerich GmbH geben die folgenden Finanzkennzahlen Auskunft:
Umsatz und Gesamtleistung haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Der Materialaufwand konnte aufgrund der Preissenkungen minimiert werden, sodass es zu einer Erhöhung derRohertragsquote kam. Eine Verbesserung der Handelsspanne soll in Folgejahren durch eine effizientere Auftragsgestaltung erreicht werden. Bei der Beurteilung der Höhe der Anlagenintensität ist zu berücksichtigen, dass sämtliche Betriebsimmobilien im Eigentum der Gesellschaft stehen und darüber hinaus Immobilien verpachtet sind. Die Eigenkapitalquote ist mit 56,0 % für ein deutsches Unternehmen auf einem hohen Niveau. Die Eigenkapitalrentabilität liegt in 2023 mit 0,86 % deutlich unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut bezeichnet werden. Im kommenden Geschäftsjahr wird eine weitere Verbesserung erwartet. Die Geschäftsleitung beurteilt die Lage der Gesellschaft insgesamt als positiv. C. Prognosebicht Auf das Jahr 2024 blicken wir realistisch. Wir erwarten zum Ende des Jahres keine Umsatzsteigerung, da davon auszugehen ist, dass Projekte und Produkte Ende 2024 keine Veränderung erfahren werden. Wir werden allerdings langfristig weitere Investitionen zur Automatisierung unserer Produktion tätigen. Wir erwarten erste Fortschritte in der Digitalisierung einzelner Prozesse und werden auch weitere Schritte einleiten. Wir sind sicher, dass die Materialkosten auf einem überschaubaren Niveau gehalten werden können, da die Gesellschaft, immer vorausschauend, langfristige Verträge mit den Stahllieferanten abschließt, um eklatante Preiserhöhungen zu vermeiden. Für das Jahr 2024 wird mit Preissenkungen in allen Bereichen gerechnet. Durch eingeleitete Sparmaßnahmen werden wir in 2024 versuchen die Lohnkosten zu senken. Eine Senkung der Kosten des Produktionsprozesses wird ebenfalls forciert. Aufgrund der erwarteten Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage in den folgenden Jahren wird die Rennreich GmbH weiter ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Bei unserer Geschäftstätigkeit sind wir verschiedenen Risiken ausgesetzt. Die Risiken werden durch die Geschäftsführung beurteilt und überwacht, ggfs. werden erforderliche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Wesentliche Funktionen und Kontrollen des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft sind unmittelbar bei der Geschäftsführung angesiedelt. Die folgenden Risiken werden von der Geschäftsführung als wesentlich erachtet: • zunehmender Wettbewerbsdruck durch Konkurrenz aus dem Ausland • Kostendruck im Personal- und Energiebereich • Margendruck durch Konzentration auf dem Markt der Einrichtungshäuser • nicht vorhersehbare Entwicklung der globalen Weltwirtschaft, durch ausgebrochene Kriege und Regierungswechseln • umfangreiche Dokumentationen und Nachweispflichten gegenüber Kunden, Lieferanten und öffentlichen Institutionen Wettbewerbsdruck durch osteuropäische Konkurrenzunternehmen In den letzten Jahren drängen vermehrt osteuropäische Möbelhersteller auch in unser Markt- segment. Die Konkurrenz zeichnet sich vor allem durch hohe Preisaggressivität aus. Wir reagieren darauf durch schlanke und technologisch hoch entwickelte Fertigungsabläufe, die eine kostengünstige Fertigung ermöglichen. So gelingt es uns, unseren Kunden konkurrenzfähige Preise anbieten zu können. Ferner grenzen wir uns von den osteuropäischen Wettbewerbern durch eine sehr hohe Liefertreue, Produktqualität und kundenfreundliches Serviceverhalten ab. Hier sehen wir auch für die Zukunft bedeutende Wettbewerbsvorteile für unser Unternehmen. Margendruck durch Konzentration bei den Einrichtungshäusern Die Möbelbranche ist durch starke Konzentrationstendenzen gekennzeichnet, die sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt haben. Der Markt wird durch große Ketten oder Einkaufsverbände dominiert. Konkurrenzfähige Möbeleinzelhandelsunternehmen ohne Anschluss an Handelsketten oder Einkaufsverbände sind heute kaum noch konkurrenzfähig und zählen nur selten zu unseren Kunden. Die sich daraus ergebende Macht der Kunden führt zu einem bedeutenden Margendruck. Wir begegnen diesem Risiko durch eine kosteneffiziente Fertigung, hoher Produktqualität und kundenfreundlichem Serviceverhalten. Qualifikation des Personals Es wird für deutsche Unternehmen zunehmend schwieriger, hoch qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Die Rennerich GmbH ist davon nicht betroffen, da wir seit Jahren qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen und ständig fortbilden. Die geringe Fluktuationsrate bestätigt uns darin, dass ein gesundes Arbeitsumfeld und eine leistungsgerechte Entlohnung von unseren Mitarbeitern anerkannt und gewürdigt werden. Inflation Die Verbraucher sind aufgrund der anhaltenden hohen Inflationsrate verunsichert und werden ihr Konsumverhalten ändern, so dass zumindest vorübergehend mit einer merklich geringeren Konsumnachfrage zu rechnen ist. Dies wird auch unser Unternehmen zu spüren bekommen. Wir sind bemüht, unsere Mitarbeiter, die das Herz unseres Unternehmens bilden, im Unternehmen zu halten, auch wenn wir dabei unter Umständen in Zukunft Kurzarbeit beantragen müssen. Kostendruck Die hohen Preise für Stahl und Kunststoffe haben im vergangenen Jahr abgenommen. Aber insbesondere für Energie werden auch zukünftig die Preise auf einem hohen Niveau bleiben. Diese Preise sorgen im globalen Wettbewerb für einen Nachteil. Durch das Energiemanagement wird versucht den hohen Energiepreisen durch Einsparungen entgegenzuwirken. Weiterhin wird die Energie am Spotmarkt gekauft. Sonstige Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen: Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Bei neuen Kunden informieren wir uns grundsätzlich vorher über die Bonität. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. II. Chancenbericht Moderne Fertigungstechniken In den letzten Jahren wurden in großem Umfang Investitionen in unsere voll automatischen Fertigungsstraßen getätigt. Das technologische Niveau der Fertigung beurteilen wir als sehr hoch und auf dem aktuellen Stand der Technik. Dadurch ist eine kosteneffiziente Fertigung auch in den nächsten Jahren möglich. Solide Finanzierungstruktur Die Gesellschaft zeichnet sich durch eine sehr solide Finanzierungsstruktur aus. III. Gesamtaussage Aus der Gesamtbetrachtung der Risiken und Chancen der Rennerich GmbH sehen wir uns als gut aufgestellt und den Herausforderungen unseres geschäftlichen Umfeldes gewachsen. Nach unserer Bewertung sind derzeit nur überschaubare Risiken erkennbar, die kurz- oder mittelfristig einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben oder gar ihren Fortbestand gefährden. Durch unsere Aktivitäten, mit neuen Produkten weitere Kunden zu erreichen, sehen wir die Chance, Umsatz und Ergebnis in den nächsten Jahren weiter zu verbessern. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht mit einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die regelmäßig ersetzt werden und für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung sind, liegen in Form von Gitterboxen und Stahlgestellen vor. Hierfür wurde zum Bilanzstichtag ein Festwert von 85.500,00 Euro berücksichtigt, welcher im Jahr 2021 geprüft und um 30.500,00 Euro erhöht wurde. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Ansätze für die fertigen Erzeugnisse wurden retrograd aus den Verkaufpreisen ermittelt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte entweder retrograd aus den Veräußerungspreisen und dem Fertigungsgrad bzw. anhand standardisiert ermittelter Herstellungskosten pro Arbeitsfortschritt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 700.666,00 Euro. Gemäß den Regelungen des BilMoG waren Vermögensgegenstände in Höhe von 340.725,00 Euro zu saldieren. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel und GeschäftsjahresabschreibungDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang erfasst und vollständig abgeschrieben. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden folgende Beträge ausgewiesen:
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich um Forderungen aus der Dachmiete von Jürgen Meier für 2023 in Höhe von 3.333,84 Euro, Stromsteuererstattungsansprüche in Höhe von 3.110,01 Euro, Guthaben aus Wasserabrechnungen in Höhe von 14.794,83 Euro und einem Guthaben bei Krankenkassen in Höhe von 5.031,79 Euro. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 11.049.602,67 Euro einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen Die Hettich-Heinze GmbH & Co. KG hat am 12. Dezember 2023 beim Landgericht Düsseldorf eine Gebrauchsmusterverletzungsklage eingereicht. Zugestellt wurde die Klage am 02. Januar 2024. Die Rennerich GmbH wird sich gegen diese Klage verteidigen. Der Ausgang dieser Klage, als auch die Bezifferung des Streitwerts, kann aktuell nicht gesichert abgeschätzt werden. Die Bilanzierung einer entsprechenden Rückstellung ist unterblieben Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 10.704,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 10.704,00 Euro. Der Betrag resultiert aus dem Bewertungsunterschied gem. § 253 Abs. 6 HGB betreffend der Versorgungszusagen. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 gliedern sich wie folgt:
Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Sicherungsrechte sowie sonstige gesicherte Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr beläuft sich auf 2.581.589,7 Euro, der von mehr als 5 Jahren beträgt 1.323.720,00 Euro. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 7.059.923,46 Euro. Latente Steuern Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von ca. 57.000,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Jürgen Meier geführt. Vergütungen an Geschäftsführer Unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Allerdings führen die globalen Krisen wie z. B. der weiterhin andauernde Ukraine-Krieg auch weiterhin zu einem gesamtwirtschaftlichen Einbruch, deren Folgen für das Unternehmen noch nicht abzusehen sind. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn beträgt 10.933.670,55 Euro, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. In 2023 wurde eine Vorabausschüttung in Höhe von 210.000,00 Euro vorgenommen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner:
Hövelhof, den 21. November 2024 gez. Jürgen Meier Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIm Rahmen der Offenlegung wurde von den gesetzlichen Erleichterungen Gebrauch gemacht. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rennerich GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rennerich GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rennerich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Brandenburg, den 09. Dezember 2024 ges. Detlef Hergaden, Wirtschaftsprüfer für Hergaden Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft |
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