Keppel Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cedric Sahrhage seit 17.12.2025 | Prokura |
Ricardo Wellnitz seit 31.5.2023 | Prokura |
Michael Keppel seit 22.9.2005 | Geschäftsführer |
Anke Keppel seit 22.9.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 76.00% | |
| 8.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Keppel GmbHEigenbeteiligung | 8.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Keppel GmbHHalle (Westf.)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Geschäftsmodell Die Keppel GmbH ist ein regionaler Fachgroßhandel für Reinigungsmittel und Pflegebedarf in OstwestfalenLippe und im Emsland. Die Gesellschaft versorgt mit einem nachhaltigen Mehrwertkonzept, dem besten Knowhow, hochwertigen Produkten und zuverlässigen Prozessen, rund 8.000 Heime, Kliniken, Krankenhäuser, Kommunen, Schulen und KiTas, Industriebetriebe sowie die ganze Bandbreite der Gastronomie zuverlässig mit Markenprodukten und Eigenmarken. Die Keppel GmbH ist ein von der Bezirksregierung zugelassener pharmazeutischer Großhändler nach § 52 a AMG (Arzneimittel-Gesetz) und zertifiziert nach DIN 9001 Qualitätsmanagement und DIN EN ISO 14001:2015 Umweltmanagement. 2. Zweigniederlassungen Eine Zweigniederlassung wird aktuell in Quakenbrück unterhalten 3. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keine Forschung und Entwicklung. I. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft stark belastet Das BIP ist 2022 nur um 1,8 Prozent gewachsen, während der EU-Durchschnitt bei 3,2 Prozent lag. Die Auswirkungen der Pandemie haben zu Liefer- und Materialengpässen, sowie zu allgemeinen Preissteigerungen und einem Rückgang des Konsums geführt. Ebenso führte der zu Beginn des Jahres ausgebrochene Krieg in der Ukraine, insbesondere auch aufgrund der daraus folgenden Energiekrise zu einem massiven Einbruch der Wirtschaftsleistung. Die langfristigen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft können derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Die konstant hohe Preislage für Rohstoffe hat sich auch im Jahr 2022 nicht nachhaltig entspannt. Im Jahresdurchschnitt 2022 stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte gegenüber dem Vorjahr 2021 um 32,9%. Das war die höchste gemessene Veränderung im Jahresdurchschnitt seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Die massive Verteuerung von Energie führte insgesamt zu einem deutlich niedrigeren Wirtschaftswachstum als zunächst erwartet Die Corona-Pandemie und Unterbrechungen der globalen Lieferketten sorgten bei den wichtigen Rohstoffen für erhebliche Steigerungen der Weltmarktpreise: Die Preise für Flusenzellstoff und Polymere wie Polyethylen und Polypropylen aber auch Baumwollpreise bewegten sich insgesamt auf einem sehr hohen Niveau. Die demographische Entwicklung vieler westlicher Staaten führt zu einer höheren Anzahl älterer und, damit einhergehen, gleichzeitig an mehreren Krankheiten leidenden Menschen. Dadurch steigt der Bedarf an Gesundheitsleistungen. Die Wachstumsschwerpunkte standen jedoch, wie bereits im Vorjahr, auch 2022 stark weiter unter dem Einfluss bzw. Nachwirkungen der Corona-Pandemie. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Folgen der Corona-Pandemie sowie der Ukraine-Krieg hatten im Jahr 2022 erneut auf nahezu alle Wirtschaftsbereiche schwerwiegende Auswirkungen. Im Gegensatz zu den konjunkturellen Einbrüchen in vielen Branchen, wie beispielsweise in der Dienstleistungsbranche, konnten wir unsere positive geschäftliche Entwicklung aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr fortsetzen. Dennoch war bereits im Jahr 2022 eine deutliche Entschleunigung des Marktes für Reinigungsmittel zu verzeichnen, sodass die rasanten Wachstumsraten der Vorjahre nicht mehr erreicht werden konnten. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Die Bilanzsumme ist mit 7.578 T€ gegenüber 8.040 T€ im Vorjahr wieder gesunken. Ferner sanken die liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr von 2.545 T€ auf 931 T€ und betragen nur noch rund 12% der Bilanzsumme. Dies reichte auch weiterhin als Basis aus, um die Geschäfte fast aus schließlich durch Eigenfinanzierung zu betreiben und um die andauernden Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie abfedern zu können. Der Vorratsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 145 T€ verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls erhöht, nämlich um 574 T€. Beide Posten stellen insgesamt mit 60,5 % der Bilanzsumme einen wesentlichen Teil der Aktivseite dar. Auf der Passivseite blieben die sonstigen Verbindlichkeiten nahezu unverändert. Gleichzeitig verringerten sich die Steuerrückstellungen um 1.387 T€. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich hingegen um 156 T€. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Steuerrückstellungen sowie Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Bonusgutschriften. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um rd. 619 T€ von 405 T€ auf 1.024 T€ erhöht. Das Eigenkapital der Keppel GmbH hat sich aufgrund des erzielten Jahresergebnisses absolut von 4.391 T€ auf 4.533 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote lag damit bei rd. 58%. Der vereinfachte Cash-Flow (Summe von Jahresüberschuss und Abschreibungen) hat sich aufgrund der 2022 langsam zurückgehenden Nachfrage im Bereich von Reinigungs- und Hygienemitteln mit 292 T€ gegenüber dem Vorjahr mit 1.624 T€ jedoch stark vermindert. Das Finanzmanagement der Keppel GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Somit konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten, durch kurzfristige Zahlungen, Skontoabzüge realisiert werden. Nach einem coronabedingten Anstieg der Umsatzerlöse der Geschäftsjahre 2020 und 2021 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019, hat sich der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 mit -14,33 % gegenüber dem Vorjahr weiter reduziert. Dieser Betrag liegt jedoch immer noch auf einem höheren Niveau als vor der Corona-Pandemie. Der Wareneinsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. In absoluten Zahlen hat sich der Rohertrag aufgrund des Umsatzrückgangs jedoch stark verringert. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen, die Abschreibungen sind aufgrund von weiteren Investition gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund gestiegener Logistikkosten sowie gestiegener Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen und Fahrzeugkosten deutlich höher als im vorangegangenen Jahr ausgefallen. Im Ergebnis hat sich das EBIT gegenüber dem Vorjahr um 1.958 T€ von 2.226 T€ auf 268 T€ reduziert. Die im Lagebericht 2021 prognostizierte Geschäftsentwicklung ist im Wesentlichen wie erwartet eingetreten. Gestiegene Kosten in Verbindung mit Umsatzrückgang führten zu einem weitreichenden Rückgang des Geschäftsergebnisses. Nach Ertragssteuern konnte ein Jahresüberschuss von 142 T€ (Vorjahr: 1.501 T€) erwirtschaftet werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Rohertrag sowie dem Jahresüberschuss, die wir für unsere interne Unternehmenssteuerung als Kennzahlen heranziehen. Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 7.594 T€ auf 6.347 T€ verringert. Der erzielte Jahresüberschuss hat sich um 1.359 T€ bzw. 91 % auf 142 T€ reduziert. 5. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation und dem zu erwartenden Nachfragerückgang sowie weiterhin gestiegener Kosten sind wir mit unserer Unternehmensentwicklung im Jahr 2022 insgesamt zufrieden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir für das Jahr 2022 als solide ein. II. Proqnosebericht Die weitere Entwicklung ist aufgrund der aktuellen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Entwicklung der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges, möglichen Störungen in den Lieferketten sowie der steigenden Inflation, in Verbindung mit dem sprunghaften Anstieg der Energiepreise, sowie den steigenden Frachtkosten aufgrund des Ukraine-Kriegs jedoch nur schwer abzusehen. Verbunden mit der weiteren Abschwächung der Corona-Pandemie rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023 mit einem weiteren Umsatzrückgang gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2022. Aufgrund steigender Lohn- und Energiekosten und einem Rückgang des Wareneinsatzes rechnen wir für das kommende Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlichen Jahresfehlbetrag. Die Umsatzzahlen zum Ende des Jahres 2023 zeigen eine leichte Erholung. Für das Jahr 2024 rechnen wir wieder mit einer Stabilisierung des Umsatzniveaus auf Basis des Jahres 2023. Ferner sollen Einsparungsmaßnahmen im Bereich der Personal- als auch der sonstigen Kosten dazu führen, dass im Jahr 2024 insgesamt ein geringerer Fehlbetrag angestrebt wird, der jedoch auch weiterhin im sechsstelligen Bereich liegen wird. Die Gesellschaft verfügt aufgrund der positiven Jahre 2020 und 2021 über das entsprechende Eigenkapitalpolster und auch Liquidität, um diese Entwicklung aufzufangen. Ergänzend soll auch der Ausbau der Zweigniederlassung in Quakenbrück und die Erhöhung der dort erzielten Umsätze einen Beitrag leisten. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2023 mit Ausnahme eines kurzfristigen Darlehens des Hauptgesellschafters stets gesichert. Die Liquiditätsplanung für den Rest des Jahres 2023 sowie das Folgejahr beinhaltet insgesamt eine Verbesserung der Liquidität, so dass die Finanzierung der Gesellschaft basierend auf den aktuellen Planungen sichergestellt ist. Bei erheblichen Planabweichungen haben die Gesellschafter signalisiert, die Gesellschaft auch weiterhin mit der notwendigen Liquidität zu versorgen. III. Chancen- und Risikobericht Inwiefern die gestiegene Nachfrage nach unseren Produkten noch anhalten wird, hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich nicht vollends beantworten. Wir gehen davon aus, dass der Bedarf nach den von uns vertriebenen Produkten nach wie vor ein höheres Niveau halten wird als vor der Corona-Pandemie. Der gleichzeitig einhergehenden Kostensteigerung in beinahe allen Bereichen muss jedoch mit entschiedenen Maßnahmen begegnet werden. Diesem Risiko begegnen wir mit • Verstärkter Neukundenakquise • Überarbeitung und Verbreiterung Produktpalette • Erschließung von neuen Märkten. Die steigenden Lohn- und Energiekosten führen zu einem Anstieg des Wareneinsatzes und belasten den Rohertrag unserer Gesellschaft. Diesem Risiko versuchen wir durch • Strategische Beschaffung • Regelmäßige Preisverhandlungen im Einkauf und Verkauf • Stetige Weiterentwicklung von Prozessen • Einsparung von unnötigen Kosten • Optimierung der Personalaufwandsquote zu begegnen. Der Fachkräftemangel zieht sich inzwischen quer durch die Gesellschaft, der sich für unser Unternehmen besonders in dem Bereich der Logistik niederschlägt. Aus diesem Grund setzen wir hier auch auf die Weiterbildung von Mitarbeitern und bieten diesen an den Führerschein hierzu nachzuholen. Chancen: Chancen sehen wir auf unseren Markt auch weiterhin. Durch die Veränderung von Erstattungsleistung der Krankenkassen werden sich Marktgegebenheiten bereinigen und anpassen. Die Spezialisierung in dem Bereich des Gesundheitswesens mit dem Ausbau von Kompetenzen in der Versorgungs- und Beratungsleistung wird hier entscheidend sein, um das Geschäft wirtschaftlich zu gestallten. Ebenso ist die Expertise in den Versorgungsverträge mit passender EDV weiter auszubauen und zu verbessern. Der Demographische Wandel in unserem Geschäftsfeld vollends zu spüren. Berechnungen des Statistischen Bundesamts zeigen auf, dass der Anteil der 67-Jährigen und Älteren, bei moderaten Veränderungen der Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung, bis 2060 sowie einem positiven Wanderungssaldo von durchschnittlich 221.000 Personen pro Jahr weiter stark zunehmen wird (von 2018 bis 2060 von 19,1 auf 27,4 %). Damit wird auch der Bedarf an Versorgung von Menschen mit Inkontinenz in den nächsten Jahren weiter anwachsen. Zudem haben wir unsere Dienstleistungsangebote deutlich erweitert und bieten unseren Kunden ein Schulungsportal mit dem Deutschen Hygiene Kolleg an. Diese Dienstleistungen sollen weiteres Umsatzwachstum erzeugen. Mit der GVS - Großverbraucherspezialisten haben wir eine national und internationale Organisation im Rücken, mit der wir als regionaler Lieferant Großkunden in Europa und Deutschland bedienen können. Gesamteinschätzung Zusammenfassend sehen wir uns - trotz schwierigem Marktumfeld und einer allgemeinen Unsicherheit aufgrund der geopolitischen Lage - vor dem Hintergrund unseres erfahrenen Mitarbeiterteams und unserer etablierten Positionierung im Markt auch weiterhin in der Lage, die weitere Entwicklung unseres Unternehmens positiv zu gestalten. Nach Einschätzung der Geschäftsführung wird es nach einem schwierigen Jahr 2023 auch in den kommenden Geschäftsjahren ab 2024 eine solide Unternehmensentwicklung geben. Die unsichere Lage auf der Einkaufsseite und die Folgen der Corona-Pandemie sowie des Kriegs in der Ukraine mit ihren gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen können wir erfolgreich meistern. Bestandsgefährdende Risiken für unser Unternehmen sind aktuell nicht ersichtlich. Unterschrift der Geschäftsführung
Halle (Westfalen), den 27. Oktober 2023 Gez. Michael Keppel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen zu Anschaffungskosten Ausleihungen zum Nennwert Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der a ktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert berücksichtigt. Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital bzw. Stammkapital der Gesellschaft beträgt Euro 125.000,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Verbindlichkeitenspiegel
Erläuterung der Sicherheiten: 1): branchenübliche Eigentumsvorbehalte Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 19.750,69 EUR. Der Saldo setzt sich wie folgt zusammen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zu Aufwendungen für die Altersversorgung In der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von 23.977,86 Euro 8 Vorjahr: 22.970,36 Euro) enthalten. Angaben zu Erträgen aus latenten Steuern In der Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" sind Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von 16.236,52,00 Euro (Vorjahr: -35.987,21 Euro) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB beträgt für das Folgejahr 478.800,00 €. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß §251 HGB Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen aus Mithaftung gegenüber der Kreissparkasse Halle für Darlehensverbindlichkeiten der Keppel Immobilien GmbH & Co. KG bis zu einem Betrag von Euro 4.250.000,00. Zum Bilanzstichtag beträgt diese Verbindlichkeit der Keppel Immobilien GmbH & Co. KG gegenüber der Kreissparkasse Halle Euro 2.950.064,00. Ein weiteres Haftungsverhältnis besteht aus einer Bürgschaft gegenüber der Kreissparkasse Halle in Höhe von 200.000,00 für Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Keppel Immobilien GmbH & Co. KG. Zum Bilanzstichtag beträgt die Verbindlichkeit 602.539,71 €. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Vermögens- und Liquiditätslage der Keppel Immobilien GmbH & Co. KG als geordnet angesehen werden kann. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Halle (Westfalen), den 27. Oktober 2023 gez. Michael Keppel Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Keppel GmbH, Halle (Westfalen) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Keppel GmbH, Halle (Westfalen) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Keppel GmbH, Halle (Westfalen) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Detmold, 27. Mai 2024 dhs
GmbH
Alexander Demant, Wirtschaftsprüfer Frank Wehrmann, Wirtschaftsprüfer |
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