GPA GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Steiner seit 1.4.2022 | Prokura |
Volker Mayer seit 1.4.2022 | Prokura |
Eugen Reimche seit 3.5.2016 | Geschäftsführer |
Andreas Peukert seit 29.4.2016 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Grob GmbHSinsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Nachtragsbericht IV. Prognose,- Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens GROB bewegt die Welt mit innovativer und zukunftsweisender Antriebstechnik und hat sich bis heute zu einem führenden, international operierenden Hersteller moderner Antriebstechnik und leistungsfähiger Antriebssysteme entwickelt. Mit GROB Produkten, Hubgetriebe, MINIS, Schubketten, Elektrozylinder und Stellantrieben wird die Drehbewegung eines Motors in eine lineare Fahrbewegung umgesetzt. Produziert wird ausschließlich am einzigen Standort in Sinsheim. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Automobilzulieferer und bekannte Maschinenbauer. Wichtige Branchen sind unter anderem die Lebensmittelindustrie, Anlagenbau, Bühnenbau, Chemie- und Rohstoffindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie die Papier- und Kunststoffindustrie. 2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsabteilung hat bei GROB einen sehr hohen Stellenwert mit dem Ziel, sowohl unsere Produkte als auch unsere Prozesse ständig weiter zu entwickeln. Der Schwerpunkt unserer Entwicklungsbemühungen lag in den vergangenen Jahren in der Weiterentwicklung unseres Schubkettenprogramms mit dem Ziel mehr Last und Stabilität in das mechanische System zu bekommen. Hierzu hatten wir im Jahr 2022 ein neues Patent zu einer neuentwickelten Schubkette angemeldet. Die Weiterentwicklung unseres Produktportfolios ist ein ständiger Prozess, dem wir sehr viel Aufmerksamkeit widmen. Grundsätzlich arbeiten wir ständig an unserem unternehmenseigenen Innovationsmanagement, einschließlich der Entwicklung effizienter Prozesse mit zugehöriger Software. Daneben ist auch Industrie 4.0 ein großes und wichtiges Entwicklungsprojekt, das neben eigenen Ressourcen auch von externen Dienstleistern begleitet wird. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite BIP-Wachstum betrug für das vergangene Jahr 2023 insgesamt 3,1 % (statistika), während das reale BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU nur um 0,5 % gestiegen ist (Eurostat 301.1.2024). Anders stellt sich die Situation in der Bundesrepublik Deutschland dar. Im Verlauf des Jahres 2023 gingen die Wachstumsprognosen führender Forschungsinstitutionen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Bundesrepublik Deutschland deutlich zurück. Ursachen hierfür waren der Ukraine-Krieg, die Energiepreiskrise sowie die weiterhin hohen Inflationsraten. Für das Jahr 2023 war das deutsche BIP gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt 0,3% geringer (statistika und tagesschau.de 30.1.2024). Deutschland befand sich in einer Rezession. Getrieben von den nach wie vor hohen Energiepreisen war die Inflation in Deutschland im Jahr 2023 mit 5,9% gegenüber 7,9 % im Jahr 2022 immer noch weit über dem Zielkorridor der Europäischen Zentralbank (destatis 16.1.2024). Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2023 mit einem durchwachsenen Ergebnis zurück und geht auch mit wenig Zuversicht in das Jahr 2024. Nach Angaben des VDMA gab es bei den Aufträgen ein Minus vom 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Demnach fehlt es für die größten Absatzmärkten Europa, den USA und China an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung. Angesichts der globalen Konjunkturabkühlung geht der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) für das Jahr 2024 inflationsbereinigt von einem Rückgang von real 4% aus. 2. Geschäftsverlauf Entgegen dem allgemeinen Trend waren wir mit dem Geschäftsjahr 2023 sehr zufrieden. Im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte GROB im Jahr 2023 sowohl die Umsatz- als auch Ertragsziele erreichen. Unsere Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr deutlich über den Erlösen des Vorjahres. Innerhalb der Produktgruppen gab es bei den Umsatzerlösen keine nennenswerten Verschiebungen. Der Anteil an Exporten hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Parallel zur Umsatzerhöhung ist auch die Gesamtleistung im Berichtsjahr deutlich gestiegen. Die Marktsituation für unsere Produkte ist seit Jahren durch eine hohe Marktkonzentration einiger weniger Anbieter gekennzeichnet. Unsere Strategie ist es, diesem Wettbewerb durch innovative Produkte, Qualität und durch hohe Lieferfähigkeit zu begegnen. Wir beschäftigen ausschließlich qualifiziertes Fachpersonal und bilden unsere Mitarbeiter in der Regel selbst aus. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir 90 Mitarbeiter. 3. Lage a) Ertragslage Das Rohergebnis beträgt TEUR 11.324,2 (Vorjahr: TEUR 10.357,2). Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr bei TEUR 5.132,1 (Vorjahr: TEUR 4.612,1). Weitere nennenswerte Kosten sind in Form von sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.254,8 entstanden (Vorjahr: TEUR 2.968,1). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kosten für Mieten, Versicherungen und Beiträge, Reparaturen, Werbe-, Reise- und Vertriebskosten sowie sonstige betriebliche Kosten erfasst. Die Zinserträge betragen TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,9). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 68,4 (Vorjahr: TEUR 87,9). Das Finanzergebnis beträgt TEUR -68,4 (Vorjahr: TEUR -87,0). Das Ergebnis nach Ertragssteuern und sonstigen Steuern und vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 2.388,9 (Vorjahr: TEUR 1.914,9). Das Jahresergebnis wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages im Rahmen des Gewinnausgleichs in voller Höhe von der Muttergesellschaft übernommen. Dementsprechend beträgt der Jahresüberschuss nach Ergebnisübernahme EUR 0. b) Finanzlage Unsere Finanzlage war im Geschäftsjahr 2023 durchweg stabil und ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen - wenn möglich unter Skontoinanspruchnahme - zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die liquiden Mittel beliefen sich auf TEUR 1.302,4 (Vorjahr: TEUR 1.574,2); eine ausreichende Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Laufzeit > 1 Jahr) betragen insgesamt TEUR 2.201,9 (Vorjahr: TEUR 2.189,7) und resultieren im Wesentlichen aus Investitionen in die Modernisierung und Erweiterung unserer Fertigungskapazitäten sowie aus der Übernahme einer Produktgruppe aus dem Jahr 2018. Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten ist mittelfristig. c) Vermögenslage Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich für sehr stabil. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 7.249,5 (Vorjahr: TEUR 7.777,6). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 23,8 Prozent (Vorjahr: 23,6 Prozent). Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Im Berichtsjahr haben wir insgesamt TEUR 405,4 an Investitionen getätigt. Im Wesentlichen haben wir dabei in Maschinen (TEUR 297,4) sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 108,0) investiert. Wir werden auch in Zukunft regelmäßig Ersatzinvestitionen vornehmen und bei entsprechendem Bedarf in die Erweiterung unserer Fertigungskapazitäten investieren. Die kurzfristigen Forderungen einschließlich unserer liquiden Mittel übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten. Der Wert des Vorratsvermögens beträgt zum Stichtag TEUR 3.010,3 (Vorjahr: TEUR 2.848,2) und setzt sich zusammen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Warenbeständen sowie aus unfertigen und fertigen Arbeiten. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte in Höhe von TEUR 1.010,9 (Vorjahr: TEUR 1.347,4) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 88,7 (Vorjahr: TEUR 84,9). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 3.058,7 (Vorjahr: TEUR 3.064,0). Die Tilgungen unserer Darlehen erfolgten planmäßig. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag TEUR 493,0 (Vorjahr: TEUR 481,1) und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen soweit verhandelt skontiert beglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.049,6 (Vorjahr: TEUR 2.622,2) resultieren aus der Gewinnabführungsverpflichtung an unsere Muttergesellschaft sowie aus dem laufenden Verrechnungsverkehr. Das Eigenkapital beträgt unverändert TEUR 910,3, die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der geringeren Bilanzsumme von 11,7 Prozent auf 12,6 Prozent erhöht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen working capital, Umsatz je Mitarbeiter, Auftragsanfragen und Auftragseingänge, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Gewinnabführung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der Brutto-Cash-Flow als Kerngröße aus Jahresergebnis vor Gewinnübernahme zuzüglich Abschreibungen beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 2.867,0 (Vorjahr: TEUR 2.687,2). Der erforderliche Kapitalbedarf für die laufende Geschäftstätigkeit kann vollständig aus Bankguthaben und aus erwirtschaftetem Cash Flow gedeckt werden. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. III. Nachtragsbericht Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Das gesamtwirtschaftliche Umfeld birgt zahlreiche Risiken, wie der Ukrainekrieg, die stark gestiegenen Rohstoffkosten, die hohen Energiepreise und die auf hohem Niveau befindlichen Inflationsraten. Die genannten gesamtwirtschaftlichen Risiken haben direkten Einfluss auf das Investitionsverhalten unserer Kunden. Risiken und Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bestehen nicht. Wir haben keine Kunden mit einem Umsatzanteil von größer 5 Prozent am Gesamtumsatz. Daneben bestehen auch keine besonderen Abhängigkeiten von einzelnen Branchen. Ertragsorientierte Risiken Unsere Risikopolitik ist geprägt von dem Streben nach nachhaltigem Wachstum und der Steigerung unseres Unternehmenswertes, aber immer unter dem Gesichtspunkt der Minimierung von Risiken. Die Geschäftsleitung ist grundsätzlich in alle risikorelevanten Entscheidungsprozesse unmittelbar eingebunden. Die Gesellschaft hat kein Währungsrisiko, da wir überwiegend im Binnenmarkt und in den Ländern des Euro-Raumes tätig sind. Dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen begegnen wir durch sorgfältige Auswahl unserer Kunden, unter Berücksichtigung von Bonität, Branche und Sitz der Gesellschaft. Einzelne Kundenforderungen werden durch Vorkasse abgesichert. Daneben überwacht die Geschäftsführung durch zeitnahe Analysen die Wirksamkeit des Mahnwesens. Weder im Geschäftsjahr noch in den Vorjahren mussten nennenswerte Wertberichtigungen vorgenommen werden. Mit unserer herausragenden Stellung am Markt arbeiten wir ständig an der kontinuierlichen Erweiterung unseres Kundenstamms. Bedeutende Kundenverluste sind bisher nicht eingetreten. Im Gegenteil, unsere Kundenbasis ist aufgrund der Erweiterung unseres Produktportfolios in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide Lieferanten zurück, mit denen wir bereits lange Jahre zusammenarbeiten. Zur Risikominimierung arbeiten wir grundsätzlich mit Lieferanten, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen, unter Berücksichtigung und Wahrung der Lieferantenunabhängigkeit. Insgesamt sehen wir die ertragswirtschaftlichen Risiken eher in der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft als in unseren unternehmenseigenen Risikosegmenten. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist sehr gut. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar; es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Durch den Zukauf neuer Produktgruppen und unserer Maxime der hohen Lieferbereitschaft ist in unserem Lagerbestand ein hohes Maß an Liquidität gebunden. Dies ermöglicht es uns jedoch, flexibel auf verschiedene Marktsituationen reagieren zu können. Wir werden auch zukünftig planmäßig unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen. 2. Chancenbericht Neue Absatzchancen gehen oft auf Produktanfragen unserer Kunden oder auf Weiterentwicklungen unseres Produktportfolios zurück. Da wir in ständigem Dialog mit unseren Abnehmern stehen, sind wir in der Regel sehr nahe am Markt, um dabei in sehr frühem Stadium die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden erkennen zu können. Neben unseren eigenen Ideen ergeben sich daraus neue Produkte und/oder neue Anwendungsfelder. Neue Chancen ergeben sich insbesondere aus der kundenorientierten Weiterentwicklung unseres Schubkettenprogramms sowie im klassischen Hubgetriebesektor. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf eine breite Basis solider und langjähriger Lieferanten zurück. Unseren hohen Qualitätsansprüchen begegnen wir durch Qualitätskontrollen sowohl bei den Lieferanten als auch in unserem eigenen Wareneingangsbereich. Wir beschäftigen gut ausgebildetes und erfahrenes Fachpersonal und bilden einen Großteil unseres Nachwuchses selbst aus. Darüber hinaus investieren wir laufend in neue und moderne Fertigungstechnologien sowie in IT-Lösungen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, das maßgeblichen Einfluss auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden hat. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Substanz, unseres guten Images, unserer hohen Lieferfähigkeit, unserer Marktpositionierung sowie aufgrund unserer langjährigen Kundenbeziehungen sehen wir uns aber gut gerüstet, die sich bietenden Chancen zu nutzen und den Risiken wirksam zu begegnen. Trotz aller bestehenden gesamtwirtschaftlichen Risiken erwarten wir aktuell keine wesentlichen Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm mit denen in der Regel eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen unter Skontoinanspruchnahme bezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über mehrere Bankkredite, die von drei regionalen Geschäftsbanken gewährt wurden. Mit allen Kreditinstituten bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Im Allgemeinen haben wir geeignete Instrumente in unserem Risikomanagement installiert, um bestandsgefährdende Entwicklungen und Tendenzen frühzeitig zu erkennen und diesen durch entsprechende Maßnahmen entgegenzutreten. VI. Prognosebericht Aussicht 2024 Trotz der anhaltenden Probleme im gesamtwirtschaftlichen Umfeld wie Ukrainekrieg, Energiepreisschock und hohen Inflationsraten erwartet die Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprojektion für das Jahr 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,3 % und für das Jahr 2025 ein reales Wachstum von 1,0 % und damit eine weitere Erholung bei weiter abnehmender Inflation und steigenden realen Einkommen. Das Geschäftsumfeld für den Absatz unserer Produkte ist nach unserer Ansicht weiterhin intakt. Um die Entwicklung unseres Unternehmens positiv fortzuführen, werden wir weiterhin mit unserer Entwicklungsabteilung sowie zusammen mit unseren Kunden an innovativen Produktentwicklungen arbeiten. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens positiv. Unsere Produkte werden überall dort benötigt, wo Lasten elektromechanisch verstellt werden. Der allgemeine Trend in der Technik geht schon seit Jahren von Hydraulik zur Elektromechanik, weshalb nach unserer Einschätzung, der Markt für unsere Produkte grundsätzlich stetig wachsen wird. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 78-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Aufgrund der derzeitigen Auftragslage (Stand Juni 2024) liegen wir mit unserer Gesamtleistung auf Vorjahres-Niveau und erwarten wir für das Jahr 2024 sowie für das Jahr 2025 jeweils geringfügige Umsatz- und Ergebnisverbesserungen. Sollte wider Erwarten erneut eine Krise größeren Ausmaßes kommen, sind Notfallpläne in ausreichender Art und Weise aufgestellt worden. Die Maßnahmenpläne betreffen insbesondere Kosteneinsparungen und Maßnahmen zur Liquiditätssicherung.
Sinsheim, den 14. Juni 2024 Grob GmbH gez. Eugen Reimche, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Grob GmbH hat ihren Sitz in 74889 Sinsheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter 340304 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Grob GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß den §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Normen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Die handelsrechtlichen Bestimmungen wurden angewendet. Die Grob GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 i.V.m. 267 Abs. 4 HGB auf. Der Jahresabschluss umfasst neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auch den nach § 264 Abs. 1 S. 1 HGB zu erstellenden Anhang. Der Lagebericht wurde gemäß § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 289 HGB erstellt. Die Aufstellung der Bilanz erfolgte nach den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren in Staffelform gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den Erleichterungen und Schutzklauseln gemäß §§ 276, 286, 288 und 327 HGB, soweit anwendbar, Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft ist aufgrund des seit dem 01.01.2007 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages als Organgesellschaft im Organkreis der GPA GmbH, Organträgerin, eingegliedert. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ansatz und Bewertung erfolgten grundsätzlich unter Zugrundelegung der Fortführung des Unternehmens. Immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear über einen Zeitraum zwischen drei und fünfzehn Jahren. Die beweglichen Anlagegüter werden linear oder degressiv abgeschrieben. Die Abschreibung der Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt gemäß den steuerlichen AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurden entsprechend § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG mit Einzelanschaffungskosten bis zu Euro 250,00 sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Euro 250,01 bis Euro 800,00 wurden im Erwerbsjahr entsprechend § 6 Abs. 2a EStG voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden gemäß § 255 Abs. 2 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst (§ 255 Abs. 2 HGB). Fremdkapitalzinsen zur Finanzierung der Herstellung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen (§ 255 Abs.3 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Netto-Forderungen ausreichend berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen waren nicht zu bilden. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen. Bankbestände in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden in dem gesetzlich gebotenen Umfang vorgenommen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde vom Abzinsungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Geschäftsvorfälle in Fremdwährung wurden zu dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. IV. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Eine Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen an Gesellschafter ausgewiesen in Höhe von Euro 13.992,47 (Vorjahr: TEuro 38). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute wurden in Höhe von Euro 689.832,79 (Vorjahr: TEuro 982) durch Raumsicherungsübereignung über das Inventar und Warenlager besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von Euro 2.049.638,03 (Vorjahr: TEuro 2.622). Diese sind unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 111.097,23 (Vorjahr: TEuro 44) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 3.537,27 (Vorjahr: TEuro 15). Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miete) belaufen sich jährlich auf TEuro 388, der Gesamtbetrag der nach dem Bilanzstichtag insgesamt fälligen Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen auf TEuro 273. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben nach § 285 Nr. 31 HGB In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Aufwandszuschüsse in Höhe von Euro 21.518,52 enthalten. Davon-Vermerke: Die Aufwendungen für Altersversorgung unter der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" belaufen sich auf TEuro 48,8 (Vorjahr: TEuro 46,3). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 4,5 (Vorjahr: TEuro 0,9) enthalten. Unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 40,2 (Vorjahr: TEuro 51,3) enthalten. VI. Sonstige Pflichtangaben Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 90 Arbeitnehmer beschäftigt,
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Eugen Reimche, Geschäftsführer Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Vergütungen des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Es sind nach Abschluss des Geschäftsjahres - mit Ausnahme des andauernden Ukraine-Kriegs - keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens haben können. Zu weiteren Angaben und deren möglichen finanziellen Auswirkungen wird an dieser Stelle auf den Lagebericht verwiesen. Unterschrift der Geschäftsführung
Sinsheim, den 14. Juni 2024 gez. Eugen Reimche Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Grob GmbH, Sinsheim Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Grob GmbH, Sinsheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Grob GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 26. Juni 2024 UTG
Treuhand GmbH
Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer Martin Denz, Wirtschaftsprüfer |
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