SCHMIDT GROUP GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Kiel seit 29.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TSL Textil-Service & Logistik GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Das Kalenderjahr 2023 war für die Logistikbranche in Deutschland von einer Kombination aus Herausforderungen und Chancen geprägt. Die allgemeine wirtschaftliche Lage war von einer Erholung nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie gekennzeichnet. Die verlangsamte globale Konjunktur und geopolitische Spannungen beeinflussten jedoch auch die Logistikindustrie, insbesondere im Hinblick auf Handelsströme und Transportwege. Trotz der Herausforderungen zeigte die Logistikbranche in Deutschland eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. Unternehmen in diesem Sektor setzten verstärkt auf Technologien wie Automatisierung, Künstliche Intelligenz und Datenanalyse, um ihre Prozesse effizienter zu gestalten und Engpässe zu überwinden. Die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen blieb insgesamt stabil, wobei besonders die Bereiche E-Commerce und Medizinprodukte eine erhöhte Nachfrage verzeichneten. Auch im Jahr 2023 behielten die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse sowie der Transport und die Lagerung von Gütern ihre hohe Bedeutung für die deutsche Wirtschaft bei. Diese Funktionen sind entscheidend für die Schaffung von Werten in verschiedenen Wirtschaftszweigen und spielen eine wesentliche Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz der Unternehmen. Weiterhin war die Logistikbranche in Deutschland von einer anhaltenden Bedeutung ihrer Wirtschaftsfunktionen geprägt. Trotz Herausforderungen konnte die Branche ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und sich erfolgreich an die sich wandelnden Marktbedingungen anpassen. Durch Investitionen in Technologie und Nachhaltigkeit sind die Zukunftsaussichten positiv und die Logistik wird weiterhin eine zentrale Rolle für die deutsche Wirtschaft spielen. Unsere Gesellschaft ist als Logistikunternehmen mit den Schwerpunkten in den Segmenten Transport, Lagerlogistik und der Aufbereitung von Textilien tätig. Innerhalb der Logistik liegt der Schwerpunkt in der Textillogistik. Die Geschäfte werden überwiegend im nationalen Raum und hier insbesondere standortbezogen im norddeutschen Raum abgewickelt. In unserer modernen Lagerlogistik lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Vorgänge einbinden, die aus dem Frachttransport einen Teil der Prozess- oder Handelstechnik macht. Wir stellen nicht nur eine perfekte Infrastruktur, sondern auch erfahrenes Fachpersonal zur Verfügung. Modernste Software unterstützt unsere Mitarbeiter bei ihrer Tätigkeit. Durch die maschinenlesbare Kennzeichnung aller Güter schon in der Warenannahme ist ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet. Die Industrie und der Handel stellen zunehmend hohe und komplexe Anforderungen an unsere Gesellschaft. Darauf reagieren wir äußerst flexibel und dynamisch und bieten unseren Kunden ein breites Leistungsportfolio, das die klassischen vier Leistungsbereiche Transport, Umschlag, Lagerung und Zollabwicklung bzw. deren Organisation nicht nur individualisiert, sondern auch um - zunehmend digitale - Mehrwertleistungen ergänzt. Nebenleistungen oder Mehrwertdienste, auch als 'Value Added Services' bezeichnet, prägen unser Geschäft. Diese gehen über den reinen Transport, den Umschlag oder die Lagerhaltung hinaus und reichen von der Abrufsteuerung, dem Bestandsmanagement und dem Kommissionieren über die Konfektionierung und Zustellung bis hin zum Retourenmanagement. Diese Dienstleistungen sind oft sehr kundenspezifisch konzipiert und erfordern eine von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit. Sie werden allgemein unter dem Oberbegriff der Kontraktlogistik zusammengefasst. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht. In diesem Zusammenhang sank das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise sowie die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. Die Logistikbranche erbringt als wichtige Verbindung zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten produktionsnahe Dienstleistungen. Neben dem klassischen Speditionsgeschäft zählt die Erbringung logistischer Leistungen im Zusammenhang mit der Zulieferung, Produktion und Distribution von Gütern zu ihren Leistungsschwerpunkten. Noch sind die wirtschaftlichen, strukturellen und politischen Rahmenbedingungen so günstig, dass der Standort Deutschland führend im Logistics Performance Index der Weltbank bleibt. Viele Länder haben sich internationalen Umweltzielen und Abkommen verpflichtet, die sich auf den Transport- und Verkehrssektor auswirken. Beispiele hierfür sind das Pariser Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die auch Ziele für eine nachhaltige Mobilität festlegen. Regierungen setzen Anreize für den Einsatz nachhaltiger Verkehrsmittel wie Elektrofahrzeuge, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder. Dies kann durch Subventionen, Steuervergünstigungen, Infrastrukturinvestitionen und andere Maßnahmen erfolgen. Die Planung und Entwicklung von Verkehrsinfrastruktur hat einen wesentlichen Einfluss auf die Nachhaltigkeit im Transportwesen. Regierungen setzen verstärkt auf intelligente Verkehrsmanagementsysteme, den Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln, den Bau von Fahrradwegen und Fußgängerzonen sowie die Förderung von Carsharing und Mitfahrgelegenheiten. Regierungen investieren in Forschung und Innovation, um neue Technologien und Lösungen für eine nachhaltige Mobilität zu entwickeln. Dazu gehören alternative Antriebstechnologien, autonomes Fahren, intelligente Verkehrssysteme und die Digitalisierung des Verkehrs. Vollzogen hat sich auch im Nachhaltigkeitsverständnis ein Öffnungsprozess von einem vagen Ökologieverständnis und dem Ziel der Ressourcenschonung aus Angst vor der Endlichkeit des Rohstoffs Öl, hin zu einem sehr breiten Schutzverständnis mit einem umfassenden Bündel an Aktionsfeldern und einem vielgestaltigen Katalog an Maßnahmen. Innovative, intelligente und vernetzte Verkehrstechnologien haben sich zu den maßgeblichen Nachhaltigkeitstreibern in Verkehr und Logistik entwickelt. In der Logistikpraxis ist Nachhaltigkeit im Interesse ökologie- bzw. umweltbewusster Kunden zu einer maßgeblichen Triebfeder der Logistikunternehmen und zum Marketinginstrument der Logistik geworden. Die Bedeutung von Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren für Unternehmen in verschiedenen Sektoren stark erhöht und dies gilt auch für die Logistikbranche. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Wir blicken auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Leider konnten wir der negativen Umsatzentwicklung des Vorjahrs auch in diesem Geschäftsjahr nicht entgegenwirken. Massive und schnelle Lagerbestandsreduzierungen der Kunden, eine geringere Nachfrage, gestörten Lieferketten, die Anhebung der Mindestlöhne, die mangelnde Verfügbarkeit an ausreichendem qualifizierten Fachpersonal sowie die stark gestiegenen Energiekosten führten im Geschäftsjahr 2023 zu einem negativen Ergebnis vor Steuern. Die Abnahme der Umsatzerlöse war im Wesentlichen auf einen Rückgang der Erlöse aus der Aufbereitung (-T€ 806) zurückzuführen. Daneben sanken auch die sonstigen Erlöse (-T€ 672) sowie die Transporterlöse (-T€ 379). Gegenläufig entwickelten sich die Erlöse aus Lagergeldern (+T€ 315). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen und für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sanken im Wesentlichen aufgrund geringerer Aufwendungen für Transportleistungen (-T€ 1.144) sowie Fremdleistungen und Fremdarbeiten (-T€ 567). Die Personalaufwendungen erhöhten sich infolge steigender Gehälter um T€ 286 (+5,8 %) auf T€ 5.217. Die sonstigen betrieblichen Erträge entfielen im Wesentlichen auf Erträge aus Sach-bezügen (T€ 46; Vorjahr: T€ 53), Versicherungsentschädigungen (T€ 45; Vorjahr: T€ 23) sowie der Auflösung von Rückstellungen (T€ 8; Vorjahr: T€ 27). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr um T€ 282 (+4,7 %) auf T€ 6.271. Hintergrund waren insbesondere die gestiegenen Mietaufwendungen (+T€ 325) und Verwaltungsaufwendungen (+T€ 70). Gegenläufig entwickelten sich die Vertriebsaufwendungen (-T€ 163). Die dargestellte Entwicklung führt zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 162. b) Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergab sich ein positiver Cashflow von -T€ 295 (Vorjahr: -T€ 384), welcher maßgeblich auf die Abnahme von Vorräten sowie Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen zurückzuführen ist. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -T€ 162 (Vorjahr: -T€ 233) und ist fast vollständig auf Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen von -T€ 163 (Vorjahr: -T€ 279) zurückzuführen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf -T€ 645 (Vorjahr: -T€ 60) und resultiert im Berichtsjahr aus der Tilgung eines Darlehens einer nahestehenden Gesellschaft sowie Zinszahlungen. Aus den Cashflows ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Zunahme des Zahlungsmittelbestandes um T€ 188 auf T€ 261. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Wirtschaftsjahr 2023 um T€ 371 auf T€ 3.069 reduziert. Insgesamt setzen sich die Vermögensgegenstände der Gesellschaft hauptsächlich aus 37,7 % Anlagevermögen und 45,9 % Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zusammen. Der verbleibende Betrag entfällt im Wesentlichen auf Liquide Mittel und Vorräte. Aufgrund des Jahresfehlbetrags im Geschäftsjahr 2023 und bei gleichzeitiger Minderung der Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote leicht auf 42,1 % (Vorjahr: 42,3 %) vermindert. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur internen Steuerung des Unternehmens herangezogen. Als finanzieller Leistungsindikator dient uns im Wesentlichen das Jahresergebnis vor Steuern. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Im Lagebericht 2022 ist für 2023 eine Umsatzreduzierung und ein EBT in Höhe von T€ 50 prognostiziert worden. Die Umsatzreduzierung ist zwar eingetreten (-8,8%), ein EBT in Höhe von T€ 50 wurde jedoch nicht erreicht. Das EBT 2023 beträgt T€ -121. Die anhaltende Verunsicherung verhindert einen dynamischen Aufschwung des Wirtschaftszweigs Logistik. Daneben bestehen Wachstumsimpulse aus der Konsumgüterindustrie und dem Einzelhandel. Insbesondere aus dem Bereich E-Commerce ergeben sich Chancen, welche die negativen Tendenzen in der Branchenentwicklung jedoch nur teilweise ausgleichen können. Vor diesem Hintergrund rechnen wir laut unserer Planung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzrückgang sowie einem positiven Geschäftsergebnis. Wir erwarten für 2024 ein EBT von T€ 50. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir haben die mündliche Zusage unseres Gesellschafters bzw. eines nahestehenden Unternehmens, für den Fall von Liquiditätsengpässen uns mit der notwendigen Liquidität zu versorgen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. 2. Risikobericht a) Volkswirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Die Logistikbranche ist stark von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. In Zeiten einer wirtschaftlichen Rezession oder Abschwächung kann die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen zurückgehen, da Unternehmen ihre Produktions- und Handelsaktivitäten reduzieren. Auf dem Beschaffungsmarkt ergeben sich Risiken aus der Preisentwicklung von Treibstoffen und Energie. Preisschwankungen bei Rohstoffen können die Betriebskosten für Logistikunternehmen stark beeinflussen und ihre Rentabilität beeinträchtigen. Die Unternehmen der Branche unterliegen einer Vielzahl von Vorschriften und Gesetzen auf nationaler und internationaler Ebene. Änderungen in den Regulierungen, wie z.B. im Bereich des Umweltschutzes, der Sicherheit oder der Zollabfertigung, können sich erheblich auf die Betriebsabläufe und die Kostenstruktur der Logistikunternehmen auswirken. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns den nachstehenden volkswirtschaftlichen bzw. branchenspezifischen Risiken ausgesetzt:
b) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Zur Finanzierung eines zukünftig möglicherweise negativen Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie für zukünftige Investitionsausgaben steht unser Gesellschafter mit Finanzmitteln zur Verfügung. Das Ausfallrisiko umfasst zum einen die Gefahr, dass offene Forderungen verspätet beglichen werden oder vollständig ausfallen. Die TSL steuert und minimiert ihr Forderungsausfallrisiko über ein Debitoren-Management und durch eine Kreditversicherung. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. c) Technische Risiken Unser Fuhrpark wird überwiegend aufgrund aufeinanderfolgender Leasingverträge ersetzt, so dass davon ausgegangen werden kann, dass regelmäßig ein zeitgemäßer Stand der Technik vorhanden ist. Darüber hinaus werden alle technischen Einrichtungen regelmäßig den gesetzlich vorgeschriebenen Intervallen entsprechend gewartet. Störungen werden umgehend fachgerecht behoben. Vor diesem Hintergrund ergeben sich keine technischen Risiken, welche nicht im gewöhnlichen Speditionsbetrieb üblich sind. Logistikunternehmen sind abhängig von einer Vielzahl von Technologien und Systemen, einschließlich Transportfahrzeugen, Lagerautomatisierungssystemen, GPS-Tracking, Kommunikationsnetzwerken und mehr. Technische Ausfälle oder Störungen in diesen Systemen können zu Betriebsunterbrechungen, Verzögerungen und finanziellen Verlusten führen. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung in der Logistikbranche steigt auch das Risiko von Cyberangriffen, Datenlecks und Datenschutzverletzungen. Logistikunternehmen müssen sicherstellen, dass ihre IT-Systeme und Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt sind, um die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit ihrer Daten zu gewährleisten. Moderne Logistikbetriebe setzen eine Vielzahl von IT-Systemen und Softwarelösungen ein, um ihre operativen Abläufe zu unterstützen, darunter Lagerverwaltungssysteme, Transportmanagementsysteme, ERP-Systeme und mehr. Die Komplexität dieser Systeme kann zu Integrationsproblemen, Inkompatibilitäten und Fehlfunktionen führen, die die Effizienz der logistischen Abläufe beeinträchtigen können. Einige Logistikunternehmen kämpfen mit veralteter Infrastruktur und veralteten Technologien, die ihre Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen können. Die Modernisierung von Anlagen, Ausrüstungen und Systemen kann hohe Investitionen erfordern und mit Risiken wie Ausfallzeiten, Umstellungskosten und Betriebsunterbrechungen verbunden sein. d) Umweltrisiken Der Transport von Waren durch die Logistikbranche verursacht Treibhausgasemissionen, die zum Klimawandel beitragen können. Dies betrifft insbesondere den Straßenverkehr, der oft von Lkw dominiert wird. Luftverschmutzung durch den Transport kann auch lokale Umweltprobleme wie Smog und Gesundheitsprobleme in Ballungsgebieten verursachen. Die Logistikbranche ist mit Verkehrsstaus und Verkehrsbelastungen konfrontiert, die nicht nur zu Zeitverlusten und Kostensteigerungen führen, sondern auch zu erhöhten Emissionen und Umweltbelastungen. Staus führen zu einem ineffizienten Betrieb von Fahrzeugen und erhöhten Kraftstoffverbräuchen, was sich negativ auf die Umwelt auswirken kann. Der Betrieb von Logistikzentren, Umschlagplätzen und Verkehrswegen kann eine erhebliche Lärmbelastung für Anwohner verursachen. Dies kann zu Belästigungen, Gesundheitsproblemen und Einschränkungen der Lebensqualität führen, insbesondere in Wohngebieten in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten. Die Unternehmen der Branche verbrauchen eine Vielzahl von natürlichen Ressourcen wie Treibstoffe, Wasser und Materialien für Verpackungen. Dies führt zu einem erheblichen Ressourcenverbrauch und zur Produktion von Abfällen, die Umweltbelastungen verursachen können, insbesondere wenn sie nicht ordnungsgemäß entsorgt oder recycelt werden. Die Leistungsfähigkeit und der Erfolg der TSL werden bestimmt durch nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln gegenüber der Umwelt und der Region. Nicht mehr benötigte Pappen und Folien werden umweltbewusst und erfolgssteigernd an einen Verwerter veräußert. Verbleibendes Entsorgungsmaterial wird fachgerecht entsorgt. Bereits seit dem Jahr 2015 sind wir nach ISO 14001 und ISO 9001 zertifiziert. In den vergangenen Jahren hat sich die ökologische wie auch die soziale Nachhaltigkeit zum wichtigen Kern unseres Unternehmens entwickelt. Mit einem innovativen Fuhrpark wollen wir die Waren unserer Kunden und Partner nicht nur sicher und pünktlich an ihr Ziel bringen, sondern auch noch möglichst energieeffizient und umweltfreundlich sein. Auch unser Energiemanagement ist nachhaltig und setzt auf regenerative Stromgewinnung. Um Umweltrisiken der TSL zu minimieren, sind Maßnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit erforderlich. Dazu gehören die Nutzung umweltfreundlicher Transportmittel und Kraftstoffe, die Optimierung von Routen und Fahrzeugauslastungen, die Förderung von alternativen Transportmodi wie Schiene und Wasserstraßen, die Reduzierung von Verpackungsmaterialien und die Implementierung von Maßnahmen zur Abfallvermeidung und -recycling. Durch diese Maßnahmen können wir dazu beitragen, die Umweltauswirkungen zu minimieren und einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. Nachhaltigkeit ist und bleibt ein wesentlicher Faktor für alle Logistikunternehmen und nicht nur für unsere Gesellschaft. Ein auf Dekarbonisierung ausgerichteter Betrieb wird immer wichtiger, sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Verbraucher. Umweltverschmutzung ist ein öffentliches Anliegen und wird auch für die Logistikbranche eine wichtige Rolle spielen. Daher haben wir schon seit einigen Jahren eigene Blockheizkraftwerke installiert, um nachhaltig die Energiekosten zu reduzieren. Außerdem sind nahezu alle Standorte mit LED-Leuchten ausgestattet. 3. Chancenbericht Als Logistikunternehmen suchen wir stets nach Möglichkeiten, die Lieferketten unserer Kunden zu optimieren. Insofern arbeiten wir daran innovative Lösungen und Dienstleistungen anzubieten, um Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Lagerhaltung, Transportwege, Bestandsmanagement und Lieferantenbeziehungen zu unterstützen. Die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen in der Logistik eröffnet uns die Chance, umweltfreundliche Praktiken und Technologien zu entwickeln und in Lieferprozesse zu integrieren. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, CO 2 -Fußabdrücke in Lieferketten zu reduzieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und umweltfreundliche Transportalternativen zu fördern. Mit der zunehmenden Relevanz nachhaltiger Lieferketten kann sich in diesem Zusammenhang ein Wettbewerbsvorteil herausgearbeitet werden. Die Digitalisierung und der Einsatz neuer Technologien (insb. künstliche Intelligenz) bieten uns Chancen, unsere Betriebsabläufe zu optimieren und innovative Lösungen anzubieten. Dabei können wir etwa durch Implementierung digitaler Plattformen, Datenanalytik und Echtzeit-Tracking unsere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Unternehmen suchen vermehrt nach maßgeschneiderten Logistiklösungen und Mehrwertdiensten, die ihre individuellen Anforderungen erfüllen. In diesem Zusammenhang eröffnet sich uns die Möglichkeit, kundenspezifische Dienstleistungen anzubieten, wie z.B. Expresslieferungen, Lagerhaltung auf Abruf, Rücksendungsmanagement und Verpackungsservices. In den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern wollen wir auch in Zukunft die Chancen, die sich uns eröffnen, optimal nutzen. Die TSL hat über die vergangenen Jahre entsprechende Erfahrungen und Know-how gesammelt und dieses Wissen kontinuierlich auf eine steigende Anzahl an Kunden und Standorten ausgeweitet, um in diesem Bereich auch zukünftig für ihre Kunden ein kompetenter Ansprechpartner zu sein. Indem wir, die TSL, diese Chancen erkennen und nutzen, können wir das Geschäftswachstum vorantreiben, unsere Wettbewerbsposition stärken und langfristigen Erfolg in einer sich wandelnden und wachsenden Branche sicherstellen.
Norderstedt, im Juni 2024 Stephan Kiel Bilanz zum 31. Dezember 2023(Amtsgericht Kiel, HRB 13286)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben des Jahresabschlusses Die Gesellschaft wird unter der Firma TSL Textil-Service & Logistik GmbH mit Sitz in Norderstedt beim Amtsgericht Kiel unter der Handelsregisternummer HRB 13286 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden Vorschriften des GmbHG sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die TSL Textil-Service & Logistik GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die für die Erstellung des Jahresabschlusses maßgebenden Ansatz- und Bewertungsmethoden entsprechen neben den gesetzlichen Vorschriften auch den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Im Geschäftsjahr wurden die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit beachtet. Etwaige Abweichungen gegenüber dem Vorjahr sind nachstehend aufgeführt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, abnutzbare Vermögenswerte, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear pro rata temporis und werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über € 250,00 und bis € 800,00 werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, welche Aufwendungen der Folgejahre darstellen, wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Bilanzerläuterungen AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme der Kautionen (€ 100.000,00; Vorjahr: T€ 100) innerhalb eines Jahres fällig. PASSIVA Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Mietnachzahlungen T€ 106 (Vorjahr: T€ 116), Berufsgenossenschaften T€ 42 (Vorjahr: T€ 50), Urlaubsansprüche T€ 23 (Vorjahr: T€ 50), Abschlusskosten T€ 17 (Vorjahr: T€ 15), ausstehende Rechnungen T€ 10 (Vorjahr: T€ 30) und Schwerbehindertenabgabe T€ 10 (Vorjahr: T€ 20). Verbindlichkeiten Die Fälligkeiten der bilanziell ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus geldwerten Vorteil T€ 46 (Vorjahr: T€ 53), Erträge aus Schadensfällen T€ 45 (Vorjahr: T€ 23) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 8 (Vorjahr: T€ 27). 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus langfristigen Verträgen (Nominalbeträge):
Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug:
Geschäftsführung Zur Geschäftsführung war im Berichtsjahr bestellt: Herr Stephan Kiel, Kaufmann, Henstedt-Ulzburg. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zum Anteilsbesitz
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Norderstedt, den 10. Juni 2024 TSL Textil-Service & Logistik GmbH Stephan Kiel Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 19. August 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TSL Textil-Service & Logistik GmbH, Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TSL Textil-Service & Logistik GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TSL Textil-Service & Logistik GmbH, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 10. Juni 2024 TREUHANSA
GmbH Doctores Völschau
Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Ralf Winkler, Wirtschaftsprüfer |
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