Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 113562
Eingetragen
25.7.2006
Branche
Großhandel mit FlachglasHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasHerstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Glassorten aller Art im In- und Ausland, insbesondere in europäischen Ländern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Christian Winter
seit 25.7.2008
Geschäftsführer
Jürgen Nahr
seit 25.7.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.84% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Glas Trösch International Holding AGCHE
64.84%
Nowak Vermögensverwaltungs GmbH
30.00%
Beteiligungsgesellschaft Arnold mbH
5.00%
Glas Trösch Verwaltungs-AGCHE
0.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Glas Trösch Holding GmbH
Germany
64.94%
Nowak Vermögensverwaltungs GmbH
Germany
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA

Bad Krozingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Teilkonzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.769.649 1.968.836
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.655.395 23.270.600
3. Geleistete Anzahlungen 10.181.324 8.362.500
28.606.368 33.601.936
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 186.837.912 171.268.329
2. Technische Anlagen und Maschinen 218.610.088 230.755.070
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.062.777 31.340.860
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.841.806 21.688.004
490.352.583 455.052.263
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 58.022.449 45.689.672
2. Unfertige Erzeugnisse 5.378.234 5.278.069
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 139.472.610 62.576.436
4. Schadstoffemissionsrechte 5.391.552 8.635.174
208.264.846 122.179.351
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 49.087.361 36.291.524
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.589.672 18.738.587
3. Sonstige Vermögensgegenstände 49.235.393 16.001.948
101.912.426 71.032.059
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 199.628.537 148.417.866
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.987.394 8.557.388
D. Aktive latente Steuern 24.122.013 22.422.027
1.063.874.167 861.262.890

Passiva

Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000 2.000.000
II. Kapitalanteile der Komplementärin 13.984.344 13.165.287
III. Gewinnrücklagen 1.807.376 1.807.376
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -52.502.068 -47.047.284
V. Teilkonzernbilanzgewinn 317.221.374 186.260.751
VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 113.076.580 99.157.556
395.587.607 255.343.686
B. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 1.092.407,02 0,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.434.930 3.241.757
2. Steuerrückstellungen 34.766.686 14.382.446
3. Sonstige Rückstellungen 34.461.122 29.186.128
71.662.738 46.810.331
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 237.692.948 246.202.915
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.427.925 5.236.450
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60.031.836 39.620.593
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 211.607.585 230.680.346
5. Sonstige Verbindlichkeiten 78.371.605 32.700.093
davon aus Steuern: EUR 19.194.123,94 (i. V. EUR 7.423.266,14)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.136.677,43 (i. V. EUR 3.045.625,54)
591.131.898 554.440.397
E. Passive latente Steuern 4.399.517 4.668.476
1.063.874.167 861.262.890

Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 1.242.415.948 887.787.973
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 72.447.512 9.482.553
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 197.879 1.190.933
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.053.029 5.280.957
davon aus Währungsumrechnung: EUR 1.704.535,74 (i. V. EUR 963.792,56)
1.323.114.368 903.742.416
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -656.278.870 -393.280.206
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -17.717.074 -14.196.203
-673.995.944 -407.476.409
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -139.749.666 -128.875.320
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -31.727.626 -28.905.500
davon für Altersversorgung: EUR -2.096.860,09 (i. V. EUR -1.938.486,79)
-171.477.292 -157.780.820
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -56.308.450 -51.850.300
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -191.226.147 -160.141.675
davon aus Währungsumrechnung: EUR -4.814.714,55(i. V. EUR -3.464.243,13)
230.106.535 126.493.212
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.997.154 63.564
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -80.000
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.884.836 -7.176.064
davon an verbundene Unternehmen: EUR -4.796.453,05 (i. V. EUR -3.217.241,37)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -39.980.013 -26.462.195
davon aus latenten Steuern: EUR 2.848.470,33 (i. V. Ertrag EUR -14.911.511,91)
-43.867.696 -33.654.695
13. Ergebnis nach Steuern 186.238.839 92.838.517
14. Sonstige Steuern -1.800.541 -1.682.259
15. Jahresüberschuss 184.438.298 91.156.258
16. Ergebnisanteile anderer Gesellschafter -53.477.674 -21.406.625
17. Teilkonzernjahresüberschuss 130.960.623 69.749.633
18. Gewinnvortrag 186.260.751 116.218.383
19. Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 -3.000.000
20. Entnahme aus den Gewinnrücklagen 0 3.292.735
21. Teilkonzernbilanzgewinn 317.221.374 186.260.751

Teilkonzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Allgemeine Hinweise

Die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA hat ihren Sitz in Bad Krozingen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau (HR B Reg. Nr. 310 877) eingetragen.

Der vorliegende Teilkonzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Die Darstellung und Gliederung des Teilkonzernjahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen, ist gem. § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend in der GuV aufgeführt.

B. Konsolidierungskreis

Der Teilkonzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft sowie 26 (i. V. 26) inländische und 22 (i. V. 22) ausländische Tochterunternehmen.

Neu im Konsolidierungskreis sind die Gesellschaften Glas Fandel GmbH und Fandel Gesellschaft mbH, Bitburg, die im Herbst 2022 von der Familie Fandel erworben wurde. Aus der Veränderung des Konsolidierungskreises der vollkonsolidierten Unternehmen durch Erwerb resultieren folgende wesentliche Auswirkungen auf Bilanz und GuV:

Bilanzposten Konzernbilanz 31.12.2022
TEUR
Anteil Glas Fandel 31.12.2022
TEUR
Vorräte 208'265 3'729
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 49'087 816
Sonstige Rückstellungen 35'554 620
GuV-Posten Konzern-GuV 01.01. - 31.12.2022
TEUR
Anteil Glas Fandel 01.01. - 31.12.2022
TEUR
Umsatzerlöse 1'242'416 30'571
Materialaufwand 673'996 17'670
Sonstige betriebliche Aufwendungen 191'226 4'703
Jahresergebnis 130'961 3'161

Für die Auswirkungen auf das Anlagevermögen verweisen wir auf den Anlagespiegel.

Neu gegründet wurde die Gesellschaft Scheuten Glastechniek N.V., Diest/Belgien. Die Muttergesellschaft ist die Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen.

Aus dem Konsolidierungskreis durch Verschmelzung ausgeschieden ist die Scheuten International Holding B.V. Venlo/Niederlande und die Scheuten Glas Holding Deutschland GmbH, Bretten.

Durch den Verkauf der Anteile Plexiweiss GmbH, Holzkirchen an die ME-PW Holding AG, Grenchen/Schweiz ist auch die Plexiweiss GmbH aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Konsolidierung 3) Beteiligung
%
a) Unmittelbarer Anteilsbesitz
Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen V 100,00 1)
Glas Trösch Service Verwaltungs-GmbH, Bad Krozingen V 100,00 1)
Glas Trösch GmbH, Mengen V 100,00 1)
Glas Trösch GmbH, Bad Krozingen V 100,00 1)
Glas Trösch GmbH, Nördlingen V 100,00 1)
Glas Trösch GmbH, Kempten V 100,00 1)
Glas Trösch GmbH, Memmingen V 100,00 1)
Glas Trösch GmbH, Wertingen V 100,00 1)
EuropTec s.r.o., Zebrak/Tschechien V 100,00
Glas Trösch Holding Ukraine GmbH, Kiew/Ukraine V 80,00
Euroglas GmbH, Simferopol/Krim V 60,70
Glas Trösch Chisinau GmbH, Chisinau/Moldawien V 100,00
EuropTec GmbH, Goslar V 85,00
EuropTec Beteiligungsgesellschaft mbH, Syrgenstein V 100,00
EuropTec GmbH & Co.KG, Syrgenstein V 100,00
EuropTec GmbH & Co.KG, Schwäbisch Hall V 100,00
Scheuten Glass Holding B.V., Venlo/Niederlande V 100,00
Okalux Glastechnik GmbH, Marktheidenfeld V 100,00
Okalux North America LLC, New York/Vereinigte Staaten V 51,00
Scheuten Glastechnik Heiden GmbH, Heiden V 100,00 1)
BGT Bischoff Glastechnik AG, Bretten V 100,00
Glas Fandel GmbH, Bitburg V 100,00
b) Mittelbarer Anteilsbesitz
Glas Trösch Service GmbH, Bad Krozingen V 85,00
Euroglas GmbH, Haldensleben V 65,00 2)
Euroglas AG, Sülzetal V 51,00 2)
Glas Trösch Zentraleinkauf GmbH, Bad Krozingen V 100,00
EuropTec GmbH, Bad Krozingen V 100,00
Euroglas S.A., Hombourg/Frankreich V 94,998
Euroglas GmbH, Simferopol/Krim V 39,30
Euroglas Polska Sp. z o.o., Ujazd/Polen V 80,00
Glas Trösch Holding Ukraine GmbH, Kiew/Ukraine V 20,00
Glas Trösch Artjomovsk GmbH, Artjomovsk/Ukraine V 100,00
Ukrglas GmbH, Kiew/Ukraine V 100,00
Glas Trösch Kiev GmbH, Kiew/Ukraine V 100,00
Glas Trösch Lviv GmbH, Lviv/Ukraine V 100,00
Glas Trösch Odessa GmbH, Odessa/Ukraine V 100,00
Glas Trösch Kharkov GmbH, Kharkov/Ukraine V 100,00
Scheuten Nederland B.V., Venlo/Niederlande V 100,00
Scheuten Glas Nederland B.V., Venlo/Niederlande V 100,00
Scheuten Base Glass B.V., Venlo/Niederlande V 100,00
Scheuten Absoluut Glastechnik B.V., Venlo/Niederlande V 100,00
Scheuten Glas Diest N.V., Diest/Belgien V 100,00
Scheuten Glastechniek N.V., Diest/Belgien V 100,00
SITEC Produktions-GmbH, Waghäusel V 100,00
Inglas Produktions-GmbH, Friedrichshafen V 75,00
Soglatec GmbH, Bretten V 100,00
Mediaglass GmbH, Bretten V 51,73
Glas Trosch Limited, Nottingham/Großbritannien V 100,00
Fandel Gesellschaft mbH, Bitburg V 100,00

1) Ergebnisabführungsvertrag mit der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen
2) Gewinnabführungsvertrag mit der Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen
3) Vollkonsolidierung

C. Konsolidierungsgrundsätze

Alle einbezogenen Unternehmen stellen die Abschlüsse auf den Stichtag des Mutterunternehmens auf. Konzern-Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr und die funktionale Konzernwährung ist Euro.

Für die Konsolidierung waren unverändert die nachfolgenden Grundsätze maßgebend.

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Teilkonzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als "Geschäfts- oder Firmenwert" und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Teilkonzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Sofern Aufwendungen und Erträge erstmals konsolidierter Unternehmen im Vergleich zu den Gesamtaufwendungen und -erträgen keine wesentliche Bedeutung zukommt (< 8 %), werden die betroffenen Aufwendungen und Erträge in vollem Umfang einbezogen.

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

D. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Teilkonzernjahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen nach dem 31. Dezember 2009 werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Abschreibungen werden planmäßig vorgenommen. Bei den beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden die Geringwertigen Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 im laufenden Jahr direkt als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und zum Jahresende zu 20 % abgeschrieben; der Abgang erfolgt nach 5 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen im Jahr der Anschaffung grundsätzlich zeitanteilig.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die unter den Vorräten gesondert erfassten, durch staatliche Zuteilung unentgeltlich erworbenen Emissionsberechtigungen werden mit einem Erinnerungswert angesetzt.

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen Schadstoffemissionsrechte erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Zeitwert zum Zeitpunkt ihres Zugangs bzw. zum niedrigeren Marktwert des Bilanzstichtages.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Schecks sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i. V. m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Verwendung der Richttafeln Heubeck 2018 G liegt ein Rechnungszins in Höhe des durchschnittlichen Marktzinssatzes mit einer Laufzeit von 15 Jahren und ein Rententrend zwischen 0,5 % und 2,0 % zugrunde. Die Bewertung berücksichtigt keine unternehmensspezifische Fluktuationsrate. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt überwiegend 1.79 %.

Aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Konzernabschluss wurden abweichende Zinssätze aus den Einzelabschlüssen der Tochtergesellschaften beibehalten.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 75 (i. V. TEUR 98), welcher verteilt auf die entsprechenden Tochtergesellschaften einer Ausschüttungssperre in den Einzelabschlüssen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB unterliegt. Eine Abführungssperre liegt diesbezüglich nicht vor.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip).

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip).

Im vorliegenden Teilkonzernabschluss kommt ausschließlich die Umrechnung zu Stichtagskursen zur Anwendung, da es sich im Wesentlichen um selbständig operierende Unternehmen handelt. Dabei wurden alle Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Teilkonzernunternehmen mit einer vom Euro abweichenden Währung (Russland, Tschechien, Ukraine, Moldawien, Großbritannien, Polen und Vereinigte Staaten) mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenmittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkassamittelkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt.

Aufwendungen und Erträge werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wird in die Teilkonzernbilanz übernommen und die Differenz erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt.

E. Erläuterungen zur Teilkonzernbilanz

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Teilkonzernanhang dargestellt.

Von den Geschäfts- oder Firmenwerten, die linear über eine Nutzungsdauer von zehn bzw. fünf Jahren abgeschrieben werden, resultieren TEUR 15.655 (i. V. TEUR 23.271) aus einem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Laufzeit über ein Jahr sind in Höhe von TEUR 1.693 (i. V. TEUR 1.476) enthalten und betreffen mit TEUR 1.619 (i. V. TEUR 1.398) im Wesentlichen sonstige Forderungen aus Darlehen gegenüber Dritten und TEUR 74 (i. V. TEUR 77) sonstige Forderungen aus Barkautionen. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 3.590 (i.V. TEUR 5.229) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 13.509) aus dem Finanzverkehr. Davon bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.239 (i. V. TEUR 15.716). Diese betreffen mit TEUR 0 (i. V. TEUR 13.509) den Finanzverkehr mit TEUR 2.239 (i. V. TEUR 2.207) den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

3. Latente Steuern

Die latenten Steuern haben im sich im laufenden Geschäftsjahr wie folgt verändert:

01.01.2022
TEUR
Zugang
TEUR
Abgang
TEUR
31.12.2022
TEUR
Aktive latente Steuern 22'422 1'700 0 24'122
Passive latente Steuern -4'668 0 268 -4'400
Saldo zum 01.01.2022 17'754 Saldo zum 31.12.2022 19'722

Die latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten:

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Latente Steueransprüche aus Steuervorteilen
aus Polen 5'922 994
Aktive latente Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge
aus Deutschland 1'813 1'682
aus Tschechien 1'527 1'294
aus Niederlande 550 1'924
3'890 4'900
Latente Steueransprüche aus Differenzen bilanzieller Wertansätze
aus Polen 6'480 7'586
aus Niederlande 7'650 8'469
aus Frankreich 180 473
14'310 16'528
24'122 22'422
Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze
aus Deutschland 3'463 3'994
aus Tschechien 801 234
aus Belgien 136 440
4'400 4'668

Die jährliche Abgrenzung der latenten Ertragsteuern basiert auf einer bilanzorientierten Sichtweise (Balance sheet method) und berücksichtigt grundsätzlich alle zukünftigen ertragsteuerlichen Auswirkungen (Comprehensive method).

Die aktiven latenten Steuern aus Polen entfallen in voller Höhe auf die Steuervorteile der Sonderwirtschaftszone. Die weiteren aktiven latenten Steuern sowie die passiven latenten Steuern basieren auf temporären Bilanzunterschieden zwischen den Handelsbilanzen II und den Steuerbilanzen der in den Teilkonzernabschluss einbezogenen Gesellschaften im Wesentlichen aus dem Bilanzposten Anlagevermögen.

Steuerliche Verlustvorträge und Zinsvorträge gemäß deutschem Steuerrecht werden als aktive latente Steuern bilanziert, wenn es wahrscheinlich ist, dass sie in Zukunft durch steuerbare Gewinne realisiert werden können. Ebenso werden die zukünftigen Steuervorteile aus der Sonderwirtschaftszone Polen bewertet und als aktive latente Steuern angesetzt. Maßgebend sind die tatsächlich zu erwartenden oder - sofern diese nicht bekannt sind - die im Zeitpunkt der Bilanzierung gültigen lokalen Steuersätze, die wir wie folgt angenommen haben:

Deutschland 28 %
Frankreich 25.5 %
Polen 19 %
Niederlande 25 %
Belgien 25 %
Tschechien 19 %

Auf Verlustvorträge und Zinsvorträge, für die eine Steuerentlastung innerhalb von fünf Jahren nicht erwartet wird, werden keine aktiven latenten Steuern gebildet.

4. Eigenkapital

Das Grundkapital ist eingeteilt in 2.000 auf den Namen lautende Stückaktien ohne Nennwert.

Das gezeichnete Kapital von TEUR 2.000 und die Kapitalanteile der Komplementäre von TEUR 13.984 entsprechen den bei der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ausgewiesenen Bilanzposten.

Teilkonzernbilanzgewinn

2022
TEUR
2021
TEUR
Stand 01.01. 186'261 116'218
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 293
186'261 116'511
Teilkonzernergebnis 184'438 91'156
Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn -53'513 -21'577
Auf andere Gesellschafter entfallender Verlustvortrag 35 171
Stand 31.12. 317'221 186'261

Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Teilkonzern-Eigenkapitalspiegel.

5. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung

Der zum Bilanzstichtag ausgewiesene passive Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter in Höhe von TEUR 1.092 bedingt sich im Wesentlichen durch das volatile Marktumfeld im Bereich der Glasverarbeitung, in dem Marktpreise aktuell geringer ausfallen als in einem weniger volatilem Umfeld. Im Berichtsjahr wurde der Unterschiedsbetrag nach § 309 Abs. 2 Nr. 1 HGB ertragswirksam i. H. v. TEUR 278 aufgelöst.

6. Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden nicht mit den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherung saldiert ausgewiesen.

Für mittelbare Pensionsverpflichtungen bestehen leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen (kein Deckungsvermögen). Entsprechend IDW RH FAB 1.021 hat die Gesellschaft die Bewertung der Pensionsverpflichtung erstmalig entsprechend der Bewertung der Rückdeckungsversicherung vorgenommen (kongruente Bewertung). Die bestehenden Verpflichtungen zum 31. Dezember 2022 belaufen sich unter Bewertung als Aktivprimat auf TEUR 8.144 beläuft. Auf eine Passivierung wurde entsprechend dem Wahlrecht des Art. 28 EGHGB verzichtet.

7. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen für das laufende Jahr betreffen inländische Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie die Unternehmenssteuern der jeweiligen Länder.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

8. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesichert mit/ Gesamt 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.827 226.991 1.875 113 237.693
Vorjahr (13.765) (169.404) (63.034) (138) (246.203)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.428 - - - 3.428
Vorjahr (5.236) - - - (5.236)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60.032 - - - 60.032
Vorjahr (39.621) - - - (39.621)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.366 190.242 - - 211.608
Vorjahr (12.581) (218.099) - - (230.680)
Sonstige Verbindlichkeiten 78.368 4 - - 78.372
Vorjahr (32.562) (138) - - (32.700)
172.021 417.237 1.875 113 591.133
(103.765) (387.641) (63.034) (138) (554.440)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 113 durch Grundpfandrechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Lieferungs- und Leistungsverkehr 16'940 10'416
sonstige Verbindlichkeiten 153 78
Finanzverkehr 194'515 220'186
211'608 230'680

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 208.110 (i. V. TEUR 226.485). Diese betreffen mit TEUR 194.515 (i. V. TEUR 220.186) den Finanzverkehr und mit TEUR 13.595 (i. V. TEUR 6.299) den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Erläuterungen zur Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach Sparten 2022
TEUR
2021
TEUR
Floatglas/Bauglas 823'298 544'412
Verbund-/Einscheibensicherheitsglas 51'372 43'462
Isolierglas/Fahrzeugglas/Übrige 367'746 299'914
1'242'416 887'788
Umsatzerlöse nach Regionen 2022
TEUR
2021
TEUR
Inland 505'257 396'507
Übrige EU-Länder 595'056 380'780
Übriges Europa 121'585 98'566
Übrige Welt 20'518 11'935
1'242'416 887'788

Die außerordentlichen Erträge aus latenten Steuern in Bezug auf Steuervorteile aus der Sonderwirtschaftszone Polen betragen im aktuellen Jahr TEUR 4.928. (i. V. Aufwand TEUR 14.132).

Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet folgende wesentlichen aperiodischen Posten:

2022
TEUR
2021
TEUR
sonstige betriebliche Erträge
Auflösung von Rückstellungen 2.367 1.058
Gewinne aus Anlagenabgängen 274 407
Auflösung von Wertberichtigungen 173 790
Sonstige 112 71
2.926 2.326
sonstige betriebliche Aufwendungen
Gebühren Kredite -161 -341
Forderungsverluste -39 -458
Verluste aus Anlageabgängen -517 -232
Bildung Wertberichtigungen -976 -640
-1.693 -1.671
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Ertragsteuerertrag/-aufwendungen 333 208
1.566 863

F. Sonstige Angaben

Erläuterungen zur Teilkonzern-Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel ersten Grades, wie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 199.629 (i. V. TEUR 148.418).

Im laufenden Geschäftsjahr wurden Investitionen (ohne Kaufpreis für die Glas Fandel GmbH) im Wesentlichen in die Entwicklung der neu gegründeten Tochtergesellschaft Scheuten Glastechniek N. V., die Kaltreparatur des Ofens in Hombourg, sowie die Modernisierung der IT getätigt.

Haftungsverhältnisse

TEUR
gesamtschuldnerisch aus Bankdarlehen 24'000
davon zugunsten verbundener Unternehmen 24'000
davon Valuta zum 31. Dezember 2022 0

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung im Rahmen des Konsortialkreditvertrags sowie anderer Bankdarlehen wird als gering eingeschätzt. Für die Laufzeit der Darlehen wird bei den verbundenen Unternehmen mit einem Cashflow gerechnet, der es den Gesellschaften erlauben wird, ihren Verpflichtungen eigenständig nachzukommen.

Eine Patronatserklärung wurde für die Glas Trösch AG, Bützberg/Schweiz, in Zusammenhang mit einem Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte abgegeben. Zum Bilanzstichtag ergab sich hieraus keine Verpflichtung.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung wird als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes bestehen in Höhe von TEUR 1.110 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Miet-/Leasingverträgen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie Entfall des Verwertungsrisikos.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 3.979 Mitarbeiter (i. V. 3.939) beschäftigt, darunter 3.057 gewerbliche Arbeitnehmer (i. V. 3.030) und 922 Angestellte (i. V. 909).

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft obliegt ausschließlich der persönlich haftenden Gesellschafterin Glas Trösch Verwaltungs-AG, Thunstetten/Schweiz. Diese wird vertreten durch die Herren:

Dr. Fabian Zwick, Suhr/Schweiz, Direktor

Fritz Zahnd, Aeschi/Schweiz, Präsident des Verwaltungsrates

Dr. Daniel Kiwit, St. Urban (Pfaffnau)/Schweiz, Direktor und Mitglied des Verwaltungsrates

Stefan Löbich, Wüstenrot/Deutschland Direktor (seit 17. Februar 2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 314 Abs. 3 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Herren an:

Heinz Trösch, Kaufmann in Hergiswil/Schweiz (Vorsitzender)

Dr. Erich Heinz Trösch (stellvertretender Vorsitzender)

Jochen Eisenbeis, Rechtsanwalt, Saarbrücken/Deutschland

Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtszeitraum keine Bezüge.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 293 und wurde ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen gewährt.

Teilkonzernverhältnisse

Mit nachstehenden Firmen sind Beherrschungs- und / oder Gewinnabführungsverträge abgeschlossen:

Glas Trösch GmbH, Mengen

Glas Trösch GmbH, Bad Krozingen

Glas Trösch GmbH, Nördlingen

Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen

Glas Trösch GmbH, Memmingen

Glas Trösch GmbH, Kempten

Glas Trösch GmbH, Wertingen

Glas Trösch Service Verwaltungs-GmbH, Bad Krozingen

Euroglas GmbH, Haldensleben (wobei der betreffende Vertrag mit der Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen, abgeschlossen ist)

Euroglas AG, Sülzetal (wobei der betreffende Vertrag mit der Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen, abgeschlossen ist)

Glas Trösch Zentraleinkauf GmbH, Bad Krozingen

Scheuten Glastechnik Heiden GmbH, Heiden

Mit nachstehenden Firmen sind unmittelbar oder mittelbar Einstandsverpflichtungen abgeschlossen:

EuropTec GmbH, Syrgenstein

EuropTec GmbH, Schwäbisch Hall

EuropTec GmbH, Goslar

EuropTec GmbH, Bad Krozingen

Glas Trösch Service GmbH, Bad Krozingen

BGT Bischoff Glastechnik GmbH, Bretten

Okalux Glastechnik GmbH, Marktheidenfeld

SITEC Produktions-GmbH, Waghäusel

Glas Fandel GmbH, Bitburg

Fandel Gesellschaft mbH, Bitburg

Euroglas AG, Sülzetal

Diese Unternehmen machen von der Vorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.

Alleinige Gesellschafterin ist die Glas Trösch Holding AG, Buochs/Schweiz. Sie erstellt den Konzernabschluss für den Konsolidierungskreis, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird.

G. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der bestehende Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 109.910.141,58 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

H. Nachtragsbericht

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben.

 

Bad Krozingen, 31. März 2023

Glas Trösch Verwaltungs-AG als persönlich haftende Gesellschafterin der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA

Dr. Fabian Zwick

Fritz Zahnd

Dr. Daniel Kiwit

Stefan Löbich

Anlage zum Teilkonzernanhang

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2022
EUR
Zugänge aus Änderungen des Konsolidierungskreises
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge aus Änderungen des Konsolidierungskreises
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen und Werten 4.676.143 343.787 1.030.226 100.762
2. Geschäfts- oder Firmenwert 38.125.232 0 169.945 0
3. Geleistete Anzahlungen 8.362.500 0 2.043.476 0
51.163.875 343.787 3.243.647 100.762
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 280.440.899 1.128.697 12.517.144 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 611.868.492 6.833.674 7.747.777 1.638.001
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.210.715 1.519.563 7.230.205 1.580.160
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.688.004 0 50.555.040 0
1.046.208.110 9.481.934 78.050.166 3.218.161
1.097.371.985 9.825.721 81.293.813 3.318.923
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen und Werten 205.658 282.743
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 0 -227.192
205.658 55.551
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 394.932 11.648.665
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.854.713 6.255.082
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.830.499 562.963
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.083 -18.522.261
24.130.227 -55.551
24.335.885 0
Anschaffungs-/Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Währungsanpassung
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen und Werten -16.584 6.009.895 2.707.307 779.708
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 38.295.177 14.854.632 7.785.150
3. Geleistete Anzahlungen 2.540 10.181.324 0 0
-14.044 54.486.396 17.561.939 8.564.858
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -2.125.273 303.215.200 109.172.570 8.030.118
2. Technische Anlagen und Maschinen -4.780.708 605.431.603 381.113.422 30.839.370
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -646.854 136.465.933 100.869.855 8.874.104
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 171.106 53.841.806 0 0
-7.381.729 1.098.954.542 591.155.847 47.743.592
-7.395.773 1.153.440.938 608.717.786 56.308.450
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge aus Änderungen des Konsolidierungskreises Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen und Werten 85.341 172.558
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 0 0
85.341 172.558
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 315.840
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.491.076 20.415.738
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.239.563 2.618.180
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
2.730.639 23.349.758
2.815.980 23.522.316
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Umbuchungen
EUR
Währungsanpassung
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen und Werten 33.672 -22.542 3.240.246 2.769.649 1.968.836
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 22.639.782 15.655.395 23.270.600
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 10.181.324 8.362.500
33.672 -22.542 25.880.028 28.606.368 33.601.936
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -944 -508.616 116.377.288 186.837.912 171.268.329
2. Technische Anlagen und Maschinen 34.469 -3.258.932 386.821.515 218.610.088 230.755.070
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -67.197 -415.863 105.403.156 31.062.777 31.340.860
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 53.841.806 21.688.004
-33.672 -4.183.411 608.601.959 490.352.583 455.052.263
0 -4.205.953 634.481.987 518.958.951 488.654.199

Der Konzernabschluss der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA zum 31. Dezember 2022 wurde am 3. November 2023 gebilligt.

Teilkonzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022
TEUR
2021
TEUR
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 184.438 91.156
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 56.308 51.930
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 4.520 9.131
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -42 -6.515
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -115.851 -44.206
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 40.309 9.917
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 243 -34
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 3.888 7.112
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 39.980 26.462
-/+ Ertragsteuerzahlungen -22.445 -2.112
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (1) 191.348 142.841
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 33 1
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -3.243 -2.086
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 538 7.937
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -78.050 -69.251
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 149 734
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.849 -15.745
+ Erhaltene Zinsen 770 23
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (2) -81.652 -78.387
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 318 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalentnahmen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 -988
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 4.769 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter -178 -2.775
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 14.337 15.583
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -53.261 -18.551
- Gezahlte Zinsen -2.361 -6.969
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 -600
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -19.932 -10.711
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (3) -56.308 -25.011
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 53.388 39.443
-/+ Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -2.177 -114
-/+ Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 148.418 109.089
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 199.629 148.418

Teilkonzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021 und 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmen
Gesellschaftsanteile Rücklagen
Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalanteile der Komplementärin
EUR
Summe
EUR
Gewinnrücklagen
EUR
Stand am 31.12.2020 2.000.000 13.330.256 15.330.256 2.100.111
Vergütung / Entnahmen Komplementärin -164.969 -164.969
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Währungsumrechnung
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen -292.735
Änderungen des Konsolidierungskreises
Teilkonzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2021 2.000.000 13.165.287 15.165.287 1.807.376
Vergütung / Entnahmen Komplementärin 819.057 819.057
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Währungsumrechnung
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Teilkonzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2022 2.000.000 13.984.344 15.984.344 1.807.376
Eigenkapital des Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Verlust-/ Gewinnvortrag
EUR EUR
Stand am 31.12.2020 -47.819.604 76.109.373
Vergütung / Entnahmen Komplementärin
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Währungsumrechnung 772.320
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 292.735
Änderungen des Konsolidierungskreises
Teilkonzernjahresüberschuss 40.109.010
Stand am 31.12.2021 -47.047.284 116.511.118
Vergütung / Entnahmen Komplementärin
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Währungsumrechnung -5.454.784
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Teilkonzernjahresüberschuss 69.749.633
Stand am 31.12.2022 -52.502.068 186.260.751
Eigenkapital des Mutterunternehmen Nicht beherrschende Anteile
Teilkonzernjahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zugerechnet ist
EUR
Summe
EUR
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldiff. aus Währungsumrechnung und Jahreserg.
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Stand am 31.12.2020 40.109.010 68.398.779 79.582.790 -4.516.137
Vergütung / Entnahmen Komplementärin
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -10.994.323
Währungsumrechnung 772.320 -274.967
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 292.735 -2.775.484
Änderungen des Konsolidierungskreises 368.059
Teilkonzernjahresüberschuss 29.640.623 69.749.633 16.360.992
Stand am 31.12.2021 69.749.633 139.213.467 82.542.034 -4.791.104
Vergütung / Entnahmen Komplementärin
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -42.912.054
Währungsumrechnung -5.454.784 -1.237.903
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 4.591.308
Teilkonzernjahresüberschuss 61.210.990 130.960.623 21.406.625
Stand am 31.12.2022 130.960.623 264.719.306 65.627.913 -6.029.007
Nicht beherrschende Anteile
auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne
EUR
Summe
EUR
Stand am 31.12.2020 16.360.992 91.427.645
Vergütung / Entnahmen Komplementärin
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -10.994.323
Währungsumrechnung -274.967
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen -2.775.484
Änderungen des Konsolidierungskreises 368.059
Teilkonzernjahresüberschuss 5.045.633 21.406.625
Stand am 31.12.2021 21.406.625 99.157.555
Vergütung / Entnahmen Komplementärin
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -42.912.054
Währungsumrechnung -1.237.903
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 4.591.308
Teilkonzernjahresüberschuss 32.071.049 53.477.674
Stand am 31.12.2022 53.477.674 113.076.580
Konzerneigenkapital Summe
EUR
Stand am 31.12.2020 177.256.791
Vergütung / Entnahmen Komplementärin -164.969
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -10.994.323
Währungsumrechnung 497.353
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen -2.775.484
Änderungen des Konsolidierungskreises 368.059
Teilkonzernjahresüberschuss 91.156.258
Stand am 31.12.2021 255.343.686
Vergütung / Entnahmen Komplementärin 819.057
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -42.912.054
Währungsumrechnung -6.692.687
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 4.591.308
Teilkonzernjahresüberschuss 184.438.298
Stand am 31.12.2022 395.587.607

Der Betrag, der zum Bilanzstichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter der Muttergesellschaft zur Verfügung steht, beträgt 111.713 TEUR (i. V. TEUR 63.841).

Der Betrag, der zum Bilanzstichtag bei der Muttergesellschaft der gesetzlichen Ausschüttunssperren unterliegt beträgt gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB TEUR 5.

Teilkonzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ist die Obergesellschaft der deutschen Glas Trösch-Gruppe, welche einen Teilkonzern innerhalb des Konzerns der Glas Trösch Holding AG in Buochs/Schweiz darstellt. Die Gesellschaft hält direkt und indirekt die Mehrheitsbeteiligungen an sechsundzwanzig deutschen, neun ukrainischen, fünf niederländischen, zwei belgischen, sowie jeweils einer tschechischen, französischen, polnischen, moldawischen, englischen und amerikanischen Tochtergesellschaft. Zu den ukrainischen Gesellschaften haben wir hier die Gesellschaft auf der Krim gezählt. Das Grundkapital der Gesellschaft wird von der Glas Trösch Holding AG, Buochs/Schweiz, zu 100 % gehalten. Die Geschäftsführung obliegt ausschließlich der persönlich haftenden Gesellschafterin Glas Trösch Verwaltungs-AG, Thunstetten/Schweiz. Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der aus drei Mitgliedern besteht.

Innerhalb des Teilkonzerns wird Basisglas an vier Standorten produziert. Daneben wird an fünfundzwanzig Standorten das Geschäft der Glasverarbeitung betrieben. Die restlichen Tochtergesellschaften tätigen überwiegend konzerninterne Holding- bzw. Verwaltungstätigkeiten.

Im Bereich Basisglas werden Floatglas, Verbundsicherheitsglas und beschichtetes Bauglas produziert. Der Bereich Glasverarbeitung produziert im Wesentlichen Isolierglas, Verbundsicherheitsglas und Einscheibensicherheitsglas.

Während Basisglas europaweit vertrieben wird, sind die Hauptabsatzmärkte für die Glasverarbeitung Deutschland und Benelux.

Der Absatz von Basisglas ist im Wesentlichen abhängig von der europäischen Bau- und Automobilindustrie, im Bereich der Glasverarbeitung von der deutschen, niederländischen und ukrainischen Bautätigkeit, sowohl im Neubau als auch in der Renovation.

2. Forschung und Entwicklung

Der deutsche Teilkonzern ist über Kostenpools der zentralen Forschung und Entwicklung in der Schweiz angeschlossen. Dies betrifft zwei separate Abteilungen der F&E: Die Beschichtungsentwicklung sowie die F&E für den Bereich Glasverarbeitung. Im Jahr 2022 konnte über die Kostenbeteiligung der Zugang zu einer Reihe von neuen Produkten sichergestellt werden. Der Fokus lag sowohl auf optimierten Schichtsystemen als auch neuen Verarbeitungsprodukten. Automatisierungsprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

3. Änderungen im Konsolidierungskreis

Neu in den Konsolidierungskreis einzubeziehen sind in 2022 die Glas Fandel GmbH, Bitburg, die Fandel Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bitburg sowie die Scheuten Glastechniek N.V., Diest.

Aus dem Konsolidierungskreis durch Verschmelzung ausgeschieden sind die Gesellschaften Scheuten Glas Holding GmbH, Bretten sowie die Scheuten International B.V., Venlo. Ausgeschieden durch Verkauf ist die Plexiweiss GmbH, Holzkirchen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt vom Ukraine-Krieg und den sich daraus ergebenden Verwerfungen auf dem Energiemarkt und den Lieferketten. Die Covid-Pandemie spielte nur noch im ersten Halbjahr durch einige Schichtausfälle bei den Beteiligungen der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA eine Rolle.

In Deutschland ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 nur noch um 1,8 % (nach 2,6 % im Vorjahr) gewachsen. Im Baugewerbe führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung, die um 2,3 % sank. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab.

In den Niederlanden verlief die allgemeine Wirtschaftsentwicklung erfreulicher. Hier bewegte sich das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts mit 4,5% fast auf dem Niveau des bereits sehr guten Vorjahres (4,8 %). Im Baugewerbe gab es ähnliche Einflussfaktoren wie in Deutschland. Die Inflation in den Niederlanden lag sogar noch deutlich über der Inflation in Deutschland und führte über steigende Zinsen und flankiert durch steigende Baukosten zu einer Eintrübung des Marktes ab April 2022. Dennoch wuchs das Baugewerbe in 2022 in den Niederlanden real um 2,9 %, im Vergleich zur Entwicklung in Deutschland also wesentlich erfreulicher.

In der Ukraine war die gesamte Entwicklung 2022 durch den Krieg bestimmt. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um mehr als 30 %.

Länderübergreifend gab es in Europa im ersten Halbjahr eine Glasknappheit im Markt, die zusammen mit dem extrem starken Anstieg der Energiepreise zu deutlichen Preisanstiegen für Glas während des Jahres führte. Diese Entwicklung hielt bis etwa August an. Danach drehte sich das Bild und die Energiepreise fielen wieder. Allerdings halten sie sich auch bis zur Erstellung dieses Lageberichtes noch deutlich oberhalb der Energiepreise, die vor dem Krieg in der Ukraine galten.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts herrscht bereits seit einem Jahr Krieg in der Ukraine. Die Auswirkungen treffen die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA wirtschaftlich stärker über die Verteuerung der Energiekosten, die Inflation und die steigenden Zinsen als über den direkten lokalen Einfluss in der Ukraine. Für Einschätzungen der Auswirkungen auf den Teilkonzern verweisen wir auf den Risiko- sowie Prognosebericht.

2. Geschäftsverlauf und Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage)

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2022 wurde bereits früh durch den Krieg in der Ukraine geprägt. Bereits kurz nach dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine am 24. Februar stiegen die Energiekosten vor allem für Gas und Strom auf bisher unvorstellbare Höhen. Aufgrund der im Markt in der ersten Jahreshälfte vorherrschenden Glasknappheit sowie der Absicherung von Energiepreisen konnten die Beteiligungen der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA im Basisglasbereich diese Preissteigerungen an die Kunden weitergeben und ihre Erträge steigern. Auch die nach der Kaltreparatur wieder ganzjährig in Betrieb genommene Anlage in Osterweddingen half in diesem Bereich deutlich bei der Ertragsentwicklung. In den Verarbeitungsbetrieben in Deutschland, Benelux und der Ukraine entwickelte sich das Geschäft dagegen weniger erfreulich. Die hohen Basisglaspreise belasteten das Geschäft in Deutschland und Benelux und der Krieg in der Ukraine führte zu einem starken Absatzeinbruch und einem Ergebnisrückgang in der Ukraine.

Der neue Produktionsstandort in Bitburg, der von der Familie Fandel erworben werden konnte, verstärkt das Segment Glasverarbeitung. Weil das Closing erst im November stattfand, sind die Integrationsarbeiten zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes noch nicht abgeschlossen.

Die erwarteten Investitionen wurden planmäßig umgesetzt. Der befürchtete Gasmangel ist aufgrund eines sehr milden Winters ausgeblieben, so dass sich die Energiepreise vorläufig wieder auf einem niedrigeren Niveau als zur Jahresmitte 2022 eingependelt haben.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse konnten in 2022 aufgrund des allgemeinen Preisanstiegs im Basisglas sowie der getätigten Akquisitionen um etwa 40 % gesteigert werden. Neben den gestiegenen Umsatzerlösen verzeichnete der Teilkonzern in 2022 auch einen hohen Zugang zum Lager der Fertigfabrikate.

Der Materialaufwand ist um ca. 65 % oder EUR 267 Mio. gestiegen. Grund für den starken Anstieg sind wie im Vorjahr in erster Linie die hohen Energiekosten im Bereich der Basisglaserzeugung.

Der Personalaufwand ist um etwa 9 % oder EUR 14 Mio. gestiegen. Hintergrund ist zum überwiegenden Teil die Neukonsolidierung der in 2022 erworbenen Gesellschaften der Fandel-Gruppe sowie Lohnerhöhungen, die sich über alle Gesellschaften im Teilkonzern verteilen.

Das Ergebnis nach Steuern hat sich verdoppelt auf etwa EUR 186 Mio. Dazu beigetragen hat auch eine höhere aktive latente Steuer aus steuerbefreiten Sonderwirtschaftszonen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt mit ca. EUR 191 Mio. deutlich über dem Niveau des Vorjahres, obwohl wir in 2022 deutlich mehr liquide Mittel für den Lageraufbau binden mussten als im Vorjahr. Grund für den starken Anstieg des operativen Cashflows war zum größten Teil die positive Entwicklung des Jahresergebnisses aufgrund steigender Basisglaspreise, mit denen die steigenden Energiekosten kompensiert werden konnten.

Die Auftragslage ist über alle Bereiche zusammen genommen gut und liegt über dem Niveau des Vorjahres.

Die Umsatzrentabilität liegt mit 14,8 % (Nettoberechnung) deutlich über dem Vorjahreswert von 10,3 %.

Der Verlauf des Jahres übertrifft unsere Erwartungen deutlich. Trotz Krieges in der Ukraine sowie der dadurch ausgelösten Verwerfungen auf dem Energiemarkt konnte das Ergebnis deutlich gesteigert werden.

Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität des Teilkonzerns jederzeit sicherzustellen und unter dieser Prämisse das Finanzergebnis zu optimieren.

Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten finanziert. Die Risiken bei langfristigen Finanzschulden werden zum Teil durch feste Zinssätze begrenzt. Die Liquidität war durch nicht ausgenutzte Kreditlinien jederzeit gewährleistet. Ersatzinvestitionen und kleinere Erweiterungsinvestitionen werden aus dem Cashflow finanziert. Verbindlichkeiten bestehen überwiegend in EURO.

Es bestanden zugesagte Kontokorrent-Kreditlinien in Höhe von EUR 126 Mio., die zum Bilanzstichtag in voller Höhe nicht ausgenutzt waren.

Aus der Teilkonzern-Kapitalflussrechnung ergibt sich für 2022 ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von ca. EUR 191 Mio., ein Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von ca. EUR -82 Mio., und ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von ca. EUR -56 Mio., so dass sich zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds in Höhe von ca. EUR 53 Mio. ergeben.

Der Teilkonzern war in 2022 jederzeit fähig, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Es bestehen derzeit auch keine Hinweise, dass es in 2023 zu Liquiditätsengpässen kommen wird.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden Investitionen im Wesentlichen für die Entwicklung der neu gegründeten Tochtergesellschaft Scheuten Glastechniek N.V., die Kaltreparatur und den Ausbau des Standortes in Hombourg sowie die Modernisierung der IT getätigt.

Vermögenslage

Aktiva

2022 2021 Veränderung
langfr. Vermögenswerte 544.776 512.552 32.223
kurzfr. Vermögenswerte 519.099 348.711 170.388
1.063.874 861.263 202.611

Passiva

2022 2021 Veränderung
EK 395.588 255.344 140.244
langfr. Fremdkapital 439.349 468.065 -28.716
kurzfr. Fremdkapital 228.938 137.854 91.083
1.063.874 861.263 202.611

Das Anlagevermögen des Teilkonzerns belief sich per Bilanzstichtag auf EUR 519 Mio. (i. V. EUR 489 Mio.), das Umlaufvermögen, die Abgrenzungen und aktiven latenten Steuern auf EUR 545 Mio. (i. V. EUR 373 Mio.).

Das Eigenkapital ist in 2022 absolut und relativ weiter angestiegen und erreicht ca. EUR 396 Mio. und eine Quote von 37,2 % (i. V. 29,6 %).

Auswirkungen von Wechselkurseinflüssen ergeben sich im Wesentlichen aus der Entwicklung des polnischen Zloty, des schweizerischen Franken, der ukrainischen Hrywnja sowie des amerikanischen Dollar zum EURO durch die Gewährung und den Bezug von Darlehen. Eine Absicherung von Zins- und Währungsrisiken mittels Derivate erfolgt derzeit nicht.

Zum Bilanzstichtag machte das Anlagevermögen ca. 49 %, das Umlaufvermögen, Abgrenzungen und aktive latente Steuern ca. 51 % der Bilanzsumme aus. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital machten ca. 79 %, kurzfristige Verbindlichkeiten und passive latente Steuern ca. 21 % der Bilanzsumme aus.

Gesamtaussage des Geschäftsverlaufs und der Lage

Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2022 für den Teilkonzern sehr erfreulich. Schlechte Rahmenbedingungen durch stark ansteigende Energiepreise und Probleme in den Lieferketten konnten durch eine hohe Nachfrage mit attraktiven Preisen kompensiert werden.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Gesamtkapitalrendite 17.3 % (i. V. 10.6 %)

Verschuldungsgrad (nettoverzinsliche Schulden/EBITDA) 0.94 (i. V. 1.87)

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich wie folgt:

Arbeitnehmerschaft

Wir beschäftigen eine große Anzahl von langjährigen Mitarbeiter/innen, auf deren Erfahrung und Wissen wir bauen können. Dank einer niedrigen Fluktuation bleibt das Know-How in unserer Gruppe erhalten. Die Fort- und Weiterbildung wird von uns mit internen und externen Schulungsprogrammen gefördert. Nachdem in der Pandemie die Grundlagen für Online-Weiterbildungen gelegt wurden, wurde dieser Bereich auch nach der Pandemie weiter ausgebaut.

Umweltbelange

In weiten Bereichen des Konzerns wird ein Energiemanagementsystem zur Senkung des Energieverbrauchs implementiert. So sind viele Gesellschaften in Deutschland nach DIN ISO 50001 zertifiziert.

C. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Prognosebericht

Wir erwarten eine deutliche Abschwächung der Ergebnisse, bei Umsätzen signifikant unterhalb des Niveaus des laufenden Geschäftsjahres, aufgrund weiter hoher Energiepreise, deutlich anziehenden Personalkosten und einer sich eintrübenden Baukonjunktur, insbesondere im Bereich der Neubauten.

Die Investitionen werden im Jahr 2023 steigen. Im Vordergrund steht die Kaltreparatur sowie der Ausbau unseres Standortes Hombourg, die Investition in einen energieoptimierten Prozess am Standort in Ujazd. Daneben steht die Modernisierung der IT durch Einführung von zwei neuen ERP weiterhin im Fokus.

Die Auswirkungen des weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine sind schwer absehbar. Wir beschäftigen sehr viele Mitarbeiter in der Region. Neben den persönlichen Schicksalen fällt die direkte wirtschaftliche Bedeutung der Ukraine für unseren Teilkonzern aufgrund geringer Verflechtung allerdings nicht substantiell ins Gewicht. Die Nettoaktiven betragen etwa EUR 7 Mio. Die Umsatzerlöse der Gesellschaften in der Region liegen im unteren einstelligen Prozentbereich. Ebenfalls ist der betroffene Absatzmarkt für den gesamten Teilkonzern von untergeordneter Bedeutung. Deutlich stärker muss man die möglichen mittelbaren Auswirkungen einschätzen, welche sich über eine weiter starke Volatilität der Energiepreise, die anhaltende Inflation, weitere Zinserhöhungen und die dadurch ausgelösten Effekte auf die Baukonjunktur ergeben. Wir haben allerdings in der Gruppe einen Teil der Energiebedarfe durch langfristige Kontrakte abgesichert, so dass die Auswirkung hoher Spotpreise abgeschwächt werden.

2. Risikobericht

Mit jedem unternehmerischen Handeln sind umfangreiche Chancen und Risiken verbunden.

Bei unserer Geschäftstätigkeit treten hauptsächlich Leistungs-, Finanz- und Marktrisiken auf. Zur Begrenzung dieser Risiken haben wir entsprechende Steuerungssysteme institutionalisiert.

Um Leistungsrisiken zu begegnen, haben wir ein umfassendes Qualitätsmanagement mit laufenden Qualitätsreviews und entsprechenden Verfahrensvorgaben entwickelt. Schließlich werden die Prozesse und die Abläufe ständig verbessert und weiterentwickelt.

Unter Marktrisiken verstehen wir Schwankungen bei den Absatzmengen und Preisen, Produktequalität, Anlaufverschiebungen bei Neuprojekten sowie neue oder geänderte Wettbewerbssituationen. Durch kontinuierliche Marktbeobachtungen und flexible Anpassung an Veränderungen wollen wir diesen Risiken erfolgreich begegnen.

Der Teilkonzern der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ist stark von Schwankungen der Energiepreise abhängig. Der milde Verlauf des Winters 2022, Einsparungen von Industrie und privaten Verbrauchern sowie Flüssiggaslieferungen haben bisher die Gasspeicherfüllstände weniger stark sinken lassen als befürchtet. Das Risiko von Drosselungen der Erdgasversorgung ist damit deutlich gesunken, bei kälterer Witterung aber immer noch nicht vollständig auszuschließen.

Zusammenfassung der Risikoeinschätzung:

Bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung sind weder wirtschaftliche noch rechtliche bestandsgefährdende Risiken erkennbar.

3. Chancenbericht

Wir sind der Meinung, durch die gute finanzielle Ausstattung und die gezielten Investitionen der vergangenen Jahre gute Ausgangsbedingungen dafür zu haben, stabil durch den sich abzeichnenden Konjunkturrückgang im Baubereich zu kommen. Die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ist mit ihren Beteiligungen geographisch und produktseitig gut aufgestellt.

Chancen ergeben sich des Weiteren durch ein Wachstum in nicht so stark konjunktur- und bauabhängigen Bereichen. Hier haben wir in den vergangenen Jahren stark in neue Märkte und Produkte investiert und werden in der Lage sein, einen wachsenden Nutzen aus diesen Investitionen zu ziehen.

D. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Bei den Finanzrisiken handelt es sich im Wesentlichen um Zins- und Währungsrisiken sowie um eine ausreichende Versicherungsdeckung. Die Risiken bei den langfristigen Finanzschulden begrenzen wir mit festen Zinssätzen. In enger Zusammenarbeit mit unserem Versicherungsbroker passen wir die Policen konzernweit an die veränderten Gegebenheiten laufend an. Derivate sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht abgeschlossen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen,

Prüfungsurteile

Wir haben den Teilkonzernabschluss der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Teilkonzern) - bestehend aus der Teilkonzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Teilkonzerneigenkapitalspiegel und der Teilkonzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Teilkonzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Teilkonzernlagebericht der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Teilkonzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Teilkonzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Teilkonzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Teilkonzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Teilkonzernlagebericht in Einklang mit dem Teilkonzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Teilkonzernabschluss und zum Teilkonzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Teilkonzernabschluss und den Teilkonzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Teilkonzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Teilkonzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Teilkonzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Teilkonzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Teilkonzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Teilkonzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Teilkonzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Teilkonzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Teilkonzerns zur Aufstellung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Teilkonzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Teilkonzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Teilkonzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Teilkonzernabschluss und zum Teilkonzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Teilkonzernabschlusses und Teilkonzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis des für die Prüfung des Teilkonzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und der für die Prüfung des Teilkonzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Teilkonzernabschluss und im Teilkonzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Teilkonzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Teilkonzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Teilkonzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Teilkonzernabschluss und zum Teilkonzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Teilkonzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Teilkonzernlageberichts mit dem Teilkonzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Teilkonzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, 18. April 2023

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer

Carmen Witte, Wirtschaftsprüferin

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