Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Euroglas GmbH
Dammühlenweg 60, 39340 Haldensleben, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Alexander Braun seit 8.7.2021 | Prokura |
Clarissa, geb. Ebeling Briesner seit 17.3.2020 | Prokura |
Christian Winter seit 25.7.2008 | Geschäftsführer |
Jürgen Nahr seit 25.7.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Glas Trösch International Holding AG | 64.84% |
Nowak Vermögensverwaltungs GmbH | 30.00% |
Beteiligungsgesellschaft Arnold mbH | 5.00% |
Glas Trösch Verwaltungs-AG | 0.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaABad KrozingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Teilkonzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Teilkonzernanhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine HinweiseDie Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA hat ihren Sitz in Bad Krozingen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau (HR B Reg. Nr. 310 877) eingetragen. Der vorliegende Teilkonzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Die Darstellung und Gliederung des Teilkonzernjahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen, ist gem. § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend in der GuV aufgeführt. B. KonsolidierungskreisDer Teilkonzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft sowie 26 (i. V. 26) inländische und 22 (i. V. 22) ausländische Tochterunternehmen. Neu im Konsolidierungskreis sind die Gesellschaften Glas Fandel GmbH und Fandel Gesellschaft mbH, Bitburg, die im Herbst 2022 von der Familie Fandel erworben wurde. Aus der Veränderung des Konsolidierungskreises der vollkonsolidierten Unternehmen durch Erwerb resultieren folgende wesentliche Auswirkungen auf Bilanz und GuV:
Für die Auswirkungen auf das Anlagevermögen verweisen wir auf den Anlagespiegel. Neu gegründet wurde die Gesellschaft Scheuten Glastechniek N.V., Diest/Belgien. Die Muttergesellschaft ist die Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen. Aus dem Konsolidierungskreis durch Verschmelzung ausgeschieden ist die Scheuten International Holding B.V. Venlo/Niederlande und die Scheuten Glas Holding Deutschland GmbH, Bretten. Durch den Verkauf der Anteile Plexiweiss GmbH, Holzkirchen an die ME-PW Holding AG, Grenchen/Schweiz ist auch die Plexiweiss GmbH aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.
1) Ergebnisabführungsvertrag mit der Glas
Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen
C. KonsolidierungsgrundsätzeAlle einbezogenen Unternehmen stellen die Abschlüsse auf den Stichtag des Mutterunternehmens auf. Konzern-Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr und die funktionale Konzernwährung ist Euro. Für die Konsolidierung waren unverändert die nachfolgenden Grundsätze maßgebend. Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Teilkonzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als "Geschäfts- oder Firmenwert" und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Teilkonzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Sofern Aufwendungen und Erträge erstmals konsolidierter Unternehmen im Vergleich zu den Gesamtaufwendungen und -erträgen keine wesentliche Bedeutung zukommt (< 8 %), werden die betroffenen Aufwendungen und Erträge in vollem Umfang einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. D. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Teilkonzernjahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen nach dem 31. Dezember 2009 werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Abschreibungen werden planmäßig vorgenommen. Bei den beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden die Geringwertigen Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 im laufenden Jahr direkt als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und zum Jahresende zu 20 % abgeschrieben; der Abgang erfolgt nach 5 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen im Jahr der Anschaffung grundsätzlich zeitanteilig. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die unter den Vorräten gesondert erfassten, durch staatliche Zuteilung unentgeltlich erworbenen Emissionsberechtigungen werden mit einem Erinnerungswert angesetzt. Die Bewertung der entgeltlich erworbenen Schadstoffemissionsrechte erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Zeitwert zum Zeitpunkt ihres Zugangs bzw. zum niedrigeren Marktwert des Bilanzstichtages. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Schecks sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i. V. m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Verwendung der Richttafeln Heubeck 2018 G liegt ein Rechnungszins in Höhe des durchschnittlichen Marktzinssatzes mit einer Laufzeit von 15 Jahren und ein Rententrend zwischen 0,5 % und 2,0 % zugrunde. Die Bewertung berücksichtigt keine unternehmensspezifische Fluktuationsrate. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt überwiegend 1.79 %. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Konzernabschluss wurden abweichende Zinssätze aus den Einzelabschlüssen der Tochtergesellschaften beibehalten. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 75 (i. V. TEUR 98), welcher verteilt auf die entsprechenden Tochtergesellschaften einer Ausschüttungssperre in den Einzelabschlüssen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB unterliegt. Eine Abführungssperre liegt diesbezüglich nicht vor. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. WährungsumrechnungAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Im vorliegenden Teilkonzernabschluss kommt ausschließlich die Umrechnung zu Stichtagskursen zur Anwendung, da es sich im Wesentlichen um selbständig operierende Unternehmen handelt. Dabei wurden alle Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Teilkonzernunternehmen mit einer vom Euro abweichenden Währung (Russland, Tschechien, Ukraine, Moldawien, Großbritannien, Polen und Vereinigte Staaten) mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenmittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkassamittelkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Aufwendungen und Erträge werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wird in die Teilkonzernbilanz übernommen und die Differenz erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. E. Erläuterungen zur Teilkonzernbilanz1. Immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Teilkonzernanhang dargestellt. Von den Geschäfts- oder Firmenwerten, die linear über eine Nutzungsdauer von zehn bzw. fünf Jahren abgeschrieben werden, resultieren TEUR 15.655 (i. V. TEUR 23.271) aus einem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen mit einer Laufzeit über ein Jahr sind in Höhe von TEUR 1.693 (i. V. TEUR 1.476) enthalten und betreffen mit TEUR 1.619 (i. V. TEUR 1.398) im Wesentlichen sonstige Forderungen aus Darlehen gegenüber Dritten und TEUR 74 (i. V. TEUR 77) sonstige Forderungen aus Barkautionen. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 3.590 (i.V. TEUR 5.229) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 13.509) aus dem Finanzverkehr. Davon bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.239 (i. V. TEUR 15.716). Diese betreffen mit TEUR 0 (i. V. TEUR 13.509) den Finanzverkehr mit TEUR 2.239 (i. V. TEUR 2.207) den Lieferungs- und Leistungsverkehr. 3. Latente SteuernDie latenten Steuern haben im sich im laufenden Geschäftsjahr wie folgt verändert:
Die latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten:
Die jährliche Abgrenzung der latenten Ertragsteuern basiert auf einer bilanzorientierten Sichtweise (Balance sheet method) und berücksichtigt grundsätzlich alle zukünftigen ertragsteuerlichen Auswirkungen (Comprehensive method). Die aktiven latenten Steuern aus Polen entfallen in voller Höhe auf die Steuervorteile der Sonderwirtschaftszone. Die weiteren aktiven latenten Steuern sowie die passiven latenten Steuern basieren auf temporären Bilanzunterschieden zwischen den Handelsbilanzen II und den Steuerbilanzen der in den Teilkonzernabschluss einbezogenen Gesellschaften im Wesentlichen aus dem Bilanzposten Anlagevermögen. Steuerliche Verlustvorträge und Zinsvorträge gemäß deutschem Steuerrecht werden als aktive latente Steuern bilanziert, wenn es wahrscheinlich ist, dass sie in Zukunft durch steuerbare Gewinne realisiert werden können. Ebenso werden die zukünftigen Steuervorteile aus der Sonderwirtschaftszone Polen bewertet und als aktive latente Steuern angesetzt. Maßgebend sind die tatsächlich zu erwartenden oder - sofern diese nicht bekannt sind - die im Zeitpunkt der Bilanzierung gültigen lokalen Steuersätze, die wir wie folgt angenommen haben:
Auf Verlustvorträge und Zinsvorträge, für die eine Steuerentlastung innerhalb von fünf Jahren nicht erwartet wird, werden keine aktiven latenten Steuern gebildet. 4. EigenkapitalDas Grundkapital ist eingeteilt in 2.000 auf den Namen lautende Stückaktien ohne Nennwert. Das gezeichnete Kapital von TEUR 2.000 und die Kapitalanteile der Komplementäre von TEUR 13.984 entsprechen den bei der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ausgewiesenen Bilanzposten. Teilkonzernbilanzgewinn
Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Teilkonzern-Eigenkapitalspiegel. 5. Unterschiedsbetrag aus KapitalkonsolidierungDer zum Bilanzstichtag ausgewiesene passive Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter in Höhe von TEUR 1.092 bedingt sich im Wesentlichen durch das volatile Marktumfeld im Bereich der Glasverarbeitung, in dem Marktpreise aktuell geringer ausfallen als in einem weniger volatilem Umfeld. Im Berichtsjahr wurde der Unterschiedsbetrag nach § 309 Abs. 2 Nr. 1 HGB ertragswirksam i. H. v. TEUR 278 aufgelöst. 6. PensionsrückstellungenDie Pensionsrückstellungen werden nicht mit den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherung saldiert ausgewiesen. Für mittelbare Pensionsverpflichtungen bestehen leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen (kein Deckungsvermögen). Entsprechend IDW RH FAB 1.021 hat die Gesellschaft die Bewertung der Pensionsverpflichtung erstmalig entsprechend der Bewertung der Rückdeckungsversicherung vorgenommen (kongruente Bewertung). Die bestehenden Verpflichtungen zum 31. Dezember 2022 belaufen sich unter Bewertung als Aktivprimat auf TEUR 8.144 beläuft. Auf eine Passivierung wurde entsprechend dem Wahlrecht des Art. 28 EGHGB verzichtet. 7. RückstellungenDie Steuerrückstellungen für das laufende Jahr betreffen inländische Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie die Unternehmenssteuern der jeweiligen Länder. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. 8. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 113 durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 208.110 (i. V. TEUR 226.485). Diese betreffen mit TEUR 194.515 (i. V. TEUR 220.186) den Finanzverkehr und mit TEUR 13.595 (i. V. TEUR 6.299) den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Erläuterungen zur Teilkonzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die außerordentlichen Erträge aus latenten Steuern in Bezug auf Steuervorteile aus der Sonderwirtschaftszone Polen betragen im aktuellen Jahr TEUR 4.928. (i. V. Aufwand TEUR 14.132). Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet folgende wesentlichen aperiodischen Posten:
F. Sonstige AngabenErläuterungen zur Teilkonzern-KapitalflussrechnungDer Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel ersten Grades, wie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 199.629 (i. V. TEUR 148.418). Im laufenden Geschäftsjahr wurden Investitionen (ohne Kaufpreis für die Glas Fandel GmbH) im Wesentlichen in die Entwicklung der neu gegründeten Tochtergesellschaft Scheuten Glastechniek N. V., die Kaltreparatur des Ofens in Hombourg, sowie die Modernisierung der IT getätigt. Haftungsverhältnisse
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung im Rahmen des Konsortialkreditvertrags sowie anderer Bankdarlehen wird als gering eingeschätzt. Für die Laufzeit der Darlehen wird bei den verbundenen Unternehmen mit einem Cashflow gerechnet, der es den Gesellschaften erlauben wird, ihren Verpflichtungen eigenständig nachzukommen. Eine Patronatserklärung wurde für die Glas Trösch AG, Bützberg/Schweiz, in Zusammenhang mit einem Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte abgegeben. Zum Bilanzstichtag ergab sich hieraus keine Verpflichtung. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung wird als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes bestehen in Höhe von TEUR 1.110 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Miet-/Leasingverträgen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie Entfall des Verwertungsrisikos. MitarbeiterIm Geschäftsjahr waren durchschnittlich 3.979 Mitarbeiter (i. V. 3.939) beschäftigt, darunter 3.057 gewerbliche Arbeitnehmer (i. V. 3.030) und 922 Angestellte (i. V. 909). GeschäftsführungDie Geschäftsführung der Muttergesellschaft obliegt ausschließlich der persönlich haftenden Gesellschafterin Glas Trösch Verwaltungs-AG, Thunstetten/Schweiz. Diese wird vertreten durch die Herren:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. AufsichtsratDem Aufsichtsrat gehören folgende Herren an:
Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtszeitraum keine Bezüge. Prüfungs- und BeratungsgebührenDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 293 und wurde ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen gewährt. TeilkonzernverhältnisseMit nachstehenden Firmen sind Beherrschungs- und / oder Gewinnabführungsverträge abgeschlossen: Glas Trösch GmbH, Mengen Glas Trösch GmbH, Bad Krozingen Glas Trösch GmbH, Nördlingen Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen Glas Trösch GmbH, Memmingen Glas Trösch GmbH, Kempten Glas Trösch GmbH, Wertingen Glas Trösch Service Verwaltungs-GmbH, Bad Krozingen Euroglas GmbH, Haldensleben (wobei der betreffende Vertrag mit der Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen, abgeschlossen ist) Euroglas AG, Sülzetal (wobei der betreffende Vertrag mit der Glas Trösch Holding GmbH, Bad Krozingen, abgeschlossen ist) Glas Trösch Zentraleinkauf GmbH, Bad Krozingen Scheuten Glastechnik Heiden GmbH, Heiden Mit nachstehenden Firmen sind unmittelbar oder mittelbar Einstandsverpflichtungen abgeschlossen: EuropTec GmbH, Syrgenstein EuropTec GmbH, Schwäbisch Hall EuropTec GmbH, Goslar EuropTec GmbH, Bad Krozingen Glas Trösch Service GmbH, Bad Krozingen BGT Bischoff Glastechnik GmbH, Bretten Okalux Glastechnik GmbH, Marktheidenfeld SITEC Produktions-GmbH, Waghäusel Glas Fandel GmbH, Bitburg Fandel Gesellschaft mbH, Bitburg Euroglas AG, Sülzetal Diese Unternehmen machen von der Vorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch. Alleinige Gesellschafterin ist die Glas Trösch Holding AG, Buochs/Schweiz. Sie erstellt den Konzernabschluss für den Konsolidierungskreis, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird. G. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer bestehende Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 109.910.141,58 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. H. NachtragsberichtEs haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben.
Bad Krozingen, 31. März 2023 Glas Trösch Verwaltungs-AG als persönlich haftende Gesellschafterin der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA Dr. Fabian Zwick Fritz Zahnd Dr. Daniel Kiwit Stefan Löbich Anlage zum TeilkonzernanhangEntwicklung des Anlagevermögens 2022
Der Konzernabschluss der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA zum 31. Dezember 2022 wurde am 3. November 2023 gebilligt. Teilkonzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Teilkonzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021 und 2022
Der Betrag, der zum Bilanzstichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter der Muttergesellschaft zur Verfügung steht, beträgt 111.713 TEUR (i. V. TEUR 63.841). Der Betrag, der zum Bilanzstichtag bei der Muttergesellschaft der gesetzlichen Ausschüttunssperren unterliegt beträgt gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB TEUR 5. Teilkonzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des KonzernsDie Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ist die Obergesellschaft der deutschen Glas Trösch-Gruppe, welche einen Teilkonzern innerhalb des Konzerns der Glas Trösch Holding AG in Buochs/Schweiz darstellt. Die Gesellschaft hält direkt und indirekt die Mehrheitsbeteiligungen an sechsundzwanzig deutschen, neun ukrainischen, fünf niederländischen, zwei belgischen, sowie jeweils einer tschechischen, französischen, polnischen, moldawischen, englischen und amerikanischen Tochtergesellschaft. Zu den ukrainischen Gesellschaften haben wir hier die Gesellschaft auf der Krim gezählt. Das Grundkapital der Gesellschaft wird von der Glas Trösch Holding AG, Buochs/Schweiz, zu 100 % gehalten. Die Geschäftsführung obliegt ausschließlich der persönlich haftenden Gesellschafterin Glas Trösch Verwaltungs-AG, Thunstetten/Schweiz. Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der aus drei Mitgliedern besteht. Innerhalb des Teilkonzerns wird Basisglas an vier Standorten produziert. Daneben wird an fünfundzwanzig Standorten das Geschäft der Glasverarbeitung betrieben. Die restlichen Tochtergesellschaften tätigen überwiegend konzerninterne Holding- bzw. Verwaltungstätigkeiten. Im Bereich Basisglas werden Floatglas, Verbundsicherheitsglas und beschichtetes Bauglas produziert. Der Bereich Glasverarbeitung produziert im Wesentlichen Isolierglas, Verbundsicherheitsglas und Einscheibensicherheitsglas. Während Basisglas europaweit vertrieben wird, sind die Hauptabsatzmärkte für die Glasverarbeitung Deutschland und Benelux. Der Absatz von Basisglas ist im Wesentlichen abhängig von der europäischen Bau- und Automobilindustrie, im Bereich der Glasverarbeitung von der deutschen, niederländischen und ukrainischen Bautätigkeit, sowohl im Neubau als auch in der Renovation. 2. Forschung und EntwicklungDer deutsche Teilkonzern ist über Kostenpools der zentralen Forschung und Entwicklung in der Schweiz angeschlossen. Dies betrifft zwei separate Abteilungen der F&E: Die Beschichtungsentwicklung sowie die F&E für den Bereich Glasverarbeitung. Im Jahr 2022 konnte über die Kostenbeteiligung der Zugang zu einer Reihe von neuen Produkten sichergestellt werden. Der Fokus lag sowohl auf optimierten Schichtsystemen als auch neuen Verarbeitungsprodukten. Automatisierungsprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. 3. Änderungen im KonsolidierungskreisNeu in den Konsolidierungskreis einzubeziehen sind in 2022 die Glas Fandel GmbH, Bitburg, die Fandel Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bitburg sowie die Scheuten Glastechniek N.V., Diest. Aus dem Konsolidierungskreis durch Verschmelzung ausgeschieden sind die Gesellschaften Scheuten Glas Holding GmbH, Bretten sowie die Scheuten International B.V., Venlo. Ausgeschieden durch Verkauf ist die Plexiweiss GmbH, Holzkirchen. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt vom Ukraine-Krieg und den sich daraus ergebenden Verwerfungen auf dem Energiemarkt und den Lieferketten. Die Covid-Pandemie spielte nur noch im ersten Halbjahr durch einige Schichtausfälle bei den Beteiligungen der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA eine Rolle. In Deutschland ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 nur noch um 1,8 % (nach 2,6 % im Vorjahr) gewachsen. Im Baugewerbe führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung, die um 2,3 % sank. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. In den Niederlanden verlief die allgemeine Wirtschaftsentwicklung erfreulicher. Hier bewegte sich das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts mit 4,5% fast auf dem Niveau des bereits sehr guten Vorjahres (4,8 %). Im Baugewerbe gab es ähnliche Einflussfaktoren wie in Deutschland. Die Inflation in den Niederlanden lag sogar noch deutlich über der Inflation in Deutschland und führte über steigende Zinsen und flankiert durch steigende Baukosten zu einer Eintrübung des Marktes ab April 2022. Dennoch wuchs das Baugewerbe in 2022 in den Niederlanden real um 2,9 %, im Vergleich zur Entwicklung in Deutschland also wesentlich erfreulicher. In der Ukraine war die gesamte Entwicklung 2022 durch den Krieg bestimmt. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um mehr als 30 %. Länderübergreifend gab es in Europa im ersten Halbjahr eine Glasknappheit im Markt, die zusammen mit dem extrem starken Anstieg der Energiepreise zu deutlichen Preisanstiegen für Glas während des Jahres führte. Diese Entwicklung hielt bis etwa August an. Danach drehte sich das Bild und die Energiepreise fielen wieder. Allerdings halten sie sich auch bis zur Erstellung dieses Lageberichtes noch deutlich oberhalb der Energiepreise, die vor dem Krieg in der Ukraine galten. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts herrscht bereits seit einem Jahr Krieg in der Ukraine. Die Auswirkungen treffen die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA wirtschaftlich stärker über die Verteuerung der Energiekosten, die Inflation und die steigenden Zinsen als über den direkten lokalen Einfluss in der Ukraine. Für Einschätzungen der Auswirkungen auf den Teilkonzern verweisen wir auf den Risiko- sowie Prognosebericht. 2. Geschäftsverlauf und Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage)GeschäftsverlaufDas Jahr 2022 wurde bereits früh durch den Krieg in der Ukraine geprägt. Bereits kurz nach dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine am 24. Februar stiegen die Energiekosten vor allem für Gas und Strom auf bisher unvorstellbare Höhen. Aufgrund der im Markt in der ersten Jahreshälfte vorherrschenden Glasknappheit sowie der Absicherung von Energiepreisen konnten die Beteiligungen der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA im Basisglasbereich diese Preissteigerungen an die Kunden weitergeben und ihre Erträge steigern. Auch die nach der Kaltreparatur wieder ganzjährig in Betrieb genommene Anlage in Osterweddingen half in diesem Bereich deutlich bei der Ertragsentwicklung. In den Verarbeitungsbetrieben in Deutschland, Benelux und der Ukraine entwickelte sich das Geschäft dagegen weniger erfreulich. Die hohen Basisglaspreise belasteten das Geschäft in Deutschland und Benelux und der Krieg in der Ukraine führte zu einem starken Absatzeinbruch und einem Ergebnisrückgang in der Ukraine. Der neue Produktionsstandort in Bitburg, der von der Familie Fandel erworben werden konnte, verstärkt das Segment Glasverarbeitung. Weil das Closing erst im November stattfand, sind die Integrationsarbeiten zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes noch nicht abgeschlossen. Die erwarteten Investitionen wurden planmäßig umgesetzt. Der befürchtete Gasmangel ist aufgrund eines sehr milden Winters ausgeblieben, so dass sich die Energiepreise vorläufig wieder auf einem niedrigeren Niveau als zur Jahresmitte 2022 eingependelt haben. ErtragslageDie Umsatzerlöse konnten in 2022 aufgrund des allgemeinen Preisanstiegs im Basisglas sowie der getätigten Akquisitionen um etwa 40 % gesteigert werden. Neben den gestiegenen Umsatzerlösen verzeichnete der Teilkonzern in 2022 auch einen hohen Zugang zum Lager der Fertigfabrikate. Der Materialaufwand ist um ca. 65 % oder EUR 267 Mio. gestiegen. Grund für den starken Anstieg sind wie im Vorjahr in erster Linie die hohen Energiekosten im Bereich der Basisglaserzeugung. Der Personalaufwand ist um etwa 9 % oder EUR 14 Mio. gestiegen. Hintergrund ist zum überwiegenden Teil die Neukonsolidierung der in 2022 erworbenen Gesellschaften der Fandel-Gruppe sowie Lohnerhöhungen, die sich über alle Gesellschaften im Teilkonzern verteilen. Das Ergebnis nach Steuern hat sich verdoppelt auf etwa EUR 186 Mio. Dazu beigetragen hat auch eine höhere aktive latente Steuer aus steuerbefreiten Sonderwirtschaftszonen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt mit ca. EUR 191 Mio. deutlich über dem Niveau des Vorjahres, obwohl wir in 2022 deutlich mehr liquide Mittel für den Lageraufbau binden mussten als im Vorjahr. Grund für den starken Anstieg des operativen Cashflows war zum größten Teil die positive Entwicklung des Jahresergebnisses aufgrund steigender Basisglaspreise, mit denen die steigenden Energiekosten kompensiert werden konnten. Die Auftragslage ist über alle Bereiche zusammen genommen gut und liegt über dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzrentabilität liegt mit 14,8 % (Nettoberechnung) deutlich über dem Vorjahreswert von 10,3 %. Der Verlauf des Jahres übertrifft unsere Erwartungen deutlich. Trotz Krieges in der Ukraine sowie der dadurch ausgelösten Verwerfungen auf dem Energiemarkt konnte das Ergebnis deutlich gesteigert werden. FinanzlageZiel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität des Teilkonzerns jederzeit sicherzustellen und unter dieser Prämisse das Finanzergebnis zu optimieren. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten finanziert. Die Risiken bei langfristigen Finanzschulden werden zum Teil durch feste Zinssätze begrenzt. Die Liquidität war durch nicht ausgenutzte Kreditlinien jederzeit gewährleistet. Ersatzinvestitionen und kleinere Erweiterungsinvestitionen werden aus dem Cashflow finanziert. Verbindlichkeiten bestehen überwiegend in EURO. Es bestanden zugesagte Kontokorrent-Kreditlinien in Höhe von EUR 126 Mio., die zum Bilanzstichtag in voller Höhe nicht ausgenutzt waren. Aus der Teilkonzern-Kapitalflussrechnung ergibt sich für 2022 ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von ca. EUR 191 Mio., ein Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von ca. EUR -82 Mio., und ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von ca. EUR -56 Mio., so dass sich zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds in Höhe von ca. EUR 53 Mio. ergeben. Der Teilkonzern war in 2022 jederzeit fähig, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Es bestehen derzeit auch keine Hinweise, dass es in 2023 zu Liquiditätsengpässen kommen wird. Im laufenden Geschäftsjahr wurden Investitionen im Wesentlichen für die Entwicklung der neu gegründeten Tochtergesellschaft Scheuten Glastechniek N.V., die Kaltreparatur und den Ausbau des Standortes in Hombourg sowie die Modernisierung der IT getätigt. VermögenslageAktiva
Das Anlagevermögen des Teilkonzerns belief sich per Bilanzstichtag auf EUR 519 Mio. (i. V. EUR 489 Mio.), das Umlaufvermögen, die Abgrenzungen und aktiven latenten Steuern auf EUR 545 Mio. (i. V. EUR 373 Mio.). Das Eigenkapital ist in 2022 absolut und relativ weiter angestiegen und erreicht ca. EUR 396 Mio. und eine Quote von 37,2 % (i. V. 29,6 %). Auswirkungen von Wechselkurseinflüssen ergeben sich im Wesentlichen aus der Entwicklung des polnischen Zloty, des schweizerischen Franken, der ukrainischen Hrywnja sowie des amerikanischen Dollar zum EURO durch die Gewährung und den Bezug von Darlehen. Eine Absicherung von Zins- und Währungsrisiken mittels Derivate erfolgt derzeit nicht. Zum Bilanzstichtag machte das Anlagevermögen ca. 49 %, das Umlaufvermögen, Abgrenzungen und aktive latente Steuern ca. 51 % der Bilanzsumme aus. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital machten ca. 79 %, kurzfristige Verbindlichkeiten und passive latente Steuern ca. 21 % der Bilanzsumme aus. Gesamtaussage des Geschäftsverlaufs und der LageInsgesamt verlief das Geschäftsjahr 2022 für den Teilkonzern sehr erfreulich. Schlechte Rahmenbedingungen durch stark ansteigende Energiepreise und Probleme in den Lieferketten konnten durch eine hohe Nachfrage mit attraktiven Preisen kompensiert werden. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt: Gesamtkapitalrendite 17.3 % (i. V. 10.6 %) Verschuldungsgrad (nettoverzinsliche Schulden/EBITDA) 0.94 (i. V. 1.87) Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich wie folgt: ArbeitnehmerschaftWir beschäftigen eine große Anzahl von langjährigen Mitarbeiter/innen, auf deren Erfahrung und Wissen wir bauen können. Dank einer niedrigen Fluktuation bleibt das Know-How in unserer Gruppe erhalten. Die Fort- und Weiterbildung wird von uns mit internen und externen Schulungsprogrammen gefördert. Nachdem in der Pandemie die Grundlagen für Online-Weiterbildungen gelegt wurden, wurde dieser Bereich auch nach der Pandemie weiter ausgebaut. UmweltbelangeIn weiten Bereichen des Konzerns wird ein Energiemanagementsystem zur Senkung des Energieverbrauchs implementiert. So sind viele Gesellschaften in Deutschland nach DIN ISO 50001 zertifiziert. C. Prognose-, Chancen und Risikobericht1. PrognoseberichtWir erwarten eine deutliche Abschwächung der Ergebnisse, bei Umsätzen signifikant unterhalb des Niveaus des laufenden Geschäftsjahres, aufgrund weiter hoher Energiepreise, deutlich anziehenden Personalkosten und einer sich eintrübenden Baukonjunktur, insbesondere im Bereich der Neubauten. Die Investitionen werden im Jahr 2023 steigen. Im Vordergrund steht die Kaltreparatur sowie der Ausbau unseres Standortes Hombourg, die Investition in einen energieoptimierten Prozess am Standort in Ujazd. Daneben steht die Modernisierung der IT durch Einführung von zwei neuen ERP weiterhin im Fokus. Die Auswirkungen des weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine sind schwer absehbar. Wir beschäftigen sehr viele Mitarbeiter in der Region. Neben den persönlichen Schicksalen fällt die direkte wirtschaftliche Bedeutung der Ukraine für unseren Teilkonzern aufgrund geringer Verflechtung allerdings nicht substantiell ins Gewicht. Die Nettoaktiven betragen etwa EUR 7 Mio. Die Umsatzerlöse der Gesellschaften in der Region liegen im unteren einstelligen Prozentbereich. Ebenfalls ist der betroffene Absatzmarkt für den gesamten Teilkonzern von untergeordneter Bedeutung. Deutlich stärker muss man die möglichen mittelbaren Auswirkungen einschätzen, welche sich über eine weiter starke Volatilität der Energiepreise, die anhaltende Inflation, weitere Zinserhöhungen und die dadurch ausgelösten Effekte auf die Baukonjunktur ergeben. Wir haben allerdings in der Gruppe einen Teil der Energiebedarfe durch langfristige Kontrakte abgesichert, so dass die Auswirkung hoher Spotpreise abgeschwächt werden. 2. RisikoberichtMit jedem unternehmerischen Handeln sind umfangreiche Chancen und Risiken verbunden. Bei unserer Geschäftstätigkeit treten hauptsächlich Leistungs-, Finanz- und Marktrisiken auf. Zur Begrenzung dieser Risiken haben wir entsprechende Steuerungssysteme institutionalisiert. Um Leistungsrisiken zu begegnen, haben wir ein umfassendes Qualitätsmanagement mit laufenden Qualitätsreviews und entsprechenden Verfahrensvorgaben entwickelt. Schließlich werden die Prozesse und die Abläufe ständig verbessert und weiterentwickelt. Unter Marktrisiken verstehen wir Schwankungen bei den Absatzmengen und Preisen, Produktequalität, Anlaufverschiebungen bei Neuprojekten sowie neue oder geänderte Wettbewerbssituationen. Durch kontinuierliche Marktbeobachtungen und flexible Anpassung an Veränderungen wollen wir diesen Risiken erfolgreich begegnen. Der Teilkonzern der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ist stark von Schwankungen der Energiepreise abhängig. Der milde Verlauf des Winters 2022, Einsparungen von Industrie und privaten Verbrauchern sowie Flüssiggaslieferungen haben bisher die Gasspeicherfüllstände weniger stark sinken lassen als befürchtet. Das Risiko von Drosselungen der Erdgasversorgung ist damit deutlich gesunken, bei kälterer Witterung aber immer noch nicht vollständig auszuschließen. Zusammenfassung der Risikoeinschätzung:Bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung sind weder wirtschaftliche noch rechtliche bestandsgefährdende Risiken erkennbar. 3. ChancenberichtWir sind der Meinung, durch die gute finanzielle Ausstattung und die gezielten Investitionen der vergangenen Jahre gute Ausgangsbedingungen dafür zu haben, stabil durch den sich abzeichnenden Konjunkturrückgang im Baubereich zu kommen. Die Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA ist mit ihren Beteiligungen geographisch und produktseitig gut aufgestellt. Chancen ergeben sich des Weiteren durch ein Wachstum in nicht so stark konjunktur- und bauabhängigen Bereichen. Hier haben wir in den vergangenen Jahren stark in neue Märkte und Produkte investiert und werden in der Lage sein, einen wachsenden Nutzen aus diesen Investitionen zu ziehen. D. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von FinanzinstrumentenBei den Finanzrisiken handelt es sich im Wesentlichen um Zins- und Währungsrisiken sowie um eine ausreichende Versicherungsdeckung. Die Risiken bei den langfristigen Finanzschulden begrenzen wir mit festen Zinssätzen. In enger Zusammenarbeit mit unserem Versicherungsbroker passen wir die Policen konzernweit an die veränderten Gegebenheiten laufend an. Derivate sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht abgeschlossen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersGlas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen, PrüfungsurteileWir haben den Teilkonzernabschluss der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Teilkonzern) - bestehend aus der Teilkonzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Teilkonzerneigenkapitalspiegel und der Teilkonzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Teilkonzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Teilkonzernlagebericht der Glas Trösch Euroholding AG & Co. KGaA, Bad Krozingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Teilkonzernabschluss und zum Teilkonzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Teilkonzernabschluss und den TeilkonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Teilkonzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Teilkonzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Teilkonzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Teilkonzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Teilkonzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Teilkonzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Teilkonzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Teilkonzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Teilkonzerns zur Aufstellung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Teilkonzernabschlusses und des TeilkonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Teilkonzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Teilkonzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Teilkonzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Teilkonzernabschluss und zum Teilkonzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Teilkonzernabschlusses und Teilkonzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, 18. April 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer Carmen Witte, Wirtschaftsprüferin |
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